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Verantwortungslos??

6. Mai 2004 um 10:27

Hallo zusammen,

habe mich gerade neu angemeldet und hab ganz dringende Fragen, die ich von Euch gerne beantwortet hätte????

Zur Info erst mal ein paar Daten.

Ich bin weibl. gerade 36J. geworden,
mein Partner wird dieses Jahr 47J.

Meine Fragen:

1.Ist es unverantwortlich in diesem Alter noch Kinder zu bekommen??

2.Wie fühle ich mich danach wenn ich nicht arbeiten kann und "abhängig" vom Geld meines Freundes bin??

Der Kinderwunsch ist sehr gross, die Angst abhängig zu sein aber auch
für was würdet Ihr Euch entscheiden???

Ich danke jetzt schon mal für Eure Antworten.

Lieber Gruß an Alle


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6. Mai 2004 um 10:41

Hi Moral
Mal zur Unverantwortlichkeit: Meine Stievmutter war 39, mein Vater 45 bei der Kleinen. Für sie war es das erste, für meinen vater das Dritte. Es folgte zwei Jahre später noch ein süsser Junge. Ich finde, wenn Dein FA dir das Ok gibt bezüglich Gesundheitlichen "Sorgen" ist es ok. Immer öfter wollen Frauen erst später Kinder, also nach 30. Ich denke, wenn man älter ist kann man dem Kind vor allem geistig mehr bieten als so jung. Also meine Meinung: Hab keine Bedenken, ich finde es ok.

Zum zweiten Punkt: Ihr wollt es also so organisieren, dass Dein Mann arbeitet und Du daheim bleibst. Die Abhängigkeitsangst wäre also im falle einer Trennung gemeint? Nun ich denken, wenn es in der Ehe funktioniert, hast Du hoffentlich keine wirklichen Gedanken an Trennung? Und sollte es doch so weit kommen -man weiss ja nie- wirst auch Du einen Weg finden, um mit dem Kleinen durch zu kommen. Es gibt ja auch tagesstätten wo man die Kinder hinbringt und dafür arbeiten geht. Klar ist das nicht der innigste Wunsch jeder Mutter, aber das kommt ja auch nur zum Thema, wenn es nicht snders ginge.

Ich hoffe Dir mit meiner Ansicht etwas geholfen zu haben und wünsche Dir alles Gute bei der Entscheidung. Egal wie sie sein wird, sie muss vor allem für Dich stimmen.

LG
Flausi

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6. Mai 2004 um 10:41

Ich denke mal...
das muß jeder für sich entscheiden. Ich (30)bin bereits aus dem gröbsten raus mit meinen kindern und freue mich langsam wieder auf ein freieres Leben ohne Babysitter und co.
was das arbeiten betrifft: ich habe bisher nichts vermisst, denn der haushalt ist mit kindern so groß, das man ausgelastet genug ist. bei mir ist das jedenfalls so, ich habe 3 kinder im alter von 4 - 6 und 9 jahren.
die entscheidung selbst kann dir niemand abnehmen, aber denke vor allem daran, daß du und dein mann heute andere nerven haben als vor 10 jahren - ich meine damit die nervliche belastungsgrenze ist schneller erreicht. und kinder können einem manchmal wirklich den nerv rauben. allerdings hergeben würde ich keines von meiner bande.

lg
lexi

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6. Mai 2004 um 10:48

Hallo Du !
Weißt du, manchmal frag ich mich was an der sogenannten "Abhängigkeit" so schlimm ist.
Es ist ein so negativ besetztes Wort, das wenn man genau darüber nachdenkt gar nicht so negativ ist.

Ich bin von so vielen Dingen abhängig, wie vom Wetter, wenn ich spazieren gehen will, von meiner monatlichen Überweisung meiner Firma, von meinen Katzen um die ich mich kümmern muss, von, von, von - na und !

Ich hab die Wahl...ich kann bei Regen auch spazieren gehen, ich kann kündigen und fortan in Tschibuti leben, ich kann meine Katzen überall mitnehmen, ich kann, kann, kann.

Mach dir keinen Kopf, du verkaufst ja nicht deine Seele, du kannst du bleiben, auch wenn du die Verantwortung einmal abgibst.

Und ob ihr noch ein Kind bekommen sollt ? He, ich bin 32 und hab schon Angst, dass ich niemand mehr abkriege zum Butzi bekommen und wenn ihr euch liebt und die Krönung eurer Beziehung ein Kind ist, euch die Verantwortung bewusst ist.....bitte schön, warum nicht ?

Es ist jeder so alt wie er sich fühlt !!

Liebe Grüße
Lorli

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6. Mai 2004 um 11:31

Dankeschööööön
Dankeschön für Eure Antworte,

an all die geschriebenen Worte hab ich ja schon gedacht,
ich denke meine Angst verträgt sich einfach nicht mit dem Kinderwunsch, sonst hätte ich diese Fragen ja gar nicht.

Hoffentlich bin ich nicht irgendwann über 50 und bereue es keine Kinder in die Welt gesetzt zu haben.

----Schon wieder ne Angst--------

LG

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6. Mai 2004 um 11:55

Hallo
also, ich bin 22 und meine eltern haben mich auch relativ spät bekommen. meine mama war 40. und ich merke das einfach die "chemie" nicht stimmt. dass muss nicht unbedingt immer so sein, und ich kanne es eigetlich auch nicht wirklich am alter festmachen.
was ich im moment schade finde, dass meine eltern einfach "alt" werden. ich will das nicht. ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll. ich will mir erst mit 40 gedanken machen wie ich meine eltern pflege, wenn sie gesundheitlich nicht mehr können.
im moment geht es noch, aber die zeit läuft.
hoffentlich wisst ihr was ich meine, hört sich ein bischen blöd an...

ich persönlich würde es nicht machen, weil dann wie eben schon erwähnt wurde 2 generationen unterschied sind.

generell muss man es aber selber für sich entscheiden, und eigentlich sind heute die "generationsunterschiede" auch nicht mehr so groß...

lg

satyja

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6. Mai 2004 um 12:24

Sehr seltsam!
Wollt ihr denn beide ein Kind?
Würde das Kind aus Liebe enstehen?

Das wäre für mich das Wichtigste.

Liebe Grüße
Gabriele

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6. Mai 2004 um 12:26

Hallo Robse

also dass mein Kind mich mal pflegen muß daran denke ich gar nicht, weil ich dafür selbst sorge.
2.für die Ausbildung des Kindes kann ich auch früh genug vorsorgen, so dass ich nicht daran denke " oh, schade jetzt muß ich noch von meiner Rente was abgeben"
vielleicht bekommen wir gar keine Rente mehr.

So weit voraus kann man doch gar nicht denken, weil die Politik uns immer wieder so schöne einen Strich durch die Rechnung macht.

Deine Meinung zu dem Thema hört sich ziemlich materialistisch an, und Geld ist doch nicht alles.

Ich find den Spruch

>der Mensch plant und Gott lacht<

gar nicht mal so schlecht.

Trotzdem liebe Grüße.

Ach so, mein Freund hätte gern ein Kind mit mir!

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6. Mai 2004 um 12:30
In Antwort auf tria_12152614

Sehr seltsam!
Wollt ihr denn beide ein Kind?
Würde das Kind aus Liebe enstehen?

Das wäre für mich das Wichtigste.

Liebe Grüße
Gabriele

Wieso seltsam???
Hallo Gabriele,

wieso seltsam???

Wir wollen " wenn " beide ein Kind, aber die anderen Gedanken kommen dann zwangsläufig.

Und ganz so blauäugig mal eben aus Liebe ein Kind in die Welt setzen, dass ist es doch nicht.

Ich möchte dass es uns und dem Kind einfach gut geht und das geht nur wenn alle zufrieden sind.
Und wann sind alle zufieden??
Alles Fragen, die ich mir vielleicht durch Eure Gedankensprünge selbst beantworten kann.

Lieber Gruß

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6. Mai 2004 um 12:30
In Antwort auf jeana_12752131

Hallo
also, ich bin 22 und meine eltern haben mich auch relativ spät bekommen. meine mama war 40. und ich merke das einfach die "chemie" nicht stimmt. dass muss nicht unbedingt immer so sein, und ich kanne es eigetlich auch nicht wirklich am alter festmachen.
was ich im moment schade finde, dass meine eltern einfach "alt" werden. ich will das nicht. ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll. ich will mir erst mit 40 gedanken machen wie ich meine eltern pflege, wenn sie gesundheitlich nicht mehr können.
im moment geht es noch, aber die zeit läuft.
hoffentlich wisst ihr was ich meine, hört sich ein bischen blöd an...

ich persönlich würde es nicht machen, weil dann wie eben schon erwähnt wurde 2 generationen unterschied sind.

generell muss man es aber selber für sich entscheiden, und eigentlich sind heute die "generationsunterschiede" auch nicht mehr so groß...

lg

satyja

Hallo
meine Eltern sind auch recht alt gewesen als sie mich bekommen haben. Meine Mutter war 37, mein Vater 47.

