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Verliebt, Verlobt, nicht verheiratet-Beziehung noch einen Sinn?

6. Dezember 2012 um 12:18

Hallo zusammen,
ich muss euch um Rat fragen. Also ich habe seit 7 Jahren eine Beziehung.
Wir sind auch schon 5 Jahre (!!!!!) verlobt. Ja ihr habt richtig gelesen ;O(
Nur gehts es mit der Heirat nicht voran. Seit einem Jahr steht er auch nicht mehr zur Verlobung, bin nur seine Freundin mehr nicht. Klar habe ich Ihn schon bereits darauf angesprochen, wieso er nicht wie
ich Verlobter sagt. Er sagte nur, ja verlobt sind wir ja eigentlich nicht mehr, denn in einem Streit vor Jahren habe er diese mal aufgehoben.
Ich brauche eueren Rat, erst vor paar Tagen haben wir uns wieder um dieses Thema gestritten.
Als mein bester Kolleg vor kurzem geheiratet hat, da meinte er: ist der blöd, wenn man heiratet ziehen die Frauen einem nur das Geld aus der Tasche, meine Mutter ist zweimal geschieden, ich weiss von
was ich spreche. Jetzt heiratet sein bester Kollege. Ja ist das jetzt aber super toll, gratuliert ihm vom ganzen Herzen, ist total aufgeregt (denke mal wegem Junggestellenabschied, bei meinem Kumpel
habe ich mich schon gar nicht getraut zu sagen, ich würde mit ihm und seinen Kollegen eine Gaststättenrunde machen, denn dann
hätte es nur totalen Ärger gegeben, ich muss aber akzeptieren, dass er da hin geht, sind seine Freiheiten ;O( und findet das super das er heiratet, immerhin hätte er ja die Richtige gefunden. Also wenn ich nicht die Richtige bin, wozu verlobt man sich und ist eigentlich noch zusammen? Ich stand echt da, wie der Ochs am Berg.

Dann fragte er mich, das aber im vollen Ernst, ich solle Ihm doch aufzählen, was ich Ihm überhaupt bringe. Ich sagte, abgesehen von den Gefühlen die man in einer Beziehung hat, bin ich immer für Ihn da, ich mein was willst du von einem Partner verlangen, was
ist denn dass für eine Frage??? Ich bin jetzt total durcheinander, klar habe ich noch Gefühle, aber ich frag mich ganz im Ernst ob das überhaupt noch einen Sinn hat, an Heirat und Beziehung zu glauben. Was würdet Ihr denn in so einer Situation machen? Ich hab auch das Gefühl, dass ich Ihm langsam immer mehr Misstraue. Er stellt mich auch auf Sex Entzug...ist auch oft auf längeren Montagen im In- und Ausland, würdet Ihr euch da keine Gedanken machen, ob was faul ist?

Danke schon mal für euere Hilfe

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6. Dezember 2012 um 12:22

...
Also die Frage, was du ihm bringst, ist echt der Hammer.
Würde mein Freund sowas bringen, könnte er sich Wochen anstrengen, um das wieder gut zumachen..

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6. Dezember 2012 um 12:25

@apologize21
Was der Hammer ist, wir haben seit Tagen stress und als ich heute morgen dann gefragt habe, wieso er eigentlich wieder so ekelhaft ist, meinte er, er habe noch keine Antwort von mir erhalten....was willste denn da Antworten? Ehrlich gesagt, will ich auch da keine Punkte mir jetzt raussuchen, entweder liebt man sich und ist zusammen oder nicht, oder wie meinst du das?

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6. Dezember 2012 um 12:31

Frage ihn doch mal
was er dir bringt seiner Meinung nach...die Antwort würde mich mal interessieren.

Dreh den Spieß doch mal um und sag ihm, dass du auch findest, dass eine Heirat unsinnig wäre.

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6. Dezember 2012 um 12:35

...
Ihr scheint ja trotz alledem ne glückliche Beziehung zu führen, sonst wärd' ihr ja nicht einige Jahre zusammen.

Ihr wollt nicht das Selbe. Als Paar ist es wichtig, auf gemeinsame "Ziele" hinzuarbeiten..in diesem Fall die Hochzeit. Wenn diese für ihn aber nicht in Frage kommt, sie dir aber enorm wichtig ist, kommt ihr auf keinen grünen Zweig.
Zudem scheint eure Beziehung momentan ziemlich abgekühlt zu sein. Deswegen vielleicht auch die dummen Kommentare seinerseits. Er sieht dich als selbstverständlich an. Wertschätzung Fehlanzeige.

Letztendlich wirst du mit ihm nicht glücklich werden.

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6. Dezember 2012 um 12:44

Frage umgedreht
Die Frage habe ich ihm auch gestellt, er meinte das ich ja nur aufs finanziele fixiert bin. Und das stimmt nicht, ich habe Ihn ganz klein kennen gelernt....und jetzt verdient er halt das 3 fache von mir. Jedesmal wenn er dann einen Einkauf zahlt ist die Höhle los und ich muss mir vorwerfen lassen er zahlt ja alles. Würde ich das 3 fache verdienen, wäre das für mich selbstverständlich. Dann hat er mich jetzt zu einem Urlaub eingeladen, da ich sagte ich kanns mir einfach nicht leisten und wieder Schulden aufnehmen für einen Urlaub will ich nicht, ich zahl ja noch beim anderen ab. Jetzt darf ich mir ständig vorwerfen lassen, dass er mir einen Urlaub finanziert hat. Und ganz ehrlich, ich geh als Alleinerziehende nicht umsonst Vollzeit arbeiten, wenn ich auf Geld von einem Mann auswäre. Der tut immer so als würde er alles zahlen und ich nichts. Als ich mal arbeitslos war und er meine halbe Miete übernommen hatte vor Jahren schon, das wirft man mir auch vor. Verstehe das alles nicht....bin total durcheinander...kommt mir echt wie ne Puppe vor.

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6. Dezember 2012 um 12:46

Misstrauen
Würdet Ihr denn da kein Misstraue aufbauen, wenn jemand so ist?

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6. Dezember 2012 um 12:56

Das Verlöbnis
hat nicht mehr die Bedeutung, die es früher mal hatte. Auch kannst du gem. 1297 BGB eine Ehe aus dem Verlobungsversprechen nicht einklagen.

