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Verguckt in den Therapeuten

3. Oktober um 2:03

Ich weiß gar nicht, wie ich es schreiben soll, es klingt ganz bescheuert. Ich habe mich irgendwie in meinen Therapeuten verguckt, was ja auch vielleicht nicht außergewöhnlich ist ... Ich meine, einer Person der man alles anvertraut sich nahe zu fühlen, ist nichts Außergewöhnliches. Nur habe ich seid einiger Zeit, das Gefühl da ist mehr ... nicht nur von meiner Seite. Immer wenn wir einen Termin haben, schreibt er mit und schaut immer wieder auf und schmunzelt. Letztens habe ich ihn gefragt, wie sein Wochenende war, und er meinte, er musste an mich denken und war plötzlich ganz verlegen, als ich ihn frage, wie das kommt. Manchmal sagt er so Sachen wie "ich bin mir sicher, ihnen fällt etwas Kluges ein, wie sollte es anders sein" ... aber vielleicht ist das auch normal und er will mich aufbauen? Ich habe mittlerweile das Gefühl, ich brauche keine Therapie mehr. In zwei Wochen fängt mein neuer Job an, dann können wir zeitlich keine Termine mehr vereinbaren. Ich würde ihn so gerne weiterhin sehen. Privat. Geht das? Wie kann ich das fragen? Ich habe ihn bereits einstmals gefragt ob wir etwas trinken gehen, darauf meinte er, er kann nicht mit seinen Patienten ausgehen und hofft, dass ich das verstehe, und hat sich für das Angebot bedankt. Vielleicht interpretiere ich auch etwas hinein. Ich kenne ihn ja kaum. Er mich dagegen viel besser. Was denkt ihr und wie soll ich ihn fragen? Was soll ich tun?

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3. Oktober um 8:34

Nur habe ich seid einiger Zeit, das Gefühl da ist mehr ... nicht nur von meiner Seite. Immer wenn wir einen Termin haben, schreibt er mit und schaut immer wieder auf und schmunzelt.

das ist sein job!!

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3. Oktober um 10:02
In Antwort auf lilou143

Ich weiß gar nicht, wie ich es schreiben soll, es klingt ganz bescheuert. Ich habe mich irgendwie in meinen Therapeuten verguckt, was ja auch vielleicht nicht außergewöhnlich ist ... Ich meine, einer Person der man alles anvertraut sich nahe zu fühlen, ist nichts Außergewöhnliches. Nur habe ich seid einiger Zeit, das Gefühl da ist mehr ... nicht nur von meiner Seite. Immer wenn wir einen Termin haben, schreibt er mit und schaut immer wieder auf und schmunzelt. Letztens habe ich ihn gefragt, wie sein Wochenende war, und er meinte, er musste an mich denken und war plötzlich ganz verlegen, als ich ihn frage, wie das kommt. Manchmal sagt er so Sachen wie "ich bin mir sicher, ihnen fällt etwas Kluges ein, wie sollte es anders sein" ... aber vielleicht ist das auch normal und er will mich aufbauen? Ich habe mittlerweile das Gefühl, ich brauche keine Therapie mehr. In zwei Wochen fängt mein neuer Job an, dann können wir zeitlich keine Termine mehr vereinbaren. Ich würde ihn so gerne weiterhin sehen. Privat. Geht das? Wie kann ich das fragen? Ich habe ihn bereits einstmals gefragt ob wir etwas trinken gehen, darauf meinte er, er kann nicht mit seinen Patienten ausgehen und hofft, dass ich das verstehe, und hat sich für das Angebot bedankt. Vielleicht interpretiere ich auch etwas hinein. Ich kenne ihn ja kaum. Er mich dagegen viel besser. Was denkt ihr und wie soll ich ihn fragen? Was soll ich tun?

Nein, du wirst deinen Therapeuten nicht weiterhin privat treffen können. Das ist sogar verboten.
So, wie er sich verhält bis du ihm sicherlich sympathisch, was für einen Therapieerfolg auch notwendig ist. Ansonsten hätte der arme Mann auch wenig Spaß in seinem Job, wenn er dauernd Leute hätte, die er nicht leiden kann. 

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3. Oktober um 17:13

Die Situation ist sehr kniffelig, als Therapeut ist man einfach zugewandt und empathisch, aber das ist nicht immer direkt mehr. Leider verstehen viele Patienten das falsch, weil das Klima eben ganz anders ist, als beim Arzt, man sieht sich oft, fühlt sich verstanden...Ich kann dir nur sagen, sollte da einer mal wirklich was sehr ernst meinen, dann würde er das wohl zum Ende der Therapie signalisieren. Meine Kollegin beispielsweise ist ein halbes Jahr nach Therapieende mit ihrem ehemaligen Patient zusammengekommen, da hat sie auch die Initiative am Ende ergriffen...Aber vom Patient aus  kann das wirklich sehr unangenehm werden, weil es tatsächlich nicht so vorgesehen ist...Der Patient projeziert oft viel in den Therapeuten, weil dieser ihm geholfen hat...Aber es ist eben nicht immer romantischer Natur...

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