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... vorbei ...

5. Mai 2002 um 10:45

Ich setzte an den Text von mir "Liebe oder Freundschaft" an. Nun, ich habe ihn wiedergesehen und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet - er war distanziert.

Gestern habe ich von einem 3. gehört, wie er über mich redet. Er wartet auf seine "Traumfrau" und ich bin von vorne bis hinten eben "nicht die Richtige". Da kann man wohl nichts machen. Aber er will mit mir nicht darüber reden, um mich nicht "zu verletzten" und irgendwie verletzt mich das am meisten. Eigentlich dachte ich, wir sind gut genug befreundet, eben dass er pesönlich mit mir darüber redet.

Nun, ich kann es jedenfalls nicht ändern.

Aber dennoch will ich, daß wenigstens die Freundschaft erhalten bleibt. Aber er glaubt ja nicht an Freundschaft zwischen Mann und Frau. *seufz*

Ich weiß nicht, ob es ein Fehler war, aber da ich Angst habe, wenn ich mit ihm rede, daß ich mich wieder verhaspele, habe ich ihm einen Brief geschrieben. Eben, daß mir viel an der Freundschaft liegt und ich mir wünsche, daß es so wird wie es war.

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5. Mai 2002 um 10:49

Och mensch...
Das ist ja schade, aber wenn er nicht will, dann will er eben nicht.

Schade, das er an eine Freundschaft nicht glaub, aber vielleicht kannnst Du ihm ja überzeugen, das es das doch gibt.

Auf jedenfall finde ich es gut, das Du ihm noch mal schreibst, denn er sollte wissen, das Dir an seiner Freundschaft viel liegt.

LG von Romara

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5. Mai 2002 um 10:51
In Antwort auf alexus_12900916

Och mensch...
Das ist ja schade, aber wenn er nicht will, dann will er eben nicht.

Schade, das er an eine Freundschaft nicht glaub, aber vielleicht kannnst Du ihm ja überzeugen, das es das doch gibt.

Auf jedenfall finde ich es gut, das Du ihm noch mal schreibst, denn er sollte wissen, das Dir an seiner Freundschaft viel liegt.

LG von Romara

... Loch ...
Mmh... mir tut es trotzdem ganz schön weh, weil es so ein großes Loch hinterläßt. Ich weiß icht, warum er sich am Anfang überhaupt so viel Zeit mit mir verbracht hat, wenn er nicht daran glaubt, daß ich "Miss Right" bin und auch nicht, daß er mit einer Frau befreundet sein kann...

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7. Mai 2002 um 0:03

Liebe Clubby,
so wie du die ganze sache schilderst, hast du offensichtlich schuldgefühle, weil du dich diesem mann offenbart hast, weil du ihm an deinen tiefen gefühlen zu ihm hast teilhaben lassen und du glaubst, dass du dadurch eure freundschaft aufs spiel gesetzt hast.

ich finde, das war genau das richtige, was du hast tun können, denn es ist nichts falsches daran, wissen zu wollen, ob die eigenen tiefen gefühle, die wir für jemanden empfinden auch erwidert werden. irgendwann kommt einfach bei jedem der moment, wo man das genau wissen will.

leider gibt es aber auch die unerwiderte liebe. es kommt vor, dass wir jemandem begegnen, der für uns etwas ganz besonderes verkörpert, was uns magisch anzieht. aber manchmal knistert es dann irgendwie nur einseitig, zb. wenn der andere nicht ebenso empfindet, oder einfach nicht bereit für die liebe ist oder sich überfordert fühlt.

ich kann mir allerdings absolut nicht vorstellen, dass liebe andauert, wenn von der gegenseite nichts zurückkommt, denn wir wünschen uns doch alle geliebt zu werden. und wir wünschen uns auch in unserem tun angenommen und verstanden zu werden.

irritiert von seinem extremen verhalten, weisst du nun gar nicht mehr, wie er zu dir steht und du denkst wohl auch darüber nach, wie er noch vor kurzem zu dir stand. du hälst es sogar für möglich, dass er dich nur ausgenutzt hat.
denn so wie er sich nun verhält sieht es nicht danach aus, dass er für dich verständnis hat, oder sich auch nur annähernd freundschaftlich verhält.
vielleicht ist er aber auch einfach nur enttäuscht.
aber sei dir dessen gewiss: wenn er sympathie für dich empfand und diese dann auch immer noch für dich empfindet, dann weisst du das auch in deinem tiefsten inneren, ganz egal, wie er sich im moment verhält.

