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Vor einer Woche ist meine Katze gestorben...

1. Februar 2013 um 20:13

...und seitdem geht es mir furchtbar schlecht.

Auf der einen Seite, weil es immer scheisse ist, wenn ein geliebtes Tier stirbt. Ich habe sie mit der Flasche aufgezogen, sie war anhänglich wie ein Hund und ständig präsent in meinem Leben. Ich hatte es mir nie - wirklich nie - vorstellen können, dass sie irgendwann einmal nicht mehr in meinem Haus sein würde.
Es ist seltsam...auf der einen Seite weiß man ganz genau, dass ein Tier irgendwann stirbt...auf der anderen Seite hat man das Gefühl, dass genau in diesem Fall eine Ausnahme gemacht werden würde. Das es immer so bleibt, wie es ist.

Und genau an diesem Punkt geht mein Problem weiter. Es ist nicht nur der Verlust meiner Katze, sondern auch irgendetwas anderes, was jetzt bei mir weg - nämlich genau dieses Gefühl der Sicherheit, dass alles so bleiben wird, wie es jetzt ist.
Das meine geliebten Menschen mich niemals verlassen werden, dass meine Eltern immer da sein werden, meine Geschwister...

Klar, ich wusste schon vorher dass sie alle irgendwann mal sterben werden...aber seit diesem Tag vor einer Woche ist dieses Thema so unglaublich ständig präsent bei mir, dass es richtig wehtut - und mir ziemlich Angst macht.
Ich habe furchtbare Angst davor, jemanden den ich liebe zu verlieren. Dass irgendwann mal dieser eine Tag kommt, der Anruf, der Unfall, die Krankheit was auch immer.
Und ich komme einfach nicht mehr davon los!

Niemand wünscht sich, dass so etwas passiert...aber die meisten leben ganz normal mit diesem Gedanken und auch ich habe mir früher nie großartig Gedanken darüber gemacht.
Und jetzt auf einmal frisst mich das total auf, ich liege nachts stundenlang wach und denke darüber nach, heule, hab Angst und weiß, dass ich einfach nichts tun kann...

Ich weiß, dass mir auch hier keiner wirklich helfen kann...aber ich kann sonst mit keinem darüber reden. Meine Eltern würden es verstehen, aber ich weiß dass sie dieses Thema auch unheimlich traurig machen würde...und das will ich nicht, weil tun können sie ja auch nichts.

...ich wollte mir das nur mal von der Seele schreiben.

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1. Februar 2013 um 21:01


Sorry, aber "ich hasse Katzen" ist ein Grund, bei meinem Beitrag schnell wieder wegzuklicken und NICHT ein Grund, einen so blöden Kommentar zu hinterlassen.

Hast du dir ihn überhaupt durchgelesen?

Dann hättest du ja gesehen, dass er mir bei meinen Problem zurzeit auch sehr wohl um meine Mitmenschen geht!

Tut mir ja sehr Leid, dass du im Januar vier geliebte Menschen verloren hast...aber lass deinen Frust bitte woanders aus und nicht bei jemanden, der seine ganz eigenen Probleme mit diesem Thema hat.

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1. Februar 2013 um 21:04

ja, kauft man sich halt ne neue
katze bzw. tier ist ja tier...alle gleich

für manche menschen ist ihr haustier ein familienmitglied.
jeder der ein tier hat, wird erkannt haben, jedes tier hat seinen eigenen charakter und seine eigenheiten, die man eben nicht ersetzen kann.
natürlich trauert man nicht so lange, wie bei einem menschen....aber man trauert, denn in all den jahren wächst einem so ein tier ans herz. es fehlt einfach.

und von hass zu sprechen, sagt ja auch schon viel aus. wenn man nicht für bestimmte tiere ist, ok...aber gleich hassen?

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1. Februar 2013 um 21:24

Ich bin 'schon' 22...
...also eigentlich kein kleines Mädchen mehr. Aber naja, bei sowas kommt es wohl weniger aufs Alter an.

Das mit dem bewusster Leben ist eine gute Sache, das stimmt. Irgendwie hilft es einem ein kleines bisschen, zu versuchen seinen Mitmenschen soviel Gutes wie möglich zu geben...ich hoffe es.

