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Von Seitensprung wahrscheinlich schwanger...

8. Februar 2007 um 19:15

Hi,

ich wende mich nun mit einem kleinen Problem an euch.

Kurze Vorgeschichte: Ich war im 2. Monat schwanger, als ich mit meinem derzeitigen Freund zusammen war. Das habe ich ihm jedoch nicht gesagt. Ich schaute zu, dass ich möglichst viel Sex mit ihm hatte, denn ich wollte, dass er glaubte, er sei der Vater. Das war schwierig, weil er am Anfang immer coitus interruptus gemacht hatte, aus Angst, ich könnte schwanger werden.
Dabei war ich es schon längst. Mit etwas Geduld und Tricks konnte ich ihm doch noch den Samen entlocken, der notwendig war, um ihm meine Schwangerschaft unterzujubeln.
Für mich von Vorteil war halt auch, dass er noch nicht so viel Erfahrung mit Frauen hatte.
Da ich von Natur aus etwas kräftiger bin, konnte ich es bis zum 5. Monat verbergen, dass ich schwanger bin.

Nachdem er dann erfuhr, dass ich schwanger bin, ging bei ihm sexuell so richtig die Post ab. Bis unmittelbar vor der Geburt wollte er nur Sex, Sex, Sex.
Er hat sich auch nicht verwundert darüber geäußert, dass ich nach weniger als 8 Monaten das Baby schon bekam, ich vorher so fett war, als ob unmittelbar die Entbindung von Zwillingen bevorstünde und das Kind gesund und munter auf die Welt gekommen war.
Von 7-Monats-Kindern hört man ja häufig genug, und insofern hatte er sich nicht verwundert geäußert. Naiv ist er ja schon manchmal, mein Süßer.

Aber nun zu meinem Problem:
Sein Sexverlangen änderte sich schlagartig mit der Geburt von meinem Sohn. Seitdem hatten wir kaum noch Sex. Wenngleich ich mir überlegte, ob ich ab jetzt die Pille nehmen sollte, so verwarf ich diesen Gedanken daran, weil er mich fast gar nicht mehr berührte. Die paar Mal, als wir tatsächlich Sex hatten, betrieb er immer coitus interruptus.
War mir auch ganz recht, weil ich als streng erzogene Katholikin eigentlich gegen Verhütung bin.

Vor 6 Wochen hatte es sich ergeben, dass ich wieder Sex mit dem Vater meines Kindes hatte. Er ist verheiratet und es ist eine reine Bettgeschichte.
Ich brauchte Sex einfach mal wieder zwischendurch und er war sofort mit einem Treffen einverstanden. Kurz danach bekam ich auch wieder meine Tage, obwohl wir nicht verhütet hatten. Ich hatte diesem Mann erzählt, ich nehme die Pille, damit ich ihn voll genießen konnte.
So kam es, dass wir in der Zwischenzeit wieder mehrmals Sex hatten, ich wieder voll im Vertrauen darauf, dass schon nichts passieren möge, aber nun habe ich Angst, dass es doch wieder passiert ist. Meine Tage sind schon seit einer Woche überfällig, und ich fühle mich auch schwanger. Ich befürchte das Schlimmste.

Seit den ersten Ahnungen versuche ich vergeblich, das Sexualleben mit meinem Freund wiederzubeleben. Aber immer, wenn ich mich ihm näherte, sagte er nur, er ist derzeit nicht in Stimmung, oder er ist müde.

Wie kriege ich ihn dazu, dass er vielleicht doch wieder mit mir schläft, weil wenn es nicht bald passiert, stehe ich wieder vor dem Problem von der letzten Schwangerschaft, dass ich wieder ein 7-Monatskind bekomme. Wenn ich ganz großes Pech habe, dann schläft er überhaupt nicht mit mir, bevor meine Schwangerschaft offensichtlich wird. Die Zeit drängt.

Wahrscheinlich kann mir sowieso keiner helfen, aber vielleicht hat ja doch jemand eine Idee...
Ich möchte bitte auch nichts darüber hören, dass ich ziemlich naiv war, zu glauben, es würde nichts passieren. Ja, das war ich - aber nun ist es nun mal passiert und ich kann es nicht rückgängig machen. Abtreibung kommt für mich nicht in Frage.

Naja, zumindest hat es mir mal gut getan, über mein Problem zu schreiben.

Wohlbemerkt, ich liebe meinen Freund, und ich möchte ihn nicht verlieren. Er ist ein sehr fürsorglicher Freund und ein wunderbarer Vater, aber eben mehr nicht.

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8. Februar 2007 um 19:25

Booah
entweder bist du ein Fake oder ein gewissenloser Mensch! Mir fehlen die Worte bei so viel Unverfrorenheit. Sex mit anderen Männern ist die eine Sache, aber einem Mann ein Kind unterzujubeln, dem richtigen Vater nicht zu sagen, dass er ein Kind hat und dem Kind selbst seine wahren Wurzeln zu verschweigen, dass ist für mich nicht mehr zu überbieten.

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8. Februar 2007 um 19:44
In Antwort auf aisha_12868469

Booah
entweder bist du ein Fake oder ein gewissenloser Mensch! Mir fehlen die Worte bei so viel Unverfrorenheit. Sex mit anderen Männern ist die eine Sache, aber einem Mann ein Kind unterzujubeln, dem richtigen Vater nicht zu sagen, dass er ein Kind hat und dem Kind selbst seine wahren Wurzeln zu verschweigen, dass ist für mich nicht mehr zu überbieten.

Was denn...
...du unterstellst einer "streng erzogene Katholikin", dass sie ein Fake ist? Verstehe ich nicht. *g*

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8. Februar 2007 um 19:57

Du solltest
nicht ganz so dick auftragen weil die story so zu unglaubwürdig klingt.
das mit dem coitus i. solltest du weglassen, ist etwas ZU viel des guten, aber ansonsten nette story, schön ausgedacht. 2+
weiter so

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8. Februar 2007 um 22:21

Grins!
Aber liebe cefeu - sie ist doch eine "streng erzogene Katholikin"! Da darf sie doch nicht lügen!

