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Vielleicht bin ich schon zu lange verheiratet ?

18. September 2007 um 9:50 Letzte Antwort: 21. September 2007 um 21:57

Hallo,

ich bin 48 Jahre und seit 28 Jahren verheiratet. Wir haben eine 15-jährige Tochter und bis vor 3 Jahren war alles soweit in Ordnung, dachte ich zumindest ? Mein Mann ging arbeiten, ich hatte einen 400 Euro Job und habe mich hauptsächlich um unsere Tochter gekümmert. Mein Mann hat sich immer sehr fein aus allen Aktivitäten unserer Tochter (Sportvereine usw.)herausgehalten. Bei Weihnachtsfeiern hat er immer durch Abwesenheit geglänzt. Vor 3 Jahren kam dann unsere Tochter in die Pubertät und mein Mann kam dann mit ihr nicht mehr klar. Sobald die zwei zusammen kamen, gab es Streit. Die ganze Schuld für ihr Betragen hat er mir dann in die Schuhe gesteckt, nach dem Motto: Ich sei nicht Konsequenz genug und würde mich zu wenig um sie kümmern !

In dieser Zeit habe ich meinen Mann hassen gelernt. Hatte auch keine Lust mehr auf Sex und meine ganzen Gefühle für ihn sind dann leider verloren gegangen. Wir haben zwar eine Eheberatung gemacht aber im Grunde genommen hat sich bei mir nichts verändert.

Vor einem Jahr habe ich durch meine Arbeit jemanden kennen und lieben gelernt. Zum ersten Mal habe ich gespürt, was mir in unserer Ehe an Liebe und Zärtlichkeit fehlt. Jemand hat mich mit den Augen einer Frau gesehen und mir Komplimente gemacht. Leider habe ich mich wie ein verliebt Teenager verhalten und diese Beziehung kaputt gemacht. Ich leide sehr darunter, da ich in meiner Ehe sehr unglücklich bin aber auch diesen anderen Mann nicht mit dem Herzen besitzen kann und er mir auch nicht aus dem Kopf geht.
Ich habe schon an Trennung gedacht und es meinem Mann auch gesagt. Er damit allerdings nichts anfangen konnte, da er meinte, dass ich doch alles bei ihm hätte. Sprich schönes Haus usw. und er mich doch liebt. Zur Zeit ist er sehr lieb zu mir, aber wie gesagt, meine Gefühle sind nicht mehr da und ich weiß auch nicht, ob sie wieder kommen werden ?
Ergeht es jemanden so ähnlich und wer hat einen guten Tipp ???

LG


Da meine Tochter im nächsten Jahr ihre ganzen Abschlußprüfungen machen muß, möchte ich

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18. September 2007 um 13:27

Dann bleibt nur
ein Weg...Der sich vielleicht etwas hart anhört....


Wenn du ihn nicht mehr liebst, brauchst du auch nicht mehr von seinem Geld zu leben. Unterhalt für das Kind ist völlig in Ordung. Aber du solltest dir jetzt mal Gedanken machen, Vollzeit arbeiten zu gehen. Deine Tochter ist alt genug....Er hat es dir ermöglicht jahrelang zu Hause bleiben zu können.

Was meinst du wieviele Frauen davon träumen nicht mehr so viel arbeiten zu müssen....

Wieso hast du deinen Mann hassen gelernt?? Weil er mit deiner Tochter nicht einer Meinung war??

Da sich dein Mann und deine Tochter sowieso nicht mehr verstehen, sollten disbezüglich keinerlei Schwierigkeiten zu erwarten sein...

Zieh mit deiner Tochter aus.... Kleine 2 Zimmer Wohung (du kannst im Wohnzimmer schlafen) reicht völlig aus.

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18. September 2007 um 16:48
In Antwort auf naomh_12744558

Dann bleibt nur
ein Weg...Der sich vielleicht etwas hart anhört....


