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Verheiratet jedoch fremdverliebt - oder sind es doch nur freundschaftliche Gefühle?

21. Oktober um 23:27 Letzte Antwort: 22. Oktober um 17:38

Liebe Forumsmitglieder,

Ich bräuchte etwas Rat, da ich in einer etwas merkwürdigen Gefühlssituation bin, und nicht recht weiß wie ich das deuten soll. Vielleicht hilft es mir darüber zu schreibem

Kurz zu mir: Ich bin 31 Jahre alt und seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Mein Mann und ich führen derzeit seit ca. 6 Monaten eine Wochenendbeziehung, da er unter der Woche immer berufsbedingt unterwegs ist. Ich selbst arbeite in einer Firma in der Nähe unseres Wohnortes. Das ist nicht sehr schön für uns beide, da wir vorher nahezu unsere ganze Freizeit zusammen verbracht haben, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen und planen die Wochenenden bewusst als Pärchen-Zeit ein, was auch gut funktionniert und uns hilft, die einsame Arbeits-Woche zu überbrücken.  
Vor einem Jahr bin ich in eine andere Abteilung gewechselt, was für mich sehr stressig war und wurde von einem Kollegen eingearbeitet, den ich auch schon vorher kannte und nett fand, mit dem ich aber bis dahin nie viel zu tun hatte. In der Zeit haben wir uns angefreundet und daraus hat sich in den vergangenen 12 Monaten eine sehr enge Freundschaft entwickelt. Seit mehreren Monaten habe ich jedoch etwas unklare Gefühle für diesen Freund, die ich selbst nicht so richtig einordnen kann. 

Ich glaube grundsätzlich eigentlich nicht, dass Männer und Frauen wirklich "nur" befreundet sein können (so wie bei "Harry und Sally" thematisiert), bei diesem Freund war das insofern eigentlich eine Ausnahme, da er überhauptnicht mein Typ ist und ich ihn körperlich nicht anziehend fand. Mit jemandem, den ich direkt sexuell anziehend finde, würde ich mich nicht anfreunden, da mir das zu riskant wäre und ich mich immer fragen würde, ob es mir - auch unbewusst - wirklich nur um Freundschaft geht, und sowas möchte ich dann nicht. Dieser  Kollege ist ein sehr lieber, hilfsbereiter Mensch und wir sind sehr auf einer Wellenlänge. Wir können Stundenlang über Gott und die Welt quatschen und schreiben sehr viel Nachrichten, telefonieren auch häufig. Meine beste Freundin in der Firma ist vor einer Weile weggezogen und mit meinem Mann kann ich zwar über alles reden und er hört sehr gut zu, aber er macht beruflich was anderes und grade zu Firmeninterne Konflikte bzw generell Beruflichem kann er nicht so viel zu sagen. Meine Freundin fehlt mir insbesondere jetzt, da mein Mann unter der Woche nicht da ist sehr und mein Kollege - auch wenn er ein Mann ist, und das dadurch etwas anderes ist - hat diese in den letzten Monaten etwas ausgefüllt. Wir reden jedoch nicht nur über die Arbeit sondern wirklich über fast alles (Literatur, Politik, Familie, etc pp.) und wir lachen sehr viel zusammen. 
Am Anfang war mein Mann etwas eifersüchtig, insbesondere wegen dem vielen Nachrichten-geschreibe, er kennt meinen Kollegen jedoch mitlerweile und wir unternehmen auch oft was zu dritt, die beiden verstehen sich auch sehr gut. Zudem lese ich meinem Mann auch oft Nachrichten vor bzw. zeige sie ihm. Wir können die Handys des jeweils anderen entsperren und es gibt ohnehin nichts in den Nachrichten was man verbergen müsste. Alles absolut unschuldig.

