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Vertrautheit und Verantwortung "Der kleine Prinz"

9. März 2009 um 0:28

Fast jeder hier im Forum hat bestimmt schon mal vom "Kleinen Prinz" gehört oder gelesen. Das bekannteste Zitat: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Ich schätze dieses Zitat auch, aber.......-*
Ich möchte gerne auf etwas wichtigeres hinaus: Deshalb schreibe ich das Kapittel XXI mal ab. Ich würde mich freuen, euch zum nachdenken gebracht zu haben, was Beziehung bedeutet.

XXI
In diesem Augenblick erschien der Fuchs.
"Guten Tag" sagte der Fuchs
"Guten Tag" antwortete höflich der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.
"Ich bin da" sagte die Stimme, "unter dem Apfelbaum".
"Wer bist du?" sagte der kleine Prinz. "Du bist sehr hübsch"
"Ich bin ein Fuchs", sagte der Fuchs.
"Komm und spiel mit mir", schlug ihm der Kleine Prinz vor."Ich bin so traurig..."
"Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!"
"Ah, Verzeihung!" sagte der kleine Prinz. Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu:"Was bedeutet ZÄHMEN?"
"Du bist nicht von hier" sagte der Fuchs, Was suchst du?"
"Ich suche die Menschen" sagte der kleine Prinz. "Was bedeutet ZÄHMEN?"
"Die Menschen", sagte der Fuchs,"die haben Gewehre und schießen Das ist sehr lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?"
"Nein", sagte der kleine Prinz, "ich suche Freunde. Was heißt ZÄHMEN?"
"Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache" sagte der Fuchs. "Es bedeutet, sich VERTRAUT machen."
"Vertaut machen?"
"Gewiss" sagte der Fuchs. Noch bist du für mich nichts als ein kleiner Junge, der hunderttausend kleinen Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du nich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt..."
"Ich beginne zu verstehen" sagte der kleine Prinz.
"Es gibt eine Blume... ich glaube, sie hat mich gezähmt".
"das ist möglich ", sagte der Fuchs. "Man trifft auf der Erde alle möglichen Dinge..."
"Oh, das ist nicht auf der Erde", sagte der kleine Prinz.
Der Fuchs schien sehr aufgeregt: "Auf einem anderen Planeten?"
"Ja".
"Gibt es Jäger auf diesem Planeten?"
"Nein"
"Das ist interessant, und Hühner?"
"Nein"
"Nichts ist vollkommen!" seufzte der Fuchs.
Aber der Fuchs kam auf seinen Gedanken zurück:
"Mein Leben ist eintönig. Ich jage Hühner, die Menschen jagen mich. Alle Hühner gleichen einander, und alle Menschen gleichen einander. Ich langweile mich also ein wenig. Aber wenn du mich zähmst, wird mein Leben wie durchsonnt sein.Ich werde den Klang deines Schrittes kennen, der sich von allen anderen unterscheidet. Die anderen Schritte jagen mich unter die Erde. der deine wird mich wie Musik aus dem Bau locken. Und dann schau! Du siehst dort drüben die Weizenfelder? Ich esse kein Brot. Für mich ist der Weizen zwecklos. Die Weizenfelder erinnern mich an nichts. Und das ist traurig. Aber du hast weizenblondes Haar. Oh, es wird wunderbar sein, wenn du mich gezähmt hast! Das Gold der Weizenfelder wird mich an dich erinnern. Und ich werde das Rauschen des Windes im Getreide liebgewinnen".
Der Fuchs verstummte und schaute den kleinen Prinzen lange an:
" Bitte.....zähme mich!" sagte er.
"Ich möchte wohl", antwortete der kleine Prinz, "aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muß freunde finden und viele Dinge kennen lernen".
"Man kennt nur die Dinge, die man zähmt!" sagte der Fuchs. "Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetws kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!"
Was muss ich da tun?" sagte der kleine Prinz.
"Du musst sehr geduldig sein", antwortete der Fuchs. "Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bischen näher setzen können...."
Am nächsten Morgen kam der kleine Prinz zurück.
"Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wieder gekommen", sagte der Fuchs. "Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist. Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll...Es muss feste Bräuche geben."
"Was heißt FESTER BRAUCH?" sagte der kleine Prinz.
"Auch etwas in Vergessenheit geratenes", sagte der Fuchs. "Es ist das, was einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von den anderen Stunden. Es gibt zum Beispiel einen Brauch bei meinen Jägern. Sie tanzen am Donnerstag mit den Mädchen des Dorfes. Daher ist der Donnerstag der wunderbare Tag. Ich gehe bis zum Weinberg spazieren. Wenn die Jäger irgendwann einmal zum Tanze gingen, wären alle Tage gleich und ich hätte niemals Ferien."
So machte der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut. Und als die Stunde des Abschieds nahe war:
"Ach", sagte der Fuchs, "ich werde weinen."
"Das ist deine Schuld", sagte der kleine Prinz, "Ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast gewollt, dass ich dich zähme..."
"Gewiss", sagte der Fuchs.
"Aber nun wirst du weinen!" sagte der kleine Prinz
"Bestimmt", sagte der Fuchs.
"So hast du also nichts gewonnen!"
"Ich habe", so sagte der Fuchs "die Farbe des Weizens gewonnen."
Dann fügte er hinzu:
"Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst begreifen, dass die deine einzig ist auf der Welt. Du wirst wieder kommen und mir adieu sagen, und ich werde dir ein Geheimnis schenken."