Nach 5 Jahren ist die Frage berechtigt, wozu eure Verlobung eigentlich dienen soll, insbesondere, nachdem diese Verlobung augenscheinlich nur einseitig als solche wahr genommen wird.

Einer Diskussion darüber weicht ihr aber vermutlich beide aus, denn das Ergebnis würde ziemlich sicher ergeben, dass bei euch die Voraussetzungen für eine Eheschließung längst nicht mehr vorhanden sind und ihr euch eigentlich sofort trennen müsstet.

Aber das wollt ihr vermutlich beide nicht wahr haben.

Freundliche Grüße,
Christoph

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6. Dezember 2012 um 13:07
In Antwort auf katie_11907271

Frage umgedreht
Die Frage habe ich ihm auch gestellt, er meinte das ich ja nur aufs finanziele fixiert bin. Und das stimmt nicht, ich habe Ihn ganz klein kennen gelernt....und jetzt verdient er halt das 3 fache von mir. Jedesmal wenn er dann einen Einkauf zahlt ist die Höhle los und ich muss mir vorwerfen lassen er zahlt ja alles. Würde ich das 3 fache verdienen, wäre das für mich selbstverständlich. Dann hat er mich jetzt zu einem Urlaub eingeladen, da ich sagte ich kanns mir einfach nicht leisten und wieder Schulden aufnehmen für einen Urlaub will ich nicht, ich zahl ja noch beim anderen ab. Jetzt darf ich mir ständig vorwerfen lassen, dass er mir einen Urlaub finanziert hat. Und ganz ehrlich, ich geh als Alleinerziehende nicht umsonst Vollzeit arbeiten, wenn ich auf Geld von einem Mann auswäre. Der tut immer so als würde er alles zahlen und ich nichts. Als ich mal arbeitslos war und er meine halbe Miete übernommen hatte vor Jahren schon, das wirft man mir auch vor. Verstehe das alles nicht....bin total durcheinander...kommt mir echt wie ne Puppe vor.

Das wirkt definitiv nicht so
als wärst du aufs Geld aus. Und ich finde es von ihm eine Frechheit, dir das vorzuwerfen! Du bist alleinerziehend, gehst Vollzeit arbeiten, das ist eine starke Leistung!
Und wenn er dich zu einem Urlaub einlädt, wie kann er dann den Vorwurf machen, er würde dir einen Urlaub finanzieren? War doch schließlich eine Einladung?

Ganz ehrlich... überleg dir bitte, was du an diesem Mann liebst. Verwöhnt er dich manchmal? Gibt er dir Selbstbewusstsein? Ist er immer für dich da? Oder kann es sein, dass seine finanzielle Karriere ihn etwas verändert hat? Für mich wäre es jedenfalls nicht normal, Geld zu einem solchen Thema zu machen. Verdiene ich in einer Partnerschaft deutlich mehr, bezahle ich auch mehr - ohne zu Meckern und Vorwürfe zu machen, das ist einfach selbstverständlich.

Wenn er dir mal einen Heiratsantrag gemacht hat, mittlerweile die Verlobung aufgelöst hat und nicht mehr zu dir steht - sagt das nicht alles...?

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6. Dezember 2012 um 13:07

Was ich tun würde?
Die Koffer packen und gehen bzw. den Partner rausschmeißen. Wenn man mir schon solch eine Frage stellt, erübrigt sich alles andere.

Und ob da was faul ist? Sicherlich.

Aber mal ehrlich, wozu sich über jemanden Gedanken machen, der so mit einem umspringt? Was hast Du eigentlich noch von der Beziehung?

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6. Dezember 2012 um 13:15
In Antwort auf py158

Das Verlöbnis
hat nicht mehr die Bedeutung, die es früher mal hatte. Auch kannst du gem. 1297 BGB eine Ehe aus dem Verlobungsversprechen nicht einklagen.

Nach 5 Jahren ist die Frage berechtigt, wozu eure Verlobung eigentlich dienen soll, insbesondere, nachdem diese Verlobung augenscheinlich nur einseitig als solche wahr genommen wird.

Einer Diskussion darüber weicht ihr aber vermutlich beide aus, denn das Ergebnis würde ziemlich sicher ergeben, dass bei euch die Voraussetzungen für eine Eheschließung längst nicht mehr vorhanden sind und ihr euch eigentlich sofort trennen müsstet.

Aber das wollt ihr vermutlich beide nicht wahr haben.

Freundliche Grüße,
Christoph

Eine Ehe kann man nicht einklagen, richtig,
allerdings alle anderen sachlichen Dinge/Leistungen, die der Partner und seine Verwandten/Freunde im Glauben an die bevorstehende Ehe in "sie" investiert haben(und umgekehrt). (P.1298ff.BGB) Die Verlobung hat in der deutschen Rechtsprechung noch Relevanz, so ist es ja nicht... War aber ein guter Hinweis (Wobei doch niemand davon ausgeht, dass man eine Ehe einklagen koennte oder? Vielleicht vor einem Scharia-Gericht, aber nicht hier bitte...)

Aber ich glaube um solche Sachen geht es gar nicht... eher um verletzte Gefuehle und um "vertrocknete" Liebe. Es ist doch offensichtlich vorbei... Das Glueck muss sie dann bei jemanden anderes suchen (und finden).

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6. Dezember 2012 um 13:24


Vorbei ist vorbei, sei froh, dass ihr "noch" nicht geheiratet habt und das noch aufdröseln müsstet...
Wenn sich mal jemand mit mir verloben würde ginge ich ganz schwer davon aus, dass damit der überschaubare zeitliche Abstand bis zur Ehe zu verstehen ist....üblicherweise ist das ein Jahr- keine fünf...wenns dann immer länger wird und dann noch solche Sprüche kommen stimmt was fundamentales nicht- sorry.

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6. Dezember 2012 um 14:04
In Antwort auf worldgrid

Eine Ehe kann man nicht einklagen, richtig,
allerdings alle anderen sachlichen Dinge/Leistungen, die der Partner und seine Verwandten/Freunde im Glauben an die bevorstehende Ehe in "sie" investiert haben(und umgekehrt). (P.1298ff.BGB) Die Verlobung hat in der deutschen Rechtsprechung noch Relevanz, so ist es ja nicht... War aber ein guter Hinweis (Wobei doch niemand davon ausgeht, dass man eine Ehe einklagen koennte oder? Vielleicht vor einem Scharia-Gericht, aber nicht hier bitte...)

