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Verunsichert

18. Juli 2015 um 0:58 Letzte Antwort: 23. Januar 2016 um 3:08

Ich habe das Gefühl, dass ich einfach mal meine Gedanken loswerden muss...

Ich (26) bin seit anderthalb Jahren mit meinem Freund (30) zusammen (Februar 2014). Ich fühle mich so wohl bei ihm, ich kann mir keinen schöneren Ort auf der Welt vorstellen...

Wir haben uns auf einer Dating Website kennengelernt und führen eine Fernbeziehung. Ich hatte nach zwei Monaten, die ich ihn warten ließ bevor ich eine Beziehung eingehen wollte, das Gefühl, für immer mit ihm zusammen sein zu wollen. Das möchte ich immer noch. Doch seitdem hat sich einiges getan, sodass ich doch etwas verunsichert bin, wie ich mich anders/ besser verhalten soll.

Wir haben vom Anfang unserer Beziehung an übers Heiraten geredet. Wir hatten die gleichen Vorstellungen, und zwar in den nächsten Jahren zu heiraten und eine Familie zu gründen. Es war so ein schönes Gefühl, jemanden gefunden zu haben, der das gleiche will. Zudem haben wir ein sehr ähnliches Nähebedürfnis (sehr stark), wir würden am liebsten jede Sekunde miteinander verbringen.

Er wollte mir nach drei Monaten (also fünf Monate, nachdem wir uns kennengelernt hatten) einen Antrag machen. Da ich aber gespürt habe, was er vorhat, habe ich ihn davon abgehalten, es war irgendwie nicht der richtige Zeitpunkt und der richtige Ort. Und es hat mich auch etwas überrumpelt nach so kurzer Zeit.

Bald war ich jedoch Feuer und Flamme bezüglich einer schnellen Hochzeit, weil ich spürte, dass wir zusammengehören. Ich sagte ihm, dass ich mich freuen würde, wenn er mir im Sommer (3 Monate später) einen Antrag machen würde. Und er versprach mir bis zum Sommer einen Antrag zu machen.

Der Sommer ist nun ein Jahr her und nichts ist geschehen... Wir hatten natürlich nach einem halben Jahr unsere ersten kleineren Streitereien und ich hatte zwischenzeitlich Schwierigkeiten ihm zu vertrauen, da er ohne mir davon zu erzählen mit seiner Ex mehrfach telefoniert hat. Es hat mich verunsichert, auch wenn er mir versicherte, dass es nur freundschaftlich sei. Ich habe ihn immer wieder gebeten mir Bescheid zu sagen, wenn er mit ihr telefoniert hat, um mir ein Gefühl der Sicherheit zu geben (ich hätte es ihm bis dahin niemals verboten, schließlich ist er ein freier Mensch)... Leider hat er dies nicht getan, stattdessen habe ich immer mal wieder durch Zufall erfahren, dass er wieder Kontakt mit ihr hatte. Dass er mich, sogar ins Gesicht, angelogen hat, war für mich ein Vertrauensbruch (dass der Kontakt nur freundschaftlich war habe ich Ihm zu jeder Zeit geglaubt). Irgendwann war es mir zu bunt und ich habe ihn vor die Wahl gestellt: Kontakt mit ihr oder Beziehung mit mir. Das war vor über einem halben Jahr. Seitdem ist mein Vertrauen wieder regeneriert, er hat sich viel Mühe gegeben.

Er hat im September direkt nach dem Studium mit seinem ersten richtigen Job begonnen. Ich verstehe, dass das anstrengend ist und man nicht unbedingt bei so viel Stress ans Heiraten denkt. Allerdings hat es sich für mich stets so für mich angefühlt als sei ich doch nicht gut genug für ihn zum Heiraten.

Wir haben oft wegen dem Antrag gestritten und jedes mal meinte er, dass er bald kommt. Und während ich jedes mal zusammenzuckte, wenn er im Restaurant aufstand, hat er keinen Gedanken daran verschwendet....

