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Verliebt in moslem

29. Juni 2011 um 2:16

hallo, ich hatte eigentlich nicht vor mal meine sorgen im internet zu verbreiten, aber ich versuch's einfach mal...

also ich bin 22 jahre alt und seit 10 monaten in frankreich für mein auslandsstudium. seit januar 2011 bin ich mit meinem freund zusammen. er ist algerier und seit 3 jahren in frankreich. am anfang war unsere beziehung so wie ICH sie als "normal" empfinde, d.h. wir sind ab und zu abends weggegangen, haben auch mal alkohol zusammen getunken, zusammEN geraucht, miteinander geschlafen...das übliche halt. man sieht also, dass er den islam nicht wirklich praktiziert hat...genau das ist ihm dann im februar 2011 auch klar geworden....d. h. er hat begonnen, den islam "neu" für sich zu entdecken: er liest, er spricht mit freunden darüber, informiert sich wo er nur kann, trinkt keinen alkohol mehr, macht regelmäßig sein gebet und hat mit eigentlich allen zärtlichkeiten mir gegenüber aufgehört. er praktiziert nun also den islam so wie es sein soll. so ist er glücklich und mit sich und allah im reinen. ich bin damit theoretisch auch vollkommen einverstanden. auch ich habe begonnen, mich über den islam zu erkundigen und bin ihm sehr positiv gegenüber eingestellt. ich will dass er seone religion richtig praktiziert und kein heuchler ist. allerdings macht mich das alles kaputt. ich bin seit monaten hin-und hergerissen und hab niemanden mit dem ich darüber sprechen kann. ich schwanke die ganze zeit zwischen glauben und nicht glauben (bin ursprünglich agnostiker)...ich spüre in mir, dass ich an allah glaube, aber ich bin einfach noch nicht bereit, mein altes leben aufzugeben, mich zu verändern und all die angenehmen seiten des lebens hinter mir zu lassen (zärtlichkeiten mit dem partner austauschen, mädelsabend mit wein...). ich weiß, dass mein freund den richtigen weg geht, aber bei all seiner veränderung bin ich in meiner entwicklung nicht mitgekommen und ich weiß einfach nicht, wie das weitergehen soll. ich liebe ihn sehr, wirklich sehr und will mein leben mit ihm verbringen. ich trinke keinen alkohol mehr, rauche nicht mehr, von schweinefleisch und all seinen produkten halte ich mich fern und der letzte sex ist auch schon monate her. ich verzichte auf all das, weil ich den islam gut verstanden habe und weiß, warum man auf diese dinge verzichten soll. aber gleichzeitig bricht es mir seit monaten das herz, dass wir uns nicht mehr richtig küssen und dass ich ihm meine liebe nicht auch körperlich zeigen kann.und dennoch weiß ich, warum das alles richtig ist...ich bin also hin-und hergerissen. ich hab keine ahnung wie das alles werden soll, wenn ich wieder in deutschland bin, weit weg von ihm, wieder in meinem alten umfeld, dass meine entwicklung kaum verstehen wird...ich erwarte mir keinen rat. ich weiß, ich muss da alleine durch. ich würde einfach nur einmal gerne hören: mach weiter so! bleib stark! lass dich nicht beirren! wenn jemand so eine ähnliche erfahrung gemacht hat, würde ich mich über einen austausch sehr freuen. liebe grüße

PS: sorry für den langen text...

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29. Juni 2011 um 10:11

Dein Freund...
... hat sich selbst noch nicht gefunden. Ihm fehlt Identität. Er experimentiert herum und jetzt glaubt er, er hätte im vermeintlich "wahren Glauben" seine Heimat gefunden. Das ist bei den meisten Menschen so, die etwas brauchen, um der Leere in sich entgegenzuwirken. Manche tun das, indem sie exzessiv ein Hobby betreiben, wiederum andere verfallen übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum, andere betreiben dann exzessiv ihre Religion. Letztere halten sich dann sklavisch an das, was in den Büchern steht, was ihnen in seinem Fall der Koran vorgibt. Ob das Ganze zeitgemäß ist und ob er damit nahestehende Menschen vor den Kopf stößt - das ist ihm in diesem Augenblick egal. Wichtig dabei ist, dass er GENAU die Regeln ausführt. Die genaue Ausführung der Regeln füllt dann die Leere in ihm aus und gibt ihm Befriedigung.

