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Verlobung oder Schluss machen - Ist Sie die Richtige?

26. Februar um 4:23

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt schon seit mehr als 1 Jahr am grübeln ob ich mit meiner Freundin (seit 3 Jahren) den nächsten Schritt gehen oder Schluss machen soll... Es ist endweder oder da Sie unbedingt heiraten und Kinder möchte + Sie 29 ist + kulturell Dinge hier etwas anders sind etc.

Ein bisschen Background:
Ich habe 2016 in den USA bei einer Firma meine Masterarbeit geschrieben. War für 8 Monate dort und hab nach 2 Monaten auf ner Halloween Party eine Süße kennengelernt. Ich war selbst ehr schüchtern, Sie sehr offensiv und hat mich gefragt, ob wir noch in eine an Bar wollen, hatten dort etwas gequatscht und dann Nummern ausgetauscht. Dann ging es in ganz softes Texten fuer ca 8 Wochen (hatte Besuch von der Familie 3 davon und sie war auch 2 Wochen im Urlaub).
Dann erstes Date im Kino (riesen Fehler) und danach noch etwas trinken. Glücklicherweise fand sie mich gut und ich konnte deshalb nicht viel falsch machen.
Mir ging es zu der Zeit in keiner Beziehung (Körpers, Psyche, Money, Stress, Masterarbeit) gut, und es hat sich nett angefühlt nach knapp 2 Jahren auch mal wieder was Festes zu haben...
Sie hat mich aufgebaut und jederzeit unterstützt, Sie hat mir die Kraft gegeben, neben dem Job, der Masterarbeit noch auf meine Gesundheit zu achten und abzunehmen. Nach einem Monat ging es dann zur Sache und wir hatten ihr erstes Mal. Bis dahin ging es im Bett immer richtig wild zur Sache langes knutschen und endloses Vorspiel. Nach dem ersten Sex mit Ihr ging alles etwas gedämpfter zu - irgendwie als ob ich mein Ziel erreicht hätte und ich dann feststellen musste, dass dahinter tatsächlich eine unerfahrene Frau wartet. Es hat etwas gedauert bis ich gecheckt hab, dass ich ganz alleine für alles im Schlafzimmer verantwortlich bin und bis zum heutigen Tage muss ich erst mal Sie und dann mich selbst antörnen, bevor es zur Sache geht.
Im Großen und Ganzen wurde ich etwas desillusioniert, dass sich hinter der offensiven, attraktiven Frau eine schüchterne, liebe Seele verbirgt. Nichtsdestotrotz ging es mit uns steil bergauf und nach 2 Monaten Beziehung hatte ich die Masterarbeit hinter mir. Damit hatte ich dann so viel Zeit und die haben wir zusammen verbracht. Jeder Tag war toll, ob am Strand oder am Pool, ein Date in einem neuen Restaurant oder ein Wochenende in den Bergen oder in Florida. Die Zeit verging im Fluge und ich genoss jeden Tag.
Mit dem Versprechen zurück zu kommen und einem Praktikumsangebot in derselben Stadt in den USA habe ich nach 5 Monaten Beziehung die USA verlassen. Ich hatte noch einen Kurs im Master und ein tolles Semester zurück in Deutschland stand bevor - mit nicht wenigen Verlockungen (ab dem ersten Tag) denen ich aber wiederstand. Nach 2 Monaten kam Sie für 4 Wochen nach Deutschland und wir waren quer durchs Land unterwegs, von den Schlössern in Bayern, bis zum Stadtleben in Frankfurt hat Sie alles in einem tollen August mitbekommen.
An Ihrem ersten Tag hatte ich offiziell meinen Master beendet und eine Woche nach ihrer Abreise mein Visum für das Praktikum in den USA (Part2).

Ich kam zurück und wir waren sehr glücklich, die Zeit verging schnell und in der Beziehung lief alles gut (auch da es extern so viele Probleme gab: ihr Auto, mein Auto, schlechte Kollegen, Stress auf Arbeit, ihr Großeltern gesundheitlich); nach 3 Monaten hat mir mein aktueller Chef eine feste Stelle angeboten. Mit schlechten Visumschancen hatten wir auch gleich Heirat oder andere Möglichkeiten diskutiert nur um sicherzustellen, dass ohne Visum unsere gemeinsame Zukunft bis auf weiteres in den USA liegt (auch wenn ich klar gemacht habe, dass ich auf jeden Fall wieder zurück nach Deutschland will, spätestens mit Kindern). Die letzten 5 Monate bevor ich wieder zurück bin habe ich dann auch mit ihr zusammengewohnt, da ihre Mutter (bei der Sie lebt) für ein halbes Jahr ihre Eltern pflegen musste. Zeitweise fühlte es sich an wie mit einer guten Freundin zu leben, da ich nicht immer Lust hatte selbst den Sex anzuregen. Dennoch hab ich Mit ihrer konstanten Unterstützung das Rauchen aufgegeben und mache mittlerweile täglich Sport, mein Selbstbewusstsein wird weiter und weiter gestärkt.
Als ich in Deutschland war um mein Visum zu beantragen (und zu bekommen) habe ich wieder konstante Versuchungen gegenüber dem anderen Geschlecht gemerkt und in einer Partynacht war ich so betrunken, dass tatsächlich etwas passiert wäre wenn das andere Mädel mitgespielt hätte.

