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Vergeltung gegen Affäre meiner Frau

20. Oktober 2011 um 20:59 Letzte Antwort: 26. Oktober 2019 um 5:36

Jedem, der meine fatale Geschichte liest, wäre ich sehr dankbar.

Ich bin seit sieben Jahren verheiratet und habe zwei kleine Töchter.

Nachdem ich Anfang des Jahres die Affäre meiner Frau aufdeckte (lief mindestens seit zwei Jahren, schon während der zweiten Schwangerschaft meiner Frau), ist mein Leben aus den Fugen geraten. Mit den gesammelten Infos konnte ich den Liebhaber über das Internet leicht identifizieren. Er ist auch verheiratet und hat zwei Kinder. Was (noch) niemand weiß: Ich habe selbstgemachte Masturbations-Videos von beiden auf dem Computer entdeckt, die sie sich zugeschickt hatten.

Ich verlangte ein Treffen mit ihm, um mir persönlich ein Bild zu machen. Meine Frau wollte ihn zwar vehement schützen und raushalten, aber ich wollte sehen, was er für ein Typ war und ob er meiner Kleinen ähnlich ist. Also habe ich gedroht, seine Frau zu informieren. Daraufhin kam er zum Treffen auf einem öffentlichen Platz.

Er (unauffälliger Typ) entschuldigte sich kleinlaut und versicherte, es sei vorbei. Er wisse, wie sehr meine Familie unter der Affäre leide und bat mich, seine Ehe und Familie nicht zu zerstören, sondern zu schweigen. Wir sollten unbedingt eine Ehetherapie machen, dann würden wir unsere Probleme lösen können. Er sei vor allen Dingen nicht der Vater meiner Tochter, da müsse ich mir keine Gedanken machen.

Sofort nach dem Gespräch kontaktierte ich eine Ehetherapeutin, um zu retten was zu retten war. Meine Frau war nach der Entdeckung wie verwandelt, weil ich ihr schönes Doppelleben gestört hatte. Sie wollte Abstand von mir, ging aber zur Therapie mit. Dort versicherte sie, die Affäre sei beendet, es sei ihr "nur" um den Sex gegangen.

Auf verschiedentliche Fragen der Therapeutin, ob meine Frau die Ehe wirklich weiterführen wolle, bejahte sie das immer. Ich habe ihr geglaubt, dass sie es ernst meint, weil wir ja auch beide an unsere Kinder gedacht haben.

Nach sechs Monaten fand ich vor einer ihrer Geschäftsreisen eine Tube Enthaarungscreme auf dem Badewannenrand und reimte mir den Rest zusammen. Als ich ihr auf den Kopf zusagte, ich wisse, dass sie sich morgen wieder mit ihrem Liebhaber treffen werde, dachte sie wohl, ich hätte ihre E-mails gelesen und gab das Vorhaben tatsächlich zu. Die beiden hatten die Affäre einfach weiterlaufen lassen.

Wie herzlos kann man sein, dass man so dreist weiterlügt, wenn man doch schon erwischt wurde. Wir haben zwei kleine Kinder, die nun ihre Eltern endgültig verlieren. Alle meine Hoffnungen, die Therapie sei ernst gemeint, waren ausgelöscht.

Und jetzt meine Frage. Die Therapie war verdammt teuer und von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Der Liebhaber hat sie mir sogar ans Herz gelegt und versichert, er werde die Finger von meiner Frau lassen, damit wir eine Chance haben. Sonst hätte ich mir das ganze gespart.

Ich weiß, dass hier immer alle die Schuld nur beim eigenen Partner suchen, nicht bei der Affäre, aber der Typ hat mich persönlich reingelegt. Er soll mir jetzt die verdammten Kosten ersetzen. Dabei würde es wahrscheinlich auch seine Frau erfahren. Was ich danach mache, weiß ich noch nicht. Ich spüre auch ein Rachebedürfnis.

Das klingt wahrscheinlich alles schon sehr entschlossen, aber ich bin unsicher, ob ich einen Fehler mache. Hat vielleicht jemand einen Rat?

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Beste hilfreiche Antwort

21. Oktober 2011 um 14:08

Meine Frau kann machen was sie will,
NACHDEM sie mir gesagt hat, dass sie jetzt einen anderen hat. Und der Geliebte kann sie haben, NACHDEM sie mir reinen Wein eingeschenkt hat. Nie habe ich sie als Eigentum betrachtet oder die vielzitierten "Besitzansprüche" angemeldet. Meine Frau war zu jeder Zeit frei zu gehen.

Wenn mich aber beide gemeinsam verarschen (einer alleine geht ja nicht) und ich Jahre meines Lebens verpasse, ist das ein Angriff auf mich. Ganz zu schweigen von den unschuldigen Kindern, deren zukünftige Schwierigkeiten und Defizite dem Geliebten auch egal sind.

Ihr Geliebten, überlegt Euch doch endlich mal, warum Ihr auf den Betrug angewiesen seid und die Ehrlichkeit aktiv unterdrückt. Ihr seid Parasiten, die den Betrogenen als Wirt der Affäre aussaugt. Ohne den ahnungslosen Wirt gäbe es Eure unbeschwerte, wirtschaftlich abgesicherte Affäre nicht. Das ist asoziales, feindliches Verhalten gegenüber Menschen, die Euch nichts getan haben.

Wer Euch dafür bestraft, tut mit Sicherheit nichts Unrechtes.

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20. Oktober 2011 um 22:51

Also das Geld kannst Du Dir abschminken.
Wie schon quatschmitsauce gesagt hat, würde ich Dir eher einen Gang zum Anwalt raten. Alles andere wird auch für dich nur noch schlimmer machen.

Auch solltest Du seiner Frau davon nichts erzählen. Deine Frau wird diese Suppe schon selbst kochen - wieso also sich die Finger schmutzig machen?

Wenn Du jetzt auf den Rächer machst, wird deine (Ex)Frau noch mehr Ärger machen, als das, was noch vor Dir liegt.

Konzentriere dich erstmals an dieser Baustelle (Trennung, Kinder).

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20. Oktober 2011 um 22:56

Danke, coldasstone,
das entspricht gerade meiner Gefühlslage. Wahrscheinlich haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht. Weshalb den Mann verschonen, der seine eigene Familie weiter betrügt und dem mein und meiner Kinder Leben völlig egal war, als er es mit meiner Frau trieb? Warum soll ich auf das heilsame Vergnügen verzichten, sein Leben auch etwas neu zu gestalten?

Mein Herz juchzt bei dem Gedanken, es ihm heimzuzahlen. ...mein Verstand auch.

Ich stelle mir die Reaktionen seiner Frau, seiner Nachbarn, seiner Kollegen und Chefs vor, wenn sie den feinen Mann auf den Videos mal von einer völlig neuen Seite sehen. Ein soziales Massaker...

Ich bin wirklich nicht mehr weit davon entfernt.

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20. Oktober 2011 um 23:11

Du machst es Dir zu leicht
In diesem Forum vertreten die Geliebten natürlich die Auffassung, der Betrogene ginge sie ja nichts an. Man käme an den Untreuen ja nicht heran, wenn die Ehe nicht sowieso schon angeschlagen wäre. Genauso könnte man sagen, was macht es schon wenn ich einem bewusstlosen U-Bahn-Opfer noch das Handy klaue, das ist doch gegen die Körperverletzung ein Klacks. Ich kenne das Opfer ja nicht mal, und läge es nicht am Boden, könnte ich das Handy auch nicht nehmen.