Dein Freund ist süchtig nach Religion, genauso wie ein Alkoholiker süchtig ist nach seiner Flasche Wodka... Sorry, dass ich das so vergleiche. Aber alles, was abhängig macht und im Übermaß betrieben wird, macht krank und ist nicht normal.

Du hast jetzt die Wahl, ob Du co-abhängig wirst oder Dich einfach von ihm fernhältst und hoffst, dass er wieder zu Sinnen kommt. DAS allerdings kann eine ganze Weile dauern bzw. wird möglicherweise nie wieder passieren.

Wirkliche Religiosität übertreibt nicht und findet im Herzen statt. Es braucht keine Regeln außer der einen: Liebe Deinen nächsten so wie Dich selbst und tue Gutes.

Wenn Dein Freund also meint, er würde in der Hölle schmoren, wenn er gut zu Dir ist, wenn er Zärtlichkeiten mit Dir zulässt - dann hat er Dich schlicht und einfach nicht verdient, denn er weiß Dich nicht zu schätzen und stellt seine neue Sucht über Dich - eben genauso wie ein Alkoholiker alle sozialen Kontakte immer zweitrangiger werden lässt und schließlich aufgibt.

LG

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29. Juni 2011 um 23:11

Religion...
... in Maßen ist nichts Schlimmes! Das habe ich an keiner Stelle geschrieben.

Wer aber wegen der Religion ihm nahestehende Menschen zurückweist, sich von ihnen zurückzieht, plötzlich Beziehungen in Frage stellt, wenn es wichtiger ist, was vor 500 Jahren geschrieben worden ist in einer Zeit, die mit der heutigen Lebenswelt kaum noch was gemein hat, anstatt sich auf das Leben JETZT und HIER zu konzentrieren, wertzuschätzen, dass es Menschen gibt, die ihn lieben und Liebe zurückzugeben - dann stimmt mit demjenigen etwas nicht. Dann - sorry - ist derjenige, der auf solch eine abhängige Art und Weise seine Religion auslebt nicht besser als ein Mensch, der süchtig ist nach anderen "Genussmitteln".

Normal ausgelebte Religion tut niemandem weh. Und man muss auch keine Opfer bringen - Religion sollte den Menschen stützen, nicht aber umgekehrt - der Mensch richtet sich nur noch nach der Religion. Wem Religion wirklich am Herzen liegt, wird es nicht an Äußerlichkeiten festmachen und der wird auch den Menschen, den er liebt, nicht zurückweisen, im Gegenteil! Ist nicht Gott Liebe?

Und die Threadstellerin ist auf dem besten Wege, sich aus falsch verstandener Toleranz und Verständnis ebenfalls abhängig zu machen. Ich hoffe für sie, dass sie noch rechtzeitig ihre Augen öffnet und erkennt, was für eine Dummheit es wäre, ihr Leben nach wegen eines Typen, der sich selbst noch überhaupt nicht gefunden hat und der ihre Gefühle weder achtet noch zu schätzen weiß, auf den Kopf und Dinge, die selbstverständlich sind, in Frage zu stellen.