Dennoch ging es in die USA um einen Job bei einem deutschen DAX30 Konzern zu beginnen. Mit sehr gutem Gehalt und einem neuen Haus mit Top-Mitbewohnern, neuem Auto und genialen, jungen Arbeitskollegen geht es mir heute so gut wie noch nie. Ich bin glücklich und „Angekommen“. Das Problem ist desto glücklicher ich mit meinem Leben bin, desto unglücklicher bin ich mit unserer Beziehung. Ich würde am liebsten jeden Tag mit meinen Freunden etwas machen und da Sie wenig soziale Kontakte hat ist das nicht ohne weiteres möglich. Vor allem, da ich selbst merke das es mir lieber ist wenn Sie nicht dabei ist. Sie ist jede 2te Woche geschäftlich unterwegs und mittlerweile vermisse ich Sie nicht mehr...
Auch ist es nicht hilfreich, dass wir immer wieder neue heiße, deutsche Praktikantinen haben...
Als wir im letzten Urlaub (über Weihnachten) ihre Familie auf Hawaii besucht haben war ich in den 2 Wochen ungefähr die Hälfte der Zeit alleine unterwegs, da ich zum Strand, auf eine Wanderung, in eine Bar wollte, aber Sie lieber Zeit mit ihrer Familie/im Bett verbringen wollte. Als ich zurückgeflogen bin, wollte ich eigentlich sofort Schluss machen, wenn Sie zurückkam, aber seitdem ist sie die perfekte Freundin/Hausfrau/Unterstützerin (Vor 2 Minuten kam sie raus auf die Terrasse um zu fragen ob ich ein Bier möchte und um mir einen Snack zu bringen).
Dann hat ihre Schwester (24) auch noch einen Antrag von Ihrem 22jährigen Freund bekommen nach 9 Monaten, und seitdem ist sowieso alles schräg... Im September18 wurde geheiratet auf Hawaii und jeder in der Familie schaut mich nur noch komisch an (ich werde nächsten Monat 30)... Bis heute weiß ich aber immer noch nicht wie es weiter geht. Ich vermeide ihren Vater zu treffen, weil das Thema sonst hoch kommt und er gemeint hat Schluss oder weiter machen - Ich sollte eine Entscheidung treffen und bei jeder Familienfeier wird gefragt, wo der Ring bleibt. Über unsere Zukunft haben wir seit Hawaii nur noch wenige male geredet und wir kommen immer wieder zum selben Punkt - Ich bin mir nicht sicher wegen xyz (siehe unten) und Sie sagt das wir gemeinsam daran arbeiten müssen und alles gut wird so lange ich Sie unterstütze. Ich versuche es aber unterbewusst klappt es nicht - ich komme immer wieder zu einer Blockade.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, auf der einen Seite denke ich mir dass ich einfach nicht die Eier habe Konsequenzen aus den offensichtlichen Fakten/Tatsachen zu ziehen, dass:
-Sie für ihr Alter unreif und kindlich ist
-Es mich nervt das sie sozial so ein Einzelgänger ist
-Sie nicht wirklich Drive/Ehrgeiz für irgendwas anderes als ihren Instagram account (mit vielen Followern/Likern), Heiratsthemen, Shoppen und Mich zeigt
-Sie 0 mit Geld umgehen kann und immer wieder in die Kreditkartenschulden rutscht obwohl Sie keine Miete zahlt
-Nicht wirklich was mit ihrem Leben anzufangen weiss - sie scheint nur auf diese Hochzeit, Haus, Hund, Kind --- Zeit zu warten
-Sie nach 3 Jahren immer noch kein Wort deutsch spricht
-Unsere Kommunikation wirklich schlecht ist und wir phasenweise einfach nur nebeneinander herleben
-Ich Sie unterbewusst immer schlechter behandle (niemals physisch) aber meine innere Einstellung ihr gegenüber wird einfach immer mehr negativ
-Sie keine Selbstkontrolle hat (Jeden Sonntag will sie die Diät, das neue Projekt, etc beginnen aber nichts passiert)
-Sie immer den einfachsten Weg für sich wählt
-Oft die Schuld bei externen Faktoren sieht (ich unterstütze Sie nicht bei Ihrer neuen Unternehmung, Ihre 1000USD Kamera ist nicht gut genug um ein Fotobusiness zu starten,etc.)
-Ich Sie immer weniger wertschätzen kann und Sie ständig kritisiere
Und das sexuell leider keine Elektrizität besteht... Es ist ermüdend - besonders da meine letzte Freundin ein Freak im Bett war, wenn wir alleine im Raum waren konnte man es knistern hören, aber mit Ihr... wie gesagt weiß ich, dass ich machen kann was ich will ich aber kein erregendes Feedback bekomme.

Aber ich erinnere mich auch wie schlimm sich die Einsamkeit angefühlt hat... und wie ein Leben ohne Beziehung ist kann man sich immer schwer vorstellen wenn man in einer steckt

Auf der anderen Seite habe ich noch nicht viele Menschen getroffen:
-Denen ich blind vertrauen kann
-Sie wie ich Kinder-Familie will und diese selbst erziehen möchte
-Ähnliche Wertevorstellung hat
-Mit meiner dominanten Art Entscheidungen für uns zu treffen gut umgehen kann
-Die nur positives über mich zu sagen haben und mich damit immer weiter aufbauen/unterstützen
-Guten Character (sie lügt nicht, sie lästert NIE, sie ist durch und durch gut)
-Die mich bei jeder Idee oder Vorhaben unterstützt
-Mich so liebt wie ich bin, ohne dass ich mich verstellen oder zurückhalten muss (außer im Bett)
-Ein wirklicher Partner, dem ich all meine Sorgen, Wünsche und Träume erzählen kann

In meiner Persönlichkeitsentwicklung bin ich mittlerweile so weit, dass ich weiss was ich in meinem Leben will. Allerdings muss diese Ungewissheit über diese Beziehung aufhören! Ich stelle jeden einzigen Tag mein gesamtes Leben in Frage und an 50% der Tage komme ich zu dem Schluss, dass ich dankbar sein muss so einen Menschen gefunden zu haben - da ich natürlich auch nicht einfach bin und 50% der Tage komme ich zu dem Schluss das ich Schluss machen muss und nur nicht den Mut habe....

Sorry für den ganzen Text... Freue mich über jegliche Ratschläge/Meinungen/Entscheidungskonzepte
Danke
R.

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26. Februar um 7:05
In Antwort auf zadicos

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt schon seit mehr als 1 Jahr am grübeln ob ich mit meiner Freundin (seit 3 Jahren) den nächsten Schritt gehen oder Schluss machen soll... Es ist endweder oder da Sie unbedingt heiraten und Kinder möchte + Sie 29 ist + kulturell Dinge hier etwas anders sind etc.

