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Verheiratet und liebe einen anderen

12. November 2005 um 16:28

Ich bin seit 5 Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet und liebe seit fast 3 Jahren einen anderen Mann! Mein Freund ist nicht verheiratet, ich bin quasi seine "Beziehung", die er aber leider allen verschweigen muss. Es gibt tausend Gründe dafür, meinen Mann nicht zu verlassen. Aber auch dafür, den anderen Mann nicht aufzugeben.
Kennt jemand genau diese Situation? Ich würd gerne wissen, wie eure Erfahrungen sind.

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13. November 2005 um 15:30

Ich kenn das ...
... nur zu gut. bin auch verheiratet und habe seit 2 jahren einen "freund". ist schon schwierig. für mich gibt es auch etliche gründe meinen mann nicht zu verlassen und ausserdem sind da ja auch noch gefühle für ihn. Und bei dir?
hast du kinder? und was glaubst du passiert wenn dein zweitmann jemand anderen kennenlernt?
lg

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13. November 2005 um 17:50

Das kann nur
von einem Mann kommen. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass Frauen finanziell unabhängig sein können und sich nicht alles nur um Sex dreht?
Schon mal was von Gefühlen gehört?

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13. November 2005 um 17:56

Bin Frau und sehe das genau so
Was bitte schön rechtfertigt so ein unfaires Verhalten.
Man in dem Fall besser Frau kann eben nicht alles haben!

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13. November 2005 um 18:28
In Antwort auf shena_12375982

Bin Frau und sehe das genau so
Was bitte schön rechtfertigt so ein unfaires Verhalten.
Man in dem Fall besser Frau kann eben nicht alles haben!

An alle
unfehlbaren, perfekten frauen und männer:

wo bitte gibts die politur für euren heiligenschein??

seid froh, dass ihr alle noch nie in so einer situation gesteckt habt.

denn es ist alles andere als ein vergnügen.

unfair hin, unfair her, es passiert nun mal leider, und es kostet viel kraft, das richtige zu tun oder eine entscheidung zu treffen.
ihr kennt die betroffenen (bzw. schlechten menschen....) alle nicht persönlich und wisst alle nicht, was für hintergründe dahinter stecken.

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13. November 2005 um 18:48
In Antwort auf traumauge

An alle
unfehlbaren, perfekten frauen und männer:

wo bitte gibts die politur für euren heiligenschein??

seid froh, dass ihr alle noch nie in so einer situation gesteckt habt.

denn es ist alles andere als ein vergnügen.

unfair hin, unfair her, es passiert nun mal leider, und es kostet viel kraft, das richtige zu tun oder eine entscheidung zu treffen.
ihr kennt die betroffenen (bzw. schlechten menschen....) alle nicht persönlich und wisst alle nicht, was für hintergründe dahinter stecken.

Das mag alles sein
dennoch hat man immer noch die Alternative dem betrogenen Partner gegenüber fair und respektvoll zu handel.
In diese Situation bringen sich Menschen selber-also beschwer Dich nicht,daß es nicht einfach sei-ist ne Milchmädchenrechnung!
Das soetwas unfair ist,muß man sich eben ankreiden lassen und wenn man in einem Forum postet,gibt es eben Leute die Dinge anders sehen und diesen steht es frei auch ihre Meinung zu äußern.
Viele beziehen aus reinem Egoismus,aus Bequemlichkeit und vor allem aus durchkalkullierten Gründen nicht klare Fronten,tanzen auf zwei Hochzeiten und scheren sich nicht wirklich um die Gefühle des betrogenen Partners.
Ich möchte anmerken,ich habe an keiner Stelle je gesagt,daß es sich dabei um schlechte Menschen handelt.Komischerweise lesen es aber einige aus meinen Aussagen-diesen Schuh ziehen sich die Leute selber an.

Die Hintergründe sind letzten Endes auch egal,denn was ich ankreide,ist nicht,daß soetwas(Fremdgeherei) passiert (was eigentlich auch schlimm genaug ist) sondern die Art und Weise,wie man es abwickelt!

Wie man hier in einigen Deiner Statements lesen kann,handelst Du genau so,scheinbar für Dich in Ordnung,leider kannst Du es nicht plausiebel kommunizieren-daher auch immer der Hinweis auf die Politur des Heiligenscheins!

Du hast einfach keine Argumente,die für ein solches Handeln sprechen,oder?

Vielleicht kannst Du mir ja erklären,warum man solch unfaire Mitteln und diesen verlogenen Weg wählt!

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13. November 2005 um 20:47
In Antwort auf shena_12375982

Das mag alles sein
dennoch hat man immer noch die Alternative dem betrogenen Partner gegenüber fair und respektvoll zu handel.
In diese Situation bringen sich Menschen selber-also beschwer Dich nicht,daß es nicht einfach sei-ist ne Milchmädchenrechnung!
Das soetwas unfair ist,muß man sich eben ankreiden lassen und wenn man in einem Forum postet,gibt es eben Leute die Dinge anders sehen und diesen steht es frei auch ihre Meinung zu äußern.
Viele beziehen aus reinem Egoismus,aus Bequemlichkeit und vor allem aus durchkalkullierten Gründen nicht klare Fronten,tanzen auf zwei Hochzeiten und scheren sich nicht wirklich um die Gefühle des betrogenen Partners.
Ich möchte anmerken,ich habe an keiner Stelle je gesagt,daß es sich dabei um schlechte Menschen handelt.Komischerweise lesen es aber einige aus meinen Aussagen-diesen Schuh ziehen sich die Leute selber an.