LG

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30. Juni 2011 um 16:18

Bei
euch gibt es nur zwei möglichkeiten,entweder ihr trennt euch und du kannst dir einen suchen wo du deinen wein trinken kannst und mit freunden weggehen kannst usw,oder aber ihr blebt zusammen und du beugst dich seiner mentalität und verbiegst dich komplett.ich würde ehrlich gesagt das erste nehmen ,denn genau das was du sagst ,würde mir auch fehlen.ich möchtte mit meinem mann später auch noch in 10 oder 20 jahren einen trinken gehen können und einfach ''gesellschaftstauglich'' sein können ,ich möchte mit ihm ALLES machen können und nicht ständig darauf achten müssen ob es denn jetzt richtig ist was wir tun ich könnte auf dauer so ein leben nicht aushalten,muss ich ehrlich sagen aber das musst du für dich selbst wissen ,was du willst.dir zu schreiben halt durch und solche sachen,finde ich ziemlich daneben ,wenn du dich damit eigentlich selbst verarscht,es sei denn DU willst es wirklich und von herzen und nicht nur weil du es wegen ihm machst,denn es hört sich in deiner geschichte ziemlich nach europäischer frau an ,die ja um den mann zu gefallen alles mit sich machen läßt ,die so verliebt ist ,dass sie nichts mehr mitbekommt

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30. Juni 2011 um 16:19

Prost
ja wohl doch eher nicht

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17. Juli 2011 um 0:16

Gebt euch eine chance
Hallo inosch du bist jung für dich ist das alles neu aber glaube an eure liebe, mein mann ist auch algeria wir waren früher in disco er hat früher alkohol getrunken und dann mit den jahren wir sind 37/41 J aber auch schon elf j.zusammen hat er sich geändert das ist o.k wir gehen nicht mehr in die disco aber auf arabische feste,familiefeste er trinkt kein alkohol das ist alles super ich bin und bleibe christ wir vertrauen uns und glauben an uns und deshalb sind wir ein starkes team ,jetzt vor ramdan was bald anfängt auch er wieder etwas gläubiger wird ist normal ich habe den vorteil das ich wie eine moslemin denke aber von mir aus kein alkohol,keine schminke, wen ich mal raus gehe bin ich spätesten ab 22 uhr wieder zu hause keine miniröcke das ist das was er an mir schätzt er und viele seiner freunde sagen ich bin meist mehr moslem wie die männer da die nicht auf ihre normalen zigaretten oder billiard spielen verzichten wollen ausser auf ramada du siehst wenn du dafür offen bist wirst du auch glücklich ich für mich möchte niemehr ein anderen mann gebt euch die zeit ihr müsst einmal in der kennen lern pfhase alle eure feiertage die moslemische und deine verbringen und dann ganzt du erst entscheiden ob es funktioniert.
ich wünsche euch alles gute yv

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17. Juli 2011 um 12:25

Wenn
in einer heiligen schrift (egal in welcher) dieses und jenes als "sünde" beschrieben steht, ist es nunmal so. aber gott hat uns auch einen verstand gegeben, damit wir selber entscheiden können, was für uns persönlich machbar ist und was nicht, welche "sünden" wir begehen und von welchen wir uns fernhalten. daran ist nichts "krank". für manch einen ist vielleicht deine interpretation von glauben nicht die richtige, aber ich kann mich nicht daran erinnern, das du deswegen mal als "krank" und "schwachsinnig" bezeichnet wurdest und das nennt man, respekt vor dem glauben seines gegenübers zu haben...solltest du dir vielleicht mal von zeit zu zeit durch den kopf gehen lassen, bevor du deine ansichten über religion als die einzig die richtige verlauten lässt.

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17. Juli 2011 um 13:34

Es heißt
"glauben" und nicht "wissen", daher sage ich nicht, dass es die wahrheit ist. das ist punkt 1.
ja, die liebe zwischen zwei menschen ist wichtig, aber religion ist lange nicht das einzige, was dazwischen stehen kann...es gibt etliche andere gründe, warum es auseinandergehen kann, obwohl die liebe da ist, aber in dem fall sage ich, dass es wohl einfach nicht so sein soll, oder dass es vielleicht der falsche zeitpunkt ist... es wird seine guten gründe haben. was zusammen gehört, kommt irgendwann auch (wieder) zusammen.
schwachsinnig ist für mich, alles nur aus einer perspektive zu sehen, aber das ist wohl ansichtssache.

