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Verhältnis Männer zu ihren Müttern

10. März 2009 um 18:27

Hallo liebe Leute!

Ich hab mal ne Frage. Und zwar hätt ich gerne gewusst, welche Beziehung eure Freunde/Männer zu ihrer Mutter haben bzw. wie diese die behandelt. Stehen sie sich sehr nahe, erzählen sie sich viel?
Es ist nämlich so, dass ich es etwas arg finde, dass seine Mutter ihn (26) noch immer zum Einkaufen schickt, ihn viel ihrer Arbeit erledigen lässt (sie ist Angestellte ihres Mannes - Allgemeinarzt) Gleichzeitig macht sie aber auch dauernd sein Bett und räumt sein Zimmer auf (wenn die Haushälterin nicht da ist). Er ist zum Glück nicht soo viel zuhause, weil er auswärts studiert, aber wenn, dann regt mich das alles auf. Kaum ein Wochenende vergeht, wo sie ihn nicht einkaufen schickt oder dergleichen! Ich bin dann immer so eifersüchtig... Einerseits deshalb, dass sie ihn so rumkommandiert, andererseits, weil sie dann doch wieder liebe Mami spielt, obwohl er seit seinem 10. Lebensjahr im Internat war, genauso wie seine drei Geschwister...
Ich mein, einerseits ist es eh nett von ihm, er ist einfach ein guter Kerl, viele Männer gehen nie einkaufen, weil sie es noch nie gemacht haben oder so...aber ich fühl mich dann irgendwie so vernachlässigt.
Allein schon wenn sie ihn anruft bin ich eifersüchtig! Meist geht es zwar eh nur um Sachen, die die Arbeit betreffen, und am Schluss fragt sie dann kurz "Wie gehts da denn", er sagt "gut" und dann legt sie schon auf, ohne was Persönlicheres zu fragen (schon gar nicht nach mir, deren Geburtstag - 1. Jänner, schwer zu merken - sie nach vier Jahren Beziehung auch noch immer nicht weiß).
Ich wüsste einfach gern, wie das bei euch ist. Sollte ich einfach toleranter sein? Es ist leider so, dass ich mich schnell minderwertig und unwichtig fühl und als wär ich eh erst an zweiter Stelle... Obwohl er sich eh sehr um mich bemüht und so. Ich brauche dringend Hilfe, da meine Eifersucht unsere Beziehung stark beeinträchtig bzw. zu zerstören droht, weil ich dadurch oft ungut zu ihm bin... Obwohl ich ja nicht ihn meine, sondern mich generell unzulänglich fühl.
Mich würd auch einfach nur interessieren, wie es bei anderen Pärchen ist. Ich hab leider auch keinen Bruder, so dass ich da einen Vergleich hätte.

Liebe Grüße
Bianca

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10. März 2009 um 19:58

Antwort
Hallo cefeu!

Danke für deine lange Antwort. Findest du die Beziehung zwischen meinem Freund und seiner Mutter wirklich so ungewöhnlich eng? Ich mein, ich persönlich empfind sie gar nicht als das, also zumindest soweit ich das Ganze erlebe. Aber irgendwie empfind ich das Ganze halt nicht als normal! Und er sagt ja selbst, dass er nicht allzu gern zuhause ist, die Mitarbeit zuhause ist jedoch auch entscheidend für seine berufliche Zukunft...

Ich mein, man muss dazu sagen, dass seine Mutter psychisch krank ist. Es wurde eine bipolare Störung diagnostiert (schon bevor wir uns kennenlernten), und sie ist mit zwei Psychopharmaka eingestellt. Auch mit ein Grund, warum sie oft meinen Freund zum Einkaufen schickt - eine gewisse Paranoia, weil ihre Krankheit auch schon teilweise ortsbekannt ist. Und er denkt sich vermutlich, geh ich halt einkaufen, bevor sie wieder ihren Vogel bekommt. Mein Freund erzählt mir da aber auch nicht alles, weil er eben um meine Abneigung weiß und deshalb nicht immer von ihr reden will. Aber mich ärgert gerade das, dass er mir nix erzählt, was sie so bereden. Ich hoffe ja nicht, dass er etwas Vertrauliches über mich bei ihr ausplaudert (was er umgekehrt ja tut - sonst wüsste ich ja nichts von ihrer Krankheit, ich wüsste nur, dass sie ab und zu Tobsuchtsanfälle hat, in denen sie mich auch schon mal Kloputzen schickte und so - was mein Freund aber zu verhindern wusste)

