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Versteht einer diesen Mann........

8. Januar 2011 um 18:05

Hallo! Seit 11 Jahren sind wir liiert, haben eine 10 Jahre alte Wunschtochter, Haus gebaut, beide Arbeit. Seit Geburt der Tochter hat sich der LG verändert (liebt mich nicht mehr?), wollte plötzlich nicht heiraten (Kumpel hat ihm das geraten), keinen Partnervertrag. Trotz meiner bisherigen Trennungsversuche sind wir noch zusammen. Er: "Hier zieht niemand aus, erst wird das Haus abbezahlt!" Er ist innerlich wütend, schon seit Kindheit, hat eigenen Familienkontakt abgebrochen, ist allein. Ich bin das Gegenteil, wollte ihn damals wohl "retten"... ich weiß es nicht. Seit Jahren ist er unfreundlich zu mir, beleidigend, wütend, stinkig. Zum Kind + Hund ist er in meinem Beisein übertrieben freundlich. Er tritt meine Sachen (Tasche) durch die Gegend, wenn sie ihm im Weg stehen, sagt nie "Tschüß", "Hallo" nur widerwillig...ganz klar, er will nicht mehr. OK, akzeptier ich, mach keine Schow, dann geh ich, er kann im Haus bleiben........aber er will das nicht; wohl wg. dem Kind. Aber warum ist er dann so zu mir? Sex gibts schon lang nicht mehr, bin ihm zu dick. Andere sind schöner und an denen sehen Kleidungen auch besser aus als bei mir. Bin unsicher geworden und unglücklich. Reiss mich immer zusammen, nicht zu heulen....alles dem Kind zu liebe. Sie merkt das natürlich alles und ist auch unglücklich, will aber beide zusammen. Ich tu ihr den Gefallen und spiel heile Welt. Bis sie 20 ist und ich dann gehen kann?? Mir fehlt der Mumm, die Trennung zu vollziehen. Hier kriegt man schlecht Wohnungen, daher würde sich die Trennungszeit hinausziehen und in dieser Zeit "verhungert" das Kind. Ist das eigene Zuriedensein denn wirklich wichtiger als das Glücklichsein des Kindes? Sollte ich nicht doch besser "durchhalten"? 1x war ich bei einer Psych. und die wollte mir den Mann erklären und hat von der Trennung abgeraten. Seitdem leide ich oder bin ich schon psychotisch, weil es gar kein Leid gibt und ich es mir nur einbilde???Ich lenk mich jeden Tag vom Nachdenken ab, sonst werd ich wohl verrückt. Will ich ein Gespräch, stell ich Fragen, redet er einfach nicht, schaut weg und schweigt. Ich bin allein mit meinen Gedanken, krieg auf nix eine Antwort, hänge emotional voll in den Seilen. Ich mach nebenbei eine 2,5jährige Fortbildung und weiß nicht, ob und wie lange ich zu allem überhaupt noch Kraft habe. Soll ich abhauen und dem Kind solch einen Schock versetzen? Das würde mir das Herz zerreissen. Dann lieber noch ein paar Jahre warten, bis mein Leben wieder dran ist!? eine räumliche Trennung innerhalb des Hauses find ich auch irgendwie kindisch, aber nachts kann ich vor Sorge nicht mehr schlafen, habe Schweißausbrüche. Versteht ihr wie das ist, wenn man bis zum Hals voll mit Kummer ist und es am liebsten heraus platzen möchte, aber man immer schlucken muss? Wie lange geht das gut? Hab glaub ich auch schon Depressionen, schluck jeden Tag Schmerztabletten, weil ich ständig Kopfschmerzen habe. Wär das Kind nicht, wär ich weg, aber ich will, dass es ihr gut geht. Was würdet ihr tun?

