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Verunsichert durch Erscheinungsbild/Selbstwert

3. April 2018 um 22:46

Guten Abend zusammen,

ich (m) wende mich mit meinen 25 Jahren an euch und hoffe, dass ihr mit eventuell einen Rat geben könnt.
Seit fast 3 Jahren bin ich nun Single und das bedrückt mich wirklich sehr. Ich habe nicht sonderlich großen Erfolg bei Frauen, da ich sehr oft verunsichert bin, wenn ich mit Frauen spreche, die mich interessieren.
Ich sollte viel öfters aus mir herauskommen und die Initiative ergreifen, Frauen anzusprechen. Das ist mir bewusst. Nun... mein größtes Problem ist aber ein anderes. Für ein paar von euch mag sich das folgende vielleicht lächerlich anhören, aber wie gesagt, es ist für mich wirklich ein erhebliches Problem... Und zwar :
Ich habe mir vor ein paar Jahren ein relativ großes Tattoo auf meinen Oberarm stechen lassen.... Lange Geschichte kurz.. Ich bereue es bis heute. Es war einfach eine Fehlentscheidung damals und ich weiß das ich einen Fehler gemacht habe. Nun ist es aber so, dass ich mich seitdem sehr unattraktiv finde und mich das ganze wirklich sehr hemmt... Vor allem dann, wenn ich Frauen kennen lerne...
An sich bin ich ein trainierter junger Mann und habe eigentlich keinen Grund dermaßen verunsichert zu sein.

Das Tattoo ist nicht misslungen und zeigt auch kein anstößiges Motiv, mir gefällt es einfach nicht. Punkt
Ich befinde mich zur Zeit auch in Therapie um meinen Selbstwert wieder zu festigen und um mich irgendwann wieder wohl in meinem Körper zu fühlen.

Was würdet ihr sagen? Wäre ein Tattoo wirklich ein Ausschlusskriterium für euch? Bzw würdet ihr damit klar kommen, dass ein Mann damit Probleme hat und sich deswegen in einer Therapie befindet.

Wie ihr merkt ist das ein sehr persönliches Thema und bitte deswegen um ernstgemeinte Antworten

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4. April 2018 um 7:51
In Antwort auf triads-12

Guten Abend zusammen, 

ich (m) wende mich mit meinen 25 Jahren an euch und hoffe, dass ihr mit eventuell einen Rat geben könnt. 
Seit fast 3 Jahren bin ich nun Single und das bedrückt mich wirklich sehr. Ich habe nicht sonderlich großen Erfolg bei Frauen, da ich sehr oft verunsichert bin, wenn ich mit Frauen spreche, die mich interessieren. 
Ich sollte viel öfters aus mir herauskommen und die Initiative ergreifen, Frauen anzusprechen. Das ist mir bewusst. Nun... mein größtes Problem ist aber ein anderes. Für ein paar von euch mag sich das folgende vielleicht lächerlich anhören, aber wie gesagt, es ist für mich wirklich ein erhebliches Problem... Und zwar :
Ich habe mir vor ein paar Jahren ein relativ großes Tattoo auf meinen Oberarm stechen lassen.... Lange Geschichte kurz.. Ich bereue es bis heute. Es war einfach eine Fehlentscheidung damals und ich weiß das ich einen Fehler gemacht habe. Nun ist es aber so, dass ich mich seitdem sehr unattraktiv finde und mich das ganze wirklich sehr hemmt... Vor allem dann, wenn ich Frauen kennen lerne... 
An sich bin ich ein trainierter junger Mann und habe eigentlich keinen Grund dermaßen verunsichert zu sein. 

Das Tattoo ist nicht misslungen und zeigt auch kein anstößiges Motiv, mir gefällt es einfach nicht. Punkt
Ich befinde mich zur Zeit auch in Therapie um meinen Selbstwert wieder zu festigen und um mich irgendwann wieder wohl in meinem Körper zu fühlen.

Was würdet ihr sagen? Wäre ein Tattoo wirklich ein Ausschlusskriterium für euch? Bzw würdet ihr damit klar kommen, dass ein Mann damit Probleme hat und sich deswegen in einer Therapie befindet. 