Ich mein, ich glaub gar nicht, dass sie meinen Freund als Partnerersatz sieht, sie hat ja noch drei Söhne, aber sicher wird mein Freund als Ältester eine Sonderstellung haben. Aber sie hat eh ihren Mann, der immer da ist, mit dem sie auch oft auf Urlaub fährt und so...
Aber manchmal denk ich mir, ich bin als Nicht-Akademikerin in ihrer Familie nichts wert - dabei ist sie selbst auch keine, sondern war bis zur Geburt meines Freundes Gerichtsbeamte. Aber selbst da denk ich mir, mein Freund findet das besser als meinen Beruf. Ich fang jetzt sogar mit einem berufsbegleitenden Studium an, auch deswegen, weil ich hoffe, dann vielleicht eher akzeptiert zu werden...

Es ist halt auch so, dass ein ziemlicher Statusunterschied zwischen meiner und seiner Familie besteht. Ich stamme aus einer

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10. März 2009 um 20:09
In Antwort auf shahar_12769530

Antwort
Hallo cefeu!

Danke für deine lange Antwort. Findest du die Beziehung zwischen meinem Freund und seiner Mutter wirklich so ungewöhnlich eng? Ich mein, ich persönlich empfind sie gar nicht als das, also zumindest soweit ich das Ganze erlebe. Aber irgendwie empfind ich das Ganze halt nicht als normal! Und er sagt ja selbst, dass er nicht allzu gern zuhause ist, die Mitarbeit zuhause ist jedoch auch entscheidend für seine berufliche Zukunft...

Ich mein, man muss dazu sagen, dass seine Mutter psychisch krank ist. Es wurde eine bipolare Störung diagnostiert (schon bevor wir uns kennenlernten), und sie ist mit zwei Psychopharmaka eingestellt. Auch mit ein Grund, warum sie oft meinen Freund zum Einkaufen schickt - eine gewisse Paranoia, weil ihre Krankheit auch schon teilweise ortsbekannt ist. Und er denkt sich vermutlich, geh ich halt einkaufen, bevor sie wieder ihren Vogel bekommt. Mein Freund erzählt mir da aber auch nicht alles, weil er eben um meine Abneigung weiß und deshalb nicht immer von ihr reden will. Aber mich ärgert gerade das, dass er mir nix erzählt, was sie so bereden. Ich hoffe ja nicht, dass er etwas Vertrauliches über mich bei ihr ausplaudert (was er umgekehrt ja tut - sonst wüsste ich ja nichts von ihrer Krankheit, ich wüsste nur, dass sie ab und zu Tobsuchtsanfälle hat, in denen sie mich auch schon mal Kloputzen schickte und so - was mein Freund aber zu verhindern wusste)

Ich mein, ich glaub gar nicht, dass sie meinen Freund als Partnerersatz sieht, sie hat ja noch drei Söhne, aber sicher wird mein Freund als Ältester eine Sonderstellung haben. Aber sie hat eh ihren Mann, der immer da ist, mit dem sie auch oft auf Urlaub fährt und so...
Aber manchmal denk ich mir, ich bin als Nicht-Akademikerin in ihrer Familie nichts wert - dabei ist sie selbst auch keine, sondern war bis zur Geburt meines Freundes Gerichtsbeamte. Aber selbst da denk ich mir, mein Freund findet das besser als meinen Beruf. Ich fang jetzt sogar mit einem berufsbegleitenden Studium an, auch deswegen, weil ich hoffe, dann vielleicht eher akzeptiert zu werden...

Es ist halt auch so, dass ein ziemlicher Statusunterschied zwischen meiner und seiner Familie besteht. Ich stamme aus einer

Fortsetzung
... sorry, mein Beitrag wurde abgeschnitten. Also ich stamme aus einer "Arbeiterfamilie", bin die erste mit Matura. Bei ihm ist sein Vater Akademiker, seine Mutter hat Abendschul-Matura, und die Söhne haben alle Matura und studieren. Ich hätt da irgendwie auch das Gefühl, meine Familie zu verraten, wenn ich ein zu enges zu seiner aufbau... was vermutlich eh nicht geht, weil sie keine natürlich herzliche Art haben. Ich denk mir einfach immer, was sich meine Mutter für wenig Geld abrackert, während seine sogar eine Haushälterin hat und sicher nicht unter chronischem Stress leidet.

