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vielleicht etwas OT ... Arbeitslosigkeit in zwei Tagen

19. März um 12:57

Liebe Forumsgemeinde,

bisher habe ich nur still mitgelesen, doch jetzt drängt es mich, hier zu schreiben, weil ich innerlich sehr aufgewühlt bin. Ich werde ab Mittwoch arbeitslos sein. Mir wurde betriebsbedingt gekündigt und wir haben turbulente und anwaltsreiche 4 Monate hinter uns. Und nun.... morgen letzter Arbeitstag und am Mittwoch dann arbeitslos.

Auf der einen Seite freue ich mich, dass es endlich vorbei ist, denn diese letzte Zeit hat mich sehr belastet und damit auch mein Umfeld. Doch dann bin ich wieder sehr traurig, weil ich den Job sehr mochte, ich viel  Potential gesehen hatte und mir durch den Wechsel in der Chefetage im letzten Herbst, viel Zukunftsillusionen gemacht habe. Leider ist mein Arbeitgeber heruntergewirtschaftet und es muss gespart werden, wo man nur kann. Darum muss ich nun  gehen. Ich bin die letzte die eingestellt wurde - vor 2 1/2 Jahren und somit dann auch diejenige, die zuerst geht.

Es war das erste Mal, dass ich einen unbefristeten Vertrag hatte. Und nun ist das alles schon so schnell vorbei. Mir macht die Zukunft Sorgen, werde ich nochmal einen guten Job finden? Werde ich bald unter der Brücke leben oder bei Verwandten unterschlüpfen müssen?

Bitte sendet mir etwas Trost und Kraft, dass ich diesen ganzen Bewerbungsmarathon gut überstehe (seit November bewerbe ich mich und versuche mich diesbezüglich in Position zu rücken und zu netzwerken... aber ich habe dann mich auch mal auf Stellen beworben mit locker 670Mitbewerbern ... das entmutigt etwas, wenn man diese Zahlen mitgeteilt bekommt).

Traurige und etwas erschöpfte Grüsse

 

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19. März um 13:06
In Antwort auf soyyo

Liebe Forumsgemeinde,

bisher habe ich nur still mitgelesen, doch jetzt drängt es mich, hier zu schreiben, weil ich innerlich sehr aufgewühlt bin. Ich werde ab Mittwoch arbeitslos sein. Mir wurde betriebsbedingt gekündigt und wir haben turbulente und anwaltsreiche 4 Monate hinter uns. Und nun.... morgen letzter Arbeitstag und am Mittwoch dann arbeitslos.

Auf der einen Seite freue ich mich, dass es endlich vorbei ist, denn diese letzte Zeit hat mich sehr belastet und damit auch mein Umfeld. Doch dann bin ich wieder sehr traurig, weil ich den Job sehr mochte, ich viel  Potential gesehen hatte und mir durch den Wechsel in der Chefetage im letzten Herbst, viel Zukunftsillusionen gemacht habe. Leider ist mein Arbeitgeber heruntergewirtschaftet und es muss gespart werden, wo man nur kann. Darum muss ich nun  gehen. Ich bin die letzte die eingestellt wurde - vor 2 1/2 Jahren und somit dann auch diejenige, die zuerst geht.

Es war das erste Mal, dass ich einen unbefristeten Vertrag hatte. Und nun ist das alles schon so schnell vorbei. Mir macht die Zukunft Sorgen, werde ich nochmal einen guten Job finden? Werde ich bald unter der Brücke leben oder bei Verwandten unterschlüpfen müssen?

Bitte sendet mir etwas Trost und Kraft, dass ich diesen ganzen Bewerbungsmarathon gut überstehe (seit November bewerbe ich mich und versuche mich diesbezüglich in Position zu rücken und zu netzwerken... aber ich habe dann mich auch mal auf Stellen beworben mit locker 670Mitbewerbern ... das entmutigt etwas, wenn man diese Zahlen mitgeteilt bekommt).

Traurige und etwas erschöpfte Grüsse

 

Hast du in den letzten 4 Monaten denn noch nicht aktiv nach einer neuen Stelle gesucht? 

Generell muss in DE keiner unter der Brücke schlafen. Du bekommst erstmal ein Jahr Arbeitslosengeld I, kannst in der Zeit problemlos die Jobsuche durchführen. 