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17. Juli 2011 um 13:49
In Antwort auf principessa0807

Wenn
in einer heiligen schrift (egal in welcher) dieses und jenes als "sünde" beschrieben steht, ist es nunmal so. aber gott hat uns auch einen verstand gegeben, damit wir selber entscheiden können, was für uns persönlich machbar ist und was nicht, welche "sünden" wir begehen und von welchen wir uns fernhalten. daran ist nichts "krank". für manch einen ist vielleicht deine interpretation von glauben nicht die richtige, aber ich kann mich nicht daran erinnern, das du deswegen mal als "krank" und "schwachsinnig" bezeichnet wurdest und das nennt man, respekt vor dem glauben seines gegenübers zu haben...solltest du dir vielleicht mal von zeit zu zeit durch den kopf gehen lassen, bevor du deine ansichten über religion als die einzig die richtige verlauten lässt.

Sorry...
... aber es ist absolut naiv, sowas zu sagen! Bibel wie Koran sind vor hunderten von Jahren entstanden - von Menschenhand aufgeschrieben. Und nein - ihnen hat kein "heiliger Geist" etwas zugeflüstert, als sie abends vorm Herdfeuer saßen! Es sind Sammlungen von Geschichten, die mal hier erweitert, mal da gekürzt oder verändert wurden, immer unter Einfluss der jeweiligen Epoche. Und man kann sie nicht ernsthaft rezipieren, ohne den zeitlichen Kontext zu beachten!

Bestes Beispiel: das Kopftuch. Leider wurden Frauen durch alle Zeiten hindurch immer als die "Schwächeren" angesehen, Personen mit weniger Rechten und mit mehr Pflichten als Männer... Ist ja teilweise heute immer noch der Fall. Ist es da ein Wunder, dass Frauen zu Mohammeds Zeiten als Besitz angesehen wurden, den man vor den anderen (Männern) dadurch "schützte", dass man für alle offensichtlich ein Tuch als Zeichen dafür verwendete?? Für Prostituierte galt ja komischerweise nicht das "Gebot", sich zu verhüllen - für alle also offensichtlich, dass diese Frauen keinem Mann angehörten und "vogelfrei" waren!

Nette Story am Rande: Kleiner Junge, ugf. 10 (in Worten: ZEHN! Jahre alt, auf dem Bürgersteig mit seinen Freunden, alles der Sprache nach Türken, ruft mir - erwachsene Frau, aber offensichtlich keine Türkin und keine Muslimin (und nein: ich hatte auch keinen Minirock an!) - "Na Du Süße" hinterher... Ich bin mir sicher, hätte ich ein Kopftuch getragen und einen langen Mantel, hätte sich der kleine Knilch das nicht getraut!

SO wird also der Koran gelebt.

LG

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17. Juli 2011 um 14:02
In Antwort auf tyche26

Sorry...
... aber es ist absolut naiv, sowas zu sagen! Bibel wie Koran sind vor hunderten von Jahren entstanden - von Menschenhand aufgeschrieben. Und nein - ihnen hat kein "heiliger Geist" etwas zugeflüstert, als sie abends vorm Herdfeuer saßen! Es sind Sammlungen von Geschichten, die mal hier erweitert, mal da gekürzt oder verändert wurden, immer unter Einfluss der jeweiligen Epoche. Und man kann sie nicht ernsthaft rezipieren, ohne den zeitlichen Kontext zu beachten!

Bestes Beispiel: das Kopftuch. Leider wurden Frauen durch alle Zeiten hindurch immer als die "Schwächeren" angesehen, Personen mit weniger Rechten und mit mehr Pflichten als Männer... Ist ja teilweise heute immer noch der Fall. Ist es da ein Wunder, dass Frauen zu Mohammeds Zeiten als Besitz angesehen wurden, den man vor den anderen (Männern) dadurch "schützte", dass man für alle offensichtlich ein Tuch als Zeichen dafür verwendete?? Für Prostituierte galt ja komischerweise nicht das "Gebot", sich zu verhüllen - für alle also offensichtlich, dass diese Frauen keinem Mann angehörten und "vogelfrei" waren!