Es ist einfach so vertrackt... Ich mein, ich hätt so gern ein unbefangenes Verhältnis zu ihr. Weil ich mit meinem Freund zusammen bleiben will und auch mal Kinder mit ihm will. Sonst gäbs ja da auch wieder Konfliktstoff... Man muss dazu sagen, dass es noch keine offenen Konfrontation zwischen uns gegeben hat. Wenn mich was ärgert, lass ich es (leider) an meinem armen Freund aus, und sie sagt zumindest zu mir nix.

Wie kann man an seinem Selbstwertgefühl arbeiten? Was meint ihr zu dieser erweiterten Darstellung der Situation?

Bitte um weitere Ratschläge,
Bianca

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11. März 2009 um 19:55

Eifersüchtig
auf die Schwiegermutter. Das kommt mir bekannt vor
Mein Freund und ich wohnen schon fast 2 Jahre zusammen (er wohnt also nicht mehr zu Hause).
Doch sobald sie ihn mal anruft oder sie sich SMS schreiben, er zu ihr hinfährt oder sie ihn zur begrüßung und verabschiedung drückt könnt ich ausrasten Mach ihm dann auch immer ne Szene.
weiß auch nich was dann in mir los is. Hab auch schwer mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen.
Denke immer ich komme "gegen" sie nie an, sie nimmt ihn mir weg und er wird mich nie so lieben wie er sie liebt.
Ich weiß das es schwachsinn is.
Ich versuche mir jetz immer zu sagen: " Mutterliebe ist was anderes als unsere Liebe. Sie ist vielleicht seine Nr. 1 als Mutter aber ich bin seine Nr. 1 als Freundin. Das ist ein großer Unterschied. Ich bin ihm nicht egal."
Ich hoffe ich kann irgendwann mit der Situation besser umgehen.
Ich wünsch dir alles gute!
Lg

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11. März 2009 um 21:07

Fehlende Abnabelung
Hallo liebe Bianca,

Du hast ja alles sehr aufschlussreich und detailliert geschildert, so dass ich mich in der Lage sehe einiges dazu zu schreiben. Hoffe dass es noch von Dir gelesen wird:

Als erstes fällt mir hier die fehlende Abnabelung Deines Freundes auf. Das steht jedem Menschen bevor der erwachsen werden will. Manche vollziehen sie jedoch erst später als andere und einige kommen sogar nie dazu.
Auch wenn der Vater in der Familie vorhanden ist, scheint es wohl dennoch so zu sein, dass Dein Freund als ältester Sohn und damit Stammhalter, eine Art Partnerersatz für die Mutter darstellt. Wie cefeu schon schrieb, ist das auch bei Vätern die da sind und jedoch nicht ausreichend Präsenz zeigen, der Fall.
Er ist Arzt und damit sehr beschäftigt. Da kommt oftmals erst der Job, dann die Familie. Andernfalls könnte ja sonst auch der Vater einkaufen gehen.
Tut er jedoch nicht. Also ist da schon eine Kompensation durch den Sohn vorhanden.

Das Abhängigkeitsverhältnis ist jedoch beidseitig, weil auch Dein Freund sich scheinbar Vorteile durch die enge Bindung sichern will (hast Du leider nicht näher ausgeführt).

Eine Abnabelung findet oftmals erst statt, wenn die Partnerin auch einen festen Status in der Familie erlangt. Hierzu wäre schon notwendig zusammen zu ziehen, wenn nicht gar zu heiraten und Kinder zu bekommen. Dann kann man oft auch mehr Ansprüche stellen, Grenzen setzen. Dann geht oft alles von alleine und die Abnabelung findet statt.

Dein Freund ist noch recht jung mit 26. Als angehender Akadamiker findet da die Abnabelung oft auch später statt, nämlich mit finanzieller und beruflicher Unabhängigkeit. Spätestens dann wenn er durch Job und Familie einfach keine Zeit mehr hat, wird er auch Grenzen setzen.
Hier geht es immer um das Interesse des Mannes an den Grenzen. Solange er Vorteile hat, wird er sie nicht ziehen.

