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Vegetarismus oder Fleischkonsum?

1. August 2010 um 11:36

Hallo Forumler,

mich würde interessieren:

Wer von euch ißt vegetarisch? Aus welchen Gründen?

Wer von euch ißt fleisch? Warum? Bewußt oder einfach nur, weil es schmeckt? Mit dankbaren Gedanken an das Tier, dass dafür gestorben ist? Oder mit dem Gedanken, Tiere seien da, um gegessen zu werden?

Einen schönen Tag!
Traubi

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1. August 2010 um 11:41

Danke, elchen
für deine Antwort.
Könntest du auch auf die anderen Fragen in meinem Thread vielleicht noch eingehen?
Welche Gedanken an das Tier hast du, wenn du das Fleisch vor dir siehst? Oder denkst du eher nicht daran...??

VG
Traubi

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1. August 2010 um 12:03

Meistens vegetarisch
Hi Traubi,

ich esse kaum Fleisch. Vielleicht 1 mal in 2 monate ( Hähnchen ).
Also ich bin keine Vegetarierin.

"Aus welchen Gründen?" --> weils mir nicht besonders gut schmeckt. Ich kann auch ohne Fleisch leben.


lg

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1. August 2010 um 12:14

Qualität
Hallo,

Auch ich esse Fleisch, und zwar recht gern...

Die Gedanken an die Tiere beschäftigen mich ehrlich gesagt genauso wenig wie die Gedanken an das Getreidefeld, das abgeerntet wird, und den Kohlkopf, der verarbeitet wird, damit ich mein Brot und meine Gemüsebeilage auf dem Teller habe.

Meiner Meinung nach soll der Mensch essen, was sein Körper (Konstitution) verlangt... Das ist ja bei allen Menschen "unterschiedlich".
Ich könnte mich zum Beispiel nicht vegatarisch ernähren, nicht weil ich nicht will, sondern weil ich nicht kann - ich brauche tierisches Eiweiss. Ohne eine gewisse Menge Fleisch geht es mir körperlich nicht gut, ich hab dann weniger Energie und fühl mich schlapp und lustlos.
Warum sollte ich mir das antun?

LG

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1. August 2010 um 12:22

...
Das Thema ist recht komplex....

Im Augenblick ernähre ich mich relativ rücksichtslos. Ich esse zwar weniger Fleisch als der Durchschnitt, aber dennoch mehr als jemand, der sich bewusst einschränkt.

Von ovo-lacto-Vegetarismus halte ich wenig, da es einfach inkonsequent ist: Für Milch müssen Kälber geboren werden und würde deren Fleisch nicht von wem anders verzehrt, würden die Kälbchen (oder Lämmchen oder was auch immer) eben grundlos getötet. Für Eier wiederum werden männliche Küken erstickt, da die Eier-Rasse(n?) weniger gut gemästet werden können.
Sprich: Als Ovo-Lacto-Vegetarier ist man immernoch "Komplize" - nach deren eigener Denkart, wenn man konsequent weiter denkt.

Veganer hingegen sind diesbezüglich tatsächlich konsequent, aber ihr Lebensstil ist mit mir absolut nicht kompatibel. Ein Leben ohne Joghurt, Tzatziki, Schafskäse? Unmöglich!

Allgemein würde ich aber niemals Vegetarier oder Veganer werden wollen und das liegt an der schlechten Begründbarkeit dieser Lebensweisen:
Warum vegetarisch oder gar vegan leben?
a) Weil keine Tiere getötet werden dürfen
b) Um Leid zu vermindern

a) Wirft die Frage auf, WAS am Tod eines Tieres schlimmer ist als an dem Tod einer Pflanze z.B.. Es würde mich wundern, wenn es viele Menschen gäbe, die diese Frage nicht damit beantworten, dass Tiere leidensfähig sind, was uns zu b) führt, sprich: Das Töten an sich ist eher weniger das Problem, demnach wäre aber Leid-los getötetes Fleisch ethisch unbedenklich.

b) Wirft die Frage aus, welche Lebewesen Leid empfinden können. Hier sind die meisten Tierrechtler aber etwas ungenau. Das Tierreich beginnt nicht erst mit der Wirbelsäule. Ein Schwamm z.B. ist ebenfalls ein Tier, dürfte aber genau so wenige Empfindungen haben wie eine Pflanze.
Man könnte also alternativ dazu, dem Prädikat "Vegetarier" oder "Veganer" entgegen zu essen, sich unabhängig von diesen Schubladen Gedanken dazu machen, welche Tiere leiden können.
Ich habe z.B. Shrimps gegenüber kaum ein schlechtes Gewissen, da ich es für nicht unwahrscheinlich halte, dass sie kaum oder gar nicht leidensfähig sind, wohingegen mir eine geschlachtete Kuh oder ein Mastschwein durchaus Leid tut.

Es gibt aber auch ökologische Gründe, seine Ernährung umzustellen. In Kombination mit den Tierrechts-Gründen kann man dann tatsächlich unter Umständen kaum mehr etwas tierisches essen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben (und gleichzeitig auch nichts, was z.B. von weit her kommt, wofür Wälder gerodet werden usw...)

Ich persönlich halte übrigens auch das Essen von Schweinefleisch oder Geflügel für bedenklicher als das vom Rind: 1. sind Schweine kleiner, es müssen also für die selbe Menge Schwein mehr Individuen geschlachtet werden (noch krasser: Geflügel), 2. erlebt ein Kalb höchst wahrscheinlich viel Zeit auf der Weide, ein Massenhaltungs-Schwein lebt aber meistens in Box mit künstliches Licht, bis es schlachtreif ist (bei Geflügel oft ähnlich) und 3. bringt ein Kalb zusätzlich Milchprodukte, ein Ferkel muss nur für sein Fleisch sterben (ebenso das Huhn, da das Masthuhn ja ein anderes ist als die Legehenne).

Wie ich persönlich gern leben würde (sobald ich das Geld dafür habe): Noch seltener und dafür hochwertiges (ökologisches) Fleisch. Möglichst auf Schweinefleisch verzichten. Weitestgehend auf Eier verzichten. Milchprodukte zu einem Großteil durch Soja-Produkte ersetzen (Ausnahmen sind eben Joghurt, Tzatziki, Käse usw.). Mehr tierisches Eiweiß durch Fisch und Meeresfrüchte aufnehmen, möglichst aber gezüchtete und erst recht nicht aus Schleppnetzen. Und auch auf andere ökologische Probleme achten.
Damit gehöre ich dann zwar keiner Szene an, kann mich auch als nichts besonderes bezeichnen, aber es ist meine eigenst entwickelte Nahrungsethik.

