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Verlobung aufgelöst

23. Juni 2005 um 12:24 Letzte Antwort: 12. Juli 2005 um 15:34

Hallo,

hatte vor einiger Zeit von meiner Verlobung hier erzählt. Jetzt habe ich den Mut gefasst und habe die Verlobung aufgelöst.

Mein Ex-Verlobter hatte seine Familie, besonders seine Mutter immer in Vordergrund gestellt. Zuerst hatte ich mit seinem Fussbal zu kämpfen, da hatte er nie Zeit für mich. Wie hatten uns geeinigt, dass er sein Fussball aufgibt (hatte in einer Mannschaft gespielt), und ich dafür das Rauchen. Nur, er hat mit Fussball aufgehört, dann musste er bei seinem Vater immer mehr arbeiten, so dass er weiterhin keine Zeit für mich hatte. Ok, dachte ich mir, stressige Zeiten gibts immer...dann kamen die Wünsche seiner Mutter. Ich sollte für sie putzen, ihr bei der Haushalt helfen, auf die Kinder (seine 2 Geschwister) aufpassen wenn sie in Urlaub fliegt. Und weil ich nicht dazu bereit war, war ich in seinen Augen ein "Dickkopf". Ich hatte mich wirklich dazu bereit erklärt, dass wenns drauf ankommt ich seine Familie unterstützen und helfen würde; aber nur wenn ich Zeit und Lust dazu habe. Ich arbeite selber in Vollzeit.

Nachdem seine Mutter gecheckt hatte, dass sie mich nicht ausnützen kann hat sie mich bei meinem Ex immer schlecht gemacht. Ich habe ein halbes Jahr versucht, ihm klar zu machen, dass wir beide erwachsen sind, und er sich von daheim endlich abnabeln muss. Solange er mit mir zusammen war war es für ihn verständlich - aber kaum fuhr er nach Hause war alles was ich sagte, was ich dachte falsch.
Er hat mir versprochen, dass er sich nach der Hochzeit von seiner Mutter nicht mehr beeinflussen lassen würde. Ich wollte ihm glauben und habe ihm gesagt, er soll es mir dann bitte vor der Hochzeit beweisen damit ich auch beruhigt in die Ehe gehen kann...das könne er nicht sagte er.

Ich habe Schluss gemacht, er hat sich seitdem kein einziges Mal gemeldet. Ich glaube er hat mich nicht wirklich geliebt. Sonst sagte er zwar er kann nicht ohne mich lieben. Aber seitdem Schluss ist, gehts ihm anscheinend so gut dass ich ihm nicht fehle. Sonst hätte er sich zumindest mal gemeldet, wie es mir geht, oder?

Ich bin auch total am Ende weil ich ihn wirklich sehr geliebt habe und immer noch liebe...aber ich wollte keine Beziehung mit Freund & Mama. Er fehlt mir so sehr, dass ich ihn so gern noch ein letztes Mal sehen würde. Aber es würde mir auch nichts bringen, ich weiss. Mir gehts im Moment leider dreckig, ist alles sinnlos für mich, heule die ganze Zeit wenn ich daheim bin. Aber auch wegen der Liebe muss man sich nicht von jemandem ausnützen lassen finde ich. Ich konnte nicht mehr...jetzt gehts mir viel schlechter aber ich hoffe ich verarbeite das ganze bald innerlich. Es ist sooo schwer ohne seine Stimme, ohne sein Lächeln...

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23. Juni 2005 um 12:33

Es
ist schwer, aber es vergeht. Ich hatte damals auch einen Partner, dessen Mutter alles bestimmen wollte. Ich sollte ihr auch fleißig im Haushalt helfen. Nun, ich war 17 Jahre alt und ich wollte andere Dinge mit meinem damaligen Partner unternehmen. Außerdem war es Pflicht und niemand hat mich nett um Hilfe gebeten. Das sah ich natürlich nicht ein und so gab es nur noch Stress. Er wurde von seiner Familie aufgehetzt und hat nicht zu mir gestanden. Alles in allem, war er einfach ein Trottel. Er hat sich von mir getrennt und ich habe sehr gelitten. Das hat mich stark gemacht. Heute bin ich froh, dass es so gekommen ist.
Ich wünsche Dir auch viel Kraft.

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23. Juni 2005 um 13:33

Nur nicht den Kopf hängen lassen!
Heute ist das Wetter wirklich wunderbar. Geh mi Freunden an die frische Luft. Sitz in ein nettes Café und geniesse ein Eis. Beobachte die Leute. Und lass einfach die Zeit an Dir vorbeifliessen.

Es kann nur noch besser werden!

Drücke Dich ganz fest.

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23. Juni 2005 um 14:13

Hmmm
Er hat also deinetwegen Familie & Sport aufgeben sollen. Also, da kann die Liebe von Deiner Seite auch nicht so groß gewesen sein. Du wolltest etwas aus ihm machen, dass er nicht ist. Kein Wunder, dass das nicht gut geht.
Das Du Dich nicht Ausnutzen lässt, ist richtig. Aber andere nach Deinen wünschen formen zu wollen ist ein seltsames Verständnis von Liebe.

