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Von bester Freundin distanzieren??

10. Juli 2017 um 21:01

Okay, dann fange ich mal mit meiner Beschreibung an. Meine "beste" Freundin und ich gehen zusammen in eine Klasse und sind vor drei Jahre eben "beste" Freunde geworden aufgrund gleicher Hobbys.
Nun war es so, dass sie sich nach circa einem Jahr Freundschaft in mich verliebt hat, da ich allerdings hetero und nicht in sie verliebt bin, habe ich ihr natürlich gesagt, dass ich keine Beziehung möchte, allerdings kein Problem hätte die Freundschaft weiterzuführen.
Soweit alles kein Problem. Allerdings ist es so, dass mich immer mehr Sachen an ihr bzw. ihrem Verhalten annerven.
Zum einen stört mich ihre "Hygiene". Sie wäscht sich jeden zweiten Tag (oder jeden Tag, ich weiß es nicht genau) ihre Haare, allerdings sehen diese immer mal wieder fettig aus. Außerdem hat sie Pickel (das ist normal in der Pubertät, wir sind beide 15, und stört mich eigentlich nicht), jedoch kommt sie öfters mal mit frisch ausgedrückten Pickeln zur Schule wo man dann noch frisches Blut in der Wunde sehen kann. Das ist wirklich nicht sehr appetitlich, aber manchmal drückt sie sich ihre Pickel auch in der Schule aus. Ich weiß nicht wie ich ihr das klar machen soll, ohne sie zu verletzen um ehrlich zu sein.
Aber weiter zum nächsten Punkt. Sie ist sehr schüchtern, ich dagegen bin eher offen und gehe auf Menschen zu. Mit normaler Schüchternheit habe ich kein Problem, allerdings ist es bei ihr etwas sehr extrem. Es hat sich in letzter Zeit etwas verstärkt, wobei ich aber auch nicht weiß, warum. Zum Beispiel ist es so, dass sie sich im Unterricht wirkt gar nicht meldet. Ist ja auch nicht jedermanns Sache. Manchmal nehmen sie die Lehrer aber trotzdem so dran, um halt doch zu erfahren, was sie so für Ergebnisse hat. Dann schaut sie die Lehrer immer nur an und sagt nichts, wartet bis sie von ihr ablassen und jemand anderen drannehmen. Ich meine andere Leute werden auch einfach so drangenommen und improvisieren dann oder lesen einfach ihre Sachen vor. Vor allem sind ihre Ergebnisse meistens sehr gut wenn ich sie mir mal durchlesen darf. Ein anderes Beispiel war, als es ihr schlecht ging. Sie wollte rausgehen um einen klaren Kopf zu bekommen, hat dann aber ernsthaft mich losgeschickt um zu fragen ob sie rausgehen dsrf. Daraufhin hab ich ihr dann klar gemacht, dass sie selber für so etwas fragen soll und ich nicht dafür zuständig bin. Ich habe mich irgendwie gefühlt wie die Mutter von einem kleinen Kind, dass noch nicht richtig sprechen kann. So etwas passiert aber öfter, dass sie sich bei simplen Sachen nicht traut jemanden kurz anzusprechen.
Meine Theorie für dieses Verhalten, oder zumindest eine Art Auslöser dafür, sind ihre Eltern. Wir treffen uns immer mal wieder und natürlich gehen wir dann auch zu ihr nach Hause. Ihre Eltern sind allerdings etwas... naja... Zum einen verbieten sie ihr sehr viel, wie zum Beispiel alleine (gut, alleine heißt alleine mit einer Freundin, zum Beispiel mir) ins Schwimmbad zu gehen, obwohl sie Silber oder Gold als Abzeichen hat. Generell sind sie sehr streng. (Außerdem noch ein Punkt, der meine Freundin nicht persönlich betrifft sondern eher ihre Eltern; Zum einen komme ich nicht mit ihrem Charakter klar, ich weiß nicht, sie wirken irgendwie immer so komisch auf mich und zum anderen haben sie meine Schwester als armselig bezeichnet, weil sie als ein Abiturfach Religion genommen hatte. Ich liebe meine Schwester sehr und das hat mit irgendwie verletzt, allerdings habe ich damals meine Klappe gehalten und einfach nichts gesagt, ich habe meine Schwester davon auch nichts erzählt.)