Das kann es nicht sein. Würden alle so ticken wie die Geliebten, die sich mit VERHEIRATETEN ELTERN einlassen, gäbe es die Menschheit schon seit Jahrtausenden nicht mehr. Denn früher hätten die Nachkommen nicht überlebt, wenn sich die Eltern einfach jederzeit verabschiedet hätten. Deshalb spürt auch jeder Geliebte instinktiv, dass er in der Hauptbeziehung schweren Schaden anrichtet. Alles andere ist Selbstbetrug.

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21. Oktober 2011 um 12:13

Unlogisch!
Dann hätte ich wenigstens einen Ferrari, jetzt habe ich Geld für nichts ausgegeben, was er wußte und wollte.

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21. Oktober 2011 um 12:18
In Antwort auf akoni_12177008

Unlogisch!
Dann hätte ich wenigstens einen Ferrari, jetzt habe ich Geld für nichts ausgegeben, was er wußte und wollte.

Dann
kannst du versuchen ,die kohle von deiner frau wiederzubekommen...sie hat dich betrogen...sie ist diejenige,die dich ver@rscht hat...er hat damit im grunde genommen überhaupt nichts zu tun...er ist dir in keinster weise verpflichtet...warum auch?...mit ihm bist du nicht verheiratet und er hat dir keine treue geschworen

sky

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21. Oktober 2011 um 12:23

Und außerdem
Wenn sich die Eltern wegen eines Liebhabers scheiden lassen, verlieren die Kinder faktisch einen Elternteil, weil der andere nunmal nicht mehr bei ihnen wohnt, sondern sich was neues aufbauen muss. Zwangsläufige Folge: Bindungsverlust, PAS und die Kinder bleiben für ihr weiteres Leben unter ihren Möglichkeiten, die ich mir für sie gewünscht hatte.

Überhaupt: Wie konnte sich der Drecks... mit einer fremd-schwangeren Frau einlassen. Das ist mutwillige Zerstörung der Lebensperspektiven einer ganzen Familie. Wer gesund im Kopf ist, lässt sich auf so etwas von außen nicht ein.

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21. Oktober 2011 um 12:29
In Antwort auf skyeye70

Dann
kannst du versuchen ,die kohle von deiner frau wiederzubekommen...sie hat dich betrogen...sie ist diejenige,die dich ver@rscht hat...er hat damit im grunde genommen überhaupt nichts zu tun...er ist dir in keinster weise verpflichtet...warum auch?...mit ihm bist du nicht verheiratet und er hat dir keine treue geschworen

sky

Jeder Liebhaber weiß, dass er Schaden anrichtet
Es ist doch nicht neutral, die Fremdgehabsichten einer verheirateten Mutter zu unterstützen. Wer sich an sowas beteiligt, unterstützt den Schaden für die Kinder und den Ehemann. Das könnte man sehr wohl vermeiden, indem man sich eben nur mit ungebundenen Partnern einlässt, wie es überall auf der Welt den moralischen und ethischen Grundprinzipien entspricht.

Nach Deiner Argumentation bin ich genausowenig verpflichtet, auf ihn Rücksicht zu nehmen. Wenn es mir Spaß macht, kann ich ihn sozial vernichten, ich bin ja nicht mit ihm verheiratet und habe ihm keine Treue geschworen.

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21. Oktober 2011 um 12:46
In Antwort auf sophus_11863466

Also das Geld kannst Du Dir abschminken.
Wie schon quatschmitsauce gesagt hat, würde ich Dir eher einen Gang zum Anwalt raten. Alles andere wird auch für dich nur noch schlimmer machen.

Auch solltest Du seiner Frau davon nichts erzählen. Deine Frau wird diese Suppe schon selbst kochen - wieso also sich die Finger schmutzig machen?

Wenn Du jetzt auf den Rächer machst, wird deine (Ex)Frau noch mehr Ärger machen, als das, was noch vor Dir liegt.

Konzentriere dich erstmals an dieser Baustelle (Trennung, Kinder).

Danke für den Rat
die Baustelle Trennung, Kinder läuft derzeit parallel zur Vergeltung. Ich halte mich streng an die Ratschläge auf www.trennungsfaq.de.

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21. Oktober 2011 um 13:15

Die Ehefrau kann nur fremdgehen,
weil der Liebhaber sich darauf einlässt und auf mein Leben bewusst scheißt.

Ihr ganzen Geliebten verdrängt nur Eure Schuldgefühle. Ihr beteiligt Euch daran, dass der Betrogene dumm gehalten wird, um dem Betrüger seine gesichterten Lebensumstände zu garantieren, die die Affäre überhaupt erst möglich machen. Alles nur zum Eigennutz auf Kosten anderer. Solange dieser Zustand aufrecht erhalten wird (und daran beteiligt sich der Geliebte aktiv zum Nachteil des Betrogenen!), wird der Betrogene an einem selbstbestimmten Leben gehindert. Er kann keine freie Willensentscheidung darüber treffen, ob er in der Beziehung weiterleben will. So verpasst der Betrogene jahrelang die Chance auf ein schöneres Leben. Die Zeit verrinnt, u.U. kommt noch Nachwuchs mit der Betrügerin, der nie hätte gezeugt werden dürfen. All das ist zur Hälfte das Werk des Geliebten, der zu seinem eigenen Vergnügen daran mitwirkt, die fremden Existenzen zur Hölle zu jagen.

Dafür muss er bestraft werden.

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21. Oktober 2011 um 13:23

Wir reden doch nicht von Mehrehen,
bei denen alle Beteiligten voll im Bilde sind. Wir reden doch über das Verheimlichen lebenswichtiger Informationen, um den Betrogenen an geeigneten Rettungsmaßnahmen für sich und seine Kinder zu hindern. Dass der Betrogene fair um seine Ehe kämpfen kann, wird vom Geliebten aktiv untergraben.

Und natürlich ist es in jedem Menschen verankert, dass eine Beziehung erst beendet sein muss, bevor man eine neue anfängt. Das weiß auch der Geliebte oder finden es Geliebte toll, ihrerseits betrogen zu werden? Warum tun sie es dann selbst?

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21. Oktober 2011 um 14:08

Meine Frau kann machen was sie will,
NACHDEM sie mir gesagt hat, dass sie jetzt einen anderen hat. Und der Geliebte kann sie haben, NACHDEM sie mir reinen Wein eingeschenkt hat. Nie habe ich sie als Eigentum betrachtet oder die vielzitierten "Besitzansprüche" angemeldet. Meine Frau war zu jeder Zeit frei zu gehen.

Wenn mich aber beide gemeinsam verarschen (einer alleine geht ja nicht) und ich Jahre meines Lebens verpasse, ist das ein Angriff auf mich. Ganz zu schweigen von den unschuldigen Kindern, deren zukünftige Schwierigkeiten und Defizite dem Geliebten auch egal sind.

Ihr Geliebten, überlegt Euch doch endlich mal, warum Ihr auf den Betrug angewiesen seid und die Ehrlichkeit aktiv unterdrückt. Ihr seid Parasiten, die den Betrogenen als Wirt der Affäre aussaugt. Ohne den ahnungslosen Wirt gäbe es Eure unbeschwerte, wirtschaftlich abgesicherte Affäre nicht. Das ist asoziales, feindliches Verhalten gegenüber Menschen, die Euch nichts getan haben.