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23. Juni 2005 um 14:30
In Antwort auf yuma_12081334

Hmmm
Er hat also deinetwegen Familie & Sport aufgeben sollen. Also, da kann die Liebe von Deiner Seite auch nicht so groß gewesen sein. Du wolltest etwas aus ihm machen, dass er nicht ist. Kein Wunder, dass das nicht gut geht.
Das Du Dich nicht Ausnutzen lässt, ist richtig. Aber andere nach Deinen wünschen formen zu wollen ist ein seltsames Verständnis von Liebe.

.....
Nein, er sollte nie und niemals seine Familie aufgeben; das habe ich kein einziges Mal verlangt. Ich wollte nur, dass er sich abnabelte und selbständiger wurde. Seine Mutter wollte ihn aber nicht loslassen, wollte dass wir in der Nähe eine Wohnung suchen..Ich weiss, Blut ist dicker als Wasser, und statt ihn von seiner Familie zu reissen bin ich ausm Weg gegangen. Ich hoffe ich kann mich verständlich ausdrücken.

Sport sollte er aufgeben, ja, weil er 6 Tage in der Woche arbeitet, und 4 mal die Woche abends auch weg war...und der Rest der Zeit war er müde. Aber wie gesagt, was ihn unheimlich gestört hatte, nämlich dass ich rauche, hatte ich sehr stark eingeschränkt und wollte auch wirklich aufhören. Wirklich nur ihm zuliebe, weil ich seit 9 Jahren rauche, und kein einziges Mal für meine GEsundheit aufhören wollte.

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23. Juni 2005 um 14:31
In Antwort auf yuma_12081334

Hmmm
Er hat also deinetwegen Familie & Sport aufgeben sollen. Also, da kann die Liebe von Deiner Seite auch nicht so groß gewesen sein. Du wolltest etwas aus ihm machen, dass er nicht ist. Kein Wunder, dass das nicht gut geht.
Das Du Dich nicht Ausnutzen lässt, ist richtig. Aber andere nach Deinen wünschen formen zu wollen ist ein seltsames Verständnis von Liebe.

Deal
Er hört mit dem Fussball auf und sie mit dem Rauchen. Okay, ich bin weder Rauchen noch Fussballer. Fragt sich, ob das genügend Gegenleistung ist.

Aber im Haushalt seiner Mutter helfen müssen? Dazu verpflichtet werden, auf die jüngeren Kinder aufzupassen? Und er wird dauernd von seinem Vater zur Mithilfe eingespannt? Na, das wäre mir dann schon zu viel des Guten.

Familiensinn ist gut und recht. Aber es hat Grenzen. Wenn Du eine Partnerin hättest, die dauernd ihren Eltern helfen müsste und sich immer nach deren Wünschen richten würde, während Deine Bedürfnisse konstant an zweiter oder dritter Stelle kommen, wärst Du wahrscheinlich auch nicht gerade happy.

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23. Juni 2005 um 14:32
In Antwort auf aubree_12151290

.....
Nein, er sollte nie und niemals seine Familie aufgeben; das habe ich kein einziges Mal verlangt. Ich wollte nur, dass er sich abnabelte und selbständiger wurde. Seine Mutter wollte ihn aber nicht loslassen, wollte dass wir in der Nähe eine Wohnung suchen..Ich weiss, Blut ist dicker als Wasser, und statt ihn von seiner Familie zu reissen bin ich ausm Weg gegangen. Ich hoffe ich kann mich verständlich ausdrücken.

Sport sollte er aufgeben, ja, weil er 6 Tage in der Woche arbeitet, und 4 mal die Woche abends auch weg war...und der Rest der Zeit war er müde. Aber wie gesagt, was ihn unheimlich gestört hatte, nämlich dass ich rauche, hatte ich sehr stark eingeschränkt und wollte auch wirklich aufhören. Wirklich nur ihm zuliebe, weil ich seit 9 Jahren rauche, und kein einziges Mal für meine GEsundheit aufhören wollte.

Gute Gelegenheit
Hör trotzdem mit dem Rauchen auf. Meiner Tante, die noch nciht einmal 60 ist, wurde diese Woche ein Stent eingepflanzt. Und sie ist sehr starke Raucherin.

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23. Juni 2005 um 15:23
In Antwort auf aubree_12151290

.....
Nein, er sollte nie und niemals seine Familie aufgeben; das habe ich kein einziges Mal verlangt. Ich wollte nur, dass er sich abnabelte und selbständiger wurde. Seine Mutter wollte ihn aber nicht loslassen, wollte dass wir in der Nähe eine Wohnung suchen..Ich weiss, Blut ist dicker als Wasser, und statt ihn von seiner Familie zu reissen bin ich ausm Weg gegangen. Ich hoffe ich kann mich verständlich ausdrücken.