Die Hintergründe sind letzten Endes auch egal,denn was ich ankreide,ist nicht,daß soetwas(Fremdgeherei) passiert (was eigentlich auch schlimm genaug ist) sondern die Art und Weise,wie man es abwickelt!

Wie man hier in einigen Deiner Statements lesen kann,handelst Du genau so,scheinbar für Dich in Ordnung,leider kannst Du es nicht plausiebel kommunizieren-daher auch immer der Hinweis auf die Politur des Heiligenscheins!

Du hast einfach keine Argumente,die für ein solches Handeln sprechen,oder?

Vielleicht kannst Du mir ja erklären,warum man solch unfaire Mitteln und diesen verlogenen Weg wählt!

Natürlich
ist es nicht fair. hab ich auch nie behauptet. aber fakt ist nunmal, dass wenn du noch nie in so einer situation gesteckt hast, es gar nicht nachempfinden kannst. es ist ja nicht so, dass man es geniesst, seinen partner zu hintergehen. man hat selbst auch genug dran zu knacken. es sei denn, mann geht notorisch fremd.
ich finds nicht ok., dass hier menschen verurteilt und beschimpft werden, die ratschläge und hilfe suchen. wenn euch das thema nicht passt, dann lest es nicht. ich verurteile niemanden, den ich nicht kenne. und verantworten muss jeder sein verhalten selber.

und die hintergründe sind mal noch lange nicht egal. es gibt hintergründe, die du warscheinlich noch nicht mal erahnen kannst.

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13. November 2005 um 21:02
In Antwort auf traumauge

Natürlich
ist es nicht fair. hab ich auch nie behauptet. aber fakt ist nunmal, dass wenn du noch nie in so einer situation gesteckt hast, es gar nicht nachempfinden kannst. es ist ja nicht so, dass man es geniesst, seinen partner zu hintergehen. man hat selbst auch genug dran zu knacken. es sei denn, mann geht notorisch fremd.
ich finds nicht ok., dass hier menschen verurteilt und beschimpft werden, die ratschläge und hilfe suchen. wenn euch das thema nicht passt, dann lest es nicht. ich verurteile niemanden, den ich nicht kenne. und verantworten muss jeder sein verhalten selber.

und die hintergründe sind mal noch lange nicht egal. es gibt hintergründe, die du warscheinlich noch nicht mal erahnen kannst.

Klär mich auf
Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Nochmal,ich kreide an dieser Stelle nicht das Fremdgehen ansich an (welches ich auch nich in Ordnung finde) sondern die Art und Weise,wie man es macht nämlich mit Lügen.

Und noch mal,ich habe niemanden beschimpft und verurteil fühlen sich die Leute von selber,nur weil man eine andere Meinung hat.

Warum sollte ich mich in eine solche Situation begeben?
Ob oder ob nicht man in so eine Situation kommt,kann man bis zu einem bestimmten Punkt selber beinflussen-spreche aus Erfahrung.

Ratschläge werden hier zu genüge in Form von "klär es auf","sei ehrlich","sag es Deinem Partner","sprich mit Deinem Partner","versuch Deine Ehe zu retten" gegeben aber die Leute,die hier Hilfe suchen,tuen es nur in der Form,sie Gleichgesinnte zu suchen,die sie in Ihrem Tun bestärken,andere Meinungen sind nicht erwünscht und werden nicht gehört,da jeder Rat jenseits dessen,was sie ohnehin schon tun nämlich jemanden belügen und betrügen als Angriff und Verurteilung aufgefasst wird!

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13. November 2005 um 21:25
In Antwort auf shena_12375982

Klär mich auf
Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Nochmal,ich kreide an dieser Stelle nicht das Fremdgehen ansich an (welches ich auch nich in Ordnung finde) sondern die Art und Weise,wie man es macht nämlich mit Lügen.

Und noch mal,ich habe niemanden beschimpft und verurteil fühlen sich die Leute von selber,nur weil man eine andere Meinung hat.

Warum sollte ich mich in eine solche Situation begeben?
Ob oder ob nicht man in so eine Situation kommt,kann man bis zu einem bestimmten Punkt selber beinflussen-spreche aus Erfahrung.

Ratschläge werden hier zu genüge in Form von "klär es auf","sei ehrlich","sag es Deinem Partner","sprich mit Deinem Partner","versuch Deine Ehe zu retten" gegeben aber die Leute,die hier Hilfe suchen,tuen es nur in der Form,sie Gleichgesinnte zu suchen,die sie in Ihrem Tun bestärken,andere Meinungen sind nicht erwünscht und werden nicht gehört,da jeder Rat jenseits dessen,was sie ohnehin schon tun nämlich jemanden belügen und betrügen als Angriff und Verurteilung aufgefasst wird!

