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Verheiratet und Fernbeziehung

21. Juni 2008 um 13:51


Hallo an alle,

nun kurz zur meine Geschichte: wir (ich und meinen mann) sind 16 jahre zusammen, davon 15 jahre verheiratet, haben 2 kinder im alter von 7 und 5 jahre. Und jetzt sieht es so aus, dass mein mann eine stelle an der uni in england kriegt(vertrag für 1 jahr erstmal). Ich kann nicht mitkommen, ich leite noch eine kleine familienunternehmen in ungarn. Also jetzt auf jeden fall sind dann wir getrennt für einen jahr. Ehrlich gesagt, die nachricht hat mich schockiert. Ich freue mich sehr, dass er so eine möglichkeit gekriegt hat, aber ich weiss nicht, wie ich so eine beziehung meistern kann. Wir waren höchstens 3 monate getrennt, aber da habe ich immer mir gesagt, es sind nur 12 wochen und es hörte sich nicht so lang an. Es geht nicht um alltaegliche probleme und sorgen, die habe ich im griff, ich meinte das gefühlsmaessig. Vielleicht hat hier jemand erfahrungen damit.

LG

Sorr, für den Fehlern.

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21. Juni 2008 um 14:42

Fernbeziehung
Das tut mir sehr leid für dich und es sieht nach einer verfahrenen Situation aus.
Ich halte grundsätzlich nichts von Fernbeziehungen, da ich sie als familienfeindlich einstufe. Viele gehen gehen sowas leichtfertig ein und wundern sich dass es dann auseinander geht.
Aber bei Euch beiden kann ich es total verstehen. Er hat da wohl eine ganz tolle Möglichkeit und Du wiederum hast eine anderweitige Verantwortung mit dem Familienunternehmen.
Ich könnte bei keinem von Euch sagen dass er zurück stecken soll. Aber ich fürchte hier um den Familienfrieden und den familiären Zusammenhalt. Durch eine Fernbeziehung entsteht wohl oder übel immer einge gewissen Entfremdung, kleine Probleme können zu riesenn Problemen auswachsen, ein anderer Partner kann allein schon deshalb ins Spiel kommen weil man sich einfach nur einsam gefühlt hat etc.
Ich will Dir nicht noch Öl ins Feuer gießen und Angst machen. Ich will nur dass Du weißt dass ich Dich verstehe und dass man in einer solchen Situation nun sehr viel Kraft und Leidensfähigkeit braucht.

In unserer heutigen mobilen, globalisierten, technisierten Welt ist das Phänomen der Fernbeziehung leider sehr weit verbreitet. Dass Männer schon immer auch ihre Karriere-Interesse vor die Interessen der Familie gestellt haben, ist schon immer dagewesen. Ist auch verständlich wenn man bedenkt dass sie ja auch ihrer Familie was bieten wollen.
Nur erfordert das jetzt von jedem sehr viel Stärke und dass man sich über die harte Zeit die anbricht und die Gefahren die entstehen können bewusst ist.

Das ist jetzt eine Bewährungsprobe.

Ich wünsche Euch diese Kraft und ich wünsche Euch dass alles gut wird.

LG

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21. Juni 2008 um 15:22
In Antwort auf morgenstern100

Fernbeziehung
Das tut mir sehr leid für dich und es sieht nach einer verfahrenen Situation aus.
Ich halte grundsätzlich nichts von Fernbeziehungen, da ich sie als familienfeindlich einstufe. Viele gehen gehen sowas leichtfertig ein und wundern sich dass es dann auseinander geht.
Aber bei Euch beiden kann ich es total verstehen. Er hat da wohl eine ganz tolle Möglichkeit und Du wiederum hast eine anderweitige Verantwortung mit dem Familienunternehmen.
Ich könnte bei keinem von Euch sagen dass er zurück stecken soll. Aber ich fürchte hier um den Familienfrieden und den familiären Zusammenhalt. Durch eine Fernbeziehung entsteht wohl oder übel immer einge gewissen Entfremdung, kleine Probleme können zu riesenn Problemen auswachsen, ein anderer Partner kann allein schon deshalb ins Spiel kommen weil man sich einfach nur einsam gefühlt hat etc.
Ich will Dir nicht noch Öl ins Feuer gießen und Angst machen. Ich will nur dass Du weißt dass ich Dich verstehe und dass man in einer solchen Situation nun sehr viel Kraft und Leidensfähigkeit braucht.