Wenn du ihn nicht mehr liebst, brauchst du auch nicht mehr von seinem Geld zu leben. Unterhalt für das Kind ist völlig in Ordung. Aber du solltest dir jetzt mal Gedanken machen, Vollzeit arbeiten zu gehen. Deine Tochter ist alt genug....Er hat es dir ermöglicht jahrelang zu Hause bleiben zu können.

Was meinst du wieviele Frauen davon träumen nicht mehr so viel arbeiten zu müssen....

Wieso hast du deinen Mann hassen gelernt?? Weil er mit deiner Tochter nicht einer Meinung war??

Da sich dein Mann und deine Tochter sowieso nicht mehr verstehen, sollten disbezüglich keinerlei Schwierigkeiten zu erwarten sein...

Zieh mit deiner Tochter aus.... Kleine 2 Zimmer Wohung (du kannst im Wohnzimmer schlafen) reicht völlig aus.

Du hast recht !
Ich bin seit März arbeitslos, da meine Abteilung dicht gemacht hat. Seitdem habe ich schon jede Menge Bewerbungen losgeschickt, aber leider erfolglos. Das ist auch mein größter Wunsch wieder vollzeit zu arbeiten, aber da ich ja nicht mehr die jüngste bin, ist es sehr schwer eine Arbeit zu bekommen. Jeden Tag schaue ich in den Briefkasten, echt frustrierend !

Ja, mir eine kleine Wohnung zu nehmem war auch schon meine Idee. Ich will aber erst abwarten, bis meine Tochter ihre ganzen Prüfungen hinter sich gebracht hat (im Mai ist sie damit fertig) und dann werde ich auf die Suche gehen. Vielleicht habe ich auch bis dahin eine Arbeit gefunden ?

Ich danke Dir für Deinen ehrlichen Beitrag und wünsche auch Dir alles Gute.

Liebe Grüße

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18. September 2007 um 17:52
In Antwort auf nguyet_12089187

Du hast recht !
Ich bin seit März arbeitslos, da meine Abteilung dicht gemacht hat. Seitdem habe ich schon jede Menge Bewerbungen losgeschickt, aber leider erfolglos. Das ist auch mein größter Wunsch wieder vollzeit zu arbeiten, aber da ich ja nicht mehr die jüngste bin, ist es sehr schwer eine Arbeit zu bekommen. Jeden Tag schaue ich in den Briefkasten, echt frustrierend !

Ja, mir eine kleine Wohnung zu nehmem war auch schon meine Idee. Ich will aber erst abwarten, bis meine Tochter ihre ganzen Prüfungen hinter sich gebracht hat (im Mai ist sie damit fertig) und dann werde ich auf die Suche gehen. Vielleicht habe ich auch bis dahin eine Arbeit gefunden ?

Ich danke Dir für Deinen ehrlichen Beitrag und wünsche auch Dir alles Gute.

Liebe Grüße

Du solltest bei
einer Trennung durchaus an Dich und Deine Rechte denken, die hast Du nämlich durchaus! Du hast nicht jahrelang zuhuse gesessen und Däumchen gedreht, sondern dein Kind erzogen, allso steht Dir jetzt auch ein Wahrung Deines Lebensstandarts zu!
Geh zum Anwalt und lass Dich beraten, Du hast durchaus Rechte und auch einen Unterhaltsanspruch!

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19. September 2007 um 8:22
In Antwort auf even_12753298

Du solltest bei
einer Trennung durchaus an Dich und Deine Rechte denken, die hast Du nämlich durchaus! Du hast nicht jahrelang zuhuse gesessen und Däumchen gedreht, sondern dein Kind erzogen, allso steht Dir jetzt auch ein Wahrung Deines Lebensstandarts zu!
Geh zum Anwalt und lass Dich beraten, Du hast durchaus Rechte und auch einen Unterhaltsanspruch!

Ist das fair?
Sie möchte sich trennen und nicht er....

Warum sollte er dann auch noch für sie zahlen?

Wenn sie geht, dann bitte mit allen Konsequenzen, dass heisst sie muss selbständig für sich allein zurecht kommen...

Trennung heisst von Tisch und Bett und vom Geldbeutel..