So weit so gut. Jetzt ist es jedoch so, dass ich in den letzten Monaten den Eindruck habe, dass meine Gefühle nicht mehr so 100% freundschaftlich sind. Ich denke sehr oft an diesen Kollegen und vermisse ihn, wenn er nicht da ist. Ich war in früheren Beziehungen schon ab und zu mal fremdverliebt (das kommt halt mal vor, da muss man dann einfach stark bleiben und es aussitzen, bzw. wenn erforderlich auf Distanz gehen), aber das war irgendwie anders. Ich habe keine Schmetterlinge wenn ich ihn sehe, bin nicht aufgeregt, versuche nicht mit ihm alleine zu sein oder ihm körperlich näher zu kommen oder solche Dinge. Wir sind uns recht ähnlich, haben über viele Dinge die gleiche Meinung und es ist nicht so, dass ich von einem sexuellen Abenteuer träumen würde oder so- das eigentlich garnicht -, ich habe tatsächlich ganz warmherzige Gefühle für ihn und es gibt eine tiefe Vertrauensbasis zwischen uns. Jetzt könntet ihr sagen, ist doch alles gut, prima Freundschaft, jedoch habe ich wenn ich ihn nicht sehe schon manchmal Tagträume, wie es wäre wenn ich mit ihm statt mit meinem Mann zusammen wäre und das irritiert mich sehr. In letzte Zeit habe ich oft Momente, wo ich mir sage "du bist verliebt" und vermutlich bin ich das auch, aber dann müsste ich eigentlich den Kontakt vermindern und das möchte ich nicht.
Wie seine Gefühle aussehen, kann ich nicht sagen. Er ist sehr konservativ und zudem auch schüchtern was Single-Frauen angeht, hatte auch noch nie eine Freundin, dated jedoch seit Neustens eine Frau. Ich bin ehrlich gesagt eifersüchtig, jedoch versuche ich ihm so gut ich kann, Ratschläge zu geben. Das zwischen uns jemals etwas passieren wird, ist absolut ausgeschlossen. Für ihn wäre es aufgrund seiner wirklich sehr konservativen Einstellung schonmal völlig ausgeschlossen und für mich auch, weil ich sowas einfach nicht machen würde. 

Mich irritieren diese Gefühle sehr. Da ich ihn so lieb habe (der Ausdruck trifft es wirklich gut), finde ich ihn mitlerweile auch nicht mehr unattraktiv (auch nicht direkt attraktiv, aber wenn man jemanden lieb hat, findet man die Person ja irgendwie immer hübsch). Gleichzeitig liebe ich aber auch meinen Mann und fühle mich ihm sehr nahe. Ich habe jedoch manchmal Momente (und das macht mich dann traurig) in denen ich denke, dass ich mit meinem Kollegen vielleicht besser zusammengepasst hätte und dass es schade ist, dass ich ihn nicht früher kennengelernt habe. Andereseits kann man das ja garnicht wissen, vielleicht hätten wir im Alltag überhaupt nicht harmoniert. Ich habe ja eine glückliche Beziehung und das ist sehr viel wert.

ich würde gerne diese Verliebtheitsgefühle einfach abstellen, denn sie stören mich, dann könnte ich mit meinem Kollegen weiter normal befreundet sein und mich für ihn ganz unvoreingenommen freuen, falls es mit seiner Bekannten etwas wird. Aber wie macht man das???

Ich hoffe jemand von euch hat einen Rat für mich. 
 

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22. Oktober um 1:15
Beste Antwort

Willkommen im Leben!

In nahezu jeder Beziehung entwickeln sich Partner in unterschiedlich sozialem Umfeld, da es eher seltener vorkommen dürfte, dass man sein Berufs- und Privatleben in nahezu gleichem Umfeld gestaltet.
Bei euch ist das durch die längeren Trennungsphasen und dem relativ jungen Alter noch verstärkt.
Hinsichtlich Deiner Meinung, dass Mann und Frau eigentlich nicht gute Freunde sein können, stimmen wir in Deiner Kernbetrachtung völlig überein. Das hatte ich selbst schon erlebt und in zwei Fällen für Klarheit sorgen, was dann unmittelbar danach auch zum jeweiligen Abbruch der Freundschaft führte.

Dein Partner ist überwiegend nicht da, Dein Freund näher dran. Ebenso hat der Faktor gemeinsame Zeit durchaus einen entscheidenden Anteil.

Durchaus kann auch genau diese stärkere räumliche Nähe ein Grund dafür sein, weshalb Du diese Gefühle so hast. Du sehnst Dich nach allem, was eine Partnerschaft ausmacht.
Gefühle lassen sich nicht einfach wie mit einem Schalter ein- oder ausschalten, das hast Du selbst erkannt.
Ein Patentrezept? - Gibt es nicht!
Allgemein mehr Distanz zu dem, was Du nicht möchtest und dann den Fokus stärker auf das richten, was Du möchtest. Es ist zudem eine Menge Diszipin gefragt. Er wird harte innere Kämpfe geben. Ebenso solltest Du Dir dabei auch immer wieder die Frage stellen, was bzw. wen Du wirklich möchtest.