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8. Januar 2011 um 19:19

Ich frage mich
bei was für einer Psychologin/Psychologe du warst. Ich kann dir nicht raten durchzuhalten. Auch nicht wegen des Kindes. Du glaubst doch nicht, dass das Kind nicht längst spürt, dass hier Missachtung und Lieblosigkeit herrschen. Du bist dann auch keine Vorbild für das Kind. Such dir eine Beratungsstelle von Diakonie oder Caritas. Schaffe den Absprung. Schau ob du eine Mutter-Kind-Kur bekommst. Und nur wegen eines Hauses. Dein Leben geht an dir vorbei und dann?
Hier hilft auch reden nichts mehr, du mußt einfach nur noch
gehen. Und dass man keine Wohnung findet, glaube ich auch
nicht. Wenn man will geht alles. Lass dich beraten und dir Wege aufzeigen.
Lieben Gruß
Melike

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8. Januar 2011 um 21:08

Gefangen
Ich kann Dir nur raten, wenn Du wegen der Kleinen bei Deinem Mann bleibst (was viele Frauen machen und was ich nachvollziehen kann), sieh zu, das Du auf Deine Kosten kommst.
Du hast Arbeit und Weiterbildung, Deine Tochter, ein Haus und einen idiotischen Mann. Eigentlich Alles, was Frau sich wünscht, bis auf den Mann.
Wenn du es schaffst, Dir wegen ihm den Kopf nicht mehr zu zerbrechen und Monat für Monat ein paar Euro beiseite zu legen für einen späteren Neuanfang, dann sollte es Dir besser gehen und Du hättest ein Ziel vor Augen.
Viel Glück!

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9. Januar 2011 um 7:55

.....
Ich muß ehrlich sagen, dass ich nur die erste Hälfte des Textes gelesen habe, denn er ist unheimlich schwer zu lesen ohne Absätze im Text.

Versuche nicht, diesen Mann zu verstehen. Er spürt, dass du dich nicht traust, dein Leben alleine in die Hand zu nehmen, und da nimmt er sich alles mögliche heraus, weil er keine Gegenwehr zu erwarten hat. Natürlich kannst du vorher gehen - nicht erst nach 20 Jahren. Du bist ja nicht seine Leibeigene.

Du brauchst jemanden, der dein Selbstbewußtsein stärkt. Hast du mal daran gedacht, im Frauenhaus anzurufen und dort mit einer Sozialarbeiterin zu reden`? Die geben auch persönliche Gesprächstermine. Und wenn du mal plötzlich weg mußt mit Kind, dann weiß übrigens jeder Taxifahrer, wo das Frauenhaus ist.j Dann setzt du dich in ein Taxi und sagst "zum Frauenhaus bitte". Vom Frauenhaus können dir auch Leute beim Auszug helfen, falls du dort unterkommen kannst.

Mach dir bloss nichts vor - wenn du in dieser lieblosen Atmosphäre bleibst, dann wird das Spuren bei eurem Kind hinterlassen. Außerdem bringst du dann deinem Kind auch gleich die Opferhaltung bei.

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9. Januar 2011 um 19:30
In Antwort auf melike13

Ich frage mich
bei was für einer Psychologin/Psychologe du warst. Ich kann dir nicht raten durchzuhalten. Auch nicht wegen des Kindes. Du glaubst doch nicht, dass das Kind nicht längst spürt, dass hier Missachtung und Lieblosigkeit herrschen. Du bist dann auch keine Vorbild für das Kind. Such dir eine Beratungsstelle von Diakonie oder Caritas. Schaffe den Absprung. Schau ob du eine Mutter-Kind-Kur bekommst. Und nur wegen eines Hauses. Dein Leben geht an dir vorbei und dann?
Hier hilft auch reden nichts mehr, du mußt einfach nur noch
gehen. Und dass man keine Wohnung findet, glaube ich auch
nicht. Wenn man will geht alles. Lass dich beraten und dir Wege aufzeigen.
Lieben Gruß
Melike

Ihr seid toll !
Hallo ihr alle, die da so lieb geantwortet haben!

Ich werde zukünftig versuchen, besser zu schreiben , gestern war auch nur so von der Seele geschrieben...

Ich war vor Jahren schon mal bei einer Frauenhilfe, die haben mir zwar zugehört, wussten aber auch keinen besseren Rat, als gleich zum Frauenhaus zu gehen . Hier liegt keine Gewalt vor, die man nicht aushält, also nichts akutes jedenfalls.
Auch bei einer Lebensberatung riet man mir zum "Abbauen", aber mit solch einem Unverständnis mir gegenüber, dass ich das schon fast als Antipathie emfand....kann mich denn keiner etwas verstehen.....meine Angst verstehen?

Mir ist auch klar geworden, dass das alles Spuren beim Kind hinterlässt, das ist ja das Schlimme. Ich hatte mir damals so viel vorgenommen, dem Kind zu zeigen und beizubringen und jetzt wird mir das "aus der Hand genommen" und ins Gegenteil verdreht......

