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Verzweifelt - Fernbeziehung, Eltern usw.

21. Juli 2002 um 13:24

Ich weiß nicht mehr weiter.

Ich lebe mit meinem Freund seit 1,5 Jahren in einer Fernbeziehung. Uns trennen 800km, normalerweise sehen wir uns aller 14 Tage für eine Wochenende bzw. das was davon übrig bleibt.
Anfangs funktionierte das, obwohl da noch große Probleme seinerseits hinzukamen (http://www.gofeminin.de/communaute/forum/forum3.a
sp?forum=Couple1&m=1748&r=14634), ganz gut. Ich war überrascht, dass ich so gut damit klar kam.

Aber nun ist alles ganz schlimm geworden. Ich halte die Entfernung nicht mehr aus. Dieses Wochenende war das erste seit längerer Zeit (da es mir schon länger nicht gut geht, haben wir versucht uns öfter zu sehen), an dem wir uns nicht gesehen haben. Ich bin total zusammengebrochen, weine durchgehend, kann nicht schlafen, habe Magenprobleme bekommen, kann nichts essen ... Ich bin völlig neben mir.
Und das alles obwohl ich dringend für Prüfungen lernen müsste.

Es ist so, dass mein Freund seinen Eltern vor 2 oder 3 Jahren versprochen hat, ihnen finanziell und auch so (wie genau das aussehen soll, weiß keiner) zu helfen, ihr altes Haus einzureißen und ein neues zu bauen, in dem er dann eine Wohnung bekommen soll.

Dann lernte er mich kennen und wir kamen zusammen.

Der Hausbau hat noch immer nicht begonnen. Anscheinend soll es Ende August losgehen und erstmal bis Weihnachten dauern und dann nächstest Jahr ab Frühjahr weitergehen.

Ich habe mir mit ihm überlegt, dass er Ende dieses Jahres zu mir ziehen will. Länger kann und will ich nicht mehr warten, da ich überhaupt nicht mehr mit der Situation klar komme.
Ich kann aufgrund meines Studiums für die nächsten 2 Jahre hier unmöglich weg.

Nun besteht das Problem mit seinen Eltern zu sprechen und einen Kompromiss zu finden. Aber mein Freund schafft es nicht, mit ihnen darüber zu reden. Er hat so enorme Angst davor, dass er gestern sogar mit mir Schluss machen wollte, weil er sich so schämte dass er es nicht schafft. Er ist 27 Jahre alt!!!
Er sagte er habe ihnen sein Wort gegeben, er kann sie doch nicht im Stich lassen, sie verlassen sich auf ihn und es würde um eine riesen Menge Geld gehen.
Er hat Angst "dass hier alle total durchdrehen".

Die Sache mit dem Geld würde sich von hier aus regeln lassen und was er sonst dabei zu tun hat kann ihm keiner sagen. Er ist handwerklich nicht besonders begabt und ich kann mir nicht vorstellen, dass er da viel zu tun hat. Und die erste Zeit wäre ja auch noch da. Wenn sie nachher Hilfe brauchen, sind wir doch auch bereit am WE zu ihnen zu fahren oder auch mal frei zu nehmen um ihnen zur Hand zu gehen.

Wir haben über all das gesprochen und er war einverstanden. Und nun scheitert es anscheinend daran dass er nicht mit seinen Eltern spricht. Ich habe ihm gestern erneut angeboten mit ihm zusammen mit seinen Eltern zu reden, ich würde es auch alleine tun. Er meinte "ja, tu das".

Ich kann seine Eltern nicht richtig einschätzen, sie sind komisch. Sie sind zwar nett, aber immer neutral. Ihnen sind nie Gefühlsregungen anzumerken. In dieser Familie ist es so, dass man nicht miteinander spricht, damit es nicht zu einem Streit kommt. Harmonie ist das allerwichtigste, deswegen behält jeder seine Sorgen und Probleme für sich. Dementsprechend harmonisch angespannt ist auch die Atmosphäre.

Ich weiß nun überhaupt nicht mehr, was ich denken soll. Ich bin schon seit einigen Monaten depressiv, war beim Arzt und nehme Johanniskraut und pflanzliche Entspannungs- u. Einschlafmittel. Ich komme in meinem Studium nicht mehr zurecht, kann mich nicht mehr konzentrieren und finde innerlich keine Ruhe mehr. Ich war auch beim Psychologen, bekomme aber erst in ein paar Monaten einen Therapieplatz. Ich kann nicht mehr.

Ich sehne mich so nach Nähe, Zärtlichkeit und seiner Anwesenheit nach ganz normalen Alltag und Ruhe.

Ist es denn egoistisch auch ein bisschen Glück für sich zu beanspruchen und seine Eltern zu einem Kompromiss zu überreden? Wie weit soll es denn noch gehen? Ich empfinde es nicht als "sie im Stich lassen", ich finde, er ist alt genug endlich sein eigenes Leben zu haben und ich denke es ist ganz dringend Zeit, dass er dort mal raus kommt.

Was soll ich denn machen? Ich kann sie ja nicht zwingen, ihn gehen zu lassen. Und er ist so ein Mensch, der niemals im Streit gehen würde. Er kann nicht einen Strich ziehen und sagen "es reicht, sie müssen meine Entscheidung akzeptieren" ...

