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Verlust, Trennung, Kränkung, wie kann ich wieder stark werden?

18. Dezember 2018 um 15:21

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe selten in Foren, aber da ich eine sehr schwere Zeit durchmache, wollte ich euch einfach mal nach Ratschlägen fragen. Ich versuche mich kurz zu fassen, so gut es geht. 2018 war für mich ein etwas schweres Jahr, das ich psychisch nicht ganz so einfach weggesteckt habe. Ich habe mich schon immer schwer mit Beziehungen getan, obwohl mir Liebe und Nähe im Leben eigentlich unglaublich wichtig ist, deshalb war es immer etwas hart, mir bewusst zu machen, dass mein Leben auch ohne Beziehung etwas Wert ist. Ich hatte davor auch schon jede Menge verquere Dating-Erfahrungen, wurde geghosted, am Harken gehalten oder ohne es zu wissen zum Fremdgehen genutzt, also hatte ich beziehungsmäßig einfach noch nie etwas Richtiges, Gesundes, wobei ich auch selbst immer mehr Angst davor entwickelt habe, zu Versagen oder eingeengt zu werden. Dieses Jahr habe ich mich dann endlich mal auf einige "Beziehungen" eingelassen, hatte damit allerdings wenig Glück. Beim ersten Versuch haben Wellenlänge und Gefühle einfach nicht gestimmt, das Ende war aber recht harmonisch. Ich hatte in der Beziehung auch zum ersten Mal überhaupt Sex, auch wenn es sich bisher nie erfüllend angefühlt hat. Danach wollte ich eigentlich wieder etwas zu mir finden, weil ich zum ersten Mal gefühlt habe, dass ich nicht unbedingt eine Beziehung brauche, sondern auch etwas für mich tun will. Danach bin ich leider an einen Mann mit Borderline-Störung geraten, der mich total überidealisiert hat, mich so schnell wie möglich zu einer festen Bindung drängen wollte und mich emotional dabei sehr ausgelaugt und teils sogar unter Druck gesetzt oder erpresst hat. Daraufhin wollte ich natürlich einige Monate nichts "Richtiges" mehr, eher offen bleiben. Im Oktober habe ich dann über eine Datingapp zum ersten Mal überhaupt jemanden kennengelernt, den ich nicht nur menschlich toll und anziehend fand, sondern bei dem ich mir auch 100 prozentig sicher war, dass ich ihn wirklich als Partner will und am Anfang auch wahnsinnig glücklich und auch ein wenig optimistisch war. Das ging zwei Monate, ohne dass er sich festlegen konnte und es sehr sehr langsam angehen wollte, was soweit auch in Ordnung war, außer dass er immer wieder unerwartet gebremst oder sich unerwartet zurückgezogen hat, bis er plötzlich immer weniger Zeit hatte usw. obwohl alles vorher vielversprechend aussah. In der Zeit hat sich im Oktober auch noch mein bester Freund völlig unerwartet umgebracht und ich musste es mit zwei Freunden als erste herausfinden, was meine Verlustängste nur noch auf die Spitze getrieben hat. Jetzt kam es leider wie es kommen musste und dieser wunderbare Mann hat sich von mir getrennt, weil er selbst zugegeben hat, emotionale Probleme und Beziehungsangst zu haben und er das erstmal für sich klären wollte, um mich nicht weiter zu verletzen oder hinzuhalten.
Jetzt stehe ich am Ende des Jahres da und hab das Gefühl, dass sich zum Teil meine schlimmsten Ängste bewahrheitet haben und ich mit diesem Mann im Moment auch noch einen meiner einzigen Lichtblicke verloren habe. Ich war in den Jahren davor oft noch sehr optimistisch, aber all das ist so schwer, wenn man das Gefühl hat, dass alles so dunkel ist und noch mehr menschliche Nähe sucht. Ich verkrieche mich jetzt nicht oder so, ich mache schon noch so normal wie es geht in meinem Leben weiter, aber es ist nicht so einfach, teils sehr düster und jeden Abend fühle ich mich seelisch unheimlich belastet und einsam. Meine Beziehungssehnsucht ist stärker denn je, auch wenn ich wahrscheinlich gerade im Moment einfach Zeit für mich bräuchte, aber das kann ich irgendwie nicht genießen und ich fühle mich sehr oft schwach und verlassen. Zudem weiß ich auch nicht, wie ich überhaupt wieder irgendwie optimistisch in Beziehungen hineingehen soll, wo doch nicht einmal das für mich Vielversprechendste geklappt hat. Ich will nicht wissen, wie das in Zukunft mit all diesen Erfahrungen wird, die mich ja weiterhin belasten werden. Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich wieder besser zu mir finden kann, wie ich mich „seelisch“ etwas erholen kann oder wieder Mut fassen kann?