Was kannst Du tun: Du solltest Dich auf jeden Fall genauso um Deine eigenen Angelegenheiten kümmern. Also während er weg ist nicht Däumchen drehen und auf ihn warten, sondern Dein Leben leben. Mach einfach Deine Sachen und finde Dich erst mal damit ab, dass er dann nicht da ist und solange er studiert die Mutter auch soviel Einfluss hat.
Wichtig ist jedoch dass Du dann ebenso ihm zeigst dass Du auch Deine ganz eigenen Interessen hast, die Du auch verfolgst. Und zwar nicht nur in Zeiten wo er nicht da ist, sondern auch in Zeiten wo er Dich sehen will und Zeit für Dich hätte. Die Situation ist erträglicher wenn sie gleichberechtigt stattfindet. Das hat den Vorteil dass er spürt wie es ist allein zu sein und das anderes oder andere auch wichtiger als er sein können.
So kommt er vielleicht mal auf den Gedanken sich Mühe zu geben und seine familiären Verpflichtungen einzuschränken, weil er dann auch mit Deinen Interessen konkurriert.

Außerdem solltest Du Selbstbewusstsein entwickeln. Wie Du schon schreibst sind Deine Eltern ehrlich und hart arbeitende herzliche Menschen. Das ist ungemein viel Wert. Es ist oftmals so dass der Mann den besseren Familien-Status vorzuweisen hat. Das ist die Natur des Menschen und wird immer wieder vorkommen. Da gibt es nichts dran zu verstecken. Sie hat es nicht anders gemacht. Der Unterschied ist dass sie sich bereits etabliert hat.
Wichtig ist es aber zu den Werten zu stehen die in Deiner Familie vorhanden sind. Die sind nicht mit Geld oder Status zu ersetzen. Halte Dir das immer vor Augen und gehe aufrecht.
Eine gute Berufsausbildung ist immer von Vorteil. Daher ist es gut so wie Du es machst.

Ich kenne die Situation nicht so gut wie Du. Aber manchmal kann es von Vorteil sein, wenn man alles mit dem Partner gemeinsam macht. Z.B. das einkaufen gehen etc. Dann wird es offensichtlich dass es in Eurer Partnerschaft stattfindet und auch offensichtlich dass es nicht passt und aufhören muss.

Aber wenn er mehr vor hat mit Dir, also zusammenziehen, Heirat, Familie, Kinder etc. denke ich, ist es nur eine Frage der Zeit.
Ich denke er ist nicht doof und zieht sich auch genauso seine Vorteile aus allem für sein Studium und berufliche Zukunft. Und wenn ihr mal Familie habst wirst Du ja ebenso davon profitieren.

Und auf eine Weise kann man solchen Müttern dann dankbar sein, weil sie Söhne großgezogen haben die Pflichtbewusstsein haben, also auch für Dich

Lieben Gruß

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13. März 2009 um 17:10
In Antwort auf rainer_12481667

Fehlende Abnabelung
Hallo liebe Bianca,

Du hast ja alles sehr aufschlussreich und detailliert geschildert, so dass ich mich in der Lage sehe einiges dazu zu schreiben. Hoffe dass es noch von Dir gelesen wird:

Als erstes fällt mir hier die fehlende Abnabelung Deines Freundes auf. Das steht jedem Menschen bevor der erwachsen werden will. Manche vollziehen sie jedoch erst später als andere und einige kommen sogar nie dazu.
Auch wenn der Vater in der Familie vorhanden ist, scheint es wohl dennoch so zu sein, dass Dein Freund als ältester Sohn und damit Stammhalter, eine Art Partnerersatz für die Mutter darstellt. Wie cefeu schon schrieb, ist das auch bei Vätern die da sind und jedoch nicht ausreichend Präsenz zeigen, der Fall.
Er ist Arzt und damit sehr beschäftigt. Da kommt oftmals erst der Job, dann die Familie. Andernfalls könnte ja sonst auch der Vater einkaufen gehen.
Tut er jedoch nicht. Also ist da schon eine Kompensation durch den Sohn vorhanden.

Das Abhängigkeitsverhältnis ist jedoch beidseitig, weil auch Dein Freund sich scheinbar Vorteile durch die enge Bindung sichern will (hast Du leider nicht näher ausgeführt).