Ein bisschen Background:
Ich habe 2016 in den USA  bei einer Firma meine Masterarbeit geschrieben. War für 8 Monate dort und hab nach 2 Monaten auf ner Halloween Party eine Süße kennengelernt. Ich war selbst ehr schüchtern, Sie sehr offensiv und hat mich gefragt, ob wir noch in eine an Bar wollen, hatten dort etwas gequatscht und dann Nummern ausgetauscht. Dann ging es in ganz softes Texten fuer ca 8 Wochen (hatte Besuch von der Familie 3 davon und sie war auch 2 Wochen im Urlaub).
Dann erstes Date im Kino (riesen Fehler) und danach noch etwas trinken. Glücklicherweise fand sie mich gut und ich konnte deshalb nicht viel falsch machen. 
Mir ging es zu der Zeit in keiner Beziehung (Körpers, Psyche, Money, Stress, Masterarbeit) gut, und es hat sich nett angefühlt nach knapp 2 Jahren auch mal wieder was Festes zu haben…
Sie hat mich aufgebaut und jederzeit unterstützt, Sie hat mir die Kraft gegeben, neben dem Job, der Masterarbeit noch auf meine Gesundheit zu achten und abzunehmen. Nach einem Monat ging es dann zur Sache und wir hatten ihr erstes Mal. Bis dahin ging es im Bett immer richtig wild zur Sache langes knutschen und endloses Vorspiel. Nach dem ersten Sex mit Ihr ging alles etwas gedämpfter zu – irgendwie als ob ich mein Ziel erreicht hätte und ich dann feststellen musste, dass dahinter tatsächlich eine unerfahrene Frau wartet. Es hat etwas gedauert bis ich gecheckt hab, dass ich ganz alleine für alles im Schlafzimmer verantwortlich bin und bis zum heutigen Tage muss ich erst mal Sie und dann mich selbst antörnen, bevor es zur Sache geht.
Im Großen und Ganzen wurde ich etwas desillusioniert, dass sich hinter der offensiven, attraktiven Frau eine schüchterne, liebe Seele verbirgt. Nichtsdestotrotz ging es mit uns steil bergauf und nach 2 Monaten Beziehung hatte ich die Masterarbeit hinter mir. Damit hatte ich dann so viel Zeit und die haben wir zusammen verbracht. Jeder Tag war toll, ob am Strand oder am Pool, ein Date in einem neuen Restaurant oder ein Wochenende in den Bergen oder in Florida. Die Zeit verging im Fluge und ich genoss jeden Tag.
Mit dem Versprechen zurück zu kommen und einem Praktikumsangebot in derselben Stadt in den USA habe ich nach 5 Monaten Beziehung die USA verlassen. Ich hatte noch einen Kurs im Master und ein tolles Semester zurück in Deutschland stand bevor - mit nicht wenigen Verlockungen (ab dem ersten Tag) denen ich aber wiederstand. Nach 2 Monaten kam Sie für 4 Wochen nach Deutschland und wir waren quer durchs Land unterwegs, von den Schlössern in Bayern, bis zum Stadtleben in Frankfurt hat Sie alles in einem tollen August mitbekommen.
An Ihrem ersten Tag hatte ich offiziell meinen Master beendet und eine Woche nach ihrer Abreise mein Visum für das Praktikum in den USA (Part2).

Ich kam zurück und wir waren sehr glücklich, die Zeit verging schnell und in der Beziehung lief alles gut (auch da es extern so viele Probleme gab: ihr Auto, mein Auto, schlechte Kollegen, Stress auf Arbeit, ihr Großeltern gesundheitlich); nach 3 Monaten hat mir mein aktueller Chef eine feste Stelle angeboten. Mit schlechten Visumschancen hatten wir auch gleich Heirat oder andere Möglichkeiten diskutiert nur um sicherzustellen, dass ohne Visum unsere gemeinsame Zukunft bis auf weiteres in den USA liegt (auch wenn ich klar gemacht habe, dass ich auf jeden Fall wieder zurück nach Deutschland will, spätestens mit Kindern). Die letzten 5 Monate bevor ich wieder zurück bin habe ich dann auch mit ihr zusammengewohnt, da ihre Mutter (bei der Sie lebt) für ein halbes Jahr ihre Eltern pflegen musste. Zeitweise fühlte es sich an wie mit einer guten Freundin zu leben, da ich nicht immer Lust hatte selbst den Sex anzuregen. Dennoch hab ich Mit ihrer konstanten Unterstützung das Rauchen aufgegeben und mache mittlerweile täglich Sport, mein Selbstbewusstsein wird weiter und weiter gestärkt.
Als ich in Deutschland war um mein Visum zu beantragen (und zu bekommen) habe ich wieder konstante Versuchungen gegenüber dem anderen Geschlecht gemerkt und in einer Partynacht war ich so betrunken, dass tatsächlich etwas passiert wäre wenn das andere Mädel mitgespielt hätte.

