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Vorsorgliche räumliche Trennung

29. August um 15:37 Letzte Antwort: 30. August um 9:42

Hallo liebe gf-Gemeinde, 
ich stecke gerade in folgender Situation: 
meine Freundin und ich sind getrennt in den Urlaub gefahren, jeweils in die Heimat, das heißt konkret ich innerhalb Deutschlands und sie nach Spanien. (Aktuell Risikogebiet, Reise jedoch schon länger geplant und weil Besuch der Familie nach Abwägung doch angegangen). Sie muss daher nach Ankunft (heute) einen Test machen und bleibt aktuell bis zum negativen Ergebnis zuhause. 
Ich habe schon vor dem Urlaub erwähnt, dass ich meine Arbeit nicht durch Quarantäne einschränken möchte. Daher habe ich schon eine Übernachtung beim Kumpel organisiert. (Komme morgen wieder)
Meine Freundin ist recht sensibel und hat eine etwas klammernde Ader, zudem hat sie seit längerem Stress auf der Arbeit (deswegen sogar krankgeschrieben gewesen).
Sie findet es tatsächlich nicht in Ordnung, die Zeit nicht mit mir verbringen zu können. Vor dem Urlaub haben wir schon diskutiert, wobei sie mich gefragt hat, ob es schlimm wäre, statt zu arbeiten ein paar Tage mit ihr Zuhause zu verbringen. Ich denke statt emotional eher pragmatisch, heißt mir machen 2-3 Tage mehr räumliche Trennung  nichts aus, wenn ich dafür mein Arbeitsleben weiter bestreiten kann. 
Habe gestern (ihr letzter Urlaubstag) nochmal mit ihr telefoniert, um nochmal meinen Standpunkt darzustellen und meinen spontanen Plan darzulegen. Sie reagierte später heftig, schrieb, ich hätte ihr den letzten Urlaubstag kaputt gemacht und später noch dass sie nie gedacht hätte dass ich ihr so etwas antun würde und sie das nie vergessen wird und dass sie viel über uns nachdenken müsste. 

Mir schlägt das Ganze echt auf den Magen, da ich erstens von Anfang an meinen Standpunkt vertreten habe, zweitens ihren Standpunkt zwar irgendwo verstehen kann, sie aber dennoch meinen komplett pulverisiert und drittens meiner Meinung nach das Berufsleben einfach eine klare Priorität sein sollte. 

Bin ich ein emotionaler Klotz? Oder stimmt ihr mir zu? Ich fühle mich im Moment echt einfach überfordert. Sonst tue ich alles für sie, aber mein Arbeitsleben muss dabei immer funktionieren, das ist die einzige Einschränkung, und das weiß sie auch. 

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29. August um 16:00

Wenn das Berufsleben klare Priorität hat bei dir, verstehe ich zum Teil deine Freundin. Sie fühlt sich wohl permanent zurück gesetzt. 

Allerdings hat sie sich bewusst für eine Reise in ein Risikogebiet entschieden, wofür du jetzt mehr oder weniger deine Pläne sausen lassen sollst.

Mir ist nicht ganz klar ob es immer Thema ist,  dass du zu unsensibel bist oder sie einfach eine Klammeräffchen, dass dich in Beschlag nimmt. Oder beides. 

So oder so habt ihr unterschiedliche Prioritäten, da müsstet ihr mal die Karten offen legen,  wie ihr euch die Zukunft vorstellt. 

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29. August um 16:32

Verzwickte Situation. Euch beide kann man verstehen. Dir liegt etwas an Deinem Job, andererseits machst Du nicht sonderlich den Eindruck, als würdest Du deine Freundin vermissen. Deine Freundin wiederum hat sich wahrscheinlich schon tierisch auf Dich gefreut, andererseits aber in Kauf genommen, vielleicht in Quarantäne zu müssen, was man wiederum trotzdem verstehen kann, wenn ihre Familie so weit weg wohnt. Männer sind da wohl eher rational eingestellt (einige, nicht alle). Die Freundin liebt mich ja morgen auch noch, der Job kann jederzeit weg sein(Die Freundin kann auch jederzeit weg sein, aber das ist erst einmal 2.), ich muss für unsere Zukunft Geld verdienen, etc.. Du solltest ihr vielleicht noch einmal sachlich erklären, warum Du dich so entschieden hast und ihr aber auch vermitteln, dass Du sie vermisst und Dich auf sie freust. Plant einen romantischen Abend für euer Wiedersehen, das besänftigt sie vielleicht. 😊