Vor einem Monat, also mehr als ein Jahr nachdem er mir den Antrag machen wollte, hat er mir dann Doch mal nach 12 quälenden Monaten gebeichtet, dass er doch etwas Angst hat, da er ein Scheidungskind ist.

Ich weiß jetzt auch nicht genau, was ich hören will. Ich habe nur das Gefühl, dass man mit der Frau seines Lebens nicht so umspringt und ihr immer wieder vorgaukelt, dass der Antrag kurz bevorsteht, obwohl man keine derartigen Pläne hat.

Wenn wir zusammen sind, funktionieren wir so perfekt zusammen und ich bin so glücklich mit ihm. Er sagt auch immer noch, dass er heiraten und Kinder bekommen will... Und dass ich die richtige Frau an seiner Seite bin. Egal, was er kauft, er spricht von "unseren Sachen". Er will, dass ich bald zu ihm ziehe in die Schweiz, worauf ich mich auch schon sehr freue.

Wir haben uns nur so oft schon über das Thema Hochzeit gestritten, dass ich mich nicht mehr so ganz darauf freuen kann. Vor allem, wenn wieder mal eine Freundin sich verlobt hat, fühlt es sich an, als müsste ich doch eigentlich längst an ihrer Stelle stehen...

Ich weiß, dass sich diese Gedanken alle etwas kindisch anhören "die hat aber schon, dann will ich auch".

Ich wünschte einfach, er hätte mir nie versprochen er würde mir letzten Sommer einen Antrag machen. Ohne dieses Versprechen hätte ich nicht darüber nachgedacht/ mit ihm darüber gestritten.

Ich frage mich, ob er in Zukunft bei Dingen, die mir wichtig sind ebenfalls so verfahren wird, also Mir Versprechungen machen und diese einfach nicht halten...

Ich liebe ihn wirklich sehr und ich möchte eine Familie mit ihm gründen. Aber meine Zweifel, ob ich ihm wirklich so wichtig bin, spuken mir im Kopf rum. Dabei fährt er jedes zweite Wochenende trotz stressigem Job 600 Kilometer, um mich zu sehen. Er lädt mich schick zum Essen ein, macht mir ab und zu kleinere Geschenke.

Es fühlt sich an, als wären wir bereits ein Ehepaar, nur ohne jemals geheiratet zu haben...

Hätte ich den Antrag damals einfach nicht stoppen sollen? Ihm annehmen sollen? Aber es fühlte sich damals noch zu früh an. Jetzt fühlt es sich richtig an, aber jetzt macht er keinen.

Hab mir das alles romantischer vorgestellt

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18. Juli 2015 um 1:28

...
Vielen Dank für deine ehrliche Antwort! Vielleicht muss ich mir eingestehen, dass die Beziehung irgendwann auslaufen wird... Meine Gefühle wehren sich jedenfalls noch dagegen, vor allem, da er immer wieder übers Heiraten redet. Als ich vorschlug einfach zum Standesamt zu gehen, war er auch dafür zu haben (kam aber für mich ohne Antrag nicht in Frage). Aber vielleicht hast du recht. Vielleicht kann er es sich auch einfach nicht eingestehen, dass ich nicht die Richtige bin und schiebt es auf alles Mögliche... Ich bin nur langsam an einen Punkt gelangt,an dem ich dieses Spiel nicht mehr mitmachen möchte. Er hatte ein Jahr lang Zeit, hat mich immer wieder vertröstet. Irgendeinen Grund wird es wohl geben...

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18. Juli 2015 um 1:28

Ich
glaube nicht, dass das noch was wird. Und wenn`s was werden sollte, ist es nicht das, wovon Du träumtest.

Trotz allem:

Viel Glück!

lib

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18. Juli 2015 um 8:50

Ich frag mal ganz blöd
Ihr habt darüber gestritten, dass er sein Versprechen, den Antrag nach einem viertel Jahr zu wiedeholen nicht wahr gemacht hat?