Wer Euch dafür bestraft, tut mit Sicherheit nichts Unrechtes.

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21. Oktober 2011 um 14:50

Endlich eine ehrliche Antwort
Genau dafür habe ich meine Geschichte gepostet. Die Geliebten sind gewissenlose Egozentriker, sie kennen die Konsequenzen ihres Handelns, aber es ist ihnen wirklich egal. Da ist kein Rest von Nachdenklichkeit, keine Empathie für Würde und Verletzung des Betrogenen. Jetzt weiß ich, dass ich nichts falsch mache, wenn ich Deinen Liebhaber-Kollegen in seine Einzelteile zerlege. Jetzt kann ich es mit reinem Gewissen tun. Das entlastet mich sehr. Vielen Dank.

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21. Oktober 2011 um 14:58

Sei froh
dass du in Europa lebst, denn hier ist zum Glück nicht die Ehefrau das Eigentum des Mannes.

Um mal das Argument der Mehrehen, die sherridan hier angeführt hat, mal ein wenig zu entkräften, denn dort wo dieses z.B. möglich ist, werden die Frauen verkauft etc.

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21. Oktober 2011 um 15:02

Ich kann dich voll verstehen...
so handelt u. fühlt jeder der betrogen wird/wurde. wer was anderes schreibt, verschönert es nur oder hat es selbst noch nicht erlebt.
ich bin auch der meinung, das du der anderen frau die augen öffnen solltest, denn die arme weiß ja von nichts.
dann würde ich auch denken das er dir die kosten bezahlen wird, weil es selber angst hat, das es auffliegt.
mein mann hatte auch eine affäre mit seiner kollegin, ich weiß also wirklich wie man sich scheiße fühlt.
gebe mal bescheid, wie du dich entschieden hast, ich wünsche dir viel glück,
lg

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21. Oktober 2011 um 15:16

Duell???
dann hätte er ja eine faire Chance. Ich will ihm seine Lebensgrundlagen scheibchenweise zertrümmern, ihn in einen langsamen und quälenden Abwärtsstrudel ziehen, wie er mich.

Am Ende muss es für ihn heißen: Keine Frau, keine Kinder, kein Haus mehr, keine Arbeit, keine Freunde (bzw. nur falsche, die ihm vormachen, sie würden über die Peinlichkeiten hinwegsehen). Seine Familie soll sich von ihm abwenden, sein Bankberater soll sich verleugnen lassen, wenn er anruft, weshalb sein Konto gesperrt ist. Er soll seine Altersvorge jetzt verbrauchen müssen, bevor sein Sachbearbeiter angewidert seinen Hartz IV-Antrag entgegennimmt.

Nebenbei Schufa-Einträge, Denunzierung an neuen Arbeitsplätzen mittels der Videos usw.

Die Gedanken sind frei.

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21. Oktober 2011 um 15:34

Glaub mir,
ich war ein anderer Mensch, bevor sie es taten. Ich habe alles verloren, was ich mir aufgebaut habe und was mir wichtig war.

Meiner Frau gebe ich übrigens keine Schuld, weil ich weiß, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat.

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21. Oktober 2011 um 16:18

Jaja
und Zwangsehen sind eine Erfindung der Bild-Zeitung...ist klar.

Kannst ja mal versuchen in der arabischen Welt diese Meinung zu vertreten.

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21. Oktober 2011 um 16:23
In Antwort auf akoni_12177008

Jeder Liebhaber weiß, dass er Schaden anrichtet
Es ist doch nicht neutral, die Fremdgehabsichten einer verheirateten Mutter zu unterstützen. Wer sich an sowas beteiligt, unterstützt den Schaden für die Kinder und den Ehemann. Das könnte man sehr wohl vermeiden, indem man sich eben nur mit ungebundenen Partnern einlässt, wie es überall auf der Welt den moralischen und ethischen Grundprinzipien entspricht.

Nach Deiner Argumentation bin ich genausowenig verpflichtet, auf ihn Rücksicht zu nehmen. Wenn es mir Spaß macht, kann ich ihn sozial vernichten, ich bin ja nicht mit ihm verheiratet und habe ihm keine Treue geschworen.

Stimmt
du kannst dich gern zum löffel machen...steht dir frei...

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21. Oktober 2011 um 18:07

Wir haben darüber in der Therapie
natürlich gesprochen und man findet natürlich immer eigene Schwächen. Deshalb sagen die Therapeuten den Krisen-Paaren, dass sie sich gegenseitig keine Schuld geben dürfen.

Aber was mich interessieren würde. Warum hat der Dritte so ein Problem damit, abzuwarten, bis der Wunschpartner frei ist? Warum greift er ohne Skrupel ein und versetzt der fremden Ehe als Mittäter reuelos den Todesstoß, mit allen bekannten Folgen für den Betrogenen und die Kinder? Die Geliebten wissen ja nie, wieviel Substanz die Ehe noch gehabt hätte.

Ich weiß schon, jetzt kommen wieder die Was-interessieren-mich-die-Betrogenen-Floskeln. Nur, wie kommt man mit dem Widerspruch klar, etwas anzurichten, was einem selbst auf den Tod nicht widerfahren dürfte, weil es so existentiell ist: den Verlust der gesamten Lebenssicherheit. Wieso wird das nicht als Unrecht empfunden, genauso wie man es als Unrecht ansieht, sich etwas mit körperlicher Gewalt zu nehmen. Man weiß doch, welches Leid auf der anderen Seite entsteht, ein Leid, das man doch selbst niemals erleben möchte.

Alle verheirateten Geliebten müsste es egal sein, wenn der Betrogene mit ihrem eigenen Partner bumst. Ist es aber nicht.

Und dann: Wieso nimmt der Geliebte an, er müsse keine Sanktionen befürchten. Es ist doch unerträglich feige, zu sagen:

"Nein, nein, nein, ich habe nicht in Dein Leben eingegriffen, das war nur Deine Frau, ich habe damit NICHTS zu tun, obwohl mit ihr Sex hatte und dabei wusste, dass Dein Leben, das Du Dir aufgebaut hast, von nun an für immer vorbei ist. Natürlich hätte ich die Wahl gehabt, von einer verheirateten Frau die Finger zu lassen oder abzuwarten, bis sie Dich verlässt, ich habe es aber trotzdem getan, weil Du mir scheißegal bist und ich mich darauf verlassen darf, dass Du mir jetzt nichts Gleiches antust. Denn wenn DU als Betrogener es tust, dann ist es Unrecht, wenn ich es tue nicht."

Versteht Ihr?

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21. Oktober 2011 um 20:20

Hallo Majo,
ich hab mir mal kurz Deinen Thread zu Gemüte geführt, um die Perspektive des Geliebten zu sehen. Mein Eindruck: Es ist irgendwie schon noch ein Unterschied.

Der Geliebte leidet unter seinem Liebeskummer, weil er an einen Menschen nicht herankommt. Der Liebeskummer kann sicher immens sein. Aber der Geliebte steht mitten in seinem Leben und ist handlungsfähig. Er ist materiell unabhängig, seine Grundlagen sind nicht in Gefahr. Und er ist immer auf der Höhe der Zeit, kann genau beobachten und Entscheidungen treffen.

