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Verliebt in meine kollegin ... und scheinbar keine hoffnung

3. Mai 2009 um 0:09

hallo zusammen,

ich brauche einmal eure meinung zu meiner situation. ich versuche auch, es recht kurz zu halten.

meine kollegin kenne ich nun seit ca. 8 monaten. am anfang war es nur ein "ganz nett" und je mehr wir miteinander zu tun hatten, umso mehr habe ich mich in sie verliebt, bis ich nicht mehr konnte und es ihr vor ca. 8 wochen sagte. sie meinte nur "wir müssen reden und bitte mach dir keine gedanken".
zu ihr muss ich sagen, dass sie seit 3 jahren verheiratet ist und ein kleines 1,5 jähriges kind hat. ihre ehe ist aber am ende, wie sie mir sagte.

seitdem hat sich unsere beziehung sehr verbessert und wir reden offen über alles. außer reden ist da aber nie etwas gelaufen, also nichtmal händchenhalten oder sowas.
ich habe ihr offen gesagt, wie meine gefühle zu ihr sind und ich mir sehr gut mehr mit ihr vorstellen kann.
sie meinte nur, dass ihre gefühle, die ihr leben betreffen derzeit das absolute chaos sind und sie sich selbst bei ihren gefühlen bremst und mir auch nicht sagen kann, ob sie welche für mich hat oder nicht. sie hat auch die verantwortung für ihr kind und will alles richtig machen. sie möchte auch erst die scheidung, bevor sie wieder was neues anfängt.
ich sagte ihr, dass ich weiß, dass es kein leichter weg ist und ich ihr leider auch keine garantie geben kann, dass es wirklich klappt, aber ich möchte mich gerne weiter mit ihr treffen, sie besser kennenlernen, ihr kind kennenlernen und dann können wir schauen, wie es aussieht und ihre gefühle mir gegenüber sind.
seit diesem gespräch habe ich das gefühl, dass sie das thema blockt und auch die communication etwas reduziert hat. sie ist auch ganz normal zu mir, wie zu den anderen kollegen.
war ich zu offen und zu direkt? wir haben schon seit einigen wochen über dieses thema gesprochen und von daher wusste sie schon, wie ich ihr gegenüber stehe.
ich gehe hier die wände hoch, kann kaum was essen und an schlaf ist kaum zu denken.
ich weiß, ich habe noch die rosarote brille auf, aber ich habe noch nie so stark für eine frau empfunden, wie für sie.

es wäre schön, wenn ihr mir einmal mit einer weiblichen meinung oder tipp auf die sprünge helfen könntet. habe ich einen fehler gemacht?


vielen dank im voraus.
lucas

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3. Mai 2009 um 12:06

So gesehen ...
... hast du wohl recht. es war mir wirklich nicht ganz klar oder wollte es einfach nicht wahrhaben.

es ist nur so, dass sie von anfang an wusste, wie ich mir alles vorstelle und sie immer sagte, mach dir keine gedanken, es wird alles gut. da ich bei diesen themen immer über uns gesprochen hatte, bin ich davon ausgegangen, dass sie dies auch auf uns bezog. beim "großen gespräch" meinte sie dann nur, dass es niemals auf uns bezogen war, sondern nur auf mich, dass mein leben wieder gut werden wird. das war wie ein schlag ins gesicht für mich. zumal sie mir auch immer küsschen und herzen via communicator schickte usw. ok, da weiß ich mittlerweile, dass dies bei frauen nichts zu bedeuten hat.
ich bin wirklich davon ausgegangen, dass sie es ebenso möchte und alles in die richtige richtung läuft.

letztes mal hatte ich sie auch mit den fakten konfrontiert, wie sie ihr leben ändern möchte und ihr deutich gesagt, dass es nicht einfacher wird, je älter ihr kind wird und sie nur immer verbitterter. sie meinte, ihr leben ist ein albtraum und selbst, seit sie das kind hat, was ihr die nötige kraft gibt, ist sie nicht wirklich glücklich und sie hasst sich selbst deswegen und macht sich vorwürfe, keine gute mutter zu sein.
in ihren vorigen beziehungen, hatte sie mir erzählt, konnte sie die liebe in den augen der männer sehen und wurde am ende doch immer wieder nur verarscht. dieses mal möchte sie halt alles richtig machen, da sie sich eine richtige familie wünscht.

ich hatte mich am nächsten tag bei ihr entschuldigt, dass ich so direkt war. ich habe ja kein recht, ihr leben zu beurteilen. sie meinte aber, dass sie es sehr gut fand, da sie in solchen sachen immer einen kleinen "anstoß" brauche.
jetzt weiß ich allerdings nicht, ob ich ihr von zeit zu zeit den "anstoß" geben sollte oder lieber nicht. ich möchte sie ja nicht verscheuchen oder unter nochmehr druck setzen. ich glaube allerdings nicht, dass sie wirklich etwas ändern wird, da sie die situation einschätzen kann und solange es dem kind gut geht, ist es für sie ok.
ich möchte aber auch nicht, dass sie meinen namen mit noch mehr problemem verbindet. sie soll ja ein gutes gefühl haben, wenn sie an mich denkt.
daher weiß ich im augenblick wirklich nicht, ob ich mich zurückziehen sollte und beobachten oder doch ab und an, das thema ansprechen?
ich möchte sie einfach nicht verlieren und sie ist es definitiv wert zu kämpfen und zu warten.

aber du hast recht, der weg, den ich eingeschlagen habe, wird sie über kurz oder lang von mir wegführen.
ich werde sie gleich morgen zum gespräch bitten und mich entschuldigen und ihr sagen, dass ich immer für sie da bin, wenn sie mich braucht und ihr den freiraum gebe, den sie braucht.

ich danke dir.

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4. Mai 2009 um 21:29

Danke kuschelmaus
ich denke, ich habe meinen weg jetzt gefunden, um ihr das geben zu können, was sie im augenblick braucht.
wir haben uns heute nochmal ausgesprochen und einige missverständnisse geklärt. ich habe ein gutes gefühl jetzt und hoffe, dass ich es auch über die lange zeit durchhalten kann.
das gute ist auch, dass ich jetzt einiges klarer sehe, was sie und ihre bedürfnisse angeht.

warum einfach, wenn es auch schwer geht.

vielen lieben dank noch einmal.

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