Eine Abnabelung findet oftmals erst statt, wenn die Partnerin auch einen festen Status in der Familie erlangt. Hierzu wäre schon notwendig zusammen zu ziehen, wenn nicht gar zu heiraten und Kinder zu bekommen. Dann kann man oft auch mehr Ansprüche stellen, Grenzen setzen. Dann geht oft alles von alleine und die Abnabelung findet statt.

Dein Freund ist noch recht jung mit 26. Als angehender Akadamiker findet da die Abnabelung oft auch später statt, nämlich mit finanzieller und beruflicher Unabhängigkeit. Spätestens dann wenn er durch Job und Familie einfach keine Zeit mehr hat, wird er auch Grenzen setzen.
Hier geht es immer um das Interesse des Mannes an den Grenzen. Solange er Vorteile hat, wird er sie nicht ziehen.

Was kannst Du tun: Du solltest Dich auf jeden Fall genauso um Deine eigenen Angelegenheiten kümmern. Also während er weg ist nicht Däumchen drehen und auf ihn warten, sondern Dein Leben leben. Mach einfach Deine Sachen und finde Dich erst mal damit ab, dass er dann nicht da ist und solange er studiert die Mutter auch soviel Einfluss hat.
Wichtig ist jedoch dass Du dann ebenso ihm zeigst dass Du auch Deine ganz eigenen Interessen hast, die Du auch verfolgst. Und zwar nicht nur in Zeiten wo er nicht da ist, sondern auch in Zeiten wo er Dich sehen will und Zeit für Dich hätte. Die Situation ist erträglicher wenn sie gleichberechtigt stattfindet. Das hat den Vorteil dass er spürt wie es ist allein zu sein und das anderes oder andere auch wichtiger als er sein können.
So kommt er vielleicht mal auf den Gedanken sich Mühe zu geben und seine familiären Verpflichtungen einzuschränken, weil er dann auch mit Deinen Interessen konkurriert.

Außerdem solltest Du Selbstbewusstsein entwickeln. Wie Du schon schreibst sind Deine Eltern ehrlich und hart arbeitende herzliche Menschen. Das ist ungemein viel Wert. Es ist oftmals so dass der Mann den besseren Familien-Status vorzuweisen hat. Das ist die Natur des Menschen und wird immer wieder vorkommen. Da gibt es nichts dran zu verstecken. Sie hat es nicht anders gemacht. Der Unterschied ist dass sie sich bereits etabliert hat.
Wichtig ist es aber zu den Werten zu stehen die in Deiner Familie vorhanden sind. Die sind nicht mit Geld oder Status zu ersetzen. Halte Dir das immer vor Augen und gehe aufrecht.
Eine gute Berufsausbildung ist immer von Vorteil. Daher ist es gut so wie Du es machst.

Ich kenne die Situation nicht so gut wie Du. Aber manchmal kann es von Vorteil sein, wenn man alles mit dem Partner gemeinsam macht. Z.B. das einkaufen gehen etc. Dann wird es offensichtlich dass es in Eurer Partnerschaft stattfindet und auch offensichtlich dass es nicht passt und aufhören muss.

Aber wenn er mehr vor hat mit Dir, also zusammenziehen, Heirat, Familie, Kinder etc. denke ich, ist es nur eine Frage der Zeit.
Ich denke er ist nicht doof und zieht sich auch genauso seine Vorteile aus allem für sein Studium und berufliche Zukunft. Und wenn ihr mal Familie habst wirst Du ja ebenso davon profitieren.

Und auf eine Weise kann man solchen Müttern dann dankbar sein, weil sie Söhne großgezogen haben die Pflichtbewusstsein haben, also auch für Dich

Lieben Gruß

Danke
hallo menschmeier und mausi!

danke für eure antworten!
danke besonders menschmeier für deine ausführliche antwort. sie hat mir geholfen. ja, ich hoffe, dass es besser wird, wenn wir dann mal eine eigene wohnung haben und er unabhängiger ist. leider ist es ja so, dass er momentan finanziell vollständig abhängig ist. und weil er eben auch mal arzt werden will wird die beziehung zu seiner familie immer eng bleiben, durch den austausch darüber und so...
ich denk mir, dass wir noch einige hürden zu bewältigen haben... die wir hoffentlich überspringen.
liebe mausi auch dir alles gute. ich wünsch uns beiden mehr selbstbewusstsein... dann wär vieles so viel leichter.

liebe grüße
bianca

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