Was soll ich dich aufklären?


ich möchte nur sagen, dass man schneller in so eine situation gerät, als man sich vorstellen kann. und dann sitzt man zwischen 2 stühlen, belügt den partner und vielleicht sogar sich selber. dann gibt es gründe, aus denen man sich manchmal nicht trennen kann. was glaubst du, wie sehr einen selbst sowas belasten kann?
klar hat man sich selber in so eine situation gebracht, ich hab mich oft genug selbst dafür verflucht. aber es ist nunmal passiert.
es passiert vielleicht auf der suche nach etwas liebe, geborgenheit, einfach nur mal ein bisschen zärtlichkeit spüren wollen.
ist auch egal, jemand, dem sowas nicht passiert ist, der kann es nicht nachempfinden.

ich hoffe nur, mir passiert es nie wieder, denn es ist die hölle.....und man kann dabei zugrunde gehen....

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13. November 2005 um 21:35
In Antwort auf traumauge

Was soll ich dich aufklären?


ich möchte nur sagen, dass man schneller in so eine situation gerät, als man sich vorstellen kann. und dann sitzt man zwischen 2 stühlen, belügt den partner und vielleicht sogar sich selber. dann gibt es gründe, aus denen man sich manchmal nicht trennen kann. was glaubst du, wie sehr einen selbst sowas belasten kann?
klar hat man sich selber in so eine situation gebracht, ich hab mich oft genug selbst dafür verflucht. aber es ist nunmal passiert.
es passiert vielleicht auf der suche nach etwas liebe, geborgenheit, einfach nur mal ein bisschen zärtlichkeit spüren wollen.
ist auch egal, jemand, dem sowas nicht passiert ist, der kann es nicht nachempfinden.

ich hoffe nur, mir passiert es nie wieder, denn es ist die hölle.....und man kann dabei zugrunde gehen....

Du hast die Fäden in der Hand
was jammerst Du?
Es liegt doch bei Dir dieser Situation ein Ende zu setzen,oder?
Manchmal muß man im Leben Farbe bekennen und Dinge tun,die einem nicht gefallen und einem sehr weh tun-aber das anscheinend willst Du,wie andere auch nicht-ach so.....Du kannst nicht......jaja,immer den einfachen Weg wählen.

Wenn Du wirklich fair,reseptvoll mit Deinem Partner umgehen wollen würdest,würdest Du klar Schiff machen aber das würde ja auf Deine eigenen Kosten gehen und das möchtest Du nicht.
Hier geht es nämlich in erster Linie um Deine Wünsche und Bedürfnisse und dann kommen vielleicht die anderen.

Anscheinend belastet Dich diese Situation nicht so sehr als daß Du ihr ein Ende setzen würdest!

Bitte nehm es mir nicht krumm,ansatzweise kenne ich diese Situation und kann daher dies auch in gewisser Weise kommentieren.

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14. November 2005 um 7:49
In Antwort auf shena_12375982

Du hast die Fäden in der Hand
was jammerst Du?
Es liegt doch bei Dir dieser Situation ein Ende zu setzen,oder?
Manchmal muß man im Leben Farbe bekennen und Dinge tun,die einem nicht gefallen und einem sehr weh tun-aber das anscheinend willst Du,wie andere auch nicht-ach so.....Du kannst nicht......jaja,immer den einfachen Weg wählen.

Wenn Du wirklich fair,reseptvoll mit Deinem Partner umgehen wollen würdest,würdest Du klar Schiff machen aber das würde ja auf Deine eigenen Kosten gehen und das möchtest Du nicht.
Hier geht es nämlich in erster Linie um Deine Wünsche und Bedürfnisse und dann kommen vielleicht die anderen.

Anscheinend belastet Dich diese Situation nicht so sehr als daß Du ihr ein Ende setzen würdest!

Bitte nehm es mir nicht krumm,ansatzweise kenne ich diese Situation und kann daher dies auch in gewisser Weise kommentieren.

Wie gesagt
du kennst weder die allgemeinsituation, noch die hintergründe.
könnte doch auch sein, dass die bedürfnisse anderer unter einer trennung leiden würden?
ob mich die situation belastet oder nicht, magst du wohl kaum beurteilen können, da du mich nicht kennst.

in diesem sinne:

wünsche dir, dass du niemals in so eine situation gerätst.

ich verabschiede mich aus diesem thread....

