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Veränderungen in der Beziehung

29. Januar um 13:25

Hallo,
 
Meine Frau und ich kennen uns seit 20 Jahren und sind davon 18 Jahre verheiratet.
 
Lange Rede kurzer Sinn... die ersten 10 Jahre waren recht schön. Seit ca. 5 Jahren stelle ich jedoch mehr und mehr fest das sie die Beziehung dominiert und auch manipulierende Tendenzen hat. Sie selber sagt ich wäre einfach zu nett, ich sollte schließlich nur zu ihr nett sein.
Ich will mich da auch nicht gross beschweren da ich es ihr mit meiner Geduld, Passsivität, Unentschlossenheit, usw. auch sehr leicht gemacht habe.
 
Vor ca. einem Jahr habe ich jedoch einen Punkt erreicht wo ich anfing mich nicht mehr wohlzufühlen. Ich fing an über Narzissmus, Manipulation usw. zu lesen. Aber auch über Selbstwert, Selbstliebe, usw. 
Daher arbeite ich seit dieser Zeit an mir... was will ich, mehr Autonomie, usw.
 
Doch seit ca. dieser Zeit beschwert sich meine Frau ich wäre nicht mehr so nett zu ihr, kritischer, usw.
 
Nun frage ich mich wie man kann man solch eine Veränderung halbwegs beziehungstauglich vermitteln. 

Leider kann ich ihr nicht einfach sagen.. du, ich will an mehr Autonomie meinerseits arbeiten und werde dir in Zukunft dafür mal öfters nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen und überhaupt werd ich jetzt Beziehungstechnisch mal ein paar mehr Forderungen haben, usw... sorry Darling.

Zusätzlich kann sie mit diesen Themen wenig anfangen. Wird sagen Midlife Crisis bzw ich spinne.


Hat da jemand Tipps, Erfahrungen, Gedanken???


Liebe Grüße 

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29. Januar um 13:41

Jede Kraft strebt sich weiterzuäussern, sofern keine determiniert Kraft ihr stoppt 

Deine Ehefrau muss das Gefühl haben, du könntest in jeder Zeit ihr verlassen und du bist nicht ihr versuchskannischen, wobei sie ihre Herrsch und Verbindungensmethoden Test und einsetzt

daher:

mach sie eifersüchtig, werde einselbig und zeige Desinteresse, wirke geheimnissvoll, als du eine Affäre klar machst, sag ihr sie kann tun und lassen was sie will, gib ihr das scheingefühl du liebst sie nicht mehr

wirke verliebt und kümmere dich um dein Aussehen 

deine Ehefrau wird neurotisch werden, und verlustangst bekommen, durch Angst kann man in vielen vielen die miserable geister aufeinmal curieren

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29. Januar um 14:14
In Antwort auf extrabreit

Hallo,
 
Meine Frau und ich kennen uns seit 20 Jahren und sind davon 18 Jahre verheiratet.
 
Lange Rede kurzer Sinn... die ersten 10 Jahre waren recht schön. Seit ca. 5 Jahren stelle ich jedoch mehr und mehr fest das sie die Beziehung dominiert und auch manipulierende Tendenzen hat. Sie selber sagt ich wäre einfach zu nett, ich sollte schließlich nur zu ihr nett sein.
Ich will mich da auch nicht gross beschweren da ich es ihr mit meiner Geduld, Passsivität, Unentschlossenheit, usw. auch sehr leicht gemacht habe.
 
Vor ca. einem Jahr habe ich jedoch einen Punkt erreicht wo ich anfing mich nicht mehr wohlzufühlen. Ich fing an über Narzissmus, Manipulation usw. zu lesen. Aber auch über Selbstwert, Selbstliebe, usw. 
Daher arbeite ich seit dieser Zeit an mir... was will ich, mehr Autonomie, usw.
 
Doch seit ca. dieser Zeit beschwert sich meine Frau ich wäre nicht mehr so nett zu ihr, kritischer, usw.
 
Nun frage ich mich wie man kann man solch eine Veränderung halbwegs beziehungstauglich vermitteln. 

Leider kann ich ihr nicht einfach sagen.. du, ich will an mehr Autonomie meinerseits arbeiten und werde dir in Zukunft dafür mal öfters nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen und überhaupt werd ich jetzt Beziehungstechnisch mal ein paar mehr Forderungen haben, usw... sorry Darling.

Zusätzlich kann sie mit diesen Themen wenig anfangen. Wird sagen Midlife Crisis bzw ich spinne.


Hat da jemand Tipps, Erfahrungen, Gedanken???


Liebe Grüße 

Jedes Paar entwickelt nach einer gewissen Zeit eine Art Beziehungsdynamik. Zu gut deutsch, man passt sich an bzw. gleicht sich gegenseitig aus.

