Forum / Liebe & Beziehung

Vertrauen im Bezug auf Browser-Verlauf und SMS

2. Oktober um 3:34 Letzte Antwort: 3. Oktober um 16:57

Hallo liebe Community,

ich lese immer wieder Threads, die damit beginnen, wie jemand zufällig über Pornos seines/ihres Partners stolpert, weil er/sie die Browser-History durchschaut oder an seinem/ihrem Handy herumspielt. 
Oft kommen dann Kommentare wie: "Wie dreist bist du, dass du seine Privatspähre nicht achtest!" oder "sowas macht man auch echt nicht, vertraust du deinem Partner nicht?"
Ich bin da stutzig geworden, weil ich genau das Gegenteil empfinde. Ich vertraue meiner Partnerin so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe, wenn sie meine SMS liest oder anschauen würde, was ich im Internet so mache. Andersrum genau das selbe.
Wie seht ihr das? Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht, was man im Internet macht und nichts vor dem anderen verheimlicht? Ist es nicht gerade pures Vertrauen, wenn man KEIN Problem damit hat, wenn der/die Partner*in guckt auf welchem Homepages man sich rumtreibt?

Wie ist da eure Meinung?

Liebe Grüße

Mehr lesen

2. Oktober um 8:13

Sehe ich genauso. Kommt hier aber gar nicht gut an. Warum wohl... bei den privaten Nachrichten die ich manchmal erhalte, ist mir einiges klar geworden 

Gefällt mir
2. Oktober um 8:16

Ganz meine Meinung. Für mich sind Heimlichkeiten in einer Beziehung fehl am Platz, ich möchte meinem Partner doch alles sagen können und erwarte, dass es umgekehrt genauso passiert. Nur glaube ich, dass die Meinungen da sehr auseinander gehen. In meiner letzten Beziehung war es leider so, dass ich nicht genug Vertrauen zu meinem Partner hatte. Er hat immer wieder Exfreundinnen angechattet oder irgendwelche Studienkolleginnen. Er beharrte sehr auf seinem Recht, seine Privatsphäre beizubehalten, änderte alle paar Wochen seinen Zugangscode am Handy. Wenn er einen Anruf bekam und ich grad neben seinem Handy war, schaute ich kurz rauf und rief "Deine Mutter ruft an!" oder "XY ruft an!" Das war dann ein totales Drama, er wurde wütend weil ich seine Privatsphäre nicht toleriere. Meine Freundin sagt auch, das Handy ist privat, das geht den Partner nichts an. Ich glaube, das hat was dem individuellen Nähebedürfnis zu tun. Ich wünsche mir in einer Beziehung Innigkeit und dazu gehört, dass man keine Geheimnisse voreinander hat (natürlich gibts mal Ausnahmen). Vor Jahren hatte ich mal einen Freund, der, wenn er von einem längeren Telefonat zurückkam und ich fragte, wer denn dran war, sagte, sowas fragt man nicht. Mein aktueller Freund hat kein Problem damit, er erzählt sogar von sich aus, mit wem er telefoniert und das mach ich auch. Das hat aber nichts mit Kontrolle zu tun, sondern für mich ist das ganz normal. Heimlichtuerei macht mich misstrauisch und bisher war mein Misstrauen immer berechtigt.

1 LikesGefällt mir
2. Oktober um 8:16

Die Problematik liegt darin, dass beide damit einverstanden sein müssen.

Wenn beide diese Form leben möchten und diesbezüglich auf ihre Privatsphäre verzichten, ist doch alles ok, erlaubt ist immer, was beiden gefällt.

Oft ist es aber so, dass eben nicht jeder möchte, dass in seine Privatsphäre eingedrungen wird und wenn der andere diese Grenze überschreitet, ist das absolut nicht ok.

Als eine Bestätigung für Vertrauen empfinde ich es nicht, wenn der andere in meinen Verläufen wühlen darf, eher von Misstrauen und das der andere die Bestätigung braucht, dass da nichts ist.

Ich darf immer an das Handy meines Partners und er an meines. Auf die Idee, seinen Verlauf zu durchsuchen, Nachrichten zu lesen (ausser es kommt gerade frisch eine rein, dann sehe ich sie unweigerlich) oder in den Accounts zu schnüffeln, würden wir beide trotzdem nie kommen.