Es kann nicht sein, dass er schlicht und einfach vergessen hat, dass er das tun wollte oder das irgendwie anders gemeint/verstanden hat? (Männer sind manchmal ein bisschen doof, besonders, wenn sie so viele andere Dinge um die Ohren haben)

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18. Juli 2015 um 9:34
In Antwort auf bellis0815

Ich frag mal ganz blöd
Ihr habt darüber gestritten, dass er sein Versprechen, den Antrag nach einem viertel Jahr zu wiedeholen nicht wahr gemacht hat?

Es kann nicht sein, dass er schlicht und einfach vergessen hat, dass er das tun wollte oder das irgendwie anders gemeint/verstanden hat? (Männer sind manchmal ein bisschen doof, besonders, wenn sie so viele andere Dinge um die Ohren haben)

Leider
hatten wir alle paar Monate einen Streit darüber, das passiert halt innerhalb eines Jahres, wenn nichts passiert... Wir haben ja auch oft darüber geredet, wie wir heiraten wollen, haben überlegt, welcher Termin vielleicht passen würde, haben diesen wieder verschoben, weil kein Antrag kam... Ich kann mir kaum vorstellen, dass er es schlichtweg vergessen hat. Es gibt irgendeinen Grund, dass er ihn nicht gemacht hat. Entweder, weil er Angst hat (Scheidungskind) oder, weil er es sich anders überlegt hat. Wenn er allerdings nur Angst hat, verstehe ich nicht, wieso er nach drei Monaten den Mut hatte, aber nach anderthalb Jahren nicht mehr.

Ich habe ihn gefragt, ob er es sich anders überlegt hat. Ich hätte es verstanden, aber er meint immer wieder, ich solle mir keine Sorgen machen, er wolle mich noch immer heiraten. Nach so langer Zeit glaube ich ihm diesen Satz einfach nicht mehr so... Ich will ihn glauben, aber irgendwie bin ich inzwischen auch leicht verbittert. Ich habe immer versucht für ihn da zu sein, hab versucht ihm Stress abzunehmen, wenn ich konnte. Nichts ist passiert. Inzwischen erwische ich mich dabei, dass ich auch mal fies zu ihm bin, obwohl ich ihn doch liebe. Ich bin einfach frustriert, dass das letzte Jahr nichts funktioniert hat, weder abwarten, ohne es zu erwähnen, ihm zu zeigen, dass ich für ihn da bin, ihm die kalte Schulter zeigen, oder streiten.

Immer nur "mach dir keine Sorgen"! Er hat es in dem einen Jahr noch nicht mal geschafft, einen Ring zu besorgen. Und das mit dem Hintergrund, dass ich bei jeder Bewegung zusammengezuckt bin und dachte, es könnte jetzt soweit sein.

Ist schon wieder ein Roman geworden, tut mir leid.

Vergessen hat er es nicht, dafür haben wir zu oft darüber gesprochen. Irgendeinen Grund gibt es, dass er nichts macht. Ich frage mich nur, ob es ein Grund ist, der ihn dazu bringt niemals einen Antrag zu machen, oder braucht er einfach etwas mehr Zeit?

Dann hätte er aber mit mir reden können und mir nicht vorgaukeln brauchen, dass bald ein Antrag kommt.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Schluss machen kann ich nicht, dafür liebe ich ihn zu sehr. Das Heiraten mir aus dem Kopf schlagen? Das wird schwierig nach so vielen Träumen innerhalb des letzten Jahres. Einfach so weitermachen wie bisher und gucken was passiert? Das habe ich ein Jahr lang schon gemacht und es frustriert. Irgendwie hat die Beziehung ein wenig ihrer Leichtigkeit dadurch verloren.

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18. Juli 2015 um 9:38

Oops - Da hatte ich den Faden verloren
Gut, dann mal die Gedanken, die dazu passen:

Ich glaube, dass er so viel Angst davor hat, Eure Beziehung in den Sand zu setzen, dass er alles, was seiner Ansicht nach problematisch sein könnte von Dir fern hält. Was natürlich erst recht zu Problemen führt, wie man ja an der Exen-Geschichte sehen kann.