wenn du ihn schon nicht lieben darfst, dann möchtest du ihn wenigstens weiterhin als freund behalten.
aber wie kannst du dich ihm gegenüber nun verhalten, oder was kannst du tun, damit er versteht, dass dir etwas an seiner freundschaft liegt?
bedenke hierbei, dass eine platonische beziehung zu dem mann, den du liebst nicht einfach sein wird. sei dir im klaren darüber, dass er dir dann zwar nah ist, aber dennoch fern bleibt.

ich denke, du kannst durchaus etwas tun, damit du ihn vielleicht als freund behalten kannst, wenn du der meinung bist, dass er das überhaupt wert ist.

du kannst, wenn du willst versuchen auf eine gute und besonnene weise kontakt zu ihm aufnehmen.
überfordere ihn hierbei nicht. sei für ihn einfach und absichtslos und behandle ihn freundlich.

wenn er in dir eine interessante persönlichkeit sieht, dann öffnet er sich vielleicht ja doch wieder eines tages.

und wenn nicht, dann bleibt dir auch noch ganz einfach der blick auf andere nette männer.


liebe grüsse nach paris.
cosmic.

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7. Mai 2002 um 8:57
In Antwort auf Cosmicgirl

Liebe Clubby,
so wie du die ganze sache schilderst, hast du offensichtlich schuldgefühle, weil du dich diesem mann offenbart hast, weil du ihm an deinen tiefen gefühlen zu ihm hast teilhaben lassen und du glaubst, dass du dadurch eure freundschaft aufs spiel gesetzt hast.

ich finde, das war genau das richtige, was du hast tun können, denn es ist nichts falsches daran, wissen zu wollen, ob die eigenen tiefen gefühle, die wir für jemanden empfinden auch erwidert werden. irgendwann kommt einfach bei jedem der moment, wo man das genau wissen will.

leider gibt es aber auch die unerwiderte liebe. es kommt vor, dass wir jemandem begegnen, der für uns etwas ganz besonderes verkörpert, was uns magisch anzieht. aber manchmal knistert es dann irgendwie nur einseitig, zb. wenn der andere nicht ebenso empfindet, oder einfach nicht bereit für die liebe ist oder sich überfordert fühlt.

ich kann mir allerdings absolut nicht vorstellen, dass liebe andauert, wenn von der gegenseite nichts zurückkommt, denn wir wünschen uns doch alle geliebt zu werden. und wir wünschen uns auch in unserem tun angenommen und verstanden zu werden.

irritiert von seinem extremen verhalten, weisst du nun gar nicht mehr, wie er zu dir steht und du denkst wohl auch darüber nach, wie er noch vor kurzem zu dir stand. du hälst es sogar für möglich, dass er dich nur ausgenutzt hat.
denn so wie er sich nun verhält sieht es nicht danach aus, dass er für dich verständnis hat, oder sich auch nur annähernd freundschaftlich verhält.
vielleicht ist er aber auch einfach nur enttäuscht.
aber sei dir dessen gewiss: wenn er sympathie für dich empfand und diese dann auch immer noch für dich empfindet, dann weisst du das auch in deinem tiefsten inneren, ganz egal, wie er sich im moment verhält.

wenn du ihn schon nicht lieben darfst, dann möchtest du ihn wenigstens weiterhin als freund behalten.
aber wie kannst du dich ihm gegenüber nun verhalten, oder was kannst du tun, damit er versteht, dass dir etwas an seiner freundschaft liegt?
bedenke hierbei, dass eine platonische beziehung zu dem mann, den du liebst nicht einfach sein wird. sei dir im klaren darüber, dass er dir dann zwar nah ist, aber dennoch fern bleibt.

ich denke, du kannst durchaus etwas tun, damit du ihn vielleicht als freund behalten kannst, wenn du der meinung bist, dass er das überhaupt wert ist.

du kannst, wenn du willst versuchen auf eine gute und besonnene weise kontakt zu ihm aufnehmen.
überfordere ihn hierbei nicht. sei für ihn einfach und absichtslos und behandle ihn freundlich.

wenn er in dir eine interessante persönlichkeit sieht, dann öffnet er sich vielleicht ja doch wieder eines tages.

und wenn nicht, dann bleibt dir auch noch ganz einfach der blick auf andere nette männer.


liebe grüsse nach paris.
cosmic.

