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Verliebt in den falschen Mann

25. Januar um 14:21 Letzte Antwort: 25. Januar um 16:43

Hi Leute!

Ich habe ein Problem. Ich bin 27 und habe mich in einen älteren, verheirateten Mann verliebt. Wir kennen uns von der Arbeit und er hat mir schon sehr lange gefallen, er ist wahnsinning gutaussehend, intelligent, lustig und nett. Mir ist aufgefallen, dass er mir immer wenn wir uns zufällig über den Weg gelaufen sind tief in die Augen geschaut und öfters meine Nähe gesucht hat. Wenn wir dann aber wirklich ins Gespräch gekommen sind, ist er jedes Mal beinahe sofort weggelaufen. Nun war vor kurzem eine Firmenfeier, bei der er wieder meine Nähe suchte. Wir haben uns diesmal länger unterhalten, zuerst über die Arbeit, Hobbys, etc. Irgendwie sind wir dann auf uns zu sprechen gekommen und er hat gemeint, dass da "etwas zwischen uns ist", er dem aber nicht nachgeben kann, auch wenn er das sehr gern tun würde. Wir haben lange darüber gesprochen und am Ende hat er mir erzählt, dass seine Frau schwer krank ist und er sie pflegen muss. Er möchte sie in dieser Situation nicht hintergehen und sich deswegen nicht auf eine Affäre einlassen, was ich zu 100% verstehe und wirklich toll von ihm finde. Er hat auch gemeint, dass er deswegen immer vor mir weggelaufen ist, damit nichts passiert, was er dann bereuen könnte. Wir haben uns darauf geeinigt, uns möglichst aus dem Weg zu gehen. Nun habe ich lange über alles nachgedacht. Ich weiß, dass er hier wenige Freunde hat (er wohnt in einer anderen Stadt und pendelt immer hin und her) und wahrscheinlich mit nicht vielen Leuten über alles sprechen kann. Ich würde sehr gerne für ihn da sein, auf eine normale, freundschaftliche Art, damit er zumindest jemanden hat, mit dem er sprechen kann, wenn es ihm nicht gut geht. Ich habe mir deswegen überlegt, ihm vorzuschlagen, ob wir vielleicht manchmal Kaffee trinken gehen sollen. Am besten immer untertags, in der Öffentlichkeit, damit wir in keine unangenehme Lage geraten. Ich bin auch absolut der Meinung, dass wir uns auf gar keinen Fall aufeinander einlassen sollten, aber irgendwie tut dieses Sich-aus-dem-Weg-gehen und nicht wissen, wie es dem anderen geht, extrem weh. Daher würde ich es gerne auf einer freundschaftlichen Ebene versuchen. Denkt ihr, dass das funktionieren kann? Oder ist das sehr naiv? Ich wäre sehr dankbar für objektive Meinungen, da ich ständig darüber nachdenke, wie es ihm wohl geht und wie er mit seiner schweren Situation zurecht kommt, aber gleichzeitig möchte ich ihm auf keinen Fall das Gefühl geben, dass ich die Situation "ausnützen" will. Ich bin sehr dankbar für jede Meinung! Bin echt ein bisschen verzweifelt.

Serena

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25. Januar um 15:13

Es ist leider ein harter Ratschlag, denn ich dir geben kann.

Du hilfst ihm am besten, wenn du seinem Wunsch nach Abstand folgst. 

Und du hilfst auch dir selbst. Sei ehrlich könntest du wirklich auf unbefangene Freundschaft switchen? Belüge dich nicht selbst. 

Er hat genug mit seiner Situation und sich noch mit der Gefühlswelt einer anderen Frau zu beschäftigen hilft ihm sicher nicht. Er ist alt genug und hat das soziale Umfeld, welches er sich in der Situation geschaffen hat und ihm anscheinend passt.

Schließ darauf, dass er alleine ist, nur weil er wenige Freunde hat. Zwing ihm keine Freundschaft auf, die ihn vielleicht mehr belastet. 

Irgendetwas würde immer zwischen euch stehen. 

Und aus Erfahrung, es gibt kaum Freundschaften zwischen Männern und Frauen, die ehrlich ohne emotionale Verwicklung funktionieren. Meist leidet einer im Stillen. 

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25. Januar um 15:21
In Antwort auf serena__1992

Hi Leute!