Nette Story am Rande: Kleiner Junge, ugf. 10 (in Worten: ZEHN! Jahre alt, auf dem Bürgersteig mit seinen Freunden, alles der Sprache nach Türken, ruft mir - erwachsene Frau, aber offensichtlich keine Türkin und keine Muslimin (und nein: ich hatte auch keinen Minirock an!) - "Na Du Süße" hinterher... Ich bin mir sicher, hätte ich ein Kopftuch getragen und einen langen Mantel, hätte sich der kleine Knilch das nicht getraut!

SO wird also der Koran gelebt.

LG

Das sind deine ansichten
von glauben und die lasse ich dir. das kopftuchgebot gehört übrigens zu den (zahlreichen) geboten, die ich nicht befolge und voraussichtlich auch in naher zukunft nicht befolgen werde, zumal es m.e. reine interpretationssache ist, denn an keiner stelle steht es explizit so geschrieben.

deine story am rande ist keine seltenheit und wenn ich dir jetzt davon berichten würde, was ich mir schon alles von jungs und männern aller herren länder (und glaubensrichtungen) anhören durfte, wäre ich morgen noch nicht fertig.

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17. Juli 2011 um 14:07

Ja, dein
urlaub am türkischen ballermann ist natürlich das paradebeispiel überhaupt. besuch das nächste mal andere orte, als alanya, antalya & co. und du wirst eines besseren belehrt (wobei es solche schwachköpfe überall gibt). als ich vor einigen monaten in istanbul war (mit einer deutschen, die wirklich gut aussieht wohlgemerkt!), wurden wir nicht ein einziges mal blöd von der seite angesprochen, geschweige denn wie wertloses vieh behandelt.
sorry koller, aber so langsam hörst du dich an, wie der typische bildzeitungs-leser.

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17. Juli 2011 um 14:39
In Antwort auf principessa0807

Das sind deine ansichten
von glauben und die lasse ich dir. das kopftuchgebot gehört übrigens zu den (zahlreichen) geboten, die ich nicht befolge und voraussichtlich auch in naher zukunft nicht befolgen werde, zumal es m.e. reine interpretationssache ist, denn an keiner stelle steht es explizit so geschrieben.

deine story am rande ist keine seltenheit und wenn ich dir jetzt davon berichten würde, was ich mir schon alles von jungs und männern aller herren länder (und glaubensrichtungen) anhören durfte, wäre ich morgen noch nicht fertig.

Es geht...
... nicht darum, dass es eben "freche kleine Jungs" waren, die gibt es überall und die testen gern mal ihre Grenzen aus.

Fragwürdig finde ich Folgendes: Hätte ich ein Kopftuch getragen und wäre eindeutig als Muslima erkennbar gewesen, hätte dieser kleine Junge zu 99,9 % NICHTS gesagt. Welchen Schluss lässt das zu?

Der Junge war erst ugf neun oder zehn Jahre alt. Dieses Verhalten muss er so von irgendwem übernommen haben - großer Bruder? Ältere Jungs in der Schule? Sein eigener Vater?? Man weiß es nicht. Fakt ist einfach, dass er gelernt hat, es ist okay, wenn man Frauen, die kein Kopftuch tragen und die keine Türkinnen sind, auf diese Art und Weise anmacht. Das Schlimme ist, dass er sich vermutlich NICHTS dabei gedacht hat, weil er eben ein kleiner Junge ist und es nicht besser weiß. Fakt ist aber auch, dass er so verlernt, vor ALLEN Frauen Respekt zu haben. Wohin das führt, weiß man. Die Kopftuch-Mama wird in Ehren gehalten, die Schwestern in der Schule und überall "beschattet", damit sie "nichts anstellen". Und gleichzeitig, wenn sie älter werden, stellen genau diese kleinen Jungs dann den nicht-muslimischen Mädels nach. Weil sie ja gelernt haben, dass sie von den anderen die Finger zu lassen haben. Die einen zum Heiraten, die anderen zum "Ausprobieren" (ich erspare mir die nähere Beschreibung!)

