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verknallt in einen Mitpatienten.

16. Dezember 2018 um 13:19

Hallo ihr Lieben,

Zurzeit bin ich in einer stationären Behandlung wegen meiner Psyche. In meiner Gruppe gibt es jemanden, der mir sehr gut gefällt. Wir sprechen über sehr intimes durch die Gruppengespräche, über Ängste, Kummer und Sorgen. Man lernt sich halt immer mehr und mehr kennen.
Mittlerweile finde ich ihn wirklich sehr super. Ich frage mich, ob es das Verknalltsein ist oder ob das ''zufälig'' so ist, weil wir uns eben durch diese Gruppe so nahe kommen durch die Therapien, die wir täglich von Morgens bis Nachmittags haben.

Er wird bald entlassen und ich habe dann noch so knapp einen Monat vor mir.
Ich frage mich, ob er mich annähernd auch so gut findet, wie ich ihn. Führe mich in seiner Gegenwart auf wie eine 12 Jährige. Zu eurer Info: ich bin 25, er 39.

Ich weiß, dass es an seinem Selbstwertgefühl immens mangelt. Er meinte auch mal nebenbei zu mir, dass es bei ihm lange dauert, bis er mit Leuten warm wird.

Ich habe ihn auch schon gefragt, ob wir uns mal treffen wollen, da konnte er aber nicht, würde es aber gerne nachholen.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich weiß wohl, dass wir alle wegen unseren Problemen dort sind und es war das Letzte, woran ich gedacht habe aber man kann gegen seine Gefühle ja nichts machen.

Ich habe überlegt, abzuwarten, bis wir beide endgültig entlassen werden und ich ihm dann nochmal schreibe, dass ich ihn super interessant finde und ihn sehr gerne kennen lernen würde, weil er mir gut gefällt.

Was meint ihr dazu?

Freue mich schon auf eure Ratschläge und wünsche euch einen besinnlichen 3. Advent!

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16. Dezember 2018 um 13:25

hmmm...schwierig...ihr seid beide gerade in einer besonderen lebenssituation und
da ist es nicht verwunderlich, dass man sich einander zugetan fühlt.
meist halten aber solche beziehungen in der alltagssituation nicht stand.
soll heißen, ihr habe beide genug damit zu tun, euch wieder in den alltag zu integrieren, 
da muss sich jeder auf sich selber konzentrieren.
aber deine idee mit dem abwarten ist gut. es gibt ja immer ausnahmen...
dir erstmal alles guten für deinen weiteren genesungsverlauf...

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16. Dezember 2018 um 13:27
In Antwort auf diedara

hmmm...schwierig...ihr seid beide gerade in einer besonderen lebenssituation und
da ist es nicht verwunderlich, dass man sich einander zugetan fühlt.
meist halten aber solche beziehungen in der alltagssituation nicht stand.
soll heißen, ihr habe beide genug damit zu tun, euch wieder in den alltag zu integrieren, 
da muss sich jeder auf sich selber konzentrieren.
aber deine idee mit dem abwarten ist gut. es gibt ja immer ausnahmen...
dir erstmal alles guten für deinen weiteren genesungsverlauf...

das hab ich mir halt auch gedacht.. ich erkenne mich einfach nicht wieder. Ich sitze in den Gruppengesprächen und denke mir, bei fast allem was  er so von sich erzählt:'' Oh, das könnte auch so von mir kommen!'' dadurch entwickelt sich bei mir eine besondere Sympathie. Wenn ich ihn sehe, habe ich Schmetterlinge im Bauch.
Eben, es gibt ja auch noch ein ''draussen''.
Ich bin einfach gespannt, wie das alles kommt, wenn wir beide entlassen werden. Er wohnt halt auch eben um die Ecke, was die Sache nicht einfacher macht...
Dankeschön!

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