Dennoch ging es in die USA um einen Job bei einem deutschen DAX30 Konzern zu beginnen. Mit sehr gutem Gehalt und einem neuen Haus mit Top-Mitbewohnern, neuem Auto und genialen, jungen Arbeitskollegen geht es mir heute so gut wie noch nie. Ich bin glücklich und „Angekommen“. Das Problem ist desto glücklicher ich mit meinem Leben bin, desto unglücklicher bin ich mit unserer Beziehung. Ich würde am liebsten jeden Tag mit meinen Freunden etwas machen und da Sie wenig soziale Kontakte hat ist das nicht ohne weiteres möglich. Vor allem, da ich selbst merke das es mir lieber ist wenn Sie nicht dabei ist. Sie ist jede 2te Woche geschäftlich unterwegs und mittlerweile vermisse ich Sie nicht mehr…
Auch ist es nicht hilfreich, dass wir immer wieder neue heiße, deutsche Praktikantinen haben...
Als wir im letzten Urlaub (über Weihnachten) ihre Familie auf Hawaii besucht haben war ich in den 2 Wochen ungefähr die Hälfte der Zeit alleine unterwegs, da ich zum Strand, auf eine Wanderung, in eine Bar wollte, aber Sie lieber Zeit mit ihrer Familie/im Bett verbringen wollte. Als ich zurückgeflogen bin, wollte ich eigentlich sofort Schluss machen, wenn Sie zurückkam, aber seitdem ist sie die perfekte Freundin/Hausfrau/Unterstützerin (Vor 2 Minuten kam sie raus auf die Terrasse um zu fragen ob ich ein Bier möchte und um mir einen Snack zu bringen).
Dann hat ihre Schwester (24) auch noch einen Antrag von Ihrem 22jährigen Freund bekommen nach 9 Monaten, und seitdem ist sowieso alles schräg… Im September18 wurde geheiratet auf Hawaii und jeder in der Familie schaut mich nur noch komisch an (ich werde nächsten Monat 30)… Bis heute weiß ich aber immer noch nicht wie es weiter geht. Ich vermeide ihren Vater zu treffen, weil das Thema sonst hoch kommt und er gemeint hat Schluss oder weiter machen - Ich sollte eine Entscheidung treffen und bei jeder Familienfeier wird gefragt, wo der Ring bleibt. Über unsere Zukunft haben wir seit Hawaii nur noch wenige male geredet und wir kommen immer wieder zum selben Punkt - Ich bin mir nicht sicher wegen xyz (siehe unten) und Sie sagt das wir gemeinsam daran arbeiten müssen und alles gut wird so lange ich Sie unterstütze. Ich versuche es aber unterbewusst klappt es nicht -  ich komme immer wieder zu einer Blockade.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, auf der einen Seite denke ich mir dass ich einfach nicht die Eier habe Konsequenzen aus den offensichtlichen Fakten/Tatsachen zu ziehen, dass:
-Sie für ihr Alter unreif und kindlich ist
-Es mich nervt das sie sozial so ein Einzelgänger ist
-Sie nicht wirklich Drive/Ehrgeiz für irgendwas anderes als ihren Instagram account (mit vielen Followern/Likern), Heiratsthemen, Shoppen und Mich zeigt
-Sie 0 mit Geld umgehen kann und immer wieder in die Kreditkartenschulden rutscht obwohl Sie keine Miete zahlt
-Nicht wirklich was mit ihrem Leben anzufangen weiss - sie scheint nur auf diese Hochzeit, Haus, Hund, Kind --- Zeit zu warten
-Sie nach 3 Jahren immer noch kein Wort deutsch spricht
-Unsere Kommunikation wirklich schlecht ist und wir phasenweise einfach nur nebeneinander herleben
-Ich Sie unterbewusst immer schlechter behandle (niemals physisch) aber meine innere Einstellung ihr gegenüber wird einfach immer mehr negativ
-Sie keine Selbstkontrolle hat (Jeden Sonntag will sie die Diät, das neue Projekt, etc beginnen aber nichts passiert)
-Sie immer den einfachsten Weg für sich wählt 
-Oft die Schuld bei externen Faktoren sieht (ich unterstütze Sie nicht bei Ihrer neuen Unternehmung, Ihre 1000USD Kamera ist nicht gut genug um ein Fotobusiness zu starten,etc.)
-Ich Sie immer weniger wertschätzen kann und Sie ständig kritisiere 
Und das sexuell leider keine Elektrizität besteht… Es ist ermüdend – besonders da meine letzte Freundin ein Freak im Bett war, wenn wir alleine im Raum waren konnte man es knistern hören, aber mit Ihr… wie gesagt weiß ich, dass ich machen kann was ich will ich aber kein erregendes Feedback bekomme.

Aber ich erinnere mich auch wie schlimm sich die Einsamkeit angefühlt hat… und wie ein Leben ohne Beziehung ist kann man sich immer schwer vorstellen wenn man in einer steckt

Auf der anderen Seite habe ich noch nicht viele Menschen getroffen:
-Denen ich blind vertrauen kann
-Sie wie ich Kinder-Familie will und diese selbst erziehen möchte
-Ähnliche Wertevorstellung hat
-Mit meiner dominanten Art Entscheidungen für uns zu treffen gut umgehen kann
-Die nur positives über mich zu sagen haben und mich damit immer weiter aufbauen/unterstützen
-Guten Character (sie lügt nicht, sie lästert NIE, sie ist durch und durch gut)
-Die mich bei jeder Idee oder Vorhaben unterstützt
-Mich so liebt wie ich bin, ohne dass ich mich verstellen oder zurückhalten muss (außer im Bett)
-Ein wirklicher Partner, dem ich all meine Sorgen, Wünsche und Träume erzählen kann
 
In meiner Persönlichkeitsentwicklung bin ich mittlerweile so weit, dass ich weiss was ich in meinem Leben will. Allerdings muss diese Ungewissheit über diese Beziehung aufhören! Ich stelle jeden einzigen Tag mein gesamtes Leben in Frage und an 50% der Tage komme ich zu dem Schluss, dass ich dankbar sein muss so einen Menschen gefunden zu haben - da ich natürlich auch nicht einfach bin und 50% der Tage komme ich zu dem Schluss das ich Schluss machen muss und nur nicht den Mut habe....

Sorry für den ganzen Text… Freue mich über jegliche Ratschläge/Meinungen/Entscheidungskonzepte
Danke
R.
 

Mach schluss. 

Die Dinge die du aufgezählt hast sind keine gute Basis einer Ehe.

Verschwende nicht ihre kostbare Zeit. 

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26. Februar um 7:25
In Antwort auf zadicos

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt schon seit mehr als 1 Jahr am grübeln ob ich mit meiner Freundin (seit 3 Jahren) den nächsten Schritt gehen oder Schluss machen soll... Es ist endweder oder da Sie unbedingt heiraten und Kinder möchte + Sie 29 ist + kulturell Dinge hier etwas anders sind etc.