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29. August um 17:37

Danke schonmal für die Reaktionen.
Naja permanent zurückgesetzt geht nicht, ich bin im Angestelltenverhältnis mit geregelten Arbeitszeiten, es geht nur darum dass ich (aus nachvollziehbaren Gründen hoffe ich) eben diese nicht zurückstellen möchte. Freunde etc. sind für mich wirklich selten ein Grund ihr etwas abzuschlagen. Und natürlich vermisse ich sie und würde die Zeit auch gerne mit ihr verbringen (wenn es nicht anders geht würde ich mich auch über 2 Wochen Quarantäne mit ihr freuen), aber hier sehe ich einfach die Gegebenheit einem Ausfall entgegen zu wirken... 
Sie war übrigens in einem Gebiet mit verschwindend geringen Infektionszahlen und war tatsächlich nur bei ihren Eltern, daher haben wir beide von vornherein damit gerechnet, dass der Test vermutlich negativ sein wird. Aber klar, man weiß ja nie. Ich denke auch dass es im Falle von 14 Tagen eine echt beschissene Situation für uns beide wäre...

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29. August um 18:13
In Antwort auf hahablabla

Hallo liebe gf-Gemeinde, 
ich stecke gerade in folgender Situation: 
meine Freundin und ich sind getrennt in den Urlaub gefahren, jeweils in die Heimat, das heißt konkret ich innerhalb Deutschlands und sie nach Spanien. (Aktuell Risikogebiet, Reise jedoch schon länger geplant und weil Besuch der Familie nach Abwägung doch angegangen). Sie muss daher nach Ankunft (heute) einen Test machen und bleibt aktuell bis zum negativen Ergebnis zuhause. 
Ich habe schon vor dem Urlaub erwähnt, dass ich meine Arbeit nicht durch Quarantäne einschränken möchte. Daher habe ich schon eine Übernachtung beim Kumpel organisiert. (Komme morgen wieder)
Meine Freundin ist recht sensibel und hat eine etwas klammernde Ader, zudem hat sie seit längerem Stress auf der Arbeit (deswegen sogar krankgeschrieben gewesen).
Sie findet es tatsächlich nicht in Ordnung, die Zeit nicht mit mir verbringen zu können. Vor dem Urlaub haben wir schon diskutiert, wobei sie mich gefragt hat, ob es schlimm wäre, statt zu arbeiten ein paar Tage mit ihr Zuhause zu verbringen. Ich denke statt emotional eher pragmatisch, heißt mir machen 2-3 Tage mehr räumliche Trennung  nichts aus, wenn ich dafür mein Arbeitsleben weiter bestreiten kann. 
Habe gestern (ihr letzter Urlaubstag) nochmal mit ihr telefoniert, um nochmal meinen Standpunkt darzustellen und meinen spontanen Plan darzulegen. Sie reagierte später heftig, schrieb, ich hätte ihr den letzten Urlaubstag kaputt gemacht und später noch dass sie nie gedacht hätte dass ich ihr so etwas antun würde und sie das nie vergessen wird und dass sie viel über uns nachdenken müsste. 

Mir schlägt das Ganze echt auf den Magen, da ich erstens von Anfang an meinen Standpunkt vertreten habe, zweitens ihren Standpunkt zwar irgendwo verstehen kann, sie aber dennoch meinen komplett pulverisiert und drittens meiner Meinung nach das Berufsleben einfach eine klare Priorität sein sollte. 

Bin ich ein emotionaler Klotz? Oder stimmt ihr mir zu? Ich fühle mich im Moment echt einfach überfordert. Sonst tue ich alles für sie, aber mein Arbeitsleben muss dabei immer funktionieren, das ist die einzige Einschränkung, und das weiß sie auch. 

Sag ihr doch, dass sie selbst schuld ist, wenn sie in ein Risikogebiet auf Urlaub fährt und dann in Quarantäne muss. Ist doch klar, dass du dich nicht anstecken möchtest und deshalb mal weg bleibst.

