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Verschiedene Zukunftsansichten: Er will später seine Eltern zu sich (uns) holen

10. Dezember 2018 um 14:04

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

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Top 3 Antworten

10. Dezember 2018 um 14:34
In Antwort auf fresh0089

Du solltest dankbar und stolz sein, dass du so einen fürsorglichen und mitfühlenden Freund hast. Du bist jetzt noch zu jung um.so weit zu denken. Wenn man älter wird, braucht man die Hilfe der Familie. Möchtest du im Altersheim oder Pflegeheim landen? Denk mal darüber nach. 

vermutlich bist du nicht die richtige Freundin für ihn. 

"vermutlich bist du nicht die richtige Freundin für ihn."

vermutlich.
denn dieser junge mann sucht keine partnerin, sondern eine brave und willige ehefrau, die ihm seine vorstellungen von einem schönen leben ermöglicht!

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10. Dezember 2018 um 14:29
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

was heißt "zu euch holen"? - ihr wisst doch noch gar nicht, wie ihr dann leben werdet, in 10 oder 15 jahren!? werdet ihr ein großes haus haben oder eine kleine wohnung? werdet ihr beide berufstätig sein? werdet ihr kinder haben? werdet ihr alle gesund sein? ich finde solche strikten entscheidungen zu themen, die ewig in der zukunft liegen, immer reichlich naiv!

und dann scheint sich dein herzblatt ja zu einem rechten patriarch zu entwickeln, für den klar ist, wer bei euch entscheidungen trifft. ich vermute mal, er kommt aus einer kultur,  in der das üblich ist? du wirst also den rest deines lebes nicht viel zu melden haben, meinst du nicht? willst du dir das wirklich antun?

p.s. meine oma väterlicherseits hat bei uns im haus gewohnt, allerdings in einer eigenen wohnung. sie und meine mutter konnten sich nicht leiden, und haben sich gegenseitig das leben zuer hölle gemacht. das war für keinen schön!

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10. Dezember 2018 um 17:34

nie im leben ....  NIEMALS ... auf gar keinen Fall...  würde ich mich darauf einlassen!!!!!  viel Spaß beim Kinder hüten + SCHWIEGERELTERN pflegen während er arbeiten geht

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10. Dezember 2018 um 14:18
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Du solltest dankbar und stolz sein, dass du so einen fürsorglichen und mitfühlenden Freund hast. Du bist jetzt noch zu jung um.so weit zu denken. Wenn man älter wird, braucht man die Hilfe der Familie. Möchtest du im Altersheim oder Pflegeheim landen? Denk mal darüber nach. 

vermutlich bist du nicht die richtige Freundin für ihn. 

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10. Dezember 2018 um 14:29
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

was heißt "zu euch holen"? - ihr wisst doch noch gar nicht, wie ihr dann leben werdet, in 10 oder 15 jahren!? werdet ihr ein großes haus haben oder eine kleine wohnung? werdet ihr beide berufstätig sein? werdet ihr kinder haben? werdet ihr alle gesund sein? ich finde solche strikten entscheidungen zu themen, die ewig in der zukunft liegen, immer reichlich naiv!

und dann scheint sich dein herzblatt ja zu einem rechten patriarch zu entwickeln, für den klar ist, wer bei euch entscheidungen trifft. ich vermute mal, er kommt aus einer kultur,  in der das üblich ist? du wirst also den rest deines lebes nicht viel zu melden haben, meinst du nicht? willst du dir das wirklich antun?

p.s. meine oma väterlicherseits hat bei uns im haus gewohnt, allerdings in einer eigenen wohnung. sie und meine mutter konnten sich nicht leiden, und haben sich gegenseitig das leben zuer hölle gemacht. das war für keinen schön!

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10. Dezember 2018 um 14:34
In Antwort auf fresh0089

Du solltest dankbar und stolz sein, dass du so einen fürsorglichen und mitfühlenden Freund hast. Du bist jetzt noch zu jung um.so weit zu denken. Wenn man älter wird, braucht man die Hilfe der Familie. Möchtest du im Altersheim oder Pflegeheim landen? Denk mal darüber nach. 

vermutlich bist du nicht die richtige Freundin für ihn. 