Was mich noch an ihr stört ist einfach ihr Verhalten, ihre Art wie sie sich gibt. Irgendwie nervt es mich einfach. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie mich manchmal "nachmacht" vom Verhalten. Sie versucht wenn wir nur unter Klassenkameraden sind "gezwungen" offen beziehungsweise extrovertiert zu handeln, wobei ich irgendwie Ähnlichkeiten zu meinem Handeln erkenne. Ich habe aber noch mit niemandem darüber gesprochen, von daher kann das auch nur Einbildung sein.
Hier noch ein letzter Punkt, der mich sehr verletzt. Ich habe es nicht immer leicht gehabt im Leben. Zum einen wurde ich in der ersten Klasse gemobbt (von älteren Jungs die mich ohne Grund einfach getreten und geschlagen haben) und zum anderen habe ich auch andere Probleme, die mir das Leben mehr oder weniger erschweren. Als ich ihr von dem Mobbing erzählt habe, hat sie das abgetan und meinte Sachen wie "Ja ja, so schlimm kanns ja nicht gewesen sein" und so weiter, vielleicht weil ich trotzdem recht optimistisch geblieben bin? Allerdings war es wirklich schlimm für mich, was ich dann auch betont hatte, da ich wirklich schreckliche Angst hatte in die Schule zu gehen damals. Andere deutlich weniger schlimme Probleme sind zum Beispiel so Sachen wie Make-Up, beziehungsweise BB-Creams. Meine Haut ist sehr hell, fast schon weiß (ich werde einfach nicht braun und habe dazu auch eine Sonnenallergie, habe es dewegen auch aufgegeben braun zu werden und finde meine Haut jetzt auch wirklich schön) und deswegen finde ich keine in der passenden Farbe. Sie sind alld zu dunkel. Die einzige, die mir passen könnte ist eine japanische für extra helle Haut (habe das in einem Blog gesehen, das Ding ist halt, dass sie 30€ kostet). Sie im Gegensatz hat von Natur aus gebräunte Haut, ungefähr eine Farbe, die "normal" ist, also nicht mega dunkel und nicht mega hell. Jedoch meckert sie auch immer rum, dass ich aufhören soll mich manchmal zu beschweren, sie würde angeblich auch keine finden. Ich habe das Gefühl, sie stellt es oft so dar als hätte sie auch die gleichen Probleme wie ich, um Aufmerksamkeit zu bekommen, oder das alles runterzuschaukeln und so zu tun als ob nichts wäre. Das stört mich auch wirklich.
Eine andere Sache ist noch, dass sie unzuverlässig ist, zum einen in der Schule. Sie vergisst ständig Sachen und wenn wir ein Referat halten müssen, versucht sie den eigentlichen Termin davon immer wieder hinauszuzögern. Wenn ich mal krank war und sie nach Terminen gefragt habe (das mache ich jetzt nicht mehr, da ich ihr bei sowas echt nicht mehr vertrauen kann) hat sie immer gesagt, dass nichts besonders wäre, oder wir in einem bestimmten Fach keine Hausaufgaben hätten, was im Endeffekt aber falsch war.
Was mich noch verletzt, ist dass sie mir so gut wie nichts anvertraut. Sie hatte zuletzt sich zum Beispiel mit einem alten Klassenkamerad getroffen, was anscheinend sehr besonders für sie war (?). Wenn sie mir nicht alles erzählen will, ist das natürlich okay, allerdings hab ich dann mitbekommen, wie sie das einer Klassenkameradin erzählt hat, von der sie sagt, dass sie sie partu nicht leiden kann. Dann hab ich mich auch gefragt, warum sie es der erzählt, aber nicht mir. Ich habe sie angesprochen und gefragt warum sie mir nichts davon erzählt hatte, worauf sie meinte, dass es ja egal sei und so weiter. Dann hatte ich auch keine Lust mehr nachzufragen.
Das waren nur einige Beispiele, wenn ich noch mehr nachdenken würde, würde mir sicher mehr einfallen, aber ich denke das ist genug. Außerdem ist es nicht so, dass sie sich irgendwie sonderlich verändert hat (weil eigentlich schon immer so war), aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fallen mir solche Sachen eben auf.


