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Verschiedene Zukunftsansichten: Er will später seine Eltern zu sich (uns) holen

10. Dezember 2018 um 14:04

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

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10. Dezember 2018 um 14:18
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Du solltest dankbar und stolz sein, dass du so einen fürsorglichen und mitfühlenden Freund hast. Du bist jetzt noch zu jung um.so weit zu denken. Wenn man älter wird, braucht man die Hilfe der Familie. Möchtest du im Altersheim oder Pflegeheim landen? Denk mal darüber nach. 

vermutlich bist du nicht die richtige Freundin für ihn. 

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10. Dezember 2018 um 16:46
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Wo möchtest du denn mal dein Altersdasen fristen ? Im Altersheim oder in der Nähe deiner Kinder ?

Das alles ist wie fresh schreibt viel zu hoch gegriffen - das dauert noch ganz viele Jahre, wenn die Eltern gesund sind . 

Heute ist ja der trend leben und abschieben - dafür gibt es ja "Heime" - jemand der weiß wie es dort zugeht - der möchte dort niemand abstellen . Aber das ist ein anderes Thema .

Und wer weiß, ob das seine Eltern überhaupt möchten ..

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11. Dezember 2018 um 9:22
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Also ich schreibe mal, ohne die anderen Kommentare gelesen zu haben. 

Es ist süß, dass dein Freund so an den Eltern hängt und dass er die zu sich holen will. Aber ich denke mal, dass sollten alle gemeinsam besprechen und die Wünsche der Eltern berücksichtigen. 

Meine Eltern sind 80 und 82 und haben mit angeschlagener Gesundhrit und klapprigkrit zu kämpfen. Aber sie sind glücklich in ihrem Zuhause. Wir Kinder besuchen sie zwar aber sie würden nur aus ihrem Zuhause ausziehen, wenn sie dafür dann auf den Friedhof ziehen müssten. 

Auch sollte dein Freund seine Geschwister berücksichtigen ... und er sollte ein eigenes Keben aufgebaut haben, bevor er sich um andere kümmert. 

Und ganz generell meine ich, kommt Zeit kommt Rat. Werdet ersteinmal 30, habt etwas zusammen erlebt und zusammen gelebt und dann werdet ihr schon einen gemeinsamen Nenner finden. 

Und denk daran , es ist toll wenn Ihr Kinder bekommt und es Großeltern und Geschwister gibt, die euch unterstützen. ... gut funktionierendes Familie ist phantastisch... vielleicht nicht mit 20 aber schon bald wirst du das auch bemerken.

Es ist gut, wenn ihr eure Lebensvorstellungen besprecht, jedoch ist jetzt ja noch nichts in Stein gemeißelt. 

Und ha, ich kann dich batprluch verstehen, wenn du eher ein Typ Mensch bist, dem viel zusammen sein in der Gruppe zu viel werden kann ...ich bin auch do obwohl ich tolle Familien phantastisch finde. Und ich kann dir sagen man kann sich immer ausklinken und sein Ding machen. Das geht ... du wirst sehen. 

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11. Dezember 2018 um 9:50
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Du zerbrichst dir den Kopf über ungelegte Eier.  Ich gehe nicht davon aus, dass die Eltern deines Freundes alt und gebrechlich sind sondern in der Mitte ihres Lebens stehen.  Tztztztz.....die heutige Jugend ist wirklich lustig. Vielleicht hängt er noch ein wenig in kindlicher Liebe an seinem Elternhaus, was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Für spätere Jahre und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit gibt es diverse Alternativen, über die man sich "wenn es soweit sein sollte" auch beraten lassen kann. Pflegestützpunkte geben Auskunft und hilfreiche Unterstützung. Im ganz Allgemeinen finde ich die Ansicht deines Freundes recht süss. Nur nochmal zu deiner Beruhigung...Geschwister können und werden auch zur Stellen sein wenn Not am Mann ist. In einer Großfamilie ist das nunmal so. Überlege dir aber lieber ob du deinen zukünftigen Mann mit seiner Familie teilen kannst. Wenn du hier bereits mit Eifersüchteleien reagierst überlege dir eine Heirat. 

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15. Dezember 2018 um 9:33

Danke für eure Antworten, ich verfolge alle und nutze sie für mich als Denkanstöße 

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15. Dezember 2018 um 9:47

Finde ich nicht unbedingt. Es wird sich noch so viel ändern im Leben, man kann sowas noch gar nicht entscheiden.

Viel mehr gibt mir zu denken, dass er seine Familie nicht loslassen kann. Bei uns herrscht genauso ein sehr großer Familienzusammenhalt, aber ich lebe mein zukünftiges Leben mit meinem Partner und mit ihm muss ich Entscheidungen treffen. Mit ihm will ich mein Leben leben. Er hat sich noch nicht wirklich abgenabelt und das würde mir zu denken geben.

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15. Dezember 2018 um 9:52

Man kann auch alles in Grund und Boden klären. Das Sicherste wäre ein Katalog anzufertigen mit allen unvorhergesehenen Dingen, die im Laufe eines Lebens passieren könnten. 

Klar meine ich das ernst. Eine 20 Jährige sollte Leben und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, was in 20 Jahren möglicherweise sein könnte. Niemand in dem Alter wird hocherfreut darüber sein die Eltern im Haus zu haben. Im Laufe der Zeit könnte sich dieser Umstand ändern. Zum Beispiel wenn Kinder da sind und man froh darüber ist eine Oma oder einen Opa zu haben, die auf die Kleinen aufpassen. 