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22. Oktober um 9:33
In Antwort auf kamika2019

Liebe Forumsmitglieder,

Ich bräuchte etwas Rat, da ich in einer etwas merkwürdigen Gefühlssituation bin, und nicht recht weiß wie ich das deuten soll. Vielleicht hilft es mir darüber zu schreibem

Kurz zu mir: Ich bin 31 Jahre alt und seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Mein Mann und ich führen derzeit seit ca. 6 Monaten eine Wochenendbeziehung, da er unter der Woche immer berufsbedingt unterwegs ist. Ich selbst arbeite in einer Firma in der Nähe unseres Wohnortes. Das ist nicht sehr schön für uns beide, da wir vorher nahezu unsere ganze Freizeit zusammen verbracht haben, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen und planen die Wochenenden bewusst als Pärchen-Zeit ein, was auch gut funktionniert und uns hilft, die einsame Arbeits-Woche zu überbrücken.  
Vor einem Jahr bin ich in eine andere Abteilung gewechselt, was für mich sehr stressig war und wurde von einem Kollegen eingearbeitet, den ich auch schon vorher kannte und nett fand, mit dem ich aber bis dahin nie viel zu tun hatte. In der Zeit haben wir uns angefreundet und daraus hat sich in den vergangenen 12 Monaten eine sehr enge Freundschaft entwickelt. Seit mehreren Monaten habe ich jedoch etwas unklare Gefühle für diesen Freund, die ich selbst nicht so richtig einordnen kann. 

Ich glaube grundsätzlich eigentlich nicht, dass Männer und Frauen wirklich "nur" befreundet sein können (so wie bei "Harry und Sally" thematisiert), bei diesem Freund war das insofern eigentlich eine Ausnahme, da er überhauptnicht mein Typ ist und ich ihn körperlich nicht anziehend fand. Mit jemandem, den ich direkt sexuell anziehend finde, würde ich mich nicht anfreunden, da mir das zu riskant wäre und ich mich immer fragen würde, ob es mir - auch unbewusst - wirklich nur um Freundschaft geht, und sowas möchte ich dann nicht. Dieser  Kollege ist ein sehr lieber, hilfsbereiter Mensch und wir sind sehr auf einer Wellenlänge. Wir können Stundenlang über Gott und die Welt quatschen und schreiben sehr viel Nachrichten, telefonieren auch häufig. Meine beste Freundin in der Firma ist vor einer Weile weggezogen und mit meinem Mann kann ich zwar über alles reden und er hört sehr gut zu, aber er macht beruflich was anderes und grade zu Firmeninterne Konflikte bzw generell Beruflichem kann er nicht so viel zu sagen. Meine Freundin fehlt mir insbesondere jetzt, da mein Mann unter der Woche nicht da ist sehr und mein Kollege - auch wenn er ein Mann ist, und das dadurch etwas anderes ist - hat diese in den letzten Monaten etwas ausgefüllt. Wir reden jedoch nicht nur über die Arbeit sondern wirklich über fast alles (Literatur, Politik, Familie, etc pp.) und wir lachen sehr viel zusammen. 
Am Anfang war mein Mann etwas eifersüchtig, insbesondere wegen dem vielen Nachrichten-geschreibe, er kennt meinen Kollegen jedoch mitlerweile und wir unternehmen auch oft was zu dritt, die beiden verstehen sich auch sehr gut. Zudem lese ich meinem Mann auch oft Nachrichten vor bzw. zeige sie ihm. Wir können die Handys des jeweils anderen entsperren und es gibt ohnehin nichts in den Nachrichten was man verbergen müsste. Alles absolut unschuldig.