Bisher hapert es halt am lieben Geld. Vielleicht werde ich, sollte das Geld kein Problem mehr sein, aus Bequemlichkeit inkosequent sein, z.B. weil es im Superladen keine geangelten statt mit dem Netz gefangene Meeresfische gibt und ähnliche Probleme im Alltag. Aber auch wenn ich vielleicht niemals ganz konsequent diesbezüglich sein werde, sieht so doch zumindest mein persönliches Ideal aus.

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1. August 2010 um 13:20

Na...
Dieses Nahrungsketten-Denken ist eine rein menschliche Erfindung, um sich die Dinge schön oder passend zu reden.

Wenn Du dann mal allein im Dschungel einem Tiger gegenüberstehen solltest oder ins Wasser fällst und ein Hai um Dich herumschwimmt, der sicherlich alles andere im Sinn hat, als sich seine Flossen von Dir streicheln zu lassen... ^^

Tiger und Hai werden sich sicherlich nicht als unter Dir stehend in der Nahrungskette wahrnehmen... Und mit bloßen Händen kannst auch Du kein Rind töten, um sein Fleisch zu vertilgen... Das wird eher Dich vorher auf die Hörner bzw. unter die Hufe nehmen!

LG

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1. August 2010 um 13:55


Ich esse Fleisch.
Weil es schmeckt.
Gedanken mache ich mir gar keine, für mich gibt es in der Hinsicht keinen Unterschied zwischen einem Stück Fleisch und einer Tomate.

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1. August 2010 um 14:23

Ich persönlich...
bin schon Fleischesser. Sehr eingeschränkt würde ich allerdings sagen und sehr bewußt.

Habe auch mal früher einige Jahre ganz vegetarisch gegessen. Mein kleiner Bruder war sogar einige Jahre Rohveganer, die Königsdisziplin des Vegetarismus die sehr viel disziplin erfordert.

Irgendwann habe ich dann wieder angefangen Fleisch zu essen. Sehr viel Fleisch. Naja, was will ich sagen. Aber dabei hatte ich immer das Gefühl, dass das ja eigentlich nicht sein MUSS und ein schlechtes Gefühl dabei. Zum Überleben ist das Fleisch jedenfalls überhaupt nicht notwendig für den Menschen (Im Gegenteil - wenn ich den Teint meines kleinen Bruders während seiner Rohveganen Zeit verglichen habe mit seinem Aussehen, als er noch Allesfresser war, lagen da Welten zwischen.... Die Augenringe und fahle Gesichtshaut war einer frischen rosigen und gesunden Gesichtsfarbe gewichen...)

Ich denke bei jedem Fleisch das ich esse zuerst an die Haltung des Tieres... Dann stelle ich mir die Frage, ob ich nun wirklich wirklich wirklich so großen Appetit darauf habe, dass ich dieses Stück Fleisch konsumieren muss. Und wenn ja, dann kaufe ich es aus ökologischer Landwirtschaft und genieße es mit allen Sinnen, mit Dank und Gedanken an das Tier, dass vor mir auf dem Teller liegt...

Ich persönlich finde es schon krass, mit welcher Gedankenlosigkeit manche Menschen Fleisch essen, dieses evt. sogar noch im Discounter einkaufen weil es so schön billig ist (mit viel Glutamat und Marinade schmeckt das schließlich auch irgendwie)...Das hat für mich den Charakter, Tiere als eine "Sache" ein "Ding" zu betrachten, was ich persönlich unmenschlich finde, ich frage mich, wo die Empathie dieser Menschen hin ist die sie sonst eigentlich schon haben..die meisten jedenfalls...

Mittlerweile handhabe ich es so, dass ich mich zwar nicht grundsätzlich vegetarisch ernähre aber mir jeden Tag aufs neue in der jeweiligen Situation die Frage stelle, ob ich das Fleisch nun wirklich essen möchte. ich gehe also sehr bewußt damit um. Ich bin überzeugt, dass auch Tiere eine Seele haben, die ein Mensch achten muss. Ich habe für mich bemerkt, dass ich Fleisch nur dann konsumieren KANN, wenn ich denk Gedanken an das Tier (und ich bin sehr tierlieb) erfolgreich verdrängen kann.... Sähe ich das Kälbchen, Schwein oder was auch immer vor mir, könnte ich es nie essen.

Auch denke ich, dass wohl 99 Prozent der Menschen, müssten Sie ihr Steak selbst schlachten, auch keine Fleischesser mehr wären.. Die Drecksarbeit verrichten Metzger, wobei ich mich frage, wie die Nachts noch schlafen können (nicht weil ich deren Arbeit von Grund auf verurteile - sondern weil ich mir denke, dass so eine Schlachtung ein totales Horrorszenario ist)..

Ich verurteile niemanden, der Fleisch ist, der sich dessen bewußt ist, was er ißt.. Jeder muss selbst entscheiden, wie er sein Verhältnis zum Fleischverzehr oder Vegetarismus gestaltet.

Aber ich bin dazu geneigt zu sagen, dass ich Menschen, die Tiere als bloßes Konsumgut behanden indem sie sagen "Ich denk überhaupt zu keinem Zeitpunkt meines Fleischkonsums darüber nach, wie es dem Tier ergangen ist, wie es gelebt hat etc", als unmenschlich zu betrachten...Denn schließlich ist der Mensch zu Empathie fähig UND - ganz wesentlich - im Gegensatz zu manch anderen Tierarten ist der Mensch auf den Verzehr nicht notwendigerweise angewiesen um zu überleben (Katzen zum beispiel Müssen fleisch essen, da ihr stoffwechsel auf die Verwertung von Eiweiß eingestellt ist- außderm jagen sie es ja auch selbst)...

Habe von einem Metzger gehört, der seine Tiere mit einen Gewähr erschießt. Das heißt, die Angst des Tieres, da es ja quasi überrascht wird, ist nicht da (natürlich - wovon ich aber ausgehe - wenn der Metzger das Tier sofort tödlich trifft) - ist zwar nicht ganz billig so ein Fleisch, aber wer sagt, dass ein Hühnchenleben 5 EUR billig sein muss/darf?!

VG Traubi


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1. August 2010 um 14:33
In Antwort auf judyta_12533972

Ich persönlich...
bin schon Fleischesser. Sehr eingeschränkt würde ich allerdings sagen und sehr bewußt.

Habe auch mal früher einige Jahre ganz vegetarisch gegessen. Mein kleiner Bruder war sogar einige Jahre Rohveganer, die Königsdisziplin des Vegetarismus die sehr viel disziplin erfordert.

