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verliebt in einer Arbeitskollegin

23. Januar um 19:06

Hallo zusammen, vielleicht könnt ihr mir in meinem Gefühlswirrwarr weiterhelfen.

Ich bin Ende 30 und lebe seit fast 10 Jahren in einer Beziehung. Mein Freund ist 8 Jahre jünger. Es war Liebe auf dem ersten Blick und wir passen allen Dingen zusammen, wir sind Seelenverwandte.

Nun befinde ich mich in einem absoluten Gefühlschaos.
Mein Freund hat seit ca. 8 Monaten eine leitende Position. Seine damalige Stellvertreterin hat mit angehoben aufgrund ihrer Fähigkeiten. Sie arbeiten seit 3 Jahren zusammen, aber seit 8 Monaten zu gleichen Arbeitszeiten. Bis vor einem halben Jahr war noch alles in Ordnung. Ich hatte allerdings wenige Zeit und viel Stress, da ich mich in der Endphase meines Studiums befunden habe. Wir haben auch öfters gestritten und hatten wenig Zeit für einander unsd wenn sich, dann wären wir beide total ko.

Vor nem halben Jahr habe ich die ersten Anzeichen bemerkt, er kam oft sehr spät heim, hatte wenig Lust was zu unternehmen und wenn wir uns mit Freunden getroffen haben dann war er eher anteilnahmslos. Irgendwie habe ich dann heraus gefunden, dass er sich nach der Arbeit mit ihr auf einen Feierabend Bier trifft. Auf meine Fragen hin, meinte er es sei nichts und sie hätten sonst keine Zeit berufliches zu regeln, das würden sie hauptsächlich machen. Ich habe ihn gebeten ehrlich zu sein und mir sowas zu sagen.
Er hat mich dann öfters gefragt ob es okay wäre wenn er noch mit ihr auf sein Feierabend Bier geht. Am Anfang habe ich es akzeptiert, hatte aber immer das Gefühl, wenn er was mit mir was macht dann eher weil er es muss.
Der private Kontakt zwischen ihnen hat dann irgendwann auch überhand genommen. Er waren viele Vertrautheiten und Scherze und Spitznamen.

Nach der Weihnachtsfeier hatte ich zunehmend ein komisches Gefühl und habe ihn irgendwann zur Rede gestellt.
Da ist es aus ihm raus geplatzt, dass nach der Weihnachtsfeier sie zusammen nach Hause sind und auf dem Weg hätten sie sich geküsst. Und das er sich schon auch in sie etwas verliebt hätte, irgendwie Gefühle da wären.

Für mich ist eine Welt zusammen gebrochenen, denn für mich ist er der eine mit dem man sein Leben verbringen will. Ich dachte nach meinem Studium geht es erst richtig los mit unserm leben.
Es gab trennen und Gespräche und am selben Abend wollte ich von ihm eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Entweder ich oder sie, mit allen Konsequenzen. Er hat sich für mich entschieden und er hat gesagt, dass er nur mich lieben würde. Wirben geweint und geredet und ich habe ihm gesagt, dass er am nächsten Tag das gleiche klarstellen und klären muss. Das es keine Treffen und kein privaten Kontakt mehr geben wird. Das hat er auch gemacht und er hat sich daran gehalten. Sie nicht. Nach 3 Wochen scheint sie es verstanden zu haben.

Trotz allen seinen Bemühungenen die er mir tagtäglich zeigt, befinde ich mich in einem Gefühlschaos.
Sie arbeiten immernoch zusammen und wie kann ich ihm wieder vertrauen? Wird es wieder passieren? Erkennt er den Ernst der Lage?
Ich war etwas schockiert, als ich feststellen musste, dass es nicht ganz so ist. Er würde das gerne zu den Akten legen und weiter machen. Aber ich weiß nicht ob ich das kann. Sie Ungewissheit nagt zu sehr an mich.
Er berwut es und schämt sich und beharrt darauf, dass die Gefühle weg sind.
Würdet ihr das glauben? Wie würdet ihr euch entschieden?
Ohne Vertrauen keine Beziehung aber Augenblick befinde ich mich auf einer kleinen, schwimmenden Eisscholle.
Soll ich ihm wieder vertrauen?

Ich danke euch für eure Ratschläge.

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23. Januar um 20:20

Das Verhalten von deinem Freund ist eine theaterlische Szene

Es widerspricht alle natürlichen Gesetze von Entstehung der Gefühle und ihres Untergang. Er hat Angst einfach die vertraute Gewohnheit zu verlieren

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