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14. November 2006 um 19:37
In Antwort auf marte_12970824

Ich kenn das ...
... nur zu gut. bin auch verheiratet und habe seit 2 jahren einen "freund". ist schon schwierig. für mich gibt es auch etliche gründe meinen mann nicht zu verlassen und ausserdem sind da ja auch noch gefühle für ihn. Und bei dir?
hast du kinder? und was glaubst du passiert wenn dein zweitmann jemand anderen kennenlernt?
lg

"Ich kenn das..."
..genau das kenn ich nur zu gut.. habe seit 2 Monate ein verhältnis.. muss aber kurz einmal ausschweifen..
habe diesen mann vor ca. 8 Jahren kennen -und liebengelernt,wir hatten eine wunderbare zeit zusammen -
doch ich habe ihn damals fluchtartig verlassen.. er war mir einfach zuviel "MANN".. (er ist 14 Jahre älter als ich)..
in der zwischenzeit habe ich mein jetzigen mann kennengelernt und wir haben 2 wunderbare töchter bekommen.. doch den anderen konnte ich nie vergessen.. er hatte immer ein platz in meinengefühlen in meinen gedanken.. wir haben uns auch nie aus den augen verloren .. in regelmäßigen abständen haben wir uns auf feierlichkeiten gesehen.. und beide haben immer gespürt da ist noch was zwischen uns.. mit meinem mann läuft es schon lange nicht mehr rund.. wir sind einfach von grund auf verschiedene menschen.. er liebt mich wirklich..aber es ist nicht die liebe die mich befriedigt..ja und vor 2 monate ist es dann mit dem anderen passiert.. und es ist wunderbar.. liebe zu empfangen die glücklich macht .. aber es ist eine verdammt schwere situation..

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14. November 2006 um 21:00
In Antwort auf traumauge

An alle
unfehlbaren, perfekten frauen und männer:

wo bitte gibts die politur für euren heiligenschein??

seid froh, dass ihr alle noch nie in so einer situation gesteckt habt.

denn es ist alles andere als ein vergnügen.

unfair hin, unfair her, es passiert nun mal leider, und es kostet viel kraft, das richtige zu tun oder eine entscheidung zu treffen.
ihr kennt die betroffenen (bzw. schlechten menschen....) alle nicht persönlich und wisst alle nicht, was für hintergründe dahinter stecken.

Stimmt,
ein doppelleben zu führen, jeden tag zu lügen, sich nicht zu versprechen, die heile welt zu spielen und sie zu leben, kostet viel kraft.

das vergnügen das du hier ansprichst, ist am anfang da, das hochgefühl schlichtweg, aber wenn forderungen und erwartungen ins spiel kommen, dann wird aus dem vergnügen stress.

die hintergründe kennt natürlich keiner, nur, rechtfertigen sie ALLES?

sadie

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12. Dezember 2006 um 17:15
In Antwort auf marte_12970824

Ich kenn das ...
... nur zu gut. bin auch verheiratet und habe seit 2 jahren einen "freund". ist schon schwierig. für mich gibt es auch etliche gründe meinen mann nicht zu verlassen und ausserdem sind da ja auch noch gefühle für ihn. Und bei dir?
hast du kinder? und was glaubst du passiert wenn dein zweitmann jemand anderen kennenlernt?
lg

Hallo!
hallo zora! ich habe deinen bericht in internet gelesen und will dir gleich antworten! ich bin auch verheiratet und habe eine kleine tochter. ich bin sehr unglücklich, was mein sexleben angeht. ich liebe meinen mann und er ist auch ein sehr lieber, aber es klappt einfach nicht im bett, ich hatte nie einen orgasmuss mit ihme, ich will meinem mann keine schuld geben, aber es klappt einfach nicht. und da kommt jetzt das größte problem, ich habe mich in einen freund von uns beiden verliebt, er ist auh verheiratet und hat einen kleinen sohn. vor paar jahren hatten wir paar zertlichkeiten miteinander, aber wir haben nicht miteinander geschlafen. ich weiß nicht was ich machen soll, jedes mal wenn ich ihm sehe, wünsche ich es mir so sehr, dass wir miteinander schlafen. ich hätte auch nichts dagegen eine erfähre mit ihm anzufangen. ich wünsche mir es so sehr, weil ich liebe ihm, ich habe ihm auch vor meinen man geliebt. was soll ich tut, er weiß nicht das ich in ihn verliebt bin, aber ich spüre es, dass er auch von mir etwas will. was soll ich tun. bitte gib mir einen guten rat. lg

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12. Dezember 2006 um 17:22

Trenn dich!
Mir ging es ähnlich wie dir - ich war 10 Jahre mit einem schon sehr netten Mann zusammen, den ich auch viele Jahre innig geliebt habe, aber irgendwie fehlte was. Dann kam ein anderer, der für mich die wirkliche Liebe bedeutete, eine tiefe, leidenschaftliche Liebe. Ich trennte mich daraufhin und es war eine unheimlich schwere Zeit, denn 10 Jahre kann man nicht einfach wegstreichen und ich hatte ein sicheres Leben, dass ich gegen ein völlig unsicheres Leben eingetauscht habe. Aber nach einem halben Jahr fühlte ich dann doch, dass es besser war und ich bemerkte, dass man im Leben den Weg der Liebe gehen sollte, denn alles andere führt nur zu Depressionen und Antriebsmangel.

Wenn du beide behalten willst, dann wirst du bald merken, dass du deine Energiereserven leer machst und dich krank machst.