"vermutlich bist du nicht die richtige Freundin für ihn."

vermutlich.
denn dieser junge mann sucht keine partnerin, sondern eine brave und willige ehefrau, die ihm seine vorstellungen von einem schönen leben ermöglicht!

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10. Dezember 2018 um 16:46
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Wo möchtest du denn mal dein Altersdasen fristen ? Im Altersheim oder in der Nähe deiner Kinder ?

Das alles ist wie fresh schreibt viel zu hoch gegriffen - das dauert noch ganz viele Jahre, wenn die Eltern gesund sind . 

Heute ist ja der trend leben und abschieben - dafür gibt es ja "Heime" - jemand der weiß wie es dort zugeht - der möchte dort niemand abstellen . Aber das ist ein anderes Thema .

Und wer weiß, ob das seine Eltern überhaupt möchten ..

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10. Dezember 2018 um 17:34

nie im leben ....  NIEMALS ... auf gar keinen Fall...  würde ich mich darauf einlassen!!!!!  viel Spaß beim Kinder hüten + SCHWIEGERELTERN pflegen während er arbeiten geht

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11. Dezember 2018 um 8:40
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Ich kann dir nur raten, in solchen Entscheidungen bei dir zu bleiben und dem, was sich für dich gut anfühlt und wohinter du selbst stehst.
Wenn ihr auf keinen gemeinsamen Nenner kommen könnt und eure Zukunftspläne zu verschieden sind, dass sie sich nicht miteinander vereinbaren lassen, dann habt ihr den falschen Partner.
Liebe allein reicht nicht aus um auf Dauer miteinander glücklich zu leben. Diese Unterschiede, wo sich einer für den anderen verbiegen und für ihn zurückstecken muss sind oftmals die Ursachen dafür, dass man dann, trotz aller Liebe nicht glücklich und zufrieden (miteinander) leben kann.

Mein Mann und ich haben sind durchaus bereit gewesen unsere Eltern zu unterstützen, doch es war für uns beide auch klar, dass wir niemals mit ihnen unter einem Dach leben wollen und werden. Das war uns beiden zu eng und aus der eigenen Familiengeschichte heraus wussten wir, dass dieses enge Zusammenleben für einige Familienanghörige zumindest, auf Dauer zur Hölle werden kann.

Als meine Schwiegermutter (mit 54 Jahren) totkrank wurde, haben wir ihr trotzdem zur Seite gestanden, weil wir bewusst in ihrer Nähe gewohnt haben. Doch wir waren nicht Tag und Nacht um sie herum, was für  meinen Mann und für mich sehr wichtig war, um auch unser eigenes Leben zu führen (was zudem auch im Sinne meiner Schwiegermutter war) und haben uns mit meinem Schwiegervater, meiner Schwägerin und auch mit Pflegepersonal abgewechselt. 
Mittlerweile sind wir gezielt in die Nähe meiner Eltern gezogen, die nur ein paar Straßen entfernt wohnen, weil sie mittlerweile beide über 80 Jahre alt sind und ab und zu Hilfe benötigen, die sie von uns bekommen.
Sollten sie noch mehr Hilfe benötigen und eine Rundumbetreuung nötig sein, dann steht für uns alle fest (auch für sie, die das auch nicht wollen), dass wir deswegen niemals alle unter einem Dach wohnen werden. Wir werden dann, zu gegebener Zeit eine Lösung finden, mit der wir alle gut leben können. Zusammen unter einem Dach schließt eine gute Lösung aus, das wissen wir. So gut wie wir uns nun verstehen liegt auch daran, dass wir den nötigen Abstand zueinander haben.

Hätte mein Mann mit seinen Eltern unter einem Dach leben wollen, dann hätte ich das definitiv nicht mitgemacht, bei aller Liebe nicht.