Bei uns hat die Chemie immer gestimmt. Ich schätze meine Mutter als Mutter und ihre Ratschläge waren häufig anders als die meiner Freundinnen, aber genau das war ja das schöne.

Wenn ich manche Frauen höre, die unbedingt in "jungen Jahren" (was auch immer das heutzutage heißt) ein Kind bekommen wollen, damit sie später mit dem Kind "in die Disco" gehen können, dann sträuben sich mir die Nackenhaare! Nie im Leben hätte ich mir das von meiner Mutter gewünscht...und dies ganz unabhängig vom Alter!

Was das Rentenalter betrifft: mein Vater war Frührentner, so dass ich mit beiden Elternteilen aufgewachsen bin, wir aber dennoch keine finanziellen oder gesellschaftlichen Probleme hatten (wie es z.B. bei Arbeitslosikeit sein kann). Ich habe meine Kindheit in vollen Zügen genossen.

Nun ist natürlich so, dass man ihnen - insbesondere meinem Vater - das Alter schon anmerkt und auch körperlich wirds manchmal schwierig. Aber ich kenne es nicht anders und möchte es auch nicht anders haben.

lg
kratzamkopp

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6. Mai 2004 um 12:31

Das kann
dir keiner beantworten, denn es individuell. Wenn ihr beide ein Kind wollt, warum nicht?
36 ist auf jeden Fall ok, gegen 47 beim Mann wird normalweiser nicht allzuviel dagegen sprechen.

Wie fühlst du dich wenn du vom Geld deiner Freundes abhängig bist?
Ich sage es mal so: Wenn du deinen Beitrag zuhause bei der Erziehung des Kindes leistet, er das nötige Geld zum Leben nachhause bringt, ist diese eine Arbeitsteilung wo KEINER abhängig ist. Denn dann ist es das Familiengeld, dass er nachhause bringt. Es ist wichtig, dass beide Partner es so sehen. Denn falls er die Meinung haben sollt, er bringe dann das Geld heim und habe das Ausgeben dann auch alleine zu entscheiden, wäre es nicht gerade güsntig für das Familienleben. Oder wenn du dich dann "abhängig" fühlst, anstatt deine eigene Leistung zu achten, würde es dir auch Probleme machen. Es ist immer die gegenseitige Anerkennung und Achtung nötig.Egal wofür man sich entscheidet.
Wenn du weiterhin arbeiten gehst, wird er sich auch intenivst um die Kinderbetreuung kümmern müssen. Erziehungsurlaub tauschen. bei Krankheit mal zuhause bleiben ect. und mehr.

Das sieht in der Theorie ganz anders aus, als es dann in der Praxis ist.
Aber redet darüber wie ihr damit umgehen wollt.

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6. Mai 2004 um 12:35

...
rein medizinisch gesehen: Nein!
Ein etwas höheres Alter ist heute ja sowieso normal fürs Kinderkriegen. War heute gerade bei einer 36jährigen Erstgebärenden dabei, komplikationslos und das Kind gesund.
Das Risiko für manche Erkrankungen steigt natürlich. (Das ist aber auch schon mit 30 höher als mit 22) Man kann deswegen mit Fruchtwasseruntersuchung einige Erkrankungen ausschließen (auch nur begrenzt).
Aber laß Dich bitte diesbezüglich genau von Deinem Frauenarzt aufklären.

Rein erziehungstechnisch finde ich es auch nicht problematisch. Okay, man ist älter. Das hat seine Nachteile...aber auch seine Vorteile.

Bei allen anderen Fragen könnte nur Ihr (Du und er) entscheiden!!

Alles Gute!

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6. Mai 2004 um 12:37

Zuhause
bleiben muß keiner. Doch ist es in der Realtität ganz anders, als in der Theorie. Ich kenne einige Familien mit Kindern. Im Moment fällt mir KEINE ein, wo die Erziehung WIRKLICH, zwischen Vater und Mutter aufgeteilt wäre. Egal ob die Frau gegen Bezahlung voll arbeiten oder sogar mehr als 40 Stunden die Woche aushäusig oder eben in Heimarbeit zuhause arbeitet. Der Löwenanteil "Familie" bleibt bei der Frau. Die Anerkennung für Leistung beim Mann .
Aber du wirst da sicher andere Familien kennen.

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6. Mai 2004 um 12:53

Danke für

.....sooooooviiieeeel Positives.

wenn ich hier Worte wie Löwenanteil, Pflege im Alter, Denk an Dein Geld usw. höre,

ist mir "nicht wirklich" geholfen.


Ich danke "Dir liebe Nenja" für die positiven Worte!!

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6. Mai 2004 um 13:03
In Antwort auf luned_12885038

Hi Moral
Mal zur Unverantwortlichkeit: Meine Stievmutter war 39, mein Vater 45 bei der Kleinen. Für sie war es das erste, für meinen vater das Dritte. Es folgte zwei Jahre später noch ein süsser Junge. Ich finde, wenn Dein FA dir das Ok gibt bezüglich Gesundheitlichen "Sorgen" ist es ok. Immer öfter wollen Frauen erst später Kinder, also nach 30. Ich denke, wenn man älter ist kann man dem Kind vor allem geistig mehr bieten als so jung. Also meine Meinung: Hab keine Bedenken, ich finde es ok.

Zum zweiten Punkt: Ihr wollt es also so organisieren, dass Dein Mann arbeitet und Du daheim bleibst. Die Abhängigkeitsangst wäre also im falle einer Trennung gemeint? Nun ich denken, wenn es in der Ehe funktioniert, hast Du hoffentlich keine wirklichen Gedanken an Trennung? Und sollte es doch so weit kommen -man weiss ja nie- wirst auch Du einen Weg finden, um mit dem Kleinen durch zu kommen. Es gibt ja auch tagesstätten wo man die Kinder hinbringt und dafür arbeiten geht. Klar ist das nicht der innigste Wunsch jeder Mutter, aber das kommt ja auch nur zum Thema, wenn es nicht snders ginge.

Ich hoffe Dir mit meiner Ansicht etwas geholfen zu haben und wünsche Dir alles Gute bei der Entscheidung. Egal wie sie sein wird, sie muss vor allem für Dich stimmen.

LG
Flausi

Nicht unbedingt zur Abhängigkeit
obwohl ich das Problem sehr gut verstehen kann. Ginge mir nämlich ähnlich, vor allem wenn man jahrelang sein Geld selber verdient hat und niemandem darüber Rechenschaft ablegen musste, dass man ja schon wieder so ein teures Paar Schuhe gekauft hat.

Ich glaube, dass mit dem Altersunterschied hängt von den Eltern ab. Meine Mutter war 32 als ich auf die Welt kam. Ich fand meine Eltern immer alt, alle anderen (wir wohnten auf dem Dorf) hatten sehr junge Eltern. Aber das Alter war gar nicht das Problem, sondern die Einstellung meiner Eltern, denn 32 ist ja kein Alter.

Ich bin heute 32, fühle mich immer noch jugendlich und wenn ich mich mit meiner Mutter vergleiche, habe ich den Eindruck, sie war schon immer alt. Deswegen hängt es von Dir ab, wie Dein Kind Dich empfindet. Ich denke nicht, dass man unbedingt mit seinem Kind in die Disco muss, aber es ist die Offenheit, die meinen Eltern gefehlt hat und die meiner Ansicht nach ganz wichtig für das Verständnis der Generationen untereinander ist. Meine Eltern dachten schon ich drifte in die Junkieszene ab, als ich anfing Popmusik zu hören.

Daher nur Mut! Ich find's super, dass Du Dir die Gedanken machst!

LG, xeres

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6. Mai 2004 um 13:06
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Zuhause
bleiben muß keiner. Doch ist es in der Realtität ganz anders, als in der Theorie. Ich kenne einige Familien mit Kindern. Im Moment fällt mir KEINE ein, wo die Erziehung WIRKLICH, zwischen Vater und Mutter aufgeteilt wäre. Egal ob die Frau gegen Bezahlung voll arbeiten oder sogar mehr als 40 Stunden die Woche aushäusig oder eben in Heimarbeit zuhause arbeitet. Der Löwenanteil "Familie" bleibt bei der Frau. Die Anerkennung für Leistung beim Mann .
Aber du wirst da sicher andere Familien kennen.

