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Verlustangst - Schlimm - Panikattacken

26. Dezember 2018 um 12:31

Hallo zusammen,
mich brauche dringend Rat. Ich bin am Ende meiner Kräfte.

Kurz zusammengefasst: Ich bin seit bald 20 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir haben eine vier jährige Tochter.
Seit Oktober haben wir viel Stress gehabt, haben uns recht viel gezofft. Seit zwei Wochen hatte ich eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tod. Es ist keiner gestorben aber ich kann mit dem Thema nicht umgehen, brauche Beständigkeit. Ich hab unheimliche Verlustängste bekommen, was meinen Mann angeht. Brauche Nähe umso mehr. Er nicht. Wir haben das nun thematisiert, auch das ich viel Nähe brauche. Ich will hören: ich liebe dich und nicht nur: ich dich auch. Ich bekomme nix von beidem. Er meidet mich, ich merke es. Ich kenne ihn. Ich hab mittlerweile einige Panikattacken hinter mir. Bin am Ende. Ich möchte mit ihm reden, bin unsicher. Zerreden ist nicht gut. Es liegt wie Balast auf mir.

Ich hab hab ihm gesagt, was ich brauche, um aus diesem Loch raus zu kommen. Er gibt es mir nicht. Apsichtlich? Nimmt mich nicht in den Arm, kuschelt nicht mit mir. Er sagt: ich glaub es eh nicht, wenn er mir das sagt. Und ich solle doch zu ner Therapie gehen.

Warum das alles nur? Wie werd ich diese Gefühle sonst los?

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26. Dezember 2018 um 13:28

Du bist für dein Glück selbst verantwortlich, dein Partner ist nicht für dich da wenn du ihn brauchst. Vlt wird es mal Zeit auszumisten. Und Sachen alleine zu machen die nur für dich sind und dir gut tun.

Mach Sport, triff alte Freunde, geh Tanzen, mach Urlaub, verliebt dich neu... du hast noch sehr viel Leben vor dir. Mach das Beste daraus. 

 

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26. Dezember 2018 um 15:57

So hart das klingt, aber es ist DEINE Verlustangst.  Nicht seine.

Natürlich verschafft es Linderung, wenn andere Deine Bedürfnisse stillen.  Aber dies zu Erwarten ist wie ein Drogensüchtiger, der die Schuld für sein Elend bei den anderen sucche, die so gemein sind ihm nicht seine Drogen zu beschaffen.

Spätestens wenn schon so etwas wie echte Panikattaken dazu kommen mach Dir klar:  Nur DU kannst etwas ändern!     Denk mal über professionelle Hilfe nach!

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26. Dezember 2018 um 16:18
In Antwort auf sonnenblume.

Hallo zusammen, 
mich brauche dringend Rat. Ich bin am Ende meiner Kräfte.

Kurz zusammengefasst: Ich bin seit bald 20 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir haben eine vier jährige Tochter. 
Seit Oktober haben wir viel Stress gehabt, haben uns recht viel gezofft. Seit zwei Wochen hatte ich eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tod. Es ist keiner gestorben aber ich kann mit dem Thema nicht umgehen, brauche Beständigkeit. Ich hab unheimliche Verlustängste bekommen, was meinen Mann angeht. Brauche Nähe umso mehr. Er nicht. Wir haben das nun thematisiert, auch das ich viel Nähe brauche. Ich will hören: ich liebe dich und nicht nur: ich dich auch. Ich bekomme nix von beidem. Er meidet mich, ich merke es. Ich kenne ihn. Ich hab mittlerweile einige Panikattacken hinter mir. Bin am Ende. Ich möchte mit ihm reden, bin unsicher. Zerreden ist nicht gut. Es liegt wie Balast auf mir.

Ich hab hab ihm gesagt, was ich brauche, um aus diesem Loch raus zu kommen. Er gibt es mir nicht. Apsichtlich? Nimmt mich nicht in den Arm, kuschelt nicht mit mir. Er sagt: ich glaub es eh nicht, wenn er mir das sagt. Und ich solle doch zu ner Therapie gehen. 

Warum das alles nur? Wie werd ich diese Gefühle sonst los? 

Viel Stress, was wohl viel Streit bedeutet, sieht nach Machtkämpfen aus. Dann wäre ein offenes und sachliches Gespräch über sinnvolle Aufgabenteilung angebracht.
Du schreibst nicht viel über deine "Auseinandersetzung mit dem Thema Tod". Deshalb kann dir hier keiner etwas anderes sagen als dein Mann. Das sieht nach Depression aus und sollte behandelt werden. 
Anders würde es schon wieder aussehen, wenn du z.B. Angst hast, er verlässt dich oder er stirbt, du stehst dann ohne materielle Sicherheit da mit dem Kind. Es könnte immerhin sein, dass das zusammengehört. Dann lass das seine Aufgabe sein, dafür zu sorgen, siehe oben. Es gehört einfach dazu in einer guten Familie, zur Treue, dass auch daran gedacht wird. Wenn er momentan nicht reden will, sortiere erst einmal für dich selbst und schreibe es auf. Und rede dann mit ihm, wenn er wieder einmal zugänglicher ist.

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