Irgendwann habe ich dann wieder angefangen Fleisch zu essen. Sehr viel Fleisch. Naja, was will ich sagen. Aber dabei hatte ich immer das Gefühl, dass das ja eigentlich nicht sein MUSS und ein schlechtes Gefühl dabei. Zum Überleben ist das Fleisch jedenfalls überhaupt nicht notwendig für den Menschen (Im Gegenteil - wenn ich den Teint meines kleinen Bruders während seiner Rohveganen Zeit verglichen habe mit seinem Aussehen, als er noch Allesfresser war, lagen da Welten zwischen.... Die Augenringe und fahle Gesichtshaut war einer frischen rosigen und gesunden Gesichtsfarbe gewichen...)

Ich denke bei jedem Fleisch das ich esse zuerst an die Haltung des Tieres... Dann stelle ich mir die Frage, ob ich nun wirklich wirklich wirklich so großen Appetit darauf habe, dass ich dieses Stück Fleisch konsumieren muss. Und wenn ja, dann kaufe ich es aus ökologischer Landwirtschaft und genieße es mit allen Sinnen, mit Dank und Gedanken an das Tier, dass vor mir auf dem Teller liegt...

Ich persönlich finde es schon krass, mit welcher Gedankenlosigkeit manche Menschen Fleisch essen, dieses evt. sogar noch im Discounter einkaufen weil es so schön billig ist (mit viel Glutamat und Marinade schmeckt das schließlich auch irgendwie)...Das hat für mich den Charakter, Tiere als eine "Sache" ein "Ding" zu betrachten, was ich persönlich unmenschlich finde, ich frage mich, wo die Empathie dieser Menschen hin ist die sie sonst eigentlich schon haben..die meisten jedenfalls...

Mittlerweile handhabe ich es so, dass ich mich zwar nicht grundsätzlich vegetarisch ernähre aber mir jeden Tag aufs neue in der jeweiligen Situation die Frage stelle, ob ich das Fleisch nun wirklich essen möchte. ich gehe also sehr bewußt damit um. Ich bin überzeugt, dass auch Tiere eine Seele haben, die ein Mensch achten muss. Ich habe für mich bemerkt, dass ich Fleisch nur dann konsumieren KANN, wenn ich denk Gedanken an das Tier (und ich bin sehr tierlieb) erfolgreich verdrängen kann.... Sähe ich das Kälbchen, Schwein oder was auch immer vor mir, könnte ich es nie essen.

Auch denke ich, dass wohl 99 Prozent der Menschen, müssten Sie ihr Steak selbst schlachten, auch keine Fleischesser mehr wären.. Die Drecksarbeit verrichten Metzger, wobei ich mich frage, wie die Nachts noch schlafen können (nicht weil ich deren Arbeit von Grund auf verurteile - sondern weil ich mir denke, dass so eine Schlachtung ein totales Horrorszenario ist)..

Ich verurteile niemanden, der Fleisch ist, der sich dessen bewußt ist, was er ißt.. Jeder muss selbst entscheiden, wie er sein Verhältnis zum Fleischverzehr oder Vegetarismus gestaltet.

Aber ich bin dazu geneigt zu sagen, dass ich Menschen, die Tiere als bloßes Konsumgut behanden indem sie sagen "Ich denk überhaupt zu keinem Zeitpunkt meines Fleischkonsums darüber nach, wie es dem Tier ergangen ist, wie es gelebt hat etc", als unmenschlich zu betrachten...Denn schließlich ist der Mensch zu Empathie fähig UND - ganz wesentlich - im Gegensatz zu manch anderen Tierarten ist der Mensch auf den Verzehr nicht notwendigerweise angewiesen um zu überleben (Katzen zum beispiel Müssen fleisch essen, da ihr stoffwechsel auf die Verwertung von Eiweiß eingestellt ist- außderm jagen sie es ja auch selbst)...

Habe von einem Metzger gehört, der seine Tiere mit einen Gewähr erschießt. Das heißt, die Angst des Tieres, da es ja quasi überrascht wird, ist nicht da (natürlich - wovon ich aber ausgehe - wenn der Metzger das Tier sofort tödlich trifft) - ist zwar nicht ganz billig so ein Fleisch, aber wer sagt, dass ein Hühnchenleben 5 EUR billig sein muss/darf?!

VG Traubi


Schießen statt Schlachten
Dem wollte ich noch etwas hinzu fügen, da ich letztens zufälligerweise einen Bericht drüber gesehen habe.

Das Geschoss ist eine Betäubungsspritze, denn getötet werden darf das Tier nur in einem Schlachthaus. Genau das Gesetz ist es aber, das die qualvollen Tiertransporte notwendig macht.
Der Landwirt, der seine Rinder auf der Weide schlachten lassen wollte, um ihnen dies zu ersparen, hat Jahre lang mit den Behörden gekämpft und der eigentliche Trick ist nun folgender: Eine mobile Schlacht-Einheit, die gesetzlich zu einem Schlachthaus gehört! Es ist eine Kammer, in der das betäubte Rind dann tatsächlich geschlachtet wird.

Der Landwirt geht beim Betäubungsschuss sehr behutsam vor. Er muss schon relativ nah ran an das Tier, damit der Schuss auch sitzt und es Rind nicht doch noch etwas von der Prozedur bemerkt. Dazu bewegt er sich ruhig und versucht keine Signale auszustrahlen, die die Herde beunruhigen könnten.

Letztendlich merkt das Tier also rein gar nichts von seinem Tod. Es ist wirklich eine Methode, die Schule machen sollte!
Allerdings: Auf diese Weise werden immer auch nur sehr wenige Rinder geschlachtet. Mit dem Massenkonsum von Fleisch ist diese Methode also im großen Stil nicht vereinbar.

Ich nehme an, dass du dieses Landwirt bzw. die mit ihm arbeitende Metzgerei meinst, wenn nicht, wäre ich aber positiv überrascht, dass es dies schon mehr als einmal gibt

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1. August 2010 um 14:35
In Antwort auf liva_11977900

Schießen statt Schlachten
Dem wollte ich noch etwas hinzu fügen, da ich letztens zufälligerweise einen Bericht drüber gesehen habe.

Das Geschoss ist eine Betäubungsspritze, denn getötet werden darf das Tier nur in einem Schlachthaus. Genau das Gesetz ist es aber, das die qualvollen Tiertransporte notwendig macht.
Der Landwirt, der seine Rinder auf der Weide schlachten lassen wollte, um ihnen dies zu ersparen, hat Jahre lang mit den Behörden gekämpft und der eigentliche Trick ist nun folgender: Eine mobile Schlacht-Einheit, die gesetzlich zu einem Schlachthaus gehört! Es ist eine Kammer, in der das betäubte Rind dann tatsächlich geschlachtet wird.