Wie komm ich denn aus all dem raus? Was soll ich denn tun?

Athanasia


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21. Juli 2002 um 14:11

Beziehungsunfähig
Liebe Athanasia,

das klingt jetzt hart, aber ich würde Deinen Freund als beziehungsunfähig einstufen. Was Du geschildert hast (auch die Vorgeschichte mit seiner Ex) klingt ganz danach. Mit 27 Jahren muss man in der Lage sein, Prioritäten zu setzen. Davor aber drückt er sich...

Mein Rat: Setz ihm ein Ultimatum! Wenn er nicht voll und ganz zu Dir steht, ist er Deine Liebe nicht wert! Denke mal daran, wieviele Widrigkeiten einem Paar im Leben begegnen können! Willst Du jedesmal Angst haben müssen, dass er nicht zu Dir steht, Du nicht an erster Stelle kommst?

Alles Liebe,

Calistra

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21. Juli 2002 um 15:17
In Antwort auf lorri_11961271

Beziehungsunfähig
Liebe Athanasia,

das klingt jetzt hart, aber ich würde Deinen Freund als beziehungsunfähig einstufen. Was Du geschildert hast (auch die Vorgeschichte mit seiner Ex) klingt ganz danach. Mit 27 Jahren muss man in der Lage sein, Prioritäten zu setzen. Davor aber drückt er sich...

Mein Rat: Setz ihm ein Ultimatum! Wenn er nicht voll und ganz zu Dir steht, ist er Deine Liebe nicht wert! Denke mal daran, wieviele Widrigkeiten einem Paar im Leben begegnen können! Willst Du jedesmal Angst haben müssen, dass er nicht zu Dir steht, Du nicht an erster Stelle kommst?

Alles Liebe,

Calistra

Fassungslos!
Ich bin mal wieder absolut fassungslos, wie hier immer die Dinge gesehen werden!

Anscheinend weicht meine Meinung immer sehr weit von der aller anderen ab und ich zweifle langsam an meinem Verstand...

Warum, bitte schön, kannst denn Du nicht umziehen? Es gibt ja wirklich nichts einfacheres, als sein Studium an einem anderen Ort fortzusetzen!
Es sei denn, Du studierst ein ganz ausgefallenens Fach...
Mir klingt das Studium allerdings sehr nach einer willkommenen Ausrede, sich selbst keine Gedanken darüber machen zu müssen, wie es weitergeht und vom anderen immer nur zu fordern.

Und gerade weil Dein Freund schon 27 ist, begreift er, wie wichtig Familie ist und daß er seine Eltern nicht im Stich lassen will, kann ich gut verstehen.
Außerdem geht es ja auch um seine Zukunft und seine Wohnung.

Wenn Ihr Euch da beide stur stellt und wirklich aus vorgeschobenen Gründen nicht zusammenfindet, kann die Liebe eigentlich nicht besonders groß sein - auch von Deiner Seite nicht, denn sonst wärst Du schon einfach zu ihm gezogen.

Daß solche Entscheidungen nicht immer einfach sind, weiß ich aus eigener Erfahrung.
Aber Du solltest doch wirklich mal über einen Wechsel des Studienortes nachdenken, statt ihn so unter Druck zu setzen.
Was würde Euch erwarten, wenn er unter solchen Umständen und mit schlechtem Gewissen zu Dir ziehen würde?
Ich glaube nicht, daß Eure Beziehung das lange überstehen wird!

Gruß, harter Kern

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21. Juli 2002 um 15:36
In Antwort auf megan_12750002

Fassungslos!
Ich bin mal wieder absolut fassungslos, wie hier immer die Dinge gesehen werden!

Anscheinend weicht meine Meinung immer sehr weit von der aller anderen ab und ich zweifle langsam an meinem Verstand...

Warum, bitte schön, kannst denn Du nicht umziehen? Es gibt ja wirklich nichts einfacheres, als sein Studium an einem anderen Ort fortzusetzen!
Es sei denn, Du studierst ein ganz ausgefallenens Fach...
Mir klingt das Studium allerdings sehr nach einer willkommenen Ausrede, sich selbst keine Gedanken darüber machen zu müssen, wie es weitergeht und vom anderen immer nur zu fordern.

Und gerade weil Dein Freund schon 27 ist, begreift er, wie wichtig Familie ist und daß er seine Eltern nicht im Stich lassen will, kann ich gut verstehen.
Außerdem geht es ja auch um seine Zukunft und seine Wohnung.

Wenn Ihr Euch da beide stur stellt und wirklich aus vorgeschobenen Gründen nicht zusammenfindet, kann die Liebe eigentlich nicht besonders groß sein - auch von Deiner Seite nicht, denn sonst wärst Du schon einfach zu ihm gezogen.

Daß solche Entscheidungen nicht immer einfach sind, weiß ich aus eigener Erfahrung.
Aber Du solltest doch wirklich mal über einen Wechsel des Studienortes nachdenken, statt ihn so unter Druck zu setzen.
Was würde Euch erwarten, wenn er unter solchen Umständen und mit schlechtem Gewissen zu Dir ziehen würde?
Ich glaube nicht, daß Eure Beziehung das lange überstehen wird!