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1. Februar 2013 um 21:25

Danke...
...ich fand deinen Beitrag grade sehr bewegend und schön geschrieben.

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1. Februar 2013 um 22:26

Als
Allererstes fühl dich mal dolle gedrückt...es ist sehr traurig, wenn Jemand , den man so lieb hat, aus seinem persönlichen Umfeld geht...ob Mensch oder Tier spielt da keine Rolle...es ist eine traurige Erfahrung, die man da macht...mein Theo ist am 14.2. ein Jahr tod...
Du schreibst nun, dass du noch ein anderes Problem hast...dass du jetzt erlebst, dass eben nicht alles so bleibt, wie es ist...es hat dir Sicherheit gegeben...
Da möchte ich dir mal a bisserl Mut zu sprechen...es kann einem auch Hoffnung und Sicherheit geben, wenn man weiß, dass eben NICHT Alles so bleibt, wie es ist...gerade, wenn man in schwierigen Situationen steckt und man vielleicht nicht mehr weiß, wo Hinten und Vorne ist, dann ist es sehr gut zu wissen, dass es wieder besser wird...auch dir wird es wieder besser gehen und was dir bleibt sind die schönen Erinnerungen, die irgendwann nicht mehr weh tun, sondern dir ein warmes Gefühl vermitteln und man dankbar dafür ist, dass man sie hat
Ich wünsch dir alles Gute...manchmal muss ich heute noch ein Tränchen verdrücken...sowas dauert eben Alles seine Zeit...aber es wird besser...versprochen

Sky

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2. Februar 2013 um 9:49

Hey du
das tut mir sehr leid für dich .
kann ich absolut verstehen. wenn meiner katze jetzt was passieren würde wär mir auch ziemlich elend.

hast du denn einen guten draht zu deiner familie ? zu den eltern und geschwistern ? oma, opa, tanten ?
doch, sprech mit deinen eltern ! sie werden es verstehen. sie kennen dich und wissen wie sensibel du bist. keiner kann dir glaubhaft versichern das er ewig leben wird, aber ihr könnt dem leben quaalität geben. macht was zusammen.

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2. Februar 2013 um 10:40

...
Jetzt mal abgesehen von deiner Katze...

Ich beneide dich dafür, dass du bisher "nur" den Verlust eines Tieres verkraften musstest. Ich hatte früher immr 2 Haustiere und habe von klein auf mitbekommen, wenn ein Tier stirbt. Das ist nicht schön, aber meine Eltern sagten damals immer, dass es ihm jetzt besser geht und er bei meinen 'vergangenen' Tieren ist und sie nun zsuammen spielen können. Und dass ich nicht weinen soll, denn er hat nur Platz gemacht, damit ich einem Notfall ein schönes zu Hause schenken kann. Ich denke, sie haben es so ganz richtig gemacht. Nunja... dann starb mein Onkel, meine Oma, eine Freundin... Krankheit, Altersbedingt, Selbstmord. Und jetzt wünsche ich mir, es wäre nur ein Tier gewesen, dass vom Auto überfahren wurde oder sonst was. Klingt hart, aber ich will dir damit sagen, dass es schlimmeres gibt als wenn ein Tier stirbt- aber auch, dass du dir bitte nicht so viele Gedanken darum machen sollst, dass irgendwann auch mal geliebte Menschen gehen. Genieß die Zeit einfach.

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4. Februar 2013 um 6:23


Kann ich absolut nachvollziehen.

Als mein Lieblingskater (kannte ihn seit seiner Geburt, 1993) vorletztes Jahr eingeschläfert werden musste, war ich auch nicht nur traurig, sondern mir wurde mal wieder schmerzhaft bewusst, wie alt ich eigentlich schon bin und dass man nur eine begrenzte Lebenszeit hat.

Ich verstehe auch Deine Verlustängste.
Das Einzige, was Du wirklich tun kannst, ist bewusst zu leben. Schenk den Menschen, die Du magst/liebst all Deine Aufmerksamkeit und genieß die leichten Stunden des Lebens. Lebe jeden Tag buchstäblich so, als ob es Dein letzter wäre. Trotz Arbeit, trotz Alltag...

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