Aber ich glaube um solche Sachen geht es gar nicht... eher um verletzte Gefuehle und um "vertrocknete" Liebe. Es ist doch offensichtlich vorbei... Das Glueck muss sie dann bei jemanden anderes suchen (und finden).

Also,
wenn du damit auf das "Kranzgeld" abheben willst, das ist m.W. auch aufgehoben worden. Ich bin mir nicht sicher, ob man im Vorfeld einer Ehe eingegangene (finanzielle) Verpflichtungen für den Fall einer Nichtheirat noch einklagen kann, früher ging das mal, aber heute?

Ich müsste das eigentlich wissen, denn ich habe schon mal ein sehr kostbares Verlobungsgeschenk gemacht (das ich nach alter Sitte eigentlich zurück bekommen hätte müssen), aber ich hab da nix bekommen. Ob sich eine Klage lohnen würde? *kopfkratz*

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6. Dezember 2012 um 14:16
In Antwort auf py158

Also,
wenn du damit auf das "Kranzgeld" abheben willst, das ist m.W. auch aufgehoben worden. Ich bin mir nicht sicher, ob man im Vorfeld einer Ehe eingegangene (finanzielle) Verpflichtungen für den Fall einer Nichtheirat noch einklagen kann, früher ging das mal, aber heute?

Ich müsste das eigentlich wissen, denn ich habe schon mal ein sehr kostbares Verlobungsgeschenk gemacht (das ich nach alter Sitte eigentlich zurück bekommen hätte müssen), aber ich hab da nix bekommen. Ob sich eine Klage lohnen würde? *kopfkratz*

Wann war das? Ich koennte ja jetzt ein bischen auf die Verjaehrung eingehen,
aber lassen wir das

Also der Paragraph findet bei "betuchten" Familien durchaus noch Anwendung. Wenn es um Firmen-Anteile geht, Einsetzen des "Schwiegersohns in Spe" als Fuehrungskraft im Unternehmen, Schenken einer gemeinsamen Wohnung in Hoffnung auf Enkelkinder, Haeuser, Immobilien usw. Manchmal ist naemlich auch das familiaere Umfeld im vollen Ueberschwang, investiert alles in das junge Glueck, was sich dann aber als untauglich herausstellt. Dafuer hat der Gesetzgeber vorgesorgt, va. weil ja auch waehrend der Ehe ein besonderer Schutz gilt und man den nicht schon vor der Ehe umgehen kann, indem man verlangt, verlangt, verlangt und dann das Weite sucht.

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6. Dezember 2012 um 14:54
In Antwort auf worldgrid

Wann war das? Ich koennte ja jetzt ein bischen auf die Verjaehrung eingehen,
aber lassen wir das

Also der Paragraph findet bei "betuchten" Familien durchaus noch Anwendung. Wenn es um Firmen-Anteile geht, Einsetzen des "Schwiegersohns in Spe" als Fuehrungskraft im Unternehmen, Schenken einer gemeinsamen Wohnung in Hoffnung auf Enkelkinder, Haeuser, Immobilien usw. Manchmal ist naemlich auch das familiaere Umfeld im vollen Ueberschwang, investiert alles in das junge Glueck, was sich dann aber als untauglich herausstellt. Dafuer hat der Gesetzgeber vorgesorgt, va. weil ja auch waehrend der Ehe ein besonderer Schutz gilt und man den nicht schon vor der Ehe umgehen kann, indem man verlangt, verlangt, verlangt und dann das Weite sucht.

Die Angelegenheit
ist mit Sicherheit verjährt. Der Vorfall spielte sich vor über 25 Jahren ab. Selbst ein Mörder wäre zwischenzeitlich auf freiem Fuß.... Obwohl das Geschenk schon recht kostbar war. Immerhin konnte ich mir von der MWSt. Erstattung (lebte damals in Südafrika) eine schöne Jaeger Reverso kaufen, die muss jetzt nach 25 Jahren inzwischen zum zweiten Mal dringend zum Uhrmacher in Reparatur.

Mit den anderen Sachen, Firmenanteilen, Häuser für das junge Paar, Direktionsposten für den Herrn Schwiegersohn in spe hast du natürlich Recht. Ich darf aber vermuten, dass derartige Überlegungen mangels Masse für geschätzte 95% aller Verlobten nicht zur Anwendung kommen.

Freundliche Grüße,
Christoph

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7. Dezember 2012 um 7:55

@alexus
das Frage ich mich auch.
Gestern hat er mich wieder gefragt, aber als ich die normalen Punkte einer Beziehung aufgezählt hatte, meinte er davon hat er nicht wirklich was, das seien normale Punkt, ich soll ihm was sagen, wovon er was hat. Hab nur gesagt, wenn ihm das nicht reicht, dass eine Frau Gefühle für Ihn hat, für Ihn da ist, hinter ihm steht und auch im Bett sich nicht verweigert, weiss ich ehrlich nicht was er von mir noch hören will.

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7. Dezember 2012 um 9:01


Ich weiss nicht, ich finde eine Verlobung eigentlich schon etwas schönes.
Wenn man sich sicher ist heiraten zu wollen aber das aus irgendwelchen praktischen Gründen (weil man z.B. noch nicht direkt zusammenziehen kann wegen Studium, Beruf etc.) nicht sofort geht ist das ein schönes Zeichen der Zusammengehörigkeit und der verbindlichen, dauerhaften Absichten und signalisiert dem Partner ein klares ja zu der Beziehung...ein "du brauchst dich gar nicht mehr nach anderen Partnern umzuschauen weil ICH werde es sein mit dem du wie ich meine glücklich zusammensein wirst und ich bereite grade alles für unser gemeinsames Nest vor, bitte dich das gleiche zu tun, zu mir zu stehen und ich verspreche dir, dass ich alles für uns tue und an uns glaube".

Vielleicht mag es auch andere Wege geben dem Partner und der Allgemeinheit das mitzuteilen aber die Verlobung ist eine schöne Möglichkeit dafür.
Bei solchen "Dauerverlobungen" geht allerdings der Sinn und die Perspektive des ganzen irgendwann verloren.Verständlich, dass dann Frust und Enttäuschung aufkommen.