Der Landwirt geht beim Betäubungsschuss sehr behutsam vor. Er muss schon relativ nah ran an das Tier, damit der Schuss auch sitzt und es Rind nicht doch noch etwas von der Prozedur bemerkt. Dazu bewegt er sich ruhig und versucht keine Signale auszustrahlen, die die Herde beunruhigen könnten.

Letztendlich merkt das Tier also rein gar nichts von seinem Tod. Es ist wirklich eine Methode, die Schule machen sollte!
Allerdings: Auf diese Weise werden immer auch nur sehr wenige Rinder geschlachtet. Mit dem Massenkonsum von Fleisch ist diese Methode also im großen Stil nicht vereinbar.

Ich nehme an, dass du dieses Landwirt bzw. die mit ihm arbeitende Metzgerei meinst, wenn nicht, wäre ich aber positiv überrascht, dass es dies schon mehr als einmal gibt

Ich weiß nicht, welchen du meinst
aber den, den ich meine, der ist wohl in oder hinter Ulm irgendwo in Baden Württhemberg...

Wo hast du den bericht gesehen? Sehr interessant!!!

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1. August 2010 um 14:36

Hall Mirimiri
seit wann ißt du vegetarisch? Hat dich Fleisch schon immer geekelt? Ißt du auch Milch und Eier etc?

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1. August 2010 um 15:46

...
Ich esse Fleisch, weil es schmeckt.
Ich bin zwar nicht der Meinung, dass Tiere ausschließlich zum Essen da sind, aber dass "fressen und gefressen werden" nun mal in der Natur vollkommen normal ist und sich auch kein Raubtier Gedanken drüber machen würde, ob ihre Beute nun ein Problem damit hat, gefressen zu werden.

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1. August 2010 um 17:59
In Antwort auf tyche26

Na...
Dieses Nahrungsketten-Denken ist eine rein menschliche Erfindung, um sich die Dinge schön oder passend zu reden.

Wenn Du dann mal allein im Dschungel einem Tiger gegenüberstehen solltest oder ins Wasser fällst und ein Hai um Dich herumschwimmt, der sicherlich alles andere im Sinn hat, als sich seine Flossen von Dir streicheln zu lassen... ^^

Tiger und Hai werden sich sicherlich nicht als unter Dir stehend in der Nahrungskette wahrnehmen... Und mit bloßen Händen kannst auch Du kein Rind töten, um sein Fleisch zu vertilgen... Das wird eher Dich vorher auf die Hörner bzw. unter die Hufe nehmen!

LG


So ist es!

Ich esse jetzt seit über einem Jahr kein Fleisch mehr. Als Vegetarier kann ich mich erst seit ca. nem halben Jahr bezeichnen. Ich habe vorher noch Fisch gegessen, mit der Begründung, dass ich diesen ja auch selbst fangen und töten könnte. Damit habe ich mir aber selbst etwas vorgemacht, weil ich Fisch immer sehr gerne gegessen habe. Fische zu töten finde ich genauso schlimm wie andere Tiere umzubringen. In dem Punkt musste ich also nochmal über mich und meine Einstellung nachdenken.

Ich bin also deswegen Vegetarierin, weil ich nicht möchte, dass Tiere wegen mir geschlachtet werden bzw. es Massentierhaltung und -transport gibt. Finde das auch echt eklig, wenn ich mir vorstelle, ich müsste ein totes Tier essen. Ich liebe Tiere, also warum sollte ich sie essen?!

Jemand hier hat geschrieben, dass es inkonsequent sei, Vegetarier zu sein, weil man nicht möchte, dass die Tiere leiden, man solle dann Veganer sein. Ja - da stimme ich zu. Ich hoffe, dass ich es irgendwann hin bekomme. Aber finde das wirklich extrem schwer, weil ich gern Käse und Joghurt esse und zum Beispiel ja auch Eier ins Gebäck kommen.
Außerdem ist mein Freund kein Vegetarier und natürlich dann auch weit entfernt, Veganer zu werden. Das heißt, ich habe sowieso Joghurt (und leider auch oft Wurst) im Kühlschrank.
Er stimmt mir auch eigentlich zu, was das Fleischessen angeht, denkt beim Einkaufen dann aber nicht mehr darüber nach.

Nun habe ich noch eine Frage an elchen: Wie kommst du zu deiner krassen Einstellung? Du betrachtest die Tiere ja wirklich nur als Gegenstände. Hast du noch nie etwas mit Tieren zu tun gehabt und denkst nie darüber nach, wie die Tiere sich fühlen? Es ist für mich schwer nachzuvollziehen, dass sich jemand gar keine Gedanken darüber macht, was er isst...

Viele Grüße vom
Weidepferd

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1. August 2010 um 18:05

So
Hallo,

Nette Diskussion hier

Ich bin dafür, dass jede Kohlrabi und jede Mohrrübe, die ich esse, schmerzfrei im Schlaf erschossen wird von einem "politisch korrekten Gemüseflüsterer"...

Andernfalls bin ich sozial so "kompetent", dass ich meine menschliche Umwelt mit der Nanoanalyse meines Esstellers "belustige" und ihm Bittgesuche abverlange...

LG

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1. August 2010 um 18:14

....
"Meine eigenen Haustiere liegen mir evtl am herzen, weil sie zur Familie gehören, aber im Notfall würden die auch im Topf landen."

Krass!

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1. August 2010 um 18:21

Wiesoooooo
isn das was vom Baum fällt jetzt tot?

Kann ja gar nicht sein, denn der Baum läßt seine Früchte doch eigentlich nur zu einem bestimmten Zweck fallen, nämlich um sich zu vermehren. Da kann der Same doch nicht tot sein, wenn da was neues draus wächst.

PS meine Kiddies haben als Kleinkinder haufenweise Sand gegessen, vielleicht sind sie deshalb so kerngesund

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1. August 2010 um 18:27

Naja
ich kann Vegetarier nicht leiden bzw. meine Exschwägerin ist eine und die hatte immer so ein zitronensauertöpfisches Gesicht, das ich mir immer gewünscht hab, Mädel iss doch maln Schnitzel, vielleicht biste dann besser drauf. .

Und ein Apfel is nunmal nicht TOT! Soooo!!!!

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1. August 2010 um 18:32


Das war ein spontaner Ausruf. Meine Katze liegt auf meinem Schoß und schläft gemütlich, da habe ich mir das so vorgestellt

ICH könnte ihr niemals etwas antun. Habe aber auch noch keine Kinder...