Gruß, harter Kern

Umziehen geht leider nicht
Hallo harterKern,
es ist für mich unmöglich das Studium an einem anderen Ort fortzusetzen, da ich zum einen an einer Berufsakademie studiere und das ganze an einen Ausbildungsbetrieb gebunden ist, den man ja nicht einfach mal so wechseln kann. Und zum anderen da es meinen Studiengang nur hier gibt, da er erst seit letztem Jahr existiert.
Ich habe sehr oft mit mir gerungen, das Studium abzubrechen und alles aufzugeben, aber das wäre mein zweites abgebrochenes Studium und dieses jetzt habe ich nur durch sehr sehr viel Glück und Zufall bekommen. Es wäre sehr dumm, das aufzugeben. Ansonsten wär es mir egal, ich würde sofort zu ihm ziehen.

Athanasia

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21. Juli 2002 um 16:35
In Antwort auf megan_12750002

Fassungslos!
Ich bin mal wieder absolut fassungslos, wie hier immer die Dinge gesehen werden!

Anscheinend weicht meine Meinung immer sehr weit von der aller anderen ab und ich zweifle langsam an meinem Verstand...

Warum, bitte schön, kannst denn Du nicht umziehen? Es gibt ja wirklich nichts einfacheres, als sein Studium an einem anderen Ort fortzusetzen!
Es sei denn, Du studierst ein ganz ausgefallenens Fach...
Mir klingt das Studium allerdings sehr nach einer willkommenen Ausrede, sich selbst keine Gedanken darüber machen zu müssen, wie es weitergeht und vom anderen immer nur zu fordern.

Und gerade weil Dein Freund schon 27 ist, begreift er, wie wichtig Familie ist und daß er seine Eltern nicht im Stich lassen will, kann ich gut verstehen.
Außerdem geht es ja auch um seine Zukunft und seine Wohnung.

Wenn Ihr Euch da beide stur stellt und wirklich aus vorgeschobenen Gründen nicht zusammenfindet, kann die Liebe eigentlich nicht besonders groß sein - auch von Deiner Seite nicht, denn sonst wärst Du schon einfach zu ihm gezogen.

Daß solche Entscheidungen nicht immer einfach sind, weiß ich aus eigener Erfahrung.
Aber Du solltest doch wirklich mal über einen Wechsel des Studienortes nachdenken, statt ihn so unter Druck zu setzen.
Was würde Euch erwarten, wenn er unter solchen Umständen und mit schlechtem Gewissen zu Dir ziehen würde?
Ich glaube nicht, daß Eure Beziehung das lange überstehen wird!

Gruß, harter Kern

Uni wechseln
Lieber harterKern,

Uni wechseln geht nicht immer so einfach.
Wir wissen nicht mal genau, ob an dem Ort wo der Freund ist überhaupt eine Uni ist und ob sie da entsprechende Fach anbieten.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, da ich auch mal darüber nachgedacht habe, das selbst bei den gleichen Fächern eine Anerkennung der Leistungen zwischen den einzelnen Unis oft sehr schwierig ist und man dadurch durchaus mal ein Jahr verlieren kann.
Ein Wechsel ist eigentlich nur unmittelbar nach dem Vordiplom unproblematisch.
Es ist doch nichts dagegen einzuwenden, wenn derjenige umzieht, für den es gerade einfacher wer.
Mal davon abgesehen, das es ihm wahrscheinlich wirklich guttäte, mit 27 mal von zu Hause wegzukommen. Denn mit jemandem zusammenzuleben, der immernoch unter der Fuchtel der Eltern lebt und vielleicht noch in derem Haus ist äusserst schwierig.

Es ist sehr einfach zu sagen, wenn man nicht gleich alles stehen und liegen lässt, ist die Liebe nicht gross genug.
Wenn man selber in der Lage ist, sieht es ganz anders aus. Wie weit verliert man seine eigenen Ziele dadurch aus den Augen, Studium, Job und so.
Und was auch wichtig ist, kann man sich überhaupt vortsellen dort zu leben.

Also ich konnte auch nicht alles stehen und liegen lassen und umziehen und liebe meinen Freund trotzdem.

LG

tigermau

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21. Juli 2002 um 17:03
In Antwort auf afia_12898498

Uni wechseln
Lieber harterKern,

Uni wechseln geht nicht immer so einfach.
Wir wissen nicht mal genau, ob an dem Ort wo der Freund ist überhaupt eine Uni ist und ob sie da entsprechende Fach anbieten.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, da ich auch mal darüber nachgedacht habe, das selbst bei den gleichen Fächern eine Anerkennung der Leistungen zwischen den einzelnen Unis oft sehr schwierig ist und man dadurch durchaus mal ein Jahr verlieren kann.
Ein Wechsel ist eigentlich nur unmittelbar nach dem Vordiplom unproblematisch.
Es ist doch nichts dagegen einzuwenden, wenn derjenige umzieht, für den es gerade einfacher wer.
Mal davon abgesehen, das es ihm wahrscheinlich wirklich guttäte, mit 27 mal von zu Hause wegzukommen. Denn mit jemandem zusammenzuleben, der immernoch unter der Fuchtel der Eltern lebt und vielleicht noch in derem Haus ist äusserst schwierig.