@monarica: sollte diese Geschichte wirklich wahr sein, brauchst Du Dir keine Sorgen machen, dass Dich jemand für naiv hält.
Im Gegenteil: jemanden, der so abgewxxxst ist wie Du, muss man schon lange suchen...

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9. Februar 2007 um 11:06

Der, der ohne Schuld ist, möge den ersten Stein werfen
Geholfen haben mir eure Beiträge nicht wirklich.

Für jemanden, der eine so kurze Geschichte liest, erschließt sich natürlich nicht die Komplexität meines Lebens. Es war vermutlich ein Fehler, mich an ein Forum zu wenden - aber ich wollte mich einfach mal anonym mitteilen. Ich bin ja froh, dass ich inzwischen so weit bin, zumindest in einem solchen Rahmen endlich frei "reden" zu können.

Ich bin kein schlechter Mensch, und lügen tue ich auch nicht.
Aber ich habe meine Bedürfnisse, und ich musste feststellen, dass Sex eines dieser Bedürfnisse ist, die ich nicht abstellen kann. Trotz katholischer, verklemmter Erziehung gebe ich zu, dass außerehelicher Geschlechtsverkehr eine Sünde ist und ich diese Sünde begehe - meiner Meinung nach eine Fehlentscheidung von der katholischen Kirche. Man schaue sich nur die vielen katholischen Priester an, deren Kinder keinen Vater haben, oder die vielen Babyleichenüberreste, die man in alten Nonnenklöstern immer wieder findet.
Auch das mit der Verhütung ist eine zwiespältige Angelegenheit, und darüberhinaus bin ich in diesen Dingen nicht sehr erfahren und auch nicht sehr selbstbewusst. Sobald es zum Sex kommt (und das kam in den letzten Jahren selten genug vor), schalte ich meinen Verstand aus.
Ich habe auch schon von Frauen gelesen, die bereits ein oder mehrere Abtreibungen hinter sich haben. Ist das moralisch vertretbarer, als einem Mann ein Kind unterzujubeln? Für mich ist und bleibt Abtreibung Mord.
Und, bin ich die einzige auf dieser Welt, die ihrem Lebenspartner/Mann ein Kind unterschiebt???? Bin ich deswegen schlecht, weil ich hier offen drüber rede?

Ich bin hier niemanden Rechenschaft schuldig, aber dennoch möchte ich mich mitteilen, weil ich hier keine Freunde habe und mein Leben nicht optimal gelaufen ist, und mir sonst niemand zuhört.

Ich bin in einem kleinen italienischen Nest wohlbehütet aufgewachsen, meine Mutter war Deutsche. Ich bin sehr streng erzogen worden, und meine Mutter redete mir ein, dass Männer bis zum Hochzeitstag eine böse Sache wären.
Hinzu kam, dass ich schon immer ein bisschen kräftiger war - ich fühlte mich hässlich und nicht begehrt. Während meine Klassenkameradinnen schon fleißig mit Jungs rummachten, und im Auto dann heimlich Sex mit irgendwelchen Jungs hatten (worum ich die Mädels immer heimlich bewunderte und beneidete), interessierte sich kein Junge für mich. Im Gegenteil, ich wurde gehänselt.

Als ich 18 Jahre alt war, musste ich da raus. Ich suchte mir eigenständig eine Aupair-Stelle in Deutschland und landete bei einer Familie in einem kleinen Nest bei Frankfurt. Das war eine ganz neue Welt für mich, und ich wollte einen Neuanfang.
Meine Eltern waren total dagegen, weil sie befürchteten, dass ich auf die schiefe Bahn komme, aber ich habe mich durchgesetzt. Darauf war ich mächtig stolz.

Und dann kam es, wie es kommen musste. Auf meiner Suche nach Liebe geriet ich an den Familienvater meiner Aupair-Familie. Er war es, der mich entjungferte. Ich war völlig unerfahren im Leben und ich war der Meinung, dass Liebe und Sex dasselbe seien.
Von diesem Familienvater wurde ich dann auch schwanger.
Er sagte mir von Anfang an, dass er seine Familie niemals verlassen würde. Ich gaukelte ihm damals vor, dass das in Ordnung für mich sei, ich schon einige Jungs hatte und ich auch die Pille nahm. Ich habe alles dafür getan, um ein bisschen Zuneigung (sprich Sex) zu bekommen, und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich auch begehrt und attraktiv.
Wenn die Männer meine Brüste leckten, dann fühlte sich meine Seele gestreichelt. Heute weiß ich, dass meine Brüste nicht meine Seele sind.

Als ich die Aupair-Familie verließ, ahnte ich schon, dass ich schwanger war, aber es war noch so früh, dass es niemand bemerkte.
Wo sollte ich hin? Ich hatte und habe keine Ausbildung, und in das Dorf meiner Eltern konnte ich mit einem dicken Bauch nicht zurückkommen. So hatte ich das Glück, und kam bei einem Freund von diesem Familienvater unter. Dieser Freund hatte schon immer ein Auge auf mich geworfen, und es kam sogar schon einmal zum Sex, als ich noch bei der Aupair-Familie wohnte (natürlich mit coitus interruptus).