Ich finde es sehr egoistisch von ihr, nach Spanien zu fahren, obwohl das ein Risikogebiet ist. Sie hätte die Reise verschieben sollen.

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29. August um 18:44
In Antwort auf hahablabla

Danke schonmal für die Reaktionen.
Naja permanent zurückgesetzt geht nicht, ich bin im Angestelltenverhältnis mit geregelten Arbeitszeiten, es geht nur darum dass ich (aus nachvollziehbaren Gründen hoffe ich) eben diese nicht zurückstellen möchte. Freunde etc. sind für mich wirklich selten ein Grund ihr etwas abzuschlagen. Und natürlich vermisse ich sie und würde die Zeit auch gerne mit ihr verbringen (wenn es nicht anders geht würde ich mich auch über 2 Wochen Quarantäne mit ihr freuen), aber hier sehe ich einfach die Gegebenheit einem Ausfall entgegen zu wirken... 
Sie war übrigens in einem Gebiet mit verschwindend geringen Infektionszahlen und war tatsächlich nur bei ihren Eltern, daher haben wir beide von vornherein damit gerechnet, dass der Test vermutlich negativ sein wird. Aber klar, man weiß ja nie. Ich denke auch dass es im Falle von 14 Tagen eine echt beschissene Situation für uns beide wäre...

Und das mit dem romantischen Abend ist eine gute Idee. Ich hoffe einfach, das bald wieder alles okay ist 

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29. August um 18:45
In Antwort auf hahablabla

Und das mit dem romantischen Abend ist eine gute Idee. Ich hoffe einfach, das bald wieder alles okay ist 

Aber erst, wenn sie die Bestätigung über den negativen Test hat. 

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29. August um 20:13
In Antwort auf hahablabla

Hallo liebe gf-Gemeinde, 
ich stecke gerade in folgender Situation: 
meine Freundin und ich sind getrennt in den Urlaub gefahren, jeweils in die Heimat, das heißt konkret ich innerhalb Deutschlands und sie nach Spanien. (Aktuell Risikogebiet, Reise jedoch schon länger geplant und weil Besuch der Familie nach Abwägung doch angegangen). Sie muss daher nach Ankunft (heute) einen Test machen und bleibt aktuell bis zum negativen Ergebnis zuhause. 
Ich habe schon vor dem Urlaub erwähnt, dass ich meine Arbeit nicht durch Quarantäne einschränken möchte. Daher habe ich schon eine Übernachtung beim Kumpel organisiert. (Komme morgen wieder)
Meine Freundin ist recht sensibel und hat eine etwas klammernde Ader, zudem hat sie seit längerem Stress auf der Arbeit (deswegen sogar krankgeschrieben gewesen).
Sie findet es tatsächlich nicht in Ordnung, die Zeit nicht mit mir verbringen zu können. Vor dem Urlaub haben wir schon diskutiert, wobei sie mich gefragt hat, ob es schlimm wäre, statt zu arbeiten ein paar Tage mit ihr Zuhause zu verbringen. Ich denke statt emotional eher pragmatisch, heißt mir machen 2-3 Tage mehr räumliche Trennung  nichts aus, wenn ich dafür mein Arbeitsleben weiter bestreiten kann. 
Habe gestern (ihr letzter Urlaubstag) nochmal mit ihr telefoniert, um nochmal meinen Standpunkt darzustellen und meinen spontanen Plan darzulegen. Sie reagierte später heftig, schrieb, ich hätte ihr den letzten Urlaubstag kaputt gemacht und später noch dass sie nie gedacht hätte dass ich ihr so etwas antun würde und sie das nie vergessen wird und dass sie viel über uns nachdenken müsste. 

Mir schlägt das Ganze echt auf den Magen, da ich erstens von Anfang an meinen Standpunkt vertreten habe, zweitens ihren Standpunkt zwar irgendwo verstehen kann, sie aber dennoch meinen komplett pulverisiert und drittens meiner Meinung nach das Berufsleben einfach eine klare Priorität sein sollte. 

Bin ich ein emotionaler Klotz? Oder stimmt ihr mir zu? Ich fühle mich im Moment echt einfach überfordert. Sonst tue ich alles für sie, aber mein Arbeitsleben muss dabei immer funktionieren, das ist die einzige Einschränkung, und das weiß sie auch. 

