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Vaterrolle, Mutterrolle!!Warum?

27. August 2005 um 0:20

Hallo,

warum übernehmen manche partner in beziehungen eine vaterrolle oder eine mutterrolle. bei meinem ex war es so, das er die vaterrolle übernommen hat.das hat alles kaputt gemacht. warum hat er das getan?verstehe ich nicht. was geht dabei in solchen menschen vor?

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27. August 2005 um 12:20

An
...so einem verhalten sind sehr oft beide "schuld" - einer, der sich verhält wie ein kind und der andere, welcher dann vater oder mutter spielt.auf der strecke in so einer beziehung bleibt dann die so notwendige "ebenbürtigkeit" und wenn diese nicht da ist entsteht ein ungleichgewicht, was zur trennung führen kann.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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27. August 2005 um 13:32
In Antwort auf lilia_12629207

An
...so einem verhalten sind sehr oft beide "schuld" - einer, der sich verhält wie ein kind und der andere, welcher dann vater oder mutter spielt.auf der strecke in so einer beziehung bleibt dann die so notwendige "ebenbürtigkeit" und wenn diese nicht da ist entsteht ein ungleichgewicht, was zur trennung führen kann.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Ja...
...das ist mir inzwischen auch klar. habe ja auch sehr viel zeit gehabt, darüber nachzudenken.aber warum hat er die vaterrolle nicht aufgegeben, als ich mich eben weiterentwickelt habe???aber wahrscheinlich habe ich mich in eine richtung entwickelt, die er nicht anerkennen konnte.anders kann ich mir das nicht erklären. habe aber schon sehr darum gekämpft, das die beziehung "ebenbürdig"läuft.ist nur schade das es nicht funktioniert hat.

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27. August 2005 um 15:20
In Antwort auf cassie_12373910

Ja...
...das ist mir inzwischen auch klar. habe ja auch sehr viel zeit gehabt, darüber nachzudenken.aber warum hat er die vaterrolle nicht aufgegeben, als ich mich eben weiterentwickelt habe???aber wahrscheinlich habe ich mich in eine richtung entwickelt, die er nicht anerkennen konnte.anders kann ich mir das nicht erklären. habe aber schon sehr darum gekämpft, das die beziehung "ebenbürdig"läuft.ist nur schade das es nicht funktioniert hat.

In die
Elternrolle - egal ob Vater- oder Mutterrolle - schlüpft ein Partner nur dann wenn der andere bestimmte Defizite aufweist. Aus dieser Rolle kommt er nur heraus wenn ihm 1. Bewußt wird das der Partner die Defizite minimiert hat und 2. Ihm sein "Fehlverhalten" klar wird. Das erste merkt er meistens von selber aber sein Rollenverhalten wird er als normal betrachten wenn man ihn nicht gezielt darauf hinweist und das so lange bis er wieder herauskommt.
Gruß. Harti

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27. August 2005 um 15:36
In Antwort auf cornel_12240864

In die
Elternrolle - egal ob Vater- oder Mutterrolle - schlüpft ein Partner nur dann wenn der andere bestimmte Defizite aufweist. Aus dieser Rolle kommt er nur heraus wenn ihm 1. Bewußt wird das der Partner die Defizite minimiert hat und 2. Ihm sein "Fehlverhalten" klar wird. Das erste merkt er meistens von selber aber sein Rollenverhalten wird er als normal betrachten wenn man ihn nicht gezielt darauf hinweist und das so lange bis er wieder herauskommt.
Gruß. Harti

Danke
...für deine antwort.
habe aber immer mit ihm geredet deswegen. hat immer gesagt, ach ich meine es doch nicht böse.habe ihn aber nicht dazu bekommen, das abzustellen.leider.aber vielleicht hat er ja weiter defizite in mir gesehen, die für mich nicht da waren.denke die trennung war in einem solchen fall einfach besser.