Dazu sei gesagt, dass mein Freund mit seinen 33 Jahren (ich bin 22) sehr unerfahren ist, was Frauen betrifft. Wir beide sind sehr verklemmt und reden so gut wie nie über unseren Sex. Er sieht nicht gerade aus wie Brad Pitt, und einen Bauch hat er auch. Ich glaube, er war froh, endlich eine willige, genügsame Frau an seiner Seite zu haben, die auch bei ihm bleibt. Ja, ich gebe zu, es ist und war eine Zweckgemeinschaft, die aber voller gegenseitigen Respekt und Achtung ist.
Ich habe ihm niemals gesagt, dass ich von ihm schwanger sei, oder dass das Kind von ihm sei, aber ich habe ihn jedoch immer im Glauben gelassen und er hat mir nie das Gefühl gegeben, dass er glaubt, er sei nicht der Vater.
Vielleicht ahnt er ja sogar, dass das Kind von seinem Freund ist, aber darüber hat er nie mit mir gesprochen. (Er weiß, dass ich damals Sex mit ihm hatte.)
Ich weiß auch, dass er tierische Angst davor hatte, dass er Vater wird, daher auch immer diese Vorsicht auf seiner Seite (coitus interruptus). Er wollte nichts dem Zufall überlassen.
Als er dann erfahren hatte, dass ich schwanger war, da plötzlich war bei ihm so etwas wie ein Knoten geplatzt - endlich konnte er hemmungslosen Sex haben, und ohne Gedanken in mir abspritzen, weil schwanger konnte ich ja nicht mehr werden. Ich hatte das Gefühl, er wolle diese Zeit ausnutzen, solange es möglich ist. Je dicker ich wurde, desto häufiger wollte er Sex - als ob er Angst hätte, dass ich jeden Moment entbinden könnte, und diese hemmungslose Zeit dann vorbei wäre.
Und dann nach der Geburt hatte er sicherlich wieder diese Angst, dass ich erneut schwanger werden könnte und rührte mich danach kaum mehr an.
Trotz unserer Sexentfremdung denken wir beide nicht daran, einander zu verlassen. Wir sind immer füreinander da, und kümmern uns, auch ohne viel Worte. Und zu meinem Sohn ist er sehr liebevoll, als ob er der eigene Vater ist.
Er arbeitet in einer Kanzlei, und ist dort sehr eingespannt.
Ich bin ausschließlich zu Hause, und die Kinderbetreuung und Hausarbeit alleine füllt mich nicht aus. Ich bin nach wie vor auf seine Fürsorge angewiesen.

Dass ich den Freund meines Freundes nach all den Jahren eigenständig kontaktierte, geschah mehr aus Verzweiflung und vielleicht auch aus Langeweile. Mit diesem Mann hatte ich damals eigentlich ganz guten Sex. Der schaffte es auch hin und wieder, mich zum Orgasmus zu bringen. Mein Freund hat es noch nie geschafft , wenngleich es auch mit meinem Freund okay war.

Natürlich war es leichtsinnig von mir, nicht zu verhüten, aber er hätte ja auch was tun können. Ich bin da einfach noch zu verklemmt, als dass ich das Thema in einer solchen Situation offen anspreche. Bevor ich was sage, werde ich offensichtlich lieber schwanger... aber ich kann halt auch nicht aus meiner Haut raus.

Ich habe hier in Deutschland nicht wirklich Freunde gefunden, und meine Eltern haben vor lauter Scham über mein Leben den Kontakt weitgehend abgebrochen.
Dass ich aber ein normales Mädchen mit ganz normalen Bedürfnissen bin, das ist doch logisch. Aber deshalb bin ich doch nicht böse.

Auch wenn ich weiß, dass hier anscheinend keiner Verständnis für mich hat, so hat es mir doch gut getan, mal alles von der Seele zu reden. Und um ganz ehrlich zu sein, ich habe hier im Forum schon Beiträge und Ratschläge gelesen, die ich moralisch um einiges verwerflicher finde, als mein eigenes Verhalten.

Und ich füge noch hinzu, dass ich es gestern Abend doch tatsächlich geschafft habe, meinen Freund zu verführen. Zwar wieder mit coitus interruptus, aber da diese Methode ja bekanntlich sowieso nicht hundertprozentig sicher ist, kann ich ja trotzdem von diesem einen Mal schwanger geworden sein. Es macht die Dinge leichter.

Und ich finde es jetzt nicht soooo dramatisch, dass ich wieder Sex mit meinem Ex habe. Immerhin bin ich nicht verheiratet, und ob ich nun außerehelichen Verkehr mit meinem Freund oder mit diesem Mann habe, macht für mich nicht so den großen Unterschied, zumal sich mein Freund in den letzten Jahren sehr zurückgehalten hatte. Außerdem war es mit meinem Freund für mich sowieso nicht so erfüllend.
Was soll ich also tun? Soll ich deswegen meinen Freund verlassen? Ist es nicht so, dass ich mir meine körperlichen Bedürfnisse anderweitig abholen kann, wenn ich sie von ihm nicht bekomme? Wen schade ich damit, solange die Ehefrau des Mannes und mein Freund nichts erfahren und dadurch auch nicht verletzt werden können? Wir beide haben keinerlei Bedürfnisse, eine richtige Beziehung einzugehen. Es ist eine reine Bettgeschichte.

Inzwischen sehe ich die Sache wirklich getrennt: Sex mit dem Ex, und Liebe und Verbundenheit mit meinem derzeitigen Freund. Das wird mir heute mal wieder sehr bewusst, dass ich beides von einer Person offensichtlich nicht bekommen kann. Geht es anderen Frauen nicht ähnlich, aber die kommen aus diesem Dilemma aus eigener Kraft nie heraus und schieben lieber Frust?

Ich weiß noch immer nicht, ob ich mich gut oder schlecht fühlen soll. Da bin ich noch auf der Suche.

Und ob das Kind die Gene von dem einem oder dem anderen hat, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind doch die Charaktere, nicht die Gene.

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9. Februar 2007 um 11:13

Fake
ohne Worte

Fakekiller

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9. Februar 2007 um 11:51
In Antwort auf monarica84

Der, der ohne Schuld ist, möge den ersten Stein werfen
Geholfen haben mir eure Beiträge nicht wirklich.

