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Väterlicher Freund

21. Februar um 12:23

Hallo liebe Forums-Mitglieder, ich möchte euch folgende Situation schildern und bitte um eure Ratschläge. Ich habe seit 3 Jahren Kontakt zu einer deutlich jüngeren Frau (sie ist 24, ich bin 42). Als ich sie kennenlernte, war sie in einer schwierigen Phase, ohne Halt und Perspektive, ihr Vater ist früh verstorben. Ich wurde dann für sie ein 'väterlicher Freund', habe ihr Halt und Sicherheit gegeben, sie bei vielen wichtigen Entscheidungen beraten, sie in ihrem Studium unterstützt, mit ihr Bewerbungen geschrieben und Vorstellungsgespräche vorbereitet, ganz neue Perspektiven aufgezeigt, wir haben stundenlang diskutiert und gestritten. Ich habe ihr das gegeben, was ihr eigener Vater ihr nie geben konnte und so hat sie sich zu einer selbstbewußten und charakterstarken Frau entwickelt. Vor etwa einem Jahr hatten wir zum ersten Mal Sex und von ihrer Seite kamen dann immer mehr Gefühle ins Spiel. Sie möchte nun aus unserer Freundschaft eine richtige Beziehung machen, aber genau das möchte ich nicht. Mir wäre es lieber, sie würde sich einen Mann in ihrem Alter suchen und mit ihm zusammen eine Familie planen, da der Kinderwunsch bei ihr immer größer wird. Im Moment herrscht zwischen uns leider Funkstille und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Wenn ich auf sie zugehe, dann macht sie sich bestimmt wieder Hoffnungen. Den Kontakt beenden möchte ich aber auch nicht, da ich mich immer noch für sie verantwortlich fühle.

War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie soll ich mich verhalten?

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21. Februar um 12:57
In Antwort auf michael35_

Hallo liebe Forums-Mitglieder, ich möchte euch folgende Situation schildern und bitte um eure Ratschläge. Ich habe seit 3 Jahren Kontakt zu einer deutlich jüngeren Frau (sie ist 24, ich bin 42). Als ich sie kennenlernte, war sie in einer schwierigen Phase, ohne Halt und Perspektive, ihr Vater ist früh verstorben. Ich wurde dann für sie ein 'väterlicher Freund', habe ihr Halt und Sicherheit gegeben, sie bei vielen wichtigen Entscheidungen beraten, sie in ihrem Studium unterstützt, mit ihr Bewerbungen geschrieben und Vorstellungsgespräche vorbereitet, ganz neue Perspektiven aufgezeigt, wir haben stundenlang diskutiert und gestritten. Ich habe ihr das gegeben, was ihr eigener Vater ihr nie geben konnte und so hat sie sich zu einer selbstbewußten und charakterstarken Frau entwickelt. Vor etwa einem Jahr hatten wir zum ersten Mal Sex und von ihrer Seite kamen dann immer mehr Gefühle ins Spiel. Sie möchte nun aus unserer Freundschaft eine richtige Beziehung machen, aber genau das möchte ich nicht. Mir wäre es lieber, sie würde sich einen Mann in ihrem Alter suchen und mit ihm zusammen eine Familie planen, da der Kinderwunsch bei ihr immer größer wird. Im Moment herrscht zwischen uns leider Funkstille und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Wenn ich auf sie zugehe, dann macht sie sich bestimmt wieder Hoffnungen. Den Kontakt beenden möchte ich aber auch nicht, da ich mich immer noch für sie verantwortlich fühle.

War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie soll ich mich verhalten?

Ich fürchte, du solltest sie gehen lassen. Sie hat sich verliebt, du willst keine Beziehung, aber eine Freundschaft geht so auch nicht. Denn um das zu bekommen, was du dir auch für sie wünschst, einen Mann mit dem sie eine Familie gründen kann, muss sie die Gefühle die sie für dich hat, in den Griff bekommen. Und das wird wohl ehr nichts wenn sie dich immer vor Augen hat.

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21. Februar um 13:01
In Antwort auf sphinxkitten1

Ich fürchte, du solltest sie gehen lassen. Sie hat sich verliebt, du willst keine Beziehung, aber eine Freundschaft geht so auch nicht. Denn um das zu bekommen, was du dir auch für sie wünschst, einen Mann mit dem sie eine Familie gründen kann, muss sie die Gefühle die sie für dich hat, in den Griff bekommen. Und das wird wohl ehr nichts wenn sie dich immer vor Augen hat.

dem ist nichts hinzuzufügen

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21. Februar um 13:16

Lass sie gehen. Sie ist jetzt, mit deiner Hilfe, erwachsen geworden und kann auf eigenen Beinen stehen. Du bist nicht länger verantwortlich für sie, ab jetzt muss sie selber fliegen. Sie wird es schaffen, auch ohne dich.