Wie ihr merkt ist das ein sehr persönliches Thema und bitte deswegen um ernstgemeinte Antworten  

ein Tattoo ist für mich eher ein Selektionskriterium, als ein Ausschlußkriterium ^^

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4. April 2018 um 8:05

ehrlich gesagt denke ich nicht, dass das nur wegen eines Tattoos sein könnte.
Das kann höchstens der Anlass sein, der Grund aber nie.

Ich habe die Arme voller Narben - und mein Selbstwertgefühl ist absolut ok - wie könnte ein Tattoo da schlimmer sein?

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4. April 2018 um 9:34

Hi grüß dich, 
Natürlich hab ich auch schon über diese Option nachgedacht und mich auch gründlich darüber informiert. Nur ist das leider nicht ganz so "easy" wie du vielleicht meinst.
Es ist ein sehr langwieriger und kostspielig er Prozess. Es sind mehrere Sitzungen nötig und der Betrag geht in den vierstelligen Bereich. Man sollte sich über den Behandlungszeitraum von der Sonne fern halten und eine Garantie für eine vollständige Entfernung gibt es nicht. Also ist das ganze doch sehr risikoreich, ich möchte halt nicht "schlimmer" aussehen als jetzt.
Nicht desto trotz, ist das immer noch eine mögliche Option für mich. Hab aber einfach doof gesagt, zu viel schiss,  dass ich damit einen Fehler mache. 

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4. April 2018 um 10:31

Zumindest fühle ich mich damit sehr unwohl, auch wenn ich weiß, dass es für die meisten Menschen gar nicht so tragisch ist, wie ich vielleicht meine. 

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4. April 2018 um 10:34
In Antwort auf triads-12

Zumindest fühle ich mich damit sehr unwohl, auch wenn ich weiß, dass es für die meisten Menschen gar nicht so tragisch ist, wie ich vielleicht meine. 

mal angenommen, das Tattoo wäre nicht da. Einfach so, weil Du eine gute Fee erwischt hast und einen Deiner 3 Wünsche in das Thema investiert hättest.
Denkst Du, dass dann alles ok wäre für Dich - rein hypothetisch?

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4. April 2018 um 10:49
In Antwort auf avarrassterne1

mal angenommen, das Tattoo wäre nicht da. Einfach so, weil Du eine gute Fee erwischt hast und einen Deiner 3 Wünsche in das Thema investiert hättest.
Denkst Du, dass dann alles ok wäre für Dich - rein hypothetisch?

Diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt! Ich wäre auf jede Fall selbstbewusster und würde nicht mehr verunsichert sein, wegen der belastenden Entscheidung, ob ich mich trauen sollte es entfernen zu lassen oder ob ich es weiter mit Hilfe meiner Therapie ohne diesen Schritt schaffe wieder klar zu kommen.

Zu 100% Prozent kann ich es aber auch nicht sagen. 

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4. April 2018 um 11:04
In Antwort auf triads-12

Diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt! Ich wäre auf jede Fall selbstbewusster und würde nicht mehr verunsichert sein, wegen der belastenden Entscheidung, ob ich mich trauen sollte es entfernen zu lassen oder ob ich es weiter mit Hilfe meiner Therapie ohne diesen Schritt schaffe wieder klar zu kommen.

Zu 100% Prozent kann ich es aber auch nicht sagen. 

eben.

Es geht also mehr um Entscheidungen. Darum, dass Du damit haderst, in Deiner Vergangenheit eine Entscheidung getroffen zu haben, die Du jetzt bereust. Darum, dass es Dir Angst macht, jetzt eine Entscheidung mit potentiell weitreichenden Folgen zu treffen.

Ich denke, ich verrate Dir kein Geheimnis, wenn ich Dir sage, dass es auch ganz ohne Tattoos immer Fehlentscheidungen im Leben geben wird - wir sind Menschen. KEINER von uns greift nicht auch mal mit einer Entscheidung ganz solide ins Klo. Auch ganz ohne Tattoos muss man Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen treffen - und bei vielen mit Konsequenzen, die deutlich gravierender sind.