Ein bisschen Background:
Ich habe 2016 in den USA  bei einer Firma meine Masterarbeit geschrieben. War für 8 Monate dort und hab nach 2 Monaten auf ner Halloween Party eine Süße kennengelernt. Ich war selbst ehr schüchtern, Sie sehr offensiv und hat mich gefragt, ob wir noch in eine an Bar wollen, hatten dort etwas gequatscht und dann Nummern ausgetauscht. Dann ging es in ganz softes Texten fuer ca 8 Wochen (hatte Besuch von der Familie 3 davon und sie war auch 2 Wochen im Urlaub).
Dann erstes Date im Kino (riesen Fehler) und danach noch etwas trinken. Glücklicherweise fand sie mich gut und ich konnte deshalb nicht viel falsch machen. 
Mir ging es zu der Zeit in keiner Beziehung (Körpers, Psyche, Money, Stress, Masterarbeit) gut, und es hat sich nett angefühlt nach knapp 2 Jahren auch mal wieder was Festes zu haben…
Sie hat mich aufgebaut und jederzeit unterstützt, Sie hat mir die Kraft gegeben, neben dem Job, der Masterarbeit noch auf meine Gesundheit zu achten und abzunehmen. Nach einem Monat ging es dann zur Sache und wir hatten ihr erstes Mal. Bis dahin ging es im Bett immer richtig wild zur Sache langes knutschen und endloses Vorspiel. Nach dem ersten Sex mit Ihr ging alles etwas gedämpfter zu – irgendwie als ob ich mein Ziel erreicht hätte und ich dann feststellen musste, dass dahinter tatsächlich eine unerfahrene Frau wartet. Es hat etwas gedauert bis ich gecheckt hab, dass ich ganz alleine für alles im Schlafzimmer verantwortlich bin und bis zum heutigen Tage muss ich erst mal Sie und dann mich selbst antörnen, bevor es zur Sache geht.
Im Großen und Ganzen wurde ich etwas desillusioniert, dass sich hinter der offensiven, attraktiven Frau eine schüchterne, liebe Seele verbirgt. Nichtsdestotrotz ging es mit uns steil bergauf und nach 2 Monaten Beziehung hatte ich die Masterarbeit hinter mir. Damit hatte ich dann so viel Zeit und die haben wir zusammen verbracht. Jeder Tag war toll, ob am Strand oder am Pool, ein Date in einem neuen Restaurant oder ein Wochenende in den Bergen oder in Florida. Die Zeit verging im Fluge und ich genoss jeden Tag.
Mit dem Versprechen zurück zu kommen und einem Praktikumsangebot in derselben Stadt in den USA habe ich nach 5 Monaten Beziehung die USA verlassen. Ich hatte noch einen Kurs im Master und ein tolles Semester zurück in Deutschland stand bevor - mit nicht wenigen Verlockungen (ab dem ersten Tag) denen ich aber wiederstand. Nach 2 Monaten kam Sie für 4 Wochen nach Deutschland und wir waren quer durchs Land unterwegs, von den Schlössern in Bayern, bis zum Stadtleben in Frankfurt hat Sie alles in einem tollen August mitbekommen.
An Ihrem ersten Tag hatte ich offiziell meinen Master beendet und eine Woche nach ihrer Abreise mein Visum für das Praktikum in den USA (Part2).

Ich kam zurück und wir waren sehr glücklich, die Zeit verging schnell und in der Beziehung lief alles gut (auch da es extern so viele Probleme gab: ihr Auto, mein Auto, schlechte Kollegen, Stress auf Arbeit, ihr Großeltern gesundheitlich); nach 3 Monaten hat mir mein aktueller Chef eine feste Stelle angeboten. Mit schlechten Visumschancen hatten wir auch gleich Heirat oder andere Möglichkeiten diskutiert nur um sicherzustellen, dass ohne Visum unsere gemeinsame Zukunft bis auf weiteres in den USA liegt (auch wenn ich klar gemacht habe, dass ich auf jeden Fall wieder zurück nach Deutschland will, spätestens mit Kindern). Die letzten 5 Monate bevor ich wieder zurück bin habe ich dann auch mit ihr zusammengewohnt, da ihre Mutter (bei der Sie lebt) für ein halbes Jahr ihre Eltern pflegen musste. Zeitweise fühlte es sich an wie mit einer guten Freundin zu leben, da ich nicht immer Lust hatte selbst den Sex anzuregen. Dennoch hab ich Mit ihrer konstanten Unterstützung das Rauchen aufgegeben und mache mittlerweile täglich Sport, mein Selbstbewusstsein wird weiter und weiter gestärkt.
Als ich in Deutschland war um mein Visum zu beantragen (und zu bekommen) habe ich wieder konstante Versuchungen gegenüber dem anderen Geschlecht gemerkt und in einer Partynacht war ich so betrunken, dass tatsächlich etwas passiert wäre wenn das andere Mädel mitgespielt hätte.

Dennoch ging es in die USA um einen Job bei einem deutschen DAX30 Konzern zu beginnen. Mit sehr gutem Gehalt und einem neuen Haus mit Top-Mitbewohnern, neuem Auto und genialen, jungen Arbeitskollegen geht es mir heute so gut wie noch nie. Ich bin glücklich und „Angekommen“. Das Problem ist desto glücklicher ich mit meinem Leben bin, desto unglücklicher bin ich mit unserer Beziehung. Ich würde am liebsten jeden Tag mit meinen Freunden etwas machen und da Sie wenig soziale Kontakte hat ist das nicht ohne weiteres möglich. Vor allem, da ich selbst merke das es mir lieber ist wenn Sie nicht dabei ist. Sie ist jede 2te Woche geschäftlich unterwegs und mittlerweile vermisse ich Sie nicht mehr…
Auch ist es nicht hilfreich, dass wir immer wieder neue heiße, deutsche Praktikantinen haben...
Als wir im letzten Urlaub (über Weihnachten) ihre Familie auf Hawaii besucht haben war ich in den 2 Wochen ungefähr die Hälfte der Zeit alleine unterwegs, da ich zum Strand, auf eine Wanderung, in eine Bar wollte, aber Sie lieber Zeit mit ihrer Familie/im Bett verbringen wollte. Als ich zurückgeflogen bin, wollte ich eigentlich sofort Schluss machen, wenn Sie zurückkam, aber seitdem ist sie die perfekte Freundin/Hausfrau/Unterstützerin (Vor 2 Minuten kam sie raus auf die Terrasse um zu fragen ob ich ein Bier möchte und um mir einen Snack zu bringen).
Dann hat ihre Schwester (24) auch noch einen Antrag von Ihrem 22jährigen Freund bekommen nach 9 Monaten, und seitdem ist sowieso alles schräg… Im September18 wurde geheiratet auf Hawaii und jeder in der Familie schaut mich nur noch komisch an (ich werde nächsten Monat 30)… Bis heute weiß ich aber immer noch nicht wie es weiter geht. Ich vermeide ihren Vater zu treffen, weil das Thema sonst hoch kommt und er gemeint hat Schluss oder weiter machen - Ich sollte eine Entscheidung treffen und bei jeder Familienfeier wird gefragt, wo der Ring bleibt. Über unsere Zukunft haben wir seit Hawaii nur noch wenige male geredet und wir kommen immer wieder zum selben Punkt - Ich bin mir nicht sicher wegen xyz (siehe unten) und Sie sagt das wir gemeinsam daran arbeiten müssen und alles gut wird so lange ich Sie unterstütze. Ich versuche es aber unterbewusst klappt es nicht -  ich komme immer wieder zu einer Blockade.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, auf der einen Seite denke ich mir dass ich einfach nicht die Eier habe Konsequenzen aus den offensichtlichen Fakten/Tatsachen zu ziehen, dass:
-Sie für ihr Alter unreif und kindlich ist
-Es mich nervt das sie sozial so ein Einzelgänger ist
-Sie nicht wirklich Drive/Ehrgeiz für irgendwas anderes als ihren Instagram account (mit vielen Followern/Likern), Heiratsthemen, Shoppen und Mich zeigt
-Sie 0 mit Geld umgehen kann und immer wieder in die Kreditkartenschulden rutscht obwohl Sie keine Miete zahlt
-Nicht wirklich was mit ihrem Leben anzufangen weiss - sie scheint nur auf diese Hochzeit, Haus, Hund, Kind --- Zeit zu warten
-Sie nach 3 Jahren immer noch kein Wort deutsch spricht
-Unsere Kommunikation wirklich schlecht ist und wir phasenweise einfach nur nebeneinander herleben
-Ich Sie unterbewusst immer schlechter behandle (niemals physisch) aber meine innere Einstellung ihr gegenüber wird einfach immer mehr negativ
-Sie keine Selbstkontrolle hat (Jeden Sonntag will sie die Diät, das neue Projekt, etc beginnen aber nichts passiert)
-Sie immer den einfachsten Weg für sich wählt 
-Oft die Schuld bei externen Faktoren sieht (ich unterstütze Sie nicht bei Ihrer neuen Unternehmung, Ihre 1000USD Kamera ist nicht gut genug um ein Fotobusiness zu starten,etc.)
-Ich Sie immer weniger wertschätzen kann und Sie ständig kritisiere 
Und das sexuell leider keine Elektrizität besteht… Es ist ermüdend – besonders da meine letzte Freundin ein Freak im Bett war, wenn wir alleine im Raum waren konnte man es knistern hören, aber mit Ihr… wie gesagt weiß ich, dass ich machen kann was ich will ich aber kein erregendes Feedback bekomme.