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15. Dezember 2018 um 10:21
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Man muss dieses Großfamilienfeeling mögen. Mag man es nicht, brigt es zuviel Konflikpotential und da kann das eigene Leben schonmal zur Hölle auf Erden werden.

Genau wie beim Thema Kinderwunsch gibt es bei so einer Konstellation keine wirklichen Kompromisse.

Er hat seine Entscheidung schon getroffen, wie seine Zukunft aussehen soll und wenn Du das nicht mit tragen kannst, dann bleibt Dir keine Auswahlmöglichkeit mehr und die Trennung ist schon "vorprogrammiert".

Ich kenne Familien, die mit den eigenen Eltern oder Schwiegereltern unter einem Dach leben und bei keinem funktioniert das reibungslos.

Selbst bei denen, die abgeschlossene Wohnungen innerhalb des Hauses haben, kommt es immer wieder zu Privatsphäreverletzungen, meist ausgehend von Eltern/Schwiegereltern, die unangemeldet zu jeder Tages- und Nachtzeit auf der Matte stehen, sich ständig in alles einmischen (sei es die Kindererziehung oder die Beziehungsgestaltung des jüngeren Paares).

Man braucht eine enorm hohe Toleranzschwelle, um sowas auf Dauer "auszuhalten" zu können.

Ich denke, Deine Beziehung hat keine "dauerhafte" Zukunft, weil eure Lebensansichten einfach zu unterschiedlich sind.

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15. Dezember 2018 um 11:12
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Also dass du deinen Vater zu dir nimmst ist klar, aber seine Eltern sind zu viel?
Da sehe ich aber ein ziemliches Ungleichgewicht.

Also ich denke zum einen, sollte er dich ernst nehmen. Was heißt "zu sich nehmen"?

Wenn du z.B. gut mit den beiden klarkommst, dann könnte ich mir gut ein Doppelhaus vorstellen. Dass jeder seines hat, aber man direkt nebendran ist zu helfen.

Nun reden wir aber von alten Leuten, die nicht mehr klar kommen.
Meine Mutter hat ein Haus gekauft und meine Oma zog dann in die Erdgeschoßwohnung ein. Natürlich ist es mit der älteren Generation oft nicht leicht und die eigenen Eltern kann man meist besser "Vertragen" denn man ist mit ihnen und ihren Werten aufgewachsen. Kennt sie und hat gelernt damit umzugehen.
Mit Schwiegereltern ist es oft schwerer.

Dein Partner ist nun aber familiär und so wird die Zukunft aussehen. Du musst wissen, ob du das mittragen kannst oder nicht.
Da ist aber die Einstellung "firss oder stirb" nicht für sonderlich liebevoll halte, hoffe ich, dass sich ein Kompromiss finden lässt.

Für mich wäre denkbar:
Abgetrennte Wohnungen, dass die Mutter nicht mit in er selben Küche hantieren muss und es zu Streitigkeiten und Erwartungen wegen Dreck und Unordnung kommt.
Ihr zieht mit den Eltern zusammen, wenn sie den dringenden Wunsch danach äußern. Das solltet ihr vorher mit ihnen besprechen. Also wenn sie sich dann tatsächlich sehr einsam fühlen oder mit dem Alltag überfordert sind.
Wegen der Pflege: Sollte ernsthaft pflege wegen Bettlägrigkeit o.ä nötig werden, würde ich meinem Partner klar machen, dass er diese Mehrbelastung tragen wird, wenn du sagst, du kannst das nicht. Dann muss er eben waschen, wickeln, füttern und (ganz wichtig!) seine Arbeitszeit reduzieren, um diese Mehrlat zu schultern.
Denn das stört mich: Meist bleibt das dann an der Frau hängen, weil sie ja die Frau sit und wegen der Kinder eh Zuhause/halbtags usw.
Außerdem würde ich auch mit den Geschwistern sprechen. Welche Regelungen sind schonmal mündlich zu vereinbaren (und rechne damit, dass die Ralität dann aber wneiger zu deinen Gunsten ausfallen wird): Könne die Geschwister am Wochenden/Urlaub regelmäßig die Pflege übernehmen?
Wenn die Wohnung der Eltern z.B. ein Gästezimmer hat ist es möglich, dass die Geschwister dann eben mit in den sauren Apfel beißen und Wochenendweise die Arbeit übernehmen, damit ihr auch Luft holen könnt. Denn pflegen kostet unglaublich viel Kraft.
Noch eine möglichkeit: Ambulante Pflegedienste, die euch unterstützen und Arbeit abnehmen, grad was das Pflegen (Waschen) angeht.

Wegen all dem könntet ihr euch hinsetzen und sprechen. Auch mit den Eltern solltet ihr drüber sprechen, was für sie denkbar ist.

Mein Schwiegervater z.B. ist 68. Sein Vater (90) wohnt im selben Haus in einem eigenen Zimmer. Er ist aber fit und macht soweit alles alleine, lässt sich nur von Schwiegertochter bekochen und einmal wöchentlich das Zimmer auswischen.
Mein Schwigervater hat ihm klar gesagt, dass er für ihn nicht in Frage kommen wird, ihn zu pflegen, wenn er das nicht mehr hinbekommt, sondern dass er das dann von einem Pflegedienst machen lassen wird. Passt dem Vater nicht, aber so wird es laufen.

