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Verheiratet und Liebe einen anderen Mann

10. November 2016 um 20:09

Hallo ihr Lieben,

nie hätte ich gedacht mich mal in so einer Situation wiederzufinden. Aber so ist es nunmal, hier bin ich.

Ich bin 24 und mein Mann und ich sind nun 6 Jahre verheiratet und nach einem schweren Schicksalsschlag, mehrere Fehlgeburten auch eine späte in der 20. Woche , ist die Beziehung am Ende.

Jeder lebt sein Leben und es herrscht keine Kommunikation und liebe mehr zwischen uns. Es ist alles Gewohnheit und jeder funktioniert nur noch.

Oft hatte ich gespürt, dass sich etwas verändert und das nicht gut ist. Aber in unserer Ehe wird nie über negatives gesprochen. Nach außen hin spielen wir das perfekte Ehepaar.

Ohne es zu wollen und ohne es darauf angelegt zu haben, habe ich einen anderen Mann kennengelernt. Er stellt meine Welt auf den Kopf. Er ist das krasse Gegenteil von meinem Mann. Sanft und männlich zugleich. Alles was mein Mann mir nicht mehr gegeben hat und SO nie geben konnte.

Ich bin bin unsterblich in diesen anderen Mann verliebt und Male mir eine Zukunft mit ihm aus. Er will ebenfalls etwas ernstes und unterstützt mich in meinem Gefühls Chaos wo er kann und ist sehr geduldig mit mir.

Meine Angst jedoch, eine Entscheidung zu treffen macht mich schier unfähig zu handeln und einen klaren Kopf zu behalten.

War jemand in einer ähnlichen Situation? Weiß man irgendwann was man tun soll?

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10. November 2016 um 22:59

Hast du schon mal versucht mit deinem Mann zu reden, eine Paartherapie?
Klar war die Vergangenheit schlimm nach deiner Schilderung, aber einen Versuch wäre es doch wert oder?
Falls er kein Interesse zeigt kannst du immer noch die Konsequenzen ziehen und dich trennen.

Was ich nicht gut finde ist das dich dein Lover anscheinend unterstützt oder drängt die Beziehung zu deinem Mann aufzugeben.

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10. November 2016 um 23:49
In Antwort auf 0henry0

Hast du schon mal versucht mit deinem Mann zu reden, eine Paartherapie?
Klar war die Vergangenheit schlimm nach deiner Schilderung, aber einen Versuch wäre es doch wert oder?
Falls er kein Interesse zeigt kannst du immer noch die Konsequenzen ziehen und dich trennen.

Was ich nicht gut finde ist das dich dein Lover anscheinend unterstützt oder drängt die Beziehung zu deinem Mann aufzugeben.

Hallo 0henry0,

ja, natürlich habe ich schon versucht mit ihm zu reden. Habe ihm auch gesagt das ich nicht mehr weiß ob ich ihn noch liebe und das einige Vorfälle in der Ehe mit daran beteiligt sind. Der Respekt, die Achtung und das Interesse waren einfach in den letzten Jahren nicht da. Im Streit hat er mich so oft beleidigt und mir immer das Gefühl gegeben an allem schuld zu sein. Habe ihm oft gesagt wenn er nochmal so abwertend mit mir redet dann kann er ausziehen aber er hat mich nie ernst genommen. Er weiß das ich abhängig von ihm bin und nie den Mut aufbringen nach den letzten Jahren mein eigenes Leben wieder zu leben um glücklich zu werden. 

Er sagt immer er will das ich glücklich bin und das er mich liebt aber ich fühle es nicht. Sagen kann man so viel aber das was man spürt zählt. Das habe ich ihm auch gesagt. Er wird dann nur wütend. Wie immer wenn ich nicht nachgebe. 