Ich wäre auch enttäuscht, würde mein Partner dies einfach tun, weil es mir zeigen würde, dass sein Vertrauen in mich nicht sehr tief sein kann.

Ich finde auch nichts,  dass es etwas mit verheimlichen zu tun hat, wenn mein Partner meinen Verlauf nicht liest.

Mein Partner ist bei meinen Toilettengängen auch nicht dabei,  trotzdem empfindet das keiner als "Heimlichtuerei".
 

2 LikesGefällt mir
2. Oktober um 8:22

Ich glaube ein Problem ist es dann, wenn es heißt "ich hab das Handy meines Partners durchgeschaut, als er unter der Dusche war/ beim Sport war/ es versehentlich liegen gelassen hatte". Und das heißt es hier in den Threads fast immer 

Gefällt mir
2. Oktober um 9:49

Also ich finde, mab darf sich in einer Beziehung schon etwas Privatsphäre wahren, das hat nichts mit Vertrauen oder nicht zu tun. Mein Handy ist mein Handy und mein Partner darf da nicht einfach ran. Warum? Weil ich es einfach so haben möchte. Ich habe nun nichts zu verbergen, dennoch fühle ich mich wohler, wenn er keinen dauernden Zugang zu meinem Handy hat. Und meinen Browser - Ich recherchiere derzeit zB nach Weihnachtsgeschenken für meinen Partner und wäre schwer angefressen, wenn er einfach an mein Laptop ginge und den Browser durchforstet, seil ich eben auch nicht dauernd am Löschen desselbigen bin Er braucht auch nicht unbedingt meine Mails, SMS und WhatsApp-Verläufe zu lesen, weil ich dort oft vertraulich mit Freund*innen, meiner Familie oder auch Mitarbeitern rede. Darauf darf er erst recht keinen unbegrenzten Zugriff haben, weil das die Privatssphäre von Dritten verletzt.
Ich denke eher, dass es von Vertrauen zeugt, wenn man eben nicht dauernd Zugang zu Handy, Internet und Nachrichten des Partners braucht und kontrollieren muss. Bedingungslos ist das Stichwort. 

Gefällt mir
2. Oktober um 10:07

Ich finde es, selbst wenn beide Partner damit einverstanden sind, einfach absurd. Mein Partner ist weder mein Vater noch meine Mutter der/die nachschauen muss, ob ich denn artig war und ob ich die Kindersicherung am PC/Smartphone etwa deaktiviert habe.

Mit 17 Jahren (!) war ich unsicher genug, dass ich auch so ein merkwürdiges Verhalten an den Tag gelegt habe, mit der Zeit hatte ich meinen Partner, der eigentlich zu dem Zeitpunkt noch normal in der Birne gewesen war, auch mit meinem damaligen kontrollsüchtigem und unsicherem Verhalten angesteckt und bald schon haben wir unsere eigene Privatsphäre ganz aufgegeben, Hauptsache wir hatten Zugang zu allen Kanälen des jeweils anderen. Es war furchtbar. Wir konnten uns nicht mehr selbstverwirklichen, alles wurde kontrolliert und man musste sich unterschwellig immer rechtfertigen. Außerdem ist es eine absolute Bevormundung.

Heute bin ich an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben. Ich bin absolut zufrieden mit mir selbst und fühlte mich noch nie selbstbestimmter. Mein Partner und ich gehen absolut offen mit unseren Handys um, mein Partner kennt meinen pin, ich vergesse seinen zb immer! Warum? Mein Gehirn hat einfach kein Interesse an dieser Information, echt witzig. Ich habe sein Handy oft in meiner Tasche wenn wir ausgehen oder eben umgekehrt. Und dieses Verhalten ist nur möglich, weil es gar nicht zur Debatte steht, dass einer in das Handy  des anderen schaut. Als Kind lag mein Tagebuch oft offen rum, weil ich der Meinung war meine Eltern wären respektvoll genug nicht reinzusehen. Tja falsch gedacht, als ich wusste, dass sie meine Einträge lesen, habe ich mein Tagebuch immer versteckt, ein Geheimnis daraus gemacht, OBWOHL nichts verwerfliches drin stand. Es ist einfach eine natürliche Abwehrreaktion.