Beim Betrogenen platzt eine Bombe, die sein Leben beendet. Er weiß zunächst gar nichts, muss einen riesigen Rückstand bei der Gefühlsentwicklung in kürzester Zeit nachholen und gleichzeitig seine weitere Versorgung sicherstellen, die ihm durch die bevorstehende Trennung abhanden kommt. Als Mann verliert man vsl. zusätzlich auch noch seine Kinder, was einem kurz nach dem Erstschlag wie eine zweite Schockwelle klar wird.

Die ersten Wochen erlebt man wie in Watte gepackt, alles ist gedämpft. Das Gehirn ist im Schutzmodus, Gefühle in jede Richtung auf Minimum reduziert. Man ist unendlich müde. Es ist eine Art von Trauer, als wäre die eigentlich geliebte Frau gerade bei einem Unfall gestorben. Die selbe plötzliche Endgültigkeit, die der Verstand versucht auszublenden und sich auszureden, die das Unterbewusstsein aber Tag und Nacht unerbittlich ins Bewusstsein schiebt. Der Tod der eigenen Eltern wäre viel leichter zu verkraften, nur der Tod des eigenen Kindes wäre noch schlimmer.

Als weitere Folge nervliche Schmerzsymptome, die ich mir aber logisch erklären konnte.

Gefühle wie Demütigung oder so spielen anfangs noch keine Rolle. Müsste ich mich nur von meiner Frau lösen, hätte ich genug rationale Argumente. Aber womit haben es meine Kinder verdient, so früh im Leben zur Trennung verdammt zu sein, während ihr Urvertrauen in ihre Eltern gerade erst programmiert und gelernt werden sollte. Das bricht mir so mein Herz, dass ich die ganze Zeit mit Tränen bis Oberkante Unterlid rumlaufe. Man kann die Folgen wirklich mit einer Körperverletzung vergleichen.

Sichtweite: keine, außer dass die Probleme jetzt erst anfangen.

Die Lebensqualität für meine Kinder und mich hat sich mit einem Schlag massiv verschlechtert, ohne dass ich es hätte verhindern können, weil es mir verheimlicht wurde. Diesen Zustand kann man jetzt auch nicht mehr beenden, wie es der Geliebte für sich könnte.

Ich nehme es nicht hin, dass sich ein Geliebter, der diesen Schicksalsschlag jahrelang heraufbeschworen und tätig mit ausgebaut hat, aus der Verantwortung stiehlt. Er hätte es verhindern können, wenn er sein Gewissen nicht bewusst zugunsten seines Vergnügens unterdrückt hätte. Bei dem Schaden kann sich ein Geliebter nicht hinter der untreuen Ehefrau verkriechen als hätte er mit all dem nichts zu tun.

Ich bleibe dabei, jeder einzelne Mensch trägt die moralische Verantwortung, anderen Menschen so etwas nicht anzutun. Und jeder Mensch weiß das!

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21. Oktober 2011 um 21:42

Und....
.... wenn er gesagt hätte "spring vom dach", dann hättest du es auch gemacht, oder wie muss man sich das vorstellen?

aber ich verstehe deine wut auf den anderen sehr gut, denn schließlich hat er deine frau ja vergewaltigt und tut es anscheinend immer noch.

ich denke, du verstehst, was ich damit sagen will.

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21. Oktober 2011 um 21:53

Dann
soll er aber auch so konsequent sein und seine frau rausschmeissen...bei ihr ist es aber was vööööllig anderes...sie versteht er
sehr seltsame gedankengänge,die er da hat...
klar kann er das leben des anderen plattmachen...aber auf was stürzt er sich in seiner wut,wenn das erledigt ist?
es ist ein irrglaube,dass er dann ruhe findet...aber das wird er noch rausfinden...spätestens,wenn er merkt,dass sich damit nicht eins seiner probleme gelöst hat...seine frau wieder fremdgeht ,weil die beziehung im eimer ist ...dann nimmt er sich den nächsten vor...damit kann man auch sein leben füllen...viel spass dabei
bloss nicht auf sich selber gucken...da könnte man ja was finden...

sky

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21. Oktober 2011 um 22:42

Stimmt
ich werde DIESE männer nicht verstehen,die primitiv ihren instinkten folgen...die verantwortung bei anderen suchen,ohne sich selbst zu reflektieren...die sich auf die brust trommeln und laut durch die gegend brüllen...die ihr bein heben und den anderen zeigen,das ist mein revier...er will dem anderen nichts anderes,als ans bein pinkeln...der hat in seinem revier gewildert...jau...da muss man natürlich zurückpullern...

sky

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21. Oktober 2011 um 22:55

Größe zeigen
was hat das mit größe zeigen zu tun,wenn er erstmal die ursache suchen soll und nicht das symptom plattmacht...SEIN problem liegt ganz woanders...aber das kann oder will er nicht sehen...
aber ich hab ja eh keine ahnung...
männer lösen probleme anders...sieht man ja immer wieder...


sky

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21. Oktober 2011 um 23:25

Du
verrennst dich in der vorstellung,dass wir im denken total unterschiedlich sind...dem ist aber nicht so...es gibt männer,die sehen sehr wohl,wo das problem begraben liegt...und rennen nicht keule schwingend durch die gegend...und genauso gibt es frauen,die ihren lebensinhalt darin sehen,permanent rache zu üben ...also hör mir auf,ewig auf die unterschiede rumzureiten...es gibt solche und solche...
übrigends hab ich nirgendwo geschrieben,das sich geliebte und betrüger alles erlauben dürfen...
aber der betrogene mann hier,stürzt sich mit feuereifer aufs falsche ziel...der geliebte ist nämlich beliebig austauschbar...das kann jeder hans und franz sein...
und solange er das nicht begreift verschwendet er seine kraft...und hat eben KEINE luft mehr,um sich um die wirklichen probleme zu kümmern...das ist aber nur meine einschätzung ...und ich beanspruche nicht für mich,miss oberschlau zu sein...

sky

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22. Oktober 2011 um 1:32
In Antwort auf akoni_12177008

Glaub mir,
ich war ein anderer Mensch, bevor sie es taten. Ich habe alles verloren, was ich mir aufgebaut habe und was mir wichtig war.

Meiner Frau gebe ich übrigens keine Schuld, weil ich weiß, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat.

Blödsinn.
wieso gibst du deiner frau keine schuld? ist doch egal, was sie erlebt hat! ich habe auch scheiß sachen erlebt und selbst muss ich damit klar kommen und kann mir nicht alles erlauben. zum sex gehören 2 menschen. sie war genauso daran beteiligt. ich hätte sie schon längst rausgeschmissen., und seiner frau mal offenbahrt was ihr bester so treibt.ihm muss es so gehen wie dir,! ich weiss du liebst sie, aber deshalb hat sie niemals das recht dir sowas anzutun, ich kenne das gefühl. aber dieser satz war vollkommener unfug! du kannst sie nicht in schutz nehmen. sie hat dich belogen, er auch. und dann nochmal so dreißt zu lügen, dass alles vorbei wäre.. so ein blödsinn. er UND sie haben dir dein leben und das leben deiner kinder versaut und du gibst NUR ihm die schuld. ...........

