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Verlassen Männer tatsächlich jemals ihre Frau/Freundin für eine andere, und wenn ja ...

5. September 2009 um 16:41

... funktioniert die neue Beziehung

Hallo zusammen,

was mir immer wieder (in Filmen oder Foren) auffällt, ist dass es reichlich Frauen gibt, die sich in bereits vergebene Männer verlieben oder sogar eine Beziehung/Affäre anfangen.

Ich selbst war bisher immer davon überzeugt, dass dies nur eine Hinhaltetaktik ist und der Mann niemals seine Frau/Freundin verlässt.

Trotzdem gbt es anscheinend auch dann und wann die Kehrseite, nämlich Frauen, die von ihrem Partner wegen einer anderen verlassen wurden. Ich selber habe noch nie so eine Frau getroffen.

Jetzt stellt sich mir ganz allgemein die Frage:
Gibt es tatsächlich das Phänomen, dass Männer ihre Frau/Freundin wegen einer anderen verlassen, und wenn ja, funktioniert so eine neue Beziehung? Oder kann ich an meinem Vorurteil festhalten und die Männer kehren recht schnell zur "alten Liebe" zurück?

Hat jemand einen Erfahrungsbereicht von sich selbst oder Freunden?

LG
Padma

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5. September 2009 um 17:45


Ich kenne da nur die Geschichte einer Freundin meiner Mutter.
Besagte Freundin hatte lange etwas mit einem vergebenen (verheirateten?) Mann. Sie klein und rund, er schlank, genau wie seine Freundin, mit der er schon lange sein Leben geteilt hat.
Irgendwann hat sie ihm gesagt, dass er entweder in 2 Wochen seinen Kram gepackt hat und ganz zu ihr kommt oder die Sache zu Ende ist.
Jeder hat sich gedacht, dass es das dann war.
Aber siehe da - am Ende der zwei Wochen stand der mit seinem ganzen Zeug vor ihrer Tür. Es gibt so etwas also wirklich!
Das ist jetzt viele Jahre her und die beiden sind immer noch zusammen...

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5. September 2009 um 18:16

Hallo padma,
ich habe mich damals bei gofeminin angemeldet, weil ich Geliebte war und mal hören wollte, wie es anderen Menschen in meiner Situation geht und inwiefern sich die einzelnen Geschichten unterscheiden und welche typischen Muster sich immer wieder wiederholen. Das war zu einer Zeit, in der ich meinem Freund die Pistole auf die Brust gesetzt habe und eine Entscheidung eingefordert habe.

Ich habe ihn vor drei Jahren beruflich kennengelernt und wir haben eigentlich alle Klischees bedient, die so existieren. Er verheiratet, ein Sohn, er 20 Jahre älter als ich selbst. Aufgrunddessen, dass er die Woche über nicht bei seiner heutigen Ex-Frau und dem gemeinsamen Sohn lebte, hatten wir die Möglichkeit viel Zeit miteinander zu verbringen und auch soetwas wie einen gemeinsamen Alltag zu gestalten.

Ich wusste, als ich kennenlernte, dass er es für mich ist. DER Mann. Trotz etlicher widriger Umstände (seine Ex-Frau hatte sich leider dazu entschlossen den Sohn zu instrumentalisieren u.s.w.) hat er sie verlassen und unsere Beziehung offiziell gemacht. Es hat zwar seine Zeit gedauert, aber es hat sich gelohnt - und im Nachhinein betrachtet, wäre ich jeden Schritt (auch die wirklich schlimmen) nocheinmal mit ihm gegangen.

Heute leben wir zusammen und ich bin (auch wenn sich das unheimlich pathetisch anhört... ) die glücklichste Frau.

Viele Grüße, Gouldaa.

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5. September 2009 um 20:06

WOW
da sind ja ein paar wunderschöne Geschichten dabei.
Ich werde sie - sobald ich Zeit habe - gebührend kommentieren =)
Sieht so aus, als würde mein Vorurteil nicht immer 100 % zutreffen, oder wie sehen das die anderen?
Gibts noch mehr positive Geschichten?
Da wird es einem ja ganz warm ums Herz, was bei dem Mistwetter da draußen schon was heißen will

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6. September 2009 um 10:30

Es gibt wohl wenige Männer die ihre Frauen wegen der Geliebten verlassen aber...
wie gesagt, nur ein Hauch von dem was wirklich fremd geht.
Die Meisten bleiben in ihrer offiziellen Partnerschaft weil es bequem und gewohnt ist.
Diejenigen die ihre Frauen verlassen und dann wieder zurückkehren, sind wohl die, die dachten die Geliebte trägt ihnen den Hintern genau so nach wie die Ex, tut sie es nicht, geht Man(n) ganz schnell wieder zurück und das Übel daran ist, diese Frauen nehmen ihre Kerle in der Regel auch noch tatsächlich zurück
Dann gibt es die Männer die nicht von selber gehen sondern von ihren Frauen verlassen werden, weil diese erfuhr das da ne Geliebte im Spiel ist.
Die gehen natürlich auch erst mal zur Geliebten denn alleine sein geht ja mal gar nicht, wer wäscht denn die dreckigen Socken und Unterhosen?
Unterm Strich würde ich jedoch sagen, 90% der Männer bleiben bei ihrer Frau wegen der Bequemlichkeit und halten sich die Geliebte(n) zur Ablenkung aus dem Alltag auch in sexueller Hinsicht.
Traurig aber wahr

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6. September 2009 um 10:34
In Antwort auf nena_12073226

Es gibt wohl wenige Männer die ihre Frauen wegen der Geliebten verlassen aber...
wie gesagt, nur ein Hauch von dem was wirklich fremd geht.
Die Meisten bleiben in ihrer offiziellen Partnerschaft weil es bequem und gewohnt ist.
Diejenigen die ihre Frauen verlassen und dann wieder zurückkehren, sind wohl die, die dachten die Geliebte trägt ihnen den Hintern genau so nach wie die Ex, tut sie es nicht, geht Man(n) ganz schnell wieder zurück und das Übel daran ist, diese Frauen nehmen ihre Kerle in der Regel auch noch tatsächlich zurück
Dann gibt es die Männer die nicht von selber gehen sondern von ihren Frauen verlassen werden, weil diese erfuhr das da ne Geliebte im Spiel ist.
Die gehen natürlich auch erst mal zur Geliebten denn alleine sein geht ja mal gar nicht, wer wäscht denn die dreckigen Socken und Unterhosen?
Unterm Strich würde ich jedoch sagen, 90% der Männer bleiben bei ihrer Frau wegen der Bequemlichkeit und halten sich die Geliebte(n) zur Ablenkung aus dem Alltag auch in sexueller Hinsicht.
Traurig aber wahr

Ja
ich wurde wegen einer Anderen verlassen, mit der er mich auch vorher betrogen hat (das hab ich allerdings erst später erfahren). Sie war damals 15, ich 18 und er 20. Und die Beziehung von den beiden hält schon seit anderthalb Jahren...
Aber die passen vom Intellekt eh besser zusammen, als ich mit dem...

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6. September 2009 um 13:11

Na da gehts dir wie mir
ich kenne das auch eher als Ausnahme

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6. September 2009 um 13:13

Vorurteile
kommen ja aber oft von Erfahrungswerten und tragen zum Selbstschutz bei, daher sind Vorurteile an sich nicht das Gelbe vom Ei - das stimme ich dir zu - aber man sollte sich auch nicht blindlinks in alles hineinstürzen, was auch nur im Entferntesten nach Beziehung aussieht.
Und meine Umgebung und meine eigenen Erfahrungen zeigen mir eben, dass es eher nicht so ist, dass sich der Mann trennt. Daher meine Frage und mein Vorurteil =)

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6. September 2009 um 13:15
In Antwort auf dsra_12893878


Ich kenne da nur die Geschichte einer Freundin meiner Mutter.
Besagte Freundin hatte lange etwas mit einem vergebenen (verheirateten?) Mann. Sie klein und rund, er schlank, genau wie seine Freundin, mit der er schon lange sein Leben geteilt hat.
Irgendwann hat sie ihm gesagt, dass er entweder in 2 Wochen seinen Kram gepackt hat und ganz zu ihr kommt oder die Sache zu Ende ist.
Jeder hat sich gedacht, dass es das dann war.
Aber siehe da - am Ende der zwei Wochen stand der mit seinem ganzen Zeug vor ihrer Tür. Es gibt so etwas also wirklich!
Das ist jetzt viele Jahre her und die beiden sind immer noch zusammen...