Man findet Wege.
Und grundsätzlich finde ich es schön, so zusammenzuhalten. Ich hoffe sehr, dass auch meine Kinder bis ins Alter zu mit halten.
Gibt aber auch Menschen, die wollen in ein Altersheim. Da sollte man eben auch unbedingt mal mit den Eltern sprechen.

LG

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15. Dezember 2018 um 11:29
In Antwort auf sisteronthefly

Du zerbrichst dir den Kopf über ungelegte Eier.  Ich gehe nicht davon aus, dass die Eltern deines Freundes alt und gebrechlich sind sondern in der Mitte ihres Lebens stehen.  Tztztztz.....die heutige Jugend ist wirklich lustig. Vielleicht hängt er noch ein wenig in kindlicher Liebe an seinem Elternhaus, was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Für spätere Jahre und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit gibt es diverse Alternativen, über die man sich "wenn es soweit sein sollte" auch beraten lassen kann. Pflegestützpunkte geben Auskunft und hilfreiche Unterstützung. Im ganz Allgemeinen finde ich die Ansicht deines Freundes recht süss. Nur nochmal zu deiner Beruhigung...Geschwister können und werden auch zur Stellen sein wenn Not am Mann ist. In einer Großfamilie ist das nunmal so. Überlege dir aber lieber ob du deinen zukünftigen Mann mit seiner Familie teilen kannst. Wenn du hier bereits mit Eifersüchteleien reagierst überlege dir eine Heirat. 

Ich seh vieles so wie du.
Allerdings, wenn sie davon spricht, dass die Schwester auszieht, so bald sie heiratet, danke ich auch an einen Religiösen Hintergrund, und dann wird oft schon mit 18 geheiratet. Es könnte also schon in 5 Jahren soweit sein, dass er mit dne Eltern zusammenziehen will.
Dann ist sie gerade mal 25. Und wenn sie bis dahin keine Kinder hat, dann kann sie es eben möglicherweise schlechter verstehen und wenn sie bis dahin Kinder hat, sind die Miniklein und wenn sie dann keine super schwiegereltern hat, dann geht sie vermutlich ein, dank bevormundender Tipps uä.

Wichtig finde ich, dass sie sich wirklich fragt, ob sie das auf dauer will. Das mit dem Teilen. Das ist nämlich sehr anstrengend, wenn man selbst nicht so aufgewachsen ist und dieses gefühlt extreme Zusammenhalten nicht verstehen kann.
Denn wenn man nachher z.B. die Hilfe der Schwiegerfamilie gar nicht haben will (weil man nicht mag, wie sie mit Kindern umgehen oder sie auch nicht als Haushaltshilfe oä taugen) dann bleibt nur noch der Ballast übrig: Er geht zu Schwester A, um ihr beim renovieren zu helfen, mit Bruder B geht er abends ne Runde zocken, mit den Kindern von Bruder C geht er auf den Bolzplatz - während sie alleine und frustiert mit den Kindern zurückbleibt.


Ich kann anschließend noch empfehlen, sich ernstlich zu fragen, wie gut man mit der kompletten Verwandtschaft zurecht kommt. Denn nervige Marotten werden mit der Zeiti mmer nerviger und schräge Wertvorstellungen ändern sich meist auch nicht.

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15. Dezember 2018 um 12:37

So sieht es aus! Und sollten sie pflegebedürftig werden, wer kümmert sich dann? Zu 99% die Frau. Er sicher nicht! Ich würde zwar mit helfen aber den Löwenanteil ihm überlassen! 

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15. Dezember 2018 um 12:40

so sehe ich es auch!

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15. Dezember 2018 um 17:24

Ich fürs gut dass er fürsorglich und familienbezogen ist. Wenn er das aus freien Stücken so will und alle sich gut verstehen kann das ein tolles Lebenskonzept sein, vor allem wenn jeder genug Freiraum und Privatleben behält.
Wenn es allerdings nicht dein Lebenskonzept ist ist er nicht der richtige Partner für dich- Liebe ist nur ein Aspekt, Alltagskompatibilität und gemeinsame Zukunftsperspektiven gehören auch dazu.

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15. Dezember 2018 um 17:31
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten.

Ich habe auch das Gefühl, er erwartet automatisch, dass DU zurücksteckst.
Es scheint mir jedenfalls nicht so, als ob DU der wichtigste Mensch in seinem Leben bist. Er ist erwachsen und benimmt sich wie ein Kind, das seine Eltern beschützen muss. Warum lebt er denn nicht bei ihnen, wenn sie ihm so wichtig sind?

Pass gut auf dich auf.

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16. Dezember 2018 um 13:05

Ja mein Vater war bei meiner Geburt schon Mitte 60,meine Mutter ist im „normalen“ Alter, sie sind geschieden. 
Der Vater von meinem Freund ist 57 und seine Mutter Anfang 50 

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16. Dezember 2018 um 13:12
In Antwort auf anne234

Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten.

Ich habe auch das Gefühl, er erwartet automatisch, dass DU zurücksteckst.
Es scheint mir jedenfalls nicht so, als ob DU der wichtigste Mensch in seinem Leben bist. Er ist erwachsen und benimmt sich wie ein Kind, das seine Eltern beschützen muss. Warum lebt er denn nicht bei ihnen, wenn sie ihm so wichtig sind?

Pass gut auf dich auf.

Er lebt noch bei Ihnen,er ist in Ausbildung 

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16. Dezember 2018 um 14:47
In Antwort auf anne234

Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten.