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7. Dezember 2012 um 12:25
In Antwort auf katie_11907271

@alexus
das Frage ich mich auch.
Gestern hat er mich wieder gefragt, aber als ich die normalen Punkte einer Beziehung aufgezählt hatte, meinte er davon hat er nicht wirklich was, das seien normale Punkt, ich soll ihm was sagen, wovon er was hat. Hab nur gesagt, wenn ihm das nicht reicht, dass eine Frau Gefühle für Ihn hat, für Ihn da ist, hinter ihm steht und auch im Bett sich nicht verweigert, weiss ich ehrlich nicht was er von mir noch hören will.

Wer weiß das schon?
Vielleicht moechte er eine betuchte, alte Dame, die ihm Geld, Immobilien und Hauspersonal bietet, was ordentlich mit anpackt. Dann waere er wohl rundum gluecklich.

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7. Dezember 2012 um 12:48


Verlobung ist ein Heiratsversprechen. In dem Moment, in dem man beschließt zu heiraten ist man verlobt. Und es spielt dabei keine Rolle, wer wen fragt oder ob man es gemeinsam ganz nüchtern bespricht und beschließt.
Wenn ihr z.B. in Las Vegas wart, ohne Heiratsabsichten, dann an einer Kapelle vorbei gekommen seid und davor beschlossen habt spontan zu heiraten, dann wart ihr verlobt bis der Typ da drin euch rechtmäßig getraut hattet!

Die Verlobung wird auch rechtlich anerkannt, z.B. als Verlobte/r hat man ein Aussageverweigerungsrecht vor Gericht. Und ich glaube auch im Notfall im Krankenhaus gilt eine Verlobung als Recht den Patienten zumindest zu sehen.

Vielleicht irre ich mich und das ganze ist überholt oder altmodisch oder sonst was. Aber das ist mein Kenntnisstand.

Und zur TE:
Das klingt nicht gut, sonder nüchtern und frustriert. Ob es wirklich das Ende ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber Du solltest das klären und ihn fragen, warum er so kühl und verletzend ist. Wenn er das nicht ernsthaft überlegen und besprechen will, würde ich ihm eine Trennung vorschlagen.

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7. Dezember 2012 um 12:51
In Antwort auf vesta_12503867


Verlobung ist ein Heiratsversprechen. In dem Moment, in dem man beschließt zu heiraten ist man verlobt. Und es spielt dabei keine Rolle, wer wen fragt oder ob man es gemeinsam ganz nüchtern bespricht und beschließt.
Wenn ihr z.B. in Las Vegas wart, ohne Heiratsabsichten, dann an einer Kapelle vorbei gekommen seid und davor beschlossen habt spontan zu heiraten, dann wart ihr verlobt bis der Typ da drin euch rechtmäßig getraut hattet!

Die Verlobung wird auch rechtlich anerkannt, z.B. als Verlobte/r hat man ein Aussageverweigerungsrecht vor Gericht. Und ich glaube auch im Notfall im Krankenhaus gilt eine Verlobung als Recht den Patienten zumindest zu sehen.

Vielleicht irre ich mich und das ganze ist überholt oder altmodisch oder sonst was. Aber das ist mein Kenntnisstand.

Und zur TE:
Das klingt nicht gut, sonder nüchtern und frustriert. Ob es wirklich das Ende ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber Du solltest das klären und ihn fragen, warum er so kühl und verletzend ist. Wenn er das nicht ernsthaft überlegen und besprechen will, würde ich ihm eine Trennung vorschlagen.

Zusatz:
Natürlich ist das ein eher romantischer Ansatz, bei dem ich Echtheit voraussetze. Es gibt dafür keine wirklichen Beweise, deshalb könnte jeder irgendwie behaupten verlobt zu sein oder eben halt nicht! Je nach Vorteil!

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8. Dezember 2012 um 14:41

In so einer Situation...
...würde ICH mich trennen. Hab' ich auch schon mal- also, ganz so krass wir bei dir war es nun nicht, aber er konnte sich ebenfalls zu Heirat und perspektivisch Kind mit mir nicht durchringen und ich fand mich einfach aus dieser Art Kinderliebe inzwischen rausgewachsen.
Wozu mich einschränken und monogam mit jemandem leben, der sich selbst ohnehin in keiner Weise richtig festlegen will?
Da kann man sich auch einfach dann und wann mal treffen, wenn einem der Sinn danach steht- und ansonsten gespannt drauf sein, was das Leben alternativ noch so für einen bereit hält.

Mal ernsthaft: Schieß' ihn ab.
Das ist doch Murks und nix, was dich auf Dauer glücklich macht.

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11. Dezember 2012 um 9:29

@all
Danke für Euere Beiträge.

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11. Dezember 2012 um 13:13
In Antwort auf miran_12177138

In so einer Situation...
...würde ICH mich trennen. Hab' ich auch schon mal- also, ganz so krass wir bei dir war es nun nicht, aber er konnte sich ebenfalls zu Heirat und perspektivisch Kind mit mir nicht durchringen und ich fand mich einfach aus dieser Art Kinderliebe inzwischen rausgewachsen.
Wozu mich einschränken und monogam mit jemandem leben, der sich selbst ohnehin in keiner Weise richtig festlegen will?
Da kann man sich auch einfach dann und wann mal treffen, wenn einem der Sinn danach steht- und ansonsten gespannt drauf sein, was das Leben alternativ noch so für einen bereit hält.

Mal ernsthaft: Schieß' ihn ab.
Das ist doch Murks und nix, was dich auf Dauer glücklich macht.

Wozu mich einschränken und monogam mit jemandem leben, der sich selbst ohnehin in keiner Weise richt
Genau diesen Satz finde ich super: "Wozu mich einschränken und monogam mit jemandem leben, der sich selbst ohnehin in keiner Weise richtig festlegen will?"
Wenn der andere es nicht ernst meint, kann man es auch bei einem lockeren Flirt belassen und nebenher andere daten.

Übrigens hatte ich mit meinem Freund ähnliche Diskussionen.
Er hat auch (nach 4 Jahren Beziehung, 1,5 davon auf 40qm) pampig reagiert, wenn ich ihn aufs Heiraten angesprochen habe.
Später hat er Witzchen gemacht von wegen: "Warum sollte es ausgerechnet bei mir halten?" (in seiner Familie ist wirklich jeder geschieden!)