Für jemanden, der eine so kurze Geschichte liest, erschließt sich natürlich nicht die Komplexität meines Lebens. Es war vermutlich ein Fehler, mich an ein Forum zu wenden - aber ich wollte mich einfach mal anonym mitteilen. Ich bin ja froh, dass ich inzwischen so weit bin, zumindest in einem solchen Rahmen endlich frei "reden" zu können.

Ich bin kein schlechter Mensch, und lügen tue ich auch nicht.
Aber ich habe meine Bedürfnisse, und ich musste feststellen, dass Sex eines dieser Bedürfnisse ist, die ich nicht abstellen kann. Trotz katholischer, verklemmter Erziehung gebe ich zu, dass außerehelicher Geschlechtsverkehr eine Sünde ist und ich diese Sünde begehe - meiner Meinung nach eine Fehlentscheidung von der katholischen Kirche. Man schaue sich nur die vielen katholischen Priester an, deren Kinder keinen Vater haben, oder die vielen Babyleichenüberreste, die man in alten Nonnenklöstern immer wieder findet.
Auch das mit der Verhütung ist eine zwiespältige Angelegenheit, und darüberhinaus bin ich in diesen Dingen nicht sehr erfahren und auch nicht sehr selbstbewusst. Sobald es zum Sex kommt (und das kam in den letzten Jahren selten genug vor), schalte ich meinen Verstand aus.
Ich habe auch schon von Frauen gelesen, die bereits ein oder mehrere Abtreibungen hinter sich haben. Ist das moralisch vertretbarer, als einem Mann ein Kind unterzujubeln? Für mich ist und bleibt Abtreibung Mord.
Und, bin ich die einzige auf dieser Welt, die ihrem Lebenspartner/Mann ein Kind unterschiebt???? Bin ich deswegen schlecht, weil ich hier offen drüber rede?

Ich bin hier niemanden Rechenschaft schuldig, aber dennoch möchte ich mich mitteilen, weil ich hier keine Freunde habe und mein Leben nicht optimal gelaufen ist, und mir sonst niemand zuhört.

Ich bin in einem kleinen italienischen Nest wohlbehütet aufgewachsen, meine Mutter war Deutsche. Ich bin sehr streng erzogen worden, und meine Mutter redete mir ein, dass Männer bis zum Hochzeitstag eine böse Sache wären.
Hinzu kam, dass ich schon immer ein bisschen kräftiger war - ich fühlte mich hässlich und nicht begehrt. Während meine Klassenkameradinnen schon fleißig mit Jungs rummachten, und im Auto dann heimlich Sex mit irgendwelchen Jungs hatten (worum ich die Mädels immer heimlich bewunderte und beneidete), interessierte sich kein Junge für mich. Im Gegenteil, ich wurde gehänselt.

Als ich 18 Jahre alt war, musste ich da raus. Ich suchte mir eigenständig eine Aupair-Stelle in Deutschland und landete bei einer Familie in einem kleinen Nest bei Frankfurt. Das war eine ganz neue Welt für mich, und ich wollte einen Neuanfang.
Meine Eltern waren total dagegen, weil sie befürchteten, dass ich auf die schiefe Bahn komme, aber ich habe mich durchgesetzt. Darauf war ich mächtig stolz.

Und dann kam es, wie es kommen musste. Auf meiner Suche nach Liebe geriet ich an den Familienvater meiner Aupair-Familie. Er war es, der mich entjungferte. Ich war völlig unerfahren im Leben und ich war der Meinung, dass Liebe und Sex dasselbe seien.
Von diesem Familienvater wurde ich dann auch schwanger.
Er sagte mir von Anfang an, dass er seine Familie niemals verlassen würde. Ich gaukelte ihm damals vor, dass das in Ordnung für mich sei, ich schon einige Jungs hatte und ich auch die Pille nahm. Ich habe alles dafür getan, um ein bisschen Zuneigung (sprich Sex) zu bekommen, und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich auch begehrt und attraktiv.
Wenn die Männer meine Brüste leckten, dann fühlte sich meine Seele gestreichelt. Heute weiß ich, dass meine Brüste nicht meine Seele sind.

Als ich die Aupair-Familie verließ, ahnte ich schon, dass ich schwanger war, aber es war noch so früh, dass es niemand bemerkte.
Wo sollte ich hin? Ich hatte und habe keine Ausbildung, und in das Dorf meiner Eltern konnte ich mit einem dicken Bauch nicht zurückkommen. So hatte ich das Glück, und kam bei einem Freund von diesem Familienvater unter. Dieser Freund hatte schon immer ein Auge auf mich geworfen, und es kam sogar schon einmal zum Sex, als ich noch bei der Aupair-Familie wohnte (natürlich mit coitus interruptus).