Nun denke ich eben, dass ich mich vielleicht etwas von ihr distanzieren sollte, da ja auch bald Sommerferien sind, denke ich dass das ganz gut klappen würde, oder? Was meint ihr dazu? Sollte ich mich einfach von ihr distanzieren und eine Chat bzw. Redepause einlegen?


PS: Tut mir leid, wenn hier Rechtschreibfehler vorhanden sind, schreibe mit dem Handy. Und danke an alle, die sich das alles durchgelesen haben!

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10. Juli 2017 um 21:15

Einen richtigen Tipp kann ich dir auch nicht geben, ich kann dir nur sagen, das ich selbst als Teenager bzw. mit 15 ein schwieriges Mädel war. Extrem überdreht und gezwungen extrovertiert um auch dazuzugehören triffts sehr gut. 
Wenn deine Freundin homo- oder bisexuell ist, und das vor einem Jahr entdeckt / bemerkt hat, dann macht sie mit sich selbst eine ziemlich schwere Zeit durch, und das versucht sie eventuell durch dein erzähltes Verhalten zu kompensieren? Dazu noch extrem strenge Eltern (die ich auch hatte) die nichts erlauben, und evtl. komisch sind. Vielleicht hat sie zuhause auch Probleme, die solch ein Verhalten begünstigen? 

Zum Thema Pickel ausdrücken vor anderen: du nennst dich ihre beste Freundin, dann kannst du ihr das auch ehrlich sagen. Ganz normal und ohne irgendwie gemein zu sein, sag ihr einfach, das du das eklig findest, und ob sie das bitte lassen kann. Das muss man lernen, klar, aber sowas sagt man seiner besten Freundin auch normalerweise. Auch wenn du ihre Hygiene bemängelst, wobei ich alle 2 Tage duschen  nicht schlimmt finde, und wenn sie schnell fettende Haare hat die nach einem Tag furchtbar aussehen kann sie auch nix dafür, dann musst du ihr das eben sagen. Sprich sie darauf an, das sie das Problem mit Trockshampoo in den Griff bekommen könnte. 


Alles in allem, kann ich nur eines sagen: Wenn du ihre Freundin bist, hältst du zu ihr, egal wie sie ist. Wenn sie dich nur noch nervt, und du sie eklig findest, dann ist das keine Freundschaft mehr. Dann verstehe ich aber nicht warum du noch so viel Kontakt mit ihr hast, wenn sie so furchtbar anstrengend für dich ist? Rede ehrlich mit ihr, denn einfach ignorieren ist gemein und verletzend, und wenn sie die Gründe nicht erfährt, wird es ihr das Leben noch schwere machen als es ohnehin schon ist.

Lg

Lilly

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11. Juli 2017 um 20:51

Das frage ich mich gerade auch, nachdem ich deine Antwort bzw Frage gelesen habe.

Wir haben eben gemeinsame Interessen, weswegen wir uns, solange diese eben Thema sind, auch gut verstehen...

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12. Juli 2017 um 19:21

Entschuldigung, aber an deiner tollen Antwort kann ich sehen, dass du dir das nicht wirklich durchgelesen hast. Natürlich ist das mit der Creme kein wirkliches "Problem", es geht einfach nur darum, dass sie dann immer so tut als hätte sie dieselben Schwierigkeiten etc. um Aufmerksamkeit zu bekommen oder wozu auch immer.
Und das mit dem Mobben: Der Grund dafür war, dass ich Deutsche war bzw bin. Die Jungs die mich gemobbt haben kamen aus dem Osten und hatten laut meiner einen Freundin, die damals Kontakt zu ihnen hatte anscheinend Schwierigkeiten mit Einwohnern hier gehabt und wollten dann ihren "Frust" an mir auslassen. Es hatte also nichts mit meinem Verhalten zu tun, zumal ich nicht verstehe, wieso ich hier gerade falsch handele?? 

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12. Juli 2017 um 19:27
In Antwort auf estanialilly

Einen richtigen Tipp kann ich dir auch nicht geben, ich kann dir nur sagen, das ich selbst als Teenager bzw. mit 15 ein schwieriges Mädel war. Extrem überdreht und gezwungen extrovertiert um auch dazuzugehören triffts sehr gut. 
Wenn deine Freundin homo- oder bisexuell ist, und das vor einem Jahr entdeckt / bemerkt hat, dann macht sie mit sich selbst eine ziemlich schwere Zeit durch, und das versucht sie eventuell durch dein erzähltes Verhalten zu kompensieren? Dazu noch extrem strenge Eltern (die ich auch hatte) die nichts erlauben, und evtl. komisch sind. Vielleicht hat sie zuhause auch Probleme, die solch ein Verhalten begünstigen? 