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18. Dezember 2018 um 16:08
In Antwort auf juuuudl

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe selten in Foren, aber da ich eine sehr schwere Zeit durchmache, wollte ich euch einfach mal nach Ratschlägen fragen. Ich versuche mich kurz zu fassen, so gut es geht. 2018 war für mich ein etwas schweres Jahr, das ich psychisch nicht ganz so einfach weggesteckt habe. Ich habe mich schon immer schwer mit Beziehungen getan, obwohl mir Liebe und Nähe im Leben eigentlich unglaublich wichtig ist, deshalb war es immer etwas hart, mir bewusst zu machen, dass mein Leben auch ohne Beziehung etwas Wert ist. Ich hatte davor auch schon jede Menge verquere Dating-Erfahrungen, wurde geghosted, am Harken gehalten oder ohne es zu wissen zum Fremdgehen genutzt, also hatte ich beziehungsmäßig einfach noch nie etwas Richtiges, Gesundes, wobei ich auch selbst immer mehr Angst davor entwickelt habe, zu Versagen oder eingeengt zu werden. Dieses Jahr habe ich mich dann endlich mal auf einige "Beziehungen" eingelassen, hatte damit allerdings wenig Glück. Beim ersten Versuch haben Wellenlänge und Gefühle einfach nicht gestimmt, das Ende war aber recht harmonisch. Ich hatte in der Beziehung auch zum ersten Mal überhaupt Sex, auch wenn es sich bisher nie erfüllend angefühlt hat. Danach wollte ich eigentlich wieder etwas zu mir finden, weil ich zum ersten Mal gefühlt habe, dass ich nicht unbedingt eine Beziehung brauche, sondern auch etwas für mich tun will. Danach bin ich leider an einen Mann mit Borderline-Störung geraten, der mich total überidealisiert hat, mich so schnell wie möglich zu einer festen Bindung drängen wollte und mich emotional dabei sehr ausgelaugt und teils sogar unter Druck gesetzt oder erpresst hat. Daraufhin wollte ich natürlich einige Monate nichts "Richtiges" mehr, eher offen bleiben. Im Oktober habe ich dann über eine Datingapp zum ersten Mal überhaupt jemanden kennengelernt, den ich nicht nur menschlich toll und anziehend fand, sondern bei dem ich mir auch 100 prozentig sicher war, dass ich ihn wirklich als Partner will und am Anfang auch wahnsinnig glücklich und auch ein wenig optimistisch war. Das ging zwei Monate, ohne dass er sich festlegen konnte und es sehr sehr langsam angehen wollte, was soweit auch in Ordnung war, außer dass er immer wieder unerwartet gebremst oder sich unerwartet zurückgezogen hat, bis er plötzlich immer weniger Zeit hatte usw. obwohl alles vorher vielversprechend aussah. In der Zeit hat sich im Oktober auch noch mein bester Freund völlig unerwartet umgebracht und ich musste es mit zwei Freunden als erste herausfinden, was meine Verlustängste nur noch auf die Spitze getrieben hat. Jetzt kam es leider wie es kommen musste und dieser wunderbare Mann hat sich von mir getrennt, weil er selbst zugegeben hat, emotionale Probleme und Beziehungsangst zu haben und er das erstmal für sich klären wollte, um mich nicht weiter zu verletzen oder hinzuhalten.
Jetzt stehe ich am Ende des Jahres da und hab das Gefühl, dass sich zum Teil meine schlimmsten Ängste bewahrheitet haben und ich mit diesem Mann im Moment auch noch einen meiner einzigen Lichtblicke verloren habe. Ich war in den Jahren davor oft noch sehr optimistisch, aber all das ist so schwer, wenn man das Gefühl hat, dass alles so dunkel ist und noch mehr menschliche Nähe sucht. Ich verkrieche mich jetzt nicht oder so, ich mache schon noch so normal wie es geht in meinem Leben weiter, aber es ist nicht so einfach, teils sehr düster und jeden Abend fühle ich mich seelisch unheimlich belastet und einsam. Meine Beziehungssehnsucht ist stärker denn je, auch wenn ich wahrscheinlich gerade im Moment einfach Zeit für mich bräuchte, aber das kann ich irgendwie nicht genießen und ich fühle mich sehr oft schwach und verlassen. Zudem weiß ich auch nicht, wie ich überhaupt wieder irgendwie optimistisch in Beziehungen hineingehen soll, wo doch nicht einmal das für mich Vielversprechendste geklappt hat. Ich will nicht wissen, wie das in Zukunft mit all diesen Erfahrungen wird, die mich ja weiterhin belasten werden. Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich wieder besser zu mir finden kann, wie ich mich „seelisch“ etwas erholen kann oder wieder Mut fassen kann?
 