Schöne Geschichte
Sie hat ihm also sogar die Pistole auf die Brust gesetzt und er ist "gesprungen".
Dahei mögen Männer sowas ja eigentlich gar nicht.
Was heißt denn, sie hatte "lange was" mit ihm. Jahre oder Monate?
Danke für deine Antwort!

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6. September 2009 um 13:18
In Antwort auf odila_12067422

Hallo padma,
ich habe mich damals bei gofeminin angemeldet, weil ich Geliebte war und mal hören wollte, wie es anderen Menschen in meiner Situation geht und inwiefern sich die einzelnen Geschichten unterscheiden und welche typischen Muster sich immer wieder wiederholen. Das war zu einer Zeit, in der ich meinem Freund die Pistole auf die Brust gesetzt habe und eine Entscheidung eingefordert habe.

Ich habe ihn vor drei Jahren beruflich kennengelernt und wir haben eigentlich alle Klischees bedient, die so existieren. Er verheiratet, ein Sohn, er 20 Jahre älter als ich selbst. Aufgrunddessen, dass er die Woche über nicht bei seiner heutigen Ex-Frau und dem gemeinsamen Sohn lebte, hatten wir die Möglichkeit viel Zeit miteinander zu verbringen und auch soetwas wie einen gemeinsamen Alltag zu gestalten.

Ich wusste, als ich kennenlernte, dass er es für mich ist. DER Mann. Trotz etlicher widriger Umstände (seine Ex-Frau hatte sich leider dazu entschlossen den Sohn zu instrumentalisieren u.s.w.) hat er sie verlassen und unsere Beziehung offiziell gemacht. Es hat zwar seine Zeit gedauert, aber es hat sich gelohnt - und im Nachhinein betrachtet, wäre ich jeden Schritt (auch die wirklich schlimmen) nocheinmal mit ihm gegangen.

Heute leben wir zusammen und ich bin (auch wenn sich das unheimlich pathetisch anhört... ) die glücklichste Frau.

Viele Grüße, Gouldaa.

Das ist außergewöhnlich
Alle Klischees bedienen und dann gibt es doch noch ein Happy End.
Aber das ist denke ich wirklich außergewöhnlich.
Von Vorteil war natürlich, dass ihr einen gemeinsamen Alltag ausprobieren konntet. Meist hat der Mann, wenn er vergeben ist, für sowas ja gar keine Zeit.
Meine Erfahrunge aus dem Bekanntenkreis sind auch, dass der Mann an sowas oft gar kein Intresse hat. Seinen Alltag will er mit Freundin/Frau gestalten und Sex nur mit der Affäre.
Ist aber auch eine sehr schöne Geschichte die du da erzählst.
ich wünsche euch alles Gute und dass es für immer halten mag!

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6. September 2009 um 13:20

Waren die Beziehungen vorher schon "tot"
Also wenn sie beide ihre Freundin verlassen hatten und sie dich so sehr geliebt haben, kann es sein, dass deren Beziehung schon vorher schlecht lief?
(ich will dich damit jetzt auf keinen Fall abwerten, ist nur so eine Frage von mir)
Und wie bist du mit den Männern umgegagen? Hast du verlangt, dass sie erst Schluss machen, bevor was zwischen euch entstehen konnte?
Und wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass sie eine Freundin hatten?
Wie lange haben sie benötigt, um sich zu entscheiden?
Danke für deine Antwort, sie ist ebenfalls sehr interessant.

LG
Padma

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6. September 2009 um 13:21

Konsequenz ist dabei das richtige Stichwort denke ich
Ob es was für mich wäre weiß ich nicht.
Eigentlich nicht. Deckt sich ja nicht mit meinem Vorurteil, dass sowas nicht funktionieren kann

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6. September 2009 um 13:23

Da ist was dran
Kann natürlich auch sein, dass der Mann die Frau nicht verlässt, sondern sie ihn.
Das kommt sogar relativ oft vor denke ich. Dass der Mann gar nicht aus freien Stücken geht, sondern "gegangen wird". Das sind dann nämlich die, die ihre Exfrau/Freundin wieder haben wollen.
Entweder sie verzeiht ihm (was oft genug vorkommt) und nimmt ihn zurück, oder sie will ihn nicht mehr. Oft bleibt er dann aber auch nicht bei der neuen Frau.
Schön, dass du dich an deinem Ex rächen konntest

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6. September 2009 um 13:25
In Antwort auf angie8925

Ja
ich wurde wegen einer Anderen verlassen, mit der er mich auch vorher betrogen hat (das hab ich allerdings erst später erfahren). Sie war damals 15, ich 18 und er 20. Und die Beziehung von den beiden hält schon seit anderthalb Jahren...
Aber die passen vom Intellekt eh besser zusammen, als ich mit dem...

*lach*
dein letzter Satz war klasse
Tja, dann hätte es wohl eh nicht geklappt mit euch beiden. War einfach nicht der Richtige.
Aber interessant, dass es zwischen ihm und der anderen klappt.
Seltsam, dass man von Frauen oft hört, sei seien wegen einer anderen verlassen worden, aber sehr selten von Frauen hört, deren Partner eine andere für sie verlassen hat.
Dabei müsste sich das doch die Waage halten *kratz*
Na ja, obs dann auch immer klappt ist ja noch mal was anderes

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6. September 2009 um 13:27
In Antwort auf nena_12073226

Es gibt wohl wenige Männer die ihre Frauen wegen der Geliebten verlassen aber...
wie gesagt, nur ein Hauch von dem was wirklich fremd geht.
Die Meisten bleiben in ihrer offiziellen Partnerschaft weil es bequem und gewohnt ist.
Diejenigen die ihre Frauen verlassen und dann wieder zurückkehren, sind wohl die, die dachten die Geliebte trägt ihnen den Hintern genau so nach wie die Ex, tut sie es nicht, geht Man(n) ganz schnell wieder zurück und das Übel daran ist, diese Frauen nehmen ihre Kerle in der Regel auch noch tatsächlich zurück
Dann gibt es die Männer die nicht von selber gehen sondern von ihren Frauen verlassen werden, weil diese erfuhr das da ne Geliebte im Spiel ist.
Die gehen natürlich auch erst mal zur Geliebten denn alleine sein geht ja mal gar nicht, wer wäscht denn die dreckigen Socken und Unterhosen?
Unterm Strich würde ich jedoch sagen, 90% der Männer bleiben bei ihrer Frau wegen der Bequemlichkeit und halten sich die Geliebte(n) zur Ablenkung aus dem Alltag auch in sexueller Hinsicht.
Traurig aber wahr

Meine Rede
diese Ansicht vertrete ich auch seit Jahren.
Und dann scheint es eben doch wieder welche zu geben, bei denen das nicht der Fall ist.
Aber ob ich mich deswegen auf sowas einlassen würde, dh. mein Vorurteil überdenken sollte?
Ich bin noch nicht ganz überzeugt, ob wohl es natürlich jetzt hier einge schöne Antworte gab.
Im Enddefekt denke ich, dass es in den vorherigen Beziehungen dann eben sowieso nicht mehr so gut lieft. Das ist wahrscheinlich der Knackpunkt.
Danke für deine Antwort!