Du musst also nicht lernen, mit einem Tattoo zu leben - oder auch nicht, Du musst lernen, mit ENTSCHEIDUNGEN zu leben, damit zu leben, dass Du auch FEHLER machst und machen wirst.
Wenn Du mich fragst, ist DAS Dein Problem - und nicht das Tattoo.

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4. April 2018 um 11:19
In Antwort auf avarrassterne1

eben.

Es geht also mehr um Entscheidungen. Darum, dass Du damit haderst, in Deiner Vergangenheit eine Entscheidung getroffen zu haben, die Du jetzt bereust. Darum, dass es Dir Angst macht, jetzt eine Entscheidung mit potentiell weitreichenden Folgen zu treffen.

Ich denke, ich verrate Dir kein Geheimnis, wenn ich Dir sage, dass es auch ganz ohne Tattoos immer Fehlentscheidungen im Leben geben wird - wir sind Menschen. KEINER von uns greift nicht auch mal mit einer Entscheidung ganz solide ins Klo. Auch ganz ohne Tattoos muss man Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen treffen - und bei vielen mit Konsequenzen, die deutlich gravierender sind.

Du musst also nicht lernen, mit einem Tattoo zu leben - oder auch nicht, Du musst lernen, mit ENTSCHEIDUNGEN zu leben, damit zu leben, dass Du auch FEHLER machst und machen wirst.
Wenn Du mich fragst, ist DAS Dein Problem - und nicht das Tattoo.

Ja da triffst du sozusagen einen Wunden Punkt bei mir. Habe mich generell schon immer schwer mit Entscheidungen getan. 

Nur ich bleibe bei dieser Entscheidung einfach schon ewig hängen und kann mich nicht überwinden mich für eine Sache zu entscheiden. 
Einerseits belastet mich das Tattoo schon sehr lange andererseits habe ich wirklich Schiss vor einer Tattoo Entfernung und deren möglichen Konsequenzen. Ein Teufelskreis aus dem ich nicht weiß, wie ich heraus kommen soll. 

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4. April 2018 um 11:38
In Antwort auf triads-12

Ja da triffst du sozusagen einen Wunden Punkt bei mir. Habe mich generell schon immer schwer mit Entscheidungen getan. 

Nur ich bleibe bei dieser Entscheidung einfach schon ewig hängen und kann mich nicht überwinden mich für eine Sache zu entscheiden. 
Einerseits belastet mich das Tattoo schon sehr lange andererseits habe ich wirklich Schiss vor einer Tattoo Entfernung und deren möglichen Konsequenzen. Ein Teufelskreis aus dem ich nicht weiß, wie ich heraus kommen soll. 

Mit Entscheidungen und Fehlern umzugehen musst (nein, natürlich MUSST Du gar nix, aber m.E. SOLLTEST Du und zwar dringend) Du sowieso lernen. Das ist an so vielen Stellen wichtig - und wird Dich immer am Glück hindern, wenn Du den Punkt nicht meisterst. - Hast Du das aber, hat sich dieser "Teufelskreis" gleich mit erledigt.

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4. April 2018 um 11:44
In Antwort auf avarrassterne1

Mit Entscheidungen und Fehlern umzugehen musst (nein, natürlich MUSST Du gar nix, aber m.E. SOLLTEST Du und zwar dringend) Du sowieso lernen. Das ist an so vielen Stellen wichtig - und wird Dich immer am Glück hindern, wenn Du den Punkt nicht meisterst. - Hast Du das aber, hat sich dieser "Teufelskreis" gleich mit erledigt.

Schon mal vielen Dank für deinen Ansatz. Das gibt mir wirklich zu denken!
Nun muss ich für mich "nur" noch einen Weg finden, wie ich dieses Problem besiege bzw ich aus meinem jetzigen Teufelskreis herauskomme. 

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4. April 2018 um 12:03
In Antwort auf triads-12

Schon mal vielen Dank für deinen Ansatz. Das gibt mir wirklich zu denken!
Nun muss ich für mich "nur" noch einen Weg finden, wie ich dieses Problem besiege bzw ich aus meinem jetzigen Teufelskreis herauskomme. 

da sollte die Therapie helfen, die Du eingangs erwähnt hast - Sprich es einfach beim nächsten Mal mal an.

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