Der kleine Prinz ging, die Rosen wieder zu sehen.
"Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr seid noch nichts", sagte er zu ihnen. "Niemand hat sich mit euch vertraut gemacht, und auch ihr habt euch niemanden vertraut gemacht. Ihr seid, wie mein Fuchs war. Der war nichts als ein Fuchs, wie hunderttausend andere. Aber ich habe ihn zu meinem Freund gemacht, und jetzt ist er einzig in der Welt."
Und die Rosen waren sehr beschämt.
"Ihr seid schön, aber ihr seid leer", sagte er noch. "Man kann für euch nicht sterben. Gewiss, ein irgendwer, der vorübergeht, könnte glauben, meine Rose ähnle euch. Aber in sich selbst ist sie wichtiger als ihr alle, da sie es ist, die ich begossen habe. Da sie es ist, die ich unter den Glassturz gestellt habe. Da sie es ist, die ich mit dem Wandschirm geschützt habe. Da sie es ist, deren Raupen ich getötet habe (ausser den zwei oder drei um der Schmetterlinge willen). Da sie es ist, die ich klgen oder sich rühmen gehört habe oder auch mal schweigen. Da es meine Rose ist."

Und er kam zum Fuchs zurück.
"Adieu", sagte er....
"Adieu", sagte der Fuchs. "Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
"Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar", wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merkem.

"Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig."

"Die Zeit, die ich für meine Rose veerloren habe....." sagte der kleine Prinz, um es sich zu merken.
"Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen", sagte der Fuchs.


"Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich...."




"Ich bin für meine Rose verantwortlich..." wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.






Mein Empfinden: Ich denke, dass diese Verantwortung nicht mehr oder viel zu wenig in den Partnerschaften gelebt wird.

Ich hoffe, dass der Beitrag etwas bewirken kann, und wenns nur einmal ist, dann wars die Mühe wert.

Gute Nacht zusammen





Mehr lesen

9. März 2009 um 0:54

Und wenn
die Rose übermäßig viele Dornen hat, inwieweit kann das Gesetz der Verantwortung d. Vertrautmachung dann gelten?

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9. März 2009 um 1:22

Die Rose ist im übertragenden Sinn
bspw. ein Mensch - und Menschen stechen manchmal auch wenn sich mit ihrem Duft begnügt und sie nicht brechen tut - je nach Veranlagung.

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9. März 2009 um 1:38

Metapher erkannt,
wie wäre es mit einem Perspektivenwechsel?
Der Mensch der eine Rose bricht ist = die Rose (bzw. der Mensch) die sticht.