Seine Sorgen bespricht er nicht mit Dir, jedenfalls nicht freiwillig, daran solltet Ihr arbeiten, Ihr wollt beide, dass es funktioniert, aber Euch beiden fehlt ein wenig (!) das Vertauen in die Liebe des Anderen.
Das kann man in den Griff kriegen, redet miteinander! Über alles!

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18. Juli 2015 um 9:50
In Antwort auf bellis0815

Oops - Da hatte ich den Faden verloren
Gut, dann mal die Gedanken, die dazu passen:

Ich glaube, dass er so viel Angst davor hat, Eure Beziehung in den Sand zu setzen, dass er alles, was seiner Ansicht nach problematisch sein könnte von Dir fern hält. Was natürlich erst recht zu Problemen führt, wie man ja an der Exen-Geschichte sehen kann.

Seine Sorgen bespricht er nicht mit Dir, jedenfalls nicht freiwillig, daran solltet Ihr arbeiten, Ihr wollt beide, dass es funktioniert, aber Euch beiden fehlt ein wenig (!) das Vertauen in die Liebe des Anderen.
Das kann man in den Griff kriegen, redet miteinander! Über alles!

Dankeschön
Das ist wirklich ein Problem in unserer Beziehung... Er kann leider nur offen reden, wenn er gerade vollkommen befreit ist vom Stress und selbst dann fällt es ihm schwer sich zu öffnen. Meistens errate ich es von selbst, was in ihm vorgeht. Er hat so eine Angst offen mit mir zu reden, weil er denkt, ich würde dann wütend werden. Vielleicht versteht er auch nicht, dass ich eigentlich ein sehr verständnisvoller Mensch bin, wenn man offen mit mir spricht und dass meine Wut auch schnell wieder verraucht, wenn ich mich aufgeregt habe. Womit ich nicht klar komme, ist dieses "irgendetwas liegt im Argen, aber wir reden lieber nicht drüber" und das seit Monaten. In der Woche ist er zu gestresst, kann nicht über unsere Beziehung reden. Am Wochenende wird er sogar sauer und meint, dass er seine freie Zeit genießen muss und ich nicht schon wieder mit Streit anfangen soll. Ich beiße mir die Zähne an Ihm aus. Er will sich einfach nicht öffnen, auf keinen Fall Streit. Dabei brauche ich auch mal Streit, um zu sehen, wo ich stehe. Er schweigt alles tot :/

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18. Juli 2015 um 11:24
In Antwort auf xara1989

Dankeschön
Das ist wirklich ein Problem in unserer Beziehung... Er kann leider nur offen reden, wenn er gerade vollkommen befreit ist vom Stress und selbst dann fällt es ihm schwer sich zu öffnen. Meistens errate ich es von selbst, was in ihm vorgeht. Er hat so eine Angst offen mit mir zu reden, weil er denkt, ich würde dann wütend werden. Vielleicht versteht er auch nicht, dass ich eigentlich ein sehr verständnisvoller Mensch bin, wenn man offen mit mir spricht und dass meine Wut auch schnell wieder verraucht, wenn ich mich aufgeregt habe. Womit ich nicht klar komme, ist dieses "irgendetwas liegt im Argen, aber wir reden lieber nicht drüber" und das seit Monaten. In der Woche ist er zu gestresst, kann nicht über unsere Beziehung reden. Am Wochenende wird er sogar sauer und meint, dass er seine freie Zeit genießen muss und ich nicht schon wieder mit Streit anfangen soll. Ich beiße mir die Zähne an Ihm aus. Er will sich einfach nicht öffnen, auf keinen Fall Streit. Dabei brauche ich auch mal Streit, um zu sehen, wo ich stehe. Er schweigt alles tot :/

Ich glaube, da haben wir noch einen Punkt
Interpretiere ich das richtig:
Er ist eher der harmoniesüchtige Streitvermeider und Du hättest Probleme gern laut, äh, KLAR & deutlich geklärt?