Zum Thema Pickel ausdrücken vor anderen: du nennst dich ihre beste Freundin, dann kannst du ihr das auch ehrlich sagen. Ganz normal und ohne irgendwie gemein zu sein, sag ihr einfach, das du das eklig findest, und ob sie das bitte lassen kann. Das muss man lernen, klar, aber sowas sagt man seiner besten Freundin auch normalerweise. Auch wenn du ihre Hygiene bemängelst, wobei ich alle 2 Tage duschen  nicht schlimmt finde, und wenn sie schnell fettende Haare hat die nach einem Tag furchtbar aussehen kann sie auch nix dafür, dann musst du ihr das eben sagen. Sprich sie darauf an, das sie das Problem mit Trockshampoo in den Griff bekommen könnte. 


Alles in allem, kann ich nur eines sagen: Wenn du ihre Freundin bist, hältst du zu ihr, egal wie sie ist. Wenn sie dich nur noch nervt, und du sie eklig findest, dann ist das keine Freundschaft mehr. Dann verstehe ich aber nicht warum du noch so viel Kontakt mit ihr hast, wenn sie so furchtbar anstrengend für dich ist? Rede ehrlich mit ihr, denn einfach ignorieren ist gemein und verletzend, und wenn sie die Gründe nicht erfährt, wird es ihr das Leben noch schwere machen als es ohnehin schon ist.

Lg

Lilly

Danke für die Antwort. 

Ich glaube, es fällt mir schwer, mich etwas zu distanzieren, weil wir natürlich auch schöne und lustige Momente gemeinsam. Allerdings überwiegen im Moment die "schlechten" bzw die negativen Gedanken über sie. Dazu gehen wir noch eine Klasse und werden nächstes Jahr auch noch gemeinsam Kurse haben.

Dazu will ich mich ja nicht komplett von ihr abschotten, sondern einfach den Kontakt etwas minimieren. Vor allem, da jetzt bald die Sommerferien anfangen und sie im Urlaub sein wird und wenig WLAN/Zeit zum Schreiben haben wird. Vielleicht verschwindet ja auch dann alles Negative. So als ob ich mich an einem nicht perfekten Punkt festgefressen habe und dann nach immer mehr schlechten Sachen gesucht habe, die vielleicht eigentlich garnicht schlecht sind!? 

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12. Juli 2017 um 19:46

Was ich hier rauslese ist, dass du sie einfach nicht leiden kannst. Warum du sie also als "Freundin" bezeichnest, ist mir wirklich ein Rätsel.
Sei fair zu ihr. Rede unter vier Augen mit ihr und erkläre ihr, dass du lieber auf Abstand zu ihr gehen möchtest, weil ihr einfach nicht mehr auf einer Wellenlänge seid.
Aber bitte, nachdem was du hier schilderst, scheint sie nicht mit einem riesen Maß an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gesegnet zu sein, also zähle ihr nicht alle die von dir hier geschilderten "Fehler" auf (die ich persönlich absolut lächerlich finde). Das wird ihr nämlich sicher nicht helfen durch die Pubertät zu kommen...

 

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12. Juli 2017 um 19:46
In Antwort auf baekmecake