Aber ich erinnere mich auch wie schlimm sich die Einsamkeit angefühlt hat… und wie ein Leben ohne Beziehung ist kann man sich immer schwer vorstellen wenn man in einer steckt

Auf der anderen Seite habe ich noch nicht viele Menschen getroffen:
-Denen ich blind vertrauen kann
-Sie wie ich Kinder-Familie will und diese selbst erziehen möchte
-Ähnliche Wertevorstellung hat
-Mit meiner dominanten Art Entscheidungen für uns zu treffen gut umgehen kann
-Die nur positives über mich zu sagen haben und mich damit immer weiter aufbauen/unterstützen
-Guten Character (sie lügt nicht, sie lästert NIE, sie ist durch und durch gut)
-Die mich bei jeder Idee oder Vorhaben unterstützt
-Mich so liebt wie ich bin, ohne dass ich mich verstellen oder zurückhalten muss (außer im Bett)
-Ein wirklicher Partner, dem ich all meine Sorgen, Wünsche und Träume erzählen kann
 
In meiner Persönlichkeitsentwicklung bin ich mittlerweile so weit, dass ich weiss was ich in meinem Leben will. Allerdings muss diese Ungewissheit über diese Beziehung aufhören! Ich stelle jeden einzigen Tag mein gesamtes Leben in Frage und an 50% der Tage komme ich zu dem Schluss, dass ich dankbar sein muss so einen Menschen gefunden zu haben - da ich natürlich auch nicht einfach bin und 50% der Tage komme ich zu dem Schluss das ich Schluss machen muss und nur nicht den Mut habe....

Sorry für den ganzen Text… Freue mich über jegliche Ratschläge/Meinungen/Entscheidungskonzepte
Danke
R.
 

Kein Wort von Liebe deinerseits. Lass die Frau in Ruhe. Sie soll die Möglichkeit haben einen Mann zu finden, der nicht nur eine Bedienstete will die ihm sein Leben angenehmer gestaltet, sondern einen Mann der sie wirklich liebt und zu schätzen weiß. 

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26. Februar um 8:23

Hallo,

ich kann dich sehr gut verstehen. Zunächst mal finde ich, dass du dir viel zu viel Druck machst zurzeit bzw. dir Druck machen lässt. Das ist sehr belastend und es liegt zum Teil sicher daran, dass du von deiner Freundin und der Beziehung grade mehr als genervt bist und eigentlich die Nase voll hast. Es liegt an dem Druck.

Mache dir bewusst, dass niemand dich unter Druck setzen kann und lasse es auch nicht zu. Ich merke, du möchtest jetzt noch nicht heiraten, was völlig in Ordnung ist. Lass dir die Zeit, die du brauchst. Kommuniziere dies auch ganz offen vor Verwandten und deiner Freundin, dass du dir noch Zeit damit lassen willst. Wenn sie dich liebt, wird sie dies sicher respektieren. Und es hat evtl.sogar noch den positiven Nebeneffekt, dass sie verstärkt anfängt, sich auf sich und ihr eigenes Leben zu konzentrieren und dies voranzutreiben, wenn sie Bescheid weiss, dass sie in nächster Zeit nicht mit einem Antrag zu rechnen hat.

Ich denke, wenn du sie jetzt gehen lässt, bereust du es ganz sicher. Du hast noch zu wenig Informationen, um eine klare Entscheidung zu treffen, also lass dir Zeit damit. Sie hat viele gute Eigenschaften und auch eine andere Frau würde so ihre Schwächen an sich haben. Eine 100% perfekte Frau wirst du nicht finden. Überstürze jetzt nichts, das muss nicht sein. Überlege genau und in aller Ruhe, ob du mit den Stärken und Schwächen dieser Frau auf Dauer leben kannst und ob eine neue Freundin wirklich besser wäre, oder nur anders. Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner und eine gute, freundliche, aufrichtige, kinderliebe Frau findet man auch nicht an jeder Strassenecke.