Sport sollte er aufgeben, ja, weil er 6 Tage in der Woche arbeitet, und 4 mal die Woche abends auch weg war...und der Rest der Zeit war er müde. Aber wie gesagt, was ihn unheimlich gestört hatte, nämlich dass ich rauche, hatte ich sehr stark eingeschränkt und wollte auch wirklich aufhören. Wirklich nur ihm zuliebe, weil ich seit 9 Jahren rauche, und kein einziges Mal für meine GEsundheit aufhören wollte.

Ich meinte
Das Dir sein Verhalten/seine Lebensweise nicht passt, kann ich nachvollziehen. Keine Frage, würde mich auch nerven. Ich würde also auch nicht zu ihm passen
Aber DU hattest Deine Vorstellungen, wie er das Verhältnis zu seiner Familie zu gestalten hätte (der Begriff aufgeben von mir ist falsch) und dazu denke ich
a) Jemanden vorzuschreiben, selbstständiger zu sein ist in sich schon ein widerspruch.
b) Familie ist ein wichtiger Teil im Leben. Da etwas bei anderen Ändern zu wollen ist schon eine grundlegende Krititk an ihm und seiner Familie. Deshalb bleibe ich dabei, dass Du das nicht sehe, wo Du ihn so liebst wie er ist. Du hattest Dein Bild davon, was er sein könnte.

Und (als Nichtraucher und Sportler...) finde ich es nicht verleichbar, einen wichtigen Teil des Lebens (Sport und Sportsfreunde) mit einer gesundheitschädlichen "Stinkerei" auf eine Ebene zu stellen.

Aber wie gesagt, dass er nicht Dein Fall war, kann ich schon verstehen.

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23. Juni 2005 um 15:36
In Antwort auf cyndi_12185744

Deal
Er hört mit dem Fussball auf und sie mit dem Rauchen. Okay, ich bin weder Rauchen noch Fussballer. Fragt sich, ob das genügend Gegenleistung ist.

Aber im Haushalt seiner Mutter helfen müssen? Dazu verpflichtet werden, auf die jüngeren Kinder aufzupassen? Und er wird dauernd von seinem Vater zur Mithilfe eingespannt? Na, das wäre mir dann schon zu viel des Guten.

Familiensinn ist gut und recht. Aber es hat Grenzen. Wenn Du eine Partnerin hättest, die dauernd ihren Eltern helfen müsste und sich immer nach deren Wünschen richten würde, während Deine Bedürfnisse konstant an zweiter oder dritter Stelle kommen, wärst Du wahrscheinlich auch nicht gerade happy.

Schon
Was Familie angeht, stimme ich Dir zu: Was SIE an Arbeit/Hilfe etc. einbringt, ist ihre Sache. Und Putzen für andere finde ich sehr "merkwürdig"...
Aber ob er seinem Vater hilft oder nicht, dass ist seine Sache. Zu urteilen, dass er sich mehr abnabeln müsse, heißt auch ihn nicht als selbstständigen, erwachsenen Menschen ernst zu nehmen. Das geht in einer Patnerschaft nicht.

Das Sie damit nicht happy ist - klar. Aber denke: "Was nicht passt wird passend gemacht!" funktioniert in Beziehungen mal überhaupt nicht.

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6. Juli 2005 um 19:58

Ich kann ihn nicht vergessen...
Ich kann ihn leider nicht vergessen. Trotz Familie & Freunde gelingt es mir nicht die Trennung zu verkraften(

Manchmal frag ich mich wie ich mich in so einen Kerl verlieben konnte. Er war eigentlich überhaupt nicht mein Typ. Aber es hat sich so entwickelt dass die Gefühle jetzt so stark sind, dass ich ohne ihn an nichts Spass haben kann...

Lebe hoffnungslos vor mich hin, meine Leistung auf der Arbeit nimmt immer mehr ab, mir passieren kleine "Unfälle", laufe wie eine Blinde durch die Gegend.

Werde einfach nicht fertig damit...ich liebe ihn noch so sehr( 2. Chance kommt bei uns aber nicht in Frage.

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12. Juli 2005 um 15:34
In Antwort auf an0N_1246649999z

Es
ist schwer, aber es vergeht. Ich hatte damals auch einen Partner, dessen Mutter alles bestimmen wollte. Ich sollte ihr auch fleißig im Haushalt helfen. Nun, ich war 17 Jahre alt und ich wollte andere Dinge mit meinem damaligen Partner unternehmen. Außerdem war es Pflicht und niemand hat mich nett um Hilfe gebeten. Das sah ich natürlich nicht ein und so gab es nur noch Stress. Er wurde von seiner Familie aufgehetzt und hat nicht zu mir gestanden. Alles in allem, war er einfach ein Trottel. Er hat sich von mir getrennt und ich habe sehr gelitten. Das hat mich stark gemacht. Heute bin ich froh, dass es so gekommen ist.
Ich wünsche Dir auch viel Kraft.

Es ist verdammt schwer...
Trotz aller Versuche verkrafte ich diese Trennung nicht

Überlege ob ich zum Psychologen gehe, ansonsten schmeiss ich bald alles hin ich hab keine Lebenslust mehr.

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