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11. Dezember 2018 um 8:54
In Antwort auf derspieltdochblos

was heißt "zu euch holen"? - ihr wisst doch noch gar nicht, wie ihr dann leben werdet, in 10 oder 15 jahren!? werdet ihr ein großes haus haben oder eine kleine wohnung? werdet ihr beide berufstätig sein? werdet ihr kinder haben? werdet ihr alle gesund sein? ich finde solche strikten entscheidungen zu themen, die ewig in der zukunft liegen, immer reichlich naiv!

und dann scheint sich dein herzblatt ja zu einem rechten patriarch zu entwickeln, für den klar ist, wer bei euch entscheidungen trifft. ich vermute mal, er kommt aus einer kultur,  in der das üblich ist? du wirst also den rest deines lebes nicht viel zu melden haben, meinst du nicht? willst du dir das wirklich antun?

p.s. meine oma väterlicherseits hat bei uns im haus gewohnt, allerdings in einer eigenen wohnung. sie und meine mutter konnten sich nicht leiden, und haben sich gegenseitig das leben zuer hölle gemacht. das war für keinen schön!

"p.s. meine oma väterlicherseits hat bei uns im haus gewohnt, allerdings in einer eigenen wohnung. sie und meine mutter konnten sich nicht leiden, und haben sich gegenseitig das leben zuer hölle gemacht. das war für keinen schön"

Oh ja, dazu könnte ich auch einige Geschichten beitragen. Mein Vater z.B.hat das mit seinem Großvater (Vater seiner Mutter)mitmachen müssen, der Aufruhr in die gesamte Familie gebracht hat als er, nach dem Tod seiner Frau, dazu gezogen ist. Mein Vater hat seinetwegen so schnell wie möglich sein Elternhaus verlassen, als er das entsprechende Alter dafür hatte.
Mein Ur-Opa hat die ganze Familie aufgemischt und meiner Oma besonders das Leben schwer gemacht. Sie mochte sich nicht wehren, weil es ja ihr Vater war und es damals so Sitte war, dass mehrere Generationen (Erwachsener)unter einem Dach lebten um sich zu unterstützen. Sein Tod war im Grunde eine Erleichterung für alle. Schlimm, wenn man es so erfahren hat.
Niemand aus meiner Familie , der das miterlebt hat, spricht gut über diese Zeit.



 

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11. Dezember 2018 um 9:22
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Also ich schreibe mal, ohne die anderen Kommentare gelesen zu haben. 

Es ist süß, dass dein Freund so an den Eltern hängt und dass er die zu sich holen will. Aber ich denke mal, dass sollten alle gemeinsam besprechen und die Wünsche der Eltern berücksichtigen. 

Meine Eltern sind 80 und 82 und haben mit angeschlagener Gesundhrit und klapprigkrit zu kämpfen. Aber sie sind glücklich in ihrem Zuhause. Wir Kinder besuchen sie zwar aber sie würden nur aus ihrem Zuhause ausziehen, wenn sie dafür dann auf den Friedhof ziehen müssten. 

Auch sollte dein Freund seine Geschwister berücksichtigen ... und er sollte ein eigenes Keben aufgebaut haben, bevor er sich um andere kümmert. 

Und ganz generell meine ich, kommt Zeit kommt Rat. Werdet ersteinmal 30, habt etwas zusammen erlebt und zusammen gelebt und dann werdet ihr schon einen gemeinsamen Nenner finden. 

Und denk daran , es ist toll wenn Ihr Kinder bekommt und es Großeltern und Geschwister gibt, die euch unterstützen. ... gut funktionierendes Familie ist phantastisch... vielleicht nicht mit 20 aber schon bald wirst du das auch bemerken.

Es ist gut, wenn ihr eure Lebensvorstellungen besprecht, jedoch ist jetzt ja noch nichts in Stein gemeißelt. 

Und ha, ich kann dich batprluch verstehen, wenn du eher ein Typ Mensch bist, dem viel zusammen sein in der Gruppe zu viel werden kann ...ich bin auch do obwohl ich tolle Familien phantastisch finde. Und ich kann dir sagen man kann sich immer ausklinken und sein Ding machen. Das geht ... du wirst sehen. 