Ich würde das auch alles mit ihr viel mehr und deutlicher kommunizieren, deine Zweifel, deine Unsicherheit. Sicher versteht sie dich und wird dich zu nichts drängen. Also bleib cool und keine Panik, kommt Zeit, kommt Rat. Und das Sexuelle, darüber solltet ihr unbedingt reden, das kann man so verbessern, auch du kannst dazu beitragen, dass sie da mehr auftaut. Habe ich richtig verstanden, du bist ihr erster Liebhaber? Mensch, du musst ihr zeigen, wie schön es im Bett sein kann, woher soll sie das denn wissen. Euere Bettflaute spricht jetzt nicht gerade für dich als Liebhaber, ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber Mann, sie ist total unerfahren, sieh zu, dass sie ihr weibliches Feuer mit dir entdeckt, bevor du dich ständig nach anderen Mädels umdrehst

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26. Februar um 8:34
In Antwort auf zadicos

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt schon seit mehr als 1 Jahr am grübeln ob ich mit meiner Freundin (seit 3 Jahren) den nächsten Schritt gehen oder Schluss machen soll... Es ist endweder oder da Sie unbedingt heiraten und Kinder möchte + Sie 29 ist + kulturell Dinge hier etwas anders sind etc.

Ein bisschen Background:
Ich habe 2016 in den USA  bei einer Firma meine Masterarbeit geschrieben. War für 8 Monate dort und hab nach 2 Monaten auf ner Halloween Party eine Süße kennengelernt. Ich war selbst ehr schüchtern, Sie sehr offensiv und hat mich gefragt, ob wir noch in eine an Bar wollen, hatten dort etwas gequatscht und dann Nummern ausgetauscht. Dann ging es in ganz softes Texten fuer ca 8 Wochen (hatte Besuch von der Familie 3 davon und sie war auch 2 Wochen im Urlaub).
Dann erstes Date im Kino (riesen Fehler) und danach noch etwas trinken. Glücklicherweise fand sie mich gut und ich konnte deshalb nicht viel falsch machen. 
Mir ging es zu der Zeit in keiner Beziehung (Körpers, Psyche, Money, Stress, Masterarbeit) gut, und es hat sich nett angefühlt nach knapp 2 Jahren auch mal wieder was Festes zu haben…
Sie hat mich aufgebaut und jederzeit unterstützt, Sie hat mir die Kraft gegeben, neben dem Job, der Masterarbeit noch auf meine Gesundheit zu achten und abzunehmen. Nach einem Monat ging es dann zur Sache und wir hatten ihr erstes Mal. Bis dahin ging es im Bett immer richtig wild zur Sache langes knutschen und endloses Vorspiel. Nach dem ersten Sex mit Ihr ging alles etwas gedämpfter zu – irgendwie als ob ich mein Ziel erreicht hätte und ich dann feststellen musste, dass dahinter tatsächlich eine unerfahrene Frau wartet. Es hat etwas gedauert bis ich gecheckt hab, dass ich ganz alleine für alles im Schlafzimmer verantwortlich bin und bis zum heutigen Tage muss ich erst mal Sie und dann mich selbst antörnen, bevor es zur Sache geht.
Im Großen und Ganzen wurde ich etwas desillusioniert, dass sich hinter der offensiven, attraktiven Frau eine schüchterne, liebe Seele verbirgt. Nichtsdestotrotz ging es mit uns steil bergauf und nach 2 Monaten Beziehung hatte ich die Masterarbeit hinter mir. Damit hatte ich dann so viel Zeit und die haben wir zusammen verbracht. Jeder Tag war toll, ob am Strand oder am Pool, ein Date in einem neuen Restaurant oder ein Wochenende in den Bergen oder in Florida. Die Zeit verging im Fluge und ich genoss jeden Tag.
Mit dem Versprechen zurück zu kommen und einem Praktikumsangebot in derselben Stadt in den USA habe ich nach 5 Monaten Beziehung die USA verlassen. Ich hatte noch einen Kurs im Master und ein tolles Semester zurück in Deutschland stand bevor - mit nicht wenigen Verlockungen (ab dem ersten Tag) denen ich aber wiederstand. Nach 2 Monaten kam Sie für 4 Wochen nach Deutschland und wir waren quer durchs Land unterwegs, von den Schlössern in Bayern, bis zum Stadtleben in Frankfurt hat Sie alles in einem tollen August mitbekommen.
An Ihrem ersten Tag hatte ich offiziell meinen Master beendet und eine Woche nach ihrer Abreise mein Visum für das Praktikum in den USA (Part2).

Ich kam zurück und wir waren sehr glücklich, die Zeit verging schnell und in der Beziehung lief alles gut (auch da es extern so viele Probleme gab: ihr Auto, mein Auto, schlechte Kollegen, Stress auf Arbeit, ihr Großeltern gesundheitlich); nach 3 Monaten hat mir mein aktueller Chef eine feste Stelle angeboten. Mit schlechten Visumschancen hatten wir auch gleich Heirat oder andere Möglichkeiten diskutiert nur um sicherzustellen, dass ohne Visum unsere gemeinsame Zukunft bis auf weiteres in den USA liegt (auch wenn ich klar gemacht habe, dass ich auf jeden Fall wieder zurück nach Deutschland will, spätestens mit Kindern). Die letzten 5 Monate bevor ich wieder zurück bin habe ich dann auch mit ihr zusammengewohnt, da ihre Mutter (bei der Sie lebt) für ein halbes Jahr ihre Eltern pflegen musste. Zeitweise fühlte es sich an wie mit einer guten Freundin zu leben, da ich nicht immer Lust hatte selbst den Sex anzuregen. Dennoch hab ich Mit ihrer konstanten Unterstützung das Rauchen aufgegeben und mache mittlerweile täglich Sport, mein Selbstbewusstsein wird weiter und weiter gestärkt.
Als ich in Deutschland war um mein Visum zu beantragen (und zu bekommen) habe ich wieder konstante Versuchungen gegenüber dem anderen Geschlecht gemerkt und in einer Partynacht war ich so betrunken, dass tatsächlich etwas passiert wäre wenn das andere Mädel mitgespielt hätte.

