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Vertrauen, verhütung und respekt...fremdwörter?

2. Februar 2013 um 18:06

okey, ich habe mich in den letzten tagen an einer diskussion beteiligt bei der es um ein junges mädel ohne ausbildung, zum 2. mal ungewollt schwanger usw ging.

die antworten darauf habenmich alle ein bisschen schockiert, da es für mich so klang, als ob 90% der frauen tatsächlich meinen, bei einer schwangerschaft oder abtreibung würde es nur um sie gehen.. nicht um das kind oder den mann der vater wird vll oO
zudem wurde die schuld fürs nicht-verhüten immer den männern untergeschoben.. weil ohne kondom.
daher frage ich euch, vor allem mal die männer:
ist es für euch tatsächlich normal in einer beziehung (vor allem bei längeren) immer mit kondom zu verhüten, aus angst vor einer ungewollten vaterschaft? oder ist es dann nicht (nicht nur) auch sache der frau, sich ordentlich mit der pille auseinander zusetzen, da sie ein hormonelles verhütungsmittel für die frau ist und die vorgänge in ihrem körper verändert??
als mann sollte man sich sicher ebenfalls informieren, aber ist es nicht eher das übel, dass ihr vielen frauen nicht genug vertrauen könnt um nur mit der pille zu verhüten?

und an die frauen: seid ihr wirklich alle der meinung, der mann sollte bei schwangerschaft usw. nur das LETZTE mitspracherecht haben??

hat das alles nicht mit vertrauen und vor allem mit respekt zu tun?

ich wollte dazu mal eure meinungen hören, da ich fand, dass in diesem genannten beitrag alles ein wenig männerfeindlich u. egoistisch klang xD wollte nur mal wissen wie ihr wirklich denkt=)

lg=)


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2. Februar 2013 um 18:47

Wir verhüten nur mit kondom
mein freund wills auch gar nicht ohne..hat aber nichts mit ner schwangerschaft zu tun.
pille hab ich noch nie genommen, da ich so einen chemischen müll nicht schlucke.

wieso 90% der frauen.....wie kommst du denn auf die zahl

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2. Februar 2013 um 19:48
In Antwort auf zicklein85

Wir verhüten nur mit kondom
mein freund wills auch gar nicht ohne..hat aber nichts mit ner schwangerschaft zu tun.
pille hab ich noch nie genommen, da ich so einen chemischen müll nicht schlucke.

wieso 90% der frauen.....wie kommst du denn auf die zahl

XD
ja mir ging es eben speziell um hormonelle verhütung, weils für den mann schwerer ist das zu übrprüfen als mit kondom.

hab ich so gesagt mit 90% weils in der diskussion die mich darauf gebracht hat keinen kommentar einer frau gab die dem mann nicht die alleinige schuld gab. das fand ich seltsam, denn ewnn der mann sagt ich will ohne gummi! kann man als frau ja doch dann sagen, dann gibts keinen sex! oder?^^

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2. Februar 2013 um 19:55

Ja
hast du nett formuliert stimm dir eig zu!!
ich findds halt schade weil ich persönlih im umfeld und hier im forum meist die erfahrung gemacht habe dass die frauen den männern möglichst wenig rechte bei mitentscheidung geben und auch wenn denn ein kind dann da ist es ihm schwer machen, egal wie sehr er sich bemüht oder wie er reagiert. meist weil frau sich in den kopf gesetzt hat es so zu machen wie SIE will..aber es geht ja eben icht mehr nur um sie.
fand ich sehr schade
kann ja auch subjektiv sein, nur wie geasgt, hatte öfter damit zu tun und leide rmuss ich auch als frau sagen dass die meisten probleme durch die frauen entsatanden sind

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3. Februar 2013 um 13:15

...
Abtreibung ist für mich letzten Endes die Entscheidung der Frau. Natürlich kann der Mann seine Meinung dazu äußern. Und ich verstehe auch Männer, die sich trennen, wenn die Frau das gemeinsame Kind abtreibt. Aber die Entscheidung über die Abtreibung liegt allein bei der Frau. Und das ist gut so. Es ist ihr Körper. Sie muss das Kind schließlich austragen, im Normalfall auch aufziehen und auf ihr wird die Hauptlast liegen. Selbst wenn der Vater sich um das Kind kümmert, auch finanziell, wird im Großteil aller Fälle die Frau die hauptsächliche Verantwortung tragen.

Zum Thema Verhütung: Beide sollten immer darauf bestehen. Ich nehme die Pille z.B. nach über 10 Jahren nicht mehr aus persönlichen/gesundheitlichen Gründen. Also bestehe ich nun auch wieder in der Beziehung auf ein Kondom. Wenn Mann damit ein Problem hat, dann muss er sich eben eine andere suchen. So einfach ist das. Wenn Frau Mann ranlässt, ohne die Pille zu nehmen oder auf ein Kondom zu bestehen, ist sie genauso Schuld.