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19. März um 13:08

Oh - ok, vergiss den ersten Post. Da du schon suchst, hat sich meine Frage erledigt.

Lass dich nicht entmutigen, bleib stur und gib nicht auf. Im schlimmsten Fall wirst du umschulen müssen, wenn dein Arbeitsfeld so begehrt ist. In welcher Branche arbeitest du denn?

Alternativ kannst du dich großflächig bewerben und umziehen, wenn sich in der direkten Umgebund nichts findet. 

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19. März um 13:10
In Antwort auf knuffl

Hast du in den letzten 4 Monaten denn noch nicht aktiv nach einer neuen Stelle gesucht? 

Generell muss in DE keiner unter der Brücke schlafen. Du bekommst erstmal ein Jahr Arbeitslosengeld I, kannst in der Zeit problemlos die Jobsuche durchführen. 

Hat sie ja geschrieben.. sie Bewirbt sich fleissig, nur verliert sie langsam den Mut nach vielen Absagen und erhofft sich Zuspruch.. 

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19. März um 13:12
In Antwort auf lacaracol

Hat sie ja geschrieben.. sie Bewirbt sich fleissig, nur verliert sie langsam den Mut nach vielen Absagen und erhofft sich Zuspruch.. 

Jau, hab's glatt überlesen. Ist mir nach meiner Antwort gleich aufgefallen. 

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19. März um 13:19
In Antwort auf soyyo

Liebe Forumsgemeinde,

bisher habe ich nur still mitgelesen, doch jetzt drängt es mich, hier zu schreiben, weil ich innerlich sehr aufgewühlt bin. Ich werde ab Mittwoch arbeitslos sein. Mir wurde betriebsbedingt gekündigt und wir haben turbulente und anwaltsreiche 4 Monate hinter uns. Und nun.... morgen letzter Arbeitstag und am Mittwoch dann arbeitslos.

Auf der einen Seite freue ich mich, dass es endlich vorbei ist, denn diese letzte Zeit hat mich sehr belastet und damit auch mein Umfeld. Doch dann bin ich wieder sehr traurig, weil ich den Job sehr mochte, ich viel  Potential gesehen hatte und mir durch den Wechsel in der Chefetage im letzten Herbst, viel Zukunftsillusionen gemacht habe. Leider ist mein Arbeitgeber heruntergewirtschaftet und es muss gespart werden, wo man nur kann. Darum muss ich nun  gehen. Ich bin die letzte die eingestellt wurde - vor 2 1/2 Jahren und somit dann auch diejenige, die zuerst geht.

Es war das erste Mal, dass ich einen unbefristeten Vertrag hatte. Und nun ist das alles schon so schnell vorbei. Mir macht die Zukunft Sorgen, werde ich nochmal einen guten Job finden? Werde ich bald unter der Brücke leben oder bei Verwandten unterschlüpfen müssen?

Bitte sendet mir etwas Trost und Kraft, dass ich diesen ganzen Bewerbungsmarathon gut überstehe (seit November bewerbe ich mich und versuche mich diesbezüglich in Position zu rücken und zu netzwerken... aber ich habe dann mich auch mal auf Stellen beworben mit locker 670Mitbewerbern ... das entmutigt etwas, wenn man diese Zahlen mitgeteilt bekommt).

Traurige und etwas erschöpfte Grüsse

 

Deine Situation tut mir sehr leid.. 

Wenn es so oft nicht klappt, dann solltest du vielleicht mal etwas an deinem Bewerbungsstil ändern.. oder diese nach und  nach komplett überarbeiten.. 

Trau dich ruhig was Neues, etwas, das vielleicht Mut erfordert und dich herausstechen lässt..
Das wichtigste ist, dass du einen Termin bekommst.. ab da kannst du die Leute mit deinem engagierten Naturell begeistern..

Falls es bei den Gesprächen scheiterte bisher.. versuch dich zu erinnern, wie sie abgelaufen sind.. versucj dir vorzustellen, wie du auf den potentiellen Arbeitgeber gewirkt haben könntest, bei dieser und dieser Antwort.. 

Gibt es da Dinge die du besser hättest machdn können?

Schreibst dir auf und trainiere diese Situationen überlege dir evtl. bessere Antworten... damit du beim nächstenmal eher in Erinnerung bleibst.. 