Ich glaube, das Beste wäre mal aufzuräumen im Leben . Mit all dem das du erlebt hast abzuschließen und es vorher entsprechend auf zu arbeiten .

Reflektiere dieses Jahr für dich und nimm dir die Zeit ganz zurück zu gehen und im Gegenzug nimmst du dir eine Stunde am Tag, es reicht auch eine halbe - etwas zu tun an dem du Freude hast . Egal, ob es ein Spaziergang ist, oder in aller Ruhe eine Zeitung/Buch zu lesen usw. 

Sobald du diese Regelmäßigkeit hin bekommst - mit dem was dir Spaß macht, du gerne machts - und der Aufarbeitung all der negativen Erfahrungen wirst du merken, dass es dir besser geht .

Ich würde es jetzt nicht gut finden, wenn du dich in die nächste Beziehung stürzt - nur um diese Einsamkeit zu überbrücken . Auch finde ich es immer wichtig, dass man sich mit sich selbst gut beschäftigen kann - bestimmte Hobbies in den Fokus rückt . Triff dich mit Freunden, geh raus, das wird dich ablenken und diese Düsterheit vertreiben .

Alles Gute !

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18. Dezember 2018 um 16:25

Heyhey, schon einmal vielen Dank für deine Antwort. Ich sehe das ähnlich wie du auch nur ist es eben genau dieses "im Leben Aufräumen" das ich gerne würde, aber beidem ich nicht weiß, wo ich anpacken soll. Ich hab zur Zeit bisshcne das Gefühl, dass bei mir innerlich alles voller Gerümpel ist, falls du verstehst was ich meine? So vieles über das ich aktuell nicht mehr wirklich trauere im Sinne von Weinen oder Leiden, wie zum Beispiel der Tod meines Kumpels, was aber so unter der Oberfläche schmort. Oder auch was Beziehungen betrifft, es war schon vorher so, das ich das Gefühl hatte, es wird immer schwerer, Hoffnung zu fassen und dann kommt wieder eine Erfahrung dazu, die es noch viel schlimmer macht... Gerade die negativen Beziehungserfahrungen haben sich imemr nur weiter angesammelt, ich konnte sie einfach nie ganz aufarbeiten.

Und ja, da hast du Recht, das würde ich auch gerne aber irgendwie klappt es nicht so, meine Prioritäten zu setzen. Ich hänge oft einfach nru rum, ich schlafe viel zu lange und komme nicht aus dem Bett usw. und in der verbleibenden Zeit bin ich dann arbeitstechnisch im Stress. Ich kann irgendwie nich so gut abschalten. Aber Freunde sind tatsächlich sehr wichtig, auch wenn ich fürchte, dass ich ihnen zur Zeit manchmal eine Last bin, weil ich von einer Sekunde auf die nächste wieder traurig oder deprimiert sein kann...