Ich hab nur Angst vor dem Tag, "an dem es losgeht". Ich suche jetzt nach Wohnungen + Häuser. Finanziell geht es mir besser als ihm. Wegen unserem Hund könnte ich eher etwas kaufen als mieten. Bloß soll ich es ihm vorher sagen oder einfach hinter seinem Rücken alles organisieren? Ich bin eigentlich einfach zu fair, aber wenn ich es ihm sage, macht er mir (wie lange noch?) die Hölle jeden Tag heiß. Sag ich es ihm nicht, werden die Tage des Umzuges ein Märtyrium.

Ich bin schon einmal ohne Ankündigung samt Möbel abgehauen, seitdem gelobte er Besserung, aber nix passierte.......nur das Kind wurde größer . Heute ist meine Tochter erst um 12 h aufgestanden mit der Begründung, sie sehe keinen Grund aufzustehen.....sie will sich das Ignorieren bei uns nicht ansehen. HILFE! Wenn sie aber merkt, dass ich was "plane", kriegt sie trotzdem so einen panischen Blick in den Augen .

Soll ich es ihr vorher sagen, dass wir was neues suchen? Oder soll ich sie vor vollendete Tatsachen stellen? Ich habe mal gehört, das letztere wäre zwar hart, aber das beste. Was meint ihr?

Ich bin froh, hier alles mal loszuwerden. Vielen Dank fürs Lesen! Hoffentlich schaffe ich den Absprung, vll. mit eurer Hilfe!?

Liebe Grüße an alle, die sich die Zeit für mich nehmen!

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9. Januar 2011 um 21:05
In Antwort auf superlucy69

Ihr seid toll !
Hallo ihr alle, die da so lieb geantwortet haben!

Ich werde zukünftig versuchen, besser zu schreiben , gestern war auch nur so von der Seele geschrieben...

Ich war vor Jahren schon mal bei einer Frauenhilfe, die haben mir zwar zugehört, wussten aber auch keinen besseren Rat, als gleich zum Frauenhaus zu gehen . Hier liegt keine Gewalt vor, die man nicht aushält, also nichts akutes jedenfalls.
Auch bei einer Lebensberatung riet man mir zum "Abbauen", aber mit solch einem Unverständnis mir gegenüber, dass ich das schon fast als Antipathie emfand....kann mich denn keiner etwas verstehen.....meine Angst verstehen?

Mir ist auch klar geworden, dass das alles Spuren beim Kind hinterlässt, das ist ja das Schlimme. Ich hatte mir damals so viel vorgenommen, dem Kind zu zeigen und beizubringen und jetzt wird mir das "aus der Hand genommen" und ins Gegenteil verdreht......

Ich hab nur Angst vor dem Tag, "an dem es losgeht". Ich suche jetzt nach Wohnungen + Häuser. Finanziell geht es mir besser als ihm. Wegen unserem Hund könnte ich eher etwas kaufen als mieten. Bloß soll ich es ihm vorher sagen oder einfach hinter seinem Rücken alles organisieren? Ich bin eigentlich einfach zu fair, aber wenn ich es ihm sage, macht er mir (wie lange noch?) die Hölle jeden Tag heiß. Sag ich es ihm nicht, werden die Tage des Umzuges ein Märtyrium.

Ich bin schon einmal ohne Ankündigung samt Möbel abgehauen, seitdem gelobte er Besserung, aber nix passierte.......nur das Kind wurde größer . Heute ist meine Tochter erst um 12 h aufgestanden mit der Begründung, sie sehe keinen Grund aufzustehen.....sie will sich das Ignorieren bei uns nicht ansehen. HILFE! Wenn sie aber merkt, dass ich was "plane", kriegt sie trotzdem so einen panischen Blick in den Augen .

Soll ich es ihr vorher sagen, dass wir was neues suchen? Oder soll ich sie vor vollendete Tatsachen stellen? Ich habe mal gehört, das letztere wäre zwar hart, aber das beste. Was meint ihr?

Ich bin froh, hier alles mal loszuwerden. Vielen Dank fürs Lesen! Hoffentlich schaffe ich den Absprung, vll. mit eurer Hilfe!?

Liebe Grüße an alle, die sich die Zeit für mich nehmen!