Da haken so einige Beziehungen dran, der eine versteht nicht, dass ein Streit nicht bedeutet, dass einen der andere nicht mehr liebt und der wiederum hat das Gefühl, dass sich der erste sich drückt, dass ihm das Interesse an der Beziehung fehlt, dass man nicht wichtig genommen wird.

Da kann man auch drüber reden.
Nur versuch bitte ganz ruhig zu bleiben, auch wenn es in Dir kocht, "Streit" bedeutet für ihn vermutlich, dass eine Ehe/Beziehung kaputt und am Ende ist.

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18. Juli 2015 um 14:30

...
Nun ja, wir werden auch niemals eine gemeinsamen Alltag haben, wenn er mir keinen Antrag macht. Ich wollte eigentlich schon zu Ihm ziehen, habe es aber nach hinten verschoben, da der Antrag, den ich erwartet hatte, nicht kam. Ohne diese Sicherheit möchte ich nicht in ein anderes Land ziehen, wo ich niemanden kenne...

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20. Juli 2015 um 22:42

...
Er gibt mir jedenfalls das Gefühl, dass er zu mir steht! Wenn er damit ein Problem hat, habe ich auch ein Problem damit zu Ihm zu ziehen, ganz einfach! Natürlich kann es in die Brüche gehen trotz Verlobung, aber sein Wille muss wenigstens bestehen! Ich werde hier nicht alles aufgeben, ohne dass eine Aussicht auf eine Heirat besteht!

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23. Januar 2016 um 3:08
In Antwort auf xara1989

...
Vielen Dank für deine ehrliche Antwort! Vielleicht muss ich mir eingestehen, dass die Beziehung irgendwann auslaufen wird... Meine Gefühle wehren sich jedenfalls noch dagegen, vor allem, da er immer wieder übers Heiraten redet. Als ich vorschlug einfach zum Standesamt zu gehen, war er auch dafür zu haben (kam aber für mich ohne Antrag nicht in Frage). Aber vielleicht hast du recht. Vielleicht kann er es sich auch einfach nicht eingestehen, dass ich nicht die Richtige bin und schiebt es auf alles Mögliche... Ich bin nur langsam an einen Punkt gelangt,an dem ich dieses Spiel nicht mehr mitmachen möchte. Er hatte ein Jahr lang Zeit, hat mich immer wieder vertröstet. Irgendeinen Grund wird es wohl geben...

Lügen
Diese Diskussion ist zwar schon etwas alt, aber ich habe mir nochmal alles durchgelesen.

Tja, ich hatte irgendwann die schnauze voll und hab ihn gefragt, ob er mir damals nach drei Monaten direkt einen Antrag machen wollte oder nicht. Nach etwas Rumgedruckse kam heraus, dass er mir damals keinen Antrag machen wollte.

D.h. unsere Beziehung war von Anfang an auf einer Lüge aufgebaut. Ich habe versucht zu verstehen, warum er mich 1,5 Jahre angelogen hat. Ich kann es mir nur so erklären, dass er Angst hatte mir die Wahrheit zu sagen, weil ich dann .möglicherweise Schluss machen könnte.

Ich war sehr wütend und enttäuscht, aber auch so ungemein erleichtert darüber, endlich die Wahrheit zu wissen. Von meinen Hochzeitsplänen konnte ich jedoch keinen Abstand nehmen und fragte ihn, ob er das immer noch wolle. Er sagte ja. Als ich einen Termin beim Standesamt für die Festlegung eines Trautermines gemacht hatte und er das auch wollte, hat er den Termin doch platzen lassen.

Ich bin noch immer sehr verletzt von seinem verhalten, habe Aber inzwischen die Kraft gefunden mich vom heiratsgedanken zu verabschieden. Ich habe noch viel Zeit zum heiraten und bisher wollte Ich auch lieber mit Ihm zusammen bleiben als durch dasThema die Beziehung kaputt zu machen. Ob ich diese Beziehung überhaupt noch will, weiß ich inzwischen nicht mehr (siehe andere Diskussion). Ich bin nur froh, dass wir tatsächlich noch nicht geheiratet haben, nach all den Problemen, die noch aufgetreten sind...

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