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Verzweifelt weiß nicht mehr weiter, Trennung und Auszug?

24. Januar um 17:34

Hallo zusammen, ich habe mich hier angemeldet um vielleicht einen guten Rat von euch zu bekommen. Kurze Infos zu mir, ich bin 26 Jahre alt und wohne mit meiner 22 Jährigen Freundin in ihrem Elternhaus zusammen mit ihren Eltern.

Alles hat im April letztes Jahr angefangen ich bin nach einem Jahr Fernbeziehung und mit einem guten neuen Job in der Tasche zu meiner Freundin von Baden-Württemberg nach Bayern in ihr Familienhaus gezogen. Ich habe in meiner alten Heimat alles aufgegeben.

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nie die Rede das ihrer Eltern auch in diese Haus wieder einziehen wollen. Nach einem Monat des zusammenwohnens mit meiner Freundin, sind ihre Eltern nachgezogen. Im laufe des Jahres wurde mir klar das ich damit nicht klar komme, ihr Vater ist ein Choleriker und man hört ihn durch Wände und Türen wenn er mal wieder ein Schreianfall hat. Dies ist fast täglich der Fall, wegen jeder kleinigkeit die ihm Falsch vorkommt. Beide Eltern gehen nicht Arbeiten, und verbringen die meiste Zeit zuhause.

Im Oktober als meine Freundin, mit ihren Eltern zwei Wochen im Urlaub waren. Kam ihnen trotz meiner Abneigung dazu, sich einen Welpen (Hund) anzuschaffen.


Nun haben wir seid Anfang Dezember einen kleinen Hund zuhause. Natürlich ist das ein Baby und braucht rund um die Uhr Beschäftigung, Gassi gehen. Zum Anfang hat der Hund immer in seiner Box im Schlafzimmer der Eltern geschlafen. Ihr Vater ist immer mit ihm Nachts und in der Früh zum Gassi gegangen. Irgendwann kam ihm die Idee das er ja auch mal bei uns schlafen kann. Ich als Arbeiter der sowieso schon früh raus muss, war das ein elend und eine zustäzliche Belastung.

Nun hat ihre Mutter seid letzter Woche von heute auf morgen massive Psychologische Probleme, sie liegt nur noch im Bett ist meistens nicht mal ansprechbar und wirkt wie bewusstlos aber mit offenen Augen, quasi wie als wäre sie in einer anderen Welt. Bei uns war an einem Tag 5 mal der Notarzt und 2 mal die Polizei da, weil sie sich nicht helfen lassen wollte und nicht mit ins Krankenhaus gehen wollte. Das macht die ganze Familie kaputt mich einschließlich, ich fühle mich schwach und kann mir das nicht mehr anssehen.

Gestern ist sie mit ihrem Mann, dank schnell vereinbartem Termin zum einem Neurologen. Laut den Tests des Arztes wäre sie gesund und er hat ihr Tabletten gegeben (wahrscheinlich Antidepressiva), diese soll sie eine Woche nehmen und schauen ob es es besser wird.

Nun ist gestern abend die Situation eskaliert, sie hat die Tabletten die Toilette runtergespült weil sie der Meinung war sie wäre Gesund.

Dann ist der Vater meiner Freundin ausgerastet, meinte er geht morgen zum Scheidungsanwalt und will sich Scheiden lassen so verzweifelt ist er. Sie soll ihre Taschen packen und ausziehen.

Ich bin seid einer Woche auf Schulung und bin ganz froh in einer anderen Stadt zu sein und somit von dem ganze Trubel nichts mitzubekommen.

Meine Freundin hat mich dann weinend gestern Abend angerufen und hat mir das oben geschenes erzählt, ich habe wohl falsch reagiert und habe ihr gesagt das ich damit erstmal Abstand brauch weil mir das selbst ziemlich in den Kopf geht und auch an mir nagt.

Fühlt sich dann bei mir an wie eine aufkommende Depression.

Sie hat dann mit den Worten ´´das ist ja gut das dich das nix angeht, ist ja auch nicht deine Mutter´´´und hat aufgelegt.

Seid dem ignoriert sie mich. Sie liest alle Nachrichten aber reagiert nicht darauf.

Ich kann so nicht weiter machen, ich überlege schon länger auszuziehen, mich hat die eventuelle Reaktion meiner Freundin allerdings davon abgehalten. Wird sie Schluss machen?Mich gleich rausschmeißen?, wohne immerhin bei ihr im Haus. Habe dann kein Dach unter dem Kopf.

Nun hab ich auch schon den Gedanken das es am besten wäre Schluss zu machen auszuziehen und komplett neu anzufangen. Leider ist die Wohnungssuche hier sehr schwierig teuer und wenig Wohnungen. Außerdem hab ich vor der Einsamkeit Angst, ich kenn hier keinen und meine Familie wohnt in einem anderen Bundesland.

Ich weiß einfach nicht weiter, und mich kraußt es jetzt schon am Sonntag wieder dort hinzufahren.

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24. Januar um 17:47

Danke für deine Antwort

Ich bin auch der selben Meinung, leider macht der Job mir wirklich Spaß und will diesen auch nicht kündigen.

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24. Januar um 18:32

Bin da ganz bei Cleo !

WG Zimmer suchen, ausziehen und dann weiter sehen, ob Madame noch mag .

So ein Theater jeden Tag macht ja krank . Der Vater Choleriker, die Mutter hat ein Aufmerksamkeitsdefizit .

Was ich sowieso nicht verstehe - keiner arbeitet, aber einen Hund brauchen sie und in den Urlaub können sie fahren . 

Nimm die Füße in die Hände und lauf !!