So weit so gut. Jetzt ist es jedoch so, dass ich in den letzten Monaten den Eindruck habe, dass meine Gefühle nicht mehr so 100% freundschaftlich sind. Ich denke sehr oft an diesen Kollegen und vermisse ihn, wenn er nicht da ist. Ich war in früheren Beziehungen schon ab und zu mal fremdverliebt (das kommt halt mal vor, da muss man dann einfach stark bleiben und es aussitzen, bzw. wenn erforderlich auf Distanz gehen), aber das war irgendwie anders. Ich habe keine Schmetterlinge wenn ich ihn sehe, bin nicht aufgeregt, versuche nicht mit ihm alleine zu sein oder ihm körperlich näher zu kommen oder solche Dinge. Wir sind uns recht ähnlich, haben über viele Dinge die gleiche Meinung und es ist nicht so, dass ich von einem sexuellen Abenteuer träumen würde oder so- das eigentlich garnicht -, ich habe tatsächlich ganz warmherzige Gefühle für ihn und es gibt eine tiefe Vertrauensbasis zwischen uns. Jetzt könntet ihr sagen, ist doch alles gut, prima Freundschaft, jedoch habe ich wenn ich ihn nicht sehe schon manchmal Tagträume, wie es wäre wenn ich mit ihm statt mit meinem Mann zusammen wäre und das irritiert mich sehr. In letzte Zeit habe ich oft Momente, wo ich mir sage "du bist verliebt" und vermutlich bin ich das auch, aber dann müsste ich eigentlich den Kontakt vermindern und das möchte ich nicht.
Wie seine Gefühle aussehen, kann ich nicht sagen. Er ist sehr konservativ und zudem auch schüchtern was Single-Frauen angeht, hatte auch noch nie eine Freundin, dated jedoch seit Neustens eine Frau. Ich bin ehrlich gesagt eifersüchtig, jedoch versuche ich ihm so gut ich kann, Ratschläge zu geben. Das zwischen uns jemals etwas passieren wird, ist absolut ausgeschlossen. Für ihn wäre es aufgrund seiner wirklich sehr konservativen Einstellung schonmal völlig ausgeschlossen und für mich auch, weil ich sowas einfach nicht machen würde. 

Mich irritieren diese Gefühle sehr. Da ich ihn so lieb habe (der Ausdruck trifft es wirklich gut), finde ich ihn mitlerweile auch nicht mehr unattraktiv (auch nicht direkt attraktiv, aber wenn man jemanden lieb hat, findet man die Person ja irgendwie immer hübsch). Gleichzeitig liebe ich aber auch meinen Mann und fühle mich ihm sehr nahe. Ich habe jedoch manchmal Momente (und das macht mich dann traurig) in denen ich denke, dass ich mit meinem Kollegen vielleicht besser zusammengepasst hätte und dass es schade ist, dass ich ihn nicht früher kennengelernt habe. Andereseits kann man das ja garnicht wissen, vielleicht hätten wir im Alltag überhaupt nicht harmoniert. Ich habe ja eine glückliche Beziehung und das ist sehr viel wert.

ich würde gerne diese Verliebtheitsgefühle einfach abstellen, denn sie stören mich, dann könnte ich mit meinem Kollegen weiter normal befreundet sein und mich für ihn ganz unvoreingenommen freuen, falls es mit seiner Bekannten etwas wird. Aber wie macht man das???

Ich hoffe jemand von euch hat einen Rat für mich. 
 

denen ich denke, dass ich mit meinem Kollegen vielleicht besser zusammengepasst hätte und dass es schade ist, dass ich ihn nicht früher kennengelernt habe.


wow


mir tut dein mann leid!
wenn du ehrlich bist ist er nicht der den du wirklich willst

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22. Oktober um 13:43

Bleibt die Abwesenheit Deines Mannes unter der Woche nun ein Dauerzustand?

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22. Oktober um 14:58

@blackogier: Vielen Dank für deine lange Antwort. Ich glaube auch, dass der räumliche Abstand unter der Woche zu meinem Mann eine große Rolle spielt, denn ich fühle mich tatsächlich recht einsam wenn er nicht da ist. Wir sind wegen der hohen Mietpreise vor 2 Jahren nach außerhalb in einen kleinen Ort gezogen, leider hatten wir nicht eingeplant, dass mein Mann einen Pendel-Job annehmen würde, sonst wären wir in der Stadt geblieben. Dadurch ist es schwierig, sich mal spontan abends mit Freunden zu treffen. Ich habe darüber auch schon mit meinem Mann gesprochen und wir überlegen, wieder in die Stadt zu ziehen. Ich habe auch schon versucht mich mit weiblichen Koleginnen mehr anzufreunden, damit ich nicht mehr so viel Zeit mit meinem Kollegen verbringe. Distanz ist ja i.d.R. das beste Rezept. Das Problem ist nur, dass mein Arbeitsumfeld extrem kompetitiv ist, echte Freunde dort zu finden ist sehr schwierig, da keiner dem anderen traut. Ich selbst bin nicht grade der Typ, der anderen Leuten in den Rücken fällt und finde diese Arbeitsathmosphäre sehr unangenehm, deswegen war ich auch so froh nachdem meine Freundin weggezogen ist, wieder mit jemandem von der Arbeit ein Vertrauensverhältniss zu haben. 
Mein Plan ist eigentlich, wenn wir umgezogen sind, mir ein paar neue Hobbies zu suchen und darüber mehr Sozial-Kontakte zu knüpfen. Dann wird es auch einfacher zu dem Kollegen mehr Distanz aufzubauen. 