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27. August 2005 um 18:43
In Antwort auf cassie_12373910

Ja...
...das ist mir inzwischen auch klar. habe ja auch sehr viel zeit gehabt, darüber nachzudenken.aber warum hat er die vaterrolle nicht aufgegeben, als ich mich eben weiterentwickelt habe???aber wahrscheinlich habe ich mich in eine richtung entwickelt, die er nicht anerkennen konnte.anders kann ich mir das nicht erklären. habe aber schon sehr darum gekämpft, das die beziehung "ebenbürdig"läuft.ist nur schade das es nicht funktioniert hat.

Sehr einfach gesagt
...wer gibt schon gerne "macht" und bestimmen ab...? deshalb will der, welcher die stärkere rolle übernommen hat, nicht zu lassen, daß sich jemand weiter entwickelt.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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28. August 2005 um 10:49
In Antwort auf cassie_12373910

Danke
...für deine antwort.
habe aber immer mit ihm geredet deswegen. hat immer gesagt, ach ich meine es doch nicht böse.habe ihn aber nicht dazu bekommen, das abzustellen.leider.aber vielleicht hat er ja weiter defizite in mir gesehen, die für mich nicht da waren.denke die trennung war in einem solchen fall einfach besser.

Kenne ich
hallo anne,

ich habe auch das problem, dass mein freund anscheinend in die sogenannte vaterrolle geschlüpft ist. wenn ich ihn darauf hinweise, dass mir die harmonie in unserer partnerschaft fehlt, weil ich mich von ihm nicht gleichwertig behandelt fühle, sagt er auch, dass er das nicht böse meint. ich weiß ja auch, dass er es nicht böse meint, aber mir tut es immer weh, wenn er herablassend zu mir ist. ich hab schon probiert einfach nicht richtig hinzuhören, aber das kann ich nicht.
nach den gesprächen ist es meistens für 1, 2 tage besser, aber dann verfällt er wieder in sein altes rollenmuster

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28. August 2005 um 13:11
In Antwort auf dorthy_12297550

Kenne ich
hallo anne,

ich habe auch das problem, dass mein freund anscheinend in die sogenannte vaterrolle geschlüpft ist. wenn ich ihn darauf hinweise, dass mir die harmonie in unserer partnerschaft fehlt, weil ich mich von ihm nicht gleichwertig behandelt fühle, sagt er auch, dass er das nicht böse meint. ich weiß ja auch, dass er es nicht böse meint, aber mir tut es immer weh, wenn er herablassend zu mir ist. ich hab schon probiert einfach nicht richtig hinzuhören, aber das kann ich nicht.
nach den gesprächen ist es meistens für 1, 2 tage besser, aber dann verfällt er wieder in sein altes rollenmuster

Geht zu einer paartherapie
...dazu würde ich euch raten. wir sind an dem problem gescheitert. er konnte sein muster nicht ablegen. ich bin gereift und wollte gleichberechtigung, aber er konnte nicht anders. nur habe ich das jetzt erst im nachhinnein so deutlich erkannt.zu spät.leider.deshalt, macht jetzt was.sonst gehst du irgendwann und mann, wird nicht verstehen.

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29. August 2005 um 7:55
In Antwort auf cassie_12373910

Geht zu einer paartherapie
...dazu würde ich euch raten. wir sind an dem problem gescheitert. er konnte sein muster nicht ablegen. ich bin gereift und wollte gleichberechtigung, aber er konnte nicht anders. nur habe ich das jetzt erst im nachhinnein so deutlich erkannt.zu spät.leider.deshalt, macht jetzt was.sonst gehst du irgendwann und mann, wird nicht verstehen.