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9. März 2009 um 12:05

@deliverym@insecret
Toll, der eine hat nicht einmal ein Profil oder ist zu feige es zu zeigen und dem anderen glaub ich nicht einmal "Die Frau".
Aber das hab ich schon an andren Stellen bemerkt.
Auf sowas kann das forum gut verzichten.

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9. März 2009 um 16:26

Gibt es auch nicht virtuelle Gedanken?
WoW, Fremdwörter !!!!

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9. März 2009 um 18:13


...der kleine Prinz weinte, als er sah das in einem einzigen Garten tausende von Rosen gab, genau wie seine.

Aber später verstand er dass si alle leer für ihn waren, nur die Einzige die seins war, die er sorgsam behütet hat, die war einzigartig.
"es die Zeit die ich mit ihr verbracht habe, das was sie so wrtvoll macht" Sie hatte ihn "gezähmt", wie der Fuchs, der sich an ihn gewohnt hatte und für dem jetzt die Weizenfeldern einen anderen Sinn hatten; sie erinnerten ihn an den kleinen Prinzen, sein Freund.

Danke

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9. März 2009 um 18:22

Schön
deine Metaphern!

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9. März 2009 um 21:24

Und der Bruder von Ivan Rebroff
Hat Antoine de saint-Exupery vom Himmel geschossen.
Könnt ihr nachlesen.

Da ist mir der gute Ivan mit seinen Liedern viel lieber gewesen.

Nun mal zu Ypsilon1948, schade das Du so extrem kritisch mit deinen Gedankenaustauschern bist.

Die Geschichte hast Du abgeschrieben, sag doch selber mal was schlaues!!!

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9. März 2009 um 21:37
In Antwort auf juraj_12963189

@deliverym@insecret
Toll, der eine hat nicht einmal ein Profil oder ist zu feige es zu zeigen und dem anderen glaub ich nicht einmal "Die Frau".
Aber das hab ich schon an andren Stellen bemerkt.
Auf sowas kann das forum gut verzichten.

Lieber Ypsylon,
ich verstehe nicht warum Sie so bösartig sind. Ich bin eine Frau auch wenn es ihnen nicht gefällt das ich meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen und mich mit anderen austauschen möchte. Aber naja, sie werden ihre Gründe haben und ich muss diese nicht kennen.
Nicht das Dogma ist die Antwort, eine ernstgemeinte Frage ernstzunehmen kann einen weiterbringen.

Liebe Insecret,
Eine Rose kann nicht stechen ohne berührt zu werden, ein Mensch schon. Ich habe mich nicht an das, von der Geschichte vorgegebene, Sinnbild der Rose gehalten und dadurch ein Missverständnis erzeugt. Ich wollte auf Menschen zu sprechen kommen die eben dies Vertrauen und sich verantwortlich fühlen nicht verdienen.
Da gibt es einige Menschen die lügen, schlagen (verbal oder nonverbal) etc. ohne das sie von Person dies trifft angegriffen wurden.
Ich denke es gibt oft genug eine dementsprechende "Beziehungsproblematik".

MfG Deliverym

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9. März 2009 um 22:10

Genau
das war wohl das Problem sich "diese Menschen" nicht als Rose vorstellen zu können.

Es gibt Menschen die fühlen sich an andere Menschen gebunden obwohl diese ihnen nicht gut tun.

Den Menschen die in dieser Opferrolle leben rät man gemeinhin zur Trennung und vor allem zur Selbsterkenntnis etc. und nicht dazu etwas einmal liebgewonnenes und vertrautgemachtes unter keinen Umständen im Stich zu lassen.

Nur scheinbar kennen viele den Punkt, an dem man alleine weitergehen sollte, nicht - und genau darauf war meine Frage abgezielt.

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9. März 2009 um 22:20
In Antwort auf tira_12547656

Lieber Ypsylon,
ich verstehe nicht warum Sie so bösartig sind. Ich bin eine Frau auch wenn es ihnen nicht gefällt das ich meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen und mich mit anderen austauschen möchte. Aber naja, sie werden ihre Gründe haben und ich muss diese nicht kennen.
Nicht das Dogma ist die Antwort, eine ernstgemeinte Frage ernstzunehmen kann einen weiterbringen.

