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Verzwickte Situation: Freundin will nach Monaten Abstand und sich nicht helfen lassen

17. September um 10:41

Hallo zusammen,

vielleicht habt ihr eine Meinung zu allem, denn ich weiß gerade echt nicht mehr weiter.

Meine (ex)Freundin und ich sind uns sehr nah, aber es klappt einfach nicht und jetzt will sie nach vielem hin & her gar keinen Kontakt mehr, weil ich ihr wohl die Energie "raube" und sie nur so mental klar kommt mit sich und ihrem Leben.

Hört sich alles sehr komisch im ersten Moment an, aber vielleicht hole ich euch einfach mal ab:

Sie und ich sind einige Jahre auseinander - 10 - und sie hat auch bereits ein Kind mit welchem Sie während der Schwangerschaft verlassen wurde. Die ersten Probleme fingen bereits schon am Anfang unserer Beziehung an und wir mussten doch arg kämpfen, vielmehr ich, da der Kleine mich nicht direkt akzeptiere und sie auch nicht 100% Position beziehen konnte und mit Ihren Gefühlen immer zwischen zwei Stühlen saß - ein Mann war in dem Leben zwischen Mama und Kind nie vorhanden. Man muss dazu sagen, wir hatten oft streit und auch Gespräche zum Thema und nach knapp einem Jahr habe ich dann auch mal meine Stimme erhoben und auch meinen Senf mit einfließen lassen und auch gesagt was geht und was nicht. Alleine bis wir uns vor dem kleinen küssen konnten war ein rießen Akt, aber ging iwann. Es kam einfach sehr viel zusammen. Das küssen vor dem kleinen, dann ruft er mit knapp 6 Jahren noch jede Nacht nach der Mama, die dann nicht konsequent genug ist und sich immer zu ihm in sein Bett legt oder ihn bei sich schlafen lässt, dann gab es noch einen Zwischenfall bei welchem ein Familienmitglied, das ihr nah stand, starb und leider passierte dies auch noch ein Monat nach unserer Trennung.
Bereits vor diesem Todesfall blockte sie schon ungemein und hat sich total zurückgezogen. Die versuchte / versucht immer alles alleine mit sich auszumachen und hat absolut keinen an sich ran gelassen. Auch nicht als ich logischerweise für sie da sein wollte.
Gerade in dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich sie nicht einfach so ziehen lassen will und dass sie mir extrem wichtig ist. Entsprechend habe ich ihre Anmerkungen zu meinem Verhalten in der Beziehung berücksichtig und sie, genau wie sie sich immer gewünscht hat, überrascht mit Blumen, lieben Aufmerksamkeiten, spontanen Ausflügen usw. Ich habe mir wirklich sehr viel Mühe gegeben, aber immer wieder kamen Züge bei ihr durch, die es sehr schwer machten. Sie ist ein richtiger Eigenbrödler und möchte alles alleine machen, alles was von außen auf sie zukommt wird als Kritik oder Bevormundung angesehen...
Iwann hat sich dann das Blatt gewendet und wir kamen uns wirklich wieder sehr nah und sie hat es zugelassen. Wir hatten mehrfach was unternommen und sie hat auch wieder ihrem Sohn mit ins Boot genommen und wir verstanden uns mehrere Monate richtig gut - wir waren aber nur „geheim zusammen“. Ich war in jeder Situation für sie da und wollte ihr einfach auch zeigen, dass sie sich auf mich verlassen kann und ich auch Verantwortung dem Kleinen gegenüber übernehmen möchte. Nur gab es immer wieder diese Situationen, wo ich / es ihr dann "zu viel war" und ich nicht wusste wie ich reagieren sollten.
An manchen Tagen behandelten wir uns wie als wären wir zusammen, an anderen waren wir uns total fremd und sie hat wieder nur ihre "Ding" durchgezogen und auf nichts Rücksicht genommen. Klar, dass es in mehreren Monaten nicht immer 100% rund laufen kann und man auch mal Meinungsverschiedenheiten hat. Wohlgemerkt wohnten wir nicht zusammen.
Irgendwann waren wir dann an einem Punkt wo ich und sie gesagt haben, dass es so wie es jetzt ist nicht immer sein kein und wir waren uns einige, dass wir etwas ändern müssen.
Ich habe ich auch mehrfach gesagt, dass ich gerne wieder mit ihr zusammen sein möchte und ich mit ihr Familie will, ich aber nicht in Ungewissheit in den Tag leben möchte und ich von Ihr gerne auch ein Standing zu uns hätte, da ich mich bei vielem sehr außen vor gefühlt habe und ihre alten Gewohnheiten dazu führten, dass nicht ich als "Partner", sondern vielmehr ihre Familiemitglieder oftmals immer Mittelpunkt ihres Alltages und ihrer Planungen waren. Das machte ein eigenes Familieleben doch sehr schwer. Da der Kleine in dieser Zeit auch in die Schule kam, hätte ich gerne bis dahin (1,5 Monate to go) gewusst was es für sie ist, da ich nicht nicht bei der Einschulung dabei sein wollte.