Gibt es
wenn auch selten.
Meine Eltern waren so ein Paar, die sich haushalt, arbeit und Erziehung wirklich Gleichberichtigt geteilt haben, allerdings mit hilfe von außen (ehemalige DDR)
Dann kenne ich noch ein paar, wo er den Löwenanteil der Erziehung übernimmt und sie Hauptverdienerin ist, beide sind selbständig und ihre Firma läuft gut, während er kaum Aufträge hat.
Dann kenne ich noch ein Doktoranteehepaar mit Kind, die beide viel von zu Hause arbeiten, die sich die Erziehung auch ziemlich gleichmäßig teilen.

Es gibt solche paare schon, man muß sie nur mit der Lupe suchen . Es erfordert allerdings eine gewisse Dickköpfigkeit seitens der Frau und einen fortschrittlich eingestelletn Mann .

Wolkenschaf

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6. Mai 2004 um 13:12
In Antwort auf moral2

Wieso seltsam???
Hallo Gabriele,

wieso seltsam???

Wir wollen " wenn " beide ein Kind, aber die anderen Gedanken kommen dann zwangsläufig.

Und ganz so blauäugig mal eben aus Liebe ein Kind in die Welt setzen, dass ist es doch nicht.

Ich möchte dass es uns und dem Kind einfach gut geht und das geht nur wenn alle zufrieden sind.
Und wann sind alle zufieden??
Alles Fragen, die ich mir vielleicht durch Eure Gedankensprünge selbst beantworten kann.

Lieber Gruß

Naja,
dem Kind wird es gut gehen, wenn es geliebt wird und wenn die Eltern sich lieben, egal wie alt man ist, oder wieviel man verdient usw......

Das meinte ich.

Liebe Grüße

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6. Mai 2004 um 13:24

Langsam,
so einfach möchte ich es mir doch gar nicht machen.

Ich möchte auf jeden Fall wieder mitarbeiten, ohne Arbeit kann ich gar nicht.

Die erste Zeit möchte ich allerdings nur für die Familie da sein, denn sonst brauch ich erst gar kein Kind in die Welt setzen, wenn ich es direkt abschiebe.


Ich denke das Wort "Löwenanteil" hört sich sehr anstrengend an, aber der Löwenanteil ist genau der Teil der mich jetzt reizt.

Mein Lieber würde auch Erziehungsurlaub nehmen, und das fänd ich ganz toll, den das Kind braucht auch seinen Papi und das nicht nur als "Feierabend-Papi" sondern auch mal "ganz".

Manchmal denke ich, uns könnte es sooooo gut gehen, 2 Verdienste, keine Verpflichtungen einem Kind gegenüber,Reisen, kaufen usw.

Aber das ist doch nicht das "LEBEN" oder??

Ich denke einen Menschen aufwachsen sehen, das ist doch das größte Glück das Man > Frau sich machen kann oder??

Vielleicht denke ich so, weil ich schon alles hattte also Reisen und Dinge kaufen die ich wollte usw. eigentlich bin ich ein sehr genügsamer Mensch, und so ein Waldspaziergang gibt mir mehr als ein Disco-Abend, an dem ich auch noch viel Geld ausgebe.

Ich denke für mich sind eigentlich aller Voraussetzungen gegeben.

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6. Mai 2004 um 13:43

Das ist denn doch...
... krass. 700 bis 800 Euro im Monat wenn ein Kind studiert? Bist du eine Mondente? Schon mal was von BAFOEG gehoert? Ich selbst habe von 400 Euro gelebt waehrend meines Studiums und mehr als die Haelfte kam von Bafoeg und Nebenjobs, fuer den Rest hat beinahe das Kindergeld gereicht.

Selbst Kinder reicher Eltern die studieren bekommen oft nur die Miete bezahlt - 200 Euro fuer ein Zimmer irgendwo und muessen den Rest zusammenjobben. Wenn's nach dir ginge duerften wohl nur Millionaerskinder studieren? Laecherlich.

Wieso sollte der Typ es nicht schaffen Frau und ein Kind zu ernaehren? Millionen andere tun das auch. "Zur Not" koennen beide arbeiten, wie meine Eltern das ihr ganzes Leben lang tun mussten...

Ausserdem wird er ja wohl mit 47 nicht voellig abgebrannt sein, so wie ich das Posting verstehe haben die beiden schon laengere Zeit doppelverdient.

Wer sein Lebensglueck vom Geld abhaengig macht kriegt auch nur das: dreckiges Geld, und zwar fast immer weniger als er/sie haette, wenn nach andern Kriterien entschieden worden waere.

Der Grund fuer die groesste Fehlentscheidung im Leben meiner Mutter z.B. waren 50 Ostmark im Monat. Sie hat als Schoeffin gejobbt und hatte riesige Freude daran, war auch gut und man hat ihr ein Jurastudium angeboten. Eine einzige Bemerkung ihres vorgesetzten Richters hat alles versaut: Bedenken Sie eins Frau xxx, ich verdiene nur 800 Mark im Monat (im Osten wurde das Gehalt mit steigender Verantwortung geringer). Meine Mutter hat damals nach Abitur, Handelslehre und ein paar Jahren Berufserfahrung "schon" 850 verdient (mehr als 900 sind es nie geworden). Sie hat es vorgezogen die 50 Silberlinge zu nehmen.
Nach der Wende haette sie ohne weiteres noch 15 Jahre als erfolgreiche Rechtsanwaeltin arbeiten koennen, was meint ihr wieviele 10000e Euro ihr durch die laecherliche Entscheidung entgangen sind, ganz abgesehn von einem erfuellten Berufsleben, statt Arbeitslosigkeit mit 52?

Wer sich ein Kind wuenscht und die geistige Reife hat eins zu haben und dennoch keins bekommt wegen minimaler finanzieller Unsicherheiten (die ohnehin unausweichlich und in diesem Fall wirklich absolut laecherlich sind) wird *garantiert* spaeter bereuen, aber wie du schon sagst:

Schliesslich muessen sie es wissen.

n

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6. Mai 2004 um 13:45
In Antwort auf moral2

Langsam,
so einfach möchte ich es mir doch gar nicht machen.

Ich möchte auf jeden Fall wieder mitarbeiten, ohne Arbeit kann ich gar nicht.

Die erste Zeit möchte ich allerdings nur für die Familie da sein, denn sonst brauch ich erst gar kein Kind in die Welt setzen, wenn ich es direkt abschiebe.


Ich denke das Wort "Löwenanteil" hört sich sehr anstrengend an, aber der Löwenanteil ist genau der Teil der mich jetzt reizt.

Mein Lieber würde auch Erziehungsurlaub nehmen, und das fänd ich ganz toll, den das Kind braucht auch seinen Papi und das nicht nur als "Feierabend-Papi" sondern auch mal "ganz".

Manchmal denke ich, uns könnte es sooooo gut gehen, 2 Verdienste, keine Verpflichtungen einem Kind gegenüber,Reisen, kaufen usw.

Aber das ist doch nicht das "LEBEN" oder??

Ich denke einen Menschen aufwachsen sehen, das ist doch das größte Glück das Man > Frau sich machen kann oder??

Vielleicht denke ich so, weil ich schon alles hattte also Reisen und Dinge kaufen die ich wollte usw. eigentlich bin ich ein sehr genügsamer Mensch, und so ein Waldspaziergang gibt mir mehr als ein Disco-Abend, an dem ich auch noch viel Geld ausgebe.

Ich denke für mich sind eigentlich aller Voraussetzungen gegeben.

...
>> Ich denke mir sind eigentlich alle Voraussetzungen gegeben. <<

Wem, wenn nicht euch?



n

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6. Mai 2004 um 14:47

Hallo
>>>>1.Ist es unverantwortlich in diesem Alter noch Kinder zu bekommen??>>>>>

Wer behauptet denn so etwas? Fuehlst Du Dich koeperlich fit zum Kinderkriegen? Was sagt Dein Doc?


>>>>2.Wie fühle ich mich danach wenn ich nicht arbeiten kann und "abhängig" vom Geld meines Freundes bin??>>>>>

Liebt Ihr Euch? Soll es ein gemeinsames Kind werden? Macht es Dir etwas aus, wenn nur ER das Geld fuer Euch alle verdient? Was ist Deine Angst?


>>>>Der Kinderwunsch ist sehr gross, die Angst abhängig zu sein aber auch
für was würdet Ihr Euch entscheiden???>>>>

Emm...Du redest nur von DEINER Abhaengigkeit, ich komme nicht umhin, das ein wenig als egoistisch zu bezeichnen.
Was ist denn mit der Verantwortung fuer das Kind?


lg
Chris

www.seelenfluegel.net

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6. Mai 2004 um 15:18
In Antwort auf runa_12850644

Hallo
meine Eltern sind auch recht alt gewesen als sie mich bekommen haben. Meine Mutter war 37, mein Vater 47.

Bei uns hat die Chemie immer gestimmt. Ich schätze meine Mutter als Mutter und ihre Ratschläge waren häufig anders als die meiner Freundinnen, aber genau das war ja das schöne.