Falls du eine Pause vom Bewerbungsunterlagen versenden hast, kannst du ja mal im Telefonbuch Firmen heraussuchen, auch wenn sie niemanden suchen, dort einfach mal vorbei gehen und die Lage abchecken.. häufig weden Stellen nur im kleinen Kreis vergeben und ein Inserat ist gar nicht nötig.. 

Sei kreativ, da gibt es bestimmt noch andere Möglichkeiten.. 

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und Elan! =) 

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19. März um 13:53

danke euch, es tut gut, euren Zuspruch zu lesen.

Danke @lacaracol "Das wichtigste ist, dass du einen Termin bekommst.. ab da kannst du die Leute mit deinem engagierten Naturell begeistern.." irgendwie hat mich das zum Schmunzeln gebracht. Das ist so wichtig.

Warum ich so erschöpft bin -  ich bin extra für diesen Job umgezogen. Habe eine andere Stelle dafür gekündigt und eine verkürzte Kündigungsfrist erkämpft. Davor hatte ich eine andere andere Stelle, die leider befristet war und irgendwann nicht verlängert wurde. So sieht es jetzt aus, dass ich beruflich innerhalb der letzten 6 Jahre an drei verschiedenen Orten gelebt habe, in drei verschiedenen Ländern sogar, und für den aktuellen sogar mich in ein mir unbekanntes Land geworfen habe mit einer Sprache, die ich noch nicht richtig kann.

Meine Beziehung ist darüber in die Brüche gegangen, was sehr traurig ist, doch er wollte woanders hin mit seinem Leben .... und ich bin halt meinem Weg gefolgt, weil da wo er hinwollte, da gab es für mich keine Zukunft und zusammen sowieso nicht, da es einfach an Einkommen gefehlt hätte.

Und jetzt stehe ich nun hier - seit 2 1/2 Jahren in diesem Land, habe gerade angefangen mich einzuleben und möchte gerne hierbleiben. Zum Glück bekomme ich Arbeitslosengeld und Sozialversicherung. Das beruhigt in der Tat. Und nun kommt die Frage ... hätte ich alles wieder so gemacht? Gerade bei vielen Frauen, die ins Ausland gehen, merke ich, dass viele ihrem Mann folgen. Ich dagegen wurde von meinem Partner nicht begleitet sondern eben allein gelassen.

... puh ich merke, dass das jetzt alles so hochkommt. War es das wert? Alle Freunde sagen mir, ja, das war es. Aber irgendwie ... hm. Zumindest finden meine Nichten und Neffen mich "cool".

Und nun bin ich arbeitslos. Da ich mich komplett selber ernähre und keinen Partner habe, der mich unterstützt, mit dem man die Miete teilen könnte oder so ... ist das schon etwas hart. 

Sorry, ich schreibe mich gerade etwas in den Jammermodus.

 

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19. März um 14:06

Oh wow, dann bist du einen großen Schritt für den Job gegangen. Das nimmt natürlich etwas andere Dimensionen an, wenn du dafür sogar in ein anderes Land gezogen bist.

Ich würde dir aber wünschen, dass du es nicht als Versagen empfindest. Du hast dich etwas getraut, was viele aus Angst nie versuchen würden. Damit bist du reicher an Lebenserfahrung wie viele andere. Auch wenn es nicht klappt - na und? Es gibt einen Unterschied, ob es nicht klappt, weil du nicht in der Lage dazu warst oder ob es nicht klappt, weil du einfach Pech hattest.

Sei stolz auf dich und schau dich in Ruhe weiter um. Auch wenn du die Firmen öfter gewechselt hast, ein Aufenthalt im Ausland ist immer schön im Lebenslauf. 

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19. März um 14:17
In Antwort auf knuffl

Oh wow, dann bist du einen großen Schritt für den Job gegangen. Das nimmt natürlich etwas andere Dimensionen an, wenn du dafür sogar in ein anderes Land gezogen bist.

Ich würde dir aber wünschen, dass du es nicht als Versagen empfindest. Du hast dich etwas getraut, was viele aus Angst nie versuchen würden. Damit bist du reicher an Lebenserfahrung wie viele andere. Auch wenn es nicht klappt - na und? Es gibt einen Unterschied, ob es nicht klappt, weil du nicht in der Lage dazu warst oder ob es nicht klappt, weil du einfach Pech hattest.