Okay, dann fange ich mal mit meiner Beschreibung an. Meine "beste" Freundin und ich gehen zusammen in eine Klasse und sind vor drei Jahre eben "beste" Freunde geworden aufgrund gleicher Hobbys.
Nun war es so, dass sie sich nach circa einem Jahr Freundschaft in mich verliebt hat, da ich allerdings hetero und nicht in sie verliebt bin, habe ich ihr natürlich gesagt, dass ich keine Beziehung möchte, allerdings kein Problem hätte die Freundschaft weiterzuführen.
Soweit alles kein Problem. Allerdings ist es so, dass mich immer mehr Sachen an ihr bzw. ihrem Verhalten annerven.
Zum einen stört mich ihre "Hygiene". Sie wäscht sich jeden zweiten Tag (oder jeden Tag, ich weiß es nicht genau) ihre Haare, allerdings sehen diese immer mal wieder fettig aus. Außerdem hat sie Pickel (das ist normal in der Pubertät, wir sind beide 15, und stört mich eigentlich nicht), jedoch kommt sie öfters mal mit frisch ausgedrückten Pickeln zur Schule wo man dann noch frisches Blut in der Wunde sehen kann. Das ist wirklich nicht sehr appetitlich, aber manchmal drückt sie sich ihre Pickel auch in der Schule aus. Ich weiß nicht wie ich ihr das klar machen soll, ohne sie zu verletzen um ehrlich zu sein.
Aber weiter zum nächsten Punkt. Sie ist sehr schüchtern, ich dagegen bin eher offen und gehe auf Menschen zu. Mit normaler Schüchternheit habe ich kein Problem, allerdings ist es bei ihr etwas sehr extrem. Es hat sich in letzter Zeit etwas verstärkt, wobei ich aber auch nicht weiß, warum. Zum Beispiel ist es so, dass sie sich im Unterricht wirkt gar nicht meldet. Ist ja auch nicht jedermanns Sache. Manchmal nehmen sie die Lehrer aber trotzdem so dran, um halt doch zu erfahren, was sie so für Ergebnisse hat. Dann schaut sie die Lehrer immer nur an und sagt nichts, wartet bis sie von ihr ablassen und jemand anderen drannehmen. Ich meine andere Leute werden auch einfach so drangenommen und improvisieren dann oder lesen einfach ihre Sachen vor. Vor allem sind ihre Ergebnisse meistens sehr gut wenn ich sie mir mal durchlesen darf. Ein anderes Beispiel war, als es ihr schlecht ging. Sie wollte rausgehen um einen klaren Kopf zu bekommen, hat dann aber ernsthaft mich losgeschickt um zu fragen ob sie rausgehen dsrf. Daraufhin hab ich ihr dann klar gemacht, dass sie selber für so etwas fragen soll und ich nicht dafür zuständig bin. Ich habe mich irgendwie gefühlt wie die Mutter von einem kleinen Kind, dass noch nicht richtig sprechen kann. So etwas passiert aber öfter, dass sie sich bei simplen Sachen nicht traut jemanden kurz anzusprechen.
Meine Theorie für dieses Verhalten, oder zumindest eine Art Auslöser dafür, sind ihre Eltern. Wir treffen uns immer mal wieder und natürlich gehen wir dann auch zu ihr nach Hause. Ihre Eltern sind allerdings etwas... naja... Zum einen verbieten sie ihr sehr viel, wie zum Beispiel alleine (gut, alleine heißt alleine mit einer Freundin, zum Beispiel mir) ins Schwimmbad zu gehen, obwohl sie Silber oder Gold als Abzeichen hat. Generell sind sie sehr streng. (Außerdem noch ein Punkt, der meine Freundin nicht persönlich betrifft sondern eher ihre Eltern; Zum einen komme ich nicht mit ihrem Charakter klar, ich weiß nicht, sie wirken irgendwie immer so komisch auf mich und zum anderen haben sie meine Schwester als armselig bezeichnet, weil sie als ein Abiturfach Religion genommen hatte. Ich liebe meine Schwester sehr und das hat mit irgendwie verletzt, allerdings habe ich damals meine Klappe gehalten und einfach nichts gesagt, ich habe meine Schwester davon auch nichts erzählt.)
Was mich noch an ihr stört ist einfach ihr Verhalten, ihre Art wie sie sich gibt. Irgendwie nervt es mich einfach. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie mich manchmal "nachmacht" vom Verhalten. Sie versucht wenn wir nur unter Klassenkameraden sind "gezwungen" offen beziehungsweise extrovertiert zu handeln, wobei ich irgendwie Ähnlichkeiten zu meinem Handeln erkenne. Ich habe aber noch mit niemandem darüber gesprochen, von daher kann das auch nur Einbildung sein.