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6. September 2009 um 13:32
In Antwort auf alisa_12636881

Das ist außergewöhnlich
Alle Klischees bedienen und dann gibt es doch noch ein Happy End.
Aber das ist denke ich wirklich außergewöhnlich.
Von Vorteil war natürlich, dass ihr einen gemeinsamen Alltag ausprobieren konntet. Meist hat der Mann, wenn er vergeben ist, für sowas ja gar keine Zeit.
Meine Erfahrunge aus dem Bekanntenkreis sind auch, dass der Mann an sowas oft gar kein Intresse hat. Seinen Alltag will er mit Freundin/Frau gestalten und Sex nur mit der Affäre.
Ist aber auch eine sehr schöne Geschichte die du da erzählst.
ich wünsche euch alles Gute und dass es für immer halten mag!

Ob etwas für immer hält,
vermag wohl kein Mensch zu sagen; aber ich wünsche es mir.

Danke für deine netten Worte!

Viele Grüße, Gouldaa.

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6. September 2009 um 13:38

Hm ....
aber wenn ein mann für eine frau eine andere beziehung beendet, würde er ihr das nicht sagen?
ich meine, das ist ja sozusagen der "verkaufsschlager"
nach dem motto: ich liebe dich so sehr, du bist DIE EINE für mich, dass ich sogar sofort eine andere für dich stehen lasse?
männer prolten doch sonst so gerne?

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6. September 2009 um 13:52

Gibt es durchaus...
bzw. beobachte das - verwundert - in letzter Zeit häufig. Dachte auch immer, gemäß dem Klischee dass die MÄnner dann eh ihre Frauen nicht verlassen, aber in letzter Zeit kann ich das häufig, hören und/oder beobachten.

Ich denke, dass dies auch mit unserer Zeit mehr zu tun hat. Früher wäre man wohl eher nicht gegangen, heutzutage ist man freier und es ist auch kein Drama mehr geschieden oder getrennt zu sein, Ehen sind auch nur Lebensabschnitte und meist nicht bis ans Lebensende.

Es gibt eben auch kein schwarz oder weiss sondern eben dies dazwischen. Ausserdem wenn ich manche Ehen (auch mit Kinder beobachte) habe ich das Gefühl die Partner warten nur bis der/die Richtige kommt um abzuspringen, ob mit oder ohne Kinder ist doch heutzutage alles kein Thema mehr. Und für die Kinder wäre es (100pro) besser, als das Drama mitanzusehen was die Eltern führen. Ich denke Kinder werden von einer Ehe in der keine Liebe mehr existiert traumatisiert und beeinflusst für ihr Leben. Eine glückliche Patchworkfamilie ist doch was wunderbares. Naja, wie auch immer ich denke es gibt kein schwarz oder weiss und wenn die LIebe zur Last wird und man sich neu verliebt dann wird sich auch getrennt um wieder glücklich zu werden.

Erschreckend finde ich nur wieviele Ehen es gibt in denen keine Liebe mehr da ist und man eben nur wg. der Kinder oder weil sonst keiner/keine kommt zusammen bleibt. Wenn sich in solchen Konstellationen jd. verliebt denke ich ist sofort Schluss. Kenne eben 3!!! Fälle die auch offen darüber sprechen dass dies nur wg. der Kinder aufrechterhalten wird.

Also die Gefühle und die Liebe sind immer der ausschlaggebende Punkt - finde ich...

Marylin

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6. September 2009 um 16:57
In Antwort auf marylin279

Gibt es durchaus...
bzw. beobachte das - verwundert - in letzter Zeit häufig. Dachte auch immer, gemäß dem Klischee dass die MÄnner dann eh ihre Frauen nicht verlassen, aber in letzter Zeit kann ich das häufig, hören und/oder beobachten.

Ich denke, dass dies auch mit unserer Zeit mehr zu tun hat. Früher wäre man wohl eher nicht gegangen, heutzutage ist man freier und es ist auch kein Drama mehr geschieden oder getrennt zu sein, Ehen sind auch nur Lebensabschnitte und meist nicht bis ans Lebensende.

Es gibt eben auch kein schwarz oder weiss sondern eben dies dazwischen. Ausserdem wenn ich manche Ehen (auch mit Kinder beobachte) habe ich das Gefühl die Partner warten nur bis der/die Richtige kommt um abzuspringen, ob mit oder ohne Kinder ist doch heutzutage alles kein Thema mehr. Und für die Kinder wäre es (100pro) besser, als das Drama mitanzusehen was die Eltern führen. Ich denke Kinder werden von einer Ehe in der keine Liebe mehr existiert traumatisiert und beeinflusst für ihr Leben. Eine glückliche Patchworkfamilie ist doch was wunderbares. Naja, wie auch immer ich denke es gibt kein schwarz oder weiss und wenn die LIebe zur Last wird und man sich neu verliebt dann wird sich auch getrennt um wieder glücklich zu werden.

Erschreckend finde ich nur wieviele Ehen es gibt in denen keine Liebe mehr da ist und man eben nur wg. der Kinder oder weil sonst keiner/keine kommt zusammen bleibt. Wenn sich in solchen Konstellationen jd. verliebt denke ich ist sofort Schluss. Kenne eben 3!!! Fälle die auch offen darüber sprechen dass dies nur wg. der Kinder aufrechterhalten wird.

Also die Gefühle und die Liebe sind immer der ausschlaggebende Punkt - finde ich...

Marylin

Vielleicht hast du Recht
Es gibt ja tatsächlich sehr viele Ehen und Beziehungen, die eher ein nebeneinander Hervegetieren darstellen. Das allein finde ich schon furchtbar. Wenn dann noch Kinder mit von der Partie sind, dann kann diese ein prägendes Erlebnis werden.
Natürlich ist auch eine Trennung ein prägendes Erlebnis für ein Kind, aber so gibt man dem Kind wenigstens die Chance, dass Mutter und Vater in neuen Beziehungen glücklich werden und sie sehen können, "wie es richtig geht".
Vielleicht hast du Recht, vielleicht bricht eine Zeit herein, wo die Menschen in ihren Beziehungen ehrlicher werden. Die Trennungsrate ist heutzutage so hoch wie nie. Scheidungen inklusive.
Vielleicht sollte man das nicht nur als Wertverfall sehen, sondern auch die Tatsache, dass die Menschen eben nicht mehr an Beziehungen festklammern, in denen bereits alles gesagt und gelaufen ist.
Trotzdem bin ich ein Verfechter, dass man nicht zu schnell seine Beziehung aufgeben darf und man an sich selbst und einander arbeiten muss. Wenn allerdings die Basis nicht mehr stimmt ... joa, dann ist die Trennung der Ausweg.
Allerdigs wäre dann der eigentliche Weg, erst einmal Single zu sein und die Beziehung, die man soeben beendet hat, zu "verdauen". So halte ich es zumindest. Ich bin noch nie von einer Beziehung in die nächste geschliddert, und das ist es ja, was diese Männer anscheinend tun - und anscheinend funktioniert die neue Beziehung auch noch.
Wo bleibt da das Verarbeiten und Weiterkommen?

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6. September 2009 um 17:00

Klasse!
Dein Threat hat mir super gut gefallen. Schreibst du privat oder sogar beruflich?
Aber wie ist dein genauer Standpunkt zu der These?
Das Männer sowieso nie treu sind?
Oder das es keinen Sinn hat, darauf zu warten, dass der Mann sich trennt?
Oder dass ein Mann, der sich trennt, sowieso immer wieder untreu wird?
Und was ist mit den Männern, die erst gar nicht untreu werden, sonder eine Frau kennen lernen und ihre jetzige sofort verlassen?
Ich persönlich hege und pflege noch immer mein oben genanntes Vorurteil, wobei mich schon so einige Geschichten in diesem Threat eines besseren belehrt haben. Aber anscheinend noch nicht genug?

