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Völlig schief gelaufen

6. Februar 2009 um 22:15

Hallo, tut mir leid aber das wird ein langer Roman...

ich war seit 6 Jahren mit meiner Freundin zusammen und hatten an sich eine sehr harmonische Beziehung.
Vor einem Monat haben wir uns gestritten und parallel dazu hat mir eine andere den Kopf verdreht. Mit ihr war nichts weiter, sie war aber ein Auslöser in meiner Beziehung nachzudenken, warum ich so empfänglich war. Vor allen war ich mir auf einmal nicht mehr sicher in der Beziehung. Vor allem für die Zukunft. Ich habe gemerkt, dass irgendetwas nicht greifbares mich öfter unzufrieden macht und sich das immer wieder an 4-5 neuralgischen, im Grunde lösbaren, Streitpunkten über Jahre in der Beziehung wieder spiegelt, die sich nicht ändern (Ich spreche sie ab und zu und vor allem sachlich und vernünftig an, sie blockt hier 100%). Und ich wollte wissen was die Ursache dafür ist, einfach der Zukunft wegen und ich wollte die Beziehung nicht aufgeben.

Nun kam es eine Woche nach diesem Streit zu einem sehr großen Knall den ich provozierte, weil ich diese neuralgischen Punkte wieder angesprochen habe und meine Freundin sich sehr angegriffen fühlte. Es sind die Fetzen geflogen.
Wir haben extrem viel geheult und in dieser Situation hat sie kurz gesagt sie wolle nicht mehr fühlen und sich auf die Gleise legen (sie ist da vorbelastet).

Nun haben wir uns aber gefangen, ich habe ihr gesagt ich stelle die Liebe nicht in Frage aber diese Streitthemen würden uns auf Dauer zerstören. Wir müssen uns damit auseinander setzen, die Ursache finden. Gesagt getan. Jeder hat als Aufgabe was für sich mitgenommen.

Ich wusste nicht wie ich diese Unzufriedenheit packen sollte, habe schon lange darüber nachgedacht und mir fehlte einfach Ruhe und Abstand darüber nachzudenken und wie ich die Ursache finde. Ich hatte keine Ahnung wie ich das nun ergründen wollte.

Ich habe ihr dann als Vorschlag gesagt, es ist vielleicht besser ich ziehe unter doch Woche zu meinen Eltern und wir telefonieren jeden Tag und am WE sehen wir uns. Ihr war etwas mulmig, doch es war für sie okay. In der Woche kam ich natürlich zu nichts (8h Arbeit + 4h Fahrweg), schon gar nicht zum Nachdenken, es fehlte der Abstand mir klar zu werden. Ich habe irgendwie auch die Beziehung in Frage gestellt. Mich hat das selbst ganz schön belastet und mein Kopf hatte nur Nebel und ich war im Gefühlschaos. Ich wusste nicht was ich machen sollte und hab ihr das auch gesagt.

Da es in dieser einen Woche nicht besser wurde (wir hatten ja jden Tag Kontakt) wollte ich einfach wirklich Ruhe, um überhaupt klar zu werden. Sie sagte sie hat Angst mich komplett zu verlieren, das es mir allein gefallen könnte...

In der anschließenden Nacht ist irgendwas mit ihr passiert. Sie hat sich auf die Couch verkrochen...redete kein Wort mit mir. Am nächsten Tag war ich bei den Großeltern, kam wieder und es stand mein komplettes Hab und Gut vor der Tür, alles bis auf die Möbel. Alles säuberlich verpackt mit Anweisung den Urlaub zu stornieren. Sie war nicht da...

Sch... alles in Auto zu den Eltern in der Not. Die nächsten zwei Tage kein Laut von ihr. Ich hab mich bei ihr gemeldet und als Antwort bekommen: Entweder du wirst mit mir alt nimmst mich 100% so wie ich bin, liebst mich bedingungslos, ziehst ein oder du gehst.

