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Verklemmt

31. Januar um 21:43

Wir sind über 30 jahre verheiratet und können uns alles anvertrauen. Nur über Sex will und kann meine Frau nicht reden. Es hat sich eine Routine im Liebesleben eingeschlichen und ich möchte gerne wieder mehr "Schwung" in die Sache bringen. Dazu brauche ich Ihre Hilfe. Auf Fragen sexueller Gedanken oder unerfüllter Wünsche regiert sie abweisend. Was soll ich tun ?

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31. Januar um 21:50

Hast Du schon mal probiert sie zu überraschen? Also jetzt nicht direkt mit dem Mega-Dildo oder Handschellen vor dem Bett stehen oder so.

Sondern eher mal Richtung Massage-Öl kaufen und sie auf den Abend einstimmen, nachts an sie kuscheln und sie dein "Interesse" spüren lassen, überraschend mit ihr zusammen duschen oder nach dem Duschen mit Body-Öl einreiben. Sei einfach mal nicht so berechenbar wie bisher - weg aus der Routine.

Ich persönlich finde so organisierte Kuschelwochenenden nicht so toll - das setzt schon wieder Druck auf, das "es" ganz besonders werden muss. Und guten oder besseren Sex kann man auch zerreden, also probiere es lieber direkt am Objekt

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31. Januar um 22:00

Danke für deine Antwort. Ja ich habe schon viele Sachen ausprobiert und es hat auch gut geklappt. Kleine erotische Überraschungen, kerzenlicht im Bad,Morgenbesuch im Bett (wir haben getrennte Schlafzimmer). Wir haben auch Spielzeuge angeschafft,mußte sei aber lange überreden um sie auch einzusetzen (ich weis das sie die Toys benutzt wenn ich nicht dabei bin) Unser Liebesleben ist ja auch "ganz in Ordnung". Was mir fehlt ist die Initiative von ihr.

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31. Januar um 22:15

Leider kann man die Libido nicht einfach herzaubern. Entweder das Interesse und die Sehnsucht den Partner zu spüren ist da, oder eben nicht. Wie Du das wieder hervor holen kannst, wenn Du schon so einiges probiert hast, kann ich Dir leider auch nicht sagen. Ich persönlich stehe auf gepflegte und vor allem gut riechende Männer (gut riechend im Sinne vom eigenen Körperdurft her mit einem Spritzer herbem Rasierwasser (bitte nicht Old Spice) und nicht eine Tonne Parfüm drauf haben).

PS: Ich bin überzeugt, dass es eine "Urban Legend" ist, das viele Frauen auf Sextoys stehen. Das sind Pornofantasien der Männer .

PPS: Und das sie keine Phantasien hat bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie verklemmt ist, sondern vielleicht einfach, dass sie mit ihrem Sexleben zufrieden bzw. befriedigend ist und nicht das Rad neu erfinden will. Wer redet denn einem auch dauernd ein, dass alle Woche das Kamasutra von hinten aufgerollt werden muss?

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31. Januar um 22:29

Es geht mir nicht um die Quantität sondern um Qualität. Die Spielzeuge sind fester Bestandteil in unserem Leben geworden. Weil sie jahrelang Orgasmusprobleme hatte wollte ich etwas ändern und hab sie "überredet" die Dinger auch zu benutzen. Ich muß nun auch eingestehen das mich ihre sexuellen Gedanken auch stimmulieren würden (das hab ich ihr auch immer wieder gesagt). Es ist halt ein bisschen langweilig geworden. Aber wenn das Thema auf Sex kommt schlägt die Stimmung sofort um. Ich werde dann auch leicht sauer weil ich denke sie ist egoistisch, weil ihr ja nichts fehlt. Könnte sie da nicht ein bisschen "kulanter" sein ?

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31. Januar um 22:38
In Antwort auf pluto

Es geht mir nicht um die Quantität sondern um Qualität. Die Spielzeuge sind fester Bestandteil in unserem Leben geworden. Weil sie jahrelang Orgasmusprobleme hatte wollte ich etwas ändern und hab sie "überredet" die Dinger auch zu benutzen. Ich muß nun auch eingestehen das mich ihre sexuellen Gedanken auch stimmulieren würden (das hab ich ihr auch immer wieder gesagt). Es ist halt ein bisschen langweilig geworden. Aber wenn das Thema auf Sex kommt schlägt die Stimmung sofort um. Ich werde dann auch leicht sauer weil ich denke sie ist egoistisch, weil ihr ja nichts fehlt. Könnte sie da nicht ein bisschen "kulanter" sein ?

Anscheinend empfindest DU es langweilig. Könntest Du ihr da gegenüber nicht "kulanter" sein?

 

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1. Februar um 6:28

Meiner Meinung nach bin ich ja kulant. Sie gibt ja auch zu das es "lauwarm" geworden ist. Ich will halt was ins bessere veränden.

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1. Februar um 10:33

eigentlich weicht sie nur aus. Sie sagt ja das es ihr schwer fällt über Sex zu reden. Aber sie muß mir ja keinen Pornoroman erzählen. Wir können uns nach so vielen Jahren alles sagen und anvertrauen, nur über dieses Thema schweigt sie.

