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Völlig am Ende

14. August 2013 um 17:00

Hallo, ich möchte schon gleich vorab sagen, dass es ein langer Text wird, denn ich muss mir einfach mal alles von der Seele schreiben, da ich zur Zeit wirklich überhaupt keinen habe, mit dem ich darüber reden könnte.
Ich bin 20 Jahre alt und seit 1 1/2 Jahren mit einem Mann zusammen und ich habe mich für ihn komplett aufgegeben : habe keine Freunde mehr, keine Hobbys, bin ein seelisches Frack, das nur noch auf ihn fixiert ist. Ich liebe diesen Mann wirklich von ganzem Herzen und zwischen uns gab es immer eine besondere Magie, wir verstanden uns blind, wussten ohne zu sprechen, was der andere fühlt und es ihm geht. Es gab auch schlechte Zeiten, die aufgrund seiner Eifersucht zustande kamen. Ich habe meine ganzen sozialen Kontakte für ihn aufgegeben, mein ganzes Leben auf ihn fixiert und jetzt, nach der langen Zeit wird mir erst bewusst, was das für ein Fehler war. Er selbst, macht was er will, schreibt mit wem er will und hat angefangen mir alles zu verheimlichen. Er hat eine große Gabe mich zu manipulieren, sodass ich mich bei jedem Streit schuldig fühle. Ein Mal hat er mich geschlagen mit einem Schuhlöffel, als er mal wieder großen Hass in seinem Blick hatte, weil etwas wieder nicht nach ihm ging. Er fand die Sache nicht schlimm, da er angeblich nur leicht schlug... aber ich habe einen fetten blauen Fleck davon getragen. Jetzt sagen sicher einige: Warum schreibst du dann hier, warum machst du nicht einfach Schluss?
Ich fühle mich schuldig für diese Situation, ich verstehe nicht wie es nur soweit kommen konnte. Ich bin in seiner ganzen Familie integriert, bin bei allen Familienfeiern dabei, wohne manchmal auch wochenlang da...Ich habe ihn nie mit nach Hause genommen, weswegen wir uns immer gestritten haben. Ich schäme mich sehr für mein Zuhause und habe noch nie jemanden mitgenommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie es hier aussieht: alte, kaputte wände, alte möbel,, alles herunter gekommen, keine Heizung, unser "Bad" hat nicht einmal eine Tür, ich hab ja nicht mal ein richtiges Zimmer, sondern lebe in einem Raum, wo alles was nicht gebraucht wird, hingestellt wird und darüber hinaus trinkt mein Vater noch sehr oft und es gibt jeden Tag Streit zwischen meinen Eltern.. Wo hätte ich ihn mitnehmen können. Ich wollte immer schnell studieren und meine eigene Wohnung bzw. Wg und wir hatten geplant zusammen zu ziehen, also mein Freund und ich.
Er hat sich aber gegen uns entschieden und meldet sich kaum noch, wendet sich gegen mich. Er hat genug von mir und fühlt sich betrogen. Er kann mich nicht verstehen, warum ich ihn nie mit nach Hause genommen habe. Nun habe ich ihm gestern Bilder von unserem zu Hause geschickt und keine Reaktion. Ich schreibe auch nichts mehr. Ich schäme mich so ungemein. Immer diese Gedanken im Kopf: Was wäre wenn ich auch so ein normales Elternhaus haben könnte? Es lief immer gut zwischen uns, jedoch waren ihm Familienverhältnisse schon immer sehr wichtig und anscheinend wichtiger als Gefühle. Ich bin traurig, ihn nie mit nach Hause genommen zu haben und ärgere mich über mich selbst... Vielleicht hätte er trotzdem zu mir gehalten... aber ich wollte kein Mitleid... man sieht es mir nicht an aus welchen Verhältnissen ich komme und ich wollte es kann so bleiben... ich habe immer gehofft, er kann mich irgendwann verstehen, warum ich ihn nicht mitnehmen will und akzpetiert meine Entscheidung, aber er fühlte sich verleumdet und wendete sich als Reaktion gegen mich.

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14. August 2013 um 17:10

Selbstmord
kann eine Lösung sein - sagte mein bisweilen leicht sarkastischer Bruder in solchen Situationen immer...

Und zu dir sag ich: willkommen im echten Leben! Alleine leben kann auch schön sein, das ist dir momentan bloß nicht so ganz bewußt...

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14. August 2013 um 17:40
In Antwort auf py158

Selbstmord
kann eine Lösung sein - sagte mein bisweilen leicht sarkastischer Bruder in solchen Situationen immer...

Und zu dir sag ich: willkommen im echten Leben! Alleine leben kann auch schön sein, das ist dir momentan bloß nicht so ganz bewußt...

...
Ich kann nicht verstehen, was dir durch den Kopf geht. Egal ob du helfen möchtest oder nicht, versetz dich einmal in ihre Lage, verstehe wie sie sich fühlt, und akzpetiere, das du damit nur schaden anrichtest, und keinerlei Hilfe beisteurest. Denk einmal darüber nach.

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