Alles Liebe

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14. September 2010 um 12:29

Ich weiß nicht was ich tun soll...
Auch ich bin verheiratet und habe 2 wundervolle Kinder... Leider klappt es schon seit längerem nicht mehr zwischen uns und wir waren schon kurz vor der Trennung... Ich habe mit meinen Kindern schon eine eigene Wohnung... nun hat er im selben Haus die dachgeschoss Wohnung gemietet und eigentlich war es ein recht gutes 7. Jahr.. bis jetzt...
Er hat einen Arbeitskollegen mit nachhause gebracht und ich merkte gleich... da ist was...
Wir haben angefangen uns zu schreiben und letzten Samstag luden wir Ihn und einen anderen Freund ein... Wir haben ein bisschen getrunken und unter vielen Umständen ist es dann so gekommen das der Arbeitskollege mit mir unten in der Wohnung geschlafen hat... Es war eine tolle Nacht... Es hat sich angefühlt wie Liebe und dieses Gefühl... hatte ich schon lange nicht mehr.. Ich kann mit ihm reden und er versteht mich.. unsere Sternzeichen ergänzen sich perfekt und überhaupt ist er einfach was Besonderes
Mein Mann, der bisher eigentlich mal wieder unausstehlich war, hat eine Vorahnung und kämpft wieder wie ein Löwe aber es beeindruckt mich nicht mehr... Viel mehr mache ich mir die traurigen Gedanken, ob ich das meinen Kindern antun soll.. Mein Vater hat meine Mutter verlassen da war ich genauso Alt wie meine Große (5 Jahre)... Ich weiß wie schlimm das ist, ich weiß aber auch das ich mich in Frieden trennen könnte.. Ich bin so unsicher
In den 7 Jahren Beziehung und Ehe hatten wir einige Tiefs und das haben wir immer überstanden aber jetzt... fühlt es sich so an als sollte etwas Neues beginnen... Wieso wehre ich mich so dagegen? Ich will doch nur mal wieder glücklich sein, und meinen Mann zu belügen...schaff ich nicht lange...

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8. April 2012 um 22:18
In Antwort auf lavena_12492611

Das kann nur
von einem Mann kommen. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass Frauen finanziell unabhängig sein können und sich nicht alles nur um Sex dreht?
Schon mal was von Gefühlen gehört?

Aber
Da könnten sie sich aber auch von den Männern trennen , die sie eben nicht mehr lieben und sich ehrlich und fair für den Mann entscheiden den sie lieben.

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9. April 2012 um 10:09

An alle, die ihre Ehe wegschmeißen wollen, lest DAS HIER:
Das ist für dich gedacht, vielleicht hilft dir das weiter, fast JEDE Ehr lässt sich retten...


"Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah wieder die Angst in ihren Augen.

Auf einmal war ich wie versteinert, ich konnte meinen Mund nicht mehr öffnen. Aber ich musste ihr sagen, was ich denke: Ich möchte mich scheiden lassen. Sie wurde nicht aufbrausend und regte sich über meine Worte nicht auf, sondern fragte mich leise nach dem Grund dafür.

Ich vermied eine Antwort auf die Frage. Das verärgerte sie. Sie schmiss ihr Besteck umher und schrie mich an, dass ich kein Mann sei. In dieser Nacht redeten wir nicht mehr miteinander. Sie weinte die ganze Nacht. Ich wusste, dass sie herausfinden will, was mit unserer Ehe passiert ist, aber ich konnte ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe mich in Jane verliebt. Meine Frau liebte ich nicht mehr.

Mit einem tiefen Gefühl der Schuld entwarf ich einen Ehevertrag in dem ich ihr unser Haus, unser Auto und 30% von unserer Firma anbot. Sie schaute ihn sich kurz an und zerriss ihn anschließend. Die Frau, mit der ich zehn Jahre meines Lebens verbracht habe, wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte, aber ich konnte nicht mehr zurück, dafür liebte ich Jane zu stark. Schließlich brach sie vor meinen Augen laut in Tränen aus, das war die Reaktion, die ich erwartet hatte. Sie weinen zu sehen brachte mir irgendwie ein Gefühl der Erleichterung. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, und ich war regelrecht besessen von dem Gedanken. Nun wurde das Gefühl nochmals stärker und klarer, dass es die richtige Entscheidung ist.

Am nächsten Tag kam ich spät nach Hause und sah sie schreibend am Tisch sitzen. Ich war sehr müde an dem Abend und so ging ich ohne Abendbrot zu essen direkt ins Bett. Die vielen Stunden mit Jane haben an meinen Kräften gezehrt. Ich wachte kurz auf und sah sie immer noch schreibend am Tisch sitzen. Das war mir aber egal und so drehte ich mich um und war sofort wieder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen hat sie mir ihre Forderungen für eine Scheidung mitgeteilt: Sie verlangt gar nichts von mir, möchte jedoch einen Monat Zeit bevor wir unsere Scheidung bekannt geben. Sie möchte, dass wir einen Monat ein normales Leben leben und so tun, als wäre nichts geschehen. Ihre Gründe dafür waren einfach: Unser Sohn schreibt in einem Monat seine Klassenarbeiten und sie möchte ihn mit unserer kaputten Ehe dabei nicht belasten.