Sei stolz auf dich und schau dich in Ruhe weiter um. Auch wenn du die Firmen öfter gewechselt hast, ein Aufenthalt im Ausland ist immer schön im Lebenslauf. 

Ich kann deine Sorge sehr gut verstehen. Ich habe lange in dem Umfeld der Personalberatung gearbeitet und daher sehe ich immer öfter, dass Firmen, um Geld zu sparen rationalisieren. Bis 40 hast du als Frau sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ab 45 (unabhängig von der Qualifikation) wird es sehr schwer. Und man muss auch gehaltliche Einbußen in Kauf nehmen.

Die Firmen machen es sich leicht und die deutschen Kündigungsgesetze sind nicht das, was sie zu versprechen scheinen. Und die deutschen Gerichte, da erspare ich mir jeden Kommentar.

Es hilft nur, nach vorne  zu schauen. Alles hat seinen Sinn im Leben, auch wenn es manchmal nur unsinnig erscheint. Du wirst sicher eine adäquate Position finden. Lass dir Zeit.


Tja, wir leben immer noch nicht in einer Gleichberechtigung. Männer gehen lieber als eine Frau bei ihrer Karriere zu unterstützen. Davon kann ich ein Lied singen. Der Preis für Karriere sind Kinder und Beziehungen. Und je höher wir steigen, desto schwieriger wird es.


Du hast keinen Fehler gemacht. Wärst du bei deinem Freund geblieben, hättest du es bedauert, nicht ins Ausland gegangen zu sein. Diese Kündigung gibt dir jetzt die Chance zu überlegen, was du wirklich willst, ob du den Weg weiter gehst oder dich doch mehr auf dein Privatleben fokussierst. Und jede Veränderung ist gut, unabhängig davon, ob man vorerst scheitert oder nicht.


In 1-2 Jahren wirst du beurteilen können, wofür es gut war. Ich begleite gerade eine Freundin, die nach 20 (!!!) Jahren entlassen wurde. Angeblich wegen einer Schließung. Aber das war nur vorgeschoben. Man wollte die 50jährige loshaben, um die Stelle mit einem jüngeren männlichen Kandidaten zu besetzen. Er ist günstiger. So läuft das momentan hier und das wird sich immer mehr durchsetzen.


Das AGG ? Pustekuchen, das interessiert hier keinen Menschen. Alles nur bla-bla-bla.

Wie alt bist du?



 

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19. März um 15:37
In Antwort auf zsusa51

Ich kann deine Sorge sehr gut verstehen. Ich habe lange in dem Umfeld der Personalberatung gearbeitet und daher sehe ich immer öfter, dass Firmen, um Geld zu sparen rationalisieren. Bis 40 hast du als Frau sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ab 45 (unabhängig von der Qualifikation) wird es sehr schwer. Und man muss auch gehaltliche Einbußen in Kauf nehmen.

Die Firmen machen es sich leicht und die deutschen Kündigungsgesetze sind nicht das, was sie zu versprechen scheinen. Und die deutschen Gerichte, da erspare ich mir jeden Kommentar.

Es hilft nur, nach vorne  zu schauen. Alles hat seinen Sinn im Leben, auch wenn es manchmal nur unsinnig erscheint. Du wirst sicher eine adäquate Position finden. Lass dir Zeit.


Tja, wir leben immer noch nicht in einer Gleichberechtigung. Männer gehen lieber als eine Frau bei ihrer Karriere zu unterstützen. Davon kann ich ein Lied singen. Der Preis für Karriere sind Kinder und Beziehungen. Und je höher wir steigen, desto schwieriger wird es.


Du hast keinen Fehler gemacht. Wärst du bei deinem Freund geblieben, hättest du es bedauert, nicht ins Ausland gegangen zu sein. Diese Kündigung gibt dir jetzt die Chance zu überlegen, was du wirklich willst, ob du den Weg weiter gehst oder dich doch mehr auf dein Privatleben fokussierst. Und jede Veränderung ist gut, unabhängig davon, ob man vorerst scheitert oder nicht.