Danke für deinen erheiternden Beitrag
Padma

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6. September 2009 um 17:33

Hallo moesha,
wir können es nicht wissen. Wir können nicht wissen, was in einem, in fünf oder zehn Jahren ist. Und ich denke, dass es wichtig ist, eine klare Unterscheidung zu machen: Es gibt unter den Männern und Frauen notorische Fremdgänger die ständig Lust auf fremde Haut haben und niemals einen Gedanken daran verschwenden würden, die Freundin oder Frau zu Hause zu verlassen - weil es eben nur Sex, der Kick oder sonstwas ist.

Es gibt aber auch den Fall, in welchem die Liebe zum "offiziellen" Partner verschwunden ist und es gibt irgendwann einen Punkt, an dem man sich dazu entscheidet ein neues Leben anzufangen (selbstverständlich nicht ohne die Verpflichtungen und Zuständigkeiten des alten Lebens zu vergessen, gerade wenn Kinder existieren). Man verliebt sich neu, liebt neu. Dies impliziert nicht unbedingt, dass ein Partner, der einmal betrogen hat, dies wieder tun wird. Ich denke sogar, dass die Wahrscheinlichkeit, wenn man dieses ganze Drama, alle Verletzungen (auf beiden Seiten) einmal mitgemacht hat, vorsichtiger sein wird und eventuell die Karten früher auf den Tisch legt.

Ich für meinen Teil habe keine Angst davor, dass mein Freund mich einmal betrügt. Ich kann es natürlich nicht wissen - das ist klar. Aber ich bin völlig frei von Angst.

Viele Grüße, Gouldaa.

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6. September 2009 um 17:44

Erfolgsstory...
Also, mir war immer sonnenklar: Niemals will ich einen Mann, der verheiratet ist oder gar Kinder hat! Aus den vielzitierten Gründen- macht man nicht, hängen eh an der Ex, wer einmal betrügt, tuts auch zweimal usw. Nun hab' ich doch einen (d.h., mittlerweile ist er natürlich geschieden)- und bin seit fast vier Jahren bombastisch glücklich mit ihm. Allerdings: Jemanden, der nicht die Stirn hat, seine Beziehung zu beenden, bevor er sich auf etwas neues einlässt, den hätte ich nie genommen. Ja, auch eine Ehe birgt die Möglichkeit, dass man irgendwann feststellt, dass man sich geirrt hat- aber jeder hat die Fairness verdient, zu wissen, woran er ist- erst recht, wenn es sich um eine Person handelt, die man immerhin mal geheiratet hat!
Schön ist das trotzdem nicht, zu wissen, es gibt da irgendwo eine Frau, deren Träume mit dem eigenen, neugefundenen Glück gerade endgültig den Bach runter gehen- ich finde, dass sollte sich jeder klar machen, der sich auf soetwas einlässt- und auch, dass er eine Verantwortung den Kindern gegenüber hat, selbst wenn es nicht die leiblichen sind. Es fühlt sich nicht toll und triumphal an, zu sagen "mein Freund ist noch verheiratet"- und auf allzu viel Mitgefühl für seinen Mumm, gegen alle Wahrscheinlichkeiten auf sein Bauchgefühl zu hören, sollte man allgemein auch nicht erwarten . Es ist nicht ohne, und es ist entlastend, wenn die Ex irgendwann zu einem sagt "weißt du, ihr passt einfach wie die Faust aufs Auge...mag sich zwar komisch anhören, aber das hat es mir irgendwann leichter gemacht", oder das Kind "ich finde es toll, dass ich dir von Mama erzählen darf- Luisa darf das nicht, wenn sie bei ihrem Papa und der neuen Frau ist".
Bis dahin ist nicht immer alles rosarot und aus Zuckerwatte- aber wenn es derjenige, welcher ist, dann kanns klappen.

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6. September 2009 um 18:08

Hallo supersonichh (toller nick ),
ich gebe dir im Großen und Ganzen recht. Und auch wieder nicht.

Ich weiß, dass das alles ziemlich einfach klingt: Ich spüre also, dass ich meinen Partner nicht mehr liebe. Dann ist die logische Schlussfolgerung eben, dass ich mich von ihm trenne ohne zuzulassen, dass ich mich auf einen Betrug einlasse. Das wäre eine einfache Handhabung der Situation, klare Linien ohne viel Rumgedrücke. Schwarz oder weiß.

Ich möchte nun wirklich keine Lanze für Betrüger brechen, jedoch ist es manchmal nicht so einfach - das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Sobald, beispielweise Kinder im Spiel sind, gestaltet es sich schwieriger einen klaren Schlusstrich zu ziehen; gerade dann, wenn man als Mann befürchten muss, dass die Frau dem Mann das Kind verweigert, versucht es zu beeinflussen u.s.w Die haben Angst, ja. Nenn` es auch ruhig Feigheit. Die Ex-Frau meines Freundes ist eine hochintelligente Frau mit sehr schwierigem Charakter - ihr Leben drehte sich immer um ihren Beruf und um das Thema Feminismus - eine tatsächliche Hardlinerin. Es kamen bei uns soviele Dinge zusammen, die man einfach nicht wegwischen kann und die ein Gehen manchmal schwierig gestalten. Weil diese Trennung soviele Menschen betrifft und nicht nur Frau, Geliebte und Mann. Manche Männer werden bestimmte Ängste nie los und können sich aufgrunddessen niemals für die Geliebte entscheiden. Liebe kann nämlich tatsächlich nicht alles machen. Manche Männer spielen mit ihrer Geliebten und benutzen sie. Andere wiederrum trennen sich von ihren Frauen.

Ich wusste von Anfang an, dass mein Freund verheiratet ist. Und zwar nicht von Dritten, sondern von ihm selbst.

Ja, es kommt eben so oder anders. Kompliziert.

Viele Grüße, Gouldaa.



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6. September 2009 um 18:12
In Antwort auf alisa_12636881

Vielleicht hast du Recht
Es gibt ja tatsächlich sehr viele Ehen und Beziehungen, die eher ein nebeneinander Hervegetieren darstellen. Das allein finde ich schon furchtbar. Wenn dann noch Kinder mit von der Partie sind, dann kann diese ein prägendes Erlebnis werden.
Natürlich ist auch eine Trennung ein prägendes Erlebnis für ein Kind, aber so gibt man dem Kind wenigstens die Chance, dass Mutter und Vater in neuen Beziehungen glücklich werden und sie sehen können, "wie es richtig geht".
Vielleicht hast du Recht, vielleicht bricht eine Zeit herein, wo die Menschen in ihren Beziehungen ehrlicher werden. Die Trennungsrate ist heutzutage so hoch wie nie. Scheidungen inklusive.
Vielleicht sollte man das nicht nur als Wertverfall sehen, sondern auch die Tatsache, dass die Menschen eben nicht mehr an Beziehungen festklammern, in denen bereits alles gesagt und gelaufen ist.
Trotzdem bin ich ein Verfechter, dass man nicht zu schnell seine Beziehung aufgeben darf und man an sich selbst und einander arbeiten muss. Wenn allerdings die Basis nicht mehr stimmt ... joa, dann ist die Trennung der Ausweg.
Allerdigs wäre dann der eigentliche Weg, erst einmal Single zu sein und die Beziehung, die man soeben beendet hat, zu "verdauen". So halte ich es zumindest. Ich bin noch nie von einer Beziehung in die nächste geschliddert, und das ist es ja, was diese Männer anscheinend tun - und anscheinend funktioniert die neue Beziehung auch noch.
Wo bleibt da das Verarbeiten und Weiterkommen?

stimme dir zu
nur.. weisst du wieviel Angst vorm Alleinsein haben ? Es wird geduldet dass es nicht mehr klappt, bis entweder wirklich nicht mehr geht oder ein neue/e kommt... Das sind meine ERfahrungen.
Versteh mich nicht falsch, ich sehe das exakt wie du. Ich bin der Meinung wer heiratet der ist verheiratet. Punkt. Das heisst durch Höhen und Tiefen gehen, nur weiss ich was ich in 15 Jahren fühle - wie sich mein Partner verändert, wie ich mich verändere ???