Game over...
Hi Cosmic,

heute geht es mir schon besser. Du hast Recht - wenn man sich abgelehnt fühlt, stirbt dieses Gefühl von "Liebe" relativ schnell ab, zumal das Pflänzlein noch relativ frisch war.
Ob es nur eine besondere Zuneigung war oder eben wirkliche Liebe ist dabei egal.

Innerlich fühle ich mich dennoch ein wenig leer. Irgendwie stirbt damit ein Teil von einem selber - klar denke ich, daß ich etwas falsch gemacht habe... ich hätte doch etwas "merken" können, daß es nur mir so geht, vielleicht hätte ich rechtzeitig die "Notbremse" ziehen können.

Gestern war ich an der Uni - er scheint mir nicht wirklich aus dem Weg zu gehen, immerhin ist er meistens in meiner "Nähe", aber mehr auch nicht. Manchmal ein kleiner Witz, über irgendwas, immerhin bemerkt, er, wenn ich was neues anhabe (aber das tut er bei jedem, den der kennt, muss auch nichts heißen), er fragt immerhin, was ich am Wochenende eigentlich gemacht habe...
... aber mir kommt das so obskur vor. Solche "Gespräche" hatten wir früher nicht - er wußte eben immer, was ich gemacht habe.

Ein anderer deutscher Komilitone meinte auch, er wäre seit den Ferien irgendwie "komisch", antriebslos, desinteressiert - dabei meint er, es gefalle ihm hier so gut. Nur mich trifft es wohl am meisten, weil wir wohl am meisten miteinander zu tun hatten...

Vielleicht hat es in der Tat nicht nur mit mir zu tun, vielleicht habe ich mich da wirklich zu wichtig genommen. Aber wie komme ich wieder an ihn "ran" - nicht in Bezug auf einer Beziehung, sondern als Menschen, als Freund?

Ich versuche ja, so unverbindlich wie möglich zu sein - ich habe ihm das ja auch in der eMail mitgeteilt, daß ich genau das immer so an unserer Freundschaft geschätzt habe. Aber vielleicht war das wirklich nur von meiner Seite so, vielleicht hat er es anders gesehen.

Das ätztenste ist leider, daß alles auf "Vielleicht" und auf irgendwelchen Vermutungen basiert. Ich komme nicht mehr an ihn ran - erreiche ihn telefonisch so gut wie gar nicht mehr... irgendwie beschleicht mich das Gefühl, was die persönliche Ebene ankommt ist "Game over".

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8. Mai 2002 um 0:59
In Antwort auf vita_12371736

Game over...
Hi Cosmic,

heute geht es mir schon besser. Du hast Recht - wenn man sich abgelehnt fühlt, stirbt dieses Gefühl von "Liebe" relativ schnell ab, zumal das Pflänzlein noch relativ frisch war.
Ob es nur eine besondere Zuneigung war oder eben wirkliche Liebe ist dabei egal.

Innerlich fühle ich mich dennoch ein wenig leer. Irgendwie stirbt damit ein Teil von einem selber - klar denke ich, daß ich etwas falsch gemacht habe... ich hätte doch etwas "merken" können, daß es nur mir so geht, vielleicht hätte ich rechtzeitig die "Notbremse" ziehen können.

Gestern war ich an der Uni - er scheint mir nicht wirklich aus dem Weg zu gehen, immerhin ist er meistens in meiner "Nähe", aber mehr auch nicht. Manchmal ein kleiner Witz, über irgendwas, immerhin bemerkt, er, wenn ich was neues anhabe (aber das tut er bei jedem, den der kennt, muss auch nichts heißen), er fragt immerhin, was ich am Wochenende eigentlich gemacht habe...
... aber mir kommt das so obskur vor. Solche "Gespräche" hatten wir früher nicht - er wußte eben immer, was ich gemacht habe.

Ein anderer deutscher Komilitone meinte auch, er wäre seit den Ferien irgendwie "komisch", antriebslos, desinteressiert - dabei meint er, es gefalle ihm hier so gut. Nur mich trifft es wohl am meisten, weil wir wohl am meisten miteinander zu tun hatten...