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22. Oktober 2011 um 1:34

Ich denke
das ich eher nachweisbaren Quellen, also Frauen die gebürtig aus der arabischen Welt stammen, glauben schenke und da habe ich mich schlau gemacht.

In vielen Ländern ändert sich auch so langsam was, aber vieles ist noch in den Kinderschuhen.

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22. Oktober 2011 um 1:35


sie hat ihm treue geschworen.!

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22. Oktober 2011 um 1:42

Erstens..
andreas ist selbst in einem frauenforum angemeldet damit das mal klar steht.
zweitens, wieso ist er ein weichei wenn er um rat bittet?
natürlich ist seine frau nicht sein eigentum, aber sie hat ihm treue geschworen, seine gefühle verletzt, ihr leben, sein leben und deren kinder zerstört. ich meine das mit dem geld ist übertrieben. aber deshalb müsst ihr ihn nicht runterbuttern. ich möchte euch mal sehen, wie ihr da steht wenn ihr genau die selbe situation erlebt. und ihr könnt nicht immer alle behaupten ich hab das auch schon erlebt, denn das könnt ihr nicht. jeder mensch hat einen eigenen charakter, seine eigenschaften und eine andere art und weise auf die er mit schwierigen situationen umgeht, er denkt wenigstens auch an seine kinder (nicht wie seine frau ) und bittet um rat, vielleicht nimmt er euren ja an. das wisst ihr alle nicht . solche leute kann ich grade leiden...

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22. Oktober 2011 um 2:24

Würde es der anderen Frau auch sagen
Hallo,
tut mir sehr leid, was dir passiert ist.
Meist bin ich dagegen, eine Affäre hinterher zu 'verpetzen', aber in deinem Fall fände ich das legitim. Immerhin hast du den Typen ja schon gewarnt, dass du es seiner Frau erzählen könntest, und er hat die Affäre trotzdem weitergeführt.
Viel Erfolg, was auch immer du machst.

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22. Oktober 2011 um 14:10

Hallo Majo,
danke der Nachfrage. Normalerweise sitze ich am WE tagsüber nicht am Computer, aber meine Frau und Kinder sind in der Stadt beim Einkaufen. Das Leben geht wie in einer Kulissenwelt weiter.

Ich stecke natürlich noch genauso im Loch wie gestern. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Schlafe nachts nicht durch, sondern grübele über Befreiungsschläge, daher auch die Idee, den Geliebten fertig zu machen. Die Therapeutin hat ja empfohlen, ich solle mich auf Sachen konzentrieren, die mir Spaß machen.

Deshalb mache ich hier mit. Ich will mich mit meinem persönlichen Klassenfeind kloppen. Bin in der Trennung gerade an der Grenze von der Verzweiflungsphase zur Wutphase. Bei mir läufts also ganz nach Plan.

Sorry, dass sich bei Dir gestern herumpsychologisiert habe, bin natürlich kein Experte.

Hat sonst eigentlich noch jemand Erfahrung mit einer analytischen Therapie gemacht? Oder alle nur Verhaltenstherapie?

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22. Oktober 2011 um 15:11

Hallo
er ist ein Mensch und kein Eisblock. Wenn du es verpasst hast, in deinem Leben Gefühle zu zulassen, dann ist das dein Problem.

Hör doch mal mit dem Quatsch vom Eigentum auf. Eine ständige Wiederholung macht es auch nicht besser.

Und versuch dich doch bitte nicht als Gutmensch darzustellen, der meint er wäre was besseres. Ich sehe ihn nicht als Klammeraffen, aber ich denke er hat ein Recht darauf zu wissen, woran er dran ist. Hier geht es ja auch um die Kinder, aber das ist ja ein Thema wo du nicht mitreden kannst.

Verantwortung heißt hier das Stichwort.

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22. Oktober 2011 um 15:11

Für Euch Geliebten nochmal gaaanz langsam
Ich beschwere mich doch nicht über die Trennung an sich. Eine Garantie gibt es nie und ich würde mir selbst nicht die Freiheit nehmen lassen, mich auch zu trennen.

Ich beschwere mich über die scheinheilige Doppelmoral der Geliebten, die sich empören würden, wenn sie selbst betrogen würden, aber nichts dabei finden, gegen andere dabei mitzumachen. Hier geht es nur um den Betrug, nicht um sonstige Gründe der Trennung.

Und jetzt zu Eurem Verständnisproblem: Ihr geht davon aus, es gäbe so etwas wie 100% Schuld, die man nur einmal verteilen könne. Aus Eurer Sicht (bis teilweise auf Majo) liegen die vollen 100 % allein bei der Ehefrau. Damit ist die Schuld verbraucht, an Euch bleibt nichts hängen.

DAS IST VÖLLIGER BULLSHIT. Wenn zwei heimlich einen Dritten betrügen, hat jeder 100 % Schuld, nicht nur jeder zur Hälfte oder sonst eine Quote. Jeder, der sich an einem Betrug beteiligt, ist voll mitverantwortlich, weil der Betrug nur zu zweit möglich ist.

So kommt es dann zur Meinung, man sei nur eine "Handpuppe" des Betrügers. Da liegt eben die Abspaltung vom Gewissen, die man braucht, um so etwas fertig zu bringen.

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22. Oktober 2011 um 15:14

Dagegen
sagt doch auch keiner was, doch beim weiter entwickeln ist es doch sicherlich nicht so, dass der Mensch in die Anfänge zurück fällt und die Ehrlichkeit vergisst.

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22. Oktober 2011 um 16:01
In Antwort auf akoni_12177008

Für Euch Geliebten nochmal gaaanz langsam
Ich beschwere mich doch nicht über die Trennung an sich. Eine Garantie gibt es nie und ich würde mir selbst nicht die Freiheit nehmen lassen, mich auch zu trennen.

Ich beschwere mich über die scheinheilige Doppelmoral der Geliebten, die sich empören würden, wenn sie selbst betrogen würden, aber nichts dabei finden, gegen andere dabei mitzumachen. Hier geht es nur um den Betrug, nicht um sonstige Gründe der Trennung.

Und jetzt zu Eurem Verständnisproblem: Ihr geht davon aus, es gäbe so etwas wie 100% Schuld, die man nur einmal verteilen könne. Aus Eurer Sicht (bis teilweise auf Majo) liegen die vollen 100 % allein bei der Ehefrau. Damit ist die Schuld verbraucht, an Euch bleibt nichts hängen.

DAS IST VÖLLIGER BULLSHIT. Wenn zwei heimlich einen Dritten betrügen, hat jeder 100 % Schuld, nicht nur jeder zur Hälfte oder sonst eine Quote. Jeder, der sich an einem Betrug beteiligt, ist voll mitverantwortlich, weil der Betrug nur zu zweit möglich ist.

So kommt es dann zur Meinung, man sei nur eine "Handpuppe" des Betrügers. Da liegt eben die Abspaltung vom Gewissen, die man braucht, um so etwas fertig zu bringen.