Ich war ziemlich am Ende und unter Druck, hatte Angst um mich und meine Beziehung bin nächsten Tag hin und wollte alles kitten. Scheiße wars, überhastete Entscheidungen, totales Emotionschaos - ich brauch Abstand um die Gefühle in Ordnung zu bringen hab ihr das gesagt. Und bin zu meinen Eltern geflüchtet.

Drei Tage später wollte ich in die Wohnung (Sie war nicht da) vergessene private Sachen holen, abgeschlossen mit einem Zweitschloss....ich komm nicht mehr rein.

Am nächsten Tag ein dramatischer und angreifender Brief an meine Eltern (sie ist nie mit ihnen warm geworden).
Sie hat sie direkt beschuldigt, warum sie nie warm geworden ist, aber hat 5 Jahre lang den Mund nicht aufgekriegt.
Keine Ahnung was das sollte, klang auch so als wenn sie Schluss macht. Ich habe nicht reagiert, musste meine Eltern beruhigen.

Zwei Tage später eine SMS sie hätte eine Entscheidung getroffen. Weiter kein Laut. Hab mich nächsten Tag gemeldet, ob sie mir nicht die Entscheidung mitteilen wolle. Sie hat mich zur Wohnung zitiert, wollte mir die Entscheidung mitteilen und reden. Ich saß auf Kohlen, bin hin.. sie wollte Schluß machen aber mit mir reden. Ich habe ihr gesagt sie kann nicht Schluß einer 6Jahre beziehung machen und sich dann genüßlich 2h hinsetzen und mit mir reden, ich liege spätestens in 5min am Boden. Ich bin gegangen. Sie ließ Tür heftig knallen und schrie vom Balkon "Es ist vorbei".

5h später dramatischer Brief, sie liebe mich und denkt ich würde sowieso nicht zurückkommen deswegen geht sie...

Seitdem ist Ruhe....

Eure Meinung dazu?

Bevor die Frage kommt...
Die neuralgischen aber auch wichtigen (aus meine Sicht lösbare Punkte) sind.

- Etwas Nachlässigkeit zu sich selbst(Schwarze Zähne durch RAuchen, dauernd schlechter Atem,Uralte Klamotten, Sieht fertig aus durch viel eigenen Stress, Mauerblümchenoptik)
- Aus meiner Sicht zu geizig obwohl genug Geld da ist (wir haben wirklich genug Geld), sie will nie Geld geschenkt annehmen
....









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6. Februar 2009 um 23:51

Die Frage ist doch
und das konnte ich aus deinem Posting nicht ganz rauslesen: liebst du sie noch, willst du die Beziehung noch?
So wie ich das verstanden habe, fühlt sie sich von dir nicht bedingungslos angenommen?
Irgendwas - dein auf Abstand gehen, Äußerungen, die du gemacht hast wegen der Dinge, die dich an ihr stören - scheint sie sehr gekränkt zu haben und jetzt fehlt ihr die Sicherheit, ob du wirklich zu ihr stehst.
Hm, also mir stellt sich hier vor allem die Frage: warum läßt sie sich so gehen, ist sie vielleicht die ganze Zeit nicht richtig glücklich mit ihrem Leben gewesen? Was könnten die Gründe dafür sein?
War das schon immer so, oder hat sich das erst im Laufe der Zeit eingeschlichen?
Dass sie dich Knall auf Fall rausgeworfen hat aus der Wohnung und sich jetzt gar nicht mehr rührt, finde ich ein bisschen trotzig. Vielleicht auch verzweifelt, weil sie sich von dir (und vielleicht von anderen auch nicht?) als Mensch und Frau nicht richtig angenommen fühlt.
Willst du sie nur unter der Bedingung, dass sie sich ändert?
Und versprichst du dir dadurch, dass sie sich in diesen Äußerlichkeiten und was den Geiz betrifft, dass es zwischen euch besser wird, oder anders gefragt: reichen diese oberflächlichen Änderungen?
Ich kenne euch jetzt ja nicht, aber oft ist es doch so, dass wenn jemand so nachlässig mit sich selbst und anderen umgeht, das eigentliche Problem viel tiefer steckt.
Berührt diese Frau noch dein Herz, oder ist es nur das Vertraute?