Ich habe auch das Gefühl, er erwartet automatisch, dass DU zurücksteckst.
Es scheint mir jedenfalls nicht so, als ob DU der wichtigste Mensch in seinem Leben bist. Er ist erwachsen und benimmt sich wie ein Kind, das seine Eltern beschützen muss. Warum lebt er denn nicht bei ihnen, wenn sie ihm so wichtig sind?

Pass gut auf dich auf.

Man kann doch nicht die Liebe zu den Eltern mit der Liebe zu einer Freundin vergleichen. Wer sich auf solche Vergleiche und Eifersüchteleien einlässt hat doch schon verloren.

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16. Dezember 2018 um 14:51

Gemeiner geht es doch wohl kaum. Wenn ihr andersrum einen jungen Mann hättet der keine Kinder will und mit seinen Eltern nix zu tun hat würdet ihr schreien. 
Ich finde Familienzusammenhalt (wenn freiwillig) und enge soziale Bindungen eine hervorragende Visitenkarte, vor allem wenn man selbst Kinder möchte.

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17. Dezember 2018 um 13:35

Ich sehe das genauso und zusätzlich würde mich interessieren, was denn seine Eltern zu seinen Plänen sagen?!

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17. Dezember 2018 um 16:31

Aber ja. Ist doch Familie da ist man in guten wie in schlechten Zeiten für einander da. Sie sorgen in unserer Kindheit für uns, versorgen uns, wir beerben sie da kann man auch mal so eine schwierige Zeit mit einander durchstehen.

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18. Dezember 2018 um 5:02

Ich bitte dich für Pflege muss nur selten irgendwer was aufgeben. Meistens schafft man alles mit häuslicher Krankenpflege etc. 
Es gibt natürlich Fälle mit schwerer Demenz oder Aggression, schweren psychiatrischen Erkrankungen wo es nicht im häuslichen Umfeld geht aber ich denke es geht hier doch erst mal um normale Senioren nicht um eine Intensivpflegestation...

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18. Dezember 2018 um 5:06
In Antwort auf herbstblume6

Ich bitte dich für Pflege muss nur selten irgendwer was aufgeben. Meistens schafft man alles mit häuslicher Krankenpflege etc. 
Es gibt natürlich Fälle mit schwerer Demenz oder Aggression, schweren psychiatrischen Erkrankungen wo es nicht im häuslichen Umfeld geht aber ich denke es geht hier doch erst mal um normale Senioren nicht um eine Intensivpflegestation...

Im übrigen sind natürlich auch die Älteren in der Pflicht etwas vorzusorgen. Sprich: zu sparen, sich zu versichern etc. Jahrelang in den Tag reinzuleben und dann wenns nicht geht anzukommen nu regelt mal schön alles für mich und lasst alles stehen und liegen würde bei mir auch nicht auf Begeisterung stoßen. 
Aber ehrlich gesagt würde ich auch dann niemanden wegstoßen und schauen was geht.

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18. Dezember 2018 um 12:20

Ich denke es geht eher um die Einsamkeit, wenn keines der Kinder mehr Zuhause ist.
Wenn du immer mit einer großen Familie zusammengewohnt hast und das auch das Leben ausgefüllt hat, dann ist das schon ziemlich extrem dann, plötzlich nur noch zu zweit zu sein. Zumal Eltern von vielen Kindern (leider) auch oft keine Hobbys oder Sozialleben außerhalb der Familie haben.

Zudem haben sie meist selbst mit ihren Eltern zusammengelebt bis zu deren Tod. Das ist einfach ein anderes Weltbild.

Meine Schwiegereltern haben ihr Haus extra so gebaut, dass ihre Kinder in seperate Wohnungen einziehen können. Für sie war das schon immer ihre Lebensplanung.
Der eine Sohn, der mit im Haus wohnt, ist für ein Jahr ausgezogen in ein eigenes Haus nach der Geburt des zweiten Kindes und dann wegen "Einsamkeit" wieder zurückgekommen und wieder ins Elternhaus gezogen. (Dabei pflegt er nicht mal regen Umgang mit seinen Eltern, geschweige denn seine Frau oder die Kinder)

Die Frage an die TE ist einfach nur, ob sie sich ihr Leben so vorstellen kann.

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18. Dezember 2018 um 12:40
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich denke es geht eher um die Einsamkeit, wenn keines der Kinder mehr Zuhause ist.
Wenn du immer mit einer großen Familie zusammengewohnt hast und das auch das Leben ausgefüllt hat, dann ist das schon ziemlich extrem dann, plötzlich nur noch zu zweit zu sein. Zumal Eltern von vielen Kindern (leider) auch oft keine Hobbys oder Sozialleben außerhalb der Familie haben.

Zudem haben sie meist selbst mit ihren Eltern zusammengelebt bis zu deren Tod. Das ist einfach ein anderes Weltbild.

Meine Schwiegereltern haben ihr Haus extra so gebaut, dass ihre Kinder in seperate Wohnungen einziehen können. Für sie war das schon immer ihre Lebensplanung.
Der eine Sohn, der mit im Haus wohnt, ist für ein Jahr ausgezogen in ein eigenes Haus nach der Geburt des zweiten Kindes und dann wegen "Einsamkeit" wieder zurückgekommen und wieder ins Elternhaus gezogen. (Dabei pflegt er nicht mal regen Umgang mit seinen Eltern, geschweige denn seine Frau oder die Kinder)

Die Frage an die TE ist einfach nur, ob sie sich ihr Leben so vorstellen kann.