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1. August 2010 um 18:36

Das
mag ja sein aber wenn derjenige, der nur die toten Früchte isst, dann dahin geht, wo er hin muss zum müssen, nützt das dem Samen wenig oder gehen die dann zum ....... auf dem Acker?

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1. August 2010 um 18:55

Hallo Maybe
das mit den Feldmäusen mag stimmen, allerdings nimmt man dies billigend in Kauf, wenn man Getreide mäht und tötet sie nicht mit Absicht um sie zu verspeisen. Ich finde, das macht einen Unterschied. Zwar nicht im Ergebnis aber in den Absichten des einzelnen Menschen...
VG

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1. August 2010 um 18:58

Ich glaube, bin mir jetzt aber nicht sicher
...mein mann sagt gerade, er habe da auch mal was drüber gelesen - dass Fische ein unterentwickeltes Nervensystem haben und dadurch weniger Schmerz empfinden.

Klar bin ich jetzt kein Fürsprecher für Haifischflossensuppe oder Walfleisch aber so ne Forelle vom Stadtfischer?!

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1. August 2010 um 19:00
In Antwort auf esterya1

...
Ich esse Fleisch, weil es schmeckt.
Ich bin zwar nicht der Meinung, dass Tiere ausschließlich zum Essen da sind, aber dass "fressen und gefressen werden" nun mal in der Natur vollkommen normal ist und sich auch kein Raubtier Gedanken drüber machen würde, ob ihre Beute nun ein Problem damit hat, gefressen zu werden.

Ja, esterya
das sehe ich auch so...
Aber ich bitte zu bedenken: Der Mensch hat ein ethisches Bewußtsein über das ein Tier ("Fressen und gefressen werden"), dass gerade seine Beute reißt nicht verfügt....

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1. August 2010 um 19:04

...
Also ich züchte keine Tiere heran - ich esse auch nur so viel Fleisch wie ich gerade brauche und mag.
Ich bin nicht verantwortlich für das Verhalten von anderen Menschen - welches durchaus verwerflich sein mag.

Ob ich nun Fleisch esse oder ob es massenhaft weggeworfen wird (wie es ohnehin schon passiert) - was für einen Unterschied macht es also?

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1. August 2010 um 19:04

Hallo kannnichtwiderstehen
Naja, kann sein, dass es inkonsequent ist.
Ich möchte mir nicht kategorisch etwas verbieten. Das führt zu nichts. Wer als MEnsch von Kind auf auf Fleischgeschmack konditioniert wurde und es an sich vom Geschmack her gerne ißt, der tut sich sehr schwer, es ganz wegzulassen.

Ich möchte ja auch kein militanter Vegetarier sein, der seine Umwelt vom Fleischverzehr abbringen möchte. Ich trage Schuhe aus Leder und kaufe mir auch gerne Handtaschen aus Leder. Ich frage dich, wie viele Vegetarier kaufen sich vegane Schuhe (ja, die gibt es und mein Brüderchen hat in Zeiten seines Veganismus keinerlei Leder gekauft) - überdies dürfte kein Veganer irgendein Kosmetikprodukt verwenden. Naturkosmetik ist zwar im Endprodukt nicht an Tieren getestet jedoch wurde jeder einzelne Inhaltsstoff irgendwann (und wenn auch von einer anderen Firma) an einem Tier getestet sonst wäre er nicht auf Menschen "losgelassen".

Ich bin für einen bewußten Umgang mit Fleisch, nicht für blinde Enthaltsamkeit.

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1. August 2010 um 19:06
In Antwort auf judyta_12533972

Ja, esterya
das sehe ich auch so...
Aber ich bitte zu bedenken: Der Mensch hat ein ethisches Bewußtsein über das ein Tier ("Fressen und gefressen werden"), dass gerade seine Beute reißt nicht verfügt....

...
Setzt Ethik die Natur außer Kraft?
Ich kann es zumindest mit meiner Ethik vereinbaren, dass der Tod zum Leben gehört und deshalb auch nichts Besonderes ist, das unbedingt vermieden werden muss.

(Das gilt nur für das Töten an sich, nicht für unnötige Qualen.)

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1. August 2010 um 21:30

Mir is(s)t das Thema wurscht
aber die anderen Threads sind dermaßen banal.

Ich esse Pfauenfleisch und an guten Tagen ne halbe Kuh.

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1. August 2010 um 22:08

Vögel....
...sind kognitiv in etwa auf der Ebene von Säugetieren. Nicht nur, dass ihr Großhirn recht ausgeprägt ist, auch in Verhaltenstests wurde das nachgewiesen.
Was Hühner im speziellen betrifft, kenne ich keine genauen Ergebnisse, aber sie haben mindestens eine Bedinungung erfüllt, die Intelligenz in der Evolution fördern kann: Eine soziale Lebensweise.

Ich gehe daher schon davon aus, dass Hühner weitaus "klüger" sind als Haie.

Wichtiger ist aber die Frage nach dem Leid, das du am Ende ansprichst. Es ist prinzipiell die Frage, ab wann Bewusstsein vorkommt, also ab wann Schmerz tatsächlich *empfunden* wird.
Je nachdem, wie man also Bewusstsein definiert und wie man sie anderen Spezies zutraut, kann das Konsequenzen für die Ethik haben. Ich traue Fischen recht wenig kognitive Fähigkeiten zu und denke, dass Bewusstsein an diese gekoppelt ist, weswegen ich tatsächlich eine Unterscheidung zwischen Hai und Huhn mache. Aber meine Antwort ist diesbezüglich genau so wenig zu beweisen wie jede andere.

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1. August 2010 um 22:29

...
Es stimmt zwar, dass man immer mehr kognitive Fähigkeiten bei von uns immer stärker entfernten Spezies vorfindet, aber wesentliche kognitive Fähigkeigen, die wirklich als Aspekte von Intelligenz gelten, wurden bei Fischen noch lange nicht nachgewiesen (vorrausschauendes Denken, Probleme durch Einsicht lösen, in andere hinein versetzen können, episodisches Gedächtnis...)

Langzeitgedächtnis ist ebenfalls kein sicheres Zeichen für Bewusstsein. Langzeitgedächtnis betrifft jede Information, die zur Bildung neuer Synapsen führt. Das kann auch eine einfache Konditionierung sein.
Wofür ich mich aber bei dir bedanke ist die Anregung, nach dem Schmerzempfinden von Krebstieren zu googeln! Das ist hoch interessant und die Studie könnte tatsächlich auf Schmerzempfinden hindeuten, da sich die Ergebnisse nicht einfach auf reines Vermeidungsverhalten zurück führen lassen.
Ist Bewusstsein vielleicht doch früher anzunehmen als ab einer gewissen Stufe von Intelligenz? Danke für den Gedankenanstoß!