Ich wollte früher immer heiraten, nun bin ich mir nicht mehr sicher. Wenn ich meine Grosseltern ansehe, denke ich, wenn die beiden in unserer Zeit leben würden, wären sie nicht mehr zusammen und ganz wichtig: BEIDE wären GLÜCKLICH !!!
Sie hat aber keine Ausbildung und ist voll von ihm abhängig und jetzt eh zu alt etc...Sie machen sich das Leben zur Hölle das ist wiederum Verschwendung des LEbens, man hat doch nur dieses eine...?!oder ?

Naja, generell sollte man unterscheiden:

- Männer die nebenher Abwechslung brauchen, ihre Frau nie verlassen würden, also echte Schweine
- Männer (gibt es aber auch Frauen) die ihre Partnerin nicht mehr lieben, die Ehe eine Qual ist (wie angesprochen gibt es das häufig)

erstere werden die Frauen nie verlassen, nach Charakter braucht man hier nicht zu fragen...

zweitere würden ihre Frauen verlassen...

Dass man dies häufig erst tut wenn was neues dasteht, liegt daran dass die meisten Menschen nicht allein sein können, schwach sind... ich gebe dir recht, wo bleibt die Entwicklung ??!!

LG
SINA

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6. September 2009 um 18:15

Spontan wollte ich schreiben
"aus Faulheit?"
Aber dagegen spricht, dass zweigleisig fahren eigentlich extrem anstrengend ist.
Ich glaube die, die nicht mehr lieben, die trennen sich auch.
Aus Faulheit bleiben sie bei der einen, bis sich eine andere findet.
Die, die nur poppen wollen, suchen sich eine Geliebte, sind dafür aber nicht faul - suuuper *lach*

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6. September 2009 um 18:17

Es
kommt vor, das Männer ihre Frau (und Kinder) verlassen für die Geliebte.
Mein Exmann hat mich für seine Geliebte verlassen, ja.
Zu dem Zeitpunkt, als ich nicht mehr funktioniert habe.
Meine Exmann hatte eine Geliebte und ca ein Jahr hab ich davon gewußt.
Viele werden sich fragen, warum macht man das so lange mit, mich selber eingeschlossen aber damals hatte ich zuerst immer wieder Hoffnung es geht vorbei. Und solange hab ich noch funktioniert und mir nach außen hin nichts anmerken lassen.

Irgendwann aber wurde es unerträglich und ich konnte die Fassade der glücklichen Familie nicht mehr wirklich aufrecht erhalten. Mir ging es körperlich und vor allem seelisch immer schlechter und je schlechter es mir ging und je weniger Kraft ich hatte mich zu wehren umso "dreister" (ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein) trieb es mein Ex. Anfang alles noch heimlich wurde es immer offener.
Sie telefonierten, wenn ich im Bett lag und ihn hören konnte. Er ging am Wochenende weg und kam erst spät morgens wieder.
Es wurde immer schlimmer, irgendwann erzählt er mir sogar, was sie alles hatte, was ich nicht habe und dann kam irgendwann mein totaler körperlicher und seelischer Zusammenbruch.
Ich kam in eine Klinik, bzw. er mußte mich auf anraten meines Arztes hinbringen und fuhr danach zu ihr und machte das ganze Wochenende Party.
Die Kinder wurden auf die Großeltern verteilt und die beiden hatten endlich freie Bahn.
Ich merkte bei Besuchen das er immer noch schwankte, wohin er gehen sollte aber seine Geliebte nahm ihm die Entscheidungen und Aufgaben der Trennung ab.
Besorgte ihm Wohnung und Anwalt und noch einige andere Dinge mehr.
Mir war alles egal, bis die mich in der Klinik wieder aufpäppelten und als ich nach Hause kam war er weg und bei ihr.

Heute bin ich froh, das alles so gekommen ist wie es ist und er keinen neuen Versuch unternahm.
Ich konnte wieder zu mir selber finden und Kraft entwickeln da raus zu kommen. Wäre er nicht gegangen, wäre ich wohl heute nicht der Mensch, der ich jetzt bin, sondern wohl eher ein armes kleines Würstchen, mit dem man alles machen kann.
Ob seine neue Beziehung gut funktioniert weiß ich nicht, ich bekomme davon kaum etwas mit und es interessiert mich auch nicht wirklich.
Ich bin wieder ein glücklicher Mensch mit einem Mann an meiner seite, der mir gezeigt hat, das Männer auch anders sein können als mein Ex.

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6. September 2009 um 18:26
In Antwort auf ofi21

Es
kommt vor, das Männer ihre Frau (und Kinder) verlassen für die Geliebte.
Mein Exmann hat mich für seine Geliebte verlassen, ja.
Zu dem Zeitpunkt, als ich nicht mehr funktioniert habe.
Meine Exmann hatte eine Geliebte und ca ein Jahr hab ich davon gewußt.
Viele werden sich fragen, warum macht man das so lange mit, mich selber eingeschlossen aber damals hatte ich zuerst immer wieder Hoffnung es geht vorbei. Und solange hab ich noch funktioniert und mir nach außen hin nichts anmerken lassen.

Irgendwann aber wurde es unerträglich und ich konnte die Fassade der glücklichen Familie nicht mehr wirklich aufrecht erhalten. Mir ging es körperlich und vor allem seelisch immer schlechter und je schlechter es mir ging und je weniger Kraft ich hatte mich zu wehren umso "dreister" (ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein) trieb es mein Ex. Anfang alles noch heimlich wurde es immer offener.
Sie telefonierten, wenn ich im Bett lag und ihn hören konnte. Er ging am Wochenende weg und kam erst spät morgens wieder.
Es wurde immer schlimmer, irgendwann erzählt er mir sogar, was sie alles hatte, was ich nicht habe und dann kam irgendwann mein totaler körperlicher und seelischer Zusammenbruch.
Ich kam in eine Klinik, bzw. er mußte mich auf anraten meines Arztes hinbringen und fuhr danach zu ihr und machte das ganze Wochenende Party.
Die Kinder wurden auf die Großeltern verteilt und die beiden hatten endlich freie Bahn.
Ich merkte bei Besuchen das er immer noch schwankte, wohin er gehen sollte aber seine Geliebte nahm ihm die Entscheidungen und Aufgaben der Trennung ab.
Besorgte ihm Wohnung und Anwalt und noch einige andere Dinge mehr.
Mir war alles egal, bis die mich in der Klinik wieder aufpäppelten und als ich nach Hause kam war er weg und bei ihr.

Heute bin ich froh, das alles so gekommen ist wie es ist und er keinen neuen Versuch unternahm.
Ich konnte wieder zu mir selber finden und Kraft entwickeln da raus zu kommen. Wäre er nicht gegangen, wäre ich wohl heute nicht der Mensch, der ich jetzt bin, sondern wohl eher ein armes kleines Würstchen, mit dem man alles machen kann.
Ob seine neue Beziehung gut funktioniert weiß ich nicht, ich bekomme davon kaum etwas mit und es interessiert mich auch nicht wirklich.
Ich bin wieder ein glücklicher Mensch mit einem Mann an meiner seite, der mir gezeigt hat, das Männer auch anders sein können als mein Ex.