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6. Februar 2009 um 23:58

Meine Güte...
Schwarze Zähne durch Rauchen, schlechter Atem, Selbstvernachlässigung, Geiz und dann auch noch hysterisch? Ist ja widerlich. Sage mal, was findest Du denn an der?

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7. Februar 2009 um 12:48
In Antwort auf daria_12499983

Die Frage ist doch
und das konnte ich aus deinem Posting nicht ganz rauslesen: liebst du sie noch, willst du die Beziehung noch?
So wie ich das verstanden habe, fühlt sie sich von dir nicht bedingungslos angenommen?
Irgendwas - dein auf Abstand gehen, Äußerungen, die du gemacht hast wegen der Dinge, die dich an ihr stören - scheint sie sehr gekränkt zu haben und jetzt fehlt ihr die Sicherheit, ob du wirklich zu ihr stehst.
Hm, also mir stellt sich hier vor allem die Frage: warum läßt sie sich so gehen, ist sie vielleicht die ganze Zeit nicht richtig glücklich mit ihrem Leben gewesen? Was könnten die Gründe dafür sein?
War das schon immer so, oder hat sich das erst im Laufe der Zeit eingeschlichen?
Dass sie dich Knall auf Fall rausgeworfen hat aus der Wohnung und sich jetzt gar nicht mehr rührt, finde ich ein bisschen trotzig. Vielleicht auch verzweifelt, weil sie sich von dir (und vielleicht von anderen auch nicht?) als Mensch und Frau nicht richtig angenommen fühlt.
Willst du sie nur unter der Bedingung, dass sie sich ändert?
Und versprichst du dir dadurch, dass sie sich in diesen Äußerlichkeiten und was den Geiz betrifft, dass es zwischen euch besser wird, oder anders gefragt: reichen diese oberflächlichen Änderungen?
Ich kenne euch jetzt ja nicht, aber oft ist es doch so, dass wenn jemand so nachlässig mit sich selbst und anderen umgeht, das eigentliche Problem viel tiefer steckt.
Berührt diese Frau noch dein Herz, oder ist es nur das Vertraute?

@wilma
Nach der Trennung war ich am Boden zerstört. Am liebsten wäre ich sofort wieder hingerannt....
Die einsamen Tage danach haben mir gezeigt, dass ich sie wirklich sehr liebe, sie mir sehr fehlt, aber ich zahle nicht jeden Preis. Man kann nicht alles machen auf Kosten des Partners, irgendwann ist eine Grenze erreicht. Soviel zur Bedingungslosigkeit von Partnerschaften.

[....warum läßt sie sich so gehen, ist sie vielleicht die ganze Zeit nicht richtig glücklich mit ihrem Leben gewesen? Was könnten die Gründe dafür sein?
War das schon immer so, oder hat sich das erst im Laufe der Zeit eingeschlichen?.... Ich kenne euch jetzt ja nicht, aber oft ist es doch so, dass wenn jemand so nachlässig mit sich selbst und anderen umgeht, das eigentliche Problem viel tiefer steckt....]

Das ist sehr schwierig, ich bin habe keine Kristallkugel aber du stellst genau die richtigen Fragen...das Problem steckt viel tiefer, jedoch diese Fragen kann nicht ich sondern nur sie beantworten... sie sagte mal es liegt in ihrer Kindheit, an ihrem Selbstbewußtsein und das sie sich nie richtig ernst genommen und akzeptiert fühlt, das sie ein schlechtes Kind war, eine schlechte Mutter sein wird...rundum.. ich bin ein schlechter Mensch. Ich kann ihr da nicht helfen, das auch nicht zukünftig ertragen, dass ist Aufgabe für einen Profi. das hat sie schon erkannt und hat seit Jahren versprochen, den Profi zu suchen.
Gesucht hat sie ihn nie.