Hier noch ein letzter Punkt, der mich sehr verletzt. Ich habe es nicht immer leicht gehabt im Leben. Zum einen wurde ich in der ersten Klasse gemobbt (von älteren Jungs die mich ohne Grund einfach getreten und geschlagen haben) und zum anderen habe ich auch andere Probleme, die mir das Leben mehr oder weniger erschweren. Als ich ihr von dem Mobbing erzählt habe, hat sie das abgetan und meinte Sachen wie "Ja ja, so schlimm kanns ja nicht gewesen sein" und so weiter, vielleicht weil ich trotzdem recht optimistisch geblieben bin? Allerdings war es wirklich schlimm für mich, was ich dann auch betont hatte, da ich wirklich schreckliche Angst hatte in die Schule zu gehen damals. Andere deutlich weniger schlimme Probleme sind zum Beispiel so Sachen wie Make-Up, beziehungsweise BB-Creams. Meine Haut ist sehr hell, fast schon weiß (ich werde einfach nicht braun und habe dazu auch eine Sonnenallergie, habe es dewegen auch aufgegeben braun zu werden und finde meine Haut jetzt auch wirklich schön) und deswegen finde ich keine in der passenden Farbe. Sie sind alld zu dunkel. Die einzige, die mir passen könnte ist eine japanische für extra helle Haut (habe das in einem Blog gesehen, das Ding ist halt, dass sie 30€ kostet). Sie im Gegensatz hat von Natur aus gebräunte Haut, ungefähr eine Farbe, die "normal" ist, also nicht mega dunkel und nicht mega hell. Jedoch meckert sie auch immer rum, dass ich aufhören soll mich manchmal zu beschweren, sie würde angeblich auch keine finden. Ich habe das Gefühl, sie stellt es oft so dar als hätte sie auch die gleichen Probleme wie ich, um Aufmerksamkeit zu bekommen, oder das alles runterzuschaukeln und so zu tun als ob nichts wäre. Das stört mich auch wirklich.
Eine andere Sache ist noch, dass sie unzuverlässig ist, zum einen in der Schule. Sie vergisst ständig Sachen und wenn wir ein Referat halten müssen, versucht sie den eigentlichen Termin davon immer wieder hinauszuzögern. Wenn ich mal krank war und sie nach Terminen gefragt habe (das mache ich jetzt nicht mehr, da ich ihr bei sowas echt nicht mehr vertrauen kann) hat sie immer gesagt, dass nichts besonders wäre, oder wir in einem bestimmten Fach keine Hausaufgaben hätten, was im Endeffekt aber falsch war.
Was mich noch verletzt, ist dass sie mir so gut wie nichts anvertraut. Sie hatte zuletzt sich zum Beispiel mit einem alten Klassenkamerad getroffen, was anscheinend sehr besonders für sie war (?). Wenn sie mir nicht alles erzählen will, ist das natürlich okay, allerdings hab ich dann mitbekommen, wie sie das einer Klassenkameradin erzählt hat, von der sie sagt, dass sie sie partu nicht leiden kann. Dann hab ich mich auch gefragt, warum sie es der erzählt, aber nicht mir. Ich habe sie angesprochen und gefragt warum sie mir nichts davon erzählt hatte, worauf sie meinte, dass es ja egal sei und so weiter. Dann hatte ich auch keine Lust mehr nachzufragen.
Das waren nur einige Beispiele, wenn ich noch mehr nachdenken würde, würde mir sicher mehr einfallen, aber ich denke das ist genug. Außerdem ist es nicht so, dass sie sich irgendwie sonderlich verändert hat (weil eigentlich schon immer so war), aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fallen mir solche Sachen eben auf.


Nun denke ich eben, dass ich mich vielleicht etwas von ihr distanzieren sollte, da ja auch bald Sommerferien sind, denke ich dass das ganz gut klappen würde, oder? Was meint ihr dazu? Sollte ich mich einfach von ihr distanzieren und eine Chat bzw. Redepause einlegen?


PS: Tut mir leid, wenn hier Rechtschreibfehler vorhanden sind, schreibe mit dem Handy. Und danke an alle, die sich das alles durchgelesen haben!
 

Freunde fürs leben
um Freunde fürs leben zu haben, brauchst du leute die dich antreiben und vorran bringen und nicht jene die dir den letzten nerv rauben. um deine frage zu beantworten, ja! distanziere dich von ihr. mach mit anderen Leuten was, lerne neue Leute kennen. wie du sagtest, bald sind Sommerferien und da hast du eben keine zeit mehr für sie. so kannst du auch für dich selbst herausfinden wieviel dir eigentlich an ihr liegt und ob du sie überhaupt vermisst oder dir der Abstand gut tut und es zeit für eine neue Freundin ist.

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Von: hellcat6661
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