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19. September 2007 um 20:12
In Antwort auf naomh_12744558

Ist das fair?
Sie möchte sich trennen und nicht er....

Warum sollte er dann auch noch für sie zahlen?

Wenn sie geht, dann bitte mit allen Konsequenzen, dass heisst sie muss selbständig für sich allein zurecht kommen...

Trennung heisst von Tisch und Bett und vom Geldbeutel..

Fairness...
Ist es fair, einer Frau die gesamte Erziehung eines Kindes zu überlassen?
" " " , sich nicht an den Aktivitäten des Kindes zu beteiligen?
" " " , einer Frau dann, bei einem nicht wirklichen rundlaufen des Kindes, die gesamte Schuld in die Schuhe zu schieben?
Ist es fair, einer Frau einen liebevollen Umgang zu versagen? (Sie wird ihn ja wohl nicht grundlos hassen und man verliebt sich ja wohl nur dann neu, wenn der Umgang nicht mehr stimmt)
Ist es fair, dass ein Mann Kariere machen kann, seinen Haushalt gemacht bekommt, sein Kind versorgt und erzogen wird und sich um nichts als sein eigenes Fortkommen kümmert, und seine Frau,die für all das Sorge trägt, am Ende mittelos dasteht?
Die Schuldfrage am Scheitern einer Ehe ist ja nun mal abgeschafft!

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19. September 2007 um 23:01
In Antwort auf even_12753298

Fairness...
Ist es fair, einer Frau die gesamte Erziehung eines Kindes zu überlassen?
" " " , sich nicht an den Aktivitäten des Kindes zu beteiligen?
" " " , einer Frau dann, bei einem nicht wirklichen rundlaufen des Kindes, die gesamte Schuld in die Schuhe zu schieben?
Ist es fair, einer Frau einen liebevollen Umgang zu versagen? (Sie wird ihn ja wohl nicht grundlos hassen und man verliebt sich ja wohl nur dann neu, wenn der Umgang nicht mehr stimmt)
Ist es fair, dass ein Mann Kariere machen kann, seinen Haushalt gemacht bekommt, sein Kind versorgt und erzogen wird und sich um nichts als sein eigenes Fortkommen kümmert, und seine Frau,die für all das Sorge trägt, am Ende mittelos dasteht?
Die Schuldfrage am Scheitern einer Ehe ist ja nun mal abgeschafft!

@saraa
Konsequenz ja aber bitte keine Schuldzuweisung.

Sie haben sich ihr Leben so abgesprochen und organiert. Sie kümmerte sich um Kind und Haushalt und er kann seine Kariere ausbauen und Geld verdienen.

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19. September 2007 um 23:05

Hallo,
du steckst in einer schwiriegen Situation. Die aber oft nach sovielen Jahren auftritt. Völlig nachvollziehbar, dass die Liebe weg ist, aber du schreibst von Hass. Das ist schon ein hartes Wort. Kannst du das mal erklären?

lg

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20. September 2007 um 7:28
In Antwort auf naomh_12744558

Ist das fair?
Sie möchte sich trennen und nicht er....

Warum sollte er dann auch noch für sie zahlen?

Wenn sie geht, dann bitte mit allen Konsequenzen, dass heisst sie muss selbständig für sich allein zurecht kommen...

Trennung heisst von Tisch und Bett und vom Geldbeutel..

Über dieses Thema...
wurde im Untreue-Forum bis zur bitteren neige diskutiert und du stehst mit deiner meinung nicht alleine da. dennoch ist das viel komplexer als es im ersten moment scheint.
eine familie gründen heißt nun mal für die frau sich erst einmal aus dem berufsleben zurück zu ziehen, da immer noch die wenigsten männer bereit sind das "erziehungsjahr" zu teilen. kommt frau dann in den beruf zurück, wird man mit sicherheit nicht zwingend die position bekleiden, die man vorher inne hatte. oftmals ist lst-klasse V angesagt, während die männer st.-klasse III haben. für die frauen kleine nachteile die man natürlich gerne in kauf nimmt, erst mal. man hält dem gatten den rücken frei, damit der karriere nichts im wege steht. das alles tut man doch für das gemeinsame leben, für die zukunft. was man gemeinsam erarbeitet und angespart hat, kann nach der trennung niemals nur einem gehören.