Richtig ist, dass das nur Äußerlichkeiten sind an denen sich die eigentlichen beiderseitigen Probleme manifestieren...

Es ist oft so das ich keine Grenze konsequent ziehen kann. Ziehe ich eine Grenze die ihr Verhalten betrifft, so wird diese überschritten. Ein Beispiel das Ausplaudern von intimen Sachen bei Freunden. Das hat sie mehrmals gemacht, obwohl ich gesagt habe das ich das nicht möchte. Oder es wird sich wie ein kleines Kind bockig gestellt, das tagelang... meist halte ich das nicht durch und krieche wieder an. Ich habe es bisher nicht geschafft, Grenzen zu ziehen und auch durchzuhalten. Das ist mein Manko was mich unufrieden macht.

Mir geht es weiterhin darum, beständig an sich selbst zu arbeiten, auch mal in Richtung des Partners, zu sehen was ihn stört, sensibel auf seine Wünsche sein. Wahr nehmen was er möchte, auch wenn es einen mal selbst betrifft...zurückzustecken
Man kann nicht sagen, ich bin nunmal ein Wrack, rauche wie ein Schlot, mache immer alles falsch, bin ein schlechter Mensch, verkriech mich, versinke Selbstmitleid, bocke rum wenn wenn ich mich ändern soll, definier mein Selbstwertgefühl nur durch Leistung, empfinde wenig Freude und lass den Partner tatenlos zusehen...

Man muss auch mal deutlich handeln und nicht immer nur erzählen ich mach ja ganz ganz kleine Schritte und später wird alles natürlich besser. Ich glaub das nicht, denn ich warte ja schon Jahre.

Sie hat hier meine Grenze, die ich leider nie ihr gegenüber deutlich gezogen hab, überschritten.

So richtig hat sich das Puzzle noch nicht gefügt. Aber ich arbeite jeden Tag daran, mich und das warum zu verstehen.

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7. Februar 2009 um 13:06
In Antwort auf monte_12904063

@wilma
Nach der Trennung war ich am Boden zerstört. Am liebsten wäre ich sofort wieder hingerannt....
Die einsamen Tage danach haben mir gezeigt, dass ich sie wirklich sehr liebe, sie mir sehr fehlt, aber ich zahle nicht jeden Preis. Man kann nicht alles machen auf Kosten des Partners, irgendwann ist eine Grenze erreicht. Soviel zur Bedingungslosigkeit von Partnerschaften.

[....warum läßt sie sich so gehen, ist sie vielleicht die ganze Zeit nicht richtig glücklich mit ihrem Leben gewesen? Was könnten die Gründe dafür sein?
War das schon immer so, oder hat sich das erst im Laufe der Zeit eingeschlichen?.... Ich kenne euch jetzt ja nicht, aber oft ist es doch so, dass wenn jemand so nachlässig mit sich selbst und anderen umgeht, das eigentliche Problem viel tiefer steckt....]

Das ist sehr schwierig, ich bin habe keine Kristallkugel aber du stellst genau die richtigen Fragen...das Problem steckt viel tiefer, jedoch diese Fragen kann nicht ich sondern nur sie beantworten... sie sagte mal es liegt in ihrer Kindheit, an ihrem Selbstbewußtsein und das sie sich nie richtig ernst genommen und akzeptiert fühlt, das sie ein schlechtes Kind war, eine schlechte Mutter sein wird...rundum.. ich bin ein schlechter Mensch. Ich kann ihr da nicht helfen, das auch nicht zukünftig ertragen, dass ist Aufgabe für einen Profi. das hat sie schon erkannt und hat seit Jahren versprochen, den Profi zu suchen.
Gesucht hat sie ihn nie.