Wenn ich manche Frauen höre, die unbedingt in "jungen Jahren" (was auch immer das heutzutage heißt) ein Kind bekommen wollen, damit sie später mit dem Kind "in die Disco" gehen können, dann sträuben sich mir die Nackenhaare! Nie im Leben hätte ich mir das von meiner Mutter gewünscht...und dies ganz unabhängig vom Alter!

Was das Rentenalter betrifft: mein Vater war Frührentner, so dass ich mit beiden Elternteilen aufgewachsen bin, wir aber dennoch keine finanziellen oder gesellschaftlichen Probleme hatten (wie es z.B. bei Arbeitslosikeit sein kann). Ich habe meine Kindheit in vollen Zügen genossen.

Nun ist natürlich so, dass man ihnen - insbesondere meinem Vater - das Alter schon anmerkt und auch körperlich wirds manchmal schwierig. Aber ich kenne es nicht anders und möchte es auch nicht anders haben.

lg
kratzamkopp

Naja,
ich weiß ja auch das es super unterschiedlich ist.
ich habe aber eben genau das als probelm. kann auch einfach an den einstellungen meiner eltern liegen, muss nicht zwingend was mit dem alter zu tun haben.

außerdem wüde ich auch nicht mit meiner tochter in die disco gehen...

ich weiß nur dass ich mit über 35 jahren nicht unbedingt noch kinder haben möchte (kann sich zwar ändern), weil ich auch zu viel verpassen würde...

naja jeder hat so seine erfahrungen gemacht, man muss es eben für sich selber entscheiden... und ich verurteile ja auch keine die älter sind und noch kinder bekommen. ich sage nur das ich es nicht will...

lg
satyja

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6. Mai 2004 um 15:23

Sicher
will jeder für sein Kind sorgen können. Aber es nur als finanzielle Belastung zu sehen...ohjee .

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6. Mai 2004 um 15:26

Tja, das Leben
lebt sich meist ganz anders als man ursrpünglich dachte, oder?

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6. Mai 2004 um 15:29
In Antwort auf cornflakegirl999

...
rein medizinisch gesehen: Nein!
Ein etwas höheres Alter ist heute ja sowieso normal fürs Kinderkriegen. War heute gerade bei einer 36jährigen Erstgebärenden dabei, komplikationslos und das Kind gesund.
Das Risiko für manche Erkrankungen steigt natürlich. (Das ist aber auch schon mit 30 höher als mit 22) Man kann deswegen mit Fruchtwasseruntersuchung einige Erkrankungen ausschließen (auch nur begrenzt).
Aber laß Dich bitte diesbezüglich genau von Deinem Frauenarzt aufklären.

Rein erziehungstechnisch finde ich es auch nicht problematisch. Okay, man ist älter. Das hat seine Nachteile...aber auch seine Vorteile.

Bei allen anderen Fragen könnte nur Ihr (Du und er) entscheiden!!

Alles Gute!

Laut
Statistik haben Frauen über 30 weniger Komplikationen als Jüngere, weil sie mehr auf sich achten. Was nune?
Und auch Männer lassen mit den Jahren nach, also auf und nicht mehr warten *g*

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6. Mai 2004 um 15:38
In Antwort auf lita_11889024

Gibt es
wenn auch selten.
Meine Eltern waren so ein Paar, die sich haushalt, arbeit und Erziehung wirklich Gleichberichtigt geteilt haben, allerdings mit hilfe von außen (ehemalige DDR)
Dann kenne ich noch ein paar, wo er den Löwenanteil der Erziehung übernimmt und sie Hauptverdienerin ist, beide sind selbständig und ihre Firma läuft gut, während er kaum Aufträge hat.
Dann kenne ich noch ein Doktoranteehepaar mit Kind, die beide viel von zu Hause arbeiten, die sich die Erziehung auch ziemlich gleichmäßig teilen.

Es gibt solche paare schon, man muß sie nur mit der Lupe suchen . Es erfordert allerdings eine gewisse Dickköpfigkeit seitens der Frau und einen fortschrittlich eingestelletn Mann .

Wolkenschaf

Schade dass
ich die nicht kenne, denn selbst in der ehemaligen DDR gab es anscheinend diesbezüglich kaum Gleichberechtigung, zumindest die Paare die ich so kenne. Sie war immer überwiegend für den Haushalt zuständig. Die Gleichberechtigung gab es allerdings in Bezug auf Jobmöglichkeiten, da konnten die Frauen in alle Bereiche. Aber die Hauptarbeit zuhause macht(e) die Frau. Allerdings erfuhren die Mütter einiges an Unterstützung durch div. Kinderbetreuungsmöglichkeiten und gekündigt wegen öfterer Fehlzeiten durch Krankheiten des Kindes waren wohl eher unbekannt. So wurde das Berufsleben vereinfacht.

Es erfordert beideitiges Interesse, Aufmerksamkeit und Bereitschaft sich auf das "Unternehmen" Familie einzulasssen. Es erfordert Mut, dass jeder sich einbringt, es erfordert auch Mut von manchen Männern, wenn sie sich überwiegend der Familie widmen wollen, dies auch zu tun. Dickköpgikeit..ich weiß nicht. Wenn ich es IMMER mit Dickköpfigkeit durchsetzen muß, bleibt bei mir etwas auf der Strecke, in der Beziehung zum Mann. Aber was solls: Beziehungsfähigkeit ist ein Fremdwort für mich

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6. Mai 2004 um 15:39

Dann
werden wir hoffentlich in 10 Jahren nochmal etwas zu diesem Thema von dir hören

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6. Mai 2004 um 16:32
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Schade dass
ich die nicht kenne, denn selbst in der ehemaligen DDR gab es anscheinend diesbezüglich kaum Gleichberechtigung, zumindest die Paare die ich so kenne. Sie war immer überwiegend für den Haushalt zuständig. Die Gleichberechtigung gab es allerdings in Bezug auf Jobmöglichkeiten, da konnten die Frauen in alle Bereiche. Aber die Hauptarbeit zuhause macht(e) die Frau. Allerdings erfuhren die Mütter einiges an Unterstützung durch div. Kinderbetreuungsmöglichkeiten und gekündigt wegen öfterer Fehlzeiten durch Krankheiten des Kindes waren wohl eher unbekannt. So wurde das Berufsleben vereinfacht.

Es erfordert beideitiges Interesse, Aufmerksamkeit und Bereitschaft sich auf das "Unternehmen" Familie einzulasssen. Es erfordert Mut, dass jeder sich einbringt, es erfordert auch Mut von manchen Männern, wenn sie sich überwiegend der Familie widmen wollen, dies auch zu tun. Dickköpgikeit..ich weiß nicht. Wenn ich es IMMER mit Dickköpfigkeit durchsetzen muß, bleibt bei mir etwas auf der Strecke, in der Beziehung zum Mann. Aber was solls: Beziehungsfähigkeit ist ein Fremdwort für mich

Nun ja
Ich weiß, meine Eltern waren selbst für DDR-Verhältnisse ungewöhnlich. Das ist mir schon klar. Das fängt wahrscheinlich schon damit an, daß mein Vater 10cm kleiner ist als meine Mutter.
Er hat z.B. schon immer gern gekocht und so immer das kochen übernommen, während für meine Mutter kochen eher lästige Pflicht. geputz hat dann eher meine Mutter. da war mein vater zu unodentlich.

Es hat mir sehr gut getan, daß sich mein Vater genauso für meine Erziehung verantwortlich gefühlt hat wie meine Mutter.
Ich finde es ist wichtig, daß jeder sich seiner Persöhnlichkeit entsprechend in die Familie einbringt und nicht danach was Männer- und was Frauenaufgaben sind.

Meine Mutter ist kein sehr mütterlicher typ und gibt auch zu, das sie mit mir als Kleinkind nicht so richtig viel anfangen konnte. För trösten Arztbesuche etc. war mehr mein Vater zuständig, der irgendwie viel gelassener, lustiger und einfühlsamer war.

Ein tolles Verhältnis zu meiner Mutter entwickelte sich erst als ich so ins Teenialter kam. Mit ihr konnte man tolle Gespräche führen und sie nahm mich ernst, wogegen man Vater Schwierigkeiten hatte zu kapieren, daß ich dem Kindesalter entwachsen war.
Heute habe ich ein tolles Verhältnis zu beiden und vor allem meine Mutter ist immernoch soetwas wie eine ältere Freundin für mich.

Mein Vater hat mal gesagt bei diese ganzen Diskussion um Vereinbarkeit von Famile und Beruf für Mütter hat man das Gefühl, daß die Kinder alle keine Väter haben. Ihm tun die Väter, die ihre Kinder kaum kennen, leid.