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3. Februar 2013 um 18:26

Nun es war ja wohl nicht damit gemeint,
dass ein Mann auf der einen Seite sagen "ja, bekomm das Kind!" und gleichzeitig "ich werde mich aber nicht kuemmern"...

Das implizieren ja deine Ausfuehrungen. Natuerlich sollte es der Frau ueberlassen sein zu entscheiden, ob sie das Kind bekommen will oder nicht - aber im Normalfall kann sich doch eine Frau dagegen entscheiden, wenn absehbar ist, dass der Mann sich nicht kuemmern wird. Wenn sie sich dafuer entscheidet, muss sie auch um die Konsequenzen wissen. Man kann ja (heutzutage) den Mann nicht durch ein Kind dazu zwingen "zurueckzukommen" bzw. sich um das Kind zu kuemmern, wenn er es niemals wollte.

Es lohnt sich also fuer die Frau - so oder so - den Mann zu fragen.

Noch etwas:

"Und diejenigen, die sich wirklich für das Kind entscheiden, diese Männer gibt es leider sehr, sehr selten."

Wie ist das gemeint? Also wenn das Kind "ungewollt" ist, gibt es wenige Maenner, die sich "dafuer" entscheiden? Mein Gott! Das ist doch unglaublich naiv. Erstes gibt es innerhalb einer Beziehung sogar eine ganze Menge von Maennern, die sich dann auch dafuer entscheiden und zweitens ist es eben außerhalb einer Beziehung bzw. in "lockeren Verhaeltnissen" auch voellig indiskutabel, dass sich Maenner fuer ein Kind und eine Beziehung entscheiden, die sie von vorherein gar nicht wollten.

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3. Februar 2013 um 22:22

Für Verhütung
sind immer beide verantwortlich!

Bez. Schwangerschaft: Wenn ich in einer Beziehung bin, höre ich mir im Falle einer Schwangerschaft natürlich an, welche Meinung mein Partner dazu hat, aber ich treffe die endgültige Entscheidung, denn es ist mein Körper in dem dann 9 Monate lang ein Baby heran wächst und der mir vielleicht Beschwerden bereitet. Ich bin diejenige, die beruflich eine Zeit lang außer Gefecht gesetzt ist und die eine Geburt schaffen muss und auch wenn die medizinische Versorgung heutzutage sehr gut ist, ist eine Geburt dennoch ein gewisses Risiko. Und da es für mich ganz klar ist, dass wenn ich ein Kind bekomme, mich auch um es kümmern will und dies nicht nur dem Vater überlassen möchte, muss ich damit rechnen, dass ich vielleicht auch irgendwann Alleinerzieherin bin (denn das kann jedem passieren). Deshalb bin ich erst bereit, ein Kind zu bekommen, wenn ich weiß, dass ich es notfalls auch allein schaffe.
Hinzu kommt auch noch, dass die meisten Männer in meinem Alter keine realistische Ahnung haben, wie viel Arbeit ein Kind tatsächlich macht. Ich hingegen habe schon mehr Erfahrung mit Kindern und kann das deshalb zumindest realistischer einschätzen. Schon das ist für mich ein Grund, warum ich bei Zweifeln, ob wir dafür schon reif genug sind lieber auf mein Gefühl als auf das des Partners hören würde.

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5. Februar 2013 um 0:04

Sicherlich...
... es ist so alt wie die Zeche in Bochum.

Aber ich vermute mal, dass man doch auch nur von den Faellen hoert, wo sich der Mann (oder sogar die Frau) gegen eine Paarbeziehung entscheidet, waehrend sie noch schwanger ist bzw. gerade das Kind bekommen hat.

Ich gebe dir vollkommen Recht, dass an einer Beziehung gearbeitet werden muss und es "heutzutage" leider viel zu oft der Fall ist, dass in Beziehungen nicht mehr viel "investiert" wird - von beiden Seiten. Die Ursachen sind wohl klar

Aber: Ich widerspreche dir, dass man eine Beziehung weiterfuehren sollte nur wegen der Kinder. Du sagst ja "wenn Liebe da ist" wird sie auf das Kind uebertragen. Ja schon! Aber was ist denn, wenn keine Liebe da ist? Trotzdem zusammenbleiben? Heiraten? Sich damit abfinden? "Fuer die Kinder!"? So wie vor 200 Jahren? Ach komm schon, das kannst du doch nicht ernsthaft von Maennern & Frauen verlangen!

(Anmerkung: Ich bin auf jeden Fall dafuer, dass sich die Vaeter im Rahmen des Gesetzes um das Kind trotz Trennung kuemmern sollten - und sei es jedes zweite Wochenende... )

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