Ich habe ihn letzten Monat ganz direkt gefragt, ob er mich heiratet und er hat erst herumgedruckst und dann knallhart abgelehnt.

Das hat mir sehr wehgetan - er hatte eine schlaflose Nacht deswegen (weil er Verlustängste bekam).

Ich hab dann nicht locker gelassen, immer wieder argumentiert. Nie vorwurfsvoll.

War zwischendurch sogar mal soweit, dass ich gesagt hab: "Wozu noch zusammenwohnen und sich damit ultimativ binden?" Er sagte aus Trotz: "Ok, dann zieh ich eben aus."
Tat er nicht und ich erkannte einige Tage später, dass das unser Problem auch nicht lösen würde.

Es gibt ganz einfach Paare, wo einer der Heiratstyp ist und der andere nicht.

Ich habe auch herausgefunden, wovor er sich wirklich fürchtet.
Er hat während der Scheidung bei seiner Mutter gelebt, die fix und fertig war, weil ihr Mann sie erst 3 Jahre lang betrogen hatte und dann schließlich zu seiner Affäre gezogen ist (mit der er heute noch zusammen ist).
Er hat ganz einfach Angst davor, dass ich sowas auch mit ihm mache.

Er hat sowieso desöfteren Angst, ich könnte mir jemand anders suchen (Bin nie fremdgegangen oder so...).
Diese Verlustängste sitzen bei ihm ganz tief.

Aber seit wir darüber geredet haben, hat es irgendwie klick gemacht.
Nun hat er kein Problem mehr damit und wir heiraten im Frühling. Nur wir zwei, auf dem Standesamt, ohne Tamtam.

Insofern: Wenn Dir eine Hochzeit wirklich wichtig ist, dann mach ihm klar, dass Dir das ein Bedürfnis ist. Bedürfnisse des Partners kann man nicht einfach ignorieren.

Was eine Heirat bringt? Nichts.
Was eine Beziehung bringt? Nichts.
Das ist beides mit Vernunft nicht zu begründen. Beides basiert ganz einfach auf Liebe. Und Liebe ist etwas wie religiöser Glaube, die lässt sich nicht wegdiskutieren, aber auch nicht fassen.

Ich an Deiner Stelle würde nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

Setz Dir ein Limit, innerlich, und bearbeite ihn. Lass nicht locker. Mach ihm klar, dass Dir eine Hochzeit wirklich wichtig ist.
Und dann gib Ruhe und sieh, was passiert.
Wenn nichts passiert, dann musst Du Dich nach Deiner Frist halt trennen.

Bedenke, dass es nicht nur um ein Stück Papier geht, sondern darum, dass er Deine Bedürfnisse nicht respektiert.
Wenn er sich beim Heiraten durchsetzt und Dich damit wissentlich verletzt, dann wird er das wieder tun: Deine Meinung untergraben und Dich verletzen.
Dann werden es halt andere Themen sein.

Vielleicht diskutiert ihr irgendwann genauso übers Kinderkriegen und das ist nicht einfach ein Schein, den man wegdiskutieren kann.

Daher überlege Dir bitte genau, wie Dein Leben ohne Hochzeit mit ihm weiterhin aussähe.
Ich glaube auch nicht, dass "eine Heiratswütige" wirklich ihren Heiratswunsch begraben sein; für sie gehört das ganz einfach zum Leben dazu.

Eine Freundin von mir ist 38, seit 16 Jahren mit ihrem Partner zusammen, und wünscht sich sowohl eine Hochzeit, als auch Kinder.
Leider will er weder noch, hat zwar jetzt leere Versprechungen gemacht, aber es passiert nichts...
Willst Du auch so lange warten?
Übrigens streiten sich die beiden auch über andere Themen. So ist sie z.B. finanziell auf ihn angewiesen (Verdient als Arzthelferin nicht viel.) und diese Überlegenheit nutzt er auch regelmäßig aus. Er lässt sie sehr oft hängen, verspricht etwas und löst es dann nicht ein. Ich glaube, dass ihre Beziehung sehr einseitig ist und sie sich eigentlich nicht eingestehen möchte, dass die Trennung besser wäre.

Heart

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11. Dezember 2012 um 13:25
In Antwort auf heartsease

Wozu mich einschränken und monogam mit jemandem leben, der sich selbst ohnehin in keiner Weise richt
Genau diesen Satz finde ich super: "Wozu mich einschränken und monogam mit jemandem leben, der sich selbst ohnehin in keiner Weise richtig festlegen will?"
Wenn der andere es nicht ernst meint, kann man es auch bei einem lockeren Flirt belassen und nebenher andere daten.

Übrigens hatte ich mit meinem Freund ähnliche Diskussionen.
Er hat auch (nach 4 Jahren Beziehung, 1,5 davon auf 40qm) pampig reagiert, wenn ich ihn aufs Heiraten angesprochen habe.
Später hat er Witzchen gemacht von wegen: "Warum sollte es ausgerechnet bei mir halten?" (in seiner Familie ist wirklich jeder geschieden!)

Ich habe ihn letzten Monat ganz direkt gefragt, ob er mich heiratet und er hat erst herumgedruckst und dann knallhart abgelehnt.

Das hat mir sehr wehgetan - er hatte eine schlaflose Nacht deswegen (weil er Verlustängste bekam).

Ich hab dann nicht locker gelassen, immer wieder argumentiert. Nie vorwurfsvoll.

War zwischendurch sogar mal soweit, dass ich gesagt hab: "Wozu noch zusammenwohnen und sich damit ultimativ binden?" Er sagte aus Trotz: "Ok, dann zieh ich eben aus."
Tat er nicht und ich erkannte einige Tage später, dass das unser Problem auch nicht lösen würde.

Es gibt ganz einfach Paare, wo einer der Heiratstyp ist und der andere nicht.

Ich habe auch herausgefunden, wovor er sich wirklich fürchtet.
Er hat während der Scheidung bei seiner Mutter gelebt, die fix und fertig war, weil ihr Mann sie erst 3 Jahre lang betrogen hatte und dann schließlich zu seiner Affäre gezogen ist (mit der er heute noch zusammen ist).
Er hat ganz einfach Angst davor, dass ich sowas auch mit ihm mache.

Er hat sowieso desöfteren Angst, ich könnte mir jemand anders suchen (Bin nie fremdgegangen oder so...).
Diese Verlustängste sitzen bei ihm ganz tief.