Aber ja, ich werde versuchen, mehr daruaf zu hören was mir gut tut Gerade die ruhigen Dinge sind zur Zeit aber eher schwierig, weil ich selbst wenn ich mir ein schönes Bad einlasse dann oft hibbelig dasitze und mich null entspannen kann ^^'

 

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18. Dezember 2018 um 16:25

Aber ja, ich werde mir Mühe geben

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18. Dezember 2018 um 16:27
In Antwort auf juuuudl

Heyhey, schon einmal vielen Dank für deine Antwort. Ich sehe das ähnlich wie du auch nur ist es eben genau dieses "im Leben Aufräumen" das ich gerne würde, aber beidem ich nicht weiß, wo ich anpacken soll. Ich hab zur Zeit bisshcne das Gefühl, dass bei mir innerlich alles voller Gerümpel ist, falls du verstehst was ich meine? So vieles über das ich aktuell nicht mehr wirklich trauere im Sinne von Weinen oder Leiden, wie zum Beispiel der Tod meines Kumpels, was aber so unter der Oberfläche schmort. Oder auch was Beziehungen betrifft, es war schon vorher so, das ich das Gefühl hatte, es wird immer schwerer, Hoffnung zu fassen und dann kommt wieder eine Erfahrung dazu, die es noch viel schlimmer macht... Gerade die negativen Beziehungserfahrungen haben sich imemr nur weiter angesammelt, ich konnte sie einfach nie ganz aufarbeiten.

Und ja, da hast du Recht, das würde ich auch gerne aber irgendwie klappt es nicht so, meine Prioritäten zu setzen. Ich hänge oft einfach nru rum, ich schlafe viel zu lange und komme nicht aus dem Bett usw. und in der verbleibenden Zeit bin ich dann arbeitstechnisch im Stress. Ich kann irgendwie nich so gut abschalten. Aber Freunde sind tatsächlich sehr wichtig, auch wenn ich fürchte, dass ich ihnen zur Zeit manchmal eine Last bin, weil ich von einer Sekunde auf die nächste wieder traurig oder deprimiert sein kann...

Aber ja, ich werde versuchen, mehr daruaf zu hören was mir gut tut Gerade die ruhigen Dinge sind zur Zeit aber eher schwierig, weil ich selbst wenn ich mir ein schönes Bad einlasse dann oft hibbelig dasitze und mich null entspannen kann ^^'

 

Wie wäre es wenn du zu einer Therapeutin gehst - um dir das alles von der Seele zu reden ? Das ist oft sehr hilfreich . Zu viel Schlaf, Antriebslosigkeit sind bereits Zeichen von Depression - juuuudl !

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18. Dezember 2018 um 16:31

Da hast du Recht... meine Schwester ist Psychologin und die hat dasselbe gesagt, ich hab auch die Sorge, dass ich seit dsem Selbstmord langsm unterschwellig ins sowas reinrutsche. Das Problem ist, dass ich bereits eine Therapie hinter mir habe, also meine bezahlten Therapiestunden quasi bereits aufgebraucht sind, aber normalerweise könnte ich glaub ich mal eine kurze "Notfallstunde" bei meiner Therapeutin ausmachen.
Was meine Beziehungsproble betraf konnte sie mich zwar grundlegend stärken und mir helfen, mit mir besser klarzukommen, aber nicht direkt die "Wurzel" bekämpfen, da sie auf solche Beziehungsschemata nicht spezialisiert war.

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18. Dezember 2018 um 16:35
In Antwort auf juuuudl

Da hast du Recht... meine Schwester ist Psychologin und die hat dasselbe gesagt, ich hab auch die Sorge, dass ich seit dsem Selbstmord langsm unterschwellig ins sowas reinrutsche. Das Problem ist, dass ich bereits eine Therapie hinter mir habe, also meine bezahlten Therapiestunden quasi bereits aufgebraucht sind, aber normalerweise könnte ich glaub ich mal eine kurze "Notfallstunde" bei meiner Therapeutin ausmachen.
Was meine Beziehungsproble betraf konnte sie mich zwar grundlegend stärken und mir helfen, mit mir besser klarzukommen, aber nicht direkt die "Wurzel" bekämpfen, da sie auf solche Beziehungsschemata nicht spezialisiert war.

Weißt du Juuuudl wir geben alle gerne viel Geld für Blödsinn aus . Ich finde für so was - Therapiestunden - wäre es gut angelegt . Vor allem lernt man da viel über sich und seine Muster und vor allem wie man sie durchbricht . Eine Fachkraft wäre dafür bestimmt gut udn normalerweise werden derartige Therapien auch von der Krankenkassa übernommen, sofern gute Gründe darliegen - zumindest ist es bei uns in Ö so . 

Auch kann ich verstehen, dass deine Schwester da nicht in Frage kommt, aber viell. kennt sie jemand der dir da gut zur Seite stehen würde ?!