Richtig ist, dass das nur Äußerlichkeiten sind an denen sich die eigentlichen beiderseitigen Probleme manifestieren...

Es ist oft so das ich keine Grenze konsequent ziehen kann. Ziehe ich eine Grenze die ihr Verhalten betrifft, so wird diese überschritten. Ein Beispiel das Ausplaudern von intimen Sachen bei Freunden. Das hat sie mehrmals gemacht, obwohl ich gesagt habe das ich das nicht möchte. Oder es wird sich wie ein kleines Kind bockig gestellt, das tagelang... meist halte ich das nicht durch und krieche wieder an. Ich habe es bisher nicht geschafft, Grenzen zu ziehen und auch durchzuhalten. Das ist mein Manko was mich unufrieden macht.

Mir geht es weiterhin darum, beständig an sich selbst zu arbeiten, auch mal in Richtung des Partners, zu sehen was ihn stört, sensibel auf seine Wünsche sein. Wahr nehmen was er möchte, auch wenn es einen mal selbst betrifft...zurückzustecken
Man kann nicht sagen, ich bin nunmal ein Wrack, rauche wie ein Schlot, mache immer alles falsch, bin ein schlechter Mensch, verkriech mich, versinke Selbstmitleid, bocke rum wenn wenn ich mich ändern soll, definier mein Selbstwertgefühl nur durch Leistung, empfinde wenig Freude und lass den Partner tatenlos zusehen...

Man muss auch mal deutlich handeln und nicht immer nur erzählen ich mach ja ganz ganz kleine Schritte und später wird alles natürlich besser. Ich glaub das nicht, denn ich warte ja schon Jahre.

Sie hat hier meine Grenze, die ich leider nie ihr gegenüber deutlich gezogen hab, überschritten.

So richtig hat sich das Puzzle noch nicht gefügt. Aber ich arbeite jeden Tag daran, mich und das warum zu verstehen.

Hallo, Peter
vielleicht ist es ja tatsächlich das Beste, wenn ihr euch (erst mal) trennt.
So wie du erzählst, liegen ihre Probleme ja nicht in erster Linie in eurer Partnerschaft sondern in ihrer Biographie, und um diese Dinge aufzuarbeiten, kommt sie wohl wirklich nicht um professionelle Hilfe herum.
Vielleicht wacht sie jetzt ja auf.
Für bedingungslose Liebe sind die Eltern zuständig, das kann kein Partner ersetzen und sie scheint in diesem Punkt irgendwie in ihrer Entwicklung festzustecken?
Es ist unfair und unreif von ihr, das von dir zu verlangen, aber sie kann wohl zur Zeit noch nicht anders.

Ich kenne das Problem, nur schwer Grenzen setzen zu können, aber da musst du jetzt hart sein.
Ich habe den Eindruck, du hast die ganze Zeit sehr viel gegeben, dich sehr bemüht, aber von ihr ist nicht so viel zurückgekommen?

Ist es nicht für euch beide das Beste, wenn ihr erst mal jeder für sich alleine seid?
Erst dann wirst auch du meiner Meinung nach sehen können, was du wirklich willst. Ob die Liebe wirklich ausreicht, ob sie tatsächlich die Frau ist, mit der du leben möchtst.
Manchmal kann man die Dinge erst aus der Entfernung genau erkennen, denn solange ihr so weiter macht wie jetzt, wie soll sich etwas ändern?

Du bist nicht der Rettungsanker deiner Freundin, sie muss lernen, sich selbst zu helfen.