Ich hatte mal einen ganz tollen Berater ,
da konnten wir alles besprechen, auch mit meinem Sohn.
Du solltest die Dinge besprechen , sowohl mit deinem Mann als auch mit dem Kind. Sie wird dir nicht um den Hals fallen. Wichtig ist, dass du das was du ankündigst auch machst. Deinem Kind , die größtmögliche Sicherheit bietest. Denn ihr
werdet die Eltern dieses Kindes bleiben. Auch ein Mediatior
könnte eingeschaltet werden , um die Dinge ordentlich zu
regeln. Das machen auch manche Anwälte .
Warst du denn schon bei Caritas oder Diakonie. Oder wenn es dir an den Finanzen nicht mangelt ein guter Coach.
Du wirst es schaffen.
Lieben Gruß
melike

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11. Januar 2011 um 5:17
In Antwort auf superlucy69

Ihr seid toll !
Hallo ihr alle, die da so lieb geantwortet haben!

Ich werde zukünftig versuchen, besser zu schreiben , gestern war auch nur so von der Seele geschrieben...

Ich war vor Jahren schon mal bei einer Frauenhilfe, die haben mir zwar zugehört, wussten aber auch keinen besseren Rat, als gleich zum Frauenhaus zu gehen . Hier liegt keine Gewalt vor, die man nicht aushält, also nichts akutes jedenfalls.
Auch bei einer Lebensberatung riet man mir zum "Abbauen", aber mit solch einem Unverständnis mir gegenüber, dass ich das schon fast als Antipathie emfand....kann mich denn keiner etwas verstehen.....meine Angst verstehen?

Mir ist auch klar geworden, dass das alles Spuren beim Kind hinterlässt, das ist ja das Schlimme. Ich hatte mir damals so viel vorgenommen, dem Kind zu zeigen und beizubringen und jetzt wird mir das "aus der Hand genommen" und ins Gegenteil verdreht......

Ich hab nur Angst vor dem Tag, "an dem es losgeht". Ich suche jetzt nach Wohnungen + Häuser. Finanziell geht es mir besser als ihm. Wegen unserem Hund könnte ich eher etwas kaufen als mieten. Bloß soll ich es ihm vorher sagen oder einfach hinter seinem Rücken alles organisieren? Ich bin eigentlich einfach zu fair, aber wenn ich es ihm sage, macht er mir (wie lange noch?) die Hölle jeden Tag heiß. Sag ich es ihm nicht, werden die Tage des Umzuges ein Märtyrium.

Ich bin schon einmal ohne Ankündigung samt Möbel abgehauen, seitdem gelobte er Besserung, aber nix passierte.......nur das Kind wurde größer . Heute ist meine Tochter erst um 12 h aufgestanden mit der Begründung, sie sehe keinen Grund aufzustehen.....sie will sich das Ignorieren bei uns nicht ansehen. HILFE! Wenn sie aber merkt, dass ich was "plane", kriegt sie trotzdem so einen panischen Blick in den Augen .

Soll ich es ihr vorher sagen, dass wir was neues suchen? Oder soll ich sie vor vollendete Tatsachen stellen? Ich habe mal gehört, das letztere wäre zwar hart, aber das beste. Was meint ihr?

Ich bin froh, hier alles mal loszuwerden. Vielen Dank fürs Lesen! Hoffentlich schaffe ich den Absprung, vll. mit eurer Hilfe!?

Liebe Grüße an alle, die sich die Zeit für mich nehmen!

Nichts sagen
Ich finde, du solltest nichts sagen und einfach alles organsieren. Sag ihm nichts und sag ihr nichts. Für sie wird es schwer sein, das Wissen für sich zu behalten, und wenn du es ihm sagst, kann er dich jeden Tag verhöhnen "Na, hast du schon was gefunden". oder "du gehst ja sowieso nicht und redest nur".

Ich selbst bin ohne Vorwarnung ausgezogen. Wenn du meinst, es unbedingt sagen zu müssen, kannst du es am Abend zuvor sagen. Mach dich dann aber unter Umständen auf eine Höllennacht gefaßt.
Wenn einer die Trennung nicht einsieht, finde ich nichts Verwerfliches daran, auszuziehen während er nicht zu Hause ist. Nicht jeder hat Lust und Nerven, stundenlange Diskussionen durchzustehen.