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20. September 2007 um 7:57
In Antwort auf sommertraum15

@saraa
Konsequenz ja aber bitte keine Schuldzuweisung.

Sie haben sich ihr Leben so abgesprochen und organiert. Sie kümmerte sich um Kind und Haushalt und er kann seine Kariere ausbauen und Geld verdienen.

Sie muss
selber wissen, was moralisch wichtig für sie ist....

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20. September 2007 um 10:48
In Antwort auf sommertraum15

Hallo,
du steckst in einer schwiriegen Situation. Die aber oft nach sovielen Jahren auftritt. Völlig nachvollziehbar, dass die Liebe weg ist, aber du schreibst von Hass. Das ist schon ein hartes Wort. Kannst du das mal erklären?

lg

Warum ich ihn gehasst habe ?
Hallo,
in dieser Zeit hatte meine Vater einen schweren Schlaganfall erlitten. Das war ganz furchtbar, da er nichts mehr alleine konnte, weder laufen, sprechen, alleine essen, die einfachsten Sachen gingen nicht mehr...

Er war dann für ein halbes Jahr in einer Spezialklinik und anschließend kam er dann so behindert wie er war, zu meiner Mutter nach Hause. Meine Mutter (80 Jahre) und ich haben ihn gepflegt und im letzten Jahr ist er dann verstorben. In dieser Zeit hatte ich keinerlei Unterstützung weder von meinem Mann noch von meiner und seiner Familie bekommen. Ich mußte alles alleine machen und das war nicht gerade wenig! Zwar ist er ab und zu mit mir dorthin gefahren, aber das war nicht wirklich viel.

Hinzu kam dann noch der ständige Streit zwischen ihm und meiner Tochter. Das war einfach nicht mehr zum aushalten. Vormittags ging ich arbeiten, sobald meine Tochter aus der Schule kam habe ich veruscht immer zu Hause zu sein und ihr bei den Schulaufgaben zu helfen, bin dann anschließend zu meinem Eltern gefahren, da meine Mutter trotz Pflegedienst nicht zurechtkam. Zum Glück hat sich das alles wieder normalisiert, aber meine Gefühle für ihn haben sich nicht mehr eingestellt. Ich könnte auch quasi mit meinem Bruder zusammensein. Den anderen Mann bekomme ich nicht aus dem Kopf und ich weiß, dass das nicht gegenüber meinem Mann nicht fair ist. Ich weiß auch nicht, ob eine häusliche Trennung die Lösung wäre ?
Trotzdem vielen Dank für alle Beitrage. Echt lieb von allen !

Liebe Grüße

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20. September 2007 um 11:03
In Antwort auf edana_12672933

Über dieses Thema...
wurde im Untreue-Forum bis zur bitteren neige diskutiert und du stehst mit deiner meinung nicht alleine da. dennoch ist das viel komplexer als es im ersten moment scheint.
eine familie gründen heißt nun mal für die frau sich erst einmal aus dem berufsleben zurück zu ziehen, da immer noch die wenigsten männer bereit sind das "erziehungsjahr" zu teilen. kommt frau dann in den beruf zurück, wird man mit sicherheit nicht zwingend die position bekleiden, die man vorher inne hatte. oftmals ist lst-klasse V angesagt, während die männer st.-klasse III haben. für die frauen kleine nachteile die man natürlich gerne in kauf nimmt, erst mal. man hält dem gatten den rücken frei, damit der karriere nichts im wege steht. das alles tut man doch für das gemeinsame leben, für die zukunft. was man gemeinsam erarbeitet und angespart hat, kann nach der trennung niemals nur einem gehören.