Aber seit wir darüber geredet haben, hat es irgendwie klick gemacht.
Nun hat er kein Problem mehr damit und wir heiraten im Frühling. Nur wir zwei, auf dem Standesamt, ohne Tamtam.

Insofern: Wenn Dir eine Hochzeit wirklich wichtig ist, dann mach ihm klar, dass Dir das ein Bedürfnis ist. Bedürfnisse des Partners kann man nicht einfach ignorieren.

Was eine Heirat bringt? Nichts.
Was eine Beziehung bringt? Nichts.
Das ist beides mit Vernunft nicht zu begründen. Beides basiert ganz einfach auf Liebe. Und Liebe ist etwas wie religiöser Glaube, die lässt sich nicht wegdiskutieren, aber auch nicht fassen.

Ich an Deiner Stelle würde nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

Setz Dir ein Limit, innerlich, und bearbeite ihn. Lass nicht locker. Mach ihm klar, dass Dir eine Hochzeit wirklich wichtig ist.
Und dann gib Ruhe und sieh, was passiert.
Wenn nichts passiert, dann musst Du Dich nach Deiner Frist halt trennen.

Bedenke, dass es nicht nur um ein Stück Papier geht, sondern darum, dass er Deine Bedürfnisse nicht respektiert.
Wenn er sich beim Heiraten durchsetzt und Dich damit wissentlich verletzt, dann wird er das wieder tun: Deine Meinung untergraben und Dich verletzen.
Dann werden es halt andere Themen sein.

Vielleicht diskutiert ihr irgendwann genauso übers Kinderkriegen und das ist nicht einfach ein Schein, den man wegdiskutieren kann.

Daher überlege Dir bitte genau, wie Dein Leben ohne Hochzeit mit ihm weiterhin aussähe.
Ich glaube auch nicht, dass "eine Heiratswütige" wirklich ihren Heiratswunsch begraben sein; für sie gehört das ganz einfach zum Leben dazu.

Eine Freundin von mir ist 38, seit 16 Jahren mit ihrem Partner zusammen, und wünscht sich sowohl eine Hochzeit, als auch Kinder.
Leider will er weder noch, hat zwar jetzt leere Versprechungen gemacht, aber es passiert nichts...
Willst Du auch so lange warten?
Übrigens streiten sich die beiden auch über andere Themen. So ist sie z.B. finanziell auf ihn angewiesen (Verdient als Arzthelferin nicht viel.) und diese Überlegenheit nutzt er auch regelmäßig aus. Er lässt sie sehr oft hängen, verspricht etwas und löst es dann nicht ein. Ich glaube, dass ihre Beziehung sehr einseitig ist und sie sich eigentlich nicht eingestehen möchte, dass die Trennung besser wäre.

Heart

@heartsease
Hallo, vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag....nein ich will nicht noch 16 Jahre warten und um ehrlich zu sein, wie das Leben ohne Heirat aussieht...mmhh...also irgendwann will ich schon mal mehr in die Zukunft sehen, hab zwar ein Kind ist aber nicht von ihm. Und ich will auch einfach mal das Gefühl haben, dass ich was besonderes für Ihn bin und wenn wir verheiratet sind, nicht ständig denken überall ist jetzt ne bessere für Ihn....das zermürpt mich zur Zeit richtig, hab auch nochmal versucht mit ihm normal zu reden, aber ich bin wohl nicht die richtige. Mir kommt es vor als will er ein Solo Leben aber daheim eine die ihn dafür noch auf jeden trägt und die Klappe hält

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11. Dezember 2012 um 13:56

Danke
Danke.
Ich kann die Situation auch wirklich nachvollziehen; hatte ja bis vor kurzem fast dasselbe...

Mein 1. Freund ist mein 1. Freund und mein jetziger Freund mein jetziger Freund.
Ich bereue meine Entscheidung von damals nicht; ich bereue lediglich, dass ich mich so lange habe herumschubsen lassen.

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11. Dezember 2012 um 14:00
In Antwort auf katie_11907271

@heartsease
Hallo, vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag....nein ich will nicht noch 16 Jahre warten und um ehrlich zu sein, wie das Leben ohne Heirat aussieht...mmhh...also irgendwann will ich schon mal mehr in die Zukunft sehen, hab zwar ein Kind ist aber nicht von ihm. Und ich will auch einfach mal das Gefühl haben, dass ich was besonderes für Ihn bin und wenn wir verheiratet sind, nicht ständig denken überall ist jetzt ne bessere für Ihn....das zermürpt mich zur Zeit richtig, hab auch nochmal versucht mit ihm normal zu reden, aber ich bin wohl nicht die richtige. Mir kommt es vor als will er ein Solo Leben aber daheim eine die ihn dafür noch auf jeden trägt und die Klappe hält


Ok, also was gedenkst Du zu tun?

Die Option "bleiben und Klappe halten" gibt es nicht, denn damit würdest Du für immer unzufrieden bleiben.

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11. Dezember 2012 um 14:54

Vgl. nicht Äpfel mit Birnen
Hallo,

weißt Du, man kann aber nicht beide gleichsetzen, weil mein jetziger Freund vom 1. Tag an liebevoll war.

Er hat nie mit Liebe gegeizt, ist auch finanziell großzügig "Komm, ich lad Dich zu ner Pizza ein.") und seine Geschenke waren stets total süß.
Hab früher immer die Frauen beneidet, die Schmuck und Kuscheltiere geschenkt bekamen. Als es mir zum 1. Mal auch so ging, wusste ich: All dieses Aufrechnen, von wegen "Wir sind jetzt 5 Monate zusammen und nach 5 Monaten ist dieses Geschenk angemessen." beweist nur, dass es keine Liebe ist.
Mein jetziger Freund nimmt sich zu Herzen, was ich sage, fragt mich so oft, wie es in mir drin aussieht, tröstet mich, hört mir zu und ist gleichzeitig auch ein super Kumpel, mit dem Spaß haben kann. Für ihn bin ich wichtig und er zeigt mir das auch. Er blendet mich nie einfach aus seinem Leben aus, auch wenn er totalen Stress hat.
Er ist eigentlich eher nüchtern-rational, aber den Menschen, die er liebt, schenkt er sein ganzes Herz.