In 1-2 Jahren wirst du beurteilen können, wofür es gut war. Ich begleite gerade eine Freundin, die nach 20 (!!!) Jahren entlassen wurde. Angeblich wegen einer Schließung. Aber das war nur vorgeschoben. Man wollte die 50jährige loshaben, um die Stelle mit einem jüngeren männlichen Kandidaten zu besetzen. Er ist günstiger. So läuft das momentan hier und das wird sich immer mehr durchsetzen.


Das AGG ? Pustekuchen, das interessiert hier keinen Menschen. Alles nur bla-bla-bla.

Wie alt bist du?



 

"Wie alt bist du?"  ... ich bin 47. Und ja, Einkommensmässig bin ich nicht ganz billig, aber mein neuer Chef ist noch teurer .. und er ist etwas jünger als ich. 

Bei uns liegt es leider wirklich an der wirtschaftlichen Situation meines Arbeitgebers. Das ist so bedauerlich. Es erscheint mir, dass da ein Handbuch gelesen wurde mit den Top 10 der Fehler, die man im Management machen kann und dann wurden sie alle sorgsam gemacht. Dass die mich überhaupt eingestellt haben, ist schon verwerflich. Der ganze Auswahlprozess hat ein halbes Jahr gedauert, ich bin dreimal hierher eingeflogen worden zu Gesprächen ... da war doch eigentlich alles bereits absehbar, wie die wirtschaftliche Lage aussieht. Aber nein, ich wurde schick umgarnt, doch herzukommen ....

Ach, nunja. Jetzt schaue ich nach vorne. Irgendetwas wird kommen. Aber manchmal habe ich einfach nur Lust, in Portugal ein kleines Surf-Yoga-Resort aufzumachen und einfach dort bleiben. Es war doch sehr erschöpfend, diese letzte Zeit. Vielleicht kann ich schon in Rente gehen? Ich bin so müde und sprudel gar nicht über vor Zukunftsvisionen. Momentan fällt es mir schwer, Visionen zu entwickeln und aufzubauen. Die sind mir irgendwie ausgegangen. Auch privat  habe ich so gar keine Lust auf Beziehung oder ähnliches. Da sitzt die Enttäuschung wohl noch zu tief. Auch jetzt nach ein paar Jahren noch.  (ich lese mich schon sehr negativ oder?)

Aber dafúr hatte ich eben ein gutes Netzwerkmittagessen. Vielleicht bekomme ich ja doch bald meine Energie zurück.... Positive Kontakte und Gespráche habe ich auf jeden Fall schon mal.

 

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21. März um 15:26

So. Heute ist mein erster Tag .... ... war schon beim.Arbeitamt und trinke jetzt Kaffee im Cafe. Seltsam tagsüber unter der Woche frei zu haben.  Kenne ich nicht... ich hsbe ja immer sehr viel gearbeitet auch wochenende und abends spät, viele Dienstreisen weltweit. Und nun sitze ich im Cafe um die Ecke ....  aber das lustige ist, mein Anwalt, der mich die letzten Monate vetreten hat, lädt mich für nächste Woche auf einen Kaffee ein, falls mir die Decke auf den Kopf fallen sollte. Nnja beschäftigt werde ich mehr als genug sein... habe mir so viel vorgrnommen für die nächste Zeit ... aber Kaffee mit meinem überaus netten Anwalt ... hmmm .     Witzig. Sofort geht es mir besser. 

Drückt mir die Daumen, dass beruflich bald was passiert. Ich bin so unentspannt diesbezüglich. Meine Karriere soll doch weitergehen.... möglichst bis  zur Rente

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21. März um 20:37
In Antwort auf soyyo

So. Heute ist mein erster Tag .... ... war schon beim.Arbeitamt und trinke jetzt Kaffee im Cafe. Seltsam tagsüber unter der Woche frei zu haben.  Kenne ich nicht... ich hsbe ja immer sehr viel gearbeitet auch wochenende und abends spät, viele Dienstreisen weltweit. Und nun sitze ich im Cafe um die Ecke ....  aber das lustige ist, mein Anwalt, der mich die letzten Monate vetreten hat, lädt mich für nächste Woche auf einen Kaffee ein, falls mir die Decke auf den Kopf fallen sollte. Nnja beschäftigt werde ich mehr als genug sein... habe mir so viel vorgrnommen für die nächste Zeit ... aber Kaffee mit meinem überaus netten Anwalt ... hmmm .     Witzig. Sofort geht es mir besser. 