Es ist sehr einfach zu sagen, wenn man nicht gleich alles stehen und liegen lässt, ist die Liebe nicht gross genug.
Wenn man selber in der Lage ist, sieht es ganz anders aus. Wie weit verliert man seine eigenen Ziele dadurch aus den Augen, Studium, Job und so.
Und was auch wichtig ist, kann man sich überhaupt vortsellen dort zu leben.

Also ich konnte auch nicht alles stehen und liegen lassen und umziehen und liebe meinen Freund trotzdem.

LG

tigermau

Danke...
liebe Tigermau,

für das Verständnis. Dachte schon fast ich wäre vollkommen falsch.

Ehrlich gesagt, nein - ich kann mir nicht vorstellen da zu leben wo mein Freund lebt. Aus Mentalitätsgründen. Ich könnte auch nicht zusammen mit seinen Eltern leben. Das wäre nur übergangsweise für mich möglich gewesen.

Anders ist das bei ihm, ihm gefällt es hier, er hat schon oft gesagt, dass er es sich schön vorstellt hier zu leben.

Natürlich liebe ich ihn über alles! Sonst würde ich mich von ihm trennen und wir hätten es nie soweit geschafft.

Mir ist klar, dass ich sehr sehr viel von ihm verlange und ich habe auch Angst vor eventuell aufkommenden Vorwürfen.

Athanasia

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21. Juli 2002 um 18:33
In Antwort auf riikka_12372425

Umziehen geht leider nicht
Hallo harterKern,
es ist für mich unmöglich das Studium an einem anderen Ort fortzusetzen, da ich zum einen an einer Berufsakademie studiere und das ganze an einen Ausbildungsbetrieb gebunden ist, den man ja nicht einfach mal so wechseln kann. Und zum anderen da es meinen Studiengang nur hier gibt, da er erst seit letztem Jahr existiert.
Ich habe sehr oft mit mir gerungen, das Studium abzubrechen und alles aufzugeben, aber das wäre mein zweites abgebrochenes Studium und dieses jetzt habe ich nur durch sehr sehr viel Glück und Zufall bekommen. Es wäre sehr dumm, das aufzugeben. Ansonsten wär es mir egal, ich würde sofort zu ihm ziehen.

Athanasia

Ach ja...das fernbeziehungsdebakel
liebe athanasia!
ich kann dir sehr gut nachfühlen, wie es dir geht. ich hatte auch über ein jahr eine fernbeziehung ( 500 km ), die leider - wie schon im forum vor kurzem beschrieben - den belastungen nicht gewachsen war.
man freut sich auf die wochenenden, auf diese kleinen inseln der liebe und fällt dannd doch immer wieder in ein loch, wenn der abschied und der alltag ohne den anderen anstehen.
ich weiß, oft hört man dann diese ratschläge: dann zieh doch zu ihm. aber auch bei uns war das ganze nicht so leicht. es ist einfach fakt, dass jeder - ob er will oder nicht - in seine ureigenste umgebung eingebunden ist und sich aus dieser nicht einfach so loslösen kann. man macht zwar pläne, hat träume von einer gemeinsamen zukunft, aber diese in die realität umzusetzen..das ist gar nich so leicht.
auch du wärst - wie ich es vor einigen monaten noch war - rein theoretisch dazu bereit, das risiko einzugehen, alles für ihn aufzugeben, um eure liebe auszuleben. das spricht sehr für deine liebe und auch er könnte sich vorstellen, dies ungekehrt für dich zu tun.
aber wo der wille ist, widersprechen diesem dennoch immer noch ganz objektive gründe wie eben der job oder die familie. andererseits macht man sich auch so seine gedanken: wird die liebe halten? ist eine aufgabe der derzeitigen lebensumstände für den anderen das alles wirklich wert? werde ich es irgendwann bereuen? das debakel der fernbeziehungen ist halt, dass man das "messer an die klinge gesetzt bekommt", frei nach dem motto: alles oder garnichts. einen probelauf gibt es einfach nicht, es gibt nur augen zu und durch.
bei uns gab es leider keine perspektive und darüber ist seine liebe flöten gegangen. aber vielleicht schafft ihr es ja, irgendwann einen weg zu finden. vielleicht wächst ja EURE liebe und übersteht all diese stürme, die eine fernbeziehung so mit sich bringt. ich wünsche es dir sehr.
ich weiß, meine worte werden dir sicher nicht viel geholfen haben, aber ich denk an dich und hoffe so sehr für eure liebe.
herzliche grüße
annana

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21. Juli 2002 um 19:49
In Antwort auf riikka_12372425

Umziehen geht leider nicht
Hallo harterKern,
es ist für mich unmöglich das Studium an einem anderen Ort fortzusetzen, da ich zum einen an einer Berufsakademie studiere und das ganze an einen Ausbildungsbetrieb gebunden ist, den man ja nicht einfach mal so wechseln kann. Und zum anderen da es meinen Studiengang nur hier gibt, da er erst seit letztem Jahr existiert.
Ich habe sehr oft mit mir gerungen, das Studium abzubrechen und alles aufzugeben, aber das wäre mein zweites abgebrochenes Studium und dieses jetzt habe ich nur durch sehr sehr viel Glück und Zufall bekommen. Es wäre sehr dumm, das aufzugeben. Ansonsten wär es mir egal, ich würde sofort zu ihm ziehen.