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21. Februar um 13:24

Wenn aus ihr in den letzten Jahren eine selbstbewusste und charakterstarke Frau geworden ist, wird sie deiner Verantwortlichkeit nicht mehr bedürfen. Vielmehr steht ihr nun das Leben mit all den weiteren Schritten im Vordergrund. Und da ihr Sex hattet und sie sich eine richtige Beziehung mit dir vorstellen kann, bist du ihr definitiv mehr als der väterliche Freund für den du dich gerne gibst. Und da würde es dir unter Umständen gut stehen, dein Tun mit all seinen Konsequenzen mal selbstkritisch zu reflektieren. Wie uneigennützig war dein Support tatsächlich bzw. was hast du dir aus dieser Freundschaft selbst erhofft? Ziemlich quer steht dein Satz, dass sie von dir bekam, was ihr Vater ihr nie hätte geben können. Das hatte nun offenbar auch mit Sex zu tun. War das so gewollt und vorallem, hättest du nicht schon dort auf die Bremse stehen müssen?
Ich hoffe für sie, dass sie nicht in einer Abhängigkeitsfalle zu dir geraten ist, mit feinen bewussten oder unbewussten Manipulationen. Und durchaus guten Absichten ursprünglich, die dann aber immer mehr zum Spiel wurden, wie weit du gehen kannst.
Auf jeden Fall ist das eine sehr delikate Geschichte und es bedarf sehr grosser Transparenz und Ehrlichkeit von euch beiden, wenn daraus nicht ein riesiger Scherbenhaufen werden soll. 
   

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22. Februar um 17:39
In Antwort auf michael35_

Hallo liebe Forums-Mitglieder, ich möchte euch folgende Situation schildern und bitte um eure Ratschläge. Ich habe seit 3 Jahren Kontakt zu einer deutlich jüngeren Frau (sie ist 24, ich bin 42). Als ich sie kennenlernte, war sie in einer schwierigen Phase, ohne Halt und Perspektive, ihr Vater ist früh verstorben. Ich wurde dann für sie ein 'väterlicher Freund', habe ihr Halt und Sicherheit gegeben, sie bei vielen wichtigen Entscheidungen beraten, sie in ihrem Studium unterstützt, mit ihr Bewerbungen geschrieben und Vorstellungsgespräche vorbereitet, ganz neue Perspektiven aufgezeigt, wir haben stundenlang diskutiert und gestritten. Ich habe ihr das gegeben, was ihr eigener Vater ihr nie geben konnte und so hat sie sich zu einer selbstbewußten und charakterstarken Frau entwickelt. Vor etwa einem Jahr hatten wir zum ersten Mal Sex und von ihrer Seite kamen dann immer mehr Gefühle ins Spiel. Sie möchte nun aus unserer Freundschaft eine richtige Beziehung machen, aber genau das möchte ich nicht. Mir wäre es lieber, sie würde sich einen Mann in ihrem Alter suchen und mit ihm zusammen eine Familie planen, da der Kinderwunsch bei ihr immer größer wird. Im Moment herrscht zwischen uns leider Funkstille und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Wenn ich auf sie zugehe, dann macht sie sich bestimmt wieder Hoffnungen. Den Kontakt beenden möchte ich aber auch nicht, da ich mich immer noch für sie verantwortlich fühle.

War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie soll ich mich verhalten?

Du hast aber keine Verantwortung, also lass sie in Ruhe.

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22. Februar um 20:28
In Antwort auf michael35_

Hallo liebe Forums-Mitglieder, ich möchte euch folgende Situation schildern und bitte um eure Ratschläge. Ich habe seit 3 Jahren Kontakt zu einer deutlich jüngeren Frau (sie ist 24, ich bin 42). Als ich sie kennenlernte, war sie in einer schwierigen Phase, ohne Halt und Perspektive, ihr Vater ist früh verstorben. Ich wurde dann für sie ein 'väterlicher Freund', habe ihr Halt und Sicherheit gegeben, sie bei vielen wichtigen Entscheidungen beraten, sie in ihrem Studium unterstützt, mit ihr Bewerbungen geschrieben und Vorstellungsgespräche vorbereitet, ganz neue Perspektiven aufgezeigt, wir haben stundenlang diskutiert und gestritten. Ich habe ihr das gegeben, was ihr eigener Vater ihr nie geben konnte und so hat sie sich zu einer selbstbewußten und charakterstarken Frau entwickelt. Vor etwa einem Jahr hatten wir zum ersten Mal Sex und von ihrer Seite kamen dann immer mehr Gefühle ins Spiel. Sie möchte nun aus unserer Freundschaft eine richtige Beziehung machen, aber genau das möchte ich nicht. Mir wäre es lieber, sie würde sich einen Mann in ihrem Alter suchen und mit ihm zusammen eine Familie planen, da der Kinderwunsch bei ihr immer größer wird. Im Moment herrscht zwischen uns leider Funkstille und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Wenn ich auf sie zugehe, dann macht sie sich bestimmt wieder Hoffnungen. Den Kontakt beenden möchte ich aber auch nicht, da ich mich immer noch für sie verantwortlich fühle.

War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie soll ich mich verhalten?

Meiner Meinung nach warst du für sie kein väterlicher Freund.
Ein väterlicher Freund wären nie einen Schritt weiter gegangen und hätte eine Affäre mit seiner freundschaftlichen Tochter angefangen.

Hast du dich tatsächlich jemals für sie verantwortlich gefühlt oder mochtest du es nur gebraucht zu werden und dich zu kümmern? Jemanden an deiner Seite zu haben, der zu dir aufschaut, deine Hilfe und Erfahrung zu schätzen weiß?

Du bist meiner Meinung nach einen Schritt zu weit gegangen und solltest dich gedanklich davon entfernen, für sie verantwortlich zu sein.
Fang an dich auf ein verantwortungsvolles Handeln deinerseits zu fokussieren und ziehe dich von ihr zurück.
Lass sie los und fang an dich um dich zu kümmern,
denn mir scheint es so, als sei das nötig.

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