Mein 1. Freund hingegen war verknallt und hatte mich gern, mehr nicht.
Er machte mir nie romantische Geschenke und versuchte, mich finanziell zu beeindrucken (als Student). Essen gehen konnte man nicht einfach so in der Pizzeria neben dem Kino, nein, es musste ein separater Ausflug ins Luxusrestaurant sein.
Er hatte auch diese Vorstellung, dass man Schmuck erst schenkt, wenn man soundso lange zusammen ist. Hm, wann denn, wenn nicht nach 2 Jahren?
Wenn er Prüfungsstress hatte, meldete er sich tagelang nicht und als er einmal mit seinen Eltern verreiste, war selbst meine Mutter entsetzt, dass er eine Woche lang nicht anrief.

Und richtig, er wollte nie einen Schritt weitergehen. Interessanterweise konnte er das aber mit seiner nächsten Freundin problemlos und bei der hatte er keine Probleme mit Zusammenziehen, Heiraten, Kinderkriegen. Nach wenigen Monaten Beziehung und aus derselben Lebenssituation heraus (Student)!!!

Trennungsdrama, haha. Ein viel größeres Drama war es, mich einfach mitansehen zu lassen, wie er sich entliebte.

Mein 1. Freund war einfach ein Arsch, kann man nicht anders sagen.
Ich kann das nicht mit Unreife oder sonstwas entschuldigen. So scheiße behandelt man einfach keinen Menschen! Das hat niemand verdient!!!

Es gibt übrigens keine "Verantwortung nach dem Heiraten".
Wir beide leben zusammen und als er z.B. Bafög beantragt hat oder ich meinen Existenzgründerzuschuss, gucken die Ämter gleich auf das Gehalt des Partners.
Wir leben auf engstem Raum zusammen, teilen hier alles miteinander, auch den Haushalt.
Wenn wir jetzt heiraten, entstehen dadurch keine Verpflichtungen, die wir nicht eh schon hätten.

"Warum hat dein Verlobter also mehr Mitgefühl verdient?"
>>>Ich kann Mitgefühl mit jemandem haben, dessen Motive ich verstehe und der mich anständig behandelt.


"dich dazu veranlasste ihn nicht aufzugeben"
>>>Wie gesagt, mein jetziger Freund hat von der 1. Sekunde an gezeigt, dass er es wirklich ernst meint. Wieso sollte ich jemanden aufgeben, der so wertvoll ist?

Ich betrachte ihn ja längst nicht mehr rosarot; auch er hat seine Macken, aber ich amüsiere mich eher darüber.
Als er einzog, machte es mich wahnsinnig, dass er so chaotisch ist. Als er dann letztes Jahr für eine Woche zu seinen Eltern fuhr, VERMISSTE ich genau dieses Chaos und empfand meine Wohnung als steril. Da hab ich gemerkt: "Hey, Du liebst diesen kleinen Chaoten und Du liebst auch seine Fehler."

Er ist einfach süß und lieb und ich kann ihm nie lange böse sein.
Klar nervt er mich manchmal tierisch an, aber wie gesagt, ich liebe ihn!

"Warum hat dein Verlobter sich, im Gegensatz zum Ersten, nicht Schuldig gemacht, dich "herumschubsen" zu wollen und mit Lieblosigkeit verletzt zu haben?"
>>>Er hat mich ja nie herumgeschubst und lieblos war er auch nie.
Dass wir über das Heiraten lange gestritten haben, sagt doch nichts über seinen Charakter aus. Das wischt doch nicht all die guten Seiten an ihm fort.

"Es kommt nicht drauf an was wir meinen, dass ein bestimmter Mensch verdient hat, sondern was WIR ihm geben können und wollen."
>>>Taten haben aber auch Konsequenzen. Wenn mich ein Mensch verletzt, schenke ich ihm natürlich nicht mehr dieselbe Zuneigung bzw. dasselbe Vertrauen wie vorher.

"wer glaubst du erlebt den eigentlichen Verlusst?"
>>>Ich habe dadurch nichts verloren, dass ich erkannt habe, was für ein Arsch mein 1. Freund war.
Thats life. Nicht jeder ist lieb und ehrlich... Damit muss man auch leben; das kann man nicht einfach weg- bzw. schönreden.

Heart

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11. Dezember 2012 um 15:11
In Antwort auf katie_11907271

@heartsease
Hallo, vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag....nein ich will nicht noch 16 Jahre warten und um ehrlich zu sein, wie das Leben ohne Heirat aussieht...mmhh...also irgendwann will ich schon mal mehr in die Zukunft sehen, hab zwar ein Kind ist aber nicht von ihm. Und ich will auch einfach mal das Gefühl haben, dass ich was besonderes für Ihn bin und wenn wir verheiratet sind, nicht ständig denken überall ist jetzt ne bessere für Ihn....das zermürpt mich zur Zeit richtig, hab auch nochmal versucht mit ihm normal zu reden, aber ich bin wohl nicht die richtige. Mir kommt es vor als will er ein Solo Leben aber daheim eine die ihn dafür noch auf jeden trägt und die Klappe hält

Was Besonderes
"Und ich will auch einfach mal das Gefühl haben, dass ich was besonderes für Ihn bin"
>>>Das wirst Du durch den Trauschein aber auch nicht erreichen. Die Eheschließung an sich ändert nichts an einer Beziehung. Deswegen werden die Gefühle, aber auch die Probleme nicht größer.

Wenn Du diesen Wunsch hast, dann frage Dich, weshalb Du Dich momentan nicht als "etwas Besonderes" fühlst.
Womit verletzt er Dich und was könnte er tun, damit Du Dich auch ohne Trauschein als etwas Besonderes fühlst?

Ich glaube, das Problem liegt bei euch nicht beim Heiraten, sondern daran, dass er Deine Meinungen nicht respektiert und Dich nicht so akzeptiert, wie Du bist.

Ich hatte bei meinem Freund trotz der ganzen Diskussionen nie den Eindruck, er liebt mich nicht/meint es nicht ernst.
Ich habe immer gespürt: "Da ist noch etwas anderes."
Und seit wir beide wissen, was genau dieses Andere ist, fühlen wir uns BEIDE viel besser.
Ich glaube, ihm war nie bewusst, dass er insgeheim fürchtet, dasselbe wie seine Mutter zu erleben.
Ich glaube, wenn man sich Ängste eingesteht und auch akzeptiert, dass man sie hat, nimmt man ihnen den Schrecken.