Würden also alle kleinen Jungs von Anfang an lernen, dass äußere Zeichen nicht notwendig sind, um jemandem Respekt und Achtung entgegenzubringen, dann würden sie auch keine Frauen/ Mädchen dumm anquatschen, die keine Musliminnen sind. Und in weiterer Folge wäre auch kein Kopftuch mehr notwendig, um Mädchen/ Frauen in Extremfällen als "ehrenhaft" nach außen hin zu markieren.

Von daher und wenn man es ganz genau nimmt: Wer ein Kopftuch trägt, trägt auch dazu bei, dass Frauen, die keins tragen, schlechter behandelt werden. Und ja - diese Einschätzung wurde mir auch schon von erwachsenen, sich selbst eigentlich als deutsch bezeichnenden Türken/ Arabern bestätigt: Eine Frau mit Kopftuch ist eine "schwierige Sache", zumeist tabu, die wird nicht angesprochen, auch wenn man eigentlich keine "bösen" Absichten hat. Frau ohne Kopftuch = kein Problem.

LG

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17. Juli 2011 um 15:55

Hää?
@Dann kriegst neuen Bericht. Vielleicht kann ich dir ja dann das Gegenteil schreiben. Kein Türke wollte etwas verkaufen, alle waren ehrlich, wollten kein Geld von dir, ect.@

wovon sprechen wir jetzt? über ladenbesitzer, restaurantmitarbeiter, basaverkäufer etc., die auf teufel komm raus ihre waren und dienstleistungen an den mann bringen wollen oder von macho-ärschen, die alles vögeln, was nicht bei drei auf den bäumen ist?
ersteres ist dort und in sämtlichen anderen ländern, die von tourismus leben, völlig normal....in istanbul sind uns die kellner von den ganzen straßen-cafés, bars und restaurants vor die füße gesprungen, und haben uns ihre speisekarten direkt vor die augen gehalten. die konkurrenz ist eben groß und die müssen so dreist sein, um gäste in ihre lokalitäten zu locken. ABER das hast du bspw. auch in miami, wie ich schon von vielen gehört habe. war also ein schlechter versuch kollerchen

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17. Juli 2011 um 19:34
In Antwort auf tyche26

Es geht...
... nicht darum, dass es eben "freche kleine Jungs" waren, die gibt es überall und die testen gern mal ihre Grenzen aus.

Fragwürdig finde ich Folgendes: Hätte ich ein Kopftuch getragen und wäre eindeutig als Muslima erkennbar gewesen, hätte dieser kleine Junge zu 99,9 % NICHTS gesagt. Welchen Schluss lässt das zu?

Der Junge war erst ugf neun oder zehn Jahre alt. Dieses Verhalten muss er so von irgendwem übernommen haben - großer Bruder? Ältere Jungs in der Schule? Sein eigener Vater?? Man weiß es nicht. Fakt ist einfach, dass er gelernt hat, es ist okay, wenn man Frauen, die kein Kopftuch tragen und die keine Türkinnen sind, auf diese Art und Weise anmacht. Das Schlimme ist, dass er sich vermutlich NICHTS dabei gedacht hat, weil er eben ein kleiner Junge ist und es nicht besser weiß. Fakt ist aber auch, dass er so verlernt, vor ALLEN Frauen Respekt zu haben. Wohin das führt, weiß man. Die Kopftuch-Mama wird in Ehren gehalten, die Schwestern in der Schule und überall "beschattet", damit sie "nichts anstellen". Und gleichzeitig, wenn sie älter werden, stellen genau diese kleinen Jungs dann den nicht-muslimischen Mädels nach. Weil sie ja gelernt haben, dass sie von den anderen die Finger zu lassen haben. Die einen zum Heiraten, die anderen zum "Ausprobieren" (ich erspare mir die nähere Beschreibung!)