Athanasia

Machs ja nicht
hallo Athanasia,

ich wünsche dir erstmal, dass du trotzdem deine Prüfungen schaffst, trotz der ganzen Sache.
Also ich finde auch, dass dein Freund mit seinen Eltern reden sollte. Mit 27 Jahren sollte man dazu in der Lage sein. Wenn du zu ihm ziehen würdest, und er so unter der Fuchtel von seinen Eltern steht, da braucht man nicht viel Phantasie, um sich auszumalen wo das endet, und wenn die Liebe auch noch so groß ist. Man soll seine Eltern lieben ja, und für sie da sein, wenn sie einem brauchen, aber wenn man erwachsen ist, steht an erster Stelle der Partner, und keine Eltern haben das recht, das anders von ihren Kindern zu fordern. (Das werd ich meinen Kindern auch zugestehen, zumindest hoffe ich es).
Und warum soll eigentlich immer die Frau dem Mann hinterher ziehen. Das ist nicht das erste mal, dass ich das in diesem Forum hier lese. Das sollte man doch partnerschaftlich klären können, wer am besten umzieht. Dein Freund kann doch die Wohnung auch vermieten, wenn sie mal vorhanden ist. Und so seinen Eltern trotzdem helfen.
Oder sie können es sich noch anders überlegen, vielleicht kaufen sie sich lieber eine Eigentumswohnung, womit sie weniger Arbeit haben.
Also da es um sehr viel Geld geht, wie du schreibst, versteh ich absolut nicht, wieso man da nicht miteinander reden kann, und wie dein Freund sich das vorstellt. Und es ist auch nicht deine Aufgabe, mit dem seinen Eltern zu reden.
Vielleicht meldest du lieber ihn zur Therapie an.
Viele Grüße MissBumblebee

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22. Juli 2002 um 0:30

Hi athanasia
ist ja urskomisch was er sich für sorgen um seine eltern macht. ganz im ernst ist das total süss. frag mich nur wenn er mehr liebt dich oder seine eltern. sollte sich mal sorgen um dich machen.

das du nicht zu ihn ziehen willst ist verständlich sieht tatsächlich so aus als würdest du dann nich so viel von ihm haben. wenn er bei dir wäre da sind die ellis 800km weit weg

das problem was ich sehe ist sein feigheit mit seinen eltern zu reden. ausserdem frag ich mich wieso du es plötzlich so eilig hast? sein versprechen gegenüber seine eltern ist unter ganz anderen vorraussetzungen getroffen worden. kann mir nicht vorstellen das sie darauf noch bestehen. der wunsch der eltern ist es doch das ihr kind glücklich wird oder irre ich mich da? wieso der sich nicht traut für seine liebe zu kämpfen so das er lieber schluss macht? komisch.

sorry süsse ob er wirklich der richtige ist? kannst es dir ja aussuchen der leichteste weg ist wären den semester ferien zu ihn zu fahren und bei ihm zubleiben. nimm dein zeug mit. gib ihm zeit bis er bei sich alles geklärt hat. dabei kannste ja sogar seine eltern besser kennenlernen

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22. Juli 2002 um 10:14

Was will Dein Freund eigentlich wirklich
Hallo,

kann es sein, dass Dein Freund jemand ist, der es allen recht machen will und Angst vor Konfrontationen hat?

Er sitzt gerade zwischen den Stühlen und muss entweder Dich oder seine Eltern vor den Kopf stossen.

Vielleicht sollte er mal herausfinden was er will, auch ohne Druck von Deiner Seite.

Allerdings finde ich die Elternkonstellation bei ihm auch sher problematisch. Es gibt öfter den Fall, dass die Eltern ein neues Haus bauen unter der Vorraussetzung, dass die Kinder miteinziehen ohne sich überhaupt Gedanken zu machen, ob die Kinder das wollen. Selbst wenn er eine Freundin vor Ort hätte wäre das problematisch.
Also ich könnte es mir jedenfalls nicht vorstellen mit den Eltern meines Freundes in einem Haus zu wohnen.

Du solltest auf Deinen Freund vielleicht ein bisschen weniger Druck ausüben, damit er mal Zeit hat über seine Wünsche nachzudenken.
Manchmal müssen wir etwas loslassen, damit es zu uns kommt.
Von meiner jetzt 5jährigen Beziehung waren bis jetzt 3,5Jahre auf Distanz. Die Situation istvielleicht ein bisschen anders, da wir erst 1,5Jahre eine Beziehung vor Ort hatten, bevor es eine Fernbeziehung wurde. wenn alles klappt zieht er nächstes Jahr wieder hierher. Aber eins haben wir in dieser Zeit gelernt, auch mal loszulaaen und dem anderen Gelegenheit zu geben seine eigenen Pläne zu verwirklichen, auch wenn es manchmal schwer gefallen ist.