Wie soll denn Dein "mehr an Autonomie" konkret aussehen und welche Beziehungsforderung willst Du neu einbringen?

Ohne konkrete Beispiele kann man nicht viel dazu sagen.

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29. Januar um 14:15

Danke...

sowas in der Art habe ich mal gelesen...

„und sogar jetzt wo du was verändern möchtest drückt sie dich wieder runter und du lässt es weiter zu .... „
Sorry kann dir nicht ganz folgen... meinst du ihre Aussage ich wäre weniger nett so dass ich mich schuldig fühle?

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29. Januar um 14:17
In Antwort auf extrabreit

Danke...

sowas in der Art habe ich mal gelesen...

„und sogar jetzt wo du was verändern möchtest drückt sie dich wieder runter und du lässt es weiter zu .... „
Sorry kann dir nicht ganz folgen... meinst du ihre Aussage ich wäre weniger nett so dass ich mich schuldig fühle?

Nein, willst Du mit mehr Autonomie z. B. alleine in den Urlaub fahren, oder was soll ich mir darunter vorstellen?

Bist Du wirklich weniger "nett", weil Du unzufrieden bist?

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29. Januar um 14:20

Hm...

meine Frau hat z.B. die Tendenz die Zeit zu verplanen. Ihre neue Brille muss abgeholt werden und schwups muss ich mit... ohne das darüber gesprochen wurde... und das obwohl sie alleine fahren könnte.
 

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29. Januar um 14:23
In Antwort auf extrabreit

Hm...

meine Frau hat z.B. die Tendenz die Zeit zu verplanen. Ihre neue Brille muss abgeholt werden und schwups muss ich mit... ohne das darüber gesprochen wurde... und das obwohl sie alleine fahren könnte.
 

Da sollte es eine Grundsatzdiskussion geben, wo Du ihr erklärst, dass Du in Zukunft nicht mehr ohne Absprache "verplant" werden möchtest.

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29. Januar um 14:30

Autonomie ist das falsche Wort.. sorry.

Es gibt einfach eine Menge Dinge die sie einfach entscheidet.. Urlaubsplanung, Finanzen (keine richtig dicken Summen), wann sie mit Freundinnen ausgeht, usw.
Urlaub fahren wäre auch eine Diskussion wert, da wir unterschiedliche Interessen haben. Wird von ihr kategorisch abgelehnt.. Und es gibt ein paar weitere Beispiele wo ihre Meinung feststeht und damit ist der Fall für sie durch..

Erziehung.. ihr Weg ist der beste.. 

Es könnte sein das mein Frustration dazu geführt hat gereizter, zynischer zu sein... daher meine Frage....

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29. Januar um 14:37
In Antwort auf extrabreit

Autonomie ist das falsche Wort.. sorry.

Es gibt einfach eine Menge Dinge die sie einfach entscheidet.. Urlaubsplanung, Finanzen (keine richtig dicken Summen), wann sie mit Freundinnen ausgeht, usw.
Urlaub fahren wäre auch eine Diskussion wert, da wir unterschiedliche Interessen haben. Wird von ihr kategorisch abgelehnt.. Und es gibt ein paar weitere Beispiele wo ihre Meinung feststeht und damit ist der Fall für sie durch..

Erziehung.. ihr Weg ist der beste.. 

Es könnte sein das mein Frustration dazu geführt hat gereizter, zynischer zu sein... daher meine Frage....

Wahrscheinlich ist sie zum Entscheidungsträger geworden, weil Du in der Vergangenheit weniger entscheidungsfreudig warst.

Du wirst lernen müssen, NEIN zu sagen und es auch durchzuziehen, wenn Du etwas nicht willst.

Aber Du solltest es "vorher" ankündigen, dass in Zukunft ein anderer Wind weht.

Will sie Dich dann auch weiterhin "überfahren", dann solltest Du Dir überlegen, ob ihr aufgrund der "Unterschiedlichkeit" überhaupt noch zusammen passt?

 

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29. Januar um 14:48

Ein Mann der für sie alles tut, wird vielleicht eher ausgenutzt. Vielleicht solltest du dir Männerfreunde zulegen und regelmässig mal raus gehen. Jeder hat doch so seine Aktivitäten, sie muss real sehen,, du bist nicht immer verfügbar. 
Das überstülpen kenn ich aus früheren Beziehungen. Du läuft ihr nach wie ein Hanswurst und wirst auch nicht mehr ernst genommen.  Ja geh raus mach Dich schick, neue Klamotten, unternimm was, deine Frau wird das merken und sagen, was stimmt zwischen uns nicht mehr. Wenn du nicht jederzeit greifbar bist, bist du wieder ne Person. Versuch es...

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