Solche Eltern finde ich furchtbar. Bekommen solche Leute nur deshalb Kinder, um nicht einsam zu sein? Natürlich ist es eine riesige Umstellung, wenn alle Kinder aus dem Haus sind und man erstmal wieder nur zu zweit ist, aber man sollte Kinder auch nicht daran hindern, ihren eigenen Weg zu gehen. Wenn man sich für Kinder entscheidet, weiß man, dass sie erwachsen werden und muss sie loslassen können - ebenso andersherum.

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18. Dezember 2018 um 13:34
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Wow, alles sehr loeblich aber damit wuerde ich mich als Zwanzigjaehrige wohl noch gar nicht auseinander setzen wollen. Ihr seid gerade mal selbst erwachsen und die Eltern sind doch noch nicht steinalt oder gebrechlich das man sich damit jetzt schon beschaeftigen muss, oder?
Wohnt IHR denn ueberhaupt schon zusammen? Alleine bis ihr beide 30 seid fliesst noch eine Menge Wasser den Bach runter. Das klingt hart aber ich wuerde mich hier nicht an ihn binden wenn du dir nicht sicher bist.

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18. Dezember 2018 um 14:37

Ja genau, was ist dann? Würdest du deine Eltern und Schwiegereltern dann verrotten lassen?

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18. Dezember 2018 um 18:45
In Antwort auf traventure

Solche Eltern finde ich furchtbar. Bekommen solche Leute nur deshalb Kinder, um nicht einsam zu sein? Natürlich ist es eine riesige Umstellung, wenn alle Kinder aus dem Haus sind und man erstmal wieder nur zu zweit ist, aber man sollte Kinder auch nicht daran hindern, ihren eigenen Weg zu gehen. Wenn man sich für Kinder entscheidet, weiß man, dass sie erwachsen werden und muss sie loslassen können - ebenso andersherum.

Es geht nicht wirklich ums dran festkrallen.
Sondern einfach um die Gemeinschaft, den Zusammenhalt und das Zusammensein.
Das ist nichts schlechtes und kann auch alle bereichern.

 

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18. Dezember 2018 um 19:49
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Es geht nicht wirklich ums dran festkrallen.
Sondern einfach um die Gemeinschaft, den Zusammenhalt und das Zusammensein.
Das ist nichts schlechtes und kann auch alle bereichern.

 

Dafür muss man mit den Kindern aber nicht im gemeinsamen Haus wohnen oder ihnen vorjammern, wie einsam man ist, damit sie schnell wieder zurück kommen.

Familienzusammenhalt, Gemeinschaft und Zusammensein, das wird in unserer Familie sehr sehr groß geschrieben. Wir sind immer füreinander da, ich würde meine Eltern (oder die meines Freundes) auch bei uns aufnehmen, wenn dafür irgendwann die Notwendigkeit besteht. Aber ich bin auch sehr froh, dass uns unsere Eltern auch noch unser eigenes Leben leben lassen. 

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18. Dezember 2018 um 20:15

Mit 50 sind wir scheintot 
ich würde auch denken,WAAAARUM BLOSS?zusammenwohnen,nur in 2 verschiedenen Wohnungen im gleichen Haus.Und ich liebe meine erw Kinder

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18. Dezember 2018 um 20:18
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Der opi meines mannes ist 102 jahre alt.lebt noch alleine,in einer alterswohnung,seine töchter gucken nach ihm.
der ist noch so fit,hätte gerne wieder eine frau.
du siehst,es kann auch so alte eltern geben.

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18. Dezember 2018 um 20:31

Worüber reden wir da? Normalerweise ist nicht wirklich viel Aufwand für Senioren nötig und finanziell haben sie ihr eigenes Geld.
Leichte Belastungen sollten von jeder normalen Familie zu stemmen sein und man bekommt bei Bedarf auch Unterstützung durch Pflege/ Sozialdienste und Hilfsmittel, Pflegegelder. Keiner sagt, dass das optimal, belastungsfrei und in jeder Situation/ Konstellation machbar ist aber im Normalfall funktioniert das und das erlebe ich regelmäßig.
Wenn man durch lauter Drang sich selbst zu verwirklichen nicht mehr für seine engste Familie da ist sollte man vielleicht besser Single bleiben.

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18. Dezember 2018 um 22:21
In Antwort auf lovely98