Vielleicht hat es in der Tat nicht nur mit mir zu tun, vielleicht habe ich mich da wirklich zu wichtig genommen. Aber wie komme ich wieder an ihn "ran" - nicht in Bezug auf einer Beziehung, sondern als Menschen, als Freund?

Ich versuche ja, so unverbindlich wie möglich zu sein - ich habe ihm das ja auch in der eMail mitgeteilt, daß ich genau das immer so an unserer Freundschaft geschätzt habe. Aber vielleicht war das wirklich nur von meiner Seite so, vielleicht hat er es anders gesehen.

Das ätztenste ist leider, daß alles auf "Vielleicht" und auf irgendwelchen Vermutungen basiert. Ich komme nicht mehr an ihn ran - erreiche ihn telefonisch so gut wie gar nicht mehr... irgendwie beschleicht mich das Gefühl, was die persönliche Ebene ankommt ist "Game over".

Liebe Clubby,
basiert nicht unser gesamtes leben auf *vielleicht* und auf vermutungen?
alles ist offen und alles ist ungewiss.
nur das eine ist absolut sicher: ja, wir werden alle sterben.
vielleicht nicht heute und vielleicht nicht morgen.

endgültig hilft aber irgendwie alles nichts: wir haben einfach nicht die macht, einen menschen, der sich uns entziehen will umzustimmen wieder umzukehren.

aber so ein verhalten kann auch etwas gutes für uns bedeuten. z.b. kann es uns davor bewahren eisern an einem wunsch festzuhalten, der leider nicht in erfüllung gehen wird.
es ist nicht nur sehr schwierig mit jemandem befreundet zu sein, von dem man sich mehr erhofft als eine reine platonische freundschaft. sowas kann auch verdammt wehtun. oftmals nehmen verliebte eine solche *konstellation* in kauf, da sie darauf hoffen, dass irgendwann -vielleicht- doch noch mehr daraus wird. sie stecken dann in einer art *zwischenstation* fest und warten darauf, ob sich doch eine chance ergibt.

aber etwas anderes bleibt dir ohnehin nicht übrig:
lass die dinge auf dich zukommen und fixiere dich hierbei nicht auf ihn. fühle dich nicht unter dem zwang die dinge zu beeinflussen.
Wenn du das willst, kannst du ihm deine aktive geduld gewähren, was wahrscheinlich keine leichte aufgabe für dich und gleichzeitig auch eine anforderung an deine reife sein wird.

lg
cosmic.

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8. Mai 2002 um 10:44
In Antwort auf Cosmicgirl

Liebe Clubby,
basiert nicht unser gesamtes leben auf *vielleicht* und auf vermutungen?
alles ist offen und alles ist ungewiss.
nur das eine ist absolut sicher: ja, wir werden alle sterben.
vielleicht nicht heute und vielleicht nicht morgen.

endgültig hilft aber irgendwie alles nichts: wir haben einfach nicht die macht, einen menschen, der sich uns entziehen will umzustimmen wieder umzukehren.

aber so ein verhalten kann auch etwas gutes für uns bedeuten. z.b. kann es uns davor bewahren eisern an einem wunsch festzuhalten, der leider nicht in erfüllung gehen wird.
es ist nicht nur sehr schwierig mit jemandem befreundet zu sein, von dem man sich mehr erhofft als eine reine platonische freundschaft. sowas kann auch verdammt wehtun. oftmals nehmen verliebte eine solche *konstellation* in kauf, da sie darauf hoffen, dass irgendwann -vielleicht- doch noch mehr daraus wird. sie stecken dann in einer art *zwischenstation* fest und warten darauf, ob sich doch eine chance ergibt.

aber etwas anderes bleibt dir ohnehin nicht übrig:
lass die dinge auf dich zukommen und fixiere dich hierbei nicht auf ihn. fühle dich nicht unter dem zwang die dinge zu beeinflussen.
Wenn du das willst, kannst du ihm deine aktive geduld gewähren, was wahrscheinlich keine leichte aufgabe für dich und gleichzeitig auch eine anforderung an deine reife sein wird.

lg
cosmic.

Fortzetzung
Hi Cosmic,

genau das tue ich ja, ich versuche, mich nicht zu sehr auf ihn zu konzentrieren, unter die Leute zu kommen. Nicht zu Hause rumzusitzen und zu heulen und eigentlich funktioniert das ganz gut.

