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Verhalten einer Kollegin..

14. September 2005 um 15:27

HAllo,
eine Arbeitskollegin von mir geht es nicht gut. Sie hat mir erzählt, sie hätte vor Jahren einen Mann getroffen, der sie gern geheiratet hätte. Die Situation ist folgende: Sie hat einen akademischen Beruf und er ist Landwirt. Sie hätte ihren Beruf aufgeben müssen und hätte Bäuerin werden müssen. Das wollte sie - glaube ich - nicht. Sie behauptet zwar, sie hätte es getan. Naja, jedenfalls hat sie mit ihm Schluss gemacht, nach einiger Zeit meldete sie sich wieder bei ihm, dann traffen sich die beiden, er machte sich Hoffnungen, daraufhin machte sie wieder Schluss.... Das Spiel wiederholte sich über viele Jahre. Sie ist total fertig wegen ihm, weil er nun endgültig nichts mehr von ihr wissen will. Sie "will" nämlich jetzt erneut.

Meine Frage: Versteht ihr ihr Verhalten? Ich nicht so recht. Denn wenn man mit jemand Schluss macht, hat man eine Entscheidung getroffen. Man kann doch den anderen nicht - und noch dazu über Jahre!!! schickanieren. Das ist doch der reinste Psychoterror. Wieso macht sie das? Will sie ihn und sich selbst fertig machen? Wenn ich sie das frage, vereint sie das und behauptet, sie will, dass sie in guten auseinander gehen.
Was hält ihr davon???? Für mich will die einfach nur die Kontrolle über ihn haben. Weil er sich das von ihr nicht mehr gefallen läßt, ist sie fertig, oder irre ich mich da????

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14. September 2005 um 17:25

Naja,
kann schon sein, dass sie sadistisch veranlagt ist. Mir macht es jedoch nur bei bestimmten Personen Spaß, nämlich bei diejenigen, die mich auch gequält haben.

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14. September 2005 um 17:34

Für mich will die einfach nur die Kontrolle über ihn haben
-> JA!
..nach dem motto: ich will nicht, aber du hast auch keine andere zu wollen!

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14. September 2005 um 17:43

Erinnert mich ...
.... irgendwie an den Film "Salz auf unserer Haut", mit dem Fischer...

Gab es da ein Happy-End?

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14. September 2005 um 18:09
In Antwort auf detta_12238014

Für mich will die einfach nur die Kontrolle über ihn haben
-> JA!
..nach dem motto: ich will nicht, aber du hast auch keine andere zu wollen!

Seh ich auch so...
frag mich nur, was sie davon hat? So ein Verhalten ist doch krank, oder??????

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15. September 2005 um 17:34
In Antwort auf hanka_11872592

Naja,
kann schon sein, dass sie sadistisch veranlagt ist. Mir macht es jedoch nur bei bestimmten Personen Spaß, nämlich bei diejenigen, die mich auch gequält haben.

Hört sich irgendie nach
narzisstischem Verhalten an:

"Hilfe, komm' mir nicht zu nah, aber als "source of supply" bist du mir immer noch gut genug - bloss stelle nie irgendwelche Forderungen, da fühle ich mich eingeengt und verlasse dich."

Bei Narzissten ist Distanz auch eine Form der Bestrafung, weil der andere ihnen ja für ihre Begriffe viel zu nahe gekommen ist. Sie verstehen es auch sehr gut dem anderen Schuldgefühle einzureden (Narzissten haben nämlich grundsätzlich immer recht und Fehler machen immer nur andere, sie sind höchstens das arme Opfer) und wenn der andere sich dann schlecht genug fühlt, kommen sie wieder an (nach dem Motto: lass uns einfach vergessen, was vorher passiert ist). Da Narzissten auch einen ziemlichen Charme entwickeln können, bis sie wieder einmal genug von einem haben und das Interesse verlieren, dauert es meist, bis man dieses Spiel durchschaut.

Er scheint es ja Gott sei Dank endlich kapiert zu haben. (Bei mir hat es ungefähr 2 Jahre gedauert - war die reinste emotionale Achterbahnfahrt und ich habe mich selten besser gefühlt nach einer Trennung).

LG, xeres

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