In unserer heutigen mobilen, globalisierten, technisierten Welt ist das Phänomen der Fernbeziehung leider sehr weit verbreitet. Dass Männer schon immer auch ihre Karriere-Interesse vor die Interessen der Familie gestellt haben, ist schon immer dagewesen. Ist auch verständlich wenn man bedenkt dass sie ja auch ihrer Familie was bieten wollen.
Nur erfordert das jetzt von jedem sehr viel Stärke und dass man sich über die harte Zeit die anbricht und die Gefahren die entstehen können bewusst ist.

Das ist jetzt eine Bewährungsprobe.

Ich wünsche Euch diese Kraft und ich wünsche Euch dass alles gut wird.

LG

Ja,
Hallo Morgenstern,

ja, ich führchte, dass wir uns auseinaderleben.Jeder wird seines leben meistern, ohne, dass der andere daran teil nimmt.In taeglichen kontakt bleiben wir schon, da ich ihm auch die auftraege rüber schicke, er schickt mir die zürück und so weiter, aber ich glaube, in gewisse weise fühlt man sich schon alleingelassen, auch dann , wenn man die alltaegliche problem gut meinstern kann.
Da ich sehr realistisch bin, weiss ich ja schon, dass ein anderer partner auch in spiel kommen kann. Wir haben darüber auch schon geredet, er sieht es gelassener, und meint, dass er für eine affaere sein ganzes leben nicht umkrempeln wird und alles hinter sich lassen.Das leben spielt aber manchmal böse spiele. Ich versuche mich nicht verrückt zu machen,aber meine gedanken kreiseln immer um die sachen, die mit unsere fernbeziehung zu tun haben.
Ich bin der meinung, wir sollen es versuchen, und in 2-3 monate stellt es sich raus, ob es klappt. In dem fall, wenn es unertraeglich wird, alles viel zu viel für uns wird, dann kommt er zürück. Vieleicht wenn wir nicht versuchen, dann spaeter bereuen wir es...

Lg

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21. Juni 2008 um 15:35
In Antwort auf bene_12486897

Ja,
Hallo Morgenstern,

ja, ich führchte, dass wir uns auseinaderleben.Jeder wird seines leben meistern, ohne, dass der andere daran teil nimmt.In taeglichen kontakt bleiben wir schon, da ich ihm auch die auftraege rüber schicke, er schickt mir die zürück und so weiter, aber ich glaube, in gewisse weise fühlt man sich schon alleingelassen, auch dann , wenn man die alltaegliche problem gut meinstern kann.
Da ich sehr realistisch bin, weiss ich ja schon, dass ein anderer partner auch in spiel kommen kann. Wir haben darüber auch schon geredet, er sieht es gelassener, und meint, dass er für eine affaere sein ganzes leben nicht umkrempeln wird und alles hinter sich lassen.Das leben spielt aber manchmal böse spiele. Ich versuche mich nicht verrückt zu machen,aber meine gedanken kreiseln immer um die sachen, die mit unsere fernbeziehung zu tun haben.
Ich bin der meinung, wir sollen es versuchen, und in 2-3 monate stellt es sich raus, ob es klappt. In dem fall, wenn es unertraeglich wird, alles viel zu viel für uns wird, dann kommt er zürück. Vieleicht wenn wir nicht versuchen, dann spaeter bereuen wir es...

Lg

Ja, das mit dem "Versuchen" ...
... ist sehr wichtig. Was anderes bleibt einem ja hier auch nicht übrig - auch wenn man was riskiert. Dann kann man sich später auch nichts vorwerfen.
Am Ende wäre alles gut gegangen und nur weil man es nicht versucht hat ist der Partner vielleicht so frustriert, dass man deshalb auseinander geht.

Aber ich finde Du hast schon die richtige Einstellung zu allem, weil Du es nicht leichtfertig angehst.
Es gibt ja Partner die denken so: Wenn man deshalb auseinander geht, dann hat es wohl eh von Anfang an nicht gepasst - und eine Ehe muss sowas aushalten können. Das finde ich naiv. Aber das bist Du nicht - zumal hier ja auch Kinder im Spiel sind und es nicht einfach nur um eine Beziehung sondern um eine Familie geht ...

LG

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