Echte Anzeichen für Intelligenz hat man aber immerhin bei Kraken gefunden! Und das ist wirklich schon erstaunlich!

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1. August 2010 um 22:38

Ich sehe....
...du bist einer gelebten Nahrungsethik schon viel näher als ich

Danke, dass du mir so ausführlich geantwortet hast!
Wachsperle hat mich weiter oben dazu inspiriert, nochmal nach Schmerzempfinden bei Krebstieren zu googeln. Vielleicht habe ich meine Kriterien für Bewusstsein doch zu streng ausgewählt. Vielleicht können Garnelen doch immerhin Schmerzen empfinden. *puh*
Allerdings sind die Garnelen-Ergebnisse schwer zu interpretieren, da sich das Verhalten auf besonders langes Putzen beschränkt war. "Emotionaler" wirkt da schon das Verhalten von Einsiedlerkrebsen [http://www.scienceticker.info/2009/03/27/krebse-haben-ein-schmerzgedaechtnis/]

Ich werd mir das mal durch den Kopf gehen lassen.

P.s.: Lamm! Nom nom nom!

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2. August 2010 um 10:21


Mal ehrlich diese Vergleiche stinken zum Himmel.
Tiere vs.Salat. Tiere werden gequält, in Massen transportiert, bei lebendigem Leibe getötet etc. Mir ist nicht bekannt das dies mit "Salat" passiert. Ich finde diesen Vergleich schon derart anmaßend, als wenn sich über die Tötung der Tiere lustig gemacht wird.

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2. August 2010 um 16:18


Das Pflanzen auch "fühlen" ist bekannt. Aber du möchtest das jetzt nicht wirklich auf eine Stufe mit Schlachtung der Tiere stellen, oder? Dazu fällt mir gar nichts mehr ein.

Ihr solltet alle mal auf die Peta Website gehen oder Bücher lesen zu dem Thema und wer dann noch Fleisch futtert, Milch trinkt, Leder trägt etc. dem ist dann einfach nicht mehr zu helfen.

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2. August 2010 um 16:21


Zu Dir fällt einem gar nichts mehr ein!

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2. August 2010 um 16:33

Wie ich hier nun häufig gelesen habe...
argumentieren hier nicht wenige, dass der Mensch aus dem Töten nicht herauskommt, das sei ja nunmal so.

Ich frage mich, wenn ich jetzt nunmal Hunger auf meine Nachbarin hätte und aus ihr ein schönes Filetsteak machen wollte - wieso wird das bestraft? Schließlich sind wir ja "Opfer" eines natürlichen Kreislaufs..und wie hier schon jemand meinte, wer entscheidet über Wert oder Unwert eines Lebens?!?!?

Die Vergleiche, von wegen, der Salat leidet ja auch, finde ich, stinken tatsächlich zum Himmel. Klar kann man sagen, dass der Salat auch "gefühle" hat, das ist allerdings eine recht neue Erkenntnis und ich würde auch nicht von gEfühlen sprechen sondern davon, dass ein Salat oder eine Pflanze auf Reizung ihrer nerven eben Reaktioen zeigt.Inwiefern die Pflanze ein Schmerzempfinden hat oder nicht ist damit noch nicht bewiesen

Dass Tiere über ein differenziertes Nervensystem verfügen weiß man nicht erst seit kurzem.

Ich sage nicht, dass der Vegetarier der bessere Mensch ist aber der Fleischesser (zu dem ich auch zähle) sollte sich mit seinem Konsum bewußt auseinandersetzen und sich klar darüber sein, was er tut. Er kann so bleibe wie er ist, solange ihm bewußt ist, was dahinter steckt.

Traubi

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2. August 2010 um 17:56


Peta versucht eben provokativ auf die Zustände aufmerksam zu machen, weil sonst diese ganzen Ignoranten gar nicht hinsehen. Anstatt sich über eine Kampagne aufzuregen sollte man sich vielleicht mal ein paar Videos auf deren Seite anschauen.
Aber wie man auch immer wieder im Alltag merkt, redet man gegen Wände. Fleischfresser reden immer wieder davon das jeder essen soll was er will. Ich frage mich aber dann warum sich immer wieder über Vegetarier lustig gemacht wird? Weil wir diese verdammte Tierquälerei nicht unterstützen?

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2. August 2010 um 17:57


Sich darüber lustig zu machen ist allerunterste Schiene!!!

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2. August 2010 um 18:45


Wieso schämst Du Dich für andere Vegetarier? Du bist doch noch nicht mal einer.

Naja ich werde mich hier mal dezent zurückhalten, weil mit Ignoranten Fleischfressern zu diskutieren bringt gar nichts.

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2. August 2010 um 21:10

...
Löwen tun das sogar, soweit ich weiß.
Zumindest habe ich gelesen, dass männliche Löwen, wenn sie zum Rudelführer werden, die Jungen ihrer Vorgänger fressen... oder auch nur töten, das weiß ich jetzt nicht genau.

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3. August 2010 um 0:58

Misinformationen bis zum geht nicht mehr...
Eindeutig zu viel Schwachsinn aus beiden Lagern, da musste ich mich anmelden und mal was dazu sagen.

Menschen essen Fleisch weil es der beste Nährspeicher ist, was tut dem Körper besser als etwas das exakt daraus besteht was er braucht? Proteine, Vitamine (B1, B12, B2), Eisen und Zink. abgesehen von Vitamin B12 und tierische Eiweisse kann man sich zwar vegetarisch ernähren (MIT milchprodukten) aber ein Vitamin B12 und Eisen Mangel kann nur schwer entgegengewirkt werden.

Eine vegetarische Ernährung ist wesentlich schwerer als ab und zu Fleisch zu essen und damit Mangel an verschiedenen Stoffen zu beheben.

Für Kinder bzw. Menschen in der Wachstumsphase ist eine vegetarische Ernährung nicht zu empfehlen. und eine streng vegetarische Ernährung für werdende Mütter ist sogar abzuraten: http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Ernaehrung/s_333.html

Und zu allerletzt noch die Ethische Überlegung: Die meisten Vegetarier werden so weil sie nicht wollen das Tiere schaden nehmen. Kein Fleisch zu essen ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung aber man muss klar und deutlich sehen wie stark Tiere auch bei vielen anderen Produkten zu schaden kommen. Ich erwähne nur mal Kosmetik und Medikamenten, auch wenn ihr zb im Body Shop einkaufen geht die drauf schwören keine Tierversuche zu machen gehört Body Shop aber auch L'Oreal welche zwar sehr

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3. August 2010 um 1:01
In Antwort auf wiremu_11854875

Misinformationen bis zum geht nicht mehr...
Eindeutig zu viel Schwachsinn aus beiden Lagern, da musste ich mich anmelden und mal was dazu sagen.