Dennoch ging es in die USA um einen Job bei einem deutschen DAX30 Konzern zu beginnen. Mit sehr gutem Gehalt und einem neuen Haus mit Top-Mitbewohnern, neuem Auto und genialen, jungen Arbeitskollegen geht es mir heute so gut wie noch nie. Ich bin glücklich und „Angekommen“. Das Problem ist desto glücklicher ich mit meinem Leben bin, desto unglücklicher bin ich mit unserer Beziehung. Ich würde am liebsten jeden Tag mit meinen Freunden etwas machen und da Sie wenig soziale Kontakte hat ist das nicht ohne weiteres möglich. Vor allem, da ich selbst merke das es mir lieber ist wenn Sie nicht dabei ist. Sie ist jede 2te Woche geschäftlich unterwegs und mittlerweile vermisse ich Sie nicht mehr…
Auch ist es nicht hilfreich, dass wir immer wieder neue heiße, deutsche Praktikantinen haben...
Als wir im letzten Urlaub (über Weihnachten) ihre Familie auf Hawaii besucht haben war ich in den 2 Wochen ungefähr die Hälfte der Zeit alleine unterwegs, da ich zum Strand, auf eine Wanderung, in eine Bar wollte, aber Sie lieber Zeit mit ihrer Familie/im Bett verbringen wollte. Als ich zurückgeflogen bin, wollte ich eigentlich sofort Schluss machen, wenn Sie zurückkam, aber seitdem ist sie die perfekte Freundin/Hausfrau/Unterstützerin (Vor 2 Minuten kam sie raus auf die Terrasse um zu fragen ob ich ein Bier möchte und um mir einen Snack zu bringen).
Dann hat ihre Schwester (24) auch noch einen Antrag von Ihrem 22jährigen Freund bekommen nach 9 Monaten, und seitdem ist sowieso alles schräg… Im September18 wurde geheiratet auf Hawaii und jeder in der Familie schaut mich nur noch komisch an (ich werde nächsten Monat 30)… Bis heute weiß ich aber immer noch nicht wie es weiter geht. Ich vermeide ihren Vater zu treffen, weil das Thema sonst hoch kommt und er gemeint hat Schluss oder weiter machen - Ich sollte eine Entscheidung treffen und bei jeder Familienfeier wird gefragt, wo der Ring bleibt. Über unsere Zukunft haben wir seit Hawaii nur noch wenige male geredet und wir kommen immer wieder zum selben Punkt - Ich bin mir nicht sicher wegen xyz (siehe unten) und Sie sagt das wir gemeinsam daran arbeiten müssen und alles gut wird so lange ich Sie unterstütze. Ich versuche es aber unterbewusst klappt es nicht -  ich komme immer wieder zu einer Blockade.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, auf der einen Seite denke ich mir dass ich einfach nicht die Eier habe Konsequenzen aus den offensichtlichen Fakten/Tatsachen zu ziehen, dass:
-Sie für ihr Alter unreif und kindlich ist
-Es mich nervt das sie sozial so ein Einzelgänger ist
-Sie nicht wirklich Drive/Ehrgeiz für irgendwas anderes als ihren Instagram account (mit vielen Followern/Likern), Heiratsthemen, Shoppen und Mich zeigt
-Sie 0 mit Geld umgehen kann und immer wieder in die Kreditkartenschulden rutscht obwohl Sie keine Miete zahlt
-Nicht wirklich was mit ihrem Leben anzufangen weiss - sie scheint nur auf diese Hochzeit, Haus, Hund, Kind --- Zeit zu warten
-Sie nach 3 Jahren immer noch kein Wort deutsch spricht
-Unsere Kommunikation wirklich schlecht ist und wir phasenweise einfach nur nebeneinander herleben
-Ich Sie unterbewusst immer schlechter behandle (niemals physisch) aber meine innere Einstellung ihr gegenüber wird einfach immer mehr negativ
-Sie keine Selbstkontrolle hat (Jeden Sonntag will sie die Diät, das neue Projekt, etc beginnen aber nichts passiert)
-Sie immer den einfachsten Weg für sich wählt 
-Oft die Schuld bei externen Faktoren sieht (ich unterstütze Sie nicht bei Ihrer neuen Unternehmung, Ihre 1000USD Kamera ist nicht gut genug um ein Fotobusiness zu starten,etc.)
-Ich Sie immer weniger wertschätzen kann und Sie ständig kritisiere 
Und das sexuell leider keine Elektrizität besteht… Es ist ermüdend – besonders da meine letzte Freundin ein Freak im Bett war, wenn wir alleine im Raum waren konnte man es knistern hören, aber mit Ihr… wie gesagt weiß ich, dass ich machen kann was ich will ich aber kein erregendes Feedback bekomme.

Aber ich erinnere mich auch wie schlimm sich die Einsamkeit angefühlt hat… und wie ein Leben ohne Beziehung ist kann man sich immer schwer vorstellen wenn man in einer steckt

Auf der anderen Seite habe ich noch nicht viele Menschen getroffen:
-Denen ich blind vertrauen kann
-Sie wie ich Kinder-Familie will und diese selbst erziehen möchte
-Ähnliche Wertevorstellung hat
-Mit meiner dominanten Art Entscheidungen für uns zu treffen gut umgehen kann
-Die nur positives über mich zu sagen haben und mich damit immer weiter aufbauen/unterstützen
-Guten Character (sie lügt nicht, sie lästert NIE, sie ist durch und durch gut)
-Die mich bei jeder Idee oder Vorhaben unterstützt
-Mich so liebt wie ich bin, ohne dass ich mich verstellen oder zurückhalten muss (außer im Bett)
-Ein wirklicher Partner, dem ich all meine Sorgen, Wünsche und Träume erzählen kann
 
In meiner Persönlichkeitsentwicklung bin ich mittlerweile so weit, dass ich weiss was ich in meinem Leben will. Allerdings muss diese Ungewissheit über diese Beziehung aufhören! Ich stelle jeden einzigen Tag mein gesamtes Leben in Frage und an 50% der Tage komme ich zu dem Schluss, dass ich dankbar sein muss so einen Menschen gefunden zu haben - da ich natürlich auch nicht einfach bin und 50% der Tage komme ich zu dem Schluss das ich Schluss machen muss und nur nicht den Mut habe....

Sorry für den ganzen Text… Freue mich über jegliche Ratschläge/Meinungen/Entscheidungskonzepte
Danke
R.
 

Das hört sich nicht so an wie wenn man über seine künftige Ehefrau spricht... da ist zu viel wenn und aber und zu wenig Liebe, Schwärmerei, Stolz.

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26. Februar um 8:50

Stimmt, von Liebe war da ja nicht viel zu sehen. Außerdem finde ich es nicht richtig dass du schreibst du müsstest anderen Frauen widerstehen-wenn man wen liebt dann will man gar keinen anderen Menschen! Außerdem hättest du sie anscheinend schon mal fast betrogen-kotz-das willst du dieser guten Frau als Mann bieten?

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