Würden also alle kleinen Jungs von Anfang an lernen, dass äußere Zeichen nicht notwendig sind, um jemandem Respekt und Achtung entgegenzubringen, dann würden sie auch keine Frauen/ Mädchen dumm anquatschen, die keine Musliminnen sind. Und in weiterer Folge wäre auch kein Kopftuch mehr notwendig, um Mädchen/ Frauen in Extremfällen als "ehrenhaft" nach außen hin zu markieren.

Von daher und wenn man es ganz genau nimmt: Wer ein Kopftuch trägt, trägt auch dazu bei, dass Frauen, die keins tragen, schlechter behandelt werden. Und ja - diese Einschätzung wurde mir auch schon von erwachsenen, sich selbst eigentlich als deutsch bezeichnenden Türken/ Arabern bestätigt: Eine Frau mit Kopftuch ist eine "schwierige Sache", zumeist tabu, die wird nicht angesprochen, auch wenn man eigentlich keine "bösen" Absichten hat. Frau ohne Kopftuch = kein Problem.

LG


@Von daher und wenn man es ganz genau nimmt: Wer ein Kopftuch trägt, trägt auch dazu bei, dass Frauen, die keins tragen, schlechter behandelt werden@

das würde aber bedeuten, dass nur unsere äußere erscheinung das handeln von anderen bestimmt.
wenn man es ganz genau nimmt, trägt eine frau, die sich "normal sittlich" kleidet (also frauen, die nicht zu viel haut zeigen), dazu bei, dass frauen, die gerne bein und dekolté zeigen, schlechter, bzw. respektloser behandelt werden. sorry, aber das kann es doch nicht sein.

@Würden also alle kleinen Jungs von Anfang an lernen, dass äußere Zeichen nicht notwendig sind, um jemandem Respekt und Achtung entgegenzubringen, dann würden sie auch keine Frauen/ Mädchen dumm anquatschen, die keine Musliminnen sind.@

da stimme ich dir zu

@Und gleichzeitig, wenn sie älter werden, stellen genau diese kleinen Jungs dann den nicht-muslimischen Mädels nach. Weil sie ja gelernt haben, dass sie von den anderen die Finger zu lassen haben. Die einen zum Heiraten, die anderen zum "Ausprobieren" (ich erspare mir die nähere Beschreibung!)@

die mädels, die nur zum "ausprobieren" benutzt werden, sind schon lange nicht nur nicht-muslimische mädels, sondern alle, die sich darauf einlassen - darunter auch etliche türkische, arabische....mädels. da machen solche typen keine unterschiede mehr.
und was denkst du, was in ländern, in denen die verschleierung von frauen pflicht ist, alles angestellt wird, um sich trotzdem einige freiheiten zu verschaffen? da wird genau so geflirtet wie hier, nur mit dem unterschied, dass man es nicht so offensichtlich tut. auch dort werden teilweise frauen und junge mädels auf übelste weise angebaggert und das trotz kopftuch. was ich damit sagen will ist, dass es hauptsächlich mit der erziehung zu tun hat, ob jungs/männer generell respekt vor frauen haben oder eben nicht.