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11. Januar 2011 um 5:19
In Antwort auf vena_11880019

Nichts sagen
Ich finde, du solltest nichts sagen und einfach alles organsieren. Sag ihm nichts und sag ihr nichts. Für sie wird es schwer sein, das Wissen für sich zu behalten, und wenn du es ihm sagst, kann er dich jeden Tag verhöhnen "Na, hast du schon was gefunden". oder "du gehst ja sowieso nicht und redest nur".

Ich selbst bin ohne Vorwarnung ausgezogen. Wenn du meinst, es unbedingt sagen zu müssen, kannst du es am Abend zuvor sagen. Mach dich dann aber unter Umständen auf eine Höllennacht gefaßt.
Wenn einer die Trennung nicht einsieht, finde ich nichts Verwerfliches daran, auszuziehen während er nicht zu Hause ist. Nicht jeder hat Lust und Nerven, stundenlange Diskussionen durchzustehen.

.....
Bezüglich deiner Tochter kannst du ja mal mit einer Erziehungsberatungsstelle reden. Ob für dich "ohne Vorwarnung ausziehen" gilt, hängt natürlich davon ab, wie dein Mann so drauf ist. Meiner hätte mich Tag und Nacht mit Diskussionen gequält. Für mich kam die Vorankündigung nicht in Frage. Ich hatte im Laufe der Ehe schon öfters was vorangekündigt, was ich dann nicht umgesetzt habe, und er hätte mich nicht Ernst genommen.

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19. Januar 2011 um 20:34
In Antwort auf melike13

Ich hatte mal einen ganz tollen Berater ,
da konnten wir alles besprechen, auch mit meinem Sohn.
Du solltest die Dinge besprechen , sowohl mit deinem Mann als auch mit dem Kind. Sie wird dir nicht um den Hals fallen. Wichtig ist, dass du das was du ankündigst auch machst. Deinem Kind , die größtmögliche Sicherheit bietest. Denn ihr
werdet die Eltern dieses Kindes bleiben. Auch ein Mediatior
könnte eingeschaltet werden , um die Dinge ordentlich zu
regeln. Das machen auch manche Anwälte .
Warst du denn schon bei Caritas oder Diakonie. Oder wenn es dir an den Finanzen nicht mangelt ein guter Coach.
Du wirst es schaffen.
Lieben Gruß
melike