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24. Januar um 19:15
In Antwort auf thomy92

Hallo zusammen, ich habe mich hier angemeldet um vielleicht einen guten Rat von euch zu bekommen. Kurze Infos zu mir, ich bin 26 Jahre alt und wohne mit meiner 22 Jährigen Freundin in ihrem Elternhaus zusammen mit ihren Eltern.

Alles hat im April letztes Jahr angefangen ich bin nach einem Jahr Fernbeziehung und mit einem guten neuen Job in der Tasche zu meiner Freundin von Baden-Württemberg nach Bayern in ihr Familienhaus gezogen. Ich habe in meiner alten Heimat alles aufgegeben.

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nie die Rede das ihrer Eltern auch in diese Haus wieder einziehen wollen. Nach einem Monat des zusammenwohnens mit meiner Freundin, sind ihre Eltern nachgezogen. Im laufe des Jahres wurde mir klar das ich damit nicht klar komme, ihr Vater ist ein Choleriker und man hört ihn durch Wände und Türen wenn er mal wieder ein Schreianfall hat. Dies ist fast täglich der Fall, wegen jeder kleinigkeit die ihm Falsch vorkommt. Beide Eltern gehen nicht Arbeiten, und verbringen die meiste Zeit zuhause.

Im Oktober als meine Freundin, mit ihren Eltern zwei Wochen im Urlaub waren. Kam ihnen trotz meiner Abneigung dazu, sich einen Welpen (Hund) anzuschaffen.


Nun haben wir seid Anfang Dezember einen kleinen Hund zuhause. Natürlich ist das ein Baby und braucht rund um die Uhr Beschäftigung, Gassi gehen. Zum Anfang hat der Hund immer in seiner Box im Schlafzimmer der Eltern geschlafen. Ihr Vater ist immer mit ihm Nachts und in der Früh zum Gassi gegangen. Irgendwann kam ihm die Idee das er ja auch mal bei uns schlafen kann. Ich als Arbeiter der sowieso schon früh raus muss, war das ein elend und eine zustäzliche Belastung.

Nun hat ihre Mutter seid letzter Woche von heute auf morgen massive Psychologische Probleme, sie liegt nur noch im Bett ist meistens nicht mal ansprechbar und wirkt wie bewusstlos aber mit offenen Augen, quasi wie als wäre sie in einer anderen Welt. Bei uns war an einem Tag 5 mal der Notarzt und 2 mal die Polizei da, weil sie sich nicht helfen lassen wollte und nicht mit ins Krankenhaus gehen wollte. Das macht die ganze Familie kaputt mich einschließlich, ich fühle mich schwach und kann mir das nicht mehr anssehen.

Gestern ist sie mit ihrem Mann, dank schnell vereinbartem Termin zum einem Neurologen. Laut den Tests des Arztes wäre sie gesund und er hat ihr Tabletten gegeben (wahrscheinlich Antidepressiva), diese soll sie eine Woche nehmen und schauen ob es es besser wird.

Nun ist gestern abend die Situation eskaliert, sie hat die Tabletten die Toilette runtergespült weil sie der Meinung war sie wäre Gesund.

Dann ist der Vater meiner Freundin ausgerastet, meinte er geht morgen zum Scheidungsanwalt und will sich Scheiden lassen so verzweifelt ist er. Sie soll ihre Taschen packen und ausziehen.

Ich bin seid einer Woche auf Schulung und bin ganz froh in einer anderen Stadt zu sein und somit von dem ganze Trubel nichts mitzubekommen.

Meine Freundin hat mich dann weinend gestern Abend angerufen und hat mir das oben geschenes erzählt, ich habe wohl falsch reagiert und habe ihr gesagt das ich damit erstmal Abstand brauch weil mir das selbst ziemlich in den Kopf geht und auch an mir nagt.

Fühlt sich dann bei mir an wie eine aufkommende Depression.

Sie hat dann mit den Worten ´´das ist ja gut das dich das nix angeht, ist ja auch nicht deine Mutter´´´und hat aufgelegt.

Seid dem ignoriert sie mich. Sie liest alle Nachrichten aber reagiert nicht darauf.

Ich kann so nicht weiter machen, ich überlege schon länger auszuziehen, mich hat die eventuelle Reaktion meiner Freundin allerdings davon abgehalten. Wird sie Schluss machen?Mich gleich rausschmeißen?, wohne immerhin bei ihr im Haus. Habe dann kein Dach unter dem Kopf.

Nun hab ich auch schon den Gedanken das es am besten wäre Schluss zu machen auszuziehen und komplett neu anzufangen. Leider ist die Wohnungssuche hier sehr schwierig teuer und wenig Wohnungen. Außerdem hab ich vor der Einsamkeit Angst, ich kenn hier keinen und meine Familie wohnt in einem anderen Bundesland.

Ich weiß einfach nicht weiter, und mich kraußt es jetzt schon am Sonntag wieder dort hinzufahren.

 

Bleib locker. Du schaffst das. Mach das so: 

halte die Füße still. Suche dir klammheimlich eine Wohnung und ziehe ohne Verständigung aus. 

ich würde nichts sagen, da dich diese familie kaputt machen wird. Eine Zukunft hast du mit dieser Frau vermutlich eh nicht. Wenn es ihr ernst ist, kann sie nachkommen. Das wirst du dann sehen. 

So viele Menschen ziehen um. Starten einen neuen Lebensabschnitt.  Sieh es positiv. Auf dich wartet neues. Freue dich auf eine schöne Zukunft. 

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24. Januar um 20:18

Vielen Dank für eure Antworten, das Bestätigt was mein Herz und Bauch sagt. Bin schon auf Zimmer suche.

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24. Januar um 20:15
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