Ich habe ein Problem. Ich bin 27 und habe mich in einen älteren, verheirateten Mann verliebt. Wir kennen uns von der Arbeit und er hat mir schon sehr lange gefallen, er ist wahnsinning gutaussehend, intelligent, lustig und nett. Mir ist aufgefallen, dass er mir immer wenn wir uns zufällig über den Weg gelaufen sind tief in die Augen geschaut und öfters meine Nähe gesucht hat. Wenn wir dann aber wirklich ins Gespräch gekommen sind, ist er jedes Mal beinahe sofort weggelaufen. Nun war vor kurzem eine Firmenfeier, bei der er wieder meine Nähe suchte. Wir haben uns diesmal länger unterhalten, zuerst über die Arbeit, Hobbys, etc. Irgendwie sind wir dann auf uns zu sprechen gekommen und er hat gemeint, dass da "etwas zwischen uns ist", er dem aber nicht nachgeben kann, auch wenn er das sehr gern tun würde. Wir haben lange darüber gesprochen und am Ende hat er mir erzählt, dass seine Frau schwer krank ist und er sie pflegen muss. Er möchte sie in dieser Situation nicht hintergehen und sich deswegen nicht auf eine Affäre einlassen, was ich zu 100% verstehe und wirklich toll von ihm finde. Er hat auch gemeint, dass er deswegen immer vor mir weggelaufen ist, damit nichts passiert, was er dann bereuen könnte. Wir haben uns darauf geeinigt, uns möglichst aus dem Weg zu gehen. Nun habe ich lange über alles nachgedacht. Ich weiß, dass er hier wenige Freunde hat (er wohnt in einer anderen Stadt und pendelt immer hin und her) und wahrscheinlich mit nicht vielen Leuten über alles sprechen kann. Ich würde sehr gerne für ihn da sein, auf eine normale, freundschaftliche Art, damit er zumindest jemanden hat, mit dem er sprechen kann, wenn es ihm nicht gut geht. Ich habe mir deswegen überlegt, ihm vorzuschlagen, ob wir vielleicht manchmal Kaffee trinken gehen sollen. Am besten immer untertags, in der Öffentlichkeit, damit wir in keine unangenehme Lage geraten. Ich bin auch absolut der Meinung, dass wir uns auf gar keinen Fall aufeinander einlassen sollten, aber irgendwie tut dieses Sich-aus-dem-Weg-gehen und nicht wissen, wie es dem anderen geht, extrem weh. Daher würde ich es gerne auf einer freundschaftlichen Ebene versuchen. Denkt ihr, dass das funktionieren kann? Oder ist das sehr naiv? Ich wäre sehr dankbar für objektive Meinungen, da ich ständig darüber nachdenke, wie es ihm wohl geht und wie er mit seiner schweren Situation zurecht kommt, aber gleichzeitig möchte ich ihm auf keinen Fall das Gefühl geben, dass ich die Situation "ausnützen" will. Ich bin sehr dankbar für jede Meinung! Bin echt ein bisschen verzweifelt.

Serena

Lass es, du redest dir hier selbst etwas ein. Natürlich wäre es nicht rein freundschaftlich, du genießt seine Aufmerksamkeit und Blicke, sei ehrlich zu dir selbst und vor allem zu ihm. 

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25. Januar um 15:22

Ja das ist naiv 

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25. Januar um 16:43
In Antwort auf serena__1992

Hi Leute!

Ich habe ein Problem. Ich bin 27 und habe mich in einen älteren, verheirateten Mann verliebt. Wir kennen uns von der Arbeit und er hat mir schon sehr lange gefallen, er ist wahnsinning gutaussehend, intelligent, lustig und nett. Mir ist aufgefallen, dass er mir immer wenn wir uns zufällig über den Weg gelaufen sind tief in die Augen geschaut und öfters meine Nähe gesucht hat. Wenn wir dann aber wirklich ins Gespräch gekommen sind, ist er jedes Mal beinahe sofort weggelaufen. Nun war vor kurzem eine Firmenfeier, bei der er wieder meine Nähe suchte. Wir haben uns diesmal länger unterhalten, zuerst über die Arbeit, Hobbys, etc. Irgendwie sind wir dann auf uns zu sprechen gekommen und er hat gemeint, dass da "etwas zwischen uns ist", er dem aber nicht nachgeben kann, auch wenn er das sehr gern tun würde. Wir haben lange darüber gesprochen und am Ende hat er mir erzählt, dass seine Frau schwer krank ist und er sie pflegen muss. Er möchte sie in dieser Situation nicht hintergehen und sich deswegen nicht auf eine Affäre einlassen, was ich zu 100% verstehe und wirklich toll von ihm finde. Er hat auch gemeint, dass er deswegen immer vor mir weggelaufen ist, damit nichts passiert, was er dann bereuen könnte. Wir haben uns darauf geeinigt, uns möglichst aus dem Weg zu gehen. Nun habe ich lange über alles nachgedacht. Ich weiß, dass er hier wenige Freunde hat (er wohnt in einer anderen Stadt und pendelt immer hin und her) und wahrscheinlich mit nicht vielen Leuten über alles sprechen kann. Ich würde sehr gerne für ihn da sein, auf eine normale, freundschaftliche Art, damit er zumindest jemanden hat, mit dem er sprechen kann, wenn es ihm nicht gut geht. Ich habe mir deswegen überlegt, ihm vorzuschlagen, ob wir vielleicht manchmal Kaffee trinken gehen sollen. Am besten immer untertags, in der Öffentlichkeit, damit wir in keine unangenehme Lage geraten. Ich bin auch absolut der Meinung, dass wir uns auf gar keinen Fall aufeinander einlassen sollten, aber irgendwie tut dieses Sich-aus-dem-Weg-gehen und nicht wissen, wie es dem anderen geht, extrem weh. Daher würde ich es gerne auf einer freundschaftlichen Ebene versuchen. Denkt ihr, dass das funktionieren kann? Oder ist das sehr naiv? Ich wäre sehr dankbar für objektive Meinungen, da ich ständig darüber nachdenke, wie es ihm wohl geht und wie er mit seiner schweren Situation zurecht kommt, aber gleichzeitig möchte ich ihm auf keinen Fall das Gefühl geben, dass ich die Situation "ausnützen" will. Ich bin sehr dankbar für jede Meinung! Bin echt ein bisschen verzweifelt.

Serena

Wieso belügst du dich selbst?

du willst das doch nur machen weil du denkst dass er dann doch eine Affäre mit dir beginnt

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