Dazu sei gesagt, dass mein Freund mit seinen 33 Jahren (ich bin 22) sehr unerfahren ist, was Frauen betrifft. Wir beide sind sehr verklemmt und reden so gut wie nie über unseren Sex. Er sieht nicht gerade aus wie Brad Pitt, und einen Bauch hat er auch. Ich glaube, er war froh, endlich eine willige, genügsame Frau an seiner Seite zu haben, die auch bei ihm bleibt. Ja, ich gebe zu, es ist und war eine Zweckgemeinschaft, die aber voller gegenseitigen Respekt und Achtung ist.
Ich habe ihm niemals gesagt, dass ich von ihm schwanger sei, oder dass das Kind von ihm sei, aber ich habe ihn jedoch immer im Glauben gelassen und er hat mir nie das Gefühl gegeben, dass er glaubt, er sei nicht der Vater.
Vielleicht ahnt er ja sogar, dass das Kind von seinem Freund ist, aber darüber hat er nie mit mir gesprochen. (Er weiß, dass ich damals Sex mit ihm hatte.)
Ich weiß auch, dass er tierische Angst davor hatte, dass er Vater wird, daher auch immer diese Vorsicht auf seiner Seite (coitus interruptus). Er wollte nichts dem Zufall überlassen.
Als er dann erfahren hatte, dass ich schwanger war, da plötzlich war bei ihm so etwas wie ein Knoten geplatzt - endlich konnte er hemmungslosen Sex haben, und ohne Gedanken in mir abspritzen, weil schwanger konnte ich ja nicht mehr werden. Ich hatte das Gefühl, er wolle diese Zeit ausnutzen, solange es möglich ist. Je dicker ich wurde, desto häufiger wollte er Sex - als ob er Angst hätte, dass ich jeden Moment entbinden könnte, und diese hemmungslose Zeit dann vorbei wäre.
Und dann nach der Geburt hatte er sicherlich wieder diese Angst, dass ich erneut schwanger werden könnte und rührte mich danach kaum mehr an.
Trotz unserer Sexentfremdung denken wir beide nicht daran, einander zu verlassen. Wir sind immer füreinander da, und kümmern uns, auch ohne viel Worte. Und zu meinem Sohn ist er sehr liebevoll, als ob er der eigene Vater ist.
Er arbeitet in einer Kanzlei, und ist dort sehr eingespannt.
Ich bin ausschließlich zu Hause, und die Kinderbetreuung und Hausarbeit alleine füllt mich nicht aus. Ich bin nach wie vor auf seine Fürsorge angewiesen.

Dass ich den Freund meines Freundes nach all den Jahren eigenständig kontaktierte, geschah mehr aus Verzweiflung und vielleicht auch aus Langeweile. Mit diesem Mann hatte ich damals eigentlich ganz guten Sex. Der schaffte es auch hin und wieder, mich zum Orgasmus zu bringen. Mein Freund hat es noch nie geschafft , wenngleich es auch mit meinem Freund okay war.

Natürlich war es leichtsinnig von mir, nicht zu verhüten, aber er hätte ja auch was tun können. Ich bin da einfach noch zu verklemmt, als dass ich das Thema in einer solchen Situation offen anspreche. Bevor ich was sage, werde ich offensichtlich lieber schwanger... aber ich kann halt auch nicht aus meiner Haut raus.

Ich habe hier in Deutschland nicht wirklich Freunde gefunden, und meine Eltern haben vor lauter Scham über mein Leben den Kontakt weitgehend abgebrochen.
Dass ich aber ein normales Mädchen mit ganz normalen Bedürfnissen bin, das ist doch logisch. Aber deshalb bin ich doch nicht böse.

Auch wenn ich weiß, dass hier anscheinend keiner Verständnis für mich hat, so hat es mir doch gut getan, mal alles von der Seele zu reden. Und um ganz ehrlich zu sein, ich habe hier im Forum schon Beiträge und Ratschläge gelesen, die ich moralisch um einiges verwerflicher finde, als mein eigenes Verhalten.

Und ich füge noch hinzu, dass ich es gestern Abend doch tatsächlich geschafft habe, meinen Freund zu verführen. Zwar wieder mit coitus interruptus, aber da diese Methode ja bekanntlich sowieso nicht hundertprozentig sicher ist, kann ich ja trotzdem von diesem einen Mal schwanger geworden sein. Es macht die Dinge leichter.

Und ich finde es jetzt nicht soooo dramatisch, dass ich wieder Sex mit meinem Ex habe. Immerhin bin ich nicht verheiratet, und ob ich nun außerehelichen Verkehr mit meinem Freund oder mit diesem Mann habe, macht für mich nicht so den großen Unterschied, zumal sich mein Freund in den letzten Jahren sehr zurückgehalten hatte. Außerdem war es mit meinem Freund für mich sowieso nicht so erfüllend.
Was soll ich also tun? Soll ich deswegen meinen Freund verlassen? Ist es nicht so, dass ich mir meine körperlichen Bedürfnisse anderweitig abholen kann, wenn ich sie von ihm nicht bekomme? Wen schade ich damit, solange die Ehefrau des Mannes und mein Freund nichts erfahren und dadurch auch nicht verletzt werden können? Wir beide haben keinerlei Bedürfnisse, eine richtige Beziehung einzugehen. Es ist eine reine Bettgeschichte.

Inzwischen sehe ich die Sache wirklich getrennt: Sex mit dem Ex, und Liebe und Verbundenheit mit meinem derzeitigen Freund. Das wird mir heute mal wieder sehr bewusst, dass ich beides von einer Person offensichtlich nicht bekommen kann. Geht es anderen Frauen nicht ähnlich, aber die kommen aus diesem Dilemma aus eigener Kraft nie heraus und schieben lieber Frust?

Ich weiß noch immer nicht, ob ich mich gut oder schlecht fühlen soll. Da bin ich noch auf der Suche.

Und ob das Kind die Gene von dem einem oder dem anderen hat, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind doch die Charaktere, nicht die Gene.

Deine Langeweile
legt sich leider auch im Text nieder. Schade eigentlich, daß Du es nicht schaffst uns ein wenig von dem Vergnügen zu vermitteln, das Du anscheinend beim Verfassen dieses haarsträubenden Unfugs hast.
Aber eine Ausnahme möchte ich doch nicht unerwähnt lassen:

"Meine Brüste sind nicht meine Seele".

Darauf muß erst mal einer kommen. Der Satz ist großartig und macht den anderen langatmigen Blödsinn wett. Hat sich das Lesen also doch gelohnt.

Danke dafür, Zelda.

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9. Februar 2007 um 12:05

Ich dachte aus Fehlern lernt man?
Deinem Mann ein Kind unterzujubeln und nun auch noch ein Zweites? Also ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber das ist echt das Allerletzte. So streng katholisch kannst du da meiner Meinung nach auch nicht sein.
2 Dinge:
1.Das du wieder von dem anderen schwanger geworden bist ist nicht naiv, sonder dähmlich
2. Das du deinem Mann die Kinder unterjubelst ist mehr wie nur abgezockt.
Mehr kann man dazu ja garnicht mehr sagen, da bleibt einem echt die Luft weg und das mir und ich bin beileibe kein Moralapostel.