Alles Scheiße deine Elly
So, nun sind ein paar Tage vergangen....in diesen Tagen hab ich mich natürlich zu nix getraut. Unser Schweigen hatte sich etwas gelöst, wir haben zumindest über das "alltägliche" gesprochen. Meine Tochter war schon ganz happy , sagt "Hach, Familie ist doch das wichtigste!" Sowas schnürt mir den Hals zu. Nur weil wir mal miteinander reden und mal nicht streiten, freut sie sich wie ein Schneekönig......
Heute morgen wollte ich ihn wecken und tippte ihn nach dem Weckerklingeln an, da krieg ich schon den ersten Anranzer; danach Schweigen. Er holte Brötchen und sagte mir: "Für dich hab ich keins mitgebracht, du isst ja lieber Brot." ???
Na, danke schön, alles klar, dann frühstücke ich allein im Bad. Und das mit 42 J. !! Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Kann mir nicht einer mal mit nem Hammer aufn Kopp schlagen? Jeden Tag nehm ich mir vor, mit ihm zu reden, aber nur der Gedanke an das Gespräch schnürt mir den Hals zu und das Herz klopft bis unter die Schädeldecke. Mietwohnungen in geeigneter Größe + Tierhaltung gibts echt hier wie ne Nadel im Heuhaufen. Wir sind eine Studentenstadt, da ist schon eine 3 ZKB rar und auch teuer, weil WGs mehr bringen. Will ich ein Haus mieten, traut sich keiner, mir Alleinerziehenden was zu geben, trotz Gehaltsnachweis, und schon gar nicht mit Hund.
So vergehen die Tage, Wochen, Monate, Jahre. Vor 20 J. hatte ich mal einen ganz schweren Unfall und ich frage mich wirklich, was die ganze Scheiße soll und warum es da nicht hat zuende gehen können. Andauernd nur Scheiße im Leben. Nur auf der Arbeit ist es schön.......das ist schon traurig.
Ich hab auch Angst, dass, wenn wir weg wären, es bei uns noch trauriger zugeht als vorher, weil das Kind den Vater vermisst und ich total gestresst bin, weil alle Arbeiten/Last auf mir liegt. Bin ich zu bequem? Mir graut es seit Jahren vor jedes Weihnachten, jedes Silvester. Wir gehen seit Jahren nicht zusammen aus, sind extra in eine größere Stadt wg. der ganzen Möglichkeiten gezogen und noch nie eine davon genutzt; ich glaub, er schämt sich mit mir. Das ist mir mittlerweile auch schon egal, früher war ich noch gekränkt. Er braucht mich ja nicht als seine Partnerin ansehen, vorstellen, behandeln. Ich will nur anständig, ehrlich und nett behandelt werden wie jeder andere nette Nachbar auch.
Früher war ich so tough, hab mir nix bieten lassen. MIt ihm bin ich nun am längsten zusammen und er hat mich in dieser Zeit richtig fertig gemacht. Ich bin so unsicher und unselbstständig geworden, das war ich früher nicht.
Ich verstehe mich selber nicht, aber trotzdem blockiert mich was. Ich hab Angst, ernsthaft nach Whng. zu gucken, weil ich Angst hab vor dem evtl. Gespräch, wenn er es raus kriegt. Der kann so cholerisch werden, so wütend, jähzornig. Er schlägt zwar nicht, ist aber verbal fies + verletzend, beleidigend und verachtend. Ich mag ihn nicht mehr. Mir würde es nicht schwer fallen, mit ihm zusammen zu leben und nett zu ihm zu sein (wie zu jedem anderen auch), wenn er es auch zu mir wäre. Ich kann die Beziehung als beendet ansehen, aber nicht so.
Mensch, es ist doch auch mein/unser Zuhause, warum geht er denn einfach nicht? Warum muss immer ich die Koffer packen?
Als ich mal zu einer anderen Psych. wollte, hab ich bestimmt 2 Jahre keinen Termin bei irgendjemandem bekommen. Dann gibt man wieder auf. Ich müsste so vieles von früher aufarbeiten... wenn ich das alles meinem LG erzählen würde, hätte er nur noch mehr Gründe/Fakten, mit denen er mich beizeiten wieder runter machen kann.
Ich hätte so gerne mal einen Partner, der mich nett findet und mit mir was unternimmt. Der mich mal anlacht und mich küsst und umarmt. Sex ist mir schon langsam unwichtig geworden. Einfach nur mal Menschlichkeit und Freundlichkeit.
Gibts das denn gar nicht bei Männern?
Mittlerweile befriedigt er sich, glaub ich, selber (abends, wenn ich daneben liege). Ich kann es nicht glauben, das er so eine Dreistigkeit besitzt. Mir bleibt echt die Spucke weg. Sex haben wir nur noch alle halbe Jahre, wenn überhaupt.
Warum geht ein Mann nicht, wenn er nicht mehr will? Warum sitzt er das hier aus? Ich hab ihm nix getan (außer dass ich etwas dicker geworden bin). Glaubt er allen Ernstes, er könnte das Haus alleine halten??? Muss ich ihm das vor die Nase halten? Jeder normale Mensch kann sich das ausrechnen...
Dann gehe ich und sehe zu, wie später das Haus verkauft werden muss.... dann hätte ich es auch nehmen können und hätte mir die ganze Umzugsscheiße gespart. Also doch vorher reden? Wir wohnen hier zu dritt auf 170 qm, da wird man leider anspruchsvoll....kleine Wohng. heben dann nicht gerade die Stimmung. Hach, alles Scheiße. Manchmal wünschte ich, ich hätte Krebs und müsste sterben, dann wäre die ganze Scheiße endlich mal vorbei. Zu dem Kind ist er ja lieb und fürsorglich, ihr wird es schon an nix fehlen. Im Gegenteil, vll. will sie auch lieber hier wohnen als bei mir??? Ich hab das all. Sorgerecht, aber bringt mir das was, bei einer Vatertochter? Langsam ist mir alles egal, hab keine Lust zu kochen, geh früh ins Bett...........hab keine Lust zu kämpfen, für was? Für die nächste Scheiße? ich hab hier im Forum so viele Frauen "gelesen", die ähnliches erleben. Da frag ich mich, was geht in den Männern vor?
Es ist gleich 20.30 h, ich wasch mich jetzt und geh ins Bett und hoffe,ich schlafe gleich ein............danke schön für euer Lesen und schlaft auch schön!