Das konnte ich akzeptieren. Aber es ging noch weiter: Sie wollte, dass ich mich daran erinnere, wie ich sie am Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle getragen habe. Sie wollte, dass ich sie jeden Morgen aus unserem Schlafzimmer bis zur Wohnungstür trage. Ich dachte, dass sie nun total verrückt wird. Damit unsere letzten Tage aber so angenehm wie möglich wurden, willigte ich ein.

Später erzählte ich Jane von den Bedingungen, die meine Frau gestellt hatte. Sie lachte sie laut aus und sagte, dass es absurd sei. "Egal was für Tricks sie anwende, sie muss die Scheidung akzeptieren" sagte sie höhnisch.

Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt hatte, dass ich mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei Körperkontakt mehr. So ist es kein Wunder, dass es am ersten Tag ein ungewohntes Gefühl war, als ich sie hinaus trug. Unser Sohn stand hinter uns und applaudierte. "Papa hält Mama im Arm" freute er sich. Seine Worte taten mir weh. Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer bis zur Wohnungstür - ich ging über 10 Meter mit ihr in meinem Arm. Sie schloss langsam ihre Augen und flüsterte mir zu: "Bitte sag unserem Sohn nichts über unsere Scheidung". Ich nickte und ein bedrückendes Gefühl überkam mich. Ich setzte sie draußen vor der Tür ab. Sie ging zur Bushaltestelle, um dort auf den Bus zu warten, der sie zu ihrer Arbeit bringt. Ich fuhr alleine in mein Büro.

Am zweiten Tag fiel uns alles viel leichter. Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ich konnte den Geruch ihrer Bluse riechen. Mir wurde klar, dass ich diese Frau für eine lange Zeit nicht mehr richtig angesehen hatte. Mir wurde klar, dass sie nicht mehr so jung wie bei unserer Hochzeit war. Ich sah kleine Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten kleinen grauen Haare. Unsere Ehe ging an ihr nicht spurlos vorüber. Für eine Minute habe ich mir die Frage gestellt, was ich ihr damit angetan habe.

Als ich sie am vierten Tag auf den Arm nahm, merkte ich, dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam. Dies war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte.
Am fünften Tag fiel mir auf, dass die Vertrautheit weiter zunahm. Ich erzählte Jane nichts davon.
Je weiter der Monat dahin ging, desto leichter fiel es mir, sie zu tragen. Vielleicht machte mich tägliche Training stärker.

Eines morgens sah ich ihr dabei zu, wie sie überlegte, was sie anziehen soll. Sie probierte einige Kleidungsstücke aus, konnte sich aber nicht entscheiden. Dann sagte sie seufzend: "Alle Kleidungsstücke werden immer größer". Plötzlich merkte ich, dass sie viel dünner geworden war. Das war also der Grund dafür, dass mir das Tragen immer leichter fiel!

Auf einmal traf es mich wie ein Schlag: Sie trug so viel Schmerz und Bitterkeit in ihrem Herzen! Unterbewusst streichelte ich ihren Kopf.

In diesem Moment kam unser Sohn und sagte: "Papa, es ist Zeit, du musst Mama aus dem Zimmer tragen!". Es wurde ein wichtiger Teil seines Lebens, zu sehen, wie Papa Mama aus dem Zimmer trug. Meine Frau sagte unserem Sohn, dass er näher kommen solle. Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm. Ich drehte meinen Kopf weg, weil ich Angst hatte, meine Meinung noch in letzter Minute zu ändern.
Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus dem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den Flur. Ihre Hand lag leicht an meinem Hals. Ich hatte sie fest im Arm. Es war so wie an dem Tag unserer Hochzeit.

Ich machte mir Sorgen, weil sie immer weniger wog. Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm hatte, konnte ich mich kaum bewegen. Unser Sohn war schon in der Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr, dass mir gar nicht aufgefallen war, dass in unserem Leben die Intimität fehlt. Ich fuhr zu meinem Büro und sprang aus dem Auto, ohne es abzuschließen - dafür war keine Zeit. Ich hatte Angst, dass jede Verzögerung mich umstimmen könnte. Ich rannte die Treppe hoch. Als ich oben ankam, öffnete Jane die Tür. "Es tut mir leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen" sagte ich ihr.

Sie blickte mich erstaunt an und fasste mir an die Stirn. "Hast du Fieber?!" fragte sie. Ich nahm ihre Hand von meiner Stirn und sagte: "Es tut mir leid, Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen. Unser Eheleben war vermutlich deswegen so eintönig, weil sie und ich uns nicht zu schätzen wussten, und nicht weil wir uns nicht mehr lieben! Jetzt erst wird mir klar, dass ich damals, als ich sie an unserem Hochzeitstag über die Türschwelle getragen habe, die Treue geschworen habe, bis der Tod uns scheidet".
Plötzlich schien Jane aufzuwachen. Sie gab mir eine schallende Ohrfeige, knallte die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich lief hinunter und zu dem Blumenladen, der auf meinem Weg lag. Dort angekommen bestellte ich einen Strauß für meine Frau. Die Verkäuferin fragte mich, was sie auf die Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb: Ich werde dich jeden Morgen über die Schwelle tragen, bis der Tod uns scheidet.