Hallo nochehemann...
ich bin eine nochehefrau und habe mir deinen Thread komplett durchgelesen. Ich kann dich in allem was du geschrieben hast voll verstehen. Ich gehöre leider auch zu den Betrogenen (blödes Wort).
Du quälst dich immer wieder anderen Lesern deine Meinung zu erklären... und bringst es eigentlich total verständlich rüber. Entgegen der Meinung vieler Leser (häufig auch Geliebte) gehöre ich nicht zu den Mitschuldigen unseres Beziehungseinbruchs. Sondern mein Mann lies mich immer glauben, dass ich für ihn das "Beste" bin, was ihn jemals hätte begegnen können. Diese Täuschung praktizierte er mit hollywoodreifer Schauspielerei! Es gab von meiner Seite kein schlechtes Verhalten, wenn man das so ausdrücken darf - von meiner Seite gab es Liebe ohne Ende..., keine Vernachlässigung des Ehepartners in jeglicher Art... und was es noch so für Gründe geben könnte, um nicht mit dem Partner zufrieden sein zu können.
Der einzige Grund für den Betrug über viele Jahre ist allein bei meinem Mann zu suchen. Er liebte mich nicht genug und wusste es auch, dass es so ist. Und wenn das Gefühl nicht vollends da ist, dann ist die Beziehung in Hinsicht auf das Eindringen Dritter nicht ausreichend geschützt.

Ich verstehe Deine Rachegefühle. Ich hätte diese Gedanken auch und hätte es wahrscheinlich auch gemacht... Es ist so eine Art Genugtuung, die man bei so einem Gedanken hat. UND ich würde zu den Frauen / Männern gehören, die unendlich dankbar wären, zu erfahren, wen sie da wirklich lieben, für wen sie sich hingeben etc. !!! Ich hätte mich damals gefreut, wenn ich aufgeklärt worden wäre! Es hätte mir einen langen Leidensweg erspart, und ich hätte selbst über mein Leben entscheiden können. Leider blieb mir dieses verwährt. Jetzt fühle ich mich nur noch verarscht, gedehmütigt, seelisch misshandelt und ausgenutzt....!!!!!!!!

Liebe Grüße

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22. Oktober 2011 um 16:40

Ihr Geliebten habt es nicht besser verdient!
Ihr seid zu blöd, um zu erkennen, dass Ihr in einer Lebenslüge festsitzt. Was erwartet Ihr von einem Betrüger, der Euch ewig hinhält? Es ist doch Selbstbetrug, davon zu träumen, mit so einem ein schönes Leben zu haben.

Ihr habt aufgehört nachzudenken, wo es interessant geworden wäre. Wer sich in eine fremde Beziehung einmischt, erlebt den Betrüger doch nur von seiner Sonnenseite. Wieso geben sich Geliebte damit zufrieden, ihren Betrüger nur ausschnittsweise kennen zu lernen. Wie oberflächlich das ist! Wie genügsam. So kann man doch auf keine funktionierende Beziehung hoffen. So kann man nur die andere Beziehung zuverlässig zerstören und am Ende verlieren alle alles. Alles umsonst, alles vorhersehbar. Dafür hasse ich Euch.

Aber es geht noch schlimmer. Es gibt dann noch die Sorte der Vollpfosten-Geliebten, wie wicca, sherridan und Konsorten. Leute, die sich einreden, sich als Geliebte oder Betrügerin persönlich weiterentwickelt zu haben, weil sie ja nicht die geringsten Schwierigkeiten hätten, anderer Leute Leben zu ruinieren.

Leute, kehrt doch mal in einer stillen Stunde in Euch. Wo stünden wir heute, wenn alle so wären wir Ihr? In einer Welt, die nur das Faustrecht des Stärkeren kennt, einer Welt ohne Moral. Wo der Betrogene an seinem Schicksal selbst Schuld ist, weil er nicht clever genug war, das Spiel zu durchschauen.

Leute wir Ihr besitzen eine Plünderer-Mentalität. Würde irgendwo ein Straßenzug brennen, wärt Ihr ganz vorne mit dabei und würdet greifen was geht. Hauptsache ich, ich, ich. Scheiß auf den Ladenbesitzer, der sich nicht wehren kann, und überhaupt, die Scheibe hat doch jemand anderes eingeschmissen. Schön blöd, wenn man sich dann nicht nimmt, was sich einem gerade bietet.

Wenn Udo Lindenberg in Ich lieb Dich überhaupt nicht mehr singt,

Den Fernseher, den ich eingetreten hab',
den hat die Versicherung voll bezahlt.

denkt Ihr nur, cool, der Udo toleriert Versicherungsbetrug, der ist einer von uns. Ihr kämt nie auf die Idee, dass er mit dem Finger auf Euch Charakterschwächlinge zeigt, die ihr Gewissen jederzeit ausschalten können, um ihren Vorteil durch Betrug an anderen zu erreichen.


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22. Oktober 2011 um 17:01

Dann, liebe Geistesritter, bück Dich jetzt bitte.
Ich will Dir mit Anlauf in den Ar... treten, weil wir beide in keiner Nähebeziehung stehen und ich Dir zu keiner Rücksichtnahme verpflichtet bin. Dafür bin ich gerade sooo sauer und habe das dringende Bedürfnis, jemandem in den Ar... zu treten. Ey, wenn ich es nicht mache, macht es ggf. ein anderer. Es wird zwangsläufig passieren. Warum sollte ICH dann jetzt auf meine Bedürfnisbefriedigung verzichten?

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22. Oktober 2011 um 18:05

Wenn Du dieser Meinung bist, Geistesritter,
Du bist ein Opfer des Schuld-Irrtums.

Deine Geschichte geht nicht auf, wenn

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22. Oktober 2011 um 18:36

Sorry, Geistesritter, zu früh abgeschickt
Was ich sagen wollte:

Du hast also nie gesagt, dass man keine Rücksicht aufeinander nehmen sollte. Einzige Ausnahme: Von einer Geliebten Deines Mannes verlangst Du das nicht.

Begründung: Da steht der Mann so im Vordergrund, dass man in erster Linie von ihm menschlich enttäuscht ist. Denn ihn kannte man ja menschlich so gut, die Geliebte nicht. Deshalb hat er 95 % Schuld und die Geliebte höchstens 5%.

Nochmal, es gibt hier keine Aufteilung von Schuld. Wieso verlangst Du nicht von allen Geliebten dieser Welt, dass sie ihre Finger von Deinem Mann lassen sollen, damit Du Herr über Dein Leben bleibst und nicht den totalen Albtraum erlebst (was jeder Geliebte weiß). Hier hast Du doch genauso Rücksicht verdient, wie wenn ich Dir in den Arsch treten will.

Wieso erlaubst Du es den Geliebten aber nicht mir?

Du warst der Geliebten egal, sie hat auf Dich geschissen und Dein Leiden in Kauf genommen.

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22. Oktober 2011 um 20:25

Erst kommt das Ich und dann die Moral?
Hallo Nochehemann,

ich stimme dir in vielem voll zu und dein Begriff der Plünderer-Mentalität bringt es auf den Punkt.

Der Affärenmann deiner Frau hatte nach dem ersten Auffliegen seine Chance, ungeschoren davon zu kommen. Dass er dir und deiner Ehe keine Chance gab, ist gröbste Respektlosigkeit seinerseits. Wenn deine Frau nicht stark genug war, hätte er die Stärke haben müssen, denn schließlich hast du ihm durch dein Schweigen den Schutz seiner Ehe und Familie gewährt.