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25. März 2007 um 0:32

Mitleid
ich habe Verständnis von deiner Erfahrung würde gern mit dir austauschen
eine pn hast du empfangen

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25. März 2007 um 1:27
In Antwort auf csilla_12629290

Was denn...
...du unterstellst einer "streng erzogene Katholikin", dass sie ein Fake ist? Verstehe ich nicht. *g*

RE
Hallo,

also, du behauptest du lügst nicht?
Du belügst deinen Liebhaber, indem du ihm vorgaukelst die Pille zu nehmen.
Du belügst deinen Mann, der glaubt, dass er eine treue Ehefrau hat,der davon ausgeht, dass die Kinder von ihm sind.
Du wirst deine Kinder belügen, weil du ihnen einen Vater gibst, der nicht der Vater ist.
Aber vor allem belügst du dich selbst.
Wenn dein Mann so Angst davor hat, dass Du schwanger wirst, sollte er mal ein Gummi benutzen oder sich sterilisieren lassen.
Bzw. mit dir zum Frauenarzt gehen und sich über Verhütung informieren.
Du schreibst, dass du Liebe und Wärme brauchst und guten Sex. Du könntest alles von deinem Mann bekommen, wenn Du mal deinen verlogenen Mund aufmachen würdest.
Echt, ich kriege einen dicken Hals, wenn ich so viel Verdorbenes lese.
Du bist Katholikin. Steht nicht in der Bibel: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib?
Du sollst also nicht begehren den Mann einer anderen?
Wenn du geil bist, dann befriedige dich doch selbst. Das ist ne Alternative und du wirst nicht schwanger davon.

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25. März 2007 um 12:25
In Antwort auf lys_11956303

Deine Langeweile
legt sich leider auch im Text nieder. Schade eigentlich, daß Du es nicht schaffst uns ein wenig von dem Vergnügen zu vermitteln, das Du anscheinend beim Verfassen dieses haarsträubenden Unfugs hast.
Aber eine Ausnahme möchte ich doch nicht unerwähnt lassen:

"Meine Brüste sind nicht meine Seele".

Darauf muß erst mal einer kommen. Der Satz ist großartig und macht den anderen langatmigen Blödsinn wett. Hat sich das Lesen also doch gelohnt.

Danke dafür, Zelda.


du hast wohl deine eigene schon vergessen zelda. fuenf jahre !

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26. März 2007 um 13:42
In Antwort auf monarica84

Der, der ohne Schuld ist, möge den ersten Stein werfen
Geholfen haben mir eure Beiträge nicht wirklich.

Für jemanden, der eine so kurze Geschichte liest, erschließt sich natürlich nicht die Komplexität meines Lebens. Es war vermutlich ein Fehler, mich an ein Forum zu wenden - aber ich wollte mich einfach mal anonym mitteilen. Ich bin ja froh, dass ich inzwischen so weit bin, zumindest in einem solchen Rahmen endlich frei "reden" zu können.

Ich bin kein schlechter Mensch, und lügen tue ich auch nicht.
Aber ich habe meine Bedürfnisse, und ich musste feststellen, dass Sex eines dieser Bedürfnisse ist, die ich nicht abstellen kann. Trotz katholischer, verklemmter Erziehung gebe ich zu, dass außerehelicher Geschlechtsverkehr eine Sünde ist und ich diese Sünde begehe - meiner Meinung nach eine Fehlentscheidung von der katholischen Kirche. Man schaue sich nur die vielen katholischen Priester an, deren Kinder keinen Vater haben, oder die vielen Babyleichenüberreste, die man in alten Nonnenklöstern immer wieder findet.
Auch das mit der Verhütung ist eine zwiespältige Angelegenheit, und darüberhinaus bin ich in diesen Dingen nicht sehr erfahren und auch nicht sehr selbstbewusst. Sobald es zum Sex kommt (und das kam in den letzten Jahren selten genug vor), schalte ich meinen Verstand aus.
Ich habe auch schon von Frauen gelesen, die bereits ein oder mehrere Abtreibungen hinter sich haben. Ist das moralisch vertretbarer, als einem Mann ein Kind unterzujubeln? Für mich ist und bleibt Abtreibung Mord.
Und, bin ich die einzige auf dieser Welt, die ihrem Lebenspartner/Mann ein Kind unterschiebt???? Bin ich deswegen schlecht, weil ich hier offen drüber rede?

Ich bin hier niemanden Rechenschaft schuldig, aber dennoch möchte ich mich mitteilen, weil ich hier keine Freunde habe und mein Leben nicht optimal gelaufen ist, und mir sonst niemand zuhört.

Ich bin in einem kleinen italienischen Nest wohlbehütet aufgewachsen, meine Mutter war Deutsche. Ich bin sehr streng erzogen worden, und meine Mutter redete mir ein, dass Männer bis zum Hochzeitstag eine böse Sache wären.
Hinzu kam, dass ich schon immer ein bisschen kräftiger war - ich fühlte mich hässlich und nicht begehrt. Während meine Klassenkameradinnen schon fleißig mit Jungs rummachten, und im Auto dann heimlich Sex mit irgendwelchen Jungs hatten (worum ich die Mädels immer heimlich bewunderte und beneidete), interessierte sich kein Junge für mich. Im Gegenteil, ich wurde gehänselt.

Als ich 18 Jahre alt war, musste ich da raus. Ich suchte mir eigenständig eine Aupair-Stelle in Deutschland und landete bei einer Familie in einem kleinen Nest bei Frankfurt. Das war eine ganz neue Welt für mich, und ich wollte einen Neuanfang.
Meine Eltern waren total dagegen, weil sie befürchteten, dass ich auf die schiefe Bahn komme, aber ich habe mich durchgesetzt. Darauf war ich mächtig stolz.