LG

tigermau

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22. Juli 2002 um 11:06

Er hat mit ihnen geredet!
Hallo und vielen Dank für die vielen Beiträge.
Inzwischen hat sich so vieles schon geklärt.
Seine Eltern haben sehr verständnisvoll und vernünftig reagiert und gesagt dass sie hinter ihm stehen, egal wie er sich entscheidet. Will er zu mir, braucht er sich um das Haus keine Sorgen zu machen, sie werden es auch alleine schaffen. Sie haben gesagt, er soll auf sein Herz hören, dann tut er das richtige.

Ja, er hat ein riesen Problem über Gefühle und Probleme direkt zu sprechen. Warscheinlich hat er es nie gelernt. Sein Vater meinte, nicht ich brauch den Psychologen, sondern mein Freund, weil er ihnen nie sagt, was los ist.

Mein Freund selbst hat mir mehrmals gesagt, dass er den Druck von mir braucht und froh ist, dass es so ist, da sonst gar nichts vorwärts gehen würde.

Und nochmal ja, er will es JEDEM recht machen, um Konfrontationen zu vermeiden. Dabei bedenkt er nicht, welche Konsequenzen das zum Teil auf sein Umfeld hat (nicht nur auf mich bezogen)

Ich bin froh, dass er wenigstens mit mir offen über seine Gefühle sprechen kann.

Jetzt ist das größte Problem soweit erstnal geklärt und er kann sich frei entscheiden, was er möchte.

Ich denke wir müssen uns nun erstmal an den Gedanken gewöhnen und sehen wie wir das alles angehen wollen und wann.

Ich freu mich so!

Athanasia.

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22. Juli 2002 um 11:14
In Antwort auf riikka_12372425

Er hat mit ihnen geredet!
Hallo und vielen Dank für die vielen Beiträge.
Inzwischen hat sich so vieles schon geklärt.
Seine Eltern haben sehr verständnisvoll und vernünftig reagiert und gesagt dass sie hinter ihm stehen, egal wie er sich entscheidet. Will er zu mir, braucht er sich um das Haus keine Sorgen zu machen, sie werden es auch alleine schaffen. Sie haben gesagt, er soll auf sein Herz hören, dann tut er das richtige.

Ja, er hat ein riesen Problem über Gefühle und Probleme direkt zu sprechen. Warscheinlich hat er es nie gelernt. Sein Vater meinte, nicht ich brauch den Psychologen, sondern mein Freund, weil er ihnen nie sagt, was los ist.

Mein Freund selbst hat mir mehrmals gesagt, dass er den Druck von mir braucht und froh ist, dass es so ist, da sonst gar nichts vorwärts gehen würde.

Und nochmal ja, er will es JEDEM recht machen, um Konfrontationen zu vermeiden. Dabei bedenkt er nicht, welche Konsequenzen das zum Teil auf sein Umfeld hat (nicht nur auf mich bezogen)

Ich bin froh, dass er wenigstens mit mir offen über seine Gefühle sprechen kann.

Jetzt ist das größte Problem soweit erstnal geklärt und er kann sich frei entscheiden, was er möchte.

Ich denke wir müssen uns nun erstmal an den Gedanken gewöhnen und sehen wie wir das alles angehen wollen und wann.

Ich freu mich so!

Athanasia.

Und wieder zeigt sich...
das wenn man über probleme redet anstatt mit ihnen versucht zuleben sich die probleme lösen lassen. hoffe er hat daraus ein bissel gelernt

alles gute und hoffe dir gehts bald wieder besser

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22. Juli 2002 um 11:49

Hmmm....
Hallo Athanasia!

Wie du vielleicht schon mitgekriegt hast, geht es mir ähnlich wie dir, ich sehe meinen Freund auch nur am Wochenende, und leide dementsprechend genauso darunter...er wohnt auch noch bei seinen Eltern (wird jetzt 24) und unterstützt sie finanziell wo er nur kann. Finde es ja einerseits auch gut, wenn man sich um seine Eltern kümmert, aber ich finde, man muss doch auch sein eigenes LEben leben und kann nicht immer auf alles und jeden Rücksicht nehmen! Er sieht doch auch, wie es dir dabei geht, und es kann ja wohl nicht sein dass sich da kein Kompromiss finden lässt!
Ich finde, er ist in der besseren Lage als du, er kann ohne große Probleme (bis auf die mit seinen Eltern, die er sich ja auch mehr oder weniger selbst macht) zu dir ziehen!
Und die Eltern haben doch noch gar nichts dagegen gesagt, dass er zu dir ziehen will, oder?
Ich würde ihn mal dazu überreden, mit ihm zusammen mit seinen Eltern zu reden - alles sachlich erklären, auch den Konflikt zwischen euch wenn er da bleiben muss, und mit Lösungsvorschlägen (wie du bereits gesagt hast, ja z.B. am WE zu ihnen fahren und helfen etc).

Ich hoffe echt, dass ihr das alles auf die Reihe kriegt! Auf Dauer ist das mit der Fernbeziehung ja kein Zustand, irgendwann muss er auch mal lernen auf eigenen Beinen zu stehen und mit DIR sein Leben zu teilen!