Liebe Insecret,
Eine Rose kann nicht stechen ohne berührt zu werden, ein Mensch schon. Ich habe mich nicht an das, von der Geschichte vorgegebene, Sinnbild der Rose gehalten und dadurch ein Missverständnis erzeugt. Ich wollte auf Menschen zu sprechen kommen die eben dies Vertrauen und sich verantwortlich fühlen nicht verdienen.
Da gibt es einige Menschen die lügen, schlagen (verbal oder nonverbal) etc. ohne das sie von Person dies trifft angegriffen wurden.
Ich denke es gibt oft genug eine dementsprechende "Beziehungsproblematik".

MfG Deliverym

Hallo,
Also bösartig bin ich nicht, aber wenn ich hier im Forum lese, und die Oberflächlichkeit (bis auf wenige Ausnahmen) erlebe, dann bin ich eigentlich geschockt.
Es werden Ratschläge an Menschen verteilt, ohne diesen Menschen zu kennen. Keiner hat sich mit dem anderen "vertraut gemacht" aber das interessiert ja nicht, "ich habe dir geraten, und damit Hilfe gegeben, Mitleid gezeigt, man bin ich gut".
Ich wollte mit diesem Text zum Ausdruck bringen, dass Beziehungen behutsam aufgebaut werden müssen, Vertrauen aufgebaut wird (Ich meine die Entwicklung des "Zähmens")
Dass Menschen, die man sich vertraut gemacht hat, einen Wert für mich bedeuten, für den man auch Verantwortung übernimmt, und nicht nach Gebrauch missachtet und sich einfach mal eben trennt.
Der Wert von Beziehung kommt hier im Forum nicht zur Geltung.
Hier wird alles breitgetreten. Jeder hat die Möglichkeit in persönlicher Nachricht Fragen zu stellen, ohne gleich nach der Frage einen Kommentar schon wieder zur Frage zu bekommen.
Die meisten Antworten scheinen der Verarbeitung eigener Probleme zu dienen.
Für mich ist das erschreckend.

Wer mit dem Herzen sieht, liest auch zwischen den Zeilen.
Wenn Menschen sich den Partner vertraut gemacht haben, haben sie Verantwortung füreinander.
Die Einzigartigkeit wird schnell verkannt, Wegwerfen (Wegwerfgesellschaft) ist doch viel bequemer.
Das ists, was mich so aufgebracht macht. Die Schnellebigkeit, selbst in den Beziehungen, ohne zu lernen, ohne Selbstkritik (die finde ich hier kaum) ab in die nächste Beziehung, mal sehen, ob die oder der besser (zu mir passt) ist. Immer soll der andere besser zu mir passen, nicht die Frage stellen, passe ich zu ihm/ihr?

Jetzt bin ich wieder aufgebracht und könnte immer so weiterschreiben.

Aber für heute hab ich die Nase voll.

Ich wünsche trotzdem eine Gute Nacht und einen geruhsamen Schlaf.
Würde mich freuen, wenn erst mal nachgedacht wird, mal sich selbst gefragt wird, und nicht aus dem Moment heraus mal eben was losgelassen wird.

Man sollte mnchmal auch einen Beitrag mehrfach lesen und sich fragen, was will mir mein Gegenüber sagen. Das macht Komunikation dann interessanter und effektiver.

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9. März 2009 um 22:28
In Antwort auf tira_12547656

Lieber Ypsylon,
ich verstehe nicht warum Sie so bösartig sind. Ich bin eine Frau auch wenn es ihnen nicht gefällt das ich meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen und mich mit anderen austauschen möchte. Aber naja, sie werden ihre Gründe haben und ich muss diese nicht kennen.
Nicht das Dogma ist die Antwort, eine ernstgemeinte Frage ernstzunehmen kann einen weiterbringen.