Meistens wird der Partner keinen Grund
für eine Therapie erkennen. Eine Möglichkeit den Partner aus seiner Rolle herauszubekommen ist es in die Rolle des anderen Elternteil zu schlüpfen also z.B. in die Mutterrolle und entsprechend zu agieren
Sprüche wie "Jetzt hehe Dir erst einmal die Hände waschen" oder so etwas in der Art können wahre Wunder bewirken solange man den anderen beim Nachfragen auf sein ebenbürtiges Verhalten hinweist.
Gruß. Harti

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29. August 2005 um 11:40
In Antwort auf cornel_12240864

Meistens wird der Partner keinen Grund
für eine Therapie erkennen. Eine Möglichkeit den Partner aus seiner Rolle herauszubekommen ist es in die Rolle des anderen Elternteil zu schlüpfen also z.B. in die Mutterrolle und entsprechend zu agieren
Sprüche wie "Jetzt hehe Dir erst einmal die Hände waschen" oder so etwas in der Art können wahre Wunder bewirken solange man den anderen beim Nachfragen auf sein ebenbürtiges Verhalten hinweist.
Gruß. Harti

Stimmt
ich habe meinen partner schon vor einigen tagen den vorschlag gemacht eine therapie zu machen, doch er sieht keinen grund dazu. für ihn passt ja alles, so wie es ist. er glaubt nicht, dass wir eine therapie brauchen, er meint das wird schon wieder werden und ich soll mir nicht so viele gedanken darüber machen. aber das ist für mich halt nicht so einfach. vielleicht bin ich ja in dieser hinsicht zu sensibel.

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29. August 2005 um 11:46
In Antwort auf dorthy_12297550

Stimmt
ich habe meinen partner schon vor einigen tagen den vorschlag gemacht eine therapie zu machen, doch er sieht keinen grund dazu. für ihn passt ja alles, so wie es ist. er glaubt nicht, dass wir eine therapie brauchen, er meint das wird schon wieder werden und ich soll mir nicht so viele gedanken darüber machen. aber das ist für mich halt nicht so einfach. vielleicht bin ich ja in dieser hinsicht zu sensibel.

Versuche doch mal wie oben beschrieben
einen äqivalenten Gegenpart aufzubauen indem Du die Mutterrolle übernimmst. Das hilft meistens !
Viel Erfolg. Harti

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29. August 2005 um 11:49
In Antwort auf cornel_12240864

Versuche doch mal wie oben beschrieben
einen äqivalenten Gegenpart aufzubauen indem Du die Mutterrolle übernimmst. Das hilft meistens !
Viel Erfolg. Harti

Werde ich ausprobieren
hallo harti,

danke für deinen ratschlag. werde ich ausprobieren.

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29. August 2005 um 11:51

Sorry
aber da hast Du etwas falsch verstanden. Es geht nicht um das Rollenverhalten im Bezug auf Kinder sondern um das dem Partner gegenüber.
Eine Rolle ist hier nicht gespielt sondern meint das täglich wiederkehrende Verhalten.
Gruß. Harti

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30. August 2005 um 1:12
In Antwort auf cornel_12240864

Meistens wird der Partner keinen Grund
für eine Therapie erkennen. Eine Möglichkeit den Partner aus seiner Rolle herauszubekommen ist es in die Rolle des anderen Elternteil zu schlüpfen also z.B. in die Mutterrolle und entsprechend zu agieren
Sprüche wie "Jetzt hehe Dir erst einmal die Hände waschen" oder so etwas in der Art können wahre Wunder bewirken solange man den anderen beim Nachfragen auf sein ebenbürtiges Verhalten hinweist.
Gruß. Harti

Hy Harti...
...auf diese idee wäre ich nicht gekommen.aber das wäre bestimmt für mich sehr schwer gewesen, weil ich mir immer gesagt habe, ich bin doch nicht seine mutter!!!!ich wollte ihn nicht erziehen. sondern als gleichwertigen partner. auf die frage mit der therapie hat er natürlich negativ reagiert. aber wie gesagt, bei uns ist es zu spät. es hat uns getrennt. für mich im nachhinein ist es aber gut das zu verstehen. das macht es mir leichter. vielen dank.

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