Gestern bin ich eher zufällig zu einem Gespräch mit ihm gekommen. Angeblich geht es im seitdem er wieder hier ist wohl gar nicht so gut (als ich ihn das 1. mal nach den Ferien gesehen habe, war angeblich alles ganz toll), aber will mir patou nicht sagen, was es ist. Angeblich weiß er selber nicht, was er hat. (?)
Ich habe ihm gesagt, daß ich nicht glaube, daß man sich wegen "nichts" tage- oder wochenlang so zurückzieht... angeblich kein Liebeskummer, kein Heimweh, keine Geldsorgen.... sondern "ganz allgemein" ...

... er meinte ich wäre "oberflächlich" - man könne nicht immer so "fröhlich" und "sorgenfrei" sein, wie ich... ober er mir "ganz" aus dem Weg gehen solle?
Ich habe ihm gesagt, daß er das doch schon längst tut - wie er das noch steigern möchte und das mich das verletzt. Aber wenn er sich nicht helfen lassen will, läßt sich ja nichts machen...

Sich jedenfalls zurückzuziehen und auch noch alleine zu "trinke" halte ich für asozial. Daraufhin meint er, daß ich doch auch manchmal "alleine" Wein trinke - zum Lesen oder so - daraufhin sage ich ihm, daß das was anderes ist. Ich trinke nicht aus Traurigkeit, sondern weil ein Wein lecker ist und es zu manchen Büchern einfach "schön" ist.

Nun denn... mehr außer akzeptieren kann ich die Situation leider nicht.

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10. Mai 2002 um 0:10
In Antwort auf vita_12371736

Fortzetzung
Hi Cosmic,

genau das tue ich ja, ich versuche, mich nicht zu sehr auf ihn zu konzentrieren, unter die Leute zu kommen. Nicht zu Hause rumzusitzen und zu heulen und eigentlich funktioniert das ganz gut.

Gestern bin ich eher zufällig zu einem Gespräch mit ihm gekommen. Angeblich geht es im seitdem er wieder hier ist wohl gar nicht so gut (als ich ihn das 1. mal nach den Ferien gesehen habe, war angeblich alles ganz toll), aber will mir patou nicht sagen, was es ist. Angeblich weiß er selber nicht, was er hat. (?)
Ich habe ihm gesagt, daß ich nicht glaube, daß man sich wegen "nichts" tage- oder wochenlang so zurückzieht... angeblich kein Liebeskummer, kein Heimweh, keine Geldsorgen.... sondern "ganz allgemein" ...

... er meinte ich wäre "oberflächlich" - man könne nicht immer so "fröhlich" und "sorgenfrei" sein, wie ich... ober er mir "ganz" aus dem Weg gehen solle?
Ich habe ihm gesagt, daß er das doch schon längst tut - wie er das noch steigern möchte und das mich das verletzt. Aber wenn er sich nicht helfen lassen will, läßt sich ja nichts machen...

Sich jedenfalls zurückzuziehen und auch noch alleine zu "trinke" halte ich für asozial. Daraufhin meint er, daß ich doch auch manchmal "alleine" Wein trinke - zum Lesen oder so - daraufhin sage ich ihm, daß das was anderes ist. Ich trinke nicht aus Traurigkeit, sondern weil ein Wein lecker ist und es zu manchen Büchern einfach "schön" ist.

Nun denn... mehr außer akzeptieren kann ich die Situation leider nicht.

Nochmal ich
Liebe Clubby,

dieses zurückziehen *in andere sphären* findest du bei männern sehr häufig. ich habe die vermutung, dass sie das brauchen, um probleme zu verarbeiten. sie lenken sich dann beispielsweise mit alkohol oder anderen dingen ab und sind dann mit sich selbst und ihrem problem beschäftigt und wollen dann sehr viel alleine sein.
und dann bloss keine *stressgespräche* bitte.
nach einer gewissen zeit kommen sie dann wieder zurück und alles scheint wieder in ordnung zu sein.

du bist auch nicht immer fröhlich und sorglos. aber man muss ja seine launen nicht gleich bei jemand anderen abladen, oder?
ich habe dir ja bereits mitgeteilt, was ich von *so typen* halte.
ich finde *so typen* - ich hoffe du weisst, wie ich das meine - extrem problembelastet. sicherlich kann man sie auch nicht alle über einen kamm scheren und ich hoffe, dass dein exemplar auch keiner von einer solchen sorte ist.

