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Verhalten des Mannes

1. Mai 2011 um 22:58

Liebes Forum!

Seit nun 7Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen.
Aus beruflichen Gründen sehen wir uns nur am Wochenende, manchmal auch nur alle 2 Wochen.
Eigentlich bin ich sehr glücklich in dieser Beziehung, aber der Schuh drückt auf der anderen Seite sehr!
Folgendes:
Er diskutiert nicht, hat keine eigene Meinung, geht jeder Art der Konfrontation aus dem Weg.
Furchtbar!
Wir unterhalten uns über irgendwas ( fiktives Beispiel: Atomkraft ja/nein)
Ich habe immer zu allem eine Meinung. Er nicht.
Er nimmt meine einfach an und sagt: "so sehe ich das auch".
Des Weiteren lässt er sich einfach alles von mir sagen.
Egal was! Er widerspricht mir nie...
Und wenn ich ihn mal auf seine Befindlichkeit anspreche, weiß er nie, was er darauf antworten soll.
Er ist einfach nicht in der Lage sich auszudrücken.
Gestritten haben wir uns noch nie - wie auch?
Er kann nicht argumentieren. Er kann seine Position nicht wiedergeben. Manchmal glaube ich, er hat einfach keine und weiß nicht, wo er im Leben seinen Platz hat. Er spricht mir quasi nach dem Mund. Erzählt mir das, was am wenigsten Reibung erzeugt, denn damit kann er nicht umgehen. Wenn ich sauer auf ihn bin ( auch das kommt mal vor) und ihm sage warum, dann verteidigt er sich nicht. Er lässt sich anmeckern und stimmt mir auch noch zu und entschuldiugt sich am laufenden Band.
Dann sitzt er neben mir und sieht mich an, wie ein Kleinkind, was soeben die teuerste Vase der Mutter auf den Boden geschmissen hat. Oder auch immer wieder gern mit dem Dackelblick.
Er akzeptiert einfach alles, was ich mache oder sage.

Ich bin nicht streitsüchtig, aber so ein extremes Harmoniebedürfnis verspühre ich nun auch wieder nicht.

Kennt ihr das?
Oder könnt ihr mir vielleicht sagen, wo das Problem liegt?

Er hat in seinen vorherigen Beziehung immer nur Pech gehabt, ja. Er sagt auch, so glücklich, wie mit mir sei er vorher nie gewesen.

Ich habe das Gefühl, er unterwirft sich. So, wie er es in allen anderen Beziehungen auch getan hat ( die Ex-Freundinnen scheinen unglaublich dominant und gemein gewesen zu sein) Darüber hat er sich auch des Öfteren bei mir beschwert.... aber ich kann doch nicht auf der einen Seite ewige Zeiten unter dem Verhalten der Ex-Freundinnen gelitten haben, mache mich aber auf der anderen Seite selbst zum Opfer des Ganzen.
Das leuchtet mir irgendwie nicht ein!
Und er ist super sensilbel. ich würde fast schon sagen, dass er sehr oft, sehr weich ist. Und er frisst alles in sich rein, redet nicht über die Dinge, die ihn bedrücken.

Einmal ist er für mich ein offenes Buch...das andere mal weiß ich nicht mal, wie ich es öffnen soll....

Und ich will ihm nicht wehtun, will nicht, dass er sich mir gegenüber so verhält.... wirklich nicht!
Das habe ich ihm auch schon gefühlte 100000000Mal gesagt, aber er ändert nichts daran.

Ich weiß nicht, ob mir die Beziehung so reicht.
Ich liebe ihn, keine Frage. Aber ich weiß nicht, ob ich noch länger mit einem Mann glücklich sein kann, der sich in nichts sicher ist, außer in dem, was er auf der Arbeit macht. ...der sich nicht verteidigt ( vor niemandem!), der nicht in der Lage ist zu argumentieren und der nicht weiß, wo er im Leben steht....

ich hoffe, ihr habt einen Rat für mich....denn eigentlich mag ich die Beziehung nicht aufgeben... nur weiß ich nicht mehr, wie ich damit noch umgehen soll....

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2. Mai 2011 um 8:38

Ich kann
Dich gut verstehen. Jede Beziehung braucht Reibung. Sonst ist es keine.Hast Du ihm mal gesagt, dass Dich das unglücklich macht als seine Partnerin? Solche Verhaltensweisen, wie er sie an den Tag legt, sind meistens nicht so einfach zu ändern. Viel mehr klingt es für mich, als sollte er sich professionelle Hilfe suchen, wenn ihm etwas an Eurer Beziehung liegt.

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