Menschen regen sich über den Pornokonsum des Partners auf, als ob er erst in der Beziehung damit angefangen hätte. Der Mensch bringt seine Sexualität und damit auch sein Konsumverhalten mit in die Beziehung und trotz der pornos, oder was auch immer, kam die Beziehung zu Stande und funktionierte, wieso sollte sich daran was ändern, nur, weil man den Konsum des Partners nun kennt? Unlogisch. 

Ich habe eine sexualität, ich habe wünsche, Träume, auch Geheimnisse und ich entscheide wann und wie ich meinem Partner von ihnen erzähle und ihn daran teilhaben lasse. Weil ich ein Individuum bin und nicht sein verkrüppelter und abhängiger siamesischer Zwilling der ihm an der Backe klebt. Andersrum genauso.

Wer seinen Partner kontrolliert oder herumstöbert oder in seinen Sachen "nachschaut" der hat das Bedürfnis, weil er selbst unsicher ist. Und je mehr man diesem Gefühl nachgibt umso unattraktiver wird man und desto größer wird die Unsicherheit! Ein Teufelskreis. 

1 LikesGefällt mir
2. Oktober um 10:49

Ist das wirklich so erstrebenswert, wenn man keine Heimlichkeiten voreinander, sprich keine Privatsphäre, mehr hat? Nachrichten lassen sich löschen und verstecken, Browserverläufe und Suchhistorien ebenfalls. Was hat man denn so für eine Sicherheit?
Richtiges Vertrauen heißt doch, dass man sowas nicht nötig hat und die Privatsphäre des Partners respektiert und es ihm auch zugesteht. Das ist für mich erstrebenswert und nicht die komplette Aufgabe jeglicher Privatheit. Ich hatte zum Beispiel nie das Bedürfnis, ans Handy meines Mannes zu gehen oder gar seine Browserhistorie zu durchstöbern. 

Gefällt mir
2. Oktober um 10:50

Da wir unsere Laptops auch dienstlich nutzen würden wir beide auch nur im Notfall an das Gerät des anderen gehen. Ich kenne auch nicht das Passwort des Mobiltelefons meines Mannes und hatte auch noch nie das Bedürfnis es zu benutzen. Wir lesen auch nicht die Post des anderen, nicht wegen Geheimnissen oder es nicht wollen, wir tun es einfach nicht. Wir haben über diese Themen nie gesprochen, da es auch nie ein Thema bei uns war. Wenn wir nur ein Gerät hätten, dann hätte ich kein Problem damit und würde mich auch nicht beobachtet fühlen. 

Gefällt mir
2. Oktober um 13:18

Vertrauen bedeutet, dass man über so einen Scheiss gar nicht zu reden braucht. 

Bisher in den 3 Jahren Beziehung ist es auch nie vorgekommen, dass er an mein Handy oder ich an seins hätte ran müssen. Es kann nichts so wichtig sein, dass man am Handy des anderen rumgrapscht.

Und die ganzen "Unfälle", die hier teilweise erzählt werden (Handy runtergefallen, etc.) sind dich erstunken und erlogen, um sich selber nicht eingestehen zu müssen, dass man ein Vertrauensproblem hat. 

Gefällt mir
2. Oktober um 16:16
In Antwort auf paradigm.shift

Hallo liebe Community,

ich lese immer wieder Threads, die damit beginnen, wie jemand zufällig über Pornos seines/ihres Partners stolpert, weil er/sie die Browser-History durchschaut oder an seinem/ihrem Handy herumspielt. 
Oft kommen dann Kommentare wie: "Wie dreist bist du, dass du seine Privatspähre nicht achtest!" oder "sowas macht man auch echt nicht, vertraust du deinem Partner nicht?"
Ich bin da stutzig geworden, weil ich genau das Gegenteil empfinde. Ich vertraue meiner Partnerin so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe, wenn sie meine SMS liest oder anschauen würde, was ich im Internet so mache. Andersrum genau das selbe.
Wie seht ihr das? Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht, was man im Internet macht und nichts vor dem anderen verheimlicht? Ist es nicht gerade pures Vertrauen, wenn man KEIN Problem damit hat, wenn der/die Partner*in guckt auf welchem Homepages man sich rumtreibt?

Wie ist da eure Meinung?

Liebe Grüße

Liebe TE,

Dein Problem ist für ältere Menschen wie mich kaum verständlich. Wie du es für dich persönlich gerne haben möchtest, kannst du halten wie ein Dachdecker.