Als ich an diesem Nachmittag zu Hause ankam, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß Blumen in der Hand. Ich rannte die Treppen nach oben und fand meine Frau im Bett - tot. Meine Frau hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und ich war zu viel mit Jane beschäftigt, um das überhaupt nur mitzubekommen. Sie wusste, dass sie bald sterben würde und wollte mich vor einem bewahren: Den negativen Gefühlen unseres Sohnes mir gegenüber. Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der liebevolle Ehemann geblieben.

Es sind die kleinen Dinge in einer Beziehung, die wirklich wichtig sind. Es ist keine Villa, ein Auto oder Berge von Geld. Diese Dinge können zwar das Leben bereichern, aber sind niemals der Ursprung des Glücks.

Also nimm dir die Zeit und tu für deine Partnerschaft die Dinge, die eine solche Ausmachen. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die für Geborgenheit und Nähe sorgen.

Lebe eine glückliche Partnerschaft! "




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5. Juli 2012 um 0:45
In Antwort auf moyra_12344313

An alle, die ihre Ehe wegschmeißen wollen, lest DAS HIER:
Das ist für dich gedacht, vielleicht hilft dir das weiter, fast JEDE Ehr lässt sich retten...


"Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah wieder die Angst in ihren Augen.

Auf einmal war ich wie versteinert, ich konnte meinen Mund nicht mehr öffnen. Aber ich musste ihr sagen, was ich denke: Ich möchte mich scheiden lassen. Sie wurde nicht aufbrausend und regte sich über meine Worte nicht auf, sondern fragte mich leise nach dem Grund dafür.

Ich vermied eine Antwort auf die Frage. Das verärgerte sie. Sie schmiss ihr Besteck umher und schrie mich an, dass ich kein Mann sei. In dieser Nacht redeten wir nicht mehr miteinander. Sie weinte die ganze Nacht. Ich wusste, dass sie herausfinden will, was mit unserer Ehe passiert ist, aber ich konnte ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe mich in Jane verliebt. Meine Frau liebte ich nicht mehr.

Mit einem tiefen Gefühl der Schuld entwarf ich einen Ehevertrag in dem ich ihr unser Haus, unser Auto und 30% von unserer Firma anbot. Sie schaute ihn sich kurz an und zerriss ihn anschließend. Die Frau, mit der ich zehn Jahre meines Lebens verbracht habe, wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte, aber ich konnte nicht mehr zurück, dafür liebte ich Jane zu stark. Schließlich brach sie vor meinen Augen laut in Tränen aus, das war die Reaktion, die ich erwartet hatte. Sie weinen zu sehen brachte mir irgendwie ein Gefühl der Erleichterung. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, und ich war regelrecht besessen von dem Gedanken. Nun wurde das Gefühl nochmals stärker und klarer, dass es die richtige Entscheidung ist.

Am nächsten Tag kam ich spät nach Hause und sah sie schreibend am Tisch sitzen. Ich war sehr müde an dem Abend und so ging ich ohne Abendbrot zu essen direkt ins Bett. Die vielen Stunden mit Jane haben an meinen Kräften gezehrt. Ich wachte kurz auf und sah sie immer noch schreibend am Tisch sitzen. Das war mir aber egal und so drehte ich mich um und war sofort wieder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen hat sie mir ihre Forderungen für eine Scheidung mitgeteilt: Sie verlangt gar nichts von mir, möchte jedoch einen Monat Zeit bevor wir unsere Scheidung bekannt geben. Sie möchte, dass wir einen Monat ein normales Leben leben und so tun, als wäre nichts geschehen. Ihre Gründe dafür waren einfach: Unser Sohn schreibt in einem Monat seine Klassenarbeiten und sie möchte ihn mit unserer kaputten Ehe dabei nicht belasten.

Das konnte ich akzeptieren. Aber es ging noch weiter: Sie wollte, dass ich mich daran erinnere, wie ich sie am Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle getragen habe. Sie wollte, dass ich sie jeden Morgen aus unserem Schlafzimmer bis zur Wohnungstür trage. Ich dachte, dass sie nun total verrückt wird. Damit unsere letzten Tage aber so angenehm wie möglich wurden, willigte ich ein.

Später erzählte ich Jane von den Bedingungen, die meine Frau gestellt hatte. Sie lachte sie laut aus und sagte, dass es absurd sei. "Egal was für Tricks sie anwende, sie muss die Scheidung akzeptieren" sagte sie höhnisch.

Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt hatte, dass ich mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei Körperkontakt mehr. So ist es kein Wunder, dass es am ersten Tag ein ungewohntes Gefühl war, als ich sie hinaus trug. Unser Sohn stand hinter uns und applaudierte. "Papa hält Mama im Arm" freute er sich. Seine Worte taten mir weh. Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer bis zur Wohnungstür - ich ging über 10 Meter mit ihr in meinem Arm. Sie schloss langsam ihre Augen und flüsterte mir zu: "Bitte sag unserem Sohn nichts über unsere Scheidung". Ich nickte und ein bedrückendes Gefühl überkam mich. Ich setzte sie draußen vor der Tür ab. Sie ging zur Bushaltestelle, um dort auf den Bus zu warten, der sie zu ihrer Arbeit bringt. Ich fuhr alleine in mein Büro.