allerdings weiss ich auch, dass dir sehr viel an diesem mann liegt.
aber sieh eure bekanntschaft als das was sie ist: du kannst mit ihm sprechen, ihm zuhören und für ihn dasein. vielleicht kannst du ihm sogar weiterhelfen, wenn er deine hilfe annimmt.
nimm die gelegenheiten wahr, die sich dir bieten: telefoniere in freundlicher und netter weise mit ihm. unterhalte dich herzlich über viele verschiedene themen mit ihm. biete an, aber presse ihn nicht in eine bestimmte richtung, die dir gefallen würde. damit würdest du ihn bedrängen und überfordern.

wenn du jetzt geduld beweist, dann wird er sich dir gegenüber wieder öffnen. da bin ich ganz sicher. hierbei bist du massgeblich beteiligt.
aber alles braucht eben seine zeit. und wie du sicherlich weisst, brauchen manche menschen eben länger als andere, manche schaffen es auch nie.

aber weisst du, liebe clubby wenn zwei unterschiedlich konditionierte menschen einen fluss durchschwimmen und beide gleichzeitig am gegenüberliegenden ufer ankommen wollen, dann richtet sich das schwimmtempo immer nach demjenigen, der langsamer schwimmt.


liebe grüsse
cosmic.

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10. Mai 2002 um 18:50
In Antwort auf Cosmicgirl

Nochmal ich
Liebe Clubby,

dieses zurückziehen *in andere sphären* findest du bei männern sehr häufig. ich habe die vermutung, dass sie das brauchen, um probleme zu verarbeiten. sie lenken sich dann beispielsweise mit alkohol oder anderen dingen ab und sind dann mit sich selbst und ihrem problem beschäftigt und wollen dann sehr viel alleine sein.
und dann bloss keine *stressgespräche* bitte.
nach einer gewissen zeit kommen sie dann wieder zurück und alles scheint wieder in ordnung zu sein.

du bist auch nicht immer fröhlich und sorglos. aber man muss ja seine launen nicht gleich bei jemand anderen abladen, oder?
ich habe dir ja bereits mitgeteilt, was ich von *so typen* halte.
ich finde *so typen* - ich hoffe du weisst, wie ich das meine - extrem problembelastet. sicherlich kann man sie auch nicht alle über einen kamm scheren und ich hoffe, dass dein exemplar auch keiner von einer solchen sorte ist.

allerdings weiss ich auch, dass dir sehr viel an diesem mann liegt.
aber sieh eure bekanntschaft als das was sie ist: du kannst mit ihm sprechen, ihm zuhören und für ihn dasein. vielleicht kannst du ihm sogar weiterhelfen, wenn er deine hilfe annimmt.
nimm die gelegenheiten wahr, die sich dir bieten: telefoniere in freundlicher und netter weise mit ihm. unterhalte dich herzlich über viele verschiedene themen mit ihm. biete an, aber presse ihn nicht in eine bestimmte richtung, die dir gefallen würde. damit würdest du ihn bedrängen und überfordern.

wenn du jetzt geduld beweist, dann wird er sich dir gegenüber wieder öffnen. da bin ich ganz sicher. hierbei bist du massgeblich beteiligt.
aber alles braucht eben seine zeit. und wie du sicherlich weisst, brauchen manche menschen eben länger als andere, manche schaffen es auch nie.

aber weisst du, liebe clubby wenn zwei unterschiedlich konditionierte menschen einen fluss durchschwimmen und beide gleichzeitig am gegenüberliegenden ufer ankommen wollen, dann richtet sich das schwimmtempo immer nach demjenigen, der langsamer schwimmt.


liebe grüsse
cosmic.

Tempo drosseln... & Fortschritte
Liebe Cosmic,

mmh... nun, ich muss mein Tempo wohl wirklich drosseln müssen. Unser Verhältnis bessert sich wohl langsam - aber eben nur langsam.

Es hat sich ohnehin erst entspannt, als sich rumgesprochen hat, daß ich auf einer Party mit einem anderen rumgeknutscht habe... irgendwie schade, daß der Preis für diese Freundschaft wirklich ist, daß ich KEIN näheres Interesse an IHN zeige. Allerdings war der kleine Ausrutscher wirklich nur die Folge von Alkohol und meinem Kummer - es war wohl mehr der Wunsch nach Nähe - aber ich habe auch gemerkt, dass ich immer noch nur an den anderen denke. Obwohl dieser

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