Menschen essen Fleisch weil es der beste Nährspeicher ist, was tut dem Körper besser als etwas das exakt daraus besteht was er braucht? Proteine, Vitamine (B1, B12, B2), Eisen und Zink. abgesehen von Vitamin B12 und tierische Eiweisse kann man sich zwar vegetarisch ernähren (MIT milchprodukten) aber ein Vitamin B12 und Eisen Mangel kann nur schwer entgegengewirkt werden.

Eine vegetarische Ernährung ist wesentlich schwerer als ab und zu Fleisch zu essen und damit Mangel an verschiedenen Stoffen zu beheben.

Für Kinder bzw. Menschen in der Wachstumsphase ist eine vegetarische Ernährung nicht zu empfehlen. und eine streng vegetarische Ernährung für werdende Mütter ist sogar abzuraten: http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Ernaehrung/s_333.html

Und zu allerletzt noch die Ethische Überlegung: Die meisten Vegetarier werden so weil sie nicht wollen das Tiere schaden nehmen. Kein Fleisch zu essen ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung aber man muss klar und deutlich sehen wie stark Tiere auch bei vielen anderen Produkten zu schaden kommen. Ich erwähne nur mal Kosmetik und Medikamenten, auch wenn ihr zb im Body Shop einkaufen geht die drauf schwören keine Tierversuche zu machen gehört Body Shop aber auch L'Oreal welche zwar sehr

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Ich erwähne nur mal Kosmetik und Medikamenten, auch wenn ihr zb im Body Shop einkaufen geht die drauf schwören keine Tierversuche zu machen gehört Body Shop aber auch L'Oreal welche zwar sehr "tierlieb" sind aber genug andere Firmen unter sich hat die Tierversuche machen. (Und schaut bei Produkten immer schön wer sie herstellt. Chancen sind gut das entweder Nestle oder L'Oreal ihre Finger im Spiel haben)

Komplett unabhängig von Tieren zu leben wird schwer bis unmöglich. Die Annahme das Kühe und Schweine existieren nur weil wir sie benutzen zum essen ist auch nicht weit her geholt.

Es zeigen übrigens viele Studien das Vegetarier gesünder leben als der Durchschnitt ABER so Studien sind mit Vorsicht zu geniessen Der Durchschnitt ernährt sich auch nur von McDonalds und Fast Food. Eine Vergleichsgruppe die sich gesund mit Fleisch ernährt wird selten erwähnt bzw. getestet aus angst sie könnte genau so gut wenn nicht besser abschneiden.

Wir Menschen sind Omnivore und schon lange durch Evolution von nur pflanzen essen weggekommen. Ob wir uns soweit zwingen können nur durch Präparate und Pflanzen zu leben ist zwar ein gutes Ziel aber im Moment nicht in Sicht.

Ich liebe Tiere und ich leide auch wenn ich Videos sehe wo Tiere schlecht behandelt werden. Dennoch würde ich von PETA und gleichen Organisationen Abstand halten, weil wenn die sogar vorschlagen alle Haustiere zu töten weil das nicht "natürlich ist" fasst man sich da doch echt an den Kopf... ich würde echt PETA nicht als Referenz für eine Diskussion über vegetarische Ernährung erwähnen (so wie ich Greenpeace nicht bei AKW Diskussionen erwähnen würde weil die da einfach sehr sehr schlecht und Propaganda gesteuert argumentieren)

Arghrag

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3. August 2010 um 1:21
In Antwort auf wiremu_11854875

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Ich erwähne nur mal Kosmetik und Medikamenten, auch wenn ihr zb im Body Shop einkaufen geht die drauf schwören keine Tierversuche zu machen gehört Body Shop aber auch L'Oreal welche zwar sehr "tierlieb" sind aber genug andere Firmen unter sich hat die Tierversuche machen. (Und schaut bei Produkten immer schön wer sie herstellt. Chancen sind gut das entweder Nestle oder L'Oreal ihre Finger im Spiel haben)

Komplett unabhängig von Tieren zu leben wird schwer bis unmöglich. Die Annahme das Kühe und Schweine existieren nur weil wir sie benutzen zum essen ist auch nicht weit her geholt.

Es zeigen übrigens viele Studien das Vegetarier gesünder leben als der Durchschnitt ABER so Studien sind mit Vorsicht zu geniessen Der Durchschnitt ernährt sich auch nur von McDonalds und Fast Food. Eine Vergleichsgruppe die sich gesund mit Fleisch ernährt wird selten erwähnt bzw. getestet aus angst sie könnte genau so gut wenn nicht besser abschneiden.

Wir Menschen sind Omnivore und schon lange durch Evolution von nur pflanzen essen weggekommen. Ob wir uns soweit zwingen können nur durch Präparate und Pflanzen zu leben ist zwar ein gutes Ziel aber im Moment nicht in Sicht.

Ich liebe Tiere und ich leide auch wenn ich Videos sehe wo Tiere schlecht behandelt werden. Dennoch würde ich von PETA und gleichen Organisationen Abstand halten, weil wenn die sogar vorschlagen alle Haustiere zu töten weil das nicht "natürlich ist" fasst man sich da doch echt an den Kopf... ich würde echt PETA nicht als Referenz für eine Diskussion über vegetarische Ernährung erwähnen (so wie ich Greenpeace nicht bei AKW Diskussionen erwähnen würde weil die da einfach sehr sehr schlecht und Propaganda gesteuert argumentieren)

Arghrag


Schöner, informativer Beitrag!

Ich habe fünf Jahre lang fleischfrei gelebt und ich war in meinem ganzen restlich Leben nicht so viel krank wie in dieser Zeit. Ich habe trotz zusätzlichen Zink-und Vitaminpräperaten und nicht zu vergessen dem Bemühen meiner Mutter, mich essenstechnisch mit allem Notwendigen zu versorgen, jeden Infekt, der sich anbot, mitgenommen.
Fazit: mein Körper braucht Fleisch. In geringen Mengen und mit nachgewiesener Herkunft, aber ich brauche es. Es schmeckt mir auch wieder.

Und ich bin dem Tier nicht dankbar, es ist mir garantiert nicht freiwillig auf den Teller gehüpft. Aber ich bringe einem Stück Fleisch schon mehr Wertschätzung entgegen als einer Kartoffel.