Liebe Insecret,
Eine Rose kann nicht stechen ohne berührt zu werden, ein Mensch schon. Ich habe mich nicht an das, von der Geschichte vorgegebene, Sinnbild der Rose gehalten und dadurch ein Missverständnis erzeugt. Ich wollte auf Menschen zu sprechen kommen die eben dies Vertrauen und sich verantwortlich fühlen nicht verdienen.
Da gibt es einige Menschen die lügen, schlagen (verbal oder nonverbal) etc. ohne das sie von Person dies trifft angegriffen wurden.
Ich denke es gibt oft genug eine dementsprechende "Beziehungsproblematik".

MfG Deliverym

Ich hatte durch meine Überschrift gezeigt,
was mir an Herzen liegt. Lesen solle man richtig und vollständig.

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9. März 2009 um 22:37
In Antwort auf juraj_12963189

Hallo,
Also bösartig bin ich nicht, aber wenn ich hier im Forum lese, und die Oberflächlichkeit (bis auf wenige Ausnahmen) erlebe, dann bin ich eigentlich geschockt.
Es werden Ratschläge an Menschen verteilt, ohne diesen Menschen zu kennen. Keiner hat sich mit dem anderen "vertraut gemacht" aber das interessiert ja nicht, "ich habe dir geraten, und damit Hilfe gegeben, Mitleid gezeigt, man bin ich gut".
Ich wollte mit diesem Text zum Ausdruck bringen, dass Beziehungen behutsam aufgebaut werden müssen, Vertrauen aufgebaut wird (Ich meine die Entwicklung des "Zähmens")
Dass Menschen, die man sich vertraut gemacht hat, einen Wert für mich bedeuten, für den man auch Verantwortung übernimmt, und nicht nach Gebrauch missachtet und sich einfach mal eben trennt.
Der Wert von Beziehung kommt hier im Forum nicht zur Geltung.
Hier wird alles breitgetreten. Jeder hat die Möglichkeit in persönlicher Nachricht Fragen zu stellen, ohne gleich nach der Frage einen Kommentar schon wieder zur Frage zu bekommen.
Die meisten Antworten scheinen der Verarbeitung eigener Probleme zu dienen.
Für mich ist das erschreckend.

Wer mit dem Herzen sieht, liest auch zwischen den Zeilen.
Wenn Menschen sich den Partner vertraut gemacht haben, haben sie Verantwortung füreinander.
Die Einzigartigkeit wird schnell verkannt, Wegwerfen (Wegwerfgesellschaft) ist doch viel bequemer.
Das ists, was mich so aufgebracht macht. Die Schnellebigkeit, selbst in den Beziehungen, ohne zu lernen, ohne Selbstkritik (die finde ich hier kaum) ab in die nächste Beziehung, mal sehen, ob die oder der besser (zu mir passt) ist. Immer soll der andere besser zu mir passen, nicht die Frage stellen, passe ich zu ihm/ihr?

Jetzt bin ich wieder aufgebracht und könnte immer so weiterschreiben.

Aber für heute hab ich die Nase voll.

Ich wünsche trotzdem eine Gute Nacht und einen geruhsamen Schlaf.
Würde mich freuen, wenn erst mal nachgedacht wird, mal sich selbst gefragt wird, und nicht aus dem Moment heraus mal eben was losgelassen wird.

Man sollte mnchmal auch einen Beitrag mehrfach lesen und sich fragen, was will mir mein Gegenüber sagen. Das macht Komunikation dann interessanter und effektiver.

Verstehe wirklich was du schreibst,
aber warum werde ich das Gefühl nicht los das du in Versuchung geraten bist selber über andere zu urteilen obwohl du sie nicht kennst. Du meinst die Gesellschaft sei schnelllebig, oberflächlich und rücksichtslos, das heisst aber nicht dass ich es bin, ich bin für Kritik offen aber du kennst mich überhaupt nicht. Ich weiss was aushalten heisst, ich weiss das Ratschläge auch Schläge sind. Aber ich denke das eine ehrliche Antwort besser ist als keine. Was wir denken und äußern wird immer subjektiv gefärbt sein, das ist leider aber auch Gott sei dank so. Du siehst selber dass viele Menschen hier im Forum Rat suchen, leider herscht gerade zwischen den Menschen die sich am besten kennen, die größte Kluft, zumindest bez. bestimmter Themen.
Das jeder der möchte, anderen Menschen sagt was er denkt hat meiner Meinung nach nichts mit einer Wegwerfgesellschaft zu tun.
Ich werde die Ratschläge anderer Menschen auch nie wegwerfen (egal ob es "gute", "schlechte" oder zu oberflächliche waren) man kann sich mit allem auseinandersetzen.