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19. Januar 2011 um 21:23
In Antwort auf superlucy69

Alles Scheiße deine Elly
So, nun sind ein paar Tage vergangen....in diesen Tagen hab ich mich natürlich zu nix getraut. Unser Schweigen hatte sich etwas gelöst, wir haben zumindest über das "alltägliche" gesprochen. Meine Tochter war schon ganz happy , sagt "Hach, Familie ist doch das wichtigste!" Sowas schnürt mir den Hals zu. Nur weil wir mal miteinander reden und mal nicht streiten, freut sie sich wie ein Schneekönig......
Heute morgen wollte ich ihn wecken und tippte ihn nach dem Weckerklingeln an, da krieg ich schon den ersten Anranzer; danach Schweigen. Er holte Brötchen und sagte mir: "Für dich hab ich keins mitgebracht, du isst ja lieber Brot." ???
Na, danke schön, alles klar, dann frühstücke ich allein im Bad. Und das mit 42 J. !! Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Kann mir nicht einer mal mit nem Hammer aufn Kopp schlagen? Jeden Tag nehm ich mir vor, mit ihm zu reden, aber nur der Gedanke an das Gespräch schnürt mir den Hals zu und das Herz klopft bis unter die Schädeldecke. Mietwohnungen in geeigneter Größe + Tierhaltung gibts echt hier wie ne Nadel im Heuhaufen. Wir sind eine Studentenstadt, da ist schon eine 3 ZKB rar und auch teuer, weil WGs mehr bringen. Will ich ein Haus mieten, traut sich keiner, mir Alleinerziehenden was zu geben, trotz Gehaltsnachweis, und schon gar nicht mit Hund.
So vergehen die Tage, Wochen, Monate, Jahre. Vor 20 J. hatte ich mal einen ganz schweren Unfall und ich frage mich wirklich, was die ganze Scheiße soll und warum es da nicht hat zuende gehen können. Andauernd nur Scheiße im Leben. Nur auf der Arbeit ist es schön.......das ist schon traurig.
Ich hab auch Angst, dass, wenn wir weg wären, es bei uns noch trauriger zugeht als vorher, weil das Kind den Vater vermisst und ich total gestresst bin, weil alle Arbeiten/Last auf mir liegt. Bin ich zu bequem? Mir graut es seit Jahren vor jedes Weihnachten, jedes Silvester. Wir gehen seit Jahren nicht zusammen aus, sind extra in eine größere Stadt wg. der ganzen Möglichkeiten gezogen und noch nie eine davon genutzt; ich glaub, er schämt sich mit mir. Das ist mir mittlerweile auch schon egal, früher war ich noch gekränkt. Er braucht mich ja nicht als seine Partnerin ansehen, vorstellen, behandeln. Ich will nur anständig, ehrlich und nett behandelt werden wie jeder andere nette Nachbar auch.
Früher war ich so tough, hab mir nix bieten lassen. MIt ihm bin ich nun am längsten zusammen und er hat mich in dieser Zeit richtig fertig gemacht. Ich bin so unsicher und unselbstständig geworden, das war ich früher nicht.
Ich verstehe mich selber nicht, aber trotzdem blockiert mich was. Ich hab Angst, ernsthaft nach Whng. zu gucken, weil ich Angst hab vor dem evtl. Gespräch, wenn er es raus kriegt. Der kann so cholerisch werden, so wütend, jähzornig. Er schlägt zwar nicht, ist aber verbal fies + verletzend, beleidigend und verachtend. Ich mag ihn nicht mehr. Mir würde es nicht schwer fallen, mit ihm zusammen zu leben und nett zu ihm zu sein (wie zu jedem anderen auch), wenn er es auch zu mir wäre. Ich kann die Beziehung als beendet ansehen, aber nicht so.
Mensch, es ist doch auch mein/unser Zuhause, warum geht er denn einfach nicht? Warum muss immer ich die Koffer packen?
Als ich mal zu einer anderen Psych. wollte, hab ich bestimmt 2 Jahre keinen Termin bei irgendjemandem bekommen. Dann gibt man wieder auf. Ich müsste so vieles von früher aufarbeiten... wenn ich das alles meinem LG erzählen würde, hätte er nur noch mehr Gründe/Fakten, mit denen er mich beizeiten wieder runter machen kann.
Ich hätte so gerne mal einen Partner, der mich nett findet und mit mir was unternimmt. Der mich mal anlacht und mich küsst und umarmt. Sex ist mir schon langsam unwichtig geworden. Einfach nur mal Menschlichkeit und Freundlichkeit.
Gibts das denn gar nicht bei Männern?
Mittlerweile befriedigt er sich, glaub ich, selber (abends, wenn ich daneben liege). Ich kann es nicht glauben, das er so eine Dreistigkeit besitzt. Mir bleibt echt die Spucke weg. Sex haben wir nur noch alle halbe Jahre, wenn überhaupt.
Warum geht ein Mann nicht, wenn er nicht mehr will? Warum sitzt er das hier aus? Ich hab ihm nix getan (außer dass ich etwas dicker geworden bin). Glaubt er allen Ernstes, er könnte das Haus alleine halten??? Muss ich ihm das vor die Nase halten? Jeder normale Mensch kann sich das ausrechnen...
Dann gehe ich und sehe zu, wie später das Haus verkauft werden muss.... dann hätte ich es auch nehmen können und hätte mir die ganze Umzugsscheiße gespart. Also doch vorher reden? Wir wohnen hier zu dritt auf 170 qm, da wird man leider anspruchsvoll....kleine Wohng. heben dann nicht gerade die Stimmung. Hach, alles Scheiße. Manchmal wünschte ich, ich hätte Krebs und müsste sterben, dann wäre die ganze Scheiße endlich mal vorbei. Zu dem Kind ist er ja lieb und fürsorglich, ihr wird es schon an nix fehlen. Im Gegenteil, vll. will sie auch lieber hier wohnen als bei mir??? Ich hab das all. Sorgerecht, aber bringt mir das was, bei einer Vatertochter? Langsam ist mir alles egal, hab keine Lust zu kochen, geh früh ins Bett...........hab keine Lust zu kämpfen, für was? Für die nächste Scheiße? ich hab hier im Forum so viele Frauen "gelesen", die ähnliches erleben. Da frag ich mich, was geht in den Männern vor?
Es ist gleich 20.30 h, ich wasch mich jetzt und geh ins Bett und hoffe,ich schlafe gleich ein............danke schön für euer Lesen und schlaft auch schön!