Ganz ehrlich? Ich verstehe nicht wieso du nicht einfach die Zeit mit ihr verbringst und bei der Arbeit erstmal garnichts sagst? Wie du selbst sagst war sie in einem Gebiet mit wenig Fallzahlen und nur mit ihrer Fanilie zusammen, die Chance dass Sie jetzt positiv ist ist also sehr gering. Ich würde da nicht so ein Drama drum machen aber müsst ihr natürlich wissen. 

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29. August um 20:14
In Antwort auf hahablabla

Hallo liebe gf-Gemeinde, 
ich stecke gerade in folgender Situation: 
meine Freundin und ich sind getrennt in den Urlaub gefahren, jeweils in die Heimat, das heißt konkret ich innerhalb Deutschlands und sie nach Spanien. (Aktuell Risikogebiet, Reise jedoch schon länger geplant und weil Besuch der Familie nach Abwägung doch angegangen). Sie muss daher nach Ankunft (heute) einen Test machen und bleibt aktuell bis zum negativen Ergebnis zuhause. 
Ich habe schon vor dem Urlaub erwähnt, dass ich meine Arbeit nicht durch Quarantäne einschränken möchte. Daher habe ich schon eine Übernachtung beim Kumpel organisiert. (Komme morgen wieder)
Meine Freundin ist recht sensibel und hat eine etwas klammernde Ader, zudem hat sie seit längerem Stress auf der Arbeit (deswegen sogar krankgeschrieben gewesen).
Sie findet es tatsächlich nicht in Ordnung, die Zeit nicht mit mir verbringen zu können. Vor dem Urlaub haben wir schon diskutiert, wobei sie mich gefragt hat, ob es schlimm wäre, statt zu arbeiten ein paar Tage mit ihr Zuhause zu verbringen. Ich denke statt emotional eher pragmatisch, heißt mir machen 2-3 Tage mehr räumliche Trennung  nichts aus, wenn ich dafür mein Arbeitsleben weiter bestreiten kann. 
Habe gestern (ihr letzter Urlaubstag) nochmal mit ihr telefoniert, um nochmal meinen Standpunkt darzustellen und meinen spontanen Plan darzulegen. Sie reagierte später heftig, schrieb, ich hätte ihr den letzten Urlaubstag kaputt gemacht und später noch dass sie nie gedacht hätte dass ich ihr so etwas antun würde und sie das nie vergessen wird und dass sie viel über uns nachdenken müsste. 

Mir schlägt das Ganze echt auf den Magen, da ich erstens von Anfang an meinen Standpunkt vertreten habe, zweitens ihren Standpunkt zwar irgendwo verstehen kann, sie aber dennoch meinen komplett pulverisiert und drittens meiner Meinung nach das Berufsleben einfach eine klare Priorität sein sollte. 

Bin ich ein emotionaler Klotz? Oder stimmt ihr mir zu? Ich fühle mich im Moment echt einfach überfordert. Sonst tue ich alles für sie, aber mein Arbeitsleben muss dabei immer funktionieren, das ist die einzige Einschränkung, und das weiß sie auch. 

Wenn Sie deine Lohneinbusse ausgleicht, weil du wegen ihr in Quarantäne bleibst, würde ich zustimmen.

Sie ist ziemlich egoistisch.

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30. August um 4:50

Bin ganz auf deiner Seite,  warten bis zum Testergebnis ist eine glasklare Sache!

Warum manche Menschen die Pandemie nicht ernst nehmen (sie war eh in einem schwach verseuchten Gebiet; ach, geh, seids doch nicht so), kann ich überhaupt nicht verstehen.

Könnte es sein, daß die Pandemie vor allem jene Doofen eliminiert, die den Ernst der Lage nicht erkennen?

Pi

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30. August um 7:39
In Antwort auf pi-choo

Bin ganz auf deiner Seite,  warten bis zum Testergebnis ist eine glasklare Sache!

Warum manche Menschen die Pandemie nicht ernst nehmen (sie war eh in einem schwach verseuchten Gebiet; ach, geh, seids doch nicht so), kann ich überhaupt nicht verstehen.

Könnte es sein, daß die Pandemie vor allem jene Doofen eliminiert, die den Ernst der Lage nicht erkennen?

