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Verheiratet und verliebt

14. Juli 2014 um 12:23 Letzte Antwort: 15. Juli 2014 um 10:53

Hallo,
um es kurz zu fassen. Ich, dreiundvierziger Mann, lebe seit 14 Jahren in einer Ehe mit einem Kind. Meine Frau kommt aus einem anderen Land. Wir lebten zunaechst in einem neutralen Land, seit 9 Jahren in meiner Heimat.
Hier ging es uns zunaechst relativ gut, es hat sich viel entwickelt, bis im Sommer 2011 meine Frau íhre geliebte Arbeit verlor und seit dem keine neue hat. Es war fuer SIe eine Enttaeuschung, aus der Sie m.E. kaum rauskam, Das Problem war auch, dass sie sich von der Umgebung abschottete und kaum soziale Kontakte weiter pflegt. Von mir war und ist sie sehr abhaengig, Sie wartete zu Hause, dass ich von der Arbeit nach Hause komme und mich um sie kuemmere, das wir gemeinsma etwas machen, wobei sie eher passiv in einem Cafe sitzen wollte und mit unserem damals noch nicht nicht zehnjaehrigen Sohn und mir durch die Natur oder Parks spazieren ging.
Diese Art von Leben, war fuer mich irgendwie ohne Sinn. Ich wollte, dass sie arbeitet, Leute trifft und nicht zu Hause sitzt und ziemlich passiv durchs Leben geht.
Ausserdem ist unsere finanzielle Lage angespannt.
Das Leben war fuer mich schwer, freute mich kaum nach Hause, weil ich dann das Gemeinsame als Pflicht spuerte u d kaum selbst Zeit zu meinen Hobbies hatte.Als unser Sohn etwas groesser wurde, begann ich mit ihm viel Sport zu treiben, meine Frau blieb passiv. Manchmal hatte ich den Eindruck, ich mache etwas verbotenes, weil wir eine Radtour machten udn sie zu Hause auch am Samstag blieb. Es aergerte mich das, sie wollte aber nicht mit uns, sindern wir sollten mit ihr.
Seit einem halben Jahr kenne ich eine Frau, die gescieden, um ein 4 Jahre juenger ist als meine Ehefrau, doch gerade sehr sportiv, liebt die gleiche Musik, ich spreche sehr gern mit ihr ... bis wir uns ineinander verliebten. Und hier beginnt meine Frust, denn als Familienvater, vor allem, will ich dem Sohn ein guter Vater sein, doch ich weiss, auch mein Leben ist mir auch wichtig. Das einzige was ich habe.
Und so stehe ich zwischen meinem Egoismus und der Liebe zu meinem Sohn. Meine Frau achte ich auch, ich will ihr nicht Boeses antun, doch das Leben verlor irgendwie an Sinn. Sie kann kaum nach Hause zurueckkehren, da sie keine KOntakte mehr hat. Aber wenn ich sie verlasse, wird sie sehr leiden, in einem fremden Land, wo sie isch nicht integrierte und auch nicht wollte zu integrieren. Sie schimpft allegmein auf alles, was hier ist. Doch ich kann mir es schwer vorstellen, neben ihr alt zu werden... Mit der anderen Frau redete ich sehr offen, letztendlich bat ich sie, mich zu lassen, doch ich kann nicht vergessen und ich bedauere jetzt diesen Schritt. O.K. das ist alles.

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15. Juli 2014 um 10:53

Danke.
Ja danke, fuer die Antwort. ich zweifle stets. Die Situation muss so oder so nie gut enden. Der Rat weg zu gehen, ist nachvollziehbar, aber wenn der Sohn schlecht dadurch ein schlechtes Beispiel gewinnt, meine Ex-Frau verrueckt wird, immerhin, habe ich sie hierher "gebracht" und sie ist hier alleine. Wenn ich weg bin, hat sie nichts, keine Arbeit, keine Familie, keine Freunde, keine Hobbies, nur EInsamkeit.
Ich bin eher dabei zu sagen, das ich mir etwas eingebroeckelt habe, dass ichselbst jetzt ausloeffeln muss und NIE mehr richtig gluecklich sein darf. So ist jetzt mein trauriger Standpunkt. Traurig deswegen, weil ich etwas anderes will, aber ich rette vielleicht dem Sohn seine Kindheit, und das ist ein wichtiges Ziel. Das sagte mir auch meine Frau, sie bleibe hier und mit mir, weil wir eine Aufgabe haben, den SOhn gross zu erziehen.
Die Frau zu verlassen ist doch ein purer Egoismus, oder sehe ich es falsch? Herzlichst

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