Nun Dickköpfigkeit an sich finde ich nicht unbeding negativ. Man sollte natürlich vernünftig einschätzen könne, wann es sich lohnt seinen Dickkopf durchtusetzen und wann eher ein Kompromiß angebracht ist.
Aber in grundsätzlichen Lebenseinstellungen beharre ich auf meinem Standpunkt und dazu gehört für mich eine gleichberechtigte Aufteilung der häuslichen Pflichten und eine partnerschafliche Teilung der Erziehung eventueller Kinder (obwohl momentan will ich eher gar keine Kinder).
Diesen meinem Standpunkt kennt mein Partner und er findet ihn in Ordnung.
Ein Mann der damit nicht klarkäme, wäre einfach der falsche.
Momentan teilen wir die Hausarbeit gleich auf. Wir arbeiten beide vollzeit und machen beide ungern den haushalt, wieso soll da einer mehr machen.

Wolkenschaf

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6. Mai 2004 um 23:11
In Antwort auf lita_11889024

Nun ja
Ich weiß, meine Eltern waren selbst für DDR-Verhältnisse ungewöhnlich. Das ist mir schon klar. Das fängt wahrscheinlich schon damit an, daß mein Vater 10cm kleiner ist als meine Mutter.
Er hat z.B. schon immer gern gekocht und so immer das kochen übernommen, während für meine Mutter kochen eher lästige Pflicht. geputz hat dann eher meine Mutter. da war mein vater zu unodentlich.

Es hat mir sehr gut getan, daß sich mein Vater genauso für meine Erziehung verantwortlich gefühlt hat wie meine Mutter.
Ich finde es ist wichtig, daß jeder sich seiner Persöhnlichkeit entsprechend in die Familie einbringt und nicht danach was Männer- und was Frauenaufgaben sind.

Meine Mutter ist kein sehr mütterlicher typ und gibt auch zu, das sie mit mir als Kleinkind nicht so richtig viel anfangen konnte. För trösten Arztbesuche etc. war mehr mein Vater zuständig, der irgendwie viel gelassener, lustiger und einfühlsamer war.

Ein tolles Verhältnis zu meiner Mutter entwickelte sich erst als ich so ins Teenialter kam. Mit ihr konnte man tolle Gespräche führen und sie nahm mich ernst, wogegen man Vater Schwierigkeiten hatte zu kapieren, daß ich dem Kindesalter entwachsen war.
Heute habe ich ein tolles Verhältnis zu beiden und vor allem meine Mutter ist immernoch soetwas wie eine ältere Freundin für mich.

Mein Vater hat mal gesagt bei diese ganzen Diskussion um Vereinbarkeit von Famile und Beruf für Mütter hat man das Gefühl, daß die Kinder alle keine Väter haben. Ihm tun die Väter, die ihre Kinder kaum kennen, leid.

Nun Dickköpfigkeit an sich finde ich nicht unbeding negativ. Man sollte natürlich vernünftig einschätzen könne, wann es sich lohnt seinen Dickkopf durchtusetzen und wann eher ein Kompromiß angebracht ist.
Aber in grundsätzlichen Lebenseinstellungen beharre ich auf meinem Standpunkt und dazu gehört für mich eine gleichberechtigte Aufteilung der häuslichen Pflichten und eine partnerschafliche Teilung der Erziehung eventueller Kinder (obwohl momentan will ich eher gar keine Kinder).
Diesen meinem Standpunkt kennt mein Partner und er findet ihn in Ordnung.
Ein Mann der damit nicht klarkäme, wäre einfach der falsche.
Momentan teilen wir die Hausarbeit gleich auf. Wir arbeiten beide vollzeit und machen beide ungern den haushalt, wieso soll da einer mehr machen.

Wolkenschaf

Klingt nach einer
sehr schönen Kindheit.

Deinem Vater tun Väter leid, die ihre Kinder kaum kennen? Und doch oft sind es gerade die Väter die da einen Großteil der Schuld an dieser Situation selbst tragen.

Dickköpfigkeit: Ok, du hast das Wort nun anders gemeint als ich. Seinen Standpunkt vertreten ist völlig ok. Jeder hat Bedürfnisse und Vorstellungen auf die er ein Recht hat. Wobei natürlich beidseitig immer Kompromisse drin sein müssen. Das würde ich weniger als Dickköpfigkeit bezeichnen.
Bei vielen Paaren klappt das mit der Hausarbeit solange keine Kinder da sind. Dann plötzlich nicht mehr, warum weiß ich nicht.
Also pass auf auf dich .

Wobei auch oft einfach andere Arbeiten ja auch noch dazu kommen, die dann aufgeteilt werden. Es geht ja nicht nur um den Haushalt. Jeder eben was er kann und gerne macht.

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7. Mai 2004 um 6:42
In Antwort auf abdul_12261227

Hallo
>>>>1.Ist es unverantwortlich in diesem Alter noch Kinder zu bekommen??>>>>>

Wer behauptet denn so etwas? Fuehlst Du Dich koeperlich fit zum Kinderkriegen? Was sagt Dein Doc?


>>>>2.Wie fühle ich mich danach wenn ich nicht arbeiten kann und "abhängig" vom Geld meines Freundes bin??>>>>>

Liebt Ihr Euch? Soll es ein gemeinsames Kind werden? Macht es Dir etwas aus, wenn nur ER das Geld fuer Euch alle verdient? Was ist Deine Angst?


>>>>Der Kinderwunsch ist sehr gross, die Angst abhängig zu sein aber auch
für was würdet Ihr Euch entscheiden???>>>>

Emm...Du redest nur von DEINER Abhaengigkeit, ich komme nicht umhin, das ein wenig als egoistisch zu bezeichnen.
Was ist denn mit der Verantwortung fuer das Kind?


lg
Chris

www.seelenfluegel.net

Halloooo
wie jetzt, ich rede nur von meiner Abhängigkeit?
Das sehe ich nicht so, ich schreibe von meinen Ängsten.

"Die Verantwortung für das Kind hätten wir selbstverständlich BEIDE"
Und die liegt darin das Kind glücklich zu machen, und das ist es wenn beide Elternteile ihm das Wichtigste im Leben geben nämlich

"ZEIT und LIEBE"
Natürlich soll es ein gemeinsames Kind werden, sonst könnte ich ja auch ein Reagenzglas zum Vater nehmen.

Ich hab jetzt hier soviele positive Antworten gelesen und werde noch ein paar Wochen drüber nachdenken.

Eins weiss ich auf jeden Fall, Geld ist nicht das Wichtigste im Leben, und weggestorben ist mir mein Vater mit 56 also ne Garantie auf "lebendige" Eltern hat keiner.

Wir zwei Beide sind ziemlich jung geblieben und sehen auch so aus, und ich denke dass wir uns auch nicht in Zukunft hängen lassen.

Außerdem ist "Egoistisch" wenn ich einen anderen Menschen benutze und ausnutze.
Das tue ich doch mit meinen Ängsten und Fragen nicht oder wie siehst Du das?

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7. Mai 2004 um 7:54

Guten Morgen Nenja,
und danke für soviel Positives.

Der Satz "Du/Ihr macht das schon, ist für mich son bissl "leichtsinnig", sorry, aber so fühlt sich das halt für mich an.

So leichtsinnig möchte ich aber nicht sein, und aus diesem Grund hab ich meine Fragen ja hier im Forum gestellt,und ich lese all die positiven und negativen Gedanken, die einem zu diesem Thema einfallen, und die ich wie Du so schön schreibst "natürlich" schon gedacht habe.
Ich denke ich nenne das Thema >in meinem Kopf<

<<<<<Projekt Familie>>>>>>

hört sich ja richtig süss an.

dann mach ich mir ne negativ positiv Liste,und denke die Positiv - Seite wird überwiegen,
weil mir der Gedanke an diese "Aufgabe"
immer mehr zusagt.

Ich bin dankbar dafür, dass ich diese Überlegungen mit Euch teilen durfte und hoffe dass wir nächstes Jahr schon eine Familie sind.

Ich lass es Euch wissen.

Danke an Alle!!!

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7. Mai 2004 um 9:52
In Antwort auf moral2

Halloooo
wie jetzt, ich rede nur von meiner Abhängigkeit?
Das sehe ich nicht so, ich schreibe von meinen Ängsten.

"Die Verantwortung für das Kind hätten wir selbstverständlich BEIDE"
Und die liegt darin das Kind glücklich zu machen, und das ist es wenn beide Elternteile ihm das Wichtigste im Leben geben nämlich

"ZEIT und LIEBE"
Natürlich soll es ein gemeinsames Kind werden, sonst könnte ich ja auch ein Reagenzglas zum Vater nehmen.

Ich hab jetzt hier soviele positive Antworten gelesen und werde noch ein paar Wochen drüber nachdenken.