Und dann kam es, wie es kommen musste. Auf meiner Suche nach Liebe geriet ich an den Familienvater meiner Aupair-Familie. Er war es, der mich entjungferte. Ich war völlig unerfahren im Leben und ich war der Meinung, dass Liebe und Sex dasselbe seien.
Von diesem Familienvater wurde ich dann auch schwanger.
Er sagte mir von Anfang an, dass er seine Familie niemals verlassen würde. Ich gaukelte ihm damals vor, dass das in Ordnung für mich sei, ich schon einige Jungs hatte und ich auch die Pille nahm. Ich habe alles dafür getan, um ein bisschen Zuneigung (sprich Sex) zu bekommen, und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich auch begehrt und attraktiv.
Wenn die Männer meine Brüste leckten, dann fühlte sich meine Seele gestreichelt. Heute weiß ich, dass meine Brüste nicht meine Seele sind.

Als ich die Aupair-Familie verließ, ahnte ich schon, dass ich schwanger war, aber es war noch so früh, dass es niemand bemerkte.
Wo sollte ich hin? Ich hatte und habe keine Ausbildung, und in das Dorf meiner Eltern konnte ich mit einem dicken Bauch nicht zurückkommen. So hatte ich das Glück, und kam bei einem Freund von diesem Familienvater unter. Dieser Freund hatte schon immer ein Auge auf mich geworfen, und es kam sogar schon einmal zum Sex, als ich noch bei der Aupair-Familie wohnte (natürlich mit coitus interruptus).

Dazu sei gesagt, dass mein Freund mit seinen 33 Jahren (ich bin 22) sehr unerfahren ist, was Frauen betrifft. Wir beide sind sehr verklemmt und reden so gut wie nie über unseren Sex. Er sieht nicht gerade aus wie Brad Pitt, und einen Bauch hat er auch. Ich glaube, er war froh, endlich eine willige, genügsame Frau an seiner Seite zu haben, die auch bei ihm bleibt. Ja, ich gebe zu, es ist und war eine Zweckgemeinschaft, die aber voller gegenseitigen Respekt und Achtung ist.
Ich habe ihm niemals gesagt, dass ich von ihm schwanger sei, oder dass das Kind von ihm sei, aber ich habe ihn jedoch immer im Glauben gelassen und er hat mir nie das Gefühl gegeben, dass er glaubt, er sei nicht der Vater.
Vielleicht ahnt er ja sogar, dass das Kind von seinem Freund ist, aber darüber hat er nie mit mir gesprochen. (Er weiß, dass ich damals Sex mit ihm hatte.)
Ich weiß auch, dass er tierische Angst davor hatte, dass er Vater wird, daher auch immer diese Vorsicht auf seiner Seite (coitus interruptus). Er wollte nichts dem Zufall überlassen.
Als er dann erfahren hatte, dass ich schwanger war, da plötzlich war bei ihm so etwas wie ein Knoten geplatzt - endlich konnte er hemmungslosen Sex haben, und ohne Gedanken in mir abspritzen, weil schwanger konnte ich ja nicht mehr werden. Ich hatte das Gefühl, er wolle diese Zeit ausnutzen, solange es möglich ist. Je dicker ich wurde, desto häufiger wollte er Sex - als ob er Angst hätte, dass ich jeden Moment entbinden könnte, und diese hemmungslose Zeit dann vorbei wäre.
Und dann nach der Geburt hatte er sicherlich wieder diese Angst, dass ich erneut schwanger werden könnte und rührte mich danach kaum mehr an.
Trotz unserer Sexentfremdung denken wir beide nicht daran, einander zu verlassen. Wir sind immer füreinander da, und kümmern uns, auch ohne viel Worte. Und zu meinem Sohn ist er sehr liebevoll, als ob er der eigene Vater ist.
Er arbeitet in einer Kanzlei, und ist dort sehr eingespannt.
Ich bin ausschließlich zu Hause, und die Kinderbetreuung und Hausarbeit alleine füllt mich nicht aus. Ich bin nach wie vor auf seine Fürsorge angewiesen.

Dass ich den Freund meines Freundes nach all den Jahren eigenständig kontaktierte, geschah mehr aus Verzweiflung und vielleicht auch aus Langeweile. Mit diesem Mann hatte ich damals eigentlich ganz guten Sex. Der schaffte es auch hin und wieder, mich zum Orgasmus zu bringen. Mein Freund hat es noch nie geschafft , wenngleich es auch mit meinem Freund okay war.

Natürlich war es leichtsinnig von mir, nicht zu verhüten, aber er hätte ja auch was tun können. Ich bin da einfach noch zu verklemmt, als dass ich das Thema in einer solchen Situation offen anspreche. Bevor ich was sage, werde ich offensichtlich lieber schwanger... aber ich kann halt auch nicht aus meiner Haut raus.

Ich habe hier in Deutschland nicht wirklich Freunde gefunden, und meine Eltern haben vor lauter Scham über mein Leben den Kontakt weitgehend abgebrochen.
Dass ich aber ein normales Mädchen mit ganz normalen Bedürfnissen bin, das ist doch logisch. Aber deshalb bin ich doch nicht böse.

Auch wenn ich weiß, dass hier anscheinend keiner Verständnis für mich hat, so hat es mir doch gut getan, mal alles von der Seele zu reden. Und um ganz ehrlich zu sein, ich habe hier im Forum schon Beiträge und Ratschläge gelesen, die ich moralisch um einiges verwerflicher finde, als mein eigenes Verhalten.

Und ich füge noch hinzu, dass ich es gestern Abend doch tatsächlich geschafft habe, meinen Freund zu verführen. Zwar wieder mit coitus interruptus, aber da diese Methode ja bekanntlich sowieso nicht hundertprozentig sicher ist, kann ich ja trotzdem von diesem einen Mal schwanger geworden sein. Es macht die Dinge leichter.