Das stimmt !
Vor unserer Geburt von unserer Tochter habe ich 17 Jahre als Sachberabeiterin gearbeitet. Nach 1 1/2 Jahren Erziehungsurlaub habe ich auf 400 Euro Basis gearbeitet, da es mir wichtig war, für meine Tochter da zu sein. Jetzt würde ich gerne wieder in meinem alten Beruf als Vollzeit arbeiten und habe auch jede Menge Bewerbungen losgeschickt aber ohne Erfolg !!! Eine Absage nach der anderen. Laut Arbeitsamt ist man nach 4 Jahren nicht mehr fähig in seinem alten Beruf zu arbeiten, so ein Quatsch !

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20. September 2007 um 11:44
In Antwort auf nguyet_12089187

Warum ich ihn gehasst habe ?
Hallo,
in dieser Zeit hatte meine Vater einen schweren Schlaganfall erlitten. Das war ganz furchtbar, da er nichts mehr alleine konnte, weder laufen, sprechen, alleine essen, die einfachsten Sachen gingen nicht mehr...

Er war dann für ein halbes Jahr in einer Spezialklinik und anschließend kam er dann so behindert wie er war, zu meiner Mutter nach Hause. Meine Mutter (80 Jahre) und ich haben ihn gepflegt und im letzten Jahr ist er dann verstorben. In dieser Zeit hatte ich keinerlei Unterstützung weder von meinem Mann noch von meiner und seiner Familie bekommen. Ich mußte alles alleine machen und das war nicht gerade wenig! Zwar ist er ab und zu mit mir dorthin gefahren, aber das war nicht wirklich viel.

Hinzu kam dann noch der ständige Streit zwischen ihm und meiner Tochter. Das war einfach nicht mehr zum aushalten. Vormittags ging ich arbeiten, sobald meine Tochter aus der Schule kam habe ich veruscht immer zu Hause zu sein und ihr bei den Schulaufgaben zu helfen, bin dann anschließend zu meinem Eltern gefahren, da meine Mutter trotz Pflegedienst nicht zurechtkam. Zum Glück hat sich das alles wieder normalisiert, aber meine Gefühle für ihn haben sich nicht mehr eingestellt. Ich könnte auch quasi mit meinem Bruder zusammensein. Den anderen Mann bekomme ich nicht aus dem Kopf und ich weiß, dass das nicht gegenüber meinem Mann nicht fair ist. Ich weiß auch nicht, ob eine häusliche Trennung die Lösung wäre ?
Trotzdem vielen Dank für alle Beitrage. Echt lieb von allen !

Liebe Grüße

Sieh es mal von einer anderen Seite
Dein vater, deine Unterstützung...

Deine Aufgaben, wie deine Tochter, dein Haushalt etc... dürfen deswegen nicht vernachlässigt werden...

Hättest du zu dieser Zeit mit deiner Tochter allein gelebt und hättest Vollzeit arbeiten müssen, um euch beide zu ernähren, hättest du auch nicht "helfen" können...

Tut mich echt leid, aber zuerst kommt die "innere Familie, dein Mann und dein Kind" und dann wenn es dort läuft und du noch zeit hast, die Äussere...

Kann es nicht sein, dass du dadurch deine Pflichten vernachlässigt hast??



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20. September 2007 um 13:10
In Antwort auf naomh_12744558

Sieh es mal von einer anderen Seite
Dein vater, deine Unterstützung...

Deine Aufgaben, wie deine Tochter, dein Haushalt etc... dürfen deswegen nicht vernachlässigt werden...

Hättest du zu dieser Zeit mit deiner Tochter allein gelebt und hättest Vollzeit arbeiten müssen, um euch beide zu ernähren, hättest du auch nicht "helfen" können...

Tut mich echt leid, aber zuerst kommt die "innere Familie, dein Mann und dein Kind" und dann wenn es dort läuft und du noch zeit hast, die Äussere...

Kann es nicht sein, dass du dadurch deine Pflichten vernachlässigt hast??