Eins weiss ich auf jeden Fall, Geld ist nicht das Wichtigste im Leben, und weggestorben ist mir mein Vater mit 56 also ne Garantie auf "lebendige" Eltern hat keiner.

Wir zwei Beide sind ziemlich jung geblieben und sehen auch so aus, und ich denke dass wir uns auch nicht in Zukunft hängen lassen.

Außerdem ist "Egoistisch" wenn ich einen anderen Menschen benutze und ausnutze.
Das tue ich doch mit meinen Ängsten und Fragen nicht oder wie siehst Du das?

Nun...
>>>>>wie jetzt, ich rede nur von meiner Abhängigkeit?
Das sehe ich nicht so, ich schreibe von meinen Ängsten.>>>>

nun, drehen sich Deine Aengste nicht genau um diese Abhaengigkeit? Ich meine, dass so gelesen zu haben.


>>>>"Die Verantwortung für das Kind hätten wir selbstverständlich BEIDE"
Und die liegt darin das Kind glücklich zu machen, und das ist es wenn beide Elternteile ihm das Wichtigste im Leben geben nämlich>>>>>

Gut. Was denkst Du denn, was das Wichigste fuer ein Kind ist?



>>>>"ZEIT und LIEBE"
Natürlich soll es ein gemeinsames Kind werden, sonst könnte ich ja auch ein Reagenzglas zum Vater nehmen.>>>>>>

Das ist schoen, wenn ihr es Euch gemeinsam wuenscht. Wovor hast Du dann noch Angst?


>>>>>Ich hab jetzt hier soviele positive Antworten gelesen und werde noch ein paar Wochen drüber nachdenken.>>>>>

Ja, Kinder sind eine grosse Entscheidung.


>>>>Eins weiss ich auf jeden Fall, Geld ist nicht das Wichtigste im Leben, und weggestorben ist mir mein Vater mit 56 also ne Garantie auf "lebendige" Eltern hat keiner.>>>>

Warum machst Du Dir dann Sorgen um das Finanzielle?



>>>>>Wir zwei Beide sind ziemlich jung geblieben und sehen auch so aus, und ich denke dass wir uns auch nicht in Zukunft hängen lassen.>>>>>

Das freut mich


>>>>Außerdem ist "Egoistisch" wenn ich einen anderen Menschen benutze und ausnutze.>>>>

Das ist Definitionssache. "Egoistisch" beginnt schon an dem Punkt, wo ich bloss noch an mich denke.


>>>>>Das tue ich doch mit meinen Ängsten und Fragen nicht oder wie siehst Du das?>>>>>

Die Frage in Bezug auf Egoismus habe ich gestellt, weil dass, was Du schriebst, vorrangig so klang, als ob Deine Hauptsorge die Angst sei, dass DU in Abhaengigkeit geraten koenntest; also klinkt es so, als ob es Dir mehr um diese Abhaengigkeit geht, als um das Kind selbst, in der Art "was ist mit MIR, wenn das Kind da ist?". Das ist ein Ich-bezogenes Verhalten.

Mach Dir einfach mal Gedanken darueber, was es bedeutet MUTTER zu sein.

Verstehe mich nicht falsch, Egoismus ist nichts Schlechtes, da lebensnotwendig; trotzdem ist es wichtig, immer wieder darauf zu achten, dass dieser Egoismus nicht destruktiv wird.


lg
Chris

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7. Mai 2004 um 10:04
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Laut
Statistik haben Frauen über 30 weniger Komplikationen als Jüngere, weil sie mehr auf sich achten. Was nune?
Und auch Männer lassen mit den Jahren nach, also auf und nicht mehr warten *g*

Stimmt...
aber die Häufigkeit von Erkrankungen des Embryos bzw. Fötus steigt...die Eizellen werden halt nicht jünger. Wohingegen die Spermien ständig neu gebildet werden, da läßt die Qualität erst noch später signigikant nach
thats life

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7. Mai 2004 um 10:15
In Antwort auf abdul_12261227

Nun...
>>>>>wie jetzt, ich rede nur von meiner Abhängigkeit?
Das sehe ich nicht so, ich schreibe von meinen Ängsten.>>>>

nun, drehen sich Deine Aengste nicht genau um diese Abhaengigkeit? Ich meine, dass so gelesen zu haben.


>>>>"Die Verantwortung für das Kind hätten wir selbstverständlich BEIDE"
Und die liegt darin das Kind glücklich zu machen, und das ist es wenn beide Elternteile ihm das Wichtigste im Leben geben nämlich>>>>>

Gut. Was denkst Du denn, was das Wichigste fuer ein Kind ist?



>>>>"ZEIT und LIEBE"
Natürlich soll es ein gemeinsames Kind werden, sonst könnte ich ja auch ein Reagenzglas zum Vater nehmen.>>>>>>

Das ist schoen, wenn ihr es Euch gemeinsam wuenscht. Wovor hast Du dann noch Angst?


>>>>>Ich hab jetzt hier soviele positive Antworten gelesen und werde noch ein paar Wochen drüber nachdenken.>>>>>

Ja, Kinder sind eine grosse Entscheidung.


>>>>Eins weiss ich auf jeden Fall, Geld ist nicht das Wichtigste im Leben, und weggestorben ist mir mein Vater mit 56 also ne Garantie auf "lebendige" Eltern hat keiner.>>>>

Warum machst Du Dir dann Sorgen um das Finanzielle?



>>>>>Wir zwei Beide sind ziemlich jung geblieben und sehen auch so aus, und ich denke dass wir uns auch nicht in Zukunft hängen lassen.>>>>>

Das freut mich


>>>>Außerdem ist "Egoistisch" wenn ich einen anderen Menschen benutze und ausnutze.>>>>

Das ist Definitionssache. "Egoistisch" beginnt schon an dem Punkt, wo ich bloss noch an mich denke.


>>>>>Das tue ich doch mit meinen Ängsten und Fragen nicht oder wie siehst Du das?>>>>>

Die Frage in Bezug auf Egoismus habe ich gestellt, weil dass, was Du schriebst, vorrangig so klang, als ob Deine Hauptsorge die Angst sei, dass DU in Abhaengigkeit geraten koenntest; also klinkt es so, als ob es Dir mehr um diese Abhaengigkeit geht, als um das Kind selbst, in der Art "was ist mit MIR, wenn das Kind da ist?". Das ist ein Ich-bezogenes Verhalten.

Mach Dir einfach mal Gedanken darueber, was es bedeutet MUTTER zu sein.

Verstehe mich nicht falsch, Egoismus ist nichts Schlechtes, da lebensnotwendig; trotzdem ist es wichtig, immer wieder darauf zu achten, dass dieser Egoismus nicht destruktiv wird.


lg
Chris

Mit der Abhängigkeit,
das hat sich für mich nach Euren Antworten schon erledigt.ich trage dann meinen Teil zur Familienbetreuung ja bei und der ist wie erwähnt wurde manchmal gar nicht bezahlbar.

Außerdem tun sich die Gedanken bei uns beiden auf, dass ich nach vielleicht 2jahren wieder arbeite und der Vater des Kindes ein Jahr Baby-Pause macht oder oder oder????

Auf jeden Fall ist alles machbar wenn wir nur wollen.
Diese Angst ist schon mal genommen.

Egoistisch finde ich immer noch wenn man jemanden aus-bzw. benutzt.
Mal an sich denken Muß sein,ist in meinen Augen nicht egoistisch.

Du schreibst:
Mach Dir "einfach" mal Gedanken darüber, was es bedeutet MUTTER zu sein.

Was bedeutet es denn DEINER Meinung nach?????

Lieber Gruß

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7. Mai 2004 um 10:36
In Antwort auf abdul_12261227

Nun...
>>>>>wie jetzt, ich rede nur von meiner Abhängigkeit?
Das sehe ich nicht so, ich schreibe von meinen Ängsten.>>>>

nun, drehen sich Deine Aengste nicht genau um diese Abhaengigkeit? Ich meine, dass so gelesen zu haben.


>>>>"Die Verantwortung für das Kind hätten wir selbstverständlich BEIDE"
Und die liegt darin das Kind glücklich zu machen, und das ist es wenn beide Elternteile ihm das Wichtigste im Leben geben nämlich>>>>>

Gut. Was denkst Du denn, was das Wichigste fuer ein Kind ist?



>>>>"ZEIT und LIEBE"
Natürlich soll es ein gemeinsames Kind werden, sonst könnte ich ja auch ein Reagenzglas zum Vater nehmen.>>>>>>

Das ist schoen, wenn ihr es Euch gemeinsam wuenscht. Wovor hast Du dann noch Angst?


>>>>>Ich hab jetzt hier soviele positive Antworten gelesen und werde noch ein paar Wochen drüber nachdenken.>>>>>

Ja, Kinder sind eine grosse Entscheidung.