Du schreibst einen halben Meter lang
was alles nicht geht. Überleg dir doch mal was geht und es
geht immer was. Glaube mir, ich weiß wovon ich rede. Du wohnst in einer Stadt, dort gibt es einen psychosoz. Dienst.
Ich war letzte Woche mit einer Bekannten beim Arzt und kamen mit 3 Telefonnummern raus, wo sie sich hinwenden kann.
Du mußt es wollen!!!!!! Und nun schiebst du noch dein Kind vor. Das macht man nicht. Dem Kind geht es in klaren Verhältnissen besser. Und wenn du eine Wohnung möchtest, bekommst du eine. Hol dir Hilfe, tu was, aber lass bitte dieses Selbstmitleid weg.Es gibt wirklich schlimme Schicksale, aber deines kannst du ändern, nicht schnell , aber Stück für Stück.

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20. Januar 2011 um 8:11
In Antwort auf melike13

Du schreibst einen halben Meter lang
was alles nicht geht. Überleg dir doch mal was geht und es
geht immer was. Glaube mir, ich weiß wovon ich rede. Du wohnst in einer Stadt, dort gibt es einen psychosoz. Dienst.
Ich war letzte Woche mit einer Bekannten beim Arzt und kamen mit 3 Telefonnummern raus, wo sie sich hinwenden kann.
Du mußt es wollen!!!!!! Und nun schiebst du noch dein Kind vor. Das macht man nicht. Dem Kind geht es in klaren Verhältnissen besser. Und wenn du eine Wohnung möchtest, bekommst du eine. Hol dir Hilfe, tu was, aber lass bitte dieses Selbstmitleid weg.Es gibt wirklich schlimme Schicksale, aber deines kannst du ändern, nicht schnell , aber Stück für Stück.

Selbstmitleid
Ok, es ist nur Selbstmitleid. Ok. Ich entschuldige mich für den langen Text. Ich werde sehen, was ich mache und will mich nicht länger beklagen oder ausheulen. Habt vielen Dank für euch Teilnahme. Gruß

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