Deine Wut und dein Zorn auf ihn sind berechtigt, und dass der Affärenmann nun Konsequenzen zu spüren bekommen sollte, ist verständlich. Informiere seine Ehefrau. Sie hat genau wie du ein Recht auf Selbstbestimmung.
Weitere Konsequenzen ihn betreffend würde ich nicht ziehen.

Ich habe deine Situation genauso erlebt und so wie du emotionale Extreme durchlebt. Es war ein Fehler, den Partner der Affärenfrau nicht sofort zu informieren. Wie du habe ich auf die Fairness der Affärenfrau gebaut. Erst als die Katze aus dem Sack war, hatte ich überhaupt eine Chance. Als mein Mann dann am eigenen Leib die Unfairness seiner Geliebten zu spüren bekam und erlebte, mit welchen Mitteln sie ihr Gesicht vor ihrem Partner zu wahren versuchte, konnten wir das Tal der Tränen durchschreiten und die Krisenbewältigung angehen.

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22. Oktober 2011 um 21:09
In Antwort auf skyeye70

Stimmt
ich werde DIESE männer nicht verstehen,die primitiv ihren instinkten folgen...die verantwortung bei anderen suchen,ohne sich selbst zu reflektieren...die sich auf die brust trommeln und laut durch die gegend brüllen...die ihr bein heben und den anderen zeigen,das ist mein revier...er will dem anderen nichts anderes,als ans bein pinkeln...der hat in seinem revier gewildert...jau...da muss man natürlich zurückpullern...

sky

Ich
war auch in Deiner Situation.
Zuerst kämpft man gegen Schatten, weil der Partner ALLES abstreitet.
Dann hat man Beweise und kann nicht mehr schlafen, macht sich selber fertig, derweil der untreue Partner seinen Spaß hat.
Dann ging ich in mich und sagte mir, warum soll ICH mich eigentlich fertig machen?
Das war der Anfang vom Ende, in dem Moment wurde ich egoistisch, dachte an mich und nicht an Partner und dessen Geliebte.
Es vergingen noch 2 Jahre, dann habe ich mich getrennt.
So ein Vertrauensbruch ist in den seltensten Fällen zu kitten.

Was den Liebhaber betrifft, er und seine Familie sollten Dich nicht interessieren.
Von Interesse sind Eure Kinder.
Wie verkraften sie die aktuelle Situation?
Wie soll es für sie weiter gehen?
Und DU?
Willst Du Deine Frau wirklich behalten?
Sie hat Dich ja konsequent hintergangen, wie willst Du ihr jemals wieder vertrauen?
Meinst Du nicht, das es für Dich auch noch eine andere Frau gibt, eine, die Dich liebt, zu Dir hält, für Dich da ist?



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23. Oktober 2011 um 0:51
In Antwort auf bopha_11900629

Ich
war auch in Deiner Situation.
Zuerst kämpft man gegen Schatten, weil der Partner ALLES abstreitet.
Dann hat man Beweise und kann nicht mehr schlafen, macht sich selber fertig, derweil der untreue Partner seinen Spaß hat.
Dann ging ich in mich und sagte mir, warum soll ICH mich eigentlich fertig machen?
Das war der Anfang vom Ende, in dem Moment wurde ich egoistisch, dachte an mich und nicht an Partner und dessen Geliebte.
Es vergingen noch 2 Jahre, dann habe ich mich getrennt.
So ein Vertrauensbruch ist in den seltensten Fällen zu kitten.

Was den Liebhaber betrifft, er und seine Familie sollten Dich nicht interessieren.
Von Interesse sind Eure Kinder.
Wie verkraften sie die aktuelle Situation?
Wie soll es für sie weiter gehen?
Und DU?
Willst Du Deine Frau wirklich behalten?
Sie hat Dich ja konsequent hintergangen, wie willst Du ihr jemals wieder vertrauen?
Meinst Du nicht, das es für Dich auch noch eine andere Frau gibt, eine, die Dich liebt, zu Dir hält, für Dich da ist?



Was ich jetzt mache?
Ich kann aktuell nichts entscheiden. Höchste Vorsicht ist geboten, solange ich nicht weiß, ob ich um den Verbleib der Kinder bei mir kämpfen soll. Dafür bringe ich mich vorsichtshalber in Stellung, was bedeutet, dass ich die Klappe halte.

Ausziehen geht nicht, weil das vom Familiengericht als Verzicht auf die persönliche Sorge für die Kinder interpretiert werden würde. Wer zuerst auszieht, verliert die Kinder.

Frau rausschmeißen geht auch nicht, weil das vom Familiengericht als zu geringe Bindungstoleranz interpretiert werden würde. Man setzt sich dem Verdacht aus, den Partner vom Umgang ausschließen zu wollen. Als Mann ist man die Kinder dann los.

Abwarten geht aber auch nicht ewig, weil meine ältere Tochter anfängt zu leiden. Der Kindergarten hat schon gefragt, warum sie so nachdenklich wirkt und sich absondert. Bei uns herrscht nunmal Eiszeit, meine Frau schläft im Kinderzimmer. Kinder spüren alles.

Meine Frau zieht es 600 km zurück in ihre Heimatstadt.

Super, was? Das heißt, ich habe die totale Arschkarte. Ich werde erst betrogen und verliere auf jeden Fall die Kinder, wenn ich sie mittels räumlicher Trennung vor der belastenden Atmosphäre schützen will.

Und was ist die Konsequenz? Meine Kinder werden wahrscheinlich mit wechselnden Stiefvätern aufwachsen, nicht mit mir. Ich werde nicht da sein, wenn sie mich brauchen. Das übersteigt im Moment mein Vorstellungsvermögen.

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23. Oktober 2011 um 1:46
In Antwort auf ah_11902176

Erst kommt das Ich und dann die Moral?
Hallo Nochehemann,

ich stimme dir in vielem voll zu und dein Begriff der Plünderer-Mentalität bringt es auf den Punkt.

Der Affärenmann deiner Frau hatte nach dem ersten Auffliegen seine Chance, ungeschoren davon zu kommen. Dass er dir und deiner Ehe keine Chance gab, ist gröbste Respektlosigkeit seinerseits. Wenn deine Frau nicht stark genug war, hätte er die Stärke haben müssen, denn schließlich hast du ihm durch dein Schweigen den Schutz seiner Ehe und Familie gewährt.

Deine Wut und dein Zorn auf ihn sind berechtigt, und dass der Affärenmann nun Konsequenzen zu spüren bekommen sollte, ist verständlich. Informiere seine Ehefrau. Sie hat genau wie du ein Recht auf Selbstbestimmung.
Weitere Konsequenzen ihn betreffend würde ich nicht ziehen.

Ich habe deine Situation genauso erlebt und so wie du emotionale Extreme durchlebt. Es war ein Fehler, den Partner der Affärenfrau nicht sofort zu informieren. Wie du habe ich auf die Fairness der Affärenfrau gebaut. Erst als die Katze aus dem Sack war, hatte ich überhaupt eine Chance. Als mein Mann dann am eigenen Leib die Unfairness seiner Geliebten zu spüren bekam und erlebte, mit welchen Mitteln sie ihr Gesicht vor ihrem Partner zu wahren versuchte, konnten wir das Tal der Tränen durchschreiten und die Krisenbewältigung angehen.

Danke für diese Meldung, leftwounded
Ihr habt das Tal der Tränen durchschritten? Nach meinem jetzigen Wissensstand bedarf es dazu einer enormen Anstrengung durch Therapie. Ich kann mir nicht vorstellen, wie mein verstümmeltes Vertrauen zu meiner Frau ausheilen sollte.