Hallo ihr Lieben! Ich (20) bin seit 3enhalb Jahren mit meinem Freund (22) zusammen und wir lieben uns seeeehr. Uns ist schon lange klar, dass wir eine gemeinsame Zukunft (heiraten, Kinder) wollen. Wir sind momentan aber beide noch in Ausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Zukunftsansichten natürlich (aufgrund des noch jungen Alters) immer wieder geändert - seine am meisten, finde ich, wie ihr gleich lesen werdet. Kurz zu ihm: Er ist der familiärste Mensch, den ich kenne, für ihn geht Familie über alles (er hat eine Großfamilie). Einerseits ist das schön und er tut auch viel für meine Eltern, was ich sehr schätze. Aber auf der anderen Seite ist es auch oft schon too much wie er seine Familie in die Höhe hebt...Sie sind IMMER füreinander da, und mit immer meine ich wirklich IMMER... Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem: Er äußert seit einiger Zeit den Wunsch seine Eltern im Alter zu sich zu nehmen bzw. eben zu uns. Ich verstehe das, da ich einen alten Vater habe, der im Altersheim sehr einsam ist und den ich, wenn ich älter wäre, zu mir nehmen würde - aus Liebe. Auf der anderen Seite brauche ich aber meine Privatsphäre, auch wenn ich die beiden mag, ich weiß, es wäre mir zu viel. Darüber haben wir schon gesprochen, er hat schon Verständnis geäußert, könnte sich aber nie vorstellen seine Eltern ins Altersheim zu stecken und ihm ist es ungeheuer wichtig, sich um seine Eltern zu kümmern. Ich habe dann nachgegeben und eingewilligt, dass wir sie im Alter nicht alleine lassen werden. Jetzt hat sich seine Einstellung dazu aber nochmal verstärkt und er will seine Eltern unbedingt schon zu sich nehmen, wenn alle seine Geschwister aus dem Haus sind (die jüngste ist 13 und wird zwar erst ausziehen, wenn sie heiratet, aber trotzdem bleibt uns dann nicht allzu lange Zeit zu zweit) - er will sie nicht alleine lassen und "beim kleinsten Anzeichen von Schwäche" zu sich holen. Nun ist das für ihn kein Verhandlungssache mehr, sondern das steht für ihn fest. Er will zwar sein Leben mit mir verbringen und eine Familie mit mir, aber auch mit seinen Eltern...Ich bin verzweifelt, weil ich weiß, dass ich das sicher nicht aushalten würde und unglücklich wäre. Ich habe das Gefühl, er sieht das gar nicht so wie ich, wo wir überall zurückstecken müssten. Ich weiß einfach keine Lösung, das Problem ist vergleichbar mit dem Problem, das manche haben Kinderwunsch/kein Kinderwunsch. Ich liebe ihn über alles, ich will und kann ihn nicht verlassen, aber weiß einfach keine Lösung! Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

ich glaube, dass du noch etwas früh dran bist. Mit allem. Die Wünsche deines Partners müssen sich erst noch materialisieren. Gesprochen ist leicht, getan ist etwas ganz anderes. Die in Rede stehende Situation ist in etwa 15-25, vielleicht auch erst in 30 Jahren zu erwarten. Bis dahin kannst du dich in einen anderen Kerl verliebt und ihr euch deshalb längst geschieden haben, bis dahin kannst du vielleicht vom Trekker überfahren worden sein und deshalb seit Jahren die Radieschen von unten anschauen, bis dahin kannst du zum glühenden Schwiegereltern-Fan geworden sein oder, oder, oder... Vor 25 Jahren habe ich von einem Freund eine Kalenderweisheit zugeschickt bekommen, die ich immer noch aufhebe und deren tieferen Sinn ich nur jedem nahelegen kann: "Sich über zukünftige Probleme Gedanken oder Sorgen zu machen, gleicht dem Versuch, sich auf Vorrat zu rasieren" 
...denk mal drüber nach...

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18. Dezember 2018 um 22:34

Na erzählt das mal euren Eltern... 🤷‍♀️
Ich glaube, die meisten Menschen sehen das anders. Der Gesetzgeber auch.

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18. Dezember 2018 um 23:07

Das deine Eltern engste Familie sind. Ihr müsst gegenseitig für einander aufkommen, dürft euch beerben, Vormundschaften übernehmen  und habt gegenseitig Zeugnisverweigerungsrecht. Für andere gibt’s das nicht.🤷‍♀️

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18. Dezember 2018 um 23:19

Dann hat man aber eine beschissene Lebensbilanz die man überdenken sollte... aber natürlich ist Genügend Distanz bei aller Nähe wichtig und lässt sich normalerweise überall bewerkstelligen.Wir haben zB damals für meine Oma als es nicht mehr alleine ging eine benachbarte kleine  Wohnung für sie angemietet. Es kam dann der Pflegedienst und wir haben uns auch gekümmert.
Eine wertvolle, bereichernde Zeit die ich nicht missen möchte. Für meine Eltern steht das Angebot auch und ich denke, dass man Differenzen auch hintenan stellen kann. 

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18. Dezember 2018 um 23:23
In Antwort auf herbstblume6

Dann hat man aber eine beschissene Lebensbilanz die man überdenken sollte... aber natürlich ist Genügend Distanz bei aller Nähe wichtig und lässt sich normalerweise überall bewerkstelligen.Wir haben zB damals für meine Oma als es nicht mehr alleine ging eine benachbarte kleine  Wohnung für sie angemietet. Es kam dann der Pflegedienst und wir haben uns auch gekümmert.
Eine wertvolle, bereichernde Zeit die ich nicht missen möchte. Für meine Eltern steht das Angebot auch und ich denke, dass man Differenzen auch hintenan stellen kann. 

Bevor ich es vergesse- auch die Familie meines Mannes wäre willkommen... sei es die Schwiegermutter, seine Geschwister oder unsere Nichte/Neffen... auch die besten Freunde...ob es dann tatsächlich passt/ nötig/ gewünscht ist steht auf einem anderen Blatt. Ich könnte nicht anders als eine offene Tür zu haben.

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19. Dezember 2018 um 5:52

Ja, Lunaviolet und dir sind die Zustände in den Pflegeheimen/Altenheimen in Österreich hoffentlich bekannt !

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19. Dezember 2018 um 7:59

Zu wenig Personal - dadurch Ruhigstellen durch Medikamente . Überforderte Pflegekräfte - da der Pflegeschlüssel seit vielen Jahren nicht angepasst wurde . Immer mehr Menschen landen in Alten- und Pflegeheime - das ist ein großer Kostenfaktor gespart wird am Personal . Und jetzt natürlich da der Pflegeregress abgeschafft wurde noch mehrere . Der besagte nämlich, dass Angehörige für einen Teil der Kosten aufkommen mussten . Somit stemmt jetzt das Land die Kosten (Steuerzahlergelder) . Bei uns wird seit Jahrzehnten gestritten, wie das finanziert werden soll und die Problematik seit zig Jahren wird negiert .