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11. Dezember 2018 um 9:50
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Du zerbrichst dir den Kopf über ungelegte Eier.  Ich gehe nicht davon aus, dass die Eltern deines Freundes alt und gebrechlich sind sondern in der Mitte ihres Lebens stehen.  Tztztztz.....die heutige Jugend ist wirklich lustig. Vielleicht hängt er noch ein wenig in kindlicher Liebe an seinem Elternhaus, was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Für spätere Jahre und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit gibt es diverse Alternativen, über die man sich "wenn es soweit sein sollte" auch beraten lassen kann. Pflegestützpunkte geben Auskunft und hilfreiche Unterstützung. Im ganz Allgemeinen finde ich die Ansicht deines Freundes recht süss. Nur nochmal zu deiner Beruhigung...Geschwister können und werden auch zur Stellen sein wenn Not am Mann ist. In einer Großfamilie ist das nunmal so. Überlege dir aber lieber ob du deinen zukünftigen Mann mit seiner Familie teilen kannst. Wenn du hier bereits mit Eifersüchteleien reagierst überlege dir eine Heirat. 

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11. Dezember 2018 um 9:56
In Antwort auf sisteronthefly

Du zerbrichst dir den Kopf über ungelegte Eier.  Ich gehe nicht davon aus, dass die Eltern deines Freundes alt und gebrechlich sind sondern in der Mitte ihres Lebens stehen.  Tztztztz.....die heutige Jugend ist wirklich lustig. Vielleicht hängt er noch ein wenig in kindlicher Liebe an seinem Elternhaus, was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Für spätere Jahre und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit gibt es diverse Alternativen, über die man sich "wenn es soweit sein sollte" auch beraten lassen kann. Pflegestützpunkte geben Auskunft und hilfreiche Unterstützung. Im ganz Allgemeinen finde ich die Ansicht deines Freundes recht süss. Nur nochmal zu deiner Beruhigung...Geschwister können und werden auch zur Stellen sein wenn Not am Mann ist. In einer Großfamilie ist das nunmal so. Überlege dir aber lieber ob du deinen zukünftigen Mann mit seiner Familie teilen kannst. Wenn du hier bereits mit Eifersüchteleien reagierst überlege dir eine Heirat. 

meinst du das ernst?
sowas ist eine grundsatzentscheidung die man JETZT klären sollte und nicht erst wenn es soweit ist

 

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11. Dezember 2018 um 10:05
In Antwort auf theola

meinst du das ernst?
sowas ist eine grundsatzentscheidung die man JETZT klären sollte und nicht erst wenn es soweit ist

 

Da bin ich doch  tatsächlich mal einer Meinung mit dir 

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11. Dezember 2018 um 10:29
In Antwort auf sisteronthefly

Du zerbrichst dir den Kopf über ungelegte Eier.  Ich gehe nicht davon aus, dass die Eltern deines Freundes alt und gebrechlich sind sondern in der Mitte ihres Lebens stehen.  Tztztztz.....die heutige Jugend ist wirklich lustig. Vielleicht hängt er noch ein wenig in kindlicher Liebe an seinem Elternhaus, was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Für spätere Jahre und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit gibt es diverse Alternativen, über die man sich "wenn es soweit sein sollte" auch beraten lassen kann. Pflegestützpunkte geben Auskunft und hilfreiche Unterstützung. Im ganz Allgemeinen finde ich die Ansicht deines Freundes recht süss. Nur nochmal zu deiner Beruhigung...Geschwister können und werden auch zur Stellen sein wenn Not am Mann ist. In einer Großfamilie ist das nunmal so. Überlege dir aber lieber ob du deinen zukünftigen Mann mit seiner Familie teilen kannst. Wenn du hier bereits mit Eifersüchteleien reagierst überlege dir eine Heirat. 

grundsätzlich richtig... aber du übersiehst, dass er ja offensichtlich das bedürfnis hat, es in zukunft so und nicht anders handhaben zu wollen. wenn sie darauf nicht reagiert, wird er das als zustimmung zu seinen plänen verstehen, und in 10 oder 20 jahren nicht mehr diskutieren wollen, nach dem motto "das hatten wir doch damals so abgesprochen, dass sie dann zu uns ziehen..."