>>>>Eins weiss ich auf jeden Fall, Geld ist nicht das Wichtigste im Leben, und weggestorben ist mir mein Vater mit 56 also ne Garantie auf "lebendige" Eltern hat keiner.>>>>

Warum machst Du Dir dann Sorgen um das Finanzielle?



>>>>>Wir zwei Beide sind ziemlich jung geblieben und sehen auch so aus, und ich denke dass wir uns auch nicht in Zukunft hängen lassen.>>>>>

Das freut mich


>>>>Außerdem ist "Egoistisch" wenn ich einen anderen Menschen benutze und ausnutze.>>>>

Das ist Definitionssache. "Egoistisch" beginnt schon an dem Punkt, wo ich bloss noch an mich denke.


>>>>>Das tue ich doch mit meinen Ängsten und Fragen nicht oder wie siehst Du das?>>>>>

Die Frage in Bezug auf Egoismus habe ich gestellt, weil dass, was Du schriebst, vorrangig so klang, als ob Deine Hauptsorge die Angst sei, dass DU in Abhaengigkeit geraten koenntest; also klinkt es so, als ob es Dir mehr um diese Abhaengigkeit geht, als um das Kind selbst, in der Art "was ist mit MIR, wenn das Kind da ist?". Das ist ein Ich-bezogenes Verhalten.

Mach Dir einfach mal Gedanken darueber, was es bedeutet MUTTER zu sein.

Verstehe mich nicht falsch, Egoismus ist nichts Schlechtes, da lebensnotwendig; trotzdem ist es wichtig, immer wieder darauf zu achten, dass dieser Egoismus nicht destruktiv wird.


lg
Chris

Ich bezogenes Verhalten
"was ist mit MIR, wenn das Kind da ist?".

Mal eine Frage, was ist an diesem Gedanken so schlimm?
Darf man sich diese frage nicht stellen?

Ein Kind verändert das Leben (von Frauen mehr als von Männern) sehr stark.
Es ist doch sogar wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, ob man damit klar kommt.
Auch eine Mutter ist noch ein Mensch mit eigener Persöhnlichkeit und Bedürfnissen.

Schwirrt da nicht zu sehr das Dogma von der selbstlosen,aufopferungsvollen Mutter in unseren Köpfen rum
Aufopferung produziert bei anderen Schuldgefühle, was leicht als Manipulation erlebt wird.

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7. Mai 2004 um 10:54
In Antwort auf lita_11889024

Ich bezogenes Verhalten
"was ist mit MIR, wenn das Kind da ist?".

Mal eine Frage, was ist an diesem Gedanken so schlimm?
Darf man sich diese frage nicht stellen?

Ein Kind verändert das Leben (von Frauen mehr als von Männern) sehr stark.
Es ist doch sogar wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, ob man damit klar kommt.
Auch eine Mutter ist noch ein Mensch mit eigener Persöhnlichkeit und Bedürfnissen.

Schwirrt da nicht zu sehr das Dogma von der selbstlosen,aufopferungsvollen Mutter in unseren Köpfen rum
Aufopferung produziert bei anderen Schuldgefühle, was leicht als Manipulation erlebt wird.

Vielleicht etwas aus dem Gesamtkonzept
>>>>>>"was ist mit MIR, wenn das Kind da ist?".

Mal eine Frage, was ist an diesem Gedanken so schlimm?
Darf man sich diese frage nicht stellen?>>>>>>

Das ist jetzt vielleicht etwas aus dem Gesamtkonzept der Geschichte gezogen. Sicher, auch diese Frage ist berechtigt, aber es sollte meiner Meinung nach nicht die Hauptsorge sein, wenn man sich so sehr ein Kind wuenscht, so wie es die Posterin beschrieb. Ueber die Gesundheit/Ungesundheit von Egoismus habe ich mich im vorigen Posting schon geaeussert.


>>>>>Ein Kind verändert das Leben (von Frauen mehr als von Männern) sehr stark.
Es ist doch sogar wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, ob man damit klar kommt.
Auch eine Mutter ist noch ein Mensch mit eigener Persöhnlichkeit und Bedürfnissen.>>>>

Klar. Hab ich das bestritten?


>>>>Schwirrt da nicht zu sehr das Dogma von der selbstlosen,aufopferungsvollen Mutter in unseren Köpfen rum
Aufopferung produziert bei anderen Schuldgefühle, was leicht als Manipulation erlebt wird.>>>>>

Es schwirrt Einiges herum und nicht nur das. Aber ich denke, das war nicht das Thema des Eingangspostings.


lg
Chris

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7. Mai 2004 um 11:01
In Antwort auf moral2

Mit der Abhängigkeit,
das hat sich für mich nach Euren Antworten schon erledigt.ich trage dann meinen Teil zur Familienbetreuung ja bei und der ist wie erwähnt wurde manchmal gar nicht bezahlbar.

Außerdem tun sich die Gedanken bei uns beiden auf, dass ich nach vielleicht 2jahren wieder arbeite und der Vater des Kindes ein Jahr Baby-Pause macht oder oder oder????

Auf jeden Fall ist alles machbar wenn wir nur wollen.
Diese Angst ist schon mal genommen.

Egoistisch finde ich immer noch wenn man jemanden aus-bzw. benutzt.
Mal an sich denken Muß sein,ist in meinen Augen nicht egoistisch.

Du schreibst:
Mach Dir "einfach" mal Gedanken darüber, was es bedeutet MUTTER zu sein.

Was bedeutet es denn DEINER Meinung nach?????

Lieber Gruß

Schoen
>>>>>>>das hat sich für mich nach Euren Antworten schon erledigt.ich trage dann meinen Teil zur Familienbetreuung ja bei und der ist wie erwähnt wurde manchmal gar nicht bezahlbar.>>>>

Freut mich . Ja, was eine Mutter leistet, kann man nicht aufwiegen.


>>>>Außerdem tun sich die Gedanken bei uns beiden auf, dass ich nach vielleicht 2jahren wieder arbeite und der Vater des Kindes ein Jahr Baby-Pause macht oder oder oder????>>>>

Das ist ne gute Idee! Toll, wenn der Partner das mitmacht!


>>>>Auf jeden Fall ist alles machbar wenn wir nur wollen.
Diese Angst ist schon mal genommen.>>>>



>>>Egoistisch finde ich immer noch wenn man jemanden aus-bzw. benutzt.
Mal an sich denken Muß sein,ist in meinen Augen nicht egoistisch.>>>>

Das sehe ich im Prinzip auch so. Wir verwenden bloss andere Worte.


>>>>>Du schreibst:
Mach Dir "einfach" mal Gedanken darüber, was es bedeutet MUTTER zu sein.

Was bedeutet es denn DEINER Meinung nach?????>>>>>

Meine Meinung: Mutter sein, bedeutet fuer die Kinder da zu sein, egal was ist. Sie lieben, aufziehen, sich kuemmern, sie naehren, ihre Bedeurfnisse stillen, sie grossziehen. Wenn sie groesser werden, sie gemaess ihrer Entwicklungsstufen langsam Stueck fuer Stueck entwoehnen und abnabeln, damit sie lernen, unabhaengige Menschen werden zu koennen.
Mutter sein ist ein Fulltime-Job, besonders in den ersten Jahren, wo das Kind noch voellig auf die Mutter angewiesen ist.


lg
Chris

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7. Mai 2004 um 12:34

Also
wenn nur studieren könnte wer 1500 bis 1700 DM zur Verfügung hat, dann gäbe es kaum noch Studenten.
Ich habe auch bis vor 3J. studiert und bin mit weniger ausgekommen (angfangs 800 DM, später 1000)
Bafög habe ich nicht bekommen. Meine Eltern waren knapp über der Grenze.

Warum eine WG oder ein Wohnheimzimmer für Studenten nicht zumutbar sein soll, verstehe ich nicht. ich und die meisten meiner Bekannten haben so gewohnt und das waren alles ganz normale Menschen, keine Ökos oder so. Die leute, die damit nicht klarkommen sind sehr selten. Im Gegenteil, wenn man gerade in eine neue Sadt gezogen ist, lernt man so gleich Leute kennen und ist nicht so isoliert und man hat mehr Auslauf als in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung.

Es gibt übrigends WG-Zimmer für unter 200 euro, vielleicht nicht in München, Hamburg oder Heidelberg, aber in nicht so hippen Städten schon.
Ich habemir meinen Studienort auch danach ausgesucht, ob ich ihn mir leisten kann.

Exessives Jobben neben dem Studium halte ich auch nicht für sinnvoll, ein bißchen nebenbei arbeiten allerdings schon.
Bei uns arbeiten ein Großteil der Studenten als Hiwis an Uninstituten, ca.20-40 Stunden im Monat. das kriegt man neben sem Studium hin und eventuell lernt man noch was nützliches fürs Studium.