Okay,
du hast dich von deinem Mann alleine gelassen gefühlt und warst scheinbar auch überfordert in der Zeit der Krankheit deines Vaters. Ist sicherlich Schade und verletzend wie sich dein Mann verhalten hat. Jedoch weiß ich ja nicht, ob du ihn überhaupt aufmerksam darauf gemacht hast. Vielleicht hat er es auch einfach schlichtweg nicht gesehen.

Mhhh ... aber ich frage mich, ob das ersthaft ein Grund ist, so extrem negative Gefühle (wie Hass) gegen seinen Partner aufzubauen. Kann es viel mehr so sein, dass du gerade gegen dich selber total negative Gefühle hast? Könnte es sein, dass du deinem Mann unterbewußt die Schuld gibst, dass du dich schlecht fühlst in deiner Lebenssituation?

Ich denke, der Schlüssel liegt bei dir, damit du wieder glücklich wirst. Nur wer sich selbst liebt, kann lieben.

Und scheinbar ist das Verfallsdatum eurer Beziehung auch schon längst überschritten. Ihr quält euch gegenseitig. Du mußt jetzt wissen, ob du die Kraft und den Mut hast, diese Situation zu beenden oder ob du die Ehe aussitzt bis zum Schluß.

lg

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21. September 2007 um 7:22
In Antwort auf naomh_12744558

Sieh es mal von einer anderen Seite
Dein vater, deine Unterstützung...

Deine Aufgaben, wie deine Tochter, dein Haushalt etc... dürfen deswegen nicht vernachlässigt werden...

Hättest du zu dieser Zeit mit deiner Tochter allein gelebt und hättest Vollzeit arbeiten müssen, um euch beide zu ernähren, hättest du auch nicht "helfen" können...

Tut mich echt leid, aber zuerst kommt die "innere Familie, dein Mann und dein Kind" und dann wenn es dort läuft und du noch zeit hast, die Äussere...

Kann es nicht sein, dass du dadurch deine Pflichten vernachlässigt hast??



Nein, glaube ich nicht !
Erstmals wollte ich mich bei Dir bedanken, dass Du Dir so viele Gedanken machst und für Deine liebe Unterstützung !

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich meine Familie vernachlässigt hätte, ganz im Gegenteil, war und bin immer für sie da. Aber leider gibt es Ausnahmesituationen im Leben, da hat man halt keine andere Chance und das sind nun mal meine Eltern und nicht die Nachbarn von nebenan. Wer schon mal in einer solchen Situation gesteckt hat, wird mich sicherlich verstehen. Sicherlich, wenn ich vollzeit gearbeitet hätte, wäre das auch nicht gegangen, da hätte man eine andere Lösung finden müssen, da hast Du recht.

Liebe Grüße und nochmals Danke !

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21. September 2007 um 7:37
In Antwort auf sommertraum15

Okay,
du hast dich von deinem Mann alleine gelassen gefühlt und warst scheinbar auch überfordert in der Zeit der Krankheit deines Vaters. Ist sicherlich Schade und verletzend wie sich dein Mann verhalten hat. Jedoch weiß ich ja nicht, ob du ihn überhaupt aufmerksam darauf gemacht hast. Vielleicht hat er es auch einfach schlichtweg nicht gesehen.

Mhhh ... aber ich frage mich, ob das ersthaft ein Grund ist, so extrem negative Gefühle (wie Hass) gegen seinen Partner aufzubauen. Kann es viel mehr so sein, dass du gerade gegen dich selber total negative Gefühle hast? Könnte es sein, dass du deinem Mann unterbewußt die Schuld gibst, dass du dich schlecht fühlst in deiner Lebenssituation?

Ich denke, der Schlüssel liegt bei dir, damit du wieder glücklich wirst. Nur wer sich selbst liebt, kann lieben.

Und scheinbar ist das Verfallsdatum eurer Beziehung auch schon längst überschritten. Ihr quält euch gegenseitig. Du mußt jetzt wissen, ob du die Kraft und den Mut hast, diese Situation zu beenden oder ob du die Ehe aussitzt bis zum Schluß.

lg

Ja, das stimmt...
ich habe viel über Deine Worte nachgedacht und muß eingestehen, dass Du recht hast !