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11. Dezember 2018 um 13:11
In Antwort auf kariertekatze

Da bin ich doch  tatsächlich mal einer Meinung mit dir 


dass wir das nochmal erleben dürfen

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15. Dezember 2018 um 9:33

Danke für eure Antworten, ich verfolge alle und nutze sie für mich als Denkanstöße 

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15. Dezember 2018 um 9:47
In Antwort auf theola

meinst du das ernst?
sowas ist eine grundsatzentscheidung die man JETZT klären sollte und nicht erst wenn es soweit ist

 

Finde ich nicht unbedingt. Es wird sich noch so viel ändern im Leben, man kann sowas noch gar nicht entscheiden.

Viel mehr gibt mir zu denken, dass er seine Familie nicht loslassen kann. Bei uns herrscht genauso ein sehr großer Familienzusammenhalt, aber ich lebe mein zukünftiges Leben mit meinem Partner und mit ihm muss ich Entscheidungen treffen. Mit ihm will ich mein Leben leben. Er hat sich noch nicht wirklich abgenabelt und das würde mir zu denken geben.

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15. Dezember 2018 um 9:52
In Antwort auf theola

meinst du das ernst?
sowas ist eine grundsatzentscheidung die man JETZT klären sollte und nicht erst wenn es soweit ist

 

Man kann auch alles in Grund und Boden klären. Das Sicherste wäre ein Katalog anzufertigen mit allen unvorhergesehenen Dingen, die im Laufe eines Lebens passieren könnten. 

Klar meine ich das ernst. Eine 20 Jährige sollte Leben und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, was in 20 Jahren möglicherweise sein könnte. Niemand in dem Alter wird hocherfreut darüber sein die Eltern im Haus zu haben. Im Laufe der Zeit könnte sich dieser Umstand ändern. Zum Beispiel wenn Kinder da sind und man froh darüber ist eine Oma oder einen Opa zu haben, die auf die Kleinen aufpassen. 

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15. Dezember 2018 um 10:11
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Du bist 20 und hast einen Vater, der schon im Altersheim lebt ?? Was ist denn mit Deiner Ma ?
Wie alt sind die Eltern Deines Freundes jetzt ? Vermutlich Anfang der 50 ?

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15. Dezember 2018 um 10:21
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Man muss dieses Großfamilienfeeling mögen. Mag man es nicht, brigt es zuviel Konflikpotential und da kann das eigene Leben schonmal zur Hölle auf Erden werden.

Genau wie beim Thema Kinderwunsch gibt es bei so einer Konstellation keine wirklichen Kompromisse.

Er hat seine Entscheidung schon getroffen, wie seine Zukunft aussehen soll und wenn Du das nicht mit tragen kannst, dann bleibt Dir keine Auswahlmöglichkeit mehr und die Trennung ist schon "vorprogrammiert".

Ich kenne Familien, die mit den eigenen Eltern oder Schwiegereltern unter einem Dach leben und bei keinem funktioniert das reibungslos.

Selbst bei denen, die abgeschlossene Wohnungen innerhalb des Hauses haben, kommt es immer wieder zu Privatsphäreverletzungen, meist ausgehend von Eltern/Schwiegereltern, die unangemeldet zu jeder Tages- und Nachtzeit auf der Matte stehen, sich ständig in alles einmischen (sei es die Kindererziehung oder die Beziehungsgestaltung des jüngeren Paares).

Man braucht eine enorm hohe Toleranzschwelle, um sowas auf Dauer "auszuhalten" zu können.

Ich denke, Deine Beziehung hat keine "dauerhafte" Zukunft, weil eure Lebensansichten einfach zu unterschiedlich sind.

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15. Dezember 2018 um 10:45
In Antwort auf sisteronthefly

Man kann auch alles in Grund und Boden klären. Das Sicherste wäre ein Katalog anzufertigen mit allen unvorhergesehenen Dingen, die im Laufe eines Lebens passieren könnten. 

Klar meine ich das ernst. Eine 20 Jährige sollte Leben und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, was in 20 Jahren möglicherweise sein könnte. Niemand in dem Alter wird hocherfreut darüber sein die Eltern im Haus zu haben. Im Laufe der Zeit könnte sich dieser Umstand ändern. Zum Beispiel wenn Kinder da sind und man froh darüber ist eine Oma oder einen Opa zu haben, die auf die Kleinen aufpassen. 

Keine Umstände der Welt würden mich dazu bringen mit den Schwiegereltern unter einem Dach zu wohnen

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