Oh Gott
das ist ja ein furchtbare Geschichte.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich dazu sagen soll außer danke, dass du so ehrlich warst.
Es freut mich, dass du die dunklen Seiten in deinem Leben überwunden und jemanden gefunden hast, der zu dir steht. Und ich hoffe, dass er mehr Charakter hat, als dein Ex.
Das ist eine ziemliche Sauerei, was er dir angetan hat und du hast Recht, es war äußerst dreist, da braucht man nichts in Anführungszeichen schreiben.
Seine Frau in eine Klinik fahren und dann ab zur neuen Frau. Na vielen Dank. Seine neue Freundin muss ja auch recht kaltblütig sein. Kann man fast nur hoffen, dass es ihr auch mal so geht.
Oder nein, besser, dass es deinem Ex mal so geht.
Wobei man so böse ja eigentlich nicht sein darf ...

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6. September 2009 um 18:29

Ich muss ehrlich sagen...
...Nachdem ich ja nun eine -wohlgemerkt einvernehmliche!- Scheidung aus nächster Nähe mitbekommen habe (s.o.-habe einen Partner, der noch verheiratet war, als wir uns kennenlernten), hat sich meine Sicht darauf wirklich verändert.
Ich habe meinem Partner gegenüber eingangs immer gesagt, dass ich es nicht verstehen kann, warum man einvernehmlich zu dem Schluss kommt, dass die Ehe im A.... ist, aber sich dann nicht auch konsequenterweise scheiden lässt- ich glaube mittlerweile, ich täte es auch nicht, so lange es keine Not tut.
Eine Scheidung ist für alle Beteiligten extrem unerfreulich, selbst wenn es keine Streitpunkte gibt- bei uns lief das so, dass sich alle in einer Tour für die scharf formulierte Post ihrer jeweiligen Anwälte entschuldigt haben. Die Nerven liegen einfach blank- ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie sowas abläuft, wenn tatsächlich der Umgang oder der Unterhalt strittig sind.

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6. September 2009 um 18:32

Erstmal
danke euch beiden für eure Postings.
Dabei hab ich die wiurklich schlimmen Dinge, die in dem einen Jahr gar nicht geschrieben aber das ist eine sehr lange Geschichte, die ich hier nicht unbedingt schreiben möchte.

Meine Kinder hatten Anfangs erstaunlich wenig Probleme damit, die wirklichen "Schäden" kamen erst viel später nach der Trennung zum Vorschein.

Mittlerweile ist das ganze 6 Jahre her und die Kinder sind über die Trennung genauso weg wie ich selber.

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6. September 2009 um 18:32

Wie gesagt,
es ist alles richtig, was du schreibst.

Ich kann eben auch nur aus meiner höchstpersönlichen Erfahrung sprechen, die unmöglich für alle gelten kann.
Mein Freund hat mich zu keiner Sekunde angelogen - ich stand von Anfang an voll im Bilde und dies hat sich bis heute nicht geändert.

Und LEIDER (das meine ich ganz ehrlich), lässt sich die Liebe nicht berechnen oder gar in mathematische Formeln zwängen.

Eine Freundin von mir sagt immer, dass es super wäre, wenn es für Liebesfragen soetwas wie ein Amt geben würde. Da ruft man dann an und die sagen einem, wie man weiterverfahren soll..

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6. September 2009 um 18:39

Das
es ihnen schlecht geht hab ich mir auch ne Zeitlang gewünscht.
Ich gebe zu ich habe beide wirklich ne Zeitlang gehasst.
Aber irgendwann merkte ich das dieser Hass viel Gefühlsaufwand, Kraft und Gedanken braucht und das das der falsche Weg ist und ich diese Energien auf eine bessere und gesündere Art verwenden kann.

Als ich dann diesen Hass abstellte ging esmir immer besser und heute sind die beiden mir völlig egal.

Ich fühle nichts mehr wenn ich überhaupt mal an die beiden denke.
Ich hab mit diesem Mann drei wunderbare Kinder bekommen und kann 20 Jahre meines Lebens nicht ausblenden.
Die glücklichen Seiten und Zeiten sind mir in guter Erinnerung geblieben und die schlechten hab ich ganz weit nach hinten geschoben, weil sie mich sonst am jetzigen glücklichsein hindern würden und das ist es nicht (mehr) wert.

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6. September 2009 um 18:39
In Antwort auf ofi21

Es
kommt vor, das Männer ihre Frau (und Kinder) verlassen für die Geliebte.
Mein Exmann hat mich für seine Geliebte verlassen, ja.
Zu dem Zeitpunkt, als ich nicht mehr funktioniert habe.
Meine Exmann hatte eine Geliebte und ca ein Jahr hab ich davon gewußt.
Viele werden sich fragen, warum macht man das so lange mit, mich selber eingeschlossen aber damals hatte ich zuerst immer wieder Hoffnung es geht vorbei. Und solange hab ich noch funktioniert und mir nach außen hin nichts anmerken lassen.

Irgendwann aber wurde es unerträglich und ich konnte die Fassade der glücklichen Familie nicht mehr wirklich aufrecht erhalten. Mir ging es körperlich und vor allem seelisch immer schlechter und je schlechter es mir ging und je weniger Kraft ich hatte mich zu wehren umso "dreister" (ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein) trieb es mein Ex. Anfang alles noch heimlich wurde es immer offener.
Sie telefonierten, wenn ich im Bett lag und ihn hören konnte. Er ging am Wochenende weg und kam erst spät morgens wieder.
Es wurde immer schlimmer, irgendwann erzählt er mir sogar, was sie alles hatte, was ich nicht habe und dann kam irgendwann mein totaler körperlicher und seelischer Zusammenbruch.
Ich kam in eine Klinik, bzw. er mußte mich auf anraten meines Arztes hinbringen und fuhr danach zu ihr und machte das ganze Wochenende Party.
Die Kinder wurden auf die Großeltern verteilt und die beiden hatten endlich freie Bahn.
Ich merkte bei Besuchen das er immer noch schwankte, wohin er gehen sollte aber seine Geliebte nahm ihm die Entscheidungen und Aufgaben der Trennung ab.
Besorgte ihm Wohnung und Anwalt und noch einige andere Dinge mehr.
Mir war alles egal, bis die mich in der Klinik wieder aufpäppelten und als ich nach Hause kam war er weg und bei ihr.

Heute bin ich froh, das alles so gekommen ist wie es ist und er keinen neuen Versuch unternahm.
Ich konnte wieder zu mir selber finden und Kraft entwickeln da raus zu kommen. Wäre er nicht gegangen, wäre ich wohl heute nicht der Mensch, der ich jetzt bin, sondern wohl eher ein armes kleines Würstchen, mit dem man alles machen kann.
Ob seine neue Beziehung gut funktioniert weiß ich nicht, ich bekomme davon kaum etwas mit und es interessiert mich auch nicht wirklich.
Ich bin wieder ein glücklicher Mensch mit einem Mann an meiner seite, der mir gezeigt hat, das Männer auch anders sein können als mein Ex.

Ich weiß nicht...
...ob du Beistand von einem "Scheidungsgrund" akzeptieren magst- aber ich finde es zum Kotzen, auf welche Art und Weise sich dein Mann von dir getrennt hat.
Das ist zutiefst respektlos, ohne Rückgrat und einfach nur widerwärtig. Und es freut mich sehr, dass du jemanden gefunden hast, der dir und deiner Gesundheit besser tut.

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6. September 2009 um 18:40


Danke, drück zurück.

Mir geht wieder gut und das ist die Hauptsache und ich hab viel gelernt dadurch.

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6. September 2009 um 18:43

Och
^man ich werd gleich echt noch verlegen über soviel Zuspruch.

Vielen lieben Dank an euch.

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6. September 2009 um 18:45


Schluß, sonst muß ich gleich heulen.

Danke für deine lieben Worte.

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6. September 2009 um 18:45

Im Übrigen sehr interessant ...
... dass, soweit ich das sehe, sich hier noch kein Mann dazu geäußert hat =)

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6. September 2009 um 18:47
In Antwort auf miran_12177138

Ich weiß nicht...
...ob du Beistand von einem "Scheidungsgrund" akzeptieren magst- aber ich finde es zum Kotzen, auf welche Art und Weise sich dein Mann von dir getrennt hat.
Das ist zutiefst respektlos, ohne Rückgrat und einfach nur widerwärtig. Und es freut mich sehr, dass du jemanden gefunden hast, der dir und deiner Gesundheit besser tut.