Meine Schwester - Krankenschwester hat ein zwingend ein Praktikum in einem Altersheim gemacht vor vielen Jahren, so auch die Freundin eines Arbeitskollegen in diesem Jahr - und beide erzählten von denselben Zuständen .
Ein Bekannter arbeitet auch in dem Berufsfeld - auch er sagt, es ist ein Wahnsinn .

Eine Erhebung hat ergeben - die konnte man in der Zeitung nachlesen - dass diese Menschen dort nur notversorgt werden - man tut das wichtigste für sie und für mehr ist keine Zeit . Man gibt ihnen Medikamente die sie ruhig stellen - bis zu 18 Pillen pro Tag - das keinerlei Rechtfertigung findet . Man gibt den Menschen dort Schlafmittel, damit sie um 18 Uhr am Abend schlafen, weil 1 Pflegekraft für die Versorgung von bis zu 12 Patienten zuständig ist . Füttern, waschen, bettfertig machen . Das schafft der in einer Stunde natürlich nicht !
Das Nachtpersonal ist dermaßen ratifiziert - dass der gar keine Versorgung gewährleisten kann .

Also meine Schwester hat schon vor 20 Jahren gesagt - wenn du sterben möchtest, dann verhindere es - dass du in ein Alters- oder Pflegeheim musst - das sind erschreckende Zustände und dieselbe Aussage kam jetzt von der Freundin eines Arbeitskollegen .

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19. Dezember 2018 um 8:00

In Deutschland nicht. Ich war eine Zeit lang im Rettungsdienst/ Krankentransport tätig und habe etliche Heime in unserem Umkreis gesehen und mit Bewohnern gesprochen. Da will man nicht leben müssen.

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19. Dezember 2018 um 8:02

Um 24 Stunden Pflege geht es gar nicht, das kann ein berufstätiger Mensch mit eventuell eigener Familie gar nicht stemmen. 

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19. Dezember 2018 um 9:02

Swiegereltern oder eltern im Haus? Wäre für mich ein No-go. In der Nähe damit man eher schauen kann ok, aber im eigenen Haus NO!

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19. Dezember 2018 um 10:46
In Antwort auf traventure

Dafür muss man mit den Kindern aber nicht im gemeinsamen Haus wohnen oder ihnen vorjammern, wie einsam man ist, damit sie schnell wieder zurück kommen.

Familienzusammenhalt, Gemeinschaft und Zusammensein, das wird in unserer Familie sehr sehr groß geschrieben. Wir sind immer füreinander da, ich würde meine Eltern (oder die meines Freundes) auch bei uns aufnehmen, wenn dafür irgendwann die Notwendigkeit besteht. Aber ich bin auch sehr froh, dass uns unsere Eltern auch noch unser eigenes Leben leben lassen. 

Nein der Bruder kam zurück, weil er sich einsam gefühlt hat.
Meine Schwiegereltern haben noch nie gejammert, dass sie sich einsam fühlen.
Und sie lassen alle ihr eigenes Leben führen.

Und immerhin 4 ihrer 6 Kinder haben die Möglichkeit genutzt, eine Wohnung im Elternhaus zu beziehen und auch das hat ihnen geholfen, nun ein eigenes Haus zu haben. Die beiden anderen bezogen übrigens Wohnung bei ihren Schwiegereltern und haben jetzt auch ein Haus.

Ich finde es sehr schade, dass dein Weltbild (aufgrund schlechter Erfahrungen?) so negativ ist.
 

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19. Dezember 2018 um 10:49
In Antwort auf herbstblume6

Worüber reden wir da? Normalerweise ist nicht wirklich viel Aufwand für Senioren nötig und finanziell haben sie ihr eigenes Geld.
Leichte Belastungen sollten von jeder normalen Familie zu stemmen sein und man bekommt bei Bedarf auch Unterstützung durch Pflege/ Sozialdienste und Hilfsmittel, Pflegegelder. Keiner sagt, dass das optimal, belastungsfrei und in jeder Situation/ Konstellation machbar ist aber im Normalfall funktioniert das und das erlebe ich regelmäßig.
Wenn man durch lauter Drang sich selbst zu verwirklichen nicht mehr für seine engste Familie da ist sollte man vielleicht besser Single bleiben.

Ich denke auch, selbst wenn es mit den eigenen Eltern nicht immer leicht ist stehen sie mir doch theoretisch so nah wie meine eigenen Kinder.

Klar macht es nicht immer Spaß Rücksicht zu nehmen und Kompromisse zu schließen.
Aber das macht man in einer Liebesbeziehung ja auch und auch mit den eigenen Kindern.
Man muss nur gucken, wie viel man geben kann ohne auf der Strecke zu bleiben.
Aber Verwandte sollten doch nicht bloß Ballast sein, sondern auch Bereicherung?

In einer halbwegs normalen Familie muss es doch möglich sein, miteinander zu reden und Grenzen festzulegen, so dass sich alle wohlfühlen.

