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Verliebtheit wider Willen

27. Januar 2013 um 10:17

Hallo ihr Lieben,

Und wieder mal jemand, der Probleme mit der Liebe hat.
Viele hier fragen nach einer Möglichkeit, sich zu entlieben, und ich hab schon vieles gelesen, was diesen Leuten vorgeschlagen wure. Kontakt abbrechen, sich klar machen, dass man keine Chance hat, und die Situation akzeptieren; Listen über schlechte Eigenschaften führen und vieles mehr. Nur blöd, dass ich mich in einer etwas... anderen Situation befinde.
In meinem Fall geht es darum, dass ich endlich an der Uni wieder eine beste Freundin gefunden hatte, einen Menschen, dem ich mehr vertraue als den anderen. In jeder Vorlesung sitzen wir nebeneinander, eines der Praktika absolvieren wir gemeinsam, und ab und an ist sogar Zeit da, sich außerhalb der Uni mal zu sehen.
Vor 4 Wochen gestand sie mir dann, nachdem wir gemeinsam auf einer Art "Jahrgangsfeier" meines Schuljahrgangs waren, dass da wohl von ihrer Seite aus zu viele Gefühle da seien, um das ganze als "einfache gute Freundschaft" abzustempeln, und da musste auch ich zugeben, dass es Situationen gibt, in denen ich für eine Freundschaft eher untypisch reagiere. So weit, so gut, sa war wohl irgendetwas, keiner wusste so recht was, und keiner wusste wie viel.
Ich muss dazu sagen, sie ist lesbisch und ich bisexuell, das wussten wir relativ schnell voneinander, und sie ist nach außen hin ein sehr offener Mensch, der Anspielungen und Zweideutigkeiten liebt. Also ja, da wurde auch schon vor diesem Gespräch geflirtet, wenn auch nicht sehr ernsthaft.
Seit diesem Gespräch aber gibt es ein ewiges hin und her. Wir beschließen, Abstand zu wahren, dass dieses "etwas" nicht wächst; am nächsten Morgen sehn wir uns und grinsen uns an wie 13jährige ihren ersten Freund. Wir können uns tausend mal vorbeten, dass es nur Probleme bereitet, sich da tiefer hineinzuverstricken, dass wir eine Freundschaft zu wahren haben, dass wir zu viel mit der Uni zu tun haben, als dass wir Zeit für eine Beziehung hätten, und dass es nur Stress gibt, wenns nicht funktioniert. Wir können beide niht behaupten, dass wir die andere lieben, haben aber Tagträume we es wäre, in der anderen Arme einzuschlafen.

Und jetzt meine Frage: Wir haben gestern noch einmal geklärt, dass es keinen Sinn hat, wenn sich da irgendetwas entwickelt, und in dem Fall war das von ihr aus definitiv bestimmter als von mir. Sie möchte keine Freundschaft riskieren, sie möchte nicht verliebt sein, und sie möchte keine Beziehung führen, wenn sie sich nicht sicher ist, ob die Gefühle dafür reichen.
Das sind alles vernünftige Gründe, die mein Kopf ganz klar bestätigt. Aber es hat weh getan, es zu hören. Und es wäre das einfachste, wenn nicht nur sie sich mit ihren Firtereien zurückhält, sondern auch, wenn ich nicht mehr so empfänglich dafür werde. Ich würde mich gerne "ent-verguggen". Aber ich will zur besten Freundin zurück, und niemanden schlechtreden und keinen Kontakt abbrechen.

Irgendwelche Tipps für die Situation oder so? Ich will mir wirklich Mühe geben, aber ich weiß nicht wie!

Danke im Voraus
MajaTadeo

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27. Januar 2013 um 14:16


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27. Januar 2013 um 14:48


Ich denke, sie hat ihre Entscheidung schon getroffen, und somit wird sie das auch einhalten und das "überraschen lassen" fällt leider flach...

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