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Verlorenes Vertrauen..

4. Januar 2012 um 16:57

Hallo zusammen..

irgendwie bin ich auf der Suche nach einem Forum in dem ich meine Seelenlast loswerden kann hier gelandet...

Schon lange quält es mich im inneren das ich jegliches Vertrauen in Menschen, insbesondere in Frauen gänzlich verloren habe..
Daraus ergibt sich das ich nunmehr auch seit über 5 Jahren mein Leben als Single friste.

Ich weiß zwar das ich mir tief im inneren nichts sehnlicher wünsche als endlich aus diesem tristen, einsamen Leben zu fliehen, doch versuche ich es kommen all die schlechten Erinnerungen in mir hoch die jeglichen Versuch aus diesem Leben zu entkommen im Keim ersticken.

Zu diesen Erinnerungen zählen vorallem die schlechten Erfahrungen die ich bisher mit der Frauenwelt hatte. Angefangen davon das ich mehrmal betrogen und hintergangen wurde, mein Vertrauen und meine Gefühle die ich gab immer wieder ausgenutzt und mit Füßen getreten wurden bis hin zu meiner letzten ernsthaften Beziehung vor 5 Jahren für die ich damals Familie, Freunde und Arbeit aufgab, nach deren Schluss (wurde damals 3 Monate betrogen bevor ich es heraus fand) ich durch finanzielle Probleme die diese Beziehung dann mit sich brachte fast auf der Straße und vorallem fast vor Gericht landete..welche dann den letzten Funken Hoffnung der Frauenwelt vertrauen zu können abtötete..

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich möchte weder alle Frauen über einen Kamm scheren, noch möchte ich irgendwelche Hasstriaden verbreiten. Doch ob man einem Menschen vertrauen kann, das kann man ihm/ihr nunmal nicht auf den ersten Blick ansehen..

Dieses ganze Thema macht mich langsam seelisch immer mehr und mehr kaputt. Ich habe damals nach dieser Beziehung in meinen Augen viel erreicht, hatte versucht mir wieder ein normales, geregeltes Leben aufzubauen. Lernte dafür sogar einen neuen Job, wurde nach Abschluss der Umschulung sogar einer der besten in meinem Landkreis. Doch freuen über das was ich in der letzten Zeit für mich und mein Leben erreicht habe kann ich nicht, weil mir einfach jemand fehlt mit dem ich mich gemeinsam darüber freuen könnte..

Ich merke wie ich mich über die Jahre mehr und mehr zurück gezogen habe, in meine eigene kleine Welt in der ich mich sicher fühle und in die ich niemanden reinlasse.. aus Angst wieder nur verletzt, ausgenutzt oder gleich von vorne herein auf der "Lass uns Freunde bleiben"-Schiene zu landen. In eine Welt in der ich all jene Dinge meide um nicht das Glück anderer sehen zu müssen oder ertragen zu müssen, da es mir einfach nur weh tut andere glücklich zu sehen und selbst zu wissen das einem selbst dieses Glück nicht zu teil wird..

Ich weiß einfach nicht mehr wie ich mit diesem Problem und der ganzen Situation umgehen soll..
Reden kann ich mit den wenigen Freunden die ich noch habe nicht darüber, denn diese sind alle in glücklichen Beziehungen. Ich will ihnen weder durch meine emontionale Zerissenheit zur Last fallen, noch denke ich das groß andere Antworten kommen würden als das es bei schon auch irgenwann klappen wird..worauf ich mich dann nur fragen würde wann dieses "irgendwann" sein soll..heute, morgen, vielleicht irgendwann wenn ich mit 60 Jahren mein Leben immer noch in Einsamkeit friste?..

Ich weiß, es ist ein großer Text..daher danke ich jedem der sich die Zeit dafür nimmt ihn durchzulesen und bin für jeden Rat dankbar..

Lg,
Painfulmemorys

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4. Januar 2012 um 17:14

...
es ist schon mal ein guter anfang, dass du über deine situation schreibst und nicht alles in dich hineinfrisst. vl solltest du es mit einer gesprächstherapie versuchen.. ich hab sowas selber noch nicht gemacht, also hab ich nicht wirklich erfahrung damit, aber von dem was ich von anderen gehört habe, ist gesprächstherapie gut um schlimme erlebnisse zu verarbeiten und wieder einen neuen start ohne belastungen aus der vergangenheit beginnen zu können .. das könnte dir vl helfen, über deine angst vom ausgenutzt-werden hinwegzukommen..

ansonsten kann ich dir nur empfehlen, dass du dir eine beschäftigung suchst in der du dich selbst verwirklichen kannst und die dich glücklich macht. manche leute machen zum beispiel wohltätige sachen oder sport oder kunst usw.

auf jeden fall wünsch ich dir viel glück und dass es dir bald wieder besser geht

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5. Januar 2012 um 12:06


Ich kenne dieses Gefühl, das hat ich in den letzten Jahren auch immer. Aber ich hab im Sommer 2010 einen Schlussstrich gesetzt und seitdem versuch ich mein Leben in Ordnung zu bringen.
Es ist immer ein guuter Schritt was ändern zu wollen
Hast du es schon mal mit einer Gesprächstherapie versucht ?
Ich hab die Anfangs auch gemacht und es hat mir sehr geholfen mit einer neutralen Person über meine Vergangenheit, Probleme und Ansichten zu reden.

Und zu deiner letzten Beziehung. Ich find's nicht gut, dass du damals alles für sie aufgegeben hast. Ich meine, du musst doch auch noch ein Leben neben deiner Freundin haben. Ein Leben mit Freunden, Familie & Arbeit, das ist wichtig, damit auch ab & zu etwas an Abstand gewinnt und sich noch etwas zu erzählen hat.


Vielleicht konnt ich dir ein bisschen damit helfen & ansonsten kannst du mir auch gerne privat schreiben



Lg.

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