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3. August 2010 um 3:50


''tiere sein da um gegessen zuwerden''

Wer so denkt soll sich mal schön ins abgef*ckte knie f*cken.
Mal ehrlich.. ich ess auch fleisch aber ich achte darauf das es nicht von massen tierhaltung kommt. Ich kaufe auch selber wenig fleisch. Ums dann nicht wegwerfen zu müssen.
Pelz ist sowieso abartig und echtes leder auch.
Man soll das beste draus machen wenigstens.
Vegetarier sind besser als Fleischfresser. Ist einfach so.
Was ich nicht verstehen kann, ist wie man bloß hummer, hunde usw. essen kann. Können wir uns nicht auf die einpaar tiere einigen, sodass die anderen tierarten nicht leiden müssen?

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3. August 2010 um 6:38


Und vor allem keine Ahnung. Lustig ist wenn hier immer wieder geschrieben wird das unser Körper für den Fleischverzehr ausgerichtet ist. Und was sie nicht alles ohne Fleisch bekommen. Bla bla... Gähn

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3. August 2010 um 6:44


Richtig! Wieder ein Argument eines Fleischfressers der von Nix ne Ahnung hat. Weiter so!!! Ihr kennt es eben nicht anders.

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3. August 2010 um 9:22

@troublegum
Ein Vegetarier isst ja auch Tierprodukte, da gehört Milch dazu. Sonst wäre er ein Veganer.
Ich lebe seit ca. 8 Jahren BEDINGT vegetarisch, d.h. Fisch esse ich ab und zu.
Fleisch und Wurst habe ich eh nie gemocht, und in Anbetracht der Massentierhaltung vergeht mir da eh der Appetit.
Ich muss zugeben, dass mich manchmal im Sommer beim Grillen die "Wurstlust" überkommt, da haue ich mir dann sone schwarzverkohlte Rote rein .
Ich habe auch kein Problem, wenn ich wo eingeladen bin und es gibt beispielsweise Nudelsalat, in dem sich etwas Schinken befindet. Den pule ich dann nicht mühevoll raus. SO fanatisch bin ich nicht. Aber zu 90% esse ich KEIN Fleisch. Was ich seither festgestellt habe - meine Haus sieht wesentlich jünger aus.

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3. August 2010 um 11:26

...
Heute morgen hat die Nachbarkatze eine geschlagene Viertelstunde im Garten mit einer Maus gespielt. Total herzig war das...

Ich bin echt nicht so zart beseitet und weiß, dass so etwas nun mal in der Natur eines Raubtieres liegt, aber das konnte ich mir nicht ansehen. Leider hat sich Mieze dann mitsamt (todesangst-quiekender) Beute aus meiner Reichweite verkrümelt.

Tiere sind nicht gut oder böse, sie verhalten sich, wie ihre Gene (und bei den meisten Haustieren auch ihre Sozialisation) es ihnen vorgeben.

Ich schließe mal aus deinem Beitrag, dass du irgendetwas ganz Grundlegendes nicht kapiert hast.

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3. August 2010 um 17:38

Dass Tiere ihre eigene Art fressen
kommt überall vor.
Riesenkrabben betreiben Cannibalismus, sogar Hauskatzen (Kater fressen ihre Jungen wenn sie sie zu fassen kriegen manchmal) und so weiter und so fort . Nilpferdväter ihre Sprösslinge... Das ist also nichts ungewöhnliches...

Naja, ich wollte die Frage mit der nachbarin mal zur allgemeinen Provokation stellen, schließlich würden wir das ja auch abartig finden, äßen wir unseresgleichen... wie gesagt, kommt im Tierreich nicht selten vor...

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3. August 2010 um 17:41

Nene, doriane
Auch Fleischfresser essen Fleischfresser...
Ds mit den SChweinen zum Beispiel hat ja jemand weiter unten geschrieben.

Allerdings vermute ich, dass wir an einem Tier, dass ein reiner Fleischfresser wären vermutlich Geschmacklich nicht sooo viel Freude hätten. Aber bin mir nicht so sicher denn in unseren breiten ißt man ja keine Fleischfresser ausser Schweine... Obwohl doch, in der Rinderzucht wurden früher ja auch Tiermehle eingesetzt, keine Ahnung, ob das seit BSE noch so ist... aber in diesem Sinne...

Naja und Geier fressen ja zum Beispiel auch das Aas von allem, was so kreucht und fleucht... ach ja, habe eine Reportage gesehen - Babies von Wildkatzen müssen auch gut durch die Mutter behütet werden, da sie auch gefärdet sind, von anderen Wildkatzen gerissen zu werden...

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3. August 2010 um 17:44

Greenpeace labert auch ziemlichen Müll
hatte mich zusammen mit meinem Mann vor einigen Wochen mit einem unterhalten.
Ziemlich unüberlegte und unreflektierte Phrasen über den Klimawandel rausgehauen hat der, war überhaupt nicht fähig, auf kritische Fragen einzugehen, wollte zuerst gleich das Gespräch mit uns abbrechen....
Den Höhepunkt fand ich, als einer an den Stand kam (unter anderem wurden Unterschriften gg. Walfang gesammelt) und meinte "Ich finde es gut, dass Wale gefangen werden" - die Dame von Greenpeace meinte dann "Mit Ihnen rede ich nicht" - naja.. was will man sagen. Dabei meinte der nur, dass Walfang im Übermaß sicher schlecht sei, aber in gewissen Maßen... Was will man sagen...

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3. August 2010 um 17:48

@eizvogel
ja, das ist das typische "Gutmenschensyndrom"... eigene schlechte Anteile werden dabei auf andere projiziert...


Das sind dann die Eltern (zu erkennen am Jutesack, den Biolatschen und so komischen Tüchern in den Haaren) von der kleinen Sina-Lisa-Leonie und Hannes-Björn, die im Bioladen die Regale ausräumen, sich brüllend auf den Boden werfen und mit denen dann in aller Ruhe diskutiert wird (obwohl sie gerade mal 2 sind und garnicht verstehen, was Vater Detlef auf sie einlabert...)

Gehen mir auch gewaltig auf den Senkel...

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3. August 2010 um 21:13

Ich bin
seit ich 12 bin Vegetarierin. Zuerst hab ich noch manchmal Fisch gegessen, mach ich aber auch nicht mehr. Und in letzter Zeit bin ich strenger Vegetarier geworden. Ess also auch keine Eier oder Milch. (hab eh Laktoseintoleranz also is die Milch kein großes Problem gewesen)

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