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23. Oktober 2011 um 2:04

Damit leistest Du den moralischen Offenbarungseid
Wer mit Blick auf den Geliebten einen blinden Fleck hat und verdrängt, dass der Geliebte einen ebenso als Marionette für seine Zwecke missbraucht wie der eigene Partner, der entlarvt sich selbst als Gefährder. Wer akzeptiert, dass der Geliebte ungestraft mithilft, die eigene Intimpartnerschaft zu einer Zombie-Beziehung verkümmern zu lassen, scheint sich mit dem Geliebten identifizieren zu können. So kann nur denken, wer sich insgeheim vorbehält, Gleiches auch anderen anzutun, also selbst die Moral zu verdrängen, wenn es einem nützt.

Hier verläuft die Grenze zwischen Richtig und Falsch, Wer die Schuld des Geliebten nicht sieht, gehört zu den Falschen.

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23. Oktober 2011 um 12:02
In Antwort auf akoni_12177008

Hallo Majo,
danke der Nachfrage. Normalerweise sitze ich am WE tagsüber nicht am Computer, aber meine Frau und Kinder sind in der Stadt beim Einkaufen. Das Leben geht wie in einer Kulissenwelt weiter.

Ich stecke natürlich noch genauso im Loch wie gestern. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Schlafe nachts nicht durch, sondern grübele über Befreiungsschläge, daher auch die Idee, den Geliebten fertig zu machen. Die Therapeutin hat ja empfohlen, ich solle mich auf Sachen konzentrieren, die mir Spaß machen.

Deshalb mache ich hier mit. Ich will mich mit meinem persönlichen Klassenfeind kloppen. Bin in der Trennung gerade an der Grenze von der Verzweiflungsphase zur Wutphase. Bei mir läufts also ganz nach Plan.

Sorry, dass sich bei Dir gestern herumpsychologisiert habe, bin natürlich kein Experte.

Hat sonst eigentlich noch jemand Erfahrung mit einer analytischen Therapie gemacht? Oder alle nur Verhaltenstherapie?

Erinnert mich an längst vergessene Tage
mein Mann wollte sich das Leben nehmen, weil ich nicht mehr mit ihm wollte, konnte, drei kleine Kinder, gemeinsamer Besitz,
ganz übel, bis er völlig am Ende -mich aufgab,
bald danach lernte er eine ganz liebe Frau kennen, die er dann geheiratet hat und mit der er sehr glücklich ist,
ich bin von einer Beziehung in die andere geschlittert, habe Erfahrungen gesammelt, auf die ich gern verzichtet hätte,
spiele jetzt die Geliebte ohne Chance.
So ist das Leben, musste wohl so kommen.
Jeder bekommt, was er verdient,
das heißt, du kannst hoffen,

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23. Oktober 2011 um 12:33


seh ich ganz genauso...

sky

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23. Oktober 2011 um 12:46

Du
hast echt nicht mehr alle latten am zaun...
und mein verständnis für deine frau wird mit jeder deiner zeilen größer...und ich befürworte betrug in keinster weise...und trotzdem entwickelt man für einige dinge verständnis...und je mehr ich von dir lese um so mehr versteh ich deine frau...

sky

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23. Oktober 2011 um 14:02

Liebe Foristen, keine Panik, ich bin kein Psychopath
Es ist an der Zeit, ein Fazit zu ziehen. Ich habe hier dank Schornsteinfeger den Eklat erzielt, den ich wollte. Bevor Ihr mir die Polizei nach Hause schickt, will ich das lieber klarstellen.

Mir kam es darauf an, auch mal eine Sensibilität für die Doppelmoral der Geliebten zu erreichen. Im Internet ist dazu kaum etwas zu finden, weil immer nur die Geliebten sprechen und die Betrogenen schweigen. Ich hoffe, dass man diese Diskussion noch eine Weile nachlesen kann. Von mir aus streicht den letzten Beitrag.

Ich wollte den Schuldbegriff klarstellen, damit die Geliebten ihre Beteiligung nicht kleinreden. Eigene Schuld wird nicht durch Schuld anderer Beteiligter neutralisiert, sondern am Ende addieren sich die Beiträge ohne Obergrenze. D.h. man kann seine Mitschuld nicht durch Vergleiche relativieren, sondern muss sich seiner Verantwortung auch für entfernte Mitmenschen endlich stellen.

Das gilt natürlich auch für mich. Wer meine Beiträge gelesen hat, sollte wissen, dass ich schon Skrupel habe, die Frau des Geliebten zu informieren, weil ich weiß, was seine Kinder dann zu verlieren haben.

Ich danke Euch für die vielen verständnisvollen Beiträge zu meiner Situation. Ich bin ja jetzt in der Lage, zu handeln und zu verhandeln.

Besonders danke ich Majo, die ich darum beneide, wie ehrlich und milde ihre Beiträge klingen. Da besteht wohl eine direkte Verbindung vom Herzen zu den Fingern.

Nur aus coldasstone bin ich nicht schlau geworden. Meint er was er sagt oder ist er ein Provokateur.

Viel Spaß noch.




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23. Oktober 2011 um 14:07
In Antwort auf akoni_12177008

Liebe Foristen, keine Panik, ich bin kein Psychopath
Es ist an der Zeit, ein Fazit zu ziehen. Ich habe hier dank Schornsteinfeger den Eklat erzielt, den ich wollte. Bevor Ihr mir die Polizei nach Hause schickt, will ich das lieber klarstellen.

Mir kam es darauf an, auch mal eine Sensibilität für die Doppelmoral der Geliebten zu erreichen. Im Internet ist dazu kaum etwas zu finden, weil immer nur die Geliebten sprechen und die Betrogenen schweigen. Ich hoffe, dass man diese Diskussion noch eine Weile nachlesen kann. Von mir aus streicht den letzten Beitrag.

Ich wollte den Schuldbegriff klarstellen, damit die Geliebten ihre Beteiligung nicht kleinreden. Eigene Schuld wird nicht durch Schuld anderer Beteiligter neutralisiert, sondern am Ende addieren sich die Beiträge ohne Obergrenze. D.h. man kann seine Mitschuld nicht durch Vergleiche relativieren, sondern muss sich seiner Verantwortung auch für entfernte Mitmenschen endlich stellen.

Das gilt natürlich auch für mich. Wer meine Beiträge gelesen hat, sollte wissen, dass ich schon Skrupel habe, die Frau des Geliebten zu informieren, weil ich weiß, was seine Kinder dann zu verlieren haben.

Ich danke Euch für die vielen verständnisvollen Beiträge zu meiner Situation. Ich bin ja jetzt in der Lage, zu handeln und zu verhandeln.

Besonders danke ich Majo, die ich darum beneide, wie ehrlich und milde ihre Beiträge klingen. Da besteht wohl eine direkte Verbindung vom Herzen zu den Fingern.

Nur aus coldasstone bin ich nicht schlau geworden. Meint er was er sagt oder ist er ein Provokateur.

Viel Spaß noch.





"weil immer nur die Geliebten sprechen und die Betrogenen schweigen."

du bist nicht nur ein selbstgerechtes @rschloch...du kannst auch nicht lesen...

sky

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