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5. August 2016 um 14:13

Ich bin mit einem moslem zusammen...
bin aber nicht religös jedoch scheind ihn das nicht zu stören ist trotzdem strenggläubig.Sein freund (ebenfalls moslem) meint wir sollten trotz koran geschlechtsverkehr haben.HALLO ich bin 11 und das bindet mir er jeden tag auf die nase .doch mein freund scheint das nicht zu stören was soll ich machen

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5. August 2016 um 22:37
In Antwort auf delma_12747667

Ich bin mit einem moslem zusammen...
bin aber nicht religös jedoch scheind ihn das nicht zu stören ist trotzdem strenggläubig.Sein freund (ebenfalls moslem) meint wir sollten trotz koran geschlechtsverkehr haben.HALLO ich bin 11 und das bindet mir er jeden tag auf die nase .doch mein freund scheint das nicht zu stören was soll ich machen

Hab ich das
Jetzt richtig gelesen du bist elf wie alt ist den dein Freund?

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5. August 2016 um 23:13
In Antwort auf tyche26

Religion...
... in Maßen ist nichts Schlimmes! Das habe ich an keiner Stelle geschrieben.

Wer aber wegen der Religion ihm nahestehende Menschen zurückweist, sich von ihnen zurückzieht, plötzlich Beziehungen in Frage stellt, wenn es wichtiger ist, was vor 500 Jahren geschrieben worden ist in einer Zeit, die mit der heutigen Lebenswelt kaum noch was gemein hat, anstatt sich auf das Leben JETZT und HIER zu konzentrieren, wertzuschätzen, dass es Menschen gibt, die ihn lieben und Liebe zurückzugeben - dann stimmt mit demjenigen etwas nicht. Dann - sorry - ist derjenige, der auf solch eine abhängige Art und Weise seine Religion auslebt nicht besser als ein Mensch, der süchtig ist nach anderen "Genussmitteln".

Normal ausgelebte Religion tut niemandem weh. Und man muss auch keine Opfer bringen - Religion sollte den Menschen stützen, nicht aber umgekehrt - der Mensch richtet sich nur noch nach der Religion. Wem Religion wirklich am Herzen liegt, wird es nicht an Äußerlichkeiten festmachen und der wird auch den Menschen, den er liebt, nicht zurückweisen, im Gegenteil! Ist nicht Gott Liebe?

Und die Threadstellerin ist auf dem besten Wege, sich aus falsch verstandener Toleranz und Verständnis ebenfalls abhängig zu machen. Ich hoffe für sie, dass sie noch rechtzeitig ihre Augen öffnet und erkennt, was für eine Dummheit es wäre, ihr Leben nach wegen eines Typen, der sich selbst noch überhaupt nicht gefunden hat und der ihre Gefühle weder achtet noch zu schätzen weiß, auf den Kopf und Dinge, die selbstverständlich sind, in Frage zu stellen.

LG

Religion
Ist Spiritualität wenn der Mensch zu wenig Selbstsicherheit und Zweifel an sich hat sucht er etwas das im hilft Lösungen und Stärke zu finden falsch verstandene und falsch interpretierte Religion schadet genauso wie alkoholsüchtig Spielsucht usw.da heute sich jeder das Recht raus nimmt alte Bücher so zu interpretieren wie es gerade passt ist es sehr bedenklich was aus der Religion gemacht wird koran so wie die Bibel sind ursprünglich Gesetzesbrecher der Nomaden Wahhabitisch gewesen von den jeweiligen Stammesführer geschrieben wenn der älteste gestorben ist übernahm der jüngere das weiterschreiben in dieser Zeit mag das sinnvoll gewesen sein solche Bücher zu schreiben aber für die heutige Zeit kann man Bibel koran nicht mehr als Leitlinie des Lebens betrachten und keine Religion darf sich dasteht rausnehmen zu sagen nur was wir glauben ist richtig das ist anmassend und niemand weis das es gibt überhaupt keine Beweise dafür der richtige Gott hat uns die Liebe im Herzen zu allen Menschen und Lebewesen gegeben Gott hat alle Menschen erschaffen Die von Menschen sogenannten ungläubige Sünder andersdenkende und böse Menschen Gott braucht keine Hilfe um diese Menschen zu straffen er macht das wie er will er ist allmächtig im Geiste wenn es dann einen Gott gibt?

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