Man sollte die Schuld nicht immer bei den anderen suchen. Der Schlüssel liegt sicherlich bei mir und da muß ich auch etwas tun. Aber im Moment bin ich halt nur neben der Spur und total traurig über alles.

Das was ich brauche bekomme ich nicht von meinem Mann, damit meine ich nicht die materiellen Dinge, sondern Zuneigung, Zeit und Anerkennung. Der andere Mann hatte mir das kurz gegeben, aber als er merkte, dass ich mit meinem Herzen bei der Sache war, mich auch gleich wieder fallen hat lassen. Ich muß das auch erstmals verkraften und darüber hinwegkommen. Ist echt nicht einfach ! Da mir so etwas noch nie in meiner Ehe passiert ist, bin ich auch sehr naiv an die Sache herangetreten. Nach so vielen Ehejahren fällt mir auch die Entscheidung einer Trennung sehr schwer, somal mein Mann mich noch liebt. Aber wenn ich bedenke, dass ich den Rest meines Lebens so weiterleben muss, ist das einfach nur furchtbar.

Ich möchte Dir rechtherzlich danken. Deine Worte haben mir sehr geholfen und vielliecht einen Schritt weitergebracht.

Herzliche liebe Grüße

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21. September 2007 um 21:57
In Antwort auf nguyet_12089187

Ja, das stimmt...
ich habe viel über Deine Worte nachgedacht und muß eingestehen, dass Du recht hast !

Man sollte die Schuld nicht immer bei den anderen suchen. Der Schlüssel liegt sicherlich bei mir und da muß ich auch etwas tun. Aber im Moment bin ich halt nur neben der Spur und total traurig über alles.

Das was ich brauche bekomme ich nicht von meinem Mann, damit meine ich nicht die materiellen Dinge, sondern Zuneigung, Zeit und Anerkennung. Der andere Mann hatte mir das kurz gegeben, aber als er merkte, dass ich mit meinem Herzen bei der Sache war, mich auch gleich wieder fallen hat lassen. Ich muß das auch erstmals verkraften und darüber hinwegkommen. Ist echt nicht einfach ! Da mir so etwas noch nie in meiner Ehe passiert ist, bin ich auch sehr naiv an die Sache herangetreten. Nach so vielen Ehejahren fällt mir auch die Entscheidung einer Trennung sehr schwer, somal mein Mann mich noch liebt. Aber wenn ich bedenke, dass ich den Rest meines Lebens so weiterleben muss, ist das einfach nur furchtbar.

Ich möchte Dir rechtherzlich danken. Deine Worte haben mir sehr geholfen und vielliecht einen Schritt weitergebracht.

Herzliche liebe Grüße

Schön,
dass ich dir ein wenig helfen konnte, den Knoten in deinem Kopf zu entwirren. Aber ich weiß ehrlich nicht mehr so richtig, was ich dir jetzt raten soll, habe lange überlegt. In meinen Augen bist du auch schon leicht depressiev und nicht nur traurig.

Ich war auch mal ziemlich genau in der gleichen Situation wie du und weiß, dass du vor der härtesten Entscheidung deines Lebens stehst: Trennen oder Bleiben. Und da eine sorgfältige Entscheidung zu finden, ist sehr schwer. Dazu reicht dieses Forum nicht. Dazu mußt du lange reden mit jemandem und dich und die Situation reflektieren. Und dann findet sich auch ein Weg, vielleicht auch einer, der dir jetzt als Möglichkeit, noch gar nicht bewußt ist.

Ich bin damals zu einer Familientherapeutin gegangen und wir haben zusammen meinen Kopf entwirrt und dann zusammen alle weiteren Schritte besprochen (auch bei mir waren Kinder betroffen, das macht eben alles noch schwieriger). Dazu würde ich dir auch raten, das tut wirklich sehr sehr gut.

Denk mal drüber nach, es gibt für jedes Problem eine Lösung, auch du wirst wieder glücklich werden!!!! liebe Grüße

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