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19. Dezember 2018 um 11:05

Ich habe mir nicht alle Kommentare durchgelesen, möchte jetzt aber trotzdem noch gerne dazu ein paar Worte loswerden.
Ich bin 30 Jahre alt. Wenn ich 10 Jahre zurück blicke, wollte ich damals unbedingt von Zuhause weg ziehen, ein Haus bauen, mit 26 heiraten und dann mein erstes Kind bekommen. SO! Die 10 Jahre später, bin ich wieder in meine Heimat gezogen, habe einen neuen Partner, baue nächstes Jahr ein Haus, bin noch nicht verheiratet und möchte die nächsten 2-3 Jahre auch noch kein Kind.
In kürzester Zeit kann sich soviel ändern, es kann soviel passieren...

Ich kann dir nur raten, dir nicht allzusehr darüber den Kopf zu zermarten und ihm das auch nahe zu legen. Außerdem spielt es auch eine Rolle, was seine Eltern wollen. Denn die meisten möchten nur ungern ihre eigenen 4 Wände verlassen. Und dann kommt noch hinzu, dass man heut zu Tage überhaupt erst mal den Platz haben muss, für 2 Parteien... vorallem, wenn man selbst Kinder haben möchte.

Also erstmal tief durchatmen und DANN ohne Schnapp-Atmung nochmal mit deinem Liebsten sprechen und klären wie realitätsnah seine jetzigen Gedanken in seinen Augen wirklich sind...

Wenn ihm bereits jetzt deine Anliegen scheiß egal sind, ihm nicht bewusst ist, dass eine Beziehung heißt gemeinsam Kompromisse zu finden, dann würde ich Reiß-Aus nehmen. Ist er einsichtig, dass sich ja soviel ändern kann und man das gemeinsam entscheidet sobald es soweit ist (es gibt immer eine Lösung.) seid ihr auf einem guten Weg. Und dann sollte das Thema erstmal bei Seite gelegt werden.

Ich persönlich habe bereits mal mit Schwiegermutti in einem Haus gelebt: NIE NIE wieder!!

Viel Erfog
 

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19. Dezember 2018 um 11:54
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Nein der Bruder kam zurück, weil er sich einsam gefühlt hat.
Meine Schwiegereltern haben noch nie gejammert, dass sie sich einsam fühlen.
Und sie lassen alle ihr eigenes Leben führen.

Und immerhin 4 ihrer 6 Kinder haben die Möglichkeit genutzt, eine Wohnung im Elternhaus zu beziehen und auch das hat ihnen geholfen, nun ein eigenes Haus zu haben. Die beiden anderen bezogen übrigens Wohnung bei ihren Schwiegereltern und haben jetzt auch ein Haus.

Ich finde es sehr schade, dass dein Weltbild (aufgrund schlechter Erfahrungen?) so negativ ist.
 

Sag mal wie kommst du darauf mir schlechte Erfahrungen oder ein negatives Weltbild zu unterstellen, nur weil ich ein anderes Weltbild habe, als du? 

Es ist ein ganz normaler Prozess, das Kinder irgendwann erwachsen werden, ausziehen, sich "abnabeln" und vielleicht sogar eine eigene Familie gründen. Ich finde, dass Eltern ihre Kinder daran hindern, wenn sie zum Beispiel Wohnungen für die Kinder einplanen, denn damit erzeugt man automatisch Druck, auch wenn es nur gut gemeint ist. Ein gewisser Abstand auf beiden Seiten schadet nämlich auch nicht und kann meiner Meinung nach die Beziehung zu den Eltern eher bereichern, als sie permanent um sich zu haben. Und ein Zeichen für besonderen Familienzusammenhalt ist dieses gemeinsame Wohnung auch nicht - eher ein Zeichen, dass man sich aneinander festkrallt und nicht loslassen kann. 

Dass ein erwachsener Mann sich einsam fühlt, nachdem er selbst grad eine Familie gegründet hat und deshalb zurück zu den Eltern geht finde ich sonderbar. Wenn sich die Eltern einsam fühlen, weil alle Kinder aus dem Haus sind kann ich das verstehen, aber wie man sich mit einer eigenen Familie und Partnerin so einsam fühlen kann, dass man direkt ins Elternhaus zurückgeht das kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. 

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19. Dezember 2018 um 12:21
In Antwort auf herbstblume6

Na erzählt das mal euren Eltern... 🤷‍♀️
Ich glaube, die meisten Menschen sehen das anders. Der Gesetzgeber auch.

Kennst du meine eltern? Nein. also was soll das dann das Urteil? Man erntet das was man sät.

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19. Dezember 2018 um 15:39

Falsch, dann hast du dich offensichtlich nicht unbedingt erkundigt . 

Ich wünsche jedem der das als Alternative überhaupt in Betracht zieht, dass er dort mal seine letzten Jahre fristen muss .

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19. Dezember 2018 um 15:44
In Antwort auf geistundsinn1

Falsch, dann hast du dich offensichtlich nicht unbedingt erkundigt . 

Ich wünsche jedem der das als Alternative überhaupt in Betracht zieht, dass er dort mal seine letzten Jahre fristen muss .

Genau wer nicht deiner Meinung ist hat automatisch unrecht. ja und klar du kennst alle Pflegeeinrichtungen in D und Ö. Beeindruckend.

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19. Dezember 2018 um 15:58

Dein Freund ist weder mitfühlend noch fürsorglich, der ist einfach Mama und/oder Papakind und sieht das finanzielle Rentenpolster der beiden.

Das wird nix, Mädel, lass das besser.

Ahnung hat er sowieso nicht von Pflege, kann ja nicht. Und wenn Demenz ins Spiel kommt, da spricht jeder noch so mitfühlende Mensch das Halleluja, das es Pflegeheime gibt.

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