Und ich finde es jetzt nicht soooo dramatisch, dass ich wieder Sex mit meinem Ex habe. Immerhin bin ich nicht verheiratet, und ob ich nun außerehelichen Verkehr mit meinem Freund oder mit diesem Mann habe, macht für mich nicht so den großen Unterschied, zumal sich mein Freund in den letzten Jahren sehr zurückgehalten hatte. Außerdem war es mit meinem Freund für mich sowieso nicht so erfüllend.
Was soll ich also tun? Soll ich deswegen meinen Freund verlassen? Ist es nicht so, dass ich mir meine körperlichen Bedürfnisse anderweitig abholen kann, wenn ich sie von ihm nicht bekomme? Wen schade ich damit, solange die Ehefrau des Mannes und mein Freund nichts erfahren und dadurch auch nicht verletzt werden können? Wir beide haben keinerlei Bedürfnisse, eine richtige Beziehung einzugehen. Es ist eine reine Bettgeschichte.

Inzwischen sehe ich die Sache wirklich getrennt: Sex mit dem Ex, und Liebe und Verbundenheit mit meinem derzeitigen Freund. Das wird mir heute mal wieder sehr bewusst, dass ich beides von einer Person offensichtlich nicht bekommen kann. Geht es anderen Frauen nicht ähnlich, aber die kommen aus diesem Dilemma aus eigener Kraft nie heraus und schieben lieber Frust?

Ich weiß noch immer nicht, ob ich mich gut oder schlecht fühlen soll. Da bin ich noch auf der Suche.

Und ob das Kind die Gene von dem einem oder dem anderen hat, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind doch die Charaktere, nicht die Gene.

Oh mein gott
tut mir echt leid, aber sowas wie du regt mich einfach nur auf! du lügst nicht, du tust niemandem weh! von gewissen hast wohl NIEMALS was gehört. Leute wie du sollten sich echt schämen.
um dich mal zu zitieren:
"Und ich finde es jetzt nicht soooo dramatisch, dass ich wieder Sex mit meinem Ex habe. Immerhin bin ich nicht verheiratet, und ob ich nun außerehelichen Verkehr mit meinem Freund oder mit diesem Mann habe, macht für mich nicht so den großen Unterschied, zumal sich mein Freund in den letzten Jahren sehr zurückgehalten hatte. Außerdem war es mit meinem Freund für mich sowieso nicht so erfüllend.
Was soll ich also tun? Soll ich deswegen meinen Freund verlassen? Ist es nicht so, dass ich mir meine körperlichen Bedürfnisse anderweitig abholen kann, wenn ich sie von ihm nicht bekomme? Wen schade ich damit, solange die Ehefrau des Mannes und mein Freund nichts erfahren und dadurch auch nicht verletzt werden können?"
--> Du schadest dem Vertrauen in eurrer Beziehung und außerdem hat das NICHTS mit Ehrlichkeit zu tun! Von wegen du lügst nicht:
1. jubelst ihm ein Kind unter
2. Betrügst du ihn
3. Belügst du ihn schon alleine mit der tatsache, dass du rumhurst!
" Wir beide haben keinerlei Bedürfnisse, eine richtige Beziehung einzugehen. Es ist eine reine Bettgeschichte."
--> Schön, dann brauchst du keine Beziehung! Dann kannst auch ohne Partner leben, so tust dann wenigstens niemandem weh und verschwendest dessen Jahre damit zu glauben, dass du ein ehrlicher Mensch mit gutem Herzen wärst.
Sag ihm die Wahrheit und hör auf rumzuhuren! Sei mal ehrlich zu dir! Er kann dir kein ausreichendes Sexleben geben, dann rede darüber! Süring halt über deinen Schatten, in das Bett eines anderen kannst ja auch einfach so springen! Außerdem werd mal erwachsen, was denkst wie das weiter gehen soll?! Du hurst fröhlich weiter und das die nächen zwanzig Jahre und inder Zwischenzeit heiratet ihr womöglich, sag bloß du wärst in der ehe treu, das glaubst wohl nur du, oder?! überleg mal, ist es nicht schön zehn kinder von mehreren verschiedenen männern und dein freund liebt dich und denkt das wären seine. lügen haben kurze beine, die kommen irgendwann raus! Das gönn ich dir von ganzem Herzen! Er soll dich mit deinen Bastarden - so heißen uneheliche Kinder doch in Italien hocken lassen! Das würde dir mal gut tun!
Werd erwachsen!
"nzwischen sehe ich die Sache wirklich getrennt: Sex mit dem Ex, und Liebe und Verbundenheit mit meinem derzeitigen Freund. Das wird mir heute mal wieder sehr bewusst, dass ich beides von einer Person offensichtlich nicht bekommen kann."
--> Wenn dir einer nicht reicht, dann speil wenigstens mit offenen Karten. Außerdemwas ist das für eine Verbundenheit?! Du hintergehst ihn! Du tust IHM WEH! Ist dir das überhaupt bewusst. Tussi?!
Checkst du sowas?! Oder bsit du innerlich so KALT zu denken, das das was du tust ok wäre!

Ich wünsche dir, dass du dein Kind verlierst mitsamt deinen Eierstöcken und deiner Gebärmutter, so ist der Shcaden dden du anrichtest nicht ganz so groß! Deine armen Kinder!

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26. März 2007 um 17:27

Also das ist wirklich
so ekelhaft, dass ich mich glatt übergeben könnte. Treue, oder zumindest Anstand lernt man wohl nicht in der katholischen Kirche? Das ist einfach nur scheinheilig. Du sagst, du liebst deinen Freund und behandelst ihn wie Dreck. Wie paßt das zusammen? Mir tun bei solchen Aktionen immer nur die Kinder leid, die nicht gefragt werden, ob sie mit solchen Eltern gestraft werden möchten.

Ich hoffe sehr, dass dies nur ein Fake ist.

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