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18. Dezember 2018 um 16:38

Da würde ich dir normal absolut Recht geben (dass sowas eine gute Investition ist), aber da ich noch nicht arbeite, kann ich mir das leider noch nicht leisten, bzw. meine eigentliche, bisherige Therapeutin hat mir im Grunde den Teil schon beigebracht, den sie mir beibringen kann Wie gesagt, meine Stunden von der Krankenkasse sind leider schon aufgebraucht, aber ich kann mir vielleicht ein paar Notfallstunden aus eigener Tasche leisten, ja

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18. Dezember 2018 um 16:40

Ich muss auch zugeben, dass ich mir für die gelernten Techniken im Moment zu wenig Zeit genommen habe, Meditation und sowas, ich hab eher ein Bisschen verdrängt und jetzt hab ich den Salat ^^'

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18. Dezember 2018 um 16:40
In Antwort auf juuuudl

Da würde ich dir normal absolut Recht geben (dass sowas eine gute Investition ist), aber da ich noch nicht arbeite, kann ich mir das leider noch nicht leisten, bzw. meine eigentliche, bisherige Therapeutin hat mir im Grunde den Teil schon beigebracht, den sie mir beibringen kann Wie gesagt, meine Stunden von der Krankenkasse sind leider schon aufgebraucht, aber ich kann mir vielleicht ein paar Notfallstunden aus eigener Tasche leisten, ja

Es wäre gut denke ich . Viell. kann deine Schwester da etwas einfädeln, oder du redest mit deiner Therapeutin, dass die Stunden viell. nicht ganz so teuer ausfallen ?
Oder du erkundigst dich mal bei deiner Schwester bezüglich einer guten Lektüre - auch aus Büchern kann man was mitnehmen ...

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18. Dezember 2018 um 17:11

Letzteres klingt schon einmal nach einer sehr guten Idee! "Einfädeln" lässt sich bei sowas ja leider nichts, Stunden sind leider ja immer gleich teuer, das kann die Psychologin nicht spontan entscheiden =/

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19. Dezember 2018 um 14:19

Vielen Dank, Solina, für die aufmunternden Worte. Und keine Sorge, das habe ich schon richtig verstanden, ich weiß, Trauer um einen Freund ist einfach etwas anderes, das wirklich in erster Linie Zeit braucht. Und ja du hast Recht, es gibt ja durchaus noch die positiven Erlebnisse diesbezüglich. Ich glaube ich freue mich auch trotzdem über einen schönen Flirt usw. es kommen nur nach einer Weile schnell die Ängste auf, dass das nach kürzester Zeit wieder vorbei sein wird und die Person mich wieder verlassen wird, so wie es in Liebesdingen bisher sehr sehr oft war.
Im Moment gebe ich dir Recht, dass ich daraus etwas Positives ziehen kann, ich glaube nur nicht, dass es für mich jemals etwas Positives haben kann, wenn ich mein Leben in Zukunft immer nur mit kurzen Chats oder Flirts ausfülle und nie jemanden habe an den ich mich wirklich anlehnen kann und der bei mir bleiben will. Aber ja für den Augenblick ist das eine sehr gute Idee <3