LG

Wolkenschaf

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7. Mai 2004 um 13:19

Nun
Ich komme aus einer Kleinstadt. Von daher muste ich eh meinen Heimatort verlassen, worüber ich auch ganz froh war. Viele Leute, die in Hamburg oder München wohnen, wohnen dann ihr ganzes Studiumlang bei ihren Eltern. Auch nicht so prall.

Ich habe das erste halbe Jahr in einem Dreckloch gewohnt. das war sogar eine eigen Wohnung, 16qm mit Naßzell und Herdplatte und Ölofen zum heizen. Das war auf Dauer wirklich nicht zumutbar.

Danach bekam ich einen Platz in meinem Wunschstudentenheim, daß nun wirklich kein Dreckloch war, sondern ein neu renoviertes Fachwerkhaus. Die Zimmer waren zwar klein, aber ich hatte ein eigenes kleines Bad und teilt mir mit anderen Studis eine große Küche und einen Gemeinschaftsraum. Einmal die Woche kam eine Putzfrau und säuberte die Gemeinschaftseinrichtungen.

Es war eine tolle Zeit, die Leute waren nett. Man hatte immer jemanden zum quatschen und konnte sich zurückziehen wenn man wollte.

Glaub mir, die meisten Leute haben keine Probleme mit der Vorstellung, in WGs zu wohnen.

Tja heute hätte ich auch Probleme mit so wenig Geld auszukommen wie damals.
Ich habe eine teurere Wohnung, kaufe mir teurere Kleidung, mache teurere Reisen, gehe auch mal Essen und gehe statt ins Unikino ins normale Kino.

Allerdings verdiene ich jetzt eigenes Geld
Und es sollte eigentlich normal sein, daß die Lebensstandard nach dem Studium höher ist als während des Studiums, sofern man Arbeit findet.
Sonst habe ich ja kaum einen Anreiz, mit dem Studium fertig zu werden.

Gruß

wolkenschaf

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7. Mai 2004 um 13:39

Spielt zwar keine Rolle, aber...
... einige deiner Beitraege erscheinen jetzt in ganz neuem Licht.

>> Ist das ungewöhnlich viel? <<



Du bist, Kleine Ente, fuer die Realitaet laengst verloren... Hoffe du bekommst nie eine Position mit sozialer Verantwortung und geraetst nie in finanzielle Schwierigkeiten sondern bleibst in deiner abgeschotteten upper-class-Welt in der WG-Zimmer unzumutbar sind... Ob du verwoehnt bist? ...

Leute wie dich finde ich gaehnend langweilig weil sie, da sie nie allein klarkommen mussten, genauso werden wie ihre Eltern, spiessig, auf mittlerem Niveau. Du lebst im 19. Jahrhundert und wirst nie an unsrer Gesellschaft teilhaben. Saemtliche bildungs- sozial- und wirtschaftspolitischen Diskussionen muessen dir doch nun wirklich wie von Marsmenschen gefuehrt vorkommen?

Ich hab mein Studium auch mit 800 DM pro Monat, einigen Nebenjobs und einem bezahlten Praktikum in 12 Semestern mit sehr guten Noten abgeschlossen (anfangs gezwungenermassen in dreckigen Wohnheimzimmern lebend), und wenn ich deine Postings lese muss ich sagen, dass ich beinahe stolz darauf bin!

n

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7. Mai 2004 um 13:45

Tja und so unterschiedlich sind die Menschen
Ich könnte es mir momentan nicht vorstellen mit meinem Freund in einer 1,5Zimmer-Wohnung zu wohnen. Das wäre mir ein viel zu enges aufeinanderhocken.
Wir haben 4Zimmer (ok wir haben auch noch zwei katzen)

Wolkenschaf

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7. Mai 2004 um 14:04

Das...
... hat mit Luxus ueberhaupt nichts zu tun. Auch wenn ich mir jetzt selbst widerspreche (tu ich eh staendig, und gern), eins wuerde mich doch interessieren: Was haettest du denn gemacht, wenn deine Eltern "arm wie Kirchenmaeuse" gewesen waeren - also Durchschnittsverdiener? Nicht studiert? Ne eigne Wohnung + Auto waeren da unmoeglich drin gewesen...

n

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7. Mai 2004 um 14:11

Wo
ist dann die ganze Kohle geblieben

War die Wohnung so teuer oder hast Du Dir als Studi Ersparnisse anlegen können?

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7. Mai 2004 um 14:13

Obwohl
sie hat sich ja die Wohnung mit ihrem Ex geteilt. Da nehme ich mal an der hat auch die halbe Miete gezahlt. Das wären doch dann etwa die selben kosten wie bei einem WG-Zimmer.

Wolkenschaf

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7. Mai 2004 um 14:21

Eine eigentumswohnung sagt noch gar nicts aus
und wurde von den Eltern oft wegen Steuerersparnissen gekauft und ist damit oft günstiger als den Kindern Geld für miete zu geben.

Ein Freund von mir bekam auch zum Studienanfang von seinen Eltern eine eigentumswohnung zur Verfügung. (konnten sie steuerlich gut absetzen) das war allerdings nur eine kleine wohnung mit eigenem Minibad und Kockzeile (nicht mal eine Backröhre im Herd). Ich finde das weniger komfortabel als eine WG, wo man neben dem eigenen Zimmer noch eine große Küche (wo man auch drin sitzen kann) oder sogar einen Gemeinschaftsraum zur Verfügung hat.

Besagter Freund bakam von seinen eltern allerdings auch weniger Unterhalt als leute die noch miete zahlen mußten, also ging es ihm auch nicht besser als allen anderen.

Gruß

Wolkenschaf

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7. Mai 2004 um 14:26

Umgezogen
bin ich schon recht oft, daß geht ins Geld und noch mehr auf die Nerven.
Ein Auto brauche ich momentan nicht, meine bessere Hälfte hat eins das reicht.

Als Student habe ich nie was gespart. dafür hat es wirklich nicht gereicht.

Der Witz ist, ich war als Studi mit weniger geld nicht unglücklicher als heute.

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7. Mai 2004 um 14:29

Mal ganz ehrlich
"Ich hasse es, mit diesen ganzen stinkenden, unfreundlichen Leuten in einen Bus eingesperrt zu sein"

Ein bißchen überkanditelt bist Du aber schon.

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7. Mai 2004 um 14:29

Niemand sagt...
... dass das ungewoehnlich waere, wird wohl so sein, dass 10-20% der Studenten so leben koennen, hat ja auch niemand was dagegen, dass Eltern unterstuetzen...

Ich finde nur solche Formulierungen wie "Auto nicht verhandelbar" (mit wem wuerdest du uebrigens verhandeln wollen - mit'm Bafoeg-Amt? ) usw. sehr merkwuerdig, weil man da unweigerlich denkt: Kleine Ente meint, es waere unwuerdig fuer arme Leute zu studieren, weil sie in dreckigen Wohnheimzimmern leben muessten, sie sollten lieber brav eine Lehre machen und arbeiten und die Wissenschaft denen ueberlassen die sie sich per Papi leisten koennen.

Dass wohlhabende Leute nicht automatisch gieriger sind oder unsozialer oder verschwenderischer ist ja klar, eher im Gegenteil - oft haben sie einen weiteren Blick fuer die Verhaeltnisse, weil sie mehr Zeit fuer private Bildung hatten, mehr Geld fuer Buecher, mehr Anleitung von den Eltern usw...

Gerade deshalb aergert mich deine Einstellung so'n bisschen, klingt so nach Klassengesellschaft, die es meiner Ansicht nach langfristig zu ueberwinden gilt...

n

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7. Mai 2004 um 14:33

Fair...
... enough, trotzdem hoffe ich dass du nie an bildungspolitischen Entscheidungen beteiligt sein wirst...

n

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7. Mai 2004 um 14:36

Vergitieren
"aber wenn Du das alles wegnimmst, dann ist das für mich kein menschenwürdiges Leben mehr, das ist ein vegitieren"

Dann habe ich 6Jahre meines Lebens vor mich hinvergitiert und viele meiner Freunde auch. Komisch hat sich gar nicht so angefühlt. Halb vegitiere ich noch heute, da ich kein auto habe.

Du weist überhaupt nicht was vegetieren ist. Warst Du schon mal in ärmeren Ländern und hast richtig arme Menschen gesehen. Ich habe 6Monate in brasilien gewohnt, da habe ich Menschen geshen, die vegetieren, Kinder die schusterleim schnüffeln, damit sie den Hunger nicht merken etc.

Aber so weit braucht man gar nicht zu gehen. Ich brauche mir nur in meiner Heimatstadt (kleinstadt in sachsen anhalt mit 28% Arbeitslosenquote) die dotige Plattenbausiedlung angucken. Da vegetieren auch viele Leute vor sich hin.



LG

Wolkenschaf

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