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13. Dezember 2012 um 13:45

Ängste
Wie hast du denn deinem Freund die Ängste herausgekitzelt?
Klar wenn man 2 faches Scheidungskind ist, hat man halt 2 Trennungen durch...aber ich kann mir nicht vorstellen, dass
man diese schlechte Erfahrung nicht überwinden kann.
Redet dein Freund über Ängste? Also meiner hat ja vor NICHTS, laut ihm ;O)

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18. August 2014 um 14:52

Update
Hallo,

danke für die Beiträge. Nun sind fast 2 Jahre vergangen,
und immer noch ist nichts mit Heiraten.
Wir sind in mein Haus gezogen und vor dem Umzug meinte
er, dass er nicht von daheim weg zieht und in Renovierungen investiert, wenn alles geschafft sei, dass er schon daran gedacht hat dann zu heiraten. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, da ich so einen Satz von Ihm nicht mehr erwartet habe. So der Umzug, die Renovierung vorbei, nach 6 Monaten dachte ich, da von ihm noch nichts kam, schneidest mal das Thema nochmals an, wies denn so aussieht mit Heiraten. Naja, er meinte nur, jetzt noch nicht, sind ja noch nicht lange umgezogen, ich hab ihn dann angesprochen, dass er von Heiraten nach dem Umzug sprach, davon wollte er dann nichts mehr wissen. Ich soll ihm nen guten Grund nennen, weshalb er heiraten soll, nach 2 Scheidungen von seiner Mutter. Ich sagte Liebe, Geborgenheit, gemeinsam alt werden.
Das seien noch keine Gründe die ihn überzeugen. Er erzählt auch überall rum (letztens erst bei einem Geschäftsessen, dass er nicht vorhat zu heiraten, obwohl es bald 10 Jahre sind)
Und immer die Ausrede bin ein Scheidungskind. Was soll ich dann sagen, meine Eltern haben sich nun nach fast 40 Jahren getrennt, und ich glaube immer noch daran, dass man nur 1x heiratet. Wenn ich mich als Kind mal am Herd verbrannt habe, kann ich auch nicht sagen, ich werde mein Lebenlang nicht kochen.

Ganz ehrlich, momentan ist die Beziehung sowas von langweilig und eingeschlafen. Ich habe auch irgendwie keine Lust mehr, ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob es noch Liebe ist oder nur Gewohnheit. Was bringt eine Beziehung, die nicht mal einen Schritt weiter geht. Alle ringsherum heiraten, sogar welche aus dem alten Freundeskreis, wo ich selbst überrascht war, dass der eine Partnerin findet, die den heiraten wird, aber auch dieser hat es vor mir. Egal wen man mal zufällig trifft, verheiratet und wenn man mich dann fragt, muss ich immer sagen,nein, nach 9 Jahren Beziehung bin ich noch nicht verheiratet, Ja willst du denn nicht, doch schon, aber mein Freund will nicht, da er ein 2 faches Scheidungskind ist.

Ich habe ihn auch gesagt, ich habe das Gefühl, dass er nur auf was besseres wartet, nach 9 Jahren, kann man auch mal den Schritt wagen. Auf jedem Familienfest, und er hat mehrere im Jahr, kommt immer die Frage ja und wann ist es bei euch so weit. Komischerweise hat dieses Jahr bei Festen keiner gefragt, ich denke auch die habens aufgegeben.

Seit ich jetzt weiss, dass es wieder nicht weiter geht, ist bei mir innerlich ein totes Loch. Mir ist auch grad Zuneigung und so einfach zuviel. Ich will am besten nur noch meine Ruhe und von keinem was wissen. Klar, kommt der Stress von Arbeit und Kind noch dazu, aber ich muss wohl akzeptieren, wenn ich mit ihm zusammen bleib, bin ich ein hoffnungsloser Fall mit Heiraten. Anderer seits, ein neuer Partner mit Mitte 30 finden, wird auch nicht so einfach, entweder sind die schon geschieden, oder wollen keine feste Beziehung. Ein endloser Teufelskreis.

Ich hab ihn auch schon gesagt, du ich brauch nicht eine Prinzessinen Hochzeit die Teuer ist, ich bin keine 20 mehr. Kleiner Familienkreis, Standesamtlich und gut ist, da fliegt man dann lieber mal 1-2 Wochen schön in Flitterwochen anstatt nen Kredit für die riesen Hochzeit aufzunehmen.

Wie seht ihr dass so?

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19. August 2014 um 9:10

DAnke
Hallo, danke erstmal für die vielen Beiträge.

Also mein Freund ist momentan die einzigste Person, auf die ich mich immer verlassen konnte. Auch finanzell, muss ich zugeben unterstützt er mich, wenns mal knapp wird, gut ich darfs dann wieder ewig hören.. aber naja.

Mein Freund steht eigentlich seit Jahren über mir, weil er den bessern Job und auch mehr Geld heim bringt, er kann auch vieles besser wie ich (technisch gesehen) ich lass ihn halt dann auch machen, früher war das Motto selbst ist die Frau, jetzt denk ich mir, mach du, ich machs ja eh nicht richtig ;O)

Stimmt, diese Grundlagen haben wir wohl nicht mehr, ich denke ist halt viel Alltag, jeder arbeitet ohne Ende und ist genervt. Urlaub haben wir beide nicht viel

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19. August 2014 um 9:12

@cooleen
Hi, nein das Kind ist nicht von ihm.
Da ist viel wahres leider dran.

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19. August 2014 um 9:17

Bist du denn optimistisch, dass das noch passiert, adriana00032?

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19. August 2014 um 10:38

Hi
um es nochmal klarer zu formulieren: Du dringst wahrscheinlich deshalb so aufs Heiraten, weil du dich im Beziehungsalltag von deinem Freund nicht wichtig (genug) genommen fühlst. Dadurch, dass er dich heiratet, soll er dir zeigen, dass du ihm wichtig bist, damit du dich besser fühlst.


wenn ich ehrlich bin, klar wäre das ein tolles Gefühl, zu wissen, jemand findet einen so besonders, dass er allen zeigt, die gehört zu mir ;O)

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Gefühle für eine Freundin
Von: lugus_12310283
neu
19. August 2014 um 7:32
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