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9. März 2009 um 22:39
In Antwort auf juraj_12963189

Ich hatte durch meine Überschrift gezeigt,
was mir an Herzen liegt. Lesen solle man richtig und vollständig.

Der Fuchs hat tatsächlich Recht.
Die Menschen haben dise Wahrheiten vergessen.

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9. März 2009 um 22:54
In Antwort auf juraj_12963189

Der Fuchs hat tatsächlich Recht.
Die Menschen haben dise Wahrheiten vergessen.

Der Fuchs sagt aber auch:
Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.

Wie soll ich dich also verstehen: "Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen".

Welche Menschen? Alle? Von dir abgesehen?

Ich zumindest fühle mich von dir missverstanden, wenn du deinen eigenen Werten entsprechend handelst - wie kannst du dann andere, unvertraute Menschen beurteilen.

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9. März 2009 um 22:55
In Antwort auf tira_12547656

Verstehe wirklich was du schreibst,
aber warum werde ich das Gefühl nicht los das du in Versuchung geraten bist selber über andere zu urteilen obwohl du sie nicht kennst. Du meinst die Gesellschaft sei schnelllebig, oberflächlich und rücksichtslos, das heisst aber nicht dass ich es bin, ich bin für Kritik offen aber du kennst mich überhaupt nicht. Ich weiss was aushalten heisst, ich weiss das Ratschläge auch Schläge sind. Aber ich denke das eine ehrliche Antwort besser ist als keine. Was wir denken und äußern wird immer subjektiv gefärbt sein, das ist leider aber auch Gott sei dank so. Du siehst selber dass viele Menschen hier im Forum Rat suchen, leider herscht gerade zwischen den Menschen die sich am besten kennen, die größte Kluft, zumindest bez. bestimmter Themen.
Das jeder der möchte, anderen Menschen sagt was er denkt hat meiner Meinung nach nichts mit einer Wegwerfgesellschaft zu tun.
Ich werde die Ratschläge anderer Menschen auch nie wegwerfen (egal ob es "gute", "schlechte" oder zu oberflächliche waren) man kann sich mit allem auseinandersetzen.

Danke für deine Antwort.
Etwas arkastisch gesagt: "Geht doch". Ich meine das jetzt nicht böse.
Jetzt hast du dich mit dem, was ich schrieb auseinander gesetzt.
Das konnte ich bei deinen ersten Kommentaren leider überhaupt nicht erkennen. Das klang verhöhnend.
Abgesehen davon, halte ich es für besser, wenn man seinem Gegenüber Fragen stellt. Die Antwort selbst zu finden, ist meißt mit Nachdenken und Erkenntnis verbunden. Ich denke, das ist hilfreicher, ein Verstehen durch sich selbst zu finden.
Ich kenne deine Geschichte nicht. Ich kenne dich auch nicht, aber die ersten Kommentare waren bestimmt für keinen der Leser hilfreich.
Ich hab mir die Arbeit des Abschreibens auch nicht gemacht, um Kommentare für mich zu bekommen, sondern nur, um anderen Denkanstöße zu geben, oder zu ermöglichen, aus ihrem "Gefangensein im Schmerz" einen Weg aus der Spirale zu finden.

Liebe Grüße Ypsilon.


Ich wünsche dir eine GUTE NACHT, vieleicht mit guten Gedanken in den Schlaf zu kommen. Es beruhigt die Seele und den Geist mit solchen Gedanken ein zu schlafen..

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9. März 2009 um 23:12
In Antwort auf tira_12547656

Der Fuchs sagt aber auch:
Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.

Wie soll ich dich also verstehen: "Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen".

Welche Menschen? Alle? Von dir abgesehen?

