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Verlieben durch Aufregung in Extremsituationen??

5. Juni 2005 um 18:24

Ich habe schon öfters gelesen, dass sich Verliebtheit in Extremsituationen oder sonstigen Situationen in denen Adrenalin ausgeschüttet wird (auch z.B. Achterbahn)entwickeln kann. Wir haben das Adrenalin das wir spürten in ERinnerung, können aber nicht von der Reaktion des Körpers auf die Person und von der Reaktion des Körpers auf die Situation unterscheiden. Somit haben wir das Gefühl, die andere Person habe uns in diese Aufregung versetzt.
Ich habe aber noch nie einen wirklich guten, wissenschaftlichen darüber gesehen...

Habt ihr das auch schon gehört??
Wisst ihr vielleicht eine Adresse wo ich einen brauchbaren Text darüber finden könnte???

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5. Juni 2005 um 20:10

"Speed"
wie schon Keanu Reeves zu Sandra Bullock sagte: "Beziehungen, die sich aus Extremsituationen entwickeln, sind angeblich nicht von Dauer." Und sie, unter ihm liegend, erwiderte: "Dann muss unsere Grundlage eben Sex sein:"

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5. Juni 2005 um 21:50

Meinst Du
den Erregungstransfer? Details hierzu kannst Du in Geo Wissen Nr. 26 auf Seite 35 nachlesen ...

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6. Juni 2005 um 10:07

Aufregung entfacht die Leidenschaft
und hält sie langfristig lebendig. Das konnte der US-Psychologe Arthur Aron mit einer Serie von Experimenten nachweisen.

Die aufregende Brücke im Capilano-Canyon

Im Klassiker, dem Brückenexperiment,schickte er eine hübsche Mitarbeiterin in den Capilano-Canyon nahe der Stadt Vancouver in Kanada. Hier gab es zwei Brücken: die größte Fußgänger-Hängebrücke der Welt, 70 Meter hoch, 140 Meter lang, eine wackelige Angelegenheit über einem Fluss. Ein Stückchen weiter führte eine langweilige, solide Brücke über einen Nebenarm des Flusses. Die Mitarbeiterin stellte sich auf die Hängebrücke und fragte die männlichen Passanten, ob sie einen belanglosen Fragebogen ausfüllen könnten. Für weitere Fragen gab sie ihnen ihre Telefonnummer. Das gleiche machte sie auf der langweiligen Brücke. Ergebnis: Die Männer von der Hängebrücke riefen vier Mal häufiger an, als die von der festen. Sie waren aufgeregt und hatten als Ursache dafür die Frau ausgemacht. Aus ihrer Aufregung war Erregung geworden. Fazit: Wir haben nicht nur Herzklopfen, weil wir uns verlieben, sondern wir verlieben uns auch, weil wir Herzklopfen haben. Wie Aron in neueren Experimenten gezeigt hat, lässt sich das Aufregung auch für langjährige Partnerschaft nutzen. Gemeinsame Aufregung haucht einer abgekühlten Liebe neues Feuer ein. So waren Eheleute, denen der Psychologe ein Mal pro Woche Aufregendes verordnete Theater, Bergsteigen, Tanzen zufriedener mit ihrer Beziehung, als Paare, die nur Angenehmes Freunde besuchen, Kino, Essen gehen unternahmen.

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