Und du musst dich auch von der Abhängigkeit befreien (vielleicht täusche ich mich, dann entschuldige, aber es klingt so , als ob auch du in dieser Beziehung irgendwie emotional gefangen bist)

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7. Februar 2009 um 13:46
In Antwort auf daria_12499983

Hallo, Peter
vielleicht ist es ja tatsächlich das Beste, wenn ihr euch (erst mal) trennt.
So wie du erzählst, liegen ihre Probleme ja nicht in erster Linie in eurer Partnerschaft sondern in ihrer Biographie, und um diese Dinge aufzuarbeiten, kommt sie wohl wirklich nicht um professionelle Hilfe herum.
Vielleicht wacht sie jetzt ja auf.
Für bedingungslose Liebe sind die Eltern zuständig, das kann kein Partner ersetzen und sie scheint in diesem Punkt irgendwie in ihrer Entwicklung festzustecken?
Es ist unfair und unreif von ihr, das von dir zu verlangen, aber sie kann wohl zur Zeit noch nicht anders.

Ich kenne das Problem, nur schwer Grenzen setzen zu können, aber da musst du jetzt hart sein.
Ich habe den Eindruck, du hast die ganze Zeit sehr viel gegeben, dich sehr bemüht, aber von ihr ist nicht so viel zurückgekommen?

Ist es nicht für euch beide das Beste, wenn ihr erst mal jeder für sich alleine seid?
Erst dann wirst auch du meiner Meinung nach sehen können, was du wirklich willst. Ob die Liebe wirklich ausreicht, ob sie tatsächlich die Frau ist, mit der du leben möchtst.
Manchmal kann man die Dinge erst aus der Entfernung genau erkennen, denn solange ihr so weiter macht wie jetzt, wie soll sich etwas ändern?

Du bist nicht der Rettungsanker deiner Freundin, sie muss lernen, sich selbst zu helfen.

Und du musst dich auch von der Abhängigkeit befreien (vielleicht täusche ich mich, dann entschuldige, aber es klingt so , als ob auch du in dieser Beziehung irgendwie emotional gefangen bist)

Verschiedenes kommt bei mir an,
als erstes höre ich ein Kommunikationsproblem, das sehr viele haben. Beim anderen kommt etwas anderes an und wird damit nicht verstanden. Da gibt es alte Geschichten aus der Kindheit oder woher auch immer , die das heutige Leben noch sehr beherrschen. Solltet ihr beschließen nochmal einen Anfang zu wagen, dann denke ich geht es nicht ohne Dolmetscher, das heißt für mich einen Berater evt. von einer Beratungsstelle. Das könnte aber auch noch heißen in der Folge eine Einzeltherapie bei deiner Partnerin. Denn so wie du es schilderst werdet ihr das ohne Hilfe von außen nicht dauerhaft
gebacken bekommen. Weil Liebe allein reicht oft nicht aus.
Gruß melike

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8. Februar 2009 um 13:23
In Antwort auf daria_12499983

Hallo, Peter
vielleicht ist es ja tatsächlich das Beste, wenn ihr euch (erst mal) trennt.
So wie du erzählst, liegen ihre Probleme ja nicht in erster Linie in eurer Partnerschaft sondern in ihrer Biographie, und um diese Dinge aufzuarbeiten, kommt sie wohl wirklich nicht um professionelle Hilfe herum.
Vielleicht wacht sie jetzt ja auf.
Für bedingungslose Liebe sind die Eltern zuständig, das kann kein Partner ersetzen und sie scheint in diesem Punkt irgendwie in ihrer Entwicklung festzustecken?
Es ist unfair und unreif von ihr, das von dir zu verlangen, aber sie kann wohl zur Zeit noch nicht anders.

Ich kenne das Problem, nur schwer Grenzen setzen zu können, aber da musst du jetzt hart sein.
Ich habe den Eindruck, du hast die ganze Zeit sehr viel gegeben, dich sehr bemüht, aber von ihr ist nicht so viel zurückgekommen?