Ich zumindest fühle mich von dir missverstanden, wenn du deinen eigenen Werten entsprechend handelst - wie kannst du dann andere, unvertraute Menschen beurteilen.

Nein, ich habe auch oft vergessen,
Aber ich bemühe mich, mich wieder daran zu erinnern.

Mit der Sprache und der Quelle der Missverständnisse, das ist richtig und auch gültig.
Deshalb lese ich die meisten Beiträge öfter, bevor vch antworte.
Oder ich lasse es einfach.

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9. März 2009 um 23:29
In Antwort auf juraj_12963189

Nein, ich habe auch oft vergessen,
Aber ich bemühe mich, mich wieder daran zu erinnern.

Mit der Sprache und der Quelle der Missverständnisse, das ist richtig und auch gültig.
Deshalb lese ich die meisten Beiträge öfter, bevor vch antworte.
Oder ich lasse es einfach.

Selbstkritik vor Fremdkritik,
ist auch mein Motto. Danke für das geduldige Einlassen.

(Übrigens: meine ersten Beiträge waren ernst gemeint, bin bemüht sie zu erklären, vielleicht versteht irgendjmd. irgenwann was ich damit fragen wollte.)

Erholsame Nachtruhe wünsche ich Dir

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10. März 2009 um 6:57
In Antwort auf tira_12547656

Selbstkritik vor Fremdkritik,
ist auch mein Motto. Danke für das geduldige Einlassen.

(Übrigens: meine ersten Beiträge waren ernst gemeint, bin bemüht sie zu erklären, vielleicht versteht irgendjmd. irgenwann was ich damit fragen wollte.)

Erholsame Nachtruhe wünsche ich Dir

Metaphern, wie ihr sie formuliert habt
sind immer sehr schwierig zu verstehen.
Da ist deuten gefragt.
Und im Deuten liegt das Übel, 1. Falsch verstanden zu haben
2. Ich kann mich immer wieder rausziehen
3. Das Übel aller Mißverständnisse ist die Sprache.
Ich will nicht gedeutet werden, dafür spreche ich Klartext und bin bereit bei Fragen nauch zu Klären. Ich bin auch nicht perfekt. Aber ich versuche klar und verständlich mich zu äussern. Beim Deuten verhalte ich mich wie "Wahrsager". Alles kann, nichts muss stimmen.
Ichg mag keine Versteckspiele. Mal schaun, was die anderen damit machen.
Ich haber vorher erklärt, was mich veranlasst hat, und hinterher versucht den Sinn darin zu zeigen. Es ging garnicht um "Die Rose", sondern um das "Zähmen" das sich vertraut machen (Vertrauen) und die Verantwortung für die Menschen, die mir vertrauen.

Ich denken, dass hier, wenn ich über Beziehungsprobleme lese, ein Grundübel angespruchen wird (keine Verantwortung mehr für den Partner übernehmen und den "vermeinlich leichteren Weg der Trennung zu gehen".

Aber nach deinen Erläuterungen, kann ich jetzt schon wenigstens ahnen, wo diese Metaphern gemeint sein KÖNNEN.

Liebe Grüße und Guten Morgen.

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12. März 2009 um 13:01

Gänseblümchen?
Ich weiß nicht so Recht.
Gänseblümchen auf der Wiese? Die meinst du?
Tausendmal gemäht und doch kommen sie immer wieder.
Ich erfreue mich an diesen gerne, und hab das Gänseblümchen auch schon als Kosewort benutzt.
Für einen Menschen, den ich für sein immer wieder Aufstehen bewunderte.
GLaub mir, das ist nicht einfacher, als eine Rose zu sein. Ich hab vor "Gänseblümchen" einen sehr großen Respekt.

Die Rose steht für die Liebe, die Liebe steht auch für Schmerz. Die Dornen symbolisieren auch das.
Liebe, ohne Schmerz ist kaum möglich.
Ich kann es mir jedenfalls nicht vorstellen.
Allein ein Abschied, schmerzt, je mehr man liebt umso schmerzhafter ist der Abschied.

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