Wer sich über den ganzen Whotsäpp, Instascheiß und Fratzenbuch Mist ernsthaft Sorgen macht, hat mein tiefes Mitgefühl.

Was die Vertraulichkeit der persönlichen Korrespondenz betrifft, so gilt das Post- und Fernmelde-Geheimnis und bis vor dem Internet auch noch die Regeln des gewöhnlichen Anstands. Aber den braucht im Zeitalter von Zuckerberg, Bozos und Co. inzwischen ja niemand mehr. Es genügt völlig, wenn man smart und cool ist.

Freundliche Grüße, Christoph

3 LikesGefällt mir
3. Oktober um 0:39

Hi,

Christoph hats wunderbar ausgedrückt.

Meine Frau und ich könnten jederzeit an die Geräte des anderen (6 Stück), aber wir haben beide kein Vertrauens- oder Unsicherheitsproblem. Da ich eher Technik-affin bin, bin ich für die kleinen und größeren Hoppalas zuständig und betreue natürlich auch ihre Geräte.

Keiner von uns beiden wäre so dumm, eine Privatsphäre auf elektronischen Geräten zu vermuten (es gibt sie nicht). Wir beide haben Privatsphäre genug im analogen Leben und lassen den anderen teilhaben, wenn wir es wollen.

Die im Forum erzählten Geschichten, wie man "gaaanz zufällig" über Pornos, Browserverläufe , Nacktbilder oder sexy Chats gestolpert ist, bringen mich zum Schmunzeln.  Anstatt geradeheraus zu sagen: ich hatte einen Verdacht und ging an sein Handy, um diesem nachzugehen,  erfindet man Köstliches: bin beim Staubsaugen an den Tisch gestoßen und das Händi ging von selbst an, und da war eine Nackte mit weeeit gespreizten.....

Freundlichen Gruß,
Pi


 

1 LikesGefällt mir
3. Oktober um 10:34
In Antwort auf paradigm.shift

Hallo liebe Community,

ich lese immer wieder Threads, die damit beginnen, wie jemand zufällig über Pornos seines/ihres Partners stolpert, weil er/sie die Browser-History durchschaut oder an seinem/ihrem Handy herumspielt. 
Oft kommen dann Kommentare wie: "Wie dreist bist du, dass du seine Privatspähre nicht achtest!" oder "sowas macht man auch echt nicht, vertraust du deinem Partner nicht?"
Ich bin da stutzig geworden, weil ich genau das Gegenteil empfinde. Ich vertraue meiner Partnerin so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe, wenn sie meine SMS liest oder anschauen würde, was ich im Internet so mache. Andersrum genau das selbe.
Wie seht ihr das? Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht, was man im Internet macht und nichts vor dem anderen verheimlicht? Ist es nicht gerade pures Vertrauen, wenn man KEIN Problem damit hat, wenn der/die Partner*in guckt auf welchem Homepages man sich rumtreibt?

Wie ist da eure Meinung?

Liebe Grüße

Ich habe nichts vor meinem Partner zu verheimlichen dennoch würde ich es nich guten finden, wenn er meine Post öffnet oder in meinem Handy "spioniert". Warum sollte man ungefragt die Post öffnen? Für mich ist das ein Zeichen, dass man mich vertraut. Ich würde nie ungefragt an das Handy meines Partners gehen. Warum auch? Wenn ich sein Handy brauche, dann frage ich und selbst dann lese ich nicht die Nachrichten sondern verwende ich es nur für das ich es auch wirklich brauche (z.b. Telefonieren, weil ich mein Handy nicht da habe etc). 
Ich weiß, dass wir über alles reden können und das auch machen. Mein Mann gibt mir keinerlei Grund ihn zu misstrauen. Sonst wären wir ja nicht verheiratet oder?