Ist es nicht für euch beide das Beste, wenn ihr erst mal jeder für sich alleine seid?
Erst dann wirst auch du meiner Meinung nach sehen können, was du wirklich willst. Ob die Liebe wirklich ausreicht, ob sie tatsächlich die Frau ist, mit der du leben möchtst.
Manchmal kann man die Dinge erst aus der Entfernung genau erkennen, denn solange ihr so weiter macht wie jetzt, wie soll sich etwas ändern?

Du bist nicht der Rettungsanker deiner Freundin, sie muss lernen, sich selbst zu helfen.

Und du musst dich auch von der Abhängigkeit befreien (vielleicht täusche ich mich, dann entschuldige, aber es klingt so , als ob auch du in dieser Beziehung irgendwie emotional gefangen bist)

@wilma
Wilma, du musst dich schon mal sehr intensiv mit solchen Dingen auseinander gesetzt haben. Denn die Fragen und Antworten die du gibst, dafür habe ich sehr viel mehr Zeit gebraucht....

Ich habe viel gegeben und soviel ist aus meiner Sicht eben nicht zurück gekommen.
Ich habe letztes Jahr extra meinen Job gekündigt und bin 700km extra umgezogen, habe Karriere und viel Geld aufgegeben. Wir hatten jahrelang eine Fernbeziehung und haben zwischendrin zeitweise schon zusammen gewohnt. Für sie aber klar dort zu beleiben wo sie ist, ich respektiere das. Aber ein Freudenüberschuss als ich zu ihr kam war da nicht und sie sagte zwar sie freut sich sehr, gezeigt hat sie es nie so richtig. Sie ist eben nicht besonders emotional, eher sehr kühl.

Tja, ich findeda hat sie von mir während der kurzen Krisenzeit in den letzten Wochen sehr viel von mir verlangt. Ich war mir unsicher, wollte Abstand und das sollte für sie ein deutliches Alarmsignal für sie sein, auch über unsere Beziehung nachzudenken.

Stattdessen stellt sie sofort eine Forderung. Sie bedingungslos lieben und mit ihr alt werden. Oder zu gehen. 0 oder 1. Hopp oder topp.
Ich habe mich erpresst gefühlt und finde das auch sehr unfair. Jeden Tag bis zu Trennung hat die Zügel immer schärfer angezogen... Siehst du das auch?

Wir wollten schon Kinder und sie sagt sie werde eine schlechte Mutter sein. Wir wollten zusammen ein Haus und sie trennt seit Jahren jeden Cent und möchte finanziell immer 100% unabhängig sein... Jedes Möbelstück und Haushaltsstück wurde bisher von ihr getrennt. Sie sorgt dafür sich nie etwas vorhalten lassen zu müssen (hab ich noch nie was vorgehalten)...

Ich hab da ehrlich gesagt Angst, bei solchen Verhaltensweisen.
Genau wegen solcher Dinge wollte ich mal drüber nachdenken.
Doch sie hat innehalb kürzester Zeit Schluß gemacht.

Und du hast recht. Ich bin emotional extrem in der Beiziehung gefangen - wie hast du das erkannt? Da ich auch ein sehr emotionaler Mensch bin , kann ich mich kaum gedanklich lösen und weiß nicht wie ich das machen soll. Ich sehe immernoch mehr die positiven schönen Sachen und die nehmen mich gefangen... bzw. mich hoffen lassen.


[...Manchmal kann man die Dinge erst aus der Entfernung genau erkennen, denn solange ihr so weiter macht wie jetzt, wie soll sich etwas ändern?...]

Ich habe ihr am Anfang der Krise gesagt, ich sehe gute Hoffnung das das klappt, wenn wir die Ursachen suchen....dafür brauche ich Abstand.

Zwei sehr erfahrene Menschen (meine Mutter und eine Bekannte), haben unabhängig voneinander zu mir gesagt. Wenn sie nicht mal etwas warten und hoffen kann, dann ist es sowieso nicht die Richtige... sie hat ja nach nicht mal 4 Tagen sich gegen mich entschieden, ich denke aus Verzweiflung.



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