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12. Februar um 22:13
In Antwort auf pluto

Wir sind über 30 jahre verheiratet und können uns alles anvertrauen. Nur über Sex will und kann meine Frau nicht reden. Es hat sich eine Routine im Liebesleben eingeschlichen und ich möchte gerne wieder mehr "Schwung" in die Sache bringen. Dazu brauche ich Ihre Hilfe. Auf Fragen sexueller Gedanken oder unerfüllter Wünsche regiert sie abweisend. Was soll ich tun ?

Die weibliche Libido ist ein sensibles Pflänzchen, was gehegt und gepflegt werden sollte.

Sex-Toys halte ich für kontraproduktiv, da bei den meisten Frauen die Libido gefühlsabhängig ist.

Erinnere Dich an eure Anfangszeit, klingt so als wäre da das Intimleben besser gewesen?

Habt ihr irgendwann aufgehört zu turteln und außerhalb des Bettes Zärtlichkeiten auszutauschen?

Wenn ja, aktiviere das wieder in Kombination mit Spaß. Versucht wieder Spaß miteinander zu haben. Hat man Spaß miteinander spürt man seine eigenen Emotionen wieder deutlicher und das kann wiederum die Libido fördern und auch steigern.

Macht was Aufregendes zusammen. Es gab mal ein Brückenexperiment, was viel Interessantes zu Tage förderte.

https://www.match-patch.de/ratgeber/dating/brueckenexperiment-aufregung-foerdert-anziehung/

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12. Februar um 22:41

meistens jedenfalls, ja das war immer so.

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12. Februar um 22:41

meistens jedenfalls, ja das war immer so.

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12. Februar um 23:11

Oh Mann!

Wie erkläre ich das jetzt?

Die weibliche Libido hat nichts mit der Stärke oder der Schwäche einer Frau zu tun. Die Libido kann auch bei einer starken Frau "störanfällig" sein.

In langen Beziehungen kann es zu Verletzungen kommen z. B. bei einem Streit, der von der sachlichen Ebene auf die persönliche Ebene abdriftet. Selbst wenn man das im nachhinein geklärt hat und sich auch wieder versöhnt hat, kann eine emotionale Verletzung zurückbleiben.

Diese emotionale Verletzung kann dazu führen, dass die Libido bei manchen Frauen in den Keller geht und sich da wohnlich einrichtet.

Diese Libido wieder ins Erdgeschoss zu bekommen, kann dauern und man(n) bekommt sie nur wieder mit positiven Erlebnissen/Erfahrungen wieder ins Obergeschoss.

Das meinte ich mit pflegen und hegen.
 

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13. Februar um 20:20
In Antwort auf dory_981615

Oh Mann!

Wie erkläre ich das jetzt?

Die weibliche Libido hat nichts mit der Stärke oder der Schwäche einer Frau zu tun. Die Libido kann auch bei einer starken Frau "störanfällig" sein.

In langen Beziehungen kann es zu Verletzungen kommen z. B. bei einem Streit, der von der sachlichen Ebene auf die persönliche Ebene abdriftet. Selbst wenn man das im nachhinein geklärt hat und sich auch wieder versöhnt hat, kann eine emotionale Verletzung zurückbleiben.

Diese emotionale Verletzung kann dazu führen, dass die Libido bei manchen Frauen in den Keller geht und sich da wohnlich einrichtet.

Diese Libido wieder ins Erdgeschoss zu bekommen, kann dauern und man(n) bekommt sie nur wieder mit positiven Erlebnissen/Erfahrungen wieder ins Obergeschoss.

Das meinte ich mit pflegen und hegen.
 

Klingt für mich merkwürdig und fremd.
Meine Libido ist unabhängig von der eines Mannes, ich teile diesen Moment nur mit ihm, erlebe mich gemeinsam mit ihm.
Er kann/ muss sie weder erwecken, pflegen noch kann er sie abschalten.
Ich entscheide selbst, ob ich meine Lust mit ihm teile und wenn ich meine Lust nicht zulasse, hat das auch nichts mit ihm, sondern mit mir zu tun.

Wer hat den Frauen nur eingeredet, ihre Lust sei von einem Mann abhängig?
Die Abhängigkeit schaffen sich viele selbst.



 

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13. Februar um 20:26

Nein, ich sehe keinen grundlegenden Unterschied in weiblicher und männlicher Sexualität.
Wenn ich alle Gesellschaftsnormen und Wertungen ausblende, gibt es keinen Unterschied.

Frau muss werder gehegt und gepflegt noch umsorgt oder warm gekuschelt werden.
Wenn sie mit ihrer Lust im reinen ist, lässt sie diese zu und lässt die leben.


 

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14. Februar um 17:05

Seit dieser Zeit hat es aber eine Kehrtwende gegeben. Mütter erzählen ihren Kindern nicht, wie sie damals gelebt haben. Die wären schockiert.

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