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29. Januar um 16:52

Un ehrlich zu sein, ich weiß, dass das möglich ist, aber ich glaube nicht, dass es für mich möglich ist. Vielleicht temporär, aber nicht langfristig. Es hat nichts damit zutun, dass ich einen Partner brauche, um etwas Wert oder eine Persönlichkeit zusein, es hat mehr damit zutun, dass ich einfach nicht weiß, wie ich ühne die Zuneigung klarkommen soll. Egal wie sehr ich es versuche, ich komme einfach nicht drüber weg, wie kaputt ich mich innerlich fühle und immer wenn mich jemand im Arm hält oder küsst habe ich wenigstens mal kurz das Gefühl, dass sich das alles irgendwie lohnt. Ich habe nie behauptet, dass ein Partner keine Garantie für Glück ist, es fühlt sich eher umgekerht an, dass kein Partner im Leben für mich die sichere Garantie ist, dass ich das, was ich mir immer ersehnt habe und was für mich das Wichtigste ist, nie bekommen habe.
Und ja, ich bin dauernd die, die irgendwas über irgendwelche Dates und Typen usw. erzählt aber wenn das ganze permanent von Unsicherheit umgeben ist, ist es nunmal kein Prickeln mehr. Ich brauche zur Zeit einfach kein Prickeln, ich bin völlig fertig, ich brauche irgendwas, das mir Halt gibt.
Ich selbst bin eine völlig emotionale Lebenschaotin und alles was zu normal, zu einfach, zu alltäglich ist, langweilt mich oder ich kann mich nicht darauf konzentrierern. Die "Aufregung des Anfangs" war vielleicht mal gut, ich gebe dir total Recht, dass das was Wert ist, aber nach dem 100 Mal macht sie einfach nur noch ängstlich und traurig und gerade im Augenblick kann ich sie kaum ertragen.
Ich habe mich sehr gefreut, weil ich vor ein, zwei Wochen mal wieder jemanden kennengelernt habe, wir hatten eine großartige, großartige Nacht, er kam noch mit zu mir, hat mich die ganze Zeit im Arm gehalten oder geküsst und war am nächsten Tag bis 17 Uhr bei mir... ich hab ihn extra danach gefragt, ob er Lust hat, mich wiederzusehen und er meinte ja. Heute erfahre ich von ihm, dass er eine andere liebt und ich wie immer "toll, aber..." bin und er mit mir sehr gerne befreundet sein will.
Ich kann das einfach nicht mehr durchmachen nicht noch 100 Mal, wie soll man denn da irgendwie noch optimistisch bleiben?
Es tut mir wirklich leid, ich woll deine Antwort auch nicht runter machen, aber ich bin einfach verzweifelt, ich könnte nur noch heulen und schreien und ich hab keine Ahnung, wie ich mit diesem ganzen Mist endlich klarkommen kann.



 

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29. Januar um 16:53

*eine Garantie sollte das natürlich heißen, sry

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13. Februar um 21:40

Danke dir! Du hast nicht ganz unrecht, dass ich schon etwas  krampfhaft suche, auch wenn ich nicht weiß, sie ich das Abstellen soll. Ich gebe zu, dass der Eindruck entstehen kann, dass ich einfach irgendwas will und keine Ansprüche mehr hätte, aber tatsächlich ist das sehr gegenteilig, meine Gefühlswelt ist mir eigentlich sehr wichtig beim Dating. Bis zum letzten Jahr hatte ich deshalb ie eine Beziehung, gerade weil ich es sehr genau damit genommen habe, ob ich das richtige Gefühl mit demjenigen habe. In dem Fall ist es eher zufällig oder sehr glücklich, dass ich mich so schnell wieder auf jemanden einlassen konnte 😉 was deinen Sex-Tipp betrifft sehe ich das ehrlich gesagt eher etwas anders. Da ich gerade das Gefühl habe, dass ich körperliche Nähe sehr genieße, was auch so ist (ich treffe mich mit besagtem Mann in erster Linie freundschaftlich aber wir teilen auch das Bett, weil wir uns beide gerade sehr nach Nähe sehnen) und ich ohnehin der Meinung bin, dass ich entscheide, wie früh und wann und ob ich mit jemandem schlafe, falls mich ein Mann dann gleich als leichte Beute oder als nicht mehr interessant sieht, sollte der eher was an seiner Einstellung ändern, oder nicht? 😉

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13. März um 19:23

Alles klar, da geb ich dir natürlich Recht tut mir leid, missverstanden

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13. März um 19:26

Ich will genau darauf auch im Augenblick etwas mehr aufpassen, dass ich nicht wieder so leicht verletzt werde, weil ich nicht genug darauf achte, was gut für mich ist und welche Intentionen die Männer um mich herum haben ^^ Nachdem mich meine "F+" (ich mag dieses Wort nicht besonders, weil ich dafür nicht wirklich der Typ bin), ein Mann den ich eigentlich wirklich gerne mochte und besonders fand und mir auch was Ernsteres hätte vorstellen können, kürzlich endgültig abserviert hat mit der Begründung, dass was Offenes nichts für ihn ist (für mich ja eigentlich auch nicht) und er jetzt in einer festen Beziehung ist (wohlgemerkt mit einem anderen Mann) und ich ihm besser nicht mehr kontaktieren soll, weil sein Freund das nicht möchte bin ich erstmal genug auf die Nase gefallen für eine ganze Weile

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