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Verliebt in Kollegen?

7. März 2016 um 21:51

Hallo...wo fange ich am beste an? Ich arbeite seit ca 3,5 Jahren in einem Familienunternehmen mit ca 25 Angestellten. Bereits am Tag des Vorstellungsgespräches ist mir mein besagter Kollege aufgefallen. Nicht optisch, sondern als netter, zuvorkommender Kollege. Ich habe die Stelle bekommen und mich von Anfang an gut eingelebt. Der Großteil meiner Kollegen ist männlich und ich komme mit Allen gut klar. Zu dem besagten Kollegen habe ich allerdings von Anfang an eine besondere Beziehung aufgebaut. Da wir die gleichen Hobbies haben (Fußball) gibt es auch immer was zu bereden. Auch beruflich arbeiten wir sehr eng zusammen.Immer wieder necken wir uns gegenseitig und reden auch über Privates.
Er ist verheiratet, ich in einer langjährigen Beziehung. Alles was bisher war, war Spaß. Da sind dann auch schon mal so Sprüche gekommen wie "ich: hast du Bock..." Er: immer" Ich:...mir mal eben das und das zu geben. Ein perfektes Arbeitsverhältnis halt. Da er auch gar nicht mein Typ ist, habe ich das bisher wirklich alles nur als Spaß angesehen.
Vor ca 3 Wochen hat sich dann allerdings alles verändert. Wir haben uns gegenseitig Fotos von früher geschickt, ohne irgendwelche Hintergedanken. Meins war ein Bikinifot mit dem Kommentar: man, hab ich mal gut ausgesehen. Natürlich als reiner Spaß meinerseits gemeint. Seine Antwort daraufhin: immer noch. In den nächsten Tagen haben wir dann via whattsapp heftig gefliretet, in der Firma lief alles professionell ab. Wir haben über Gott und die Welt geschrieben, aber auch, was der jeweils andere für Gedanken und Wünsche hat (auch auf sexueller Ebene) Und es kam, wie es kommen muss. Wir wollten miteinander Sex haben. Einfach mal raus aus dem Alltag. So ist es dann auch geschehen. Er hat immer betont, dass er nicht möchte, dass ich das danach bereue und er auf jeden Fall das gute Arbeitsverhältnis nicht belasten. Tja, was soll ich sagen: seit diesem Tag ist alles anders. Die Lockerheit, die uns eins verband, ist irgendwie weg. Er verhält sich auf der Arbeit wie immer, aber privat schreiben wir so gut wie gar nicht mehr. Ich hab ihn also darauf angesprochen und er meinte nur, dass er momentan privat viel Stress habe, weil seine Frau ins Krankenhaus muss und er sich um viele Dinge kümmern muss. Ich hab ihm zu verstehen gegeben, dass ich mich ein wenig ausgenutzt, wie benutzt fühle. Daraufhin war seien Antwort nur, dass das auf keinen Fall so sei, ich ihn benutzt hätte. Ich für meine Seite denke noch oft an den Sex mit ihm, rede aber nicht weiter mit ihm drüber. Schon komisch, aber er ist optisch so gar nicht mein Typ. Trotzdem ist da diese sexuelle Anziehungskraft und ich würd es wieder tun. Wenn ich ihn mal einen Tag nicht sehe, spielt mein Herz verrückt. Wenn ich ihn sehe, versuche ich normal zu bleiben. Was ist das? Hab ich mich da etwa in Jemanden verliebt, der unerreichbar ist? Wie soll ich mich weiterhin verhalten? Bei der nächsten Betriebsfeier kann ich von meiner Seite aus für michts garantieren.
Für rege Diskussionen, Anregungen und Tipps bin ich dankbar

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8. März 2016 um 14:25

Ich denke,
bei ihm ist nach dem ersten Sex der Reiz weg... vorher war alles ein Spiel, mit viel Flirterei usw. aber jetzt realisiert er, dass er seine Ehe aufs Spiel gesetzt hat. Deshalb ist jetzt auch die besagte "Leichtigkeit" weg. Lass es gut sein. Besinn dich auf deine Beziehung und versuche, wieder ein normal kollegiales Verhältnis auszubauen.

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8. März 2016 um 14:35
In Antwort auf sweetwater5

Ich denke,
bei ihm ist nach dem ersten Sex der Reiz weg... vorher war alles ein Spiel, mit viel Flirterei usw. aber jetzt realisiert er, dass er seine Ehe aufs Spiel gesetzt hat. Deshalb ist jetzt auch die besagte "Leichtigkeit" weg. Lass es gut sein. Besinn dich auf deine Beziehung und versuche, wieder ein normal kollegiales Verhältnis auszubauen.

...leichter gesagt, als getan
...die Lockerheit ist von beiden Seiten weg. Ich versuche durchaus, dass alles wieder "normal" ist, geht aber nicht so ohne Weiteres. Er merkt das täglich und fragt, was los ist. Dabei weiß er es ganz genau. Direkt gesprochen haben wir über unseren Ausrutscher bisher allerdings nicht. In Nachrichten betont er indes immer wieder, dass er sich gerne wieder das kollegiale Verhältnis wünscht, welches wir noch vo 4 Wochen hatten. Nun ja, kommt Zeit kommt Rat.

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8. März 2016 um 14:45
In Antwort auf schneewittchen1975

...leichter gesagt, als getan
...die Lockerheit ist von beiden Seiten weg. Ich versuche durchaus, dass alles wieder "normal" ist, geht aber nicht so ohne Weiteres. Er merkt das täglich und fragt, was los ist. Dabei weiß er es ganz genau. Direkt gesprochen haben wir über unseren Ausrutscher bisher allerdings nicht. In Nachrichten betont er indes immer wieder, dass er sich gerne wieder das kollegiale Verhältnis wünscht, welches wir noch vo 4 Wochen hatten. Nun ja, kommt Zeit kommt Rat.

Ausrutscher?
Ich glaube, es war kein Ausrutscher, sondern eine sehr bewusste, gewollte Entscheidung für leidenschaftlichen Sex. Offenbar hat ihn das schlechte Gewissen eingeholt. Ein alter Mann hat mal geraten, es zu tun und zu schweigen und geniessen. Wenn man ein schlechtes Gewissen habe, soll man es von Anfang an nie tun.
Carpe diem

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8. März 2016 um 14:55
In Antwort auf bueroloewe72

Ausrutscher?
Ich glaube, es war kein Ausrutscher, sondern eine sehr bewusste, gewollte Entscheidung für leidenschaftlichen Sex. Offenbar hat ihn das schlechte Gewissen eingeholt. Ein alter Mann hat mal geraten, es zu tun und zu schweigen und geniessen. Wenn man ein schlechtes Gewissen habe, soll man es von Anfang an nie tun.
Carpe diem

Schon geplant
...nun ja, es war schon irgendwie geplant. Haben, wie bereits erwähnt, tagelang zuvor unsere Wünsche ausgetauscht. Von ihm weiß ich, dass er schon des öfteren fremdgegangen ist, für mich was es das erste Mal. Er hatte dementsprechend kein schlechtes Gewissen, hatte aber Angst, dass das bei mir der Fall sein könnte. War aber nicht so, weil wir auch nicht vorhatten das noch weiter auszuweiten. Das Problem ist, dass es alles nur aus Sympathie geschehen ist und Gefühle, zumindest seinerseits, nicht im Spiel waren. Die Gefahr, dass es irgendwann wieder passiert, ist allerdings sehr hoch. Wie gesagt, als Kollegen sind wir sehr vertraut. Da war so, ist so und wird auch hoffentlich immer so sein

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