Pi

Sehe ich genauso. Als erwachsener Mensch weiß man was man tut und übernimmt die Verantwortung. Du tust das, indem du das Ergebnis abwartest. Stell dir nur vor, sie ist positiv, du dann als Folge auch und DU erkrankst oder deine Eltern... und dann stirbt einer? War es das dann wert? Übrigens kenne ich 4 Leute (einer davon war Spanier in Spanien) die daran gestorben sind ... nein, das möchte keiner erleben! 

ich finde deine Freundin unmöglich, dass sie keine Verantwortung übernimmt und so ein Drama macht. 

und ich als dein Chef würde an dir zweifeln, wenn du deswegen in Quarantäne gehst. Die Arbeit hat dich doch eingeplant und rechnet mit dir, da kannst du nicht einfach Fernbleiben nur weil deine Freundin das so will. 

 

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30. August um 7:51
In Antwort auf hahablabla

Hallo liebe gf-Gemeinde, 
ich stecke gerade in folgender Situation: 
meine Freundin und ich sind getrennt in den Urlaub gefahren, jeweils in die Heimat, das heißt konkret ich innerhalb Deutschlands und sie nach Spanien. (Aktuell Risikogebiet, Reise jedoch schon länger geplant und weil Besuch der Familie nach Abwägung doch angegangen). Sie muss daher nach Ankunft (heute) einen Test machen und bleibt aktuell bis zum negativen Ergebnis zuhause. 
Ich habe schon vor dem Urlaub erwähnt, dass ich meine Arbeit nicht durch Quarantäne einschränken möchte. Daher habe ich schon eine Übernachtung beim Kumpel organisiert. (Komme morgen wieder)
Meine Freundin ist recht sensibel und hat eine etwas klammernde Ader, zudem hat sie seit längerem Stress auf der Arbeit (deswegen sogar krankgeschrieben gewesen).
Sie findet es tatsächlich nicht in Ordnung, die Zeit nicht mit mir verbringen zu können. Vor dem Urlaub haben wir schon diskutiert, wobei sie mich gefragt hat, ob es schlimm wäre, statt zu arbeiten ein paar Tage mit ihr Zuhause zu verbringen. Ich denke statt emotional eher pragmatisch, heißt mir machen 2-3 Tage mehr räumliche Trennung  nichts aus, wenn ich dafür mein Arbeitsleben weiter bestreiten kann. 
Habe gestern (ihr letzter Urlaubstag) nochmal mit ihr telefoniert, um nochmal meinen Standpunkt darzustellen und meinen spontanen Plan darzulegen. Sie reagierte später heftig, schrieb, ich hätte ihr den letzten Urlaubstag kaputt gemacht und später noch dass sie nie gedacht hätte dass ich ihr so etwas antun würde und sie das nie vergessen wird und dass sie viel über uns nachdenken müsste. 

Mir schlägt das Ganze echt auf den Magen, da ich erstens von Anfang an meinen Standpunkt vertreten habe, zweitens ihren Standpunkt zwar irgendwo verstehen kann, sie aber dennoch meinen komplett pulverisiert und drittens meiner Meinung nach das Berufsleben einfach eine klare Priorität sein sollte. 

Bin ich ein emotionaler Klotz? Oder stimmt ihr mir zu? Ich fühle mich im Moment echt einfach überfordert. Sonst tue ich alles für sie, aber mein Arbeitsleben muss dabei immer funktionieren, das ist die einzige Einschränkung, und das weiß sie auch. 

Da gibt es nichts auf den Magen zu schlagen! Deine Freundin hat sich entschieden nach Spanien zu reisen. Damit gehen konkrete Auflagen einher, die sie gefälligst erfüllen und nicht dich dafür verantwortlich machen soll! Du musst nicht über Standpunkte nachdenken, sondern sie möge bitte erwachsen werden, so wird ein Schuh draus!

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30. August um 9:42

Ich kann dich verstehen, mein Freund war auch bei seiner Familie in Spanien, kurz vor seiner Rückreise kam dann die Risikogebietssache. Wir kamen dann beide überein, dass es besser ist, uns während der Quarantänte nicht persönlich zu sehen. Ist zwar schwer, aber ansonsten dürfte ich alls Kontaktperson 14 Tage nicht ins Büro, die Kinder nicht in die Schule oder zu ihrem Vater etc. - den Stress war es uns nicht wert.

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