Ja, ich wusste auch nicht
so genau, ob ich hier überhaupt etwas zu sagen "darf". Mein Gott, das ist wirklich eine wahnsinnige Geschichte und ich bewundere, wie du darüber reflektierst und freue mich, dass du wieder glücklich bist.

Alles Gute!

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6. September 2009 um 18:47

Das mit der Bankdirektorin
finde ich ein sehr gutes Argument.
Wobei ich durch die ganze Diskussion hier mittlerweile eines begriffen habe:
Es gibt Männer, die verlieben sich neu, verlassen ihre jetzige Freundin/Frau, ziehen einen Schlussstrich und geben sich Mühe, das ganze so klimpflich wie möglich über die Bühne zu kriegen,
und dann gibt es noch die Arschlöcher.
Aber anscheinend gibt es tatsächlich Männer, die zur neuen Frau "überwandern".

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6. September 2009 um 18:49
In Antwort auf miran_12177138

Ich weiß nicht...
...ob du Beistand von einem "Scheidungsgrund" akzeptieren magst- aber ich finde es zum Kotzen, auf welche Art und Weise sich dein Mann von dir getrennt hat.
Das ist zutiefst respektlos, ohne Rückgrat und einfach nur widerwärtig. Und es freut mich sehr, dass du jemanden gefunden hast, der dir und deiner Gesundheit besser tut.

Ich
verurteile "Scheidungsgründe" nicht, denn hinter jedem Scheidungsgrund steht eine andere Geschichte.
Ich hab meine aber andere haben ihre eigene und nicht jede Geschichte die man erlebt hat, muß wie meine sein.

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6. September 2009 um 19:06
In Antwort auf miran_12177138

Erfolgsstory...
Also, mir war immer sonnenklar: Niemals will ich einen Mann, der verheiratet ist oder gar Kinder hat! Aus den vielzitierten Gründen- macht man nicht, hängen eh an der Ex, wer einmal betrügt, tuts auch zweimal usw. Nun hab' ich doch einen (d.h., mittlerweile ist er natürlich geschieden)- und bin seit fast vier Jahren bombastisch glücklich mit ihm. Allerdings: Jemanden, der nicht die Stirn hat, seine Beziehung zu beenden, bevor er sich auf etwas neues einlässt, den hätte ich nie genommen. Ja, auch eine Ehe birgt die Möglichkeit, dass man irgendwann feststellt, dass man sich geirrt hat- aber jeder hat die Fairness verdient, zu wissen, woran er ist- erst recht, wenn es sich um eine Person handelt, die man immerhin mal geheiratet hat!
Schön ist das trotzdem nicht, zu wissen, es gibt da irgendwo eine Frau, deren Träume mit dem eigenen, neugefundenen Glück gerade endgültig den Bach runter gehen- ich finde, dass sollte sich jeder klar machen, der sich auf soetwas einlässt- und auch, dass er eine Verantwortung den Kindern gegenüber hat, selbst wenn es nicht die leiblichen sind. Es fühlt sich nicht toll und triumphal an, zu sagen "mein Freund ist noch verheiratet"- und auf allzu viel Mitgefühl für seinen Mumm, gegen alle Wahrscheinlichkeiten auf sein Bauchgefühl zu hören, sollte man allgemein auch nicht erwarten . Es ist nicht ohne, und es ist entlastend, wenn die Ex irgendwann zu einem sagt "weißt du, ihr passt einfach wie die Faust aufs Auge...mag sich zwar komisch anhören, aber das hat es mir irgendwann leichter gemacht", oder das Kind "ich finde es toll, dass ich dir von Mama erzählen darf- Luisa darf das nicht, wenn sie bei ihrem Papa und der neuen Frau ist".
Bis dahin ist nicht immer alles rosarot und aus Zuckerwatte- aber wenn es derjenige, welcher ist, dann kanns klappen.

Das ist schön
dass du dich mit der Exfrau deines Freundes ja fast richtig gut verstehst!
Ich denke auch, dass man die Kinder erzählen lassen muss von daheim (auch wenn man nicht der Scheidungsgrund war), denn sonst sind die Kinder völlig durch den Wind und verstehen gar nichts mehr.
Hast du denn von Anfang an gewusst, dass er verheiratet ist und wie lange hat es gedauert, bis er einen Schlussstrich ziehen konnte und seiner Frau die Wahrheit gesagt hat?
Wie bist du damit umgegangen, als du erfahren hast, dass du einen verheirateten Mann liebst?
Hast du ihm gesagt, dass du nicht willst, oder es erst eine Weile geduldet, bis du ihm die Pistole auf die Brust gesetzt hast?
Und wie lange hat es gedauert, bis Klarheit herrschte?

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6. September 2009 um 19:07
In Antwort auf ofi21

Ich
verurteile "Scheidungsgründe" nicht, denn hinter jedem Scheidungsgrund steht eine andere Geschichte.
Ich hab meine aber andere haben ihre eigene und nicht jede Geschichte die man erlebt hat, muß wie meine sein.

Ich finde das einfach unglaublich hart, was dir passiert ist...
Mein Freund und seine damalige Frau hatten sich bereits auf Trennung geeinigt und gerade beschlossen, nach getrennten Wohnungen zu suchen, als wir uns kennenlernten- dennoch waren sie noch verheiratet und wären das wohl auch erst mal geblieben.
Außerdem hätte das auch genauso gut alles gelogen sein können- ich habe damals 400 km weit weg gewohnt und war gezwungen, das zu glauben, was man mir erzählt. Zum Glück war's die Wahrheit- so eine Heimlichtuerei finde ich abscheulich. Das hat einfach kein Mensch auf der ganzen Welt verdient.

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6. September 2009 um 19:39

Ich bin kein Trennungsgrund, ja...
... der Scheidungsgrund war ich letztendlich schon, und aus Sicht der Ex war ich jahrelang auch der Trennungsgrund. Was ich total verstehen kann- wenn die Beziehung schon seit Jahren krankt, man sich schließlich zur Trennnung durchringt & mein Typ mir dann kurz drauf sagen würde "ich habe übrigens eine neue Freundin- das geht aber erst seit 2 Wochen und wir haben uns erst zweimal gesehen", würde ich mir vermutlich auch meinen Teil dazu denken... war aber wirklich so.

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6. September 2009 um 21:17
In Antwort auf alisa_12636881

Das ist schön
dass du dich mit der Exfrau deines Freundes ja fast richtig gut verstehst!
Ich denke auch, dass man die Kinder erzählen lassen muss von daheim (auch wenn man nicht der Scheidungsgrund war), denn sonst sind die Kinder völlig durch den Wind und verstehen gar nichts mehr.
Hast du denn von Anfang an gewusst, dass er verheiratet ist und wie lange hat es gedauert, bis er einen Schlussstrich ziehen konnte und seiner Frau die Wahrheit gesagt hat?
Wie bist du damit umgegangen, als du erfahren hast, dass du einen verheirateten Mann liebst?
Hast du ihm gesagt, dass du nicht willst, oder es erst eine Weile geduldet, bis du ihm die Pistole auf die Brust gesetzt hast?
Und wie lange hat es gedauert, bis Klarheit herrschte?