Drückt mir die Daumen, dass beruflich bald was passiert. Ich bin so unentspannt diesbezüglich. Meine Karriere soll doch weitergehen.... möglichst bis  zur Rente

Wo etwas endet, beginnt etwas Neues.. 

Wer weiss welches Potential sich im Anwalt verbirgt.. 

Geniesse erst mal diese ruhigere Zeit und setz dich nicht selbst zu sehr unter Druck, wegen einem neuen Job.

Mein Motto ist lautet: Es kommt so wie es kommen muss.

In meiner Situation heisst das: Immer wenn etwas ein "schlechtes" Ende hatte und ich mich dadurch auf neue Pfade begeben musste, welche ich sonst nie im Leben genommen hätte begegnete mit wieder Gutes.. ..aus diesen neuen Pfaden entstanden jeweils wunderbare Erlebnisse und Begegnungen, welche ich heute nicht mehr missen möchte.. 

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen und wünsche dir alles Gute für die Zukunft.. viel Spass beim Kaffee mit dem Anwalt.. 
 

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13. April um 1:30

so jetzt war ich zwei Wochen in Portugal (zum Auftakt der freizugestaltenden Zeit und auch weil ich seit soooo unglaublich langer Zeit keinen Urlaub hatte), bin gerade zurückgekommen und fühle mcih so, als ob Wochnenende wäre.... d.h. ich wasche Wäsche und räume auf und habe Blumen für die Terrasse gekauft. Ich glaube, so muss es sich anfühlen, in Rente zu gehen. Irgendwie alles gemächlich und nett. Bis jetzt finde ich diese Arbeitslosigkeit nicht schlimm. Nur hätte ich gerne mal eine positive Rückmeldung auf meine Bewerbungsbemühungen... bisher war da wirklich noch nichts dabei. Der einzige, der mir antwortet, ist das Arbeitsamt und meine Weiterbildungskurse.... und schwubbst, denke ich na meine beruflichen Interessen und alle Entspannung ist weg. .. hm. 

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13. April um 1:38

skeptische Frage in die Runde - lohnt es sich , jetzt noch einen Jahresvertrag mit einem Fitnessstudio zu machen? Da ich jetzt Zeit habe, würde ich gerne mich um mich und meinen körper kümmern, zweifle jedoch daran, dass ich mich wirklich nur zum Joggen aufraffen kann und liebäugle mit Piltates- und Bodyshapingkursen im lokalen Fitnessstudio. Hm.  Eine neue Welt tut sich mir gerade auf. 

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13. April um 14:49
In Antwort auf soyyo

skeptische Frage in die Runde - lohnt es sich , jetzt noch einen Jahresvertrag mit einem Fitnessstudio zu machen? Da ich jetzt Zeit habe, würde ich gerne mich um mich und meinen körper kümmern, zweifle jedoch daran, dass ich mich wirklich nur zum Joggen aufraffen kann und liebäugle mit Piltates- und Bodyshapingkursen im lokalen Fitnessstudio. Hm.  Eine neue Welt tut sich mir gerade auf. 

"lohnt es sich , jetzt noch einen Jahresvertrag mit einem Fitnessstudio zu machen?"

nur am rande erwähnt: es gibt auch größere fitness-ketten, die es in jeder größeren stadt gibt... da kann man dann den vertrag meist einfach weiterlaufen lassen, oder problemlos umschreiben, falls man umzieht!

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13. April um 21:42
In Antwort auf derspieltdochblos

"lohnt es sich , jetzt noch einen Jahresvertrag mit einem Fitnessstudio zu machen?"

nur am rande erwähnt: es gibt auch größere fitness-ketten, die es in jeder größeren stadt gibt... da kann man dann den vertrag meist einfach weiterlaufen lassen, oder problemlos umschreiben, falls man umzieht!

Danke für die Rückmeldung - ja genau an diese Sache mit dem Umzug und hoffentlich bald wieder in Lohn und Brot stehend habe ich gedacht. Ich hoffe natürlich, dass sich alles bald ändert, möchte aber natürlich mich jetzt auch um mich kúmmern. Ich will ja  nicht Schokolade essend meine Zeit vom Fernsehr verbringen sondern all das machen, was man so machen kann, wenn man freie Zeit hat. 