Mein Freund ist da ähnlich, seine Eltern sind auch der einzige Grund warum wir noch nicht zusammenwohnen...seufz! Er meint, sie bräuchten ihn und blablabla. Mein Gott, man wandert doch nicht gleich ins Ausland aus!!!

Wünsch dir alles Liebe!

Grüßle
Solnischka

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22. Juli 2002 um 11:57
In Antwort auf lilac_11990179

Hmmm....
Hallo Athanasia!

Wie du vielleicht schon mitgekriegt hast, geht es mir ähnlich wie dir, ich sehe meinen Freund auch nur am Wochenende, und leide dementsprechend genauso darunter...er wohnt auch noch bei seinen Eltern (wird jetzt 24) und unterstützt sie finanziell wo er nur kann. Finde es ja einerseits auch gut, wenn man sich um seine Eltern kümmert, aber ich finde, man muss doch auch sein eigenes LEben leben und kann nicht immer auf alles und jeden Rücksicht nehmen! Er sieht doch auch, wie es dir dabei geht, und es kann ja wohl nicht sein dass sich da kein Kompromiss finden lässt!
Ich finde, er ist in der besseren Lage als du, er kann ohne große Probleme (bis auf die mit seinen Eltern, die er sich ja auch mehr oder weniger selbst macht) zu dir ziehen!
Und die Eltern haben doch noch gar nichts dagegen gesagt, dass er zu dir ziehen will, oder?
Ich würde ihn mal dazu überreden, mit ihm zusammen mit seinen Eltern zu reden - alles sachlich erklären, auch den Konflikt zwischen euch wenn er da bleiben muss, und mit Lösungsvorschlägen (wie du bereits gesagt hast, ja z.B. am WE zu ihnen fahren und helfen etc).

Ich hoffe echt, dass ihr das alles auf die Reihe kriegt! Auf Dauer ist das mit der Fernbeziehung ja kein Zustand, irgendwann muss er auch mal lernen auf eigenen Beinen zu stehen und mit DIR sein Leben zu teilen!

Mein Freund ist da ähnlich, seine Eltern sind auch der einzige Grund warum wir noch nicht zusammenwohnen...seufz! Er meint, sie bräuchten ihn und blablabla. Mein Gott, man wandert doch nicht gleich ins Ausland aus!!!

Wünsch dir alles Liebe!

Grüßle
Solnischka

Nun ja...
Hallo Solnischka,

hm... für ihn ist es schon so, dass er sozusagen ins Ausland geht. Er wohnt in Südtirol und "muss" ja nach Deutschland. Aber ich denke auch, er ist ja irgendwie noch da und nicht von der Welt verschwunden.

Ich bin auch der Meinung, dass es ganz dringend an der Zeit ist, dass er sich ein eigenes Leben schafft. Die Situation bei seinen Eltern ist (für meinen Geschmack) ziemlich unzumutbar; z.B. macht ihm seine Mutter immer das Bett (auch wenn ich da bin!!!)!!! usw.

Naja ... inzwischen hat er ja mit ihnen geredet (siehe unten) und ich hoffe so langsam ordnet sich das Gedankenchaos etwas.

Ich komme mit der Fernbeziehung gar nicht mehr klar, es geht enorm über meine Kräfte und ich bin so froh, wenn sich daran vielleicht bald etwas ändert.

Vielen Dank,

Athanasia

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22. Juli 2002 um 12:35
In Antwort auf riikka_12372425

Nun ja...
Hallo Solnischka,

hm... für ihn ist es schon so, dass er sozusagen ins Ausland geht. Er wohnt in Südtirol und "muss" ja nach Deutschland. Aber ich denke auch, er ist ja irgendwie noch da und nicht von der Welt verschwunden.

Ich bin auch der Meinung, dass es ganz dringend an der Zeit ist, dass er sich ein eigenes Leben schafft. Die Situation bei seinen Eltern ist (für meinen Geschmack) ziemlich unzumutbar; z.B. macht ihm seine Mutter immer das Bett (auch wenn ich da bin!!!)!!! usw.

Naja ... inzwischen hat er ja mit ihnen geredet (siehe unten) und ich hoffe so langsam ordnet sich das Gedankenchaos etwas.

Ich komme mit der Fernbeziehung gar nicht mehr klar, es geht enorm über meine Kräfte und ich bin so froh, wenn sich daran vielleicht bald etwas ändert.

Vielen Dank,

Athanasia

Wie bekannt...
...mir das doch vorkommt mit dem, was du "unzumutbar" nennst! Seine Mutter meint auch, sie muss ihm das Zimmer putzen, das Bett machen etc. Mich nervt das total, weiß nicht genau warum, aber ich denk auch immer er ist doch alt genug um das selbst zu machen! Und wenn er es nicht machen will, dann bleibt es eben so!!!!
Seine Mutter meint sowieso sie muss sich immer einmischen in das was er tut. Sie achtet darauf, dass er das richtige isst, dass er nicht bei Wind und Wetter Auto fährt, und und und....
Ist ja okay dass man sich als Eltern Sorgen macht um sein Kind und alles richtig machen will, aber irgendwann muss man doch mal begreifen dass der Sohn erwachsen wird, oder?
Mein Freund würde sich auch nie gegen seine Eltern stellen ("lass sie doch wenn sie Spaß daran hat"), und ich darf mich nicht einmischen.
Nun ja, ich hoffe auch dass sich das ändert wenn er mal auszieht (was wie ich hoffe nächstes Jahr der Fall sein wird)!
Wann wollt ihr denn zusammenziehen?