Also...
Ich wusste von Anfang an, dass er verheiratet ist und ein Kind hat- da kannten wir uns aber nur virtuell, und auch nicht dating-mäßig, sondern aus so einem Musik- und Kunstforum, wir haben da sehr ähnliche Geschmäcker.
Ich fand ihn zwar immer schon super, weil wir total ähnlich ticken, hatte aber keine geheime Obsession und war eher traurig, als ich mitbekommen habe, dass die Ehe wohl hinüber ist, weil es mir einfach leid für ihn tat. Dann haben wir uns durch Zufall bei einer After Show Party getroffen- habe ihn aber erst "erkannt", als er jemandem etwas erzählte, woraus ich rückschließen konnte, dass es sich um ihn handelt- wir wussten nämlich gar nicht, wie der jeweils andere aussieht.
Habe ihn dann angesprochen und wir haben schlussendlich bis nachts um halb fünf nonstop gesabbelt und uns super verstanden, dann bin ich nach Haus gefahren. Danach sehr sporadische Mails, kein Geflirte, und ein halbes Jahr später habe ich dann eine Freundin in seiner Stadt besucht und dachte, es wäre nett, ihn "auf ein Bier" zu treffen- PENG!
Was ich damals NICHT wusste, ist, dass die beiden noch eine gemeinsame Wohnung hatten. Das hat er mir zwei Tage, bevor er mich zum ersten Mal besucht hat, am Telefon erzählt und war für mich ein totaler Schock.
Erst wollte ich ihn direkt wieder ausladen, weil ich dachte "das fängt ja schon gut an", dann hab ich ihn doch kommen lassen und ihn gefragt, wie er sich das ganze denn vorstellen würde. Ich habe ihm gesagt, ich könne es total verstehen, wenn er für eine Fernbeziehungskiste über 400 km mit ungewissem Ausgang nicht endgültig alle Zelte hinter sich abbrechen wolle, aber ich könne keine heimliche Affäre mit ihm führen. Das geht mir einfach gegen den Strich- er solle sich einfach melden, wenn er den Kopf frei hat. Er hat gesagt, das kann er nicht, er sei bis über beide Ohren verschossen in mich, das Schlamassel täte ihm leid, er werde es ihr sagen und endgültig ausziehen. Hat er dann auch getan- gesagt hat er es ihr ca. 'ne Woche später, bis zum Auszug hat's aber noch fast vier Monate gedauert und das war eine grauenhafte Zeit für alle Beteiligten.
Zu der Exfrau hatte ich erst gar keinen Kontakt, auch wenn sozusagen von Anfang an Klarheit herrschte- ich glaube, für sie war es nochmal echt schwer, als wir nach ca. einem Jahr zusammen gezogen sind und ich plötzlich "vor Ort" war. Als ich ihr das erste Mal begegnete, war ich grad einkaufen und hatte ihr Kind im Schlepptau- das ist einfach eine Scheißsituation, egal, ob man nun der "Trennungsgrund" ist oder nicht... Mit der Zeit hat sich alles eingerenkt- wir sind nicht beste Freundinnen, aber wir kommen gut miteinander klar und ich glaube, alle sind mittlerweile ganz zufrieden mit ihrem jetzigen Leben

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7. September 2009 um 9:26

Mann verläst frau
Hallo ich bin neue hier. Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Mein mann hat mich verlassen ganz frisch. Ich wollte sehen ob ich hier surport komme. Oder bin ich hier falsch,

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7. September 2009 um 9:40

Ich habe meine Frau verlassen, um meine Frau zu verlassen.
Ich habs sogar 5 Monate vorher angekündigt, dass ich sie bei Gelegenheit velassen werde. (warum das so gelaufen ist, ist eine lange andere Geschichte, die hier nicht reingehört).
Aber eigentlich hätte ich sie 16 Jahre früher verlassen sollen, mir wäre viel erspart geblieben(Glaub ich, - man weiß aber nie, wofür dieser Weg gut war).

Es gibt einfach die unterschiedlichsten Gründe, weshalb man den Partner verlässt. Sowohl bei Mann, als auch bei Frau.

Ich denke aber auch, dass die Menschen es sich manchmal wirklich zu leicht machen.

Lebe Grüße
Ypsilon

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7. September 2009 um 10:04
In Antwort auf miran_12177138

Ich bin kein Trennungsgrund, ja...
... der Scheidungsgrund war ich letztendlich schon, und aus Sicht der Ex war ich jahrelang auch der Trennungsgrund. Was ich total verstehen kann- wenn die Beziehung schon seit Jahren krankt, man sich schließlich zur Trennnung durchringt & mein Typ mir dann kurz drauf sagen würde "ich habe übrigens eine neue Freundin- das geht aber erst seit 2 Wochen und wir haben uns erst zweimal gesehen", würde ich mir vermutlich auch meinen Teil dazu denken... war aber wirklich so.

Mein Scheidungsgrund, war meine Frau.
Mein Trennungsgrund, war auch eine Frau. Die brauchte ich, um die Kraft zur Durchführung zu haben.
(Kein Mitleid für meinen Trennungsgrund, Sie brauchte mehrere Männer zur gleichen Zeit, also bin ich auch reingefallen)
Meine Entscheidung zur Trennung habe ich niemals bereut, so schlimm die Zeit danach auch war.

Liebe Grüße
Ypsilon

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19. Mai 2012 um 14:15


Das gibt es tatsächlich aber nur in den seltensten Fällen, ich glaub dazu gabs sogar mal ne Studie ( mitterweile gibts ja zu jeder Sache ne Studie )
Und mir ist sowas tatsächlich passiert. Mein Freund war aus Polen hierher gekommen, um hier zu arbeiten, auch wenn sein eigentliches Ziel war, hier für immer zu bleiben. Dann hat er mich kennengelernt, ich wusste, dass er eine Frau hatte und zwei Kinder. Er wusste, dass ich kein Spielzeug bin... also waren wir Freunde... er unterstützte mich mit meinen Problemen, bis wir irgendwann einfach beide mehr wollten und jetzt sind wir zusammen, verbergen es nicht und sind einfach glücklich,,, ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber manche Männer sind bereit sich scheiden zu lassen und etwas neues anzufangen...

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21. Mai 2012 um 19:11

Gibt alles auf dieser Welt
Ich wurde aufgrund einer anderen Frau verlassen.

Jedoch merkte er recht schnell (nach vier Wochen, mir kam es vor wie ein Jahr), dass er einfach nur unglücklich mit mir war, uns viel fehlte und er all das in ihr gesucht hat.

Wir klärten unsere Probleme und wir sind bis jetzt fünf Jahre zusammen.

Und unsere Beziehung ist inniger als früher, das sagte er noch vor einer Woche und dem kann ich nur zustimmen

Jedoch glaube ich ist das kein Regelfall, denn viele kommen vielleicht auch wieder nach so einer Geschichte zusammen und klären nicht die wahren Gründe und sind dann wieder nach zwei Monaten auseinander.

Es gibt alles auf der Welt und Beziehungen können unterschiedlicher nicht sein... ...

Liebe Grüße

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28. Mai 2012 um 17:47

Ja gibts,
meiner ist seit genau einer Woche bei der Neuen. Und das nach einer ewigen Beziehung mit Kind. Begründung war er mag mich zu gern um mich zu belügen. Na immerhin etwas. Aber eher ein schwacher Trost. Wie die Beziehung läuft weiß ich nicht, sie kennen sich erst 3 Wochen und ich denke, er hat total im Liebesrausch gehandelt. Mal sehen,wie super er es findet, wenn er wieder Bodenkontakt hat. LG

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1. März 2014 um 15:01

Ja das gibts leider
Hab meine Frau (mit 59) verlassen, mich scheiden lassen und lebe seit einigen Jahren mir der Neuen.
Fazit : Funktioniert nichts mehr und ich kann das nur jedem abraten.
Das Vertrauen einer langjährigen Beziehung wiegt schwerer als "Mann" sich je eingestehen würde.
In meinem Falle gibt es drei Verlierer.
Meine Ex, Meine Neue (sehe keine Zukunft) und ich selbst.
Muss einen Neubeginn finden.
Die seelischen Schmerzen aller beteiligten sind sehr hoch über die Finanzen mal gar nicht reden....

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