@jasmin7190 wieso? jeder hat doch mal wiedersprüchliche Gefühle und zweifel. ich glaube es gibt kein pärchen auf diesem Planeten, wo beide partner 24/7 100%ig zufrieden sind. Ich bin die meiste Zeit sehr glücklich mit meinem Partner. Auf der anderen Seite des Flusses ist das Gras doch immer grüner  

@unbeleidigteleberwurst: Leider ja. Es würde mir auch nichts nützen, mir einen neuen Job zu suchen und umzuziehen. Mein Mann arbeitet auf wechselnden Projekten in unterschiedlichen Städten, d.h. ich müsste schon alle 2 Monate umziehen, um eine Wochenendebeziehung zu vermeiden - was natürlich nicht praktikabel ist. Meinen Mann gefällt sein neuer Job auch sehr gut, und das freut mich natürlich für ihn. 

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22. Oktober um 15:17

Es ist zwar schön, dass Deinem Mann der Job so gut gefällt, aber wenn eure Beziehung dabei draufgeht, ist das ja auch keine Lösung.

Wieso suchst Du Freunde nur im beruflichen Umfeld?
Hast Du ein Hobby, wo Du Leute kennenlernen kannst?

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22. Oktober um 17:38
In Antwort auf kamika2019

@blackogier: Vielen Dank für deine lange Antwort. Ich glaube auch, dass der räumliche Abstand unter der Woche zu meinem Mann eine große Rolle spielt, denn ich fühle mich tatsächlich recht einsam wenn er nicht da ist. Wir sind wegen der hohen Mietpreise vor 2 Jahren nach außerhalb in einen kleinen Ort gezogen, leider hatten wir nicht eingeplant, dass mein Mann einen Pendel-Job annehmen würde, sonst wären wir in der Stadt geblieben. Dadurch ist es schwierig, sich mal spontan abends mit Freunden zu treffen. Ich habe darüber auch schon mit meinem Mann gesprochen und wir überlegen, wieder in die Stadt zu ziehen. Ich habe auch schon versucht mich mit weiblichen Koleginnen mehr anzufreunden, damit ich nicht mehr so viel Zeit mit meinem Kollegen verbringe. Distanz ist ja i.d.R. das beste Rezept. Das Problem ist nur, dass mein Arbeitsumfeld extrem kompetitiv ist, echte Freunde dort zu finden ist sehr schwierig, da keiner dem anderen traut. Ich selbst bin nicht grade der Typ, der anderen Leuten in den Rücken fällt und finde diese Arbeitsathmosphäre sehr unangenehm, deswegen war ich auch so froh nachdem meine Freundin weggezogen ist, wieder mit jemandem von der Arbeit ein Vertrauensverhältniss zu haben. 
Mein Plan ist eigentlich, wenn wir umgezogen sind, mir ein paar neue Hobbies zu suchen und darüber mehr Sozial-Kontakte zu knüpfen. Dann wird es auch einfacher zu dem Kollegen mehr Distanz aufzubauen. 

@jasmin7190 wieso? jeder hat doch mal wiedersprüchliche Gefühle und zweifel. ich glaube es gibt kein pärchen auf diesem Planeten, wo beide partner 24/7 100%ig zufrieden sind. Ich bin die meiste Zeit sehr glücklich mit meinem Partner. Auf der anderen Seite des Flusses ist das Gras doch immer grüner  

@unbeleidigteleberwurst: Leider ja. Es würde mir auch nichts nützen, mir einen neuen Job zu suchen und umzuziehen. Mein Mann arbeitet auf wechselnden Projekten in unterschiedlichen Städten, d.h. ich müsste schon alle 2 Monate umziehen, um eine Wochenendebeziehung zu vermeiden - was natürlich nicht praktikabel ist. Meinen Mann gefällt sein neuer Job auch sehr gut, und das freut mich natürlich für ihn. 

klar!  aber gleich den Partner so in Frage zu stellen ist schon heftig!  du solltest dir auf jeden Fall sicher sein ob du die Beziehung weiterhin willst bevor du ihm einen Umzug antust und dann vielleicht trotzdem gehst

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