Bezüglich einer Therapie als Paar hat er sich wankemütig gezeigt. Mal ja mal nein. Es wird eher weiterhin versucht von ihm aus alles zu vergessen und einfach neu anzufangen, das geht aber nicht. Totschweigen kann doch nicht die Lösung sein. Dann ist es in paar Wochen wieder so wie vorher. 

Der andere Mann drängt, weil er sagt er hat sich in mich verliebt. Aber nach einer Ansage von mir will er mir keinen Druck machen, denn ihm war klar worauf er sich einlässt. Von Anfang an. 

Was mich so irritiert ist einfach die Tatsache das ich mich so stark emotional zu dem anderen hingezogen fühle. Wir können stundenlang reden und das fehlt mir so in der Ehe mit meinem Mann.

Mein Mann hat selbst zu mir gesagt, das er das nicht braucht dieses ständige für ihn "ausdiskutieren". Mir ist das aber sehr wichtig zu reden miteinander. Die Vergangenheit hat es alles nur schwieriger gemacht. Er redet nie darüber mich begleitet es aber und ich möchte darüber reden mit meinem Mann. 

Ich weiss das die Zukunft den Weg zeigen wird aber ich bin so ambivalent das ich kaum klar denken kann.



 

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11. November 2016 um 9:22

Ihr habt geheiratet, als du 18 warst - was hast du denn erwartet? Logisch, dass diese Ehe nicht hält.

Also bitte nicht wieder die ganze Verallgemeinerung.
Meine Eltern haben auch mit 18/19 geheiratet und sind nun schon 38 Jahre verheiratet.



Wie kann ich hier eigentlich ein Zitat einfügen?
Finde da keinen Button.

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12. November 2016 um 17:39
In Antwort auf 0henry0

Ihr habt geheiratet, als du 18 warst - was hast du denn erwartet? Logisch, dass diese Ehe nicht hält.

Also bitte nicht wieder die ganze Verallgemeinerung.
Meine Eltern haben auch mit 18/19 geheiratet und sind nun schon 38 Jahre verheiratet.



Wie kann ich hier eigentlich ein Zitat einfügen?
Finde da keinen Button.

Also zu dem Thema mit 18 geheiratet, kann ich nur sagen das man die Garantie ja nie hat egal wann man heiratet. Und es geht mir auch nicht darum das ich mit nicht ausgetobt habe und jetzt der Meinung bin etwas versäumt zu haben. So stellst du das dar.

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12. November 2016 um 17:50

Natürlich kann man Abhängigkeiten überwinden. Und da arbeite ich gerade dran. Aber mein Leben ist aktuell so von Angst bestimmt nach allem was vorgefallen ist das ich oft glaube ich schaffe es nicht allein.Deswegen bin ich aber auch in Therapie. Ich weiß das es ein Problem bei mir selbst ist, dass ich mir selbst nicht mehr viel zu traue. 

Und warum ich noch bei meinen Mann bin, weil ich Angst habe ihn zu verletzen da er geweint hat als er gehört hat ich denke über Scheidung nach. Auch wenn ich weiß das es nicht anders geht. Dafür ist zu viel kaputt. 

Ob die Lage luxuriös ist mag vielleicht so sein da der andere Mann seine Hilfe und Unterstützung anbietet wenn ich ihn brauche. Aber letztendlich muss ich das alleine in die Wege leiten. Was auch gut so ist. Ich habe ihm das gleiche gesagt was du schreibst. Das ich nicht von einer Beziehung in die nächste kann und will.  Nichts desto trotz ist er mir sehr wichtig und bedeutet mir sehr viel. 

Und eins habe ich nicht gesagt,  ich gebe meinem Mann nicht die Schuld für mein Elend oder die Verantwortung. 

Was ich will weiss ich vom Herzen her aber da ich sehr kopflastig bin blockiert mich das leider oft. Ich neige oft dazu zu viel an andere zu denken und nicht das zu tun was ich will und was mich glücklich macht. 

Danke für deinen Text. 

 

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