Find ich gut dass ihr mit seinen Eltern gesprochen habt! Das ist doch schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung!
*michfürdichfreu*

Liebe Grüße
Solnischka

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22. Juli 2002 um 12:48
In Antwort auf riikka_12372425

Er hat mit ihnen geredet!
Hallo und vielen Dank für die vielen Beiträge.
Inzwischen hat sich so vieles schon geklärt.
Seine Eltern haben sehr verständnisvoll und vernünftig reagiert und gesagt dass sie hinter ihm stehen, egal wie er sich entscheidet. Will er zu mir, braucht er sich um das Haus keine Sorgen zu machen, sie werden es auch alleine schaffen. Sie haben gesagt, er soll auf sein Herz hören, dann tut er das richtige.

Ja, er hat ein riesen Problem über Gefühle und Probleme direkt zu sprechen. Warscheinlich hat er es nie gelernt. Sein Vater meinte, nicht ich brauch den Psychologen, sondern mein Freund, weil er ihnen nie sagt, was los ist.

Mein Freund selbst hat mir mehrmals gesagt, dass er den Druck von mir braucht und froh ist, dass es so ist, da sonst gar nichts vorwärts gehen würde.

Und nochmal ja, er will es JEDEM recht machen, um Konfrontationen zu vermeiden. Dabei bedenkt er nicht, welche Konsequenzen das zum Teil auf sein Umfeld hat (nicht nur auf mich bezogen)

Ich bin froh, dass er wenigstens mit mir offen über seine Gefühle sprechen kann.

Jetzt ist das größte Problem soweit erstnal geklärt und er kann sich frei entscheiden, was er möchte.

Ich denke wir müssen uns nun erstmal an den Gedanken gewöhnen und sehen wie wir das alles angehen wollen und wann.

Ich freu mich so!

Athanasia.

Klingen doch ganz vernünftig
die Eltern Deines Freundes.
Falls es Dich tröstet ich habe auch so ein Exemplar, der Probleme aus Angst vor Konfrantation nicht anspricht. Leider auch bei mir.

Wohnt Dein Freund eigentlich jetzt noch bei seinen Eltern?
Dann kann es ganz schön schwierig sein mit jemandem der direkt aus dem "Hotel Mama" kommt zusammenzuziehen. Ich will Dir das jetzt nicht vermiesen, ich wünsche Euch viel Glück, aber es wird einiges an Umstellung für ihn sein.

LG

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22. Juli 2002 um 13:29
In Antwort auf lilac_11990179

Wie bekannt...
...mir das doch vorkommt mit dem, was du "unzumutbar" nennst! Seine Mutter meint auch, sie muss ihm das Zimmer putzen, das Bett machen etc. Mich nervt das total, weiß nicht genau warum, aber ich denk auch immer er ist doch alt genug um das selbst zu machen! Und wenn er es nicht machen will, dann bleibt es eben so!!!!
Seine Mutter meint sowieso sie muss sich immer einmischen in das was er tut. Sie achtet darauf, dass er das richtige isst, dass er nicht bei Wind und Wetter Auto fährt, und und und....
Ist ja okay dass man sich als Eltern Sorgen macht um sein Kind und alles richtig machen will, aber irgendwann muss man doch mal begreifen dass der Sohn erwachsen wird, oder?
Mein Freund würde sich auch nie gegen seine Eltern stellen ("lass sie doch wenn sie Spaß daran hat"), und ich darf mich nicht einmischen.
Nun ja, ich hoffe auch dass sich das ändert wenn er mal auszieht (was wie ich hoffe nächstes Jahr der Fall sein wird)!
Wann wollt ihr denn zusammenziehen?

Find ich gut dass ihr mit seinen Eltern gesprochen habt! Das ist doch schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung!
*michfürdichfreu*

Liebe Grüße
Solnischka


... jaja, die Eltern. Freut mich ja, dass ich da mit meinen Erfahrungen nicht ganz allein dastehe. Das mit dem Bett machen sehe ich eigentlich sogar als Eingriff in die Privatsphäre, gewissermaßen.

Habe mir angewöhnt, das Bett immer selbst zu machen, aber meistens ist es anscheinend nicht nach ihrer Vorstellung und sie muss noch kleine Veränderungen vornehmen.

Auch aufräumen muss sie das Zimmer hin und wieder ... Ohjeee! Wie unangenehm das doch ist!

Mein Freund schafft es auch nicht, ihr mal klipp und klar zu sagen, dass mir das unangenehm ist und sie es doch wenigstens nicht macht, wenn ich da bin. Ist ja nicht böse gemeint. Aber ich leb schon sehr lange allein und kann gut selbst entscheiden was ich wie mache.

Athanasia

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