Hat jemand von euch schon mal einen Berufscoaching gemacht? 

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14. April um 7:52

Urlaub machen war richtig und wichtig.
Konsequent die Fitness zu pflegen brauchst du für dein seelisches Wohlbefinden und für deine Attraktivität in jeder Hinsicht. Mit entsprechendem vitalen Auftreten steckst du bei Bewerbungen jede schlaffe oder pummelige 37 Jährige in die Tasche.
Du bist gewohnt, hart zu arbeiten. Bleibe dabei, bleibe aktiv.

Gehe zurück zu deinen Fähigkeiten einer qualifizierten Mitarbeiterin in der Chefetage. Recherche, Kommunikation, Präsentation, Verhandlungen solltest du beherrschen. Das ist das, was du jetzt brauchst, nicht den Jammermodus.
Du bist jetzt deine Chefin, also arbeite hart für sie.
Recherchiere die Jobs. Krieg mehr Info über jeden Job raus, als die Mitbewerberinnen.
Präsentiere deine Fähigkeiten, Erfahrungen, Erfolge und charakterlichen Stärken.
Kommuniziere sie. Schau was ankommt. Verschaffe dir Feedback. Schau, wo dich ein Jobcoach unterstützen kann.
Verhandle hart, schau wie die Marktlage ist, orientiere dich, richte dich danach und verhandle realistisch.
Lerne laufend in allen Bereichen dazu.
Das nützt nicht nur dir selbst, sondern zeigt auch einem potentienllen Arbeitgeber, wozu du fähig bist.

Viel Erfolg!

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16. April um 9:58

@rax - deine Text gibt mir Schwung. Es ist leicht, jetzt durchzuhängen und anzufangen mit der Jammerei, da brauche ich in der Tat solch einen Anschubbs. Danke.

Ja, einen Jobcoach möchte ich gerne mal kontaktieren. Ich habe schon ein paar angeschrieben, jedoch konnte keiner etwas mit meinem Profil anfangen. Nun hat mir hier vor Ort das Arbeitsamt so eine Organisation empfohlen, die sich um Leute wie mich kümmert. Mal gucken, ich hoffe sehr darauf. 

Und jemanden, der mir bei Selbstpräsentationen helfen kann, den habe ich auch schon gefunden. Ein Schauspieler, der genau diese Art des Coachings anbietet. 

Wie gut nur, dass jetzt so schönes Wetter ist, da bin ich auch gleich besser drauf und motivierter. 


P.s. ich habe übrigens schon einen Job im Kopf, den ich gerne haben möchte, der jedoch noch nicht ausgeschrieben ist - wird wohl vor Ende des Jahres auch noch nicht ausgeschrieben werden - aber ich habe schon so ein bisschen was gehört..... . Ich fange da jetzt mal an mit dem Selbstlobbying ... Etwas vorgelobbiet habe ich schon seit Januar, aber jetzt eben ein bisschen konzentrierter und fokussierter und besser eben. Dazu MUSS mein Sprachniveau in der lokalen Sprache hier aber noch um einiges besser sein. Ein Ansporn fürs Lernen!  Aufregende Zeiten - es fühlt sich aber auch gleichzeitig ein wenig an wie ein Pokerspiel.....

 

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22. Juni um 18:11

Also es hat sich einiges getan - ich habe bisher Sprachkurse gemacht, mich mit Leuten getroffen, Bewerbungen geschrieben und nur Absagen erhalten (wenn überhaupt), und jetzt habe ich ganz unverhofft ein Angebot erhalten. Nächste Woche werden wir uns zusammensetzen und sehen, ob wir zusammen kommen. Ich freue mich, bin aber noch ein wenig hin- und hergerissen, weil diese neue Position einen erneuten Umzug und Länderwechsel bedeuten würde. Was bringt mir das? Stress, neue Sprache, neues Umfeld, Umzug ... hm. So ist das. Mal schauen, wie ich das so  hinbekomme. Problem ist ja, dass es mir hier, wo ich jetzt bin, sehr gut gefällt und ihc mich eigentlich auf einen arbeitslosen Sommer eingestellt habe... und ans Meer zum Surfen wollte. Hm, tja nunja.

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22. Juni um 18:11

... was tut man nicht alles für eine interessante Arbeit.

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