Man muss dazu sagen, dass ich in diesen 1,5 Monaten noch immer sehr viel für sie gemacht habe, ich mich mit dem kleinen super gut verstanden habe und er mich voll akzeptierte. Nur waren da noch immer dieser Schwankungen - Launen / Emotionen - die sie nicht unter Kontrolle hatte und ich dann oftmals Antworten erhielt, bei denen manch ein Mann direkt Tschüss gesagt hätte. Ich habe ihr sogar mehrere Vorschläge gemacht das in den Griff zu bekommen. Z.B. einfach ne Woche in Urlaub, Paar Therapie (vielleicht liegt es an mir), sie im Alltag zu entlasten. Aber sie wollte nichts desgleichen. Als dann der Zeitpunkt der Einschulung kam hat sich nichts wirklich geändert und sie stand noch immer nicht zu uns und sagte auch, dass sie derzeit keine Gedanken an eine Beziehung hat und es so wie es ist gerade OK für sie ist. Es war ihr sogar egal ob ich zur Einschulung komme, dennoch war ich eingeladen. Schlussendlich bin ich nicht zur Einschulung, da ich jedem die Situation ersparen wollte und hatte es auch so mit ihr abgestimmt. Wir sagten, dass ich Krank sein.
Nun ist das ganze schon knapp 1 Monat her und zwischenzeitlich bin ich in Notsituationen immer an Ihrer Seite gewesen, aber wir hatte uns immer und immer wieder in den Haaren und es wurde eig nichts besser, sondern wurde nur noch viel schlimmer. Egal was war, alles wurde falsch verstanden, jeder Kontakt endete mit einem Knall und Wörter wurden 8mal gedanklich umgedreht, dass es wieder zum Streit führte. Da ich in meiner Person immer ehrlich bin, spreche ich Probleme und Unstimmigkeiten immer direkt an um sie aus der Welt zu schaffen... habe ihr auch mehrfach gesagt, was toll und was einfach nicht so toll ist - was nun aber dazu führte, dass sie alles was von mir kommt nur noch mehr als Angriff wertet und ich eig immer der Böse bin, selbst bei sehr neutraler Kommunikation. Sie hat wirklich immer das Gefühl mir nichts recht machen zu können und ist total überfordert mit allem.
Mit allem meine ich nicht nur unsere Beziehung bzw. unsere Verhältnis, sondern auch ihren Beruf, die Kindererziehung, Finanzen, dem alltäglichen Tagesablauf.
Das alles führt dann dazu, dass ich immer wieder der bin, der versucht die Situation zu entkrampfen und auf sie zugeht. Sie weiß, dass ich wirklich alles für die Beziehung, sie und den kleinen machen würde, aber von ihr kommt nun gar nichts mehr. Sie hat sich klar dazu ausgesprochen, dass sie - ihre Worte "derzeit keine Beziehung will" Nur was heißt derzeit in Frauensprache? Nach unserem letzten Streit habe ich es auch akzeptiert und alles was sie betrifft aufgegeben, nur dann bekomme ich immer wieder kleine "Erinnerungs SMS" nach dem Motto: ich bin noch da. Wo ich sie auch fragte wie ich das verstehen soll - wo sie eig. sagte Abstand etc. Am Schluss war ich wieder der böse und wurde doof angemacht.
Und wieder das gleicht: ich bin auf sie zu und habe alles wieder in Richtung entspanntes Verhältnis biegen können. Aber erneut, gab es Streit als sie mir von sich aus erzählte welche tolle Entwicklung es bei ihr auf der Arbeit gab. Als ich etwas ganz normales auf eine zweideutige Nachricht von ihr hierzu nachfragte wurde wirklich extremst angefahren, dass ich gesagt habe bis hier hin und nicht weiter, denn es wurde von Ihr wieder so verdreht, dass ich den Abstand nicht einhalte und ich mich in meiner Art nicht ändere und nicht einfach eine Nachricht im Raum stehen lassen kann - wobei ich nur nachfragte um zu verstehen was sie meint.
Seit einigen Tagen haben wir nun keinen Kontakt.
Wie soll ich mich eurer Meinung nach verhalten bei einer Frau, die ich liebe, in deren Leben ein Mann situationsabhängig aber zu viel Input ist, gerade noch wenn er auch eine eigene Meinung hat und die dann zusätzlich noch mit ihrem eigenen Leben unzufrieden und allem komplett überfordert ist, 100te Baustellen gleichzeitig hat aber sich nicht helfen lassen will und extrem eigensinnig und reizbar ist?
Bis jetzt habe ich unser letztes Gespräch damit beendet, dass ich ihr sagte, dass ich so nicht mit mit reden lasse und sie sich Gedanken machen soll wie sie sich verhält und ich nicht an allem schuld sein kann nur weil sie es von einer Sekunde auf die andere so zu interpretieren meint.
Ich würde mich wirklich freuen von euch zu hören.

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