1 LikesGefällt mir
3. Oktober um 10:57
In Antwort auf paradigm.shift

Hallo liebe Community,

ich lese immer wieder Threads, die damit beginnen, wie jemand zufällig über Pornos seines/ihres Partners stolpert, weil er/sie die Browser-History durchschaut oder an seinem/ihrem Handy herumspielt. 
Oft kommen dann Kommentare wie: "Wie dreist bist du, dass du seine Privatspähre nicht achtest!" oder "sowas macht man auch echt nicht, vertraust du deinem Partner nicht?"
Ich bin da stutzig geworden, weil ich genau das Gegenteil empfinde. Ich vertraue meiner Partnerin so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe, wenn sie meine SMS liest oder anschauen würde, was ich im Internet so mache. Andersrum genau das selbe.
Wie seht ihr das? Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht, was man im Internet macht und nichts vor dem anderen verheimlicht? Ist es nicht gerade pures Vertrauen, wenn man KEIN Problem damit hat, wenn der/die Partner*in guckt auf welchem Homepages man sich rumtreibt?

Wie ist da eure Meinung?

Liebe Grüße

"Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht"

ist wohl ansichtssache. offen damit umzugehn könnte auch der inbegriff von misstrauen sein, eine möglichkeit offen zu halten, durch kontrolle seine unsicherheit zu beruhigen. und wenn man ganz kleinlich ist, könnte offen damit umgehn bedeuten: das vertrauen auf kontrolle beruht.
 

1 LikesGefällt mir
3. Oktober um 13:06
In Antwort auf paradigm.shift

Hallo liebe Community,

ich lese immer wieder Threads, die damit beginnen, wie jemand zufällig über Pornos seines/ihres Partners stolpert, weil er/sie die Browser-History durchschaut oder an seinem/ihrem Handy herumspielt. 
Oft kommen dann Kommentare wie: "Wie dreist bist du, dass du seine Privatspähre nicht achtest!" oder "sowas macht man auch echt nicht, vertraust du deinem Partner nicht?"
Ich bin da stutzig geworden, weil ich genau das Gegenteil empfinde. Ich vertraue meiner Partnerin so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe, wenn sie meine SMS liest oder anschauen würde, was ich im Internet so mache. Andersrum genau das selbe.
Wie seht ihr das? Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht, was man im Internet macht und nichts vor dem anderen verheimlicht? Ist es nicht gerade pures Vertrauen, wenn man KEIN Problem damit hat, wenn der/die Partner*in guckt auf welchem Homepages man sich rumtreibt?

Wie ist da eure Meinung?

Liebe Grüße

Was sollen denn Menschen machen, die von Berufswegen eine Schweigeverpflichtung haben? Da kann, da darf man den Partner nicht anfach an Handy, Laptop lassen, damit der da mal querlesen kann. Soll man sich dann einen anderen Job suchen?

Und auch wenn man selbst keine Geheimnisse vor seinem Partner hat, Freunde, Familie, Kollegen haben vielleicht Dinge, die eben nicht jeden was angehen und die sie ungern zum Stadtgespräch machen wollen.

1 LikesGefällt mir
3. Oktober um 16:57
In Antwort auf paradigm.shift

Hallo liebe Community,

ich lese immer wieder Threads, die damit beginnen, wie jemand zufällig über Pornos seines/ihres Partners stolpert, weil er/sie die Browser-History durchschaut oder an seinem/ihrem Handy herumspielt. 
Oft kommen dann Kommentare wie: "Wie dreist bist du, dass du seine Privatspähre nicht achtest!" oder "sowas macht man auch echt nicht, vertraust du deinem Partner nicht?"
Ich bin da stutzig geworden, weil ich genau das Gegenteil empfinde. Ich vertraue meiner Partnerin so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe, wenn sie meine SMS liest oder anschauen würde, was ich im Internet so mache. Andersrum genau das selbe.
Wie seht ihr das? Ist es nicht der Inbegriff von Vertrauen, wenn man offen damit umgeht, was man im Internet macht und nichts vor dem anderen verheimlicht? Ist es nicht gerade pures Vertrauen, wenn man KEIN Problem damit hat, wenn der/die Partner*in guckt auf welchem Homepages man sich rumtreibt?

Wie ist da eure Meinung?

Liebe Grüße

Eifersucht- die Angst nicht genug zu sein, mangelndes Selbstbewusstsein und der irrige Glaube der Partner sei das persönliche Eigentum führen wohl zu sowas!

Sorry, wer Fremdgehen will wird das tun. Punkt.

Fremdgehen fängt im Kopf an, son Mist aber auch das ihr kein tägliches Update der Gedanken machen könnt!

Beziehung bedeutet nicht Besitz, dass ist was für Menschen mit großen Egopoblemen mit selbigen umgebe ich mich nicht! 
 

1 LikesGefällt mir