Am zweiten Tag fiel uns alles viel leichter. Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ich konnte den Geruch ihrer Bluse riechen. Mir wurde klar, dass ich diese Frau für eine lange Zeit nicht mehr richtig angesehen hatte. Mir wurde klar, dass sie nicht mehr so jung wie bei unserer Hochzeit war. Ich sah kleine Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten kleinen grauen Haare. Unsere Ehe ging an ihr nicht spurlos vorüber. Für eine Minute habe ich mir die Frage gestellt, was ich ihr damit angetan habe.

Als ich sie am vierten Tag auf den Arm nahm, merkte ich, dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam. Dies war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte.
Am fünften Tag fiel mir auf, dass die Vertrautheit weiter zunahm. Ich erzählte Jane nichts davon.
Je weiter der Monat dahin ging, desto leichter fiel es mir, sie zu tragen. Vielleicht machte mich tägliche Training stärker.

Eines morgens sah ich ihr dabei zu, wie sie überlegte, was sie anziehen soll. Sie probierte einige Kleidungsstücke aus, konnte sich aber nicht entscheiden. Dann sagte sie seufzend: "Alle Kleidungsstücke werden immer größer". Plötzlich merkte ich, dass sie viel dünner geworden war. Das war also der Grund dafür, dass mir das Tragen immer leichter fiel!

Auf einmal traf es mich wie ein Schlag: Sie trug so viel Schmerz und Bitterkeit in ihrem Herzen! Unterbewusst streichelte ich ihren Kopf.

In diesem Moment kam unser Sohn und sagte: "Papa, es ist Zeit, du musst Mama aus dem Zimmer tragen!". Es wurde ein wichtiger Teil seines Lebens, zu sehen, wie Papa Mama aus dem Zimmer trug. Meine Frau sagte unserem Sohn, dass er näher kommen solle. Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm. Ich drehte meinen Kopf weg, weil ich Angst hatte, meine Meinung noch in letzter Minute zu ändern.
Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus dem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den Flur. Ihre Hand lag leicht an meinem Hals. Ich hatte sie fest im Arm. Es war so wie an dem Tag unserer Hochzeit.

Ich machte mir Sorgen, weil sie immer weniger wog. Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm hatte, konnte ich mich kaum bewegen. Unser Sohn war schon in der Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr, dass mir gar nicht aufgefallen war, dass in unserem Leben die Intimität fehlt. Ich fuhr zu meinem Büro und sprang aus dem Auto, ohne es abzuschließen - dafür war keine Zeit. Ich hatte Angst, dass jede Verzögerung mich umstimmen könnte. Ich rannte die Treppe hoch. Als ich oben ankam, öffnete Jane die Tür. "Es tut mir leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen" sagte ich ihr.

Sie blickte mich erstaunt an und fasste mir an die Stirn. "Hast du Fieber?!" fragte sie. Ich nahm ihre Hand von meiner Stirn und sagte: "Es tut mir leid, Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen. Unser Eheleben war vermutlich deswegen so eintönig, weil sie und ich uns nicht zu schätzen wussten, und nicht weil wir uns nicht mehr lieben! Jetzt erst wird mir klar, dass ich damals, als ich sie an unserem Hochzeitstag über die Türschwelle getragen habe, die Treue geschworen habe, bis der Tod uns scheidet".
Plötzlich schien Jane aufzuwachen. Sie gab mir eine schallende Ohrfeige, knallte die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich lief hinunter und zu dem Blumenladen, der auf meinem Weg lag. Dort angekommen bestellte ich einen Strauß für meine Frau. Die Verkäuferin fragte mich, was sie auf die Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb: Ich werde dich jeden Morgen über die Schwelle tragen, bis der Tod uns scheidet.

Als ich an diesem Nachmittag zu Hause ankam, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß Blumen in der Hand. Ich rannte die Treppen nach oben und fand meine Frau im Bett - tot. Meine Frau hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und ich war zu viel mit Jane beschäftigt, um das überhaupt nur mitzubekommen. Sie wusste, dass sie bald sterben würde und wollte mich vor einem bewahren: Den negativen Gefühlen unseres Sohnes mir gegenüber. Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der liebevolle Ehemann geblieben.

Es sind die kleinen Dinge in einer Beziehung, die wirklich wichtig sind. Es ist keine Villa, ein Auto oder Berge von Geld. Diese Dinge können zwar das Leben bereichern, aber sind niemals der Ursprung des Glücks.

Also nimm dir die Zeit und tu für deine Partnerschaft die Dinge, die eine solche Ausmachen. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die für Geborgenheit und Nähe sorgen.

Lebe eine glückliche Partnerschaft! "




Boa